Kameras OM System / Olympus Top

Meinung zu OM System: Meine Sorgenfalte wird größer

OM System startet mit drei Neuheiten ins Jahr 2024. Und doch habe ich nicht das Gefühl, dass es bei dem Hersteller aktuell vorangeht.

Drei neue Produkte von OM System

Ein neues Flaggschiff, zwei neue Objektive. Der Jahresauftakt war aus Sicht von OM System zwar ereignisreich, trotzdem konnte ich heute Morgen beim Blick in den Spiegel Anzeichen einer Sorgenfalte auf meiner Stirn entdecken. Die betrifft vor allem OM System, damit aber irgendwie auch das Micro-Four-Thirds-System im Gesamten.

Lasst mich zunächst einmal die drei Neuheiten kurz einordnen. Das OM System 9-18mm f/4-5.6 ED II können wir schnell abhandeln, hier ziert jetzt ein neuer Name das Objektiv, Kleinigkeiten wurden angepasst – aber etwas wirklich Neues habe ich nicht entdecken können.

Das OM System 150-600mm f/5-6.3 ED IS ist da schon etwas spannender. Das basiert zwar auf dem Vollformatobjektiv von Sigma und ist dadurch viel größer, als es eigentlich sein müsste. Aber eine komplette Neuentwicklung wäre sicherlich deutlich aufwendiger und (noch) teurer gewesen. Da OM System das Objektiv anscheinend gut angepasst hat, geht das schon in Ordnung. Als Meilenstein wird es aber nicht in die Geschichte eingehen, günstig ist es auch nicht.

OM-1 Mark II: Das neue High-End-Flaggschiff?

Mit einer Einordnung der OM-1 Mark II tue ich mir schwer. Unterm Strich halte ich die OM-1 Mark II für eine ausgezeichnete Kamera, weil mir schon die OM-1 für bestimmte Anwendungszwecke gut gefallen hat. Wenn der Hauptgrund für die Präsentation der OM-1 Mark II wirklich das Rebranding war, wie es Gerüchte in den letzten Tagen angedeutet hatten, und OM System die Gelegenheit für ein paar kleine Verbesserungen genutzt hat, gibt es hier aus meiner Sicht eigentlich nicht viel zu meckern. Die OM-1 ist schließlich erst zwei Jahre alt. Allerdings wäre es meiner Meinung nach klug, wenn OM System den Besitzern der OM-1 die softwareseitigen Verbesserungen der OM-1 II als Firmwareupdate zur Verfügung stellen würde. Meinetwegen auch kostenpflichtig.

Falls es sich bei der OM-1 Mark II aber um das vor einigen Wochen erwähnte High-End-Flaggschiff von OM System handelt (wovon ich ehrlich gesagt ausgehe) und sich OM System jetzt wieder in den Winterschlaf der letzten Jahre verzieht, dann spüre ich direkt wieder ein unangenehmes Jucken auf meiner Stirn.

Wenige Neuheiten in den letzten Jahren

Was ich mit Winterschlaf meine? Ganz einfach: Seit 2021 hat OM System, abgesehen von OM-1 und OM-1 II, nur zwei weitere Micro-Four-Thirds-Kameras auf den Markt gebracht – die Olympus PEN E-P7 und die OM System OM-5. Die PEN E-P7 stammt noch vom alten Olympus und die OM-5 hat mich nicht gerade begeistert, da im Vergleich zur drei Jahre älteren E-M5 Mark III nur wenig verbessert wurde.

Wenn wir die OM-1 mal ausklammern, dann hat OM System seit 2021 bei den Kameras also ein bisschen Rebranding betrieben, Reste verwertet, hier und da mal ein paar Teile ausgetauscht und punktuell kleine Verbesserungen vorgenommen. Reicht das, um im Jahr 2024 Bestandskunden nachhaltig zu binden und vielleicht sogar Neukunden zu überzeugen? Ich habe da so meine Zweifel.

Wie geht es jetzt weiter?

Irgendwann dürfte noch eine neue Version der E-M10 anstehen, vielleicht wird auch die Pen-F fortgeführt. Möglicherweise noch in diesem Jahr, vielleicht aber auch erst 2025. Ob dann wieder nur Rebranding mit einer dezenten Modellpflege kombiniert wird, müssen wir abwarten – es ist aber kein unwahrscheinliches Szenario.

Nach der Übernahme von Olympus durch OM System habe ich zwar mit einer noch schlimmeren Entwicklung gerechnet, so wirklich überzeugen konnte mich OM System in letzter Zeit aber nicht – und die meisten von euch ebenfalls nicht. Im Jahr 2023 würden bei einem Neueinstieg nur noch 8 Prozent zu einer Micro-Four-Thirds-Kamera greifen. Ohne die hervorragende Panasonic G9 II wären es vermutlich noch weniger gewesen.

OM-1 Mark II, GH9 II, GH6 – alles schön und gut, aber wo sind eigentlich die wirklich kompakten und bezahlbaren Micro-Four-Thirds-Kameras mit aktueller Technik und modernem Autofokus? Die OM-1 Mark II kostet 2.399 Euro, eine Sony A7 IV, Canon EOS R6 Mark II, Nikon Zf oder Fujifilm X-T5 waren in den letzten Wochen für weniger Geld zu haben. Nicht, dass die OM-1 Mark II und das Micro-Four-Thirds-Format im Allgemeinen nicht ihre Stärken hätten. Aber in diesem Preisbereich ist die Konkurrenz eben verdammt groß. Und die anderen Hersteller haben in den letzten Monaten und Jahren zumindest mit einer besseren Gesamtentwicklung gepunktet.

Wie beurteilt ihr die aktuelle Situation von OM System?

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Thorsten

Wie ich schon in anderen Beiträgen erläuterte, investiere ich schon länger nichts mehr in OM-System.
Gründe:

  • Sehr mangelhafter Service, im direkten Vergleich zur Konkurrenz im MFT- System
  • Mangelhafte, bis nicht vorhandene Firmware- Updates, wie bei der OM1.
  • Deutliche Anlauf- Qualitätsmängel neuer Produkte OM1, 4/8-25, 1.4/20 …
  • Ungewisse Zukunft besonders hinsichtlich Service/Updates der Produkte.

Aber das MFT- System ist für mich nicht tot, ganz im Gegenteil, denn mit Panasonic ist ein Hersteller im System, mit vorbildlichem Service und Updates. (Eigene Erfahrung)
Inzwischen fotografiere ich zu ca 80% mit einer L- Mount Ausrüstung. MFT nur noch wenn es unbedinkt klein und kompakt sein soll: Auf Reisen, Fahrradtouren und Makro. Aber eben mit Pana- MFT Equipment.
Meine Oly- Ausrüstung, werde ich nach und nach abstoßen, in 1. Linie wegen des sehr mangelhaften Services, wie ich mehrfach leidvoll erfahren musste.

Carsten

Das OM-System einen mangelhaften Service hat, möchte ich mal wirklich in Frage stellen. Es gibt bisweilen bei der telefonische Erreichbarkeit Probleme, die Ausführung der Reparaturen und die immer wieder gezeigte Kulanz ist jedoch fast immer vorbildlich (auf jeden Fall besser als alles, was ich bei anderen Firmen schon erlebt habe).

Zum Service von Panasonic muß man sagen, daß die doch überhaupt keinen eigenen HW-Service anbieten, das machen beauftragte Fremdfirmen (bei denen durchaus auch welche dabei sind, die keinen so guten Ruf haben). Dazu hat Panasonic auch noch einige (durchaus auch höherpreisige) Objektive im Programm, die überhaupt nicht repariert werden können. Nach Ablauf der Garantiezeit stellt da dann jeder Defekt einen Totalschaden dar.

Thorsten

Meine Erfahrung: 2 Reparaturen bei OMS: 2.8/12-40 zeigt plötzlich Unschärfen, ohne irgend einen Grund, 2. Rep: EM1-2 Kartenfach defekt: Beide Rep. dauerten etwas über 2 Wochen , das wäre noch akzeptabel, aber: In der Zeit keinerlei Statusmeldungen, auch Kontaktaufnahme blieb ohne Reaktion, irgendwann lagen die Objektive wieder vor der Tür, mit einer ungenauen Rep- Beschreibung, (12-40) Pana Rep: Servicestation in Schleswig- Holstein (Vertragswerkstatt) Gerantierep meiner S1: Vorbildliche Kontaktaufnahme der Pana- Hotline, mit genauer Anleitung. Rep in 6 Tagen !!! incl Postweg und zwei Statusmeldungen per mail (Kamera angekommen u. Kamera wieder versandt-Mit Sendungsnummer zur Verfolgung) Mit einer detailierten Rep- Beschreibung. Nachdem ich die Kamera wieder perfekt repariert in Händen hielt, nach einer Woche, eine nette Mail von Pana, wie zufrieden ich mit Reparatur und Abwicklung war. Besser geht es nicht. In allen Fällen wurden die Geräte perfekt repariert und gesäubert, auch von OMS, aber das ist in meinen Augen auch eine Selbstverständlichkeit. Mit den gut 2 Wochen Rep- Dauer bei OMS könnte ich ja noch leben, wenn es Statusmeldungen geben würde, so das ich meine Projekte planen kann, aber nichts dergleichen! Auch Mails wurden nicht beantwortet und die Hotline war während der ganzen Zeit nicht erreichbar. (In beiden Fällen) Und… Weiterlesen »

Rolf Carl

Ich würde Stand heute auch keinen Franken mehr in OM investieren, aber auch nicht mehr in Panasonic. Denn die besten Objektive für die Tierfotografie kommen von Oly, und da hätte ich schon gerne einen guten Service. Ich habe lange über MFT nachgedacht, es hätte gut gepasst, aber jetzt ist das System für mich definitiv gestorben, da schleppe ich lieber ein paar hundert Gramm mehr und weiss, was ich habe.

Thorsten

Für mich kommen meine Lieblings- MFT Objektive von Panasonic:

  • Das 2.8/200PanaLeica ist optisch wirklich herausragend. Top- Schärfe bei Offenblende, mit wunderschönem Bokeh, einer sehr guten Nahgrenze, toller Bedienung und sehr effektivem Dual- IS mit der G9, die dem IS bei Olympus nicht nachsteht. Vor allem ist der AF mit der G9 klar besser als der AF meiner EM1-3 von Olympus mit Oly- Objektiven. (Besser bei schwachem Licht und schwachen Kontrasten und sitzt fast immer, bei Oly machmal Fehlfokus, trotz Schärfebestätigung, das passiert bei der Pana G9 nicht.)
  • Das 1.4/12PanaLeica: Ist optisch um Klassen besser als mein 2.0/12 von Olympus (Deutlich bessere Randschärfe bei f1.4 als das Oly bei 2.0, es ist voll offenblendtauglich und vor allem hat es schon bei mittleren Blenden wunderschöne Blendensterne, die nur noch von den Noktonen von Voigtländer erreicht werden.
  • Das 2.8-4/8-18PanaLeica: Hat ein Filtergewinde und ist deutlich weniger Reflexempfindlich als das Oly 2.8/7-14. Ist schon offenblendig scharf bis zum Rand, dabei noch vergleichsweise klein und leicht. Zusammen mit dem 12-100 von Oly, meine Reiseausrüstung. Auch mechanisch besser als mein 2.8/12-40 von Oly.

Ein Oly- Objektiv möchte ich noch herausheben: Das 4/12-200 Oly mit dem sehr guten Synch-IS, Ideal für Reisen

Thorsten

Im letzten Satz muß es 4/12-100 heißen

Rolf Carl

Ja, das sind die Objektive, die ich mir auch angeschaut habe, aber bei deiner Liste ist bei 200 mm Schluss. MFT wäre für mich aber vor allem für die Telefotografie über 200 mm vorgesehen gewesen, z.B. mit dem Oly 4/300. Für alles andere bin ich mit meiner D500 und den teils sehr guten VF-Objektiven besser bedient, dazu brauche ich den kleinen Sensor nicht, auch nicht für Makro.

Hans Dampf

Als ich in einem anderen Thread darauf hinwies, dass OM Systems in erster Linie eine Verwertungsgesellschaft ist, die bestehende Technik aus dem Regal nimmt und zu neuen Kameras zusammenbaut um die sterbende Kuh solange zu melken wie es möglich ist, wurde ich von den Fan-Boys ordentlich angegangen.

Was muss eigentlich noch passieren, damit endlich die wenigen verbliebenen erkennen, dass der MFT-Zug längst abgefahren ist. Wie kann man sich das alles noch schönreden?

Und gerade wer aus dem Olympus-Lager kommt, sollte doch schon mehr als einmal erlebt haben, wie so etwas läuft. Schon Olympus war groß darin, Segmente sterben und auslaufen zu lassen, ohne eine große Ankündigung zu machen, um noch möglichst viel aus dem Bestand verkaufen zu können. Das war bei dem analogen OM-System so, das war bei den eigenen Magneto-optischen Laufwerken so, das war beim FT-System so. Wer glaubt denn da, das irgendetwas besser werden könnte, wenn man die Reste an eine Verwertungsgesellschaft verkauft? Da muss man schon extremer Fan-Boy oder Träumer sein, wenn man die Realität der letzten Jahre einfach nicht wahrhaben will.

Das System stirbt. Ist halt so.

Alfred Proksch

Möglich das OM eine Verwertungsgesellschaft ist die bis zur „roten Linie“ fährt und einfach schließt. Die Geier kreisen in jeder Branche und suchen nach Kadavern – das ist nicht neu.

Darauf hin den Tot von MFT Systemen wie das von Panasonic vorher zu sagen halte ich ehrlich gesagt für übertrieben. Nur weil bei uns in der BRD (Eurozone) Elektrofahrzeuge mangels Infrastruktur und überzogener Preise wie Blei auf Halde stehen auf den Tot der deutschen Automobil Industrie zu schließen wäre eben so unbedarft.

Rein vom haben möchte Gefühl käme für mich eine OM PEN-f mit verbessertem Sucher und IBIS in Frage. Ich liebe sehr gute Kameras für die Jackentasche.

ccc

Mhm, da kann ich alfred mal größtenteils zustimmen.

Jens

Ein Kameras für die Jackentasche bei MFT bin ich nicht fündig geworden!
Die Nachteile bei den Bokeh sind für mich ein KO Punkt für MFT.
z.B. ABC F1.2 wäre bei MFT 0.6 gibt es solche Festbrennweiten?
Klein, leicht und viel Leistung: Fujifilm X-E4 364g+ XC 35 mm F2.0 Ø 58 x Länge 47 mm 130g.
Panasonic geht den Weg zu KB und wie lange die noch MFT herstellen ist eine Frage der Zeit!
Grüße aus dem Schwarzwald Jens. Ps. Foto HP

Jens

Schreibfehler: ABC F1.2 wäre bei MFT 0.8 / KB wäre bei MFT wäre F0.6

Hans Dampf

Da kann ich Dir zustimmen. Seit ich wieder mit größeren Sensoren und lichtstarken Optiken arbeite, wirken meine Bild auch bei kürzeren Brennweiten ganz anders. Endlich wieder vernünftige Freistellung und 3D-pop in den Bildern. Meine MFT-Fotos könnte ich heute nur noch schwer von den Fotos meines aktuellen Smartphones unterscheiden. Fürchterlich aufbereitet, bloß nicht Pixelpeepen oder größere Crops machen. Zu kleineren Sensoren will ich auf keinen Fall zurück und mir wieder schönreden, es würde doch reichen. Tut es nicht und tat es nie. Das habe ich viel zu lange gemacht und bin froh, dass es heute anders ist.

Alfred Proksch

Jens so Dinge wie Bokeh macht doch heute sowieso die Software mit dem Schieberegler.

Hans Dampf

Ich verstehe ja, dass es es schmerzt und man dann wenig hilfreiche Vergleiche vorbringt, wenn man der Realität nicht ins Auge schauen möchte. Dass Panasonic-Manager schon 2022 öffentlich und laut für alle im Netz lesbar (bitte Google bemühen) darüber nachgedacht haben, bis zum Ende des Jahres seinerzeit die Entscheidung zu treffen, die Fotoabteilung zu schließen, ist aber nicht untergegangen? Man dann damals offiziell die Entscheidung getroffen, dass keine Kompaktkameras mehr entwickelt werden, bei MFT keine Objektive mehr nachgelegt werden, dass man für den Bereich MFT-Video alles noch erstmal fortführt, noch bestehende Entwicklungen möglichst kostengünstig auf den Markt bringt und man nur noch wirklich Neues im L-Mount-Bereich macht, wo man wohl vertraglich auch an Leica gebunden ist. Panasonic als Konzern steht übrigens hundsmiserabel da und es würde letzthin sogar spekuliert, ob Panasonic der erste größere Mischkonzern in Japan wäre, der ganz von der Bildfläche verschwindet. Das hört sich für mich alles nicht nach einer überlegenswerten Option an, weiter in MFT zu investieren. Wenn man schlau ist und sucht eine kleine handliche Lösung, dann wechselt man zu Fujifilm, bei Kleinbild zu den üblichen verdächtigen. Kann ja jeder machen wie er will. Ich bin vor Jahren schon bei MFT ausgestiegen, u.a. weil mir… Weiterlesen »

Thorsten

Panasonic als Gesamtkonzern steht sogar ganz hervorragend da. Der Konzern hat lt Börsenberichten im letzten Jahr hohe Gewinne eingefahren.
Im Bereich prof Video sind sie zusammen mit Sony, sogar unangefochtener Weltmarktführer.

Sabrina

Für die Jackentasche habe ich das Sams 23 ultra. Bin gerade dabei, auf meinem Computer ein wenig auszuramschen und da waren auch Bilder aus dem Jahr 2016 dabei – Testaufnahmen aus dem Internet. Damals waren die Fotos aus den Smartphones wirklich fast nur Grütze. Damals kauft ich dann die EOS-M3. Heute ist das nicht mehr so. Manche unter nicht so optimalen Lichtverhältnissen gemachte Aufnahmen mit der Nikon D5000 heute guten Bildern aus dem S 23 ultra gegenübergestellt – die Verhältnisse haben sich gegenüber dem Jahr 2016 umgedreht. Auch wenn das Smarte nicht alles kann, was eine große Kamera kann, so ist es doch immerhin so gut, dass es die Qualität älterer Systemkameras in Teilbereichen schon erreicht und sogar übertrifft, beispielsweise bei Nachtaufnahmen. Wenn man allein die Entwicklung in den letzten 4 Jahren sieht, ist die Verbesserung des Galaxy S23 gegenüber dem S10 schon wirklich deutlich. Und vor allem – die Bilder kommen so gut wie fertig aus der Kamera. Bei den Nachtaufnahmen habe ich lediglich noch Ebene, stürzende Linien und Crop bearbeitet, evtl eine Störung entfernt – und das wars. Vor vier Jahren war das noch nicht so. Da bekam man zwar auch schon teils ganz gute Nachtaufnahmen, notfalls mit… Weiterlesen »

ccc

Jein!
mFT geht schon noch weiter, auch wenn OM in paar Jahren raus sein sollte.
Die G9 II ist doch ein geiles Teil, wie ja auch die OM1! Jo, die G9-2 ist bissl klobig. Aber mit Objektiven dann doch wieder moderat im Vergleich zu VF.

Das Problem ist wirklich, dass – rein kameraseitig – die Konkurrenz (APS-C, VF) auch preislich extrem präsent ist. Unter Berücksichtigung eines mittleren Objektiv-Parks schaut es schon wieder ganz anders aus.

Genau die von Mark erwähnten Kameras (A7IV, R6II, XT5) sind eine heftige Konkurrenz für eine OM-1.

Ich denke „trotzdem“, dass MFT ein überaus sinnvolles Sensorformat ist – eigentlich wären 1-Zoll bis APS-C so in etwa der (techno)logisch-sinnvolle Sensorgrößenbereich, WENN (und das ist wirklich ein großes wenn) sie von den Herstellern mit entsprechenden Flagship-Kameras und Objektiven versorgt werden würden.

Anekdote:
Ich habe am Wochenende an einer kleinen Outdoor-Fototour teilgenommen – die 5 Teilnehmer waren ausgestattet mit: 1x DSLR APS-C, 1x DSLR VF, 1x DSLM VF, 2x MFT (und zwar tatsächlich zweimal OM-1!)

Cat

ja da will einer nur „Dampf“ ablassen und rumstänkern.
Der Vergleich zu 7IV, R6II, XT-5 hinkt schon gewaltig wegen der Sensortechnik.
Und in den Details hat eine OM-1 ganz schnell alle ausgestochen, nur sehen das Interessierte erst, wenn sie mal mit einer OM-1 losziehen.

Leonhard

Hier stimme ich mal unserem geschätzten Katzenvieh zu, Du sprichst wahre Worte gelassen aus! Und wenn Vorhersagen so einfach wären, wieso sind dann schon so viele Spekulantentrottel mit Anlauf auf die Fresse gefallen. Dies realisieren die meisten Leute nicht, weil man eben von den Gewinnern hört, die ganzen Verlierer aber niemals erwähnt werden, weil sie keiner kennt. Was meinereiner aber noch viel mehr auf die Nüsse geht ist dieses dauernde Fanboy-Gesabbere, jeder und jede, der/die eine andere Meinung vertritt soll über die Fanboy-Ecke in Mißkredit gebracht werden. So waren in dem anderen Faden z.B. Alfred oder auch meinereiner einer anderen Meinung, sind wir deshalb Fanboys? Da weder Alfred noch ich mit MFT fotografieren wohl eher nicht! Genau wie solche Binsenweisheiten, MFT hätte seine besten Jahre hinter sich. Na klar hat MFT seine besten Jahre hinter sich, selbiges hat MFT aber mit dem C-Sensor, dem VF und MF gemeinsam, auf dort ist der Gesamtmarkt nicht fetter geworden und nur noch ein Schatten seiner früheren Jahre.. Auch Argumente wie „die haben im Bereich Entwicklung und Kameratechnik keine eigene Manneskraft“ lasse ich so nicht gelten, nach der Logik hätte in anderen Bereichen so mancher Weltkonzern nie so erfolgreich werden dürfen, vgl. MS. Hier… Weiterlesen »

Rolf Carl

Cat, mit den von dir genannten Vergleichskameras hast du recht, die können der OM-1 sicher nicht das Wasser reichen. Das Problem ist aber ein anderes: Bei OM hätte ich ein ganz schlechtes Gefühl, wenn ich in eine Kamera investieren würde, denn so wie das momentan aussieht, haben die nicht vor, das System am Laufen zu halten, sondern schlachten das Vorhandene noch möglichst gewinnbringend aus. So etwas kaufe ich nicht. Auch die besten Objektive für MFT sind von Oly, wenn der Service wegfällt, hat die Ausrüstung nur noch Altmetallwert.

Nicht jeder will oder kann wie du immer das neuste und beste von jeder Marke kaufen und wenn halt mal eine Niete dabei ist, das Ding abschreiben. Wenn ich eine Kamera kaufe, sollte sie schon ein paar Jahre einsatzfähig bleiben. Und wenn ein Ende absehbar ist, verzichte ich lieber und kaufe etwas anderes. Zugegeben, Fuji ist im Wildlifebereich keine Alternative, aber sobald Nikon die Z500 bringt, ist das MFT-System für dieses Genre definitiv gestorben.

Cat

Ich muss dir ja nichts verkaufen, du bist lange genug mit Kameras unterwegs. Nur einige Gedanken, zu deinen Zeilen: In Kameras kann heute niemand mehr investieren, nicht einmal mehr in Objektive – was vor 10 Jahren noch Jahrelang seinen Wert behalten hat, wird heute gleich mit dem Kauf rasiert – wie bei Autos und vieler anderer Technik sind gleich gut 50% futsch. Wenn im schlimmsten Fall eine Firma aufgibt, bleibt ein Service weitere 10 Jahre Pflicht und zunächst müßte ja auch erst einmal ein Servicefall eintreten 🙂 Alles was man heute kauft macht locker 5-10 Jahre sehr gute Bilddateien. Fuji X ist für mich aufgrund der inkonsequenten Objektivstruktur überhaupt keine Alternative, für gar kein Motivgebiet. Nicht umsonst wird da Mittelformat gepusht – das ist es wo wir alle in wenigen Jahren sein werden, wenn der Enthusiasmus und noch Geld zur Verfügung stehen. Wenn Nikon eine von uns gewünschte Z500 bringt und mal beim AF und der KI mal Gas gibt, dann könnten Sony, Canon, Fuji X, Pentax, Panasonic, Leica und Sony komplett uninteressant werden. OMS allerdings nur, wenn Nikon ein hochwertiges, lichtstarkes Telezoom bringt – das nicht deutlich schwerer als 2 Kilo wird. Denn eine OM-1 und 4.5/150-400 mm sind… Weiterlesen »

Rolf Carl

Mit Investieren in eine neue Kamera oder wie im Falle von OM in ein neues System meine ich, dass ich mehrere Jahre damit fotografieren möchte und einen funktionierenden Service habe. Ich will ja nicht nach 2 Jahren verkaufen. Bei meiner D750 und dem 200-500 hatte ich Garantiefälle. Ich habe also beides 3 Mal gebracht und erst nachdem Nikon das Problem nicht lösen konnte, bekam ich Kamera und Tele ersetzt. Der Nikon-Service Schweiz ist gleich in meiner Nähe und sehr gut, das war also kein Problem. Wenn ich solche Probleme aber mit der OM oder Oly-Objektiven hätte, dann wäre ich überhaupt nicht zuversichtlich, dass das klappt. Ich habe hier schon mehrere Male vom miesen Service bei OM und langen Wartezeiten gelesen. Ich habe ganz einfach keine Lust, so einem Laden Ausrüstung für mehrere tausend Euro abzukaufen. Wenn Nikon die Z500 bringt, sind die anderen weg vom Fenster, das siehst du genau richtig. Fuji ist von den Objektiven her total uninteressant, da nützt es auch nichts, wenn bei den Kameras der AF langsam in die Gänge kommt. Eine Z500 mit 30 MP und einem vernünftigen Preis, und sie ist gekauft, und sonst wird es die Z8, da kann man auch auf APS-C… Weiterlesen »

Martin Berding

Das Problem, wenn tatsächlich ein System stirbt, sind die vorhandenen Sachen schlicht wertlos. Man kann es weiter verwenden oder auch zum billigen Preis verkaufen. Kernproblem bei OM-System ist der mangelnde Bekanntheitsgrad und einhergehend mangelnde Akzeptanz, während der Name Olympus bis heute einen excellenten Ruf hat. Nomen ist Omen, ein Name ist Gold wert. Damit kämpft auch die Marke VW, die Autos mit ID am Anfang verkaufen sich nicht wegen des Namens, der Kunde möchte einen Golf, auch elektrisch. Der nächste ID:3 wird ein Golf, er fährt elektrisch und der Kunde kommt. OM-System hat bis heute kaum Werbung oder dergleichen gemacht. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Marke wirklich ausgeschlachtet wird. So denken auch andere Kunden und halten sich mit dem Kauf zurück

Rolf Carl

Genau, hat man ja auch bei Samsung gesehen. Und es würde mich auch sehr wundern, wenn sie die Service-Stellen noch weitere Jahre am Laufen gehalten hätten, das bezweifle ich stark. Ich vermute eher, dass sie die Kunden hängengelassen haben.

Auf dem Papier wäre ja OM ein interessantes System, aber unter den gegebenen Umständen verzichte ich lieber. Es gibt ja noch genügend Alternativen.

Frank

Der Bestand an Fotoausrüstung ist nie wertlos für den Fotografen, was sind denn das für krude Gedankengänge? Und wenn viele Fotografen jetzt dem Mft-System verloren gehen, weil sie keine Zukunft mehr im System sehen, dann gibt es wie bei den Spiegelreflexkameras einen Riesenmarkt an Gebrauchtware, wo die wenigen systemtreuen Fotografen für kleines Geld gute Ware bekommen können. Bevor diese Quelle versiegt sind auch die Branchenführer längst in den Abschiedsstrudel gelangt.
Das mit den Markennamen als Aushängeschild stimmt, der ist mehr Wert als die gelieferte Ware. Auch die Bewerbung der Ware halte ich bei OM-System für unter aller Kanone. Aber als erfahrener Fotograf weiß ich auch einzuschätzen, was ich wirklich zur Fotografie benötige. Das mag für andere Fotografen nicht zufriedenstellend sein, ok, aber das sagt doch noch nichts über meine Bedürfnisse aus. Werbung befriedigt aber nun einmal keine Bedürfnisse, sondern sie weckt sie erst. Nur damit läßt sich heute das große Geld verdienen. Die Anzahl derer, die sich zukünftig noch eine System der Marktführer leisten können wird immer kleiner werden. Die Frage ist nur, wer ist zuerst pleite: Anbieter A oder B oder C?

Rolf Carl

Das Problem ist, das Pana im langen Objektivbereich nicht wirklich viel gutes hat, da war Oly stärker. Ich möchte jetzt nicht wirklich in Oly-Objektive investieren und dann fällt der Service weg. Ich denke auch nicht, dass dann Pana-Leica die Reparaturen durchführt. Und das jetzt vorgestellte 150-600 ist ein Witz, das braucht niemand. Für mich ist das System soeben gestorben.

Mace

Die Behauptung, das 150-600mm braucht niemand, würde ich nicht unterschreiben. Es gibt einige Fotografen, welche das alte DSLR 150-600mm an MFT adaptiert haben. Das einzige was mich am neuen Objektiv stört ist der Preis, wenn man den der anderen Varianten (z.B. E-Mount) anschaut ist der schon sehr ambitioniert und ich weiß nicht ob dafür viele Käufer gefunden werden.

Ich bin zwar auch nicht glücklich mit der Entwicklung, aber als gestorben sehe ich das System nicht. Ich würde erst mal abwarten bis die Umstrukturierung abgeschlossen ist, dann sieht man ob es wieder besser wird oder zu Ende geht (ich hab bei meinem Arbeitgeber auch schon 2 Umstrukturierungen mitgemacht, ist immer nervig/anstrengend für alle beteiligten, intern sowie extern).

Rolf Carl

Musst du auch nicht. Es ist ja beim 150-600 nicht nur der Preis, sondern vor allem auch das Gewicht. Wenn ich da nichts spare, schraube ich das Tele doch lieber an einen grösseren Sensor, oder? 1200 mm Brennweite braucht man zudem nur für sehr wenige Tiere, vor allem Vögel. Da finde ich aber APS-C den besten Kompromiss, weil 900 mm für fast alles sehr gut reichen. Ich selber gehe z.B. nie über 750 mm.

Ich schrieb ja, dass das System für mich gestorben ist. Es ist mit zu vielen Unsicherheiten behaftet, und das mag ich gar nicht. Ich bleibe bei APS-C oder gehe wieder auf VF.

Mace

Wenn du selbst noch nicht mit dem System unterwegs bist, versteh ich natürlich, dass du nicht einsteigen willst, würde ich dann vielleicht auch nicht. Bei mir ist es so, dass ich die OM1 und einige Objektive hab und somit einfach abwarte wie es sich entwickelt, mit meiner Ausrüstung kann ich ja auch dann noch gute Bilder machen selbst wenn es bei OM System nicht weiter gehen sollte. So bin ich in der Position, dass ich sage – wenn was kommt was mir gefällt, dann investiere ich, wenn nicht, dann nicht. Die Brennweite an sich fände ich tatsächlich nicht uninteressant, ich fotografiere ja auch Vögel, aber der Preis macht es dann doch für mich unattraktiv. Wieviel Gewicht tatsächlich eingespart werden könnte, bei einer nativen MFT Rechnung, kann ich zwar nicht sagen, da aber die Frontlinse nicht kleiner werden könnte sondern nur am Strahlengang gespart werden kann, denke ich mal, mehr als 500 Gramm Einsparungspotential wären wohl nicht drin. Dann kommt auch noch der Punkt dazu, würde sich eine eigene Entwicklung überhaupt rechnen? Sigma kann sein Objektiv über mehrere Systeme anbieten, OM System nicht und im MFT ist es dann doch eine sehr exotische Brennweite die eben nur eine kleine Gruppe an… Weiterlesen »

Rolf Carl

Okay, wenn ich schon bei OM wäre, würde ich natürlich auch weiterfotografieren, ist ja klar. Für mich wäre es ein Neueinstieg, und das gefällt mir bei OM einfach nicht, zumal ich mir auch mindestens ein Oly-Objektiv zulegen würde.

Ich habe mir aber bei dem System schon einige Gedanken gemacht, was ich kaufen würde. Das wäre das 4/300 mit 1.4 TK oben raus und unten etwas lichtstarkes bis 200/250 mm. Das würde mir vollkommen reichen, obwohl ich auch Vögel fotografiere. Wobei das 4/300 auch relativ teuer und schwer ist, aber ein 150-600 würde ich sicher nicht kaufen. Ich versuche möglichst nahe heranzukommen und wenn die Distanz zu gross ist, dann lasse ich es halt sein. Meiner Erfahrung nach leidet die BQ bei einem grösseren Abstand enorm, meistens lösche ich die Bilder dann sowieso.

Peter Wagner

Hallo Rolf Carl,
warum nicht das 100-400mm Olympus einsetzen das wiegt etwas mehr als die Hälfte knappe 1200g hat allerdings keine Sync Stabilisatiion? Das bietet FF equivalent immerhin 800mm. Für kleine Vögel aus großer Entfernung eher noch knapp, aber für größere Tiere sicher ausreichend.
Zu einem guten Zeitpunkt hat mich das 900€ gekostet.Das setze ich mit der Olympus OMD E1 Mark II ein. Wenn ich nochmal güstig kaufen wollte würde ich die Mark III kaufen oder den Sprung bei Geldüberschuss zur OM Mark II machen vor allem wegen des AF.
Gruß
Peter Wagner

Rolf Carl

Hallo Peter Wagner,

ein 100-400er Tamron VF habe ich schon und brauche es an der D500, das bietet dann auch schon 600 mm und ist exakt gleich schwer wie bei MFT. Das macht für mich also überhaupt keinen Sinn. Es müsste schon leichter oder lichtstärker sein.

Aber ich habe mich vorläufig gedanklich von MFT wieder verabschiedet. Wenn schon würde ich nur Ausrüstung von Pana kaufen, aber die besten Teles im langen Bereich kommen eben von Oly, und da hat man dann wieder das Problem vom schlechten oder ausfallenden Service. Im Brennweitenbereich bis 200 mm ist Pana zwar gut aufgestellt, aber das reicht mir nicht, und eine G9 kommt beim AF vermutlich auch nicht an eine OM-1 heran.

Ich schaue jetzt mal, was NIkon noch bringt.

Peter Wagner

Hallo Rolf Carl,
ich möchte dich ja nicht zwingen zu Mft b.z.w zu OM zu wechseln allerdings ist das 100-400mm Olympus equivalent 800mm zu FF.
Das ist schon eine Ecke „länger“.
Habe die letzten Tage wieder kleine Vögle fotografiert meist bis 6m da ergibt sich bei Meisen ein ein einigermaßen formatfüllendes Bildergebnis. Schon bei 10m wünsche ich mir eine längere Brennweite, damit ich nicht zu stark cropen muss. Das wäre dann schon schön 1000mm equivalent. Das wäre schon mal ein Einsatzgebiet in dem das 150-600mm Sinn macht.
Ich weiß, dass bei großen Entfernungen andere Probleme auftauchen.
Warum leihst du nicht mal eine Olympus oder Om mit einer dir passenden Brennweite?
Wohne leider etwas weit weg von der Schweiz.
Gruß
Peter Wagner

___visual_notes___

Die Objektive sind gar nicht viel kleiner. Ein Vollformat 35mm f/2 oder 50mm f/1.4 wäre ja mit demselben Bokeh und demselben „Korn“ an MFT ein 17.5/f1(!) bzw. ein 25mm f/0.7 (!).

OlliKa

Dem kann ich nur voll zustimmen. Da ich doch öfters gerne mal Wildlife fotografiere, wollte ich mir zu meinen Fujis eine MFT-Linie aufbauen. Der Crop von 2,0 klang einfach zu verlockend und versprach eine enorme Gewichtsersparnis.
Habe allerlei Variationen akribisch zusammengestellt und mit Fujis APS-C verglichen. Wohl gemerkt, ich habe nur hochwertige und lichtstarke Optiken einbezogen. Die sind natürlich etwas schwerer als die preisgünstigeren und lichtschwächeren Objektive. Das Ergebnis war, unerwarteter Weise, ernüchternd: so gut wie überhaupt keine Gewichtsersparnis! Auch die Preise waren fast identisch.
MFT macht daher für mich wenig Sinn. Warum sollte ich freiwillig auf einen lichtstärkeren Sensor verzichten?
MFT ist zwar noch nicht tot, aber wenn die Preisgestaltung bei OM so weiter geht, sicher bald. Für rund 2400 Euronen hole ich mir ganz sicher nicht eine OM II!

Peter Wagner

Hallo OlliKa,
welche Kamera wäre denn vergleichbar in Sachen Preis und Leistung?
Gruß
Peter Wagner

OlliKa

Ist schon eine Weile her. Grund für den Vergleich war damals die frisch herausgekommene OM1. War von den Specs sehr positiv überrascht. Daher weiß ich heute nicht mehr so genau, welche Bodys/Objektive ich konkret gegenübergestellt habe, sorry. Inzwischen nutze ich hauptsächlich eine Nikon Z6ll und die Fuji X-S20 nur für spezielle Aufgabe, wie Makro- und Telefotografie. Du siehst, was die Sensorgrößen betrifft, entferne ich mich immer mehr von MFT.
Was Deine eigentliche Frage angeht, da wäre eine Fuji X-H2s vielleicht am ehesten mit der OM1 vergleichbar.

Peter

Zustimmung bis auf zwei Details:
1. Olympus hat nicht nur die Einstellung der Kamerasparte nicht angekündigt, sie hat diesselbige Gerüchte sogar ziemlich lange offiziell heftig negiert, bis der Deal klar war. Am Ende ist im Kapitalismus halt jeder sich selber am nächsten.

2. Sooo schnell wird MFT nicht sterben und rudern tun ausnahmslos ALLE Hersteller und für die nächsten 5-10 Jahre werden meine MFT Kameras sicher noch ihren Dienst tun. Und was ist in der heutigen Geschäftswelt schon für längere Zeiträume sicher?

Tessar

Bla, Bla, Bla, dann dürfte es Pentax bei den geringen Neuerscheinungen mit Festhalten am Spiegelkasten auch schon nicht mehr geben. Sie vergessen das MFT in Asien weiter stark ist und MFT der einzige Anschluss ist, der im Objektivangebot so gut wie keine Wünsche offen lässt. Aber der deutsche Gewichtheber ist ja stets allwissend…

BEN

Auch ich habe mich in einem anderen Strang schon dazu geäußert. Kurze Zusammenfassung nochmal hier:
OM ist mit den jetzt vorgestellten Geräten zu teuer im Vergleich zur Konkurrenz und auch nicht besser oder leichter*. Mit beispielsweise einer Fuji XH2 oder X-T5 und dem Fuji 150-600 kommt man deutlich günstiger zu wahrscheinlich besseren Ergebnissen. Wenn man zudem Video machen möchte, dann sowieso.

Gewichte:
OM 150-600 2065g
Fuji 150-600 1605g
OM 1MkII 578g
Fuji X-H2 665g
Fuji X-T5 557g

ccc

Das Kameragewicht spielt doch nicht wirklich eine echte Rolle, außer der Body tanzt mit 800-1000g aus der Reihe. Ob jetzt ein 500 oder 600g Body… kannst imho vernachlässigen.

BEN

Sehe ich genauso. Deshalb kann OM hier eben auch nicht punkten.
Womit also wollen sie neue Interessenten überzeugen? Ich sehe da nichts.

ccc

Ja. Aber auch kein Minuspunkt beim Body. Der ist von der Dimension her absolut okay für ihr Spitzenmodell!
Natürlich bräuchten sie zusätzlich so etwas wie Sony mit der A7c hat….. Eben zB eine aktuelle vernünftige Pen F, wie Alfred oben vorschlägt.

Das man mit einem VF Objektiv rumlaufen soll, ja, das ist etwas enttäuschend. Das passt nicht.

BEN

Nein, ein Minuspunkt ist es nicht, es sei denn, man pocht als Argument für MFT immer wieder auf die Möglichkeit, kleiner und leichter zu bauen. Ich sehe es aber auch so, dass das Gewicht heutzutage kaum mehr eine Rolle spielt bei der Auswahl des Sensorformats. Es sei denn, man hat immer viele Objektive über weite Strecken zu tragen.
Allerdings spricht dann eben auch nicht mehr viel dafür, neu in das MFT-Format einzusteigen. Mit APS-C und und auch VF kriegt man per Crop den MFT-Sensor auch nachgestellt.

alex

Das sehe ich auch so.

Peter Wagner

Hallo Ben,
bester Bildsabilisator eingebaute Graufilter, eingebauter Verlaufsfilter variabel, sehr schnelle Auslösung, Highres Funktion vom Stativ oder aus der Hand, Precapture,erstklassige Abdichtung u.a.
Wenn ich mal ausnahmsweise nichts sehe habe ich den Deckel auf dem Objektiv vergessen.
Gruß
Peter Wagner

Cat

@Ben
Bitte NICHT:
hier das Fuji-APS-C Fass aufmachen, die sind ja nun wirklich im AF am weitesten hinterher und ein 150-600 mm mit F:8.0 im Gewicht zu vergleichen ist ja schon grobe Irreführung!

BEN

Naja, schlecht wirds nicht sein. Ich habe es allerdings auch nicht, sondern das Tamron 150-500 für X-Mount. Bin sehr zufrieden damit. Übrigens auch mit dem AF meiner X-H2S.
Das APS-C-Fass kann wegen mir sehr gern geschlossen bleiben. Ich wollte nur meine subjektive Meinung zum Angebot von OM kundtun. Was jeder daraus macht, ist mir egal. Ich werde niemanden davon abhalten oder abraten, sich MFT zuzulegen, wenn er es unbedingt kaufen möchte.

Rolf Carl

Für die langsame Fotografie mag Fuji ja genügen, aber bei der schnellen Fotografie kannst du es gleich vergessen, es fehlen die Objektive. MFT wird ja vor allem für die Telefotografie gekauft.

BEN

Worum geht es hier nun, um Tele oder schnell? Wenn MFT hauptsächlich für Teleaufnahmen gekauft wird, dann eben nicht wegen der Schnelligkeit. Also machst du mit der Schnelligkeit ein neues Thema auf, das eigentlich hier nicht so relevant ist, wenn man wirklich mal MFT und APS-C vergleichen möchte.
Was meinst du überhaupt genau mit schnell, lichtstark oder von der Bildauslöserate her? Beides kannst du bei Fuji aber auch haben, bei meiner H2S z.B mit 40 Bildern/sec im elektronischen Verschluss und 15 im mechanischen. Objektive gibts mit 0.95 Blende. Bloß, das hat jetzt erstmal nichts mit MFT vs APS-C zu tun, finde ich.
Aber natürlich hast du Recht, wenn man jetzt APS-C mit VF vergleicht. APS-C ist ebenfalls ein Kompromiss. Dort geht es aber noch deutlich lebendiger zu als bei MFT. Es ist die Frage, ob es tatsächlich noch zwei kleine Sensorformate unter VF geben muss. MFT wird ja auch nur von Panasonic und OM bedient. Und wie intensiv das passiert, kann ja jeder sehen. Kein Wunder, wenn da einige unruhig werden. Ich denke ja auch, dass MFT noch eine ganze Weile bedient wird, aber ob es nochmal so innovationsstark werden wird wie vor ein paar Jahren noch, bezweifeln inzwischen viele.

Rolf Carl

MFT ist bei Wildlifefotografen sehr beliebt, und die machen nicht nur Standbilder, sondern fotografieren auch, wenn sich etwas bewegt. Mit anderen Worten: ich meine einen zuverlässigen Nachführ-AF bei schnellsten Bewegungen, und da ist die OM die Nummer 1, da kann Pana nicht mithalten. Auch Fuji hat in diesem Bereich noch nicht bewiesen, dass sie mit den besten mithalten können, und wenn, dann fehlen schlicht und einfach die Objektive. Das können aber z.B. Canon und Nikon bei APS-C schon, wobei bei Nikon noch die Z500 fehlt.

APS-C ist auch ein Kompromiss, da hast du absolut recht, aber eben ein besserer, wenn bei MFT OM wegfällt. Der Vorteil von APS-C bei Canon und Nikon ist eben auch, dass die VF-Objektive kompatibel sind, das heisst also, dass man 2 Systeme mit den gleichen Objektiven brauchen kann. Ich war eigentlich interessiert an MFT, aber jetzt ist das System für mich definitv gestorben.

BEN

Gut, da kann ich nicht mitreden, da ich nie Olympus oder OM verwendet habe und auch mit meinen Fujis kaum Wildlife fotografiere. Paar Vögel und Rehe habe ich zwar auch schon fotografiert, aber das war nie Hauptanwendung. Jedenfalls scheint die Geschwindigkeit der X-H2S für Wildlife, auch schneller Tiere, auszureichen, wie einige Tests bei Youtube erkennen lassen.
Wieviel nun Olympus da besser ist, entzieht sich meiner Erkenntnis wie gesagt. Wenn da jemand der Überzeugung ist, mit MFT das Beste für sich gefunden zu haben, solls mir auch recht sein. Ich hatte ja auch schon mehrere MFT-Kameras von Panasonic, was allerdings nun schon einige Jahre her ist. Eine Rückkehr zu diesem Sensorformat ist für mich kaum vorstellbar. Ich weiß halt nicht, was ich damit gut machen sollte gegenüber meinen jetzigen APS-Cs. Allerdings spiele ich mit dem Gedanken, mich irgendwann nochmal nach oben hin zu ergänzen. Im Moment vermisse ich nicht viel bei meinen Kameras und bei meinen Ergebnissen. Von daher liegt diese Ergänzung zu VF oder gar MF noch auf Eis. Ich habe noch ein paar mehr Hobbys.

Rolf Carl

Okay, dann haben wir einfach verschiedene Anwendungsgebiete. Die X-H2S ist vielleicht beim AF-C ausreichend, aber die Objetive müssen eben auch beim Tempo (AF-Modul) mithalten, sonst nützt die beste Kamera nichts. Und da herrscht bei Fuji Ebbe. Aber immerhin kommen da auch langsam ein paar Sigma-Teles zum Zug, also Besserung ist angesagt.

Ich orientiere mich auch wieder nach oben, nachdem ich jetzt MFT definitiv gestrichen habe, und zwar nach einer möglichen Nikon Z500 oder wenn die nicht kommt, nach der Z8, da kann man nämlich auch auf APS-C umstellen, wenn man das möchte.

BEN

Die Z8 steht bei mir auch auf der Liste möglicher Kandidaten. Sie ist allerdings recht teuer und man/ich muss ja auch noch ein paar passende Objektive dazu kaufen. Da ich fast mehr Video als Foto mache, bekomme ich bei Fuji so ziemlich alles, was die Z8 kann für die Hälfte des Preises. Die Z8 würde wahrscheinlich für Fotografie einen gewissen Fortschritt bedeuten. Wenn ich dann aber schon soviel Geld in die Hand nehmen würde, dann liegt der Gedanke nahe, vielleicht gleich MF zu kaufen. Das entwickelte sich preislich in letzter Zeit auch in Richtung Z8. Da ich mich im Moment unter keinem Zugzwang sehe, warte ich noch etwas, auch darauf, wie sich meine persönliche Finanzsituation in nächster Zeit entwickelt. Ich habe es nicht mehr so lange bis zur Rente und muss sehen, ob ich mir so eine Ausgabe überhaupt leisten kann und möchte und ob sie überhaupt in Relation steht zu dem Gewinn, den ich daraus erhoffe. Meine Motive entstammen zum Großteil der Reisedokumentation und Naturfotografie und zu einem gewissen Satz auch der Fotografie von Kunst und Architektur. Gerade in dem letzten Bereich erhoffe ich mir von einer Ergänzung zu VF oder MF den größten Fortschritt. Es kommt aber eben… Weiterlesen »

Rolf Carl

Ja, ich mache auch ähnliche Überlegungen wie du. Wenn ich nicht intensiv mit der Tierfotografie begonnen hätte, wäre ich immer noch bei meiner D750. Der Preis für die Z8 schreckt mich im Moment auch noch ab, dazu käme noch ein Tele für über 3000. Aber für die Tierfotografie ist diese Kamera eben perfekt. In deinem Fall finde ich aber, dass du so eine schnelle Kamera gar nicht unbedingt brauchst, da würde ich nicht so viel Geld ausgeben. MF wäre sicher eine Überlegung wert. Würde ich ausschliesslich Landschaften fotografieren, wäre ich vermutlich bei Fuji MF gelandet, aber da ich den ganzen Bereich der Naturfotografie abdecke, ist VF eben vielseitiger. Ich bin momentan auch am Überlegen, welches spiegellose System in Zukunft am besten für mich passt.

Peter
  1. Bei MFT gibt es nicht nur die G9 II und OM-1 Boliden, sondern auch kleinere Bodies.
  2. Entscheidend ist nicht der Body, sondern die Linsen. Im Telebereich wird DA das Gewicht gespart und bei den langen Linsen nimmt man auch gerne den grösseren Body.
J.Friedrich

Hi Peter, zu „1.“: Ja, hast recht, gibt’s – aber, mal ehrlich: fast alles leider „alte Hüte“ hinsichtlich innovativer, vollumfänglicher Neukonzeption. Beispiel für mich: die tolle-0/90-Sucher-GX9, die für mich eigentlich „klein-fein-anders MFT“ gut widerspiegelt – wie viele Jahre hat die auf dem Buckel? Kosmetik betreiben und „Mark-ii“ draufkleben reicht nicht …

Peter

Ja Friedrich, die kleinen Gehäuse werden extrem stiefmütterlich behandelt.
Ich bin ja Bestandskunde und habe als kleine Alternative noch die EM5 III. Die OM-5 war eine komplette Resteverwertung ohne wirkliche Neuerungen, analog zu TG-7, wo das gleiche Spiel abgezogen wurde.
Bei Pana tut sich bei den kleinen Kisten ja auch seit Jahren nicht wirklich was.

Aber nichtsdestotrotz ist die EM5 III immer noch eine sehr gute Kamera, wenn man kein Action und Wildlife damit betreiben möchte. Ganz ehrlich: ich würde einen besseren C-AF nehmen, aber ansonsten vermisse ich bei der EM5 III nicht wirklich was.

BEN

Ja, aber die kleinen Gehäuse sind fast alle nicht mehr auf dem neusten Stand und bei den Objektiven war ja gerade meine Kritik am 150-600, dass es eben auch nicht leichter ist als ein Objektiv für APS-C oder VF.

Peter

Ben, siehe oben meine Antwort an Friedrich.

Bezüglich des 150-600: mit welcher 225-900 APS-C oder 300-1200 KB Linse möchtest Du denn vergleichen?😊

Ich sehe das 150-600 auch kritisch, aber v.a. wegen dem Preis. Für eine äquivalente KB Brennweite von 300-1200 geht für mich das Gewicht und Grösse längstens in Ordnung.
Da fotografiere ich mit dem 300er 2.8 Nikon mit einer deutlich schwereren Linse freihand.😁

BEN

„Bezüglich des 150-600: mit welcher 225-900 APS-C oder 300-1200 KB Linse möchtest Du denn vergleichen?“ Ich dachte so an das 100-400 mit Telekonverter oder das 150-600 an der H2 oder T5 (da kannst du die ISO schon ganz schön hochschrauben), dann Crop auf 20 MPx (das wäre der Richtwert, den die OM1 vorgibt) bis 30MPx. Was da am Ende raus kommt, kann ich auch nicht sagen. Zur Not halt nochmal durch Topaz Gigapixel schicken. Ich habe es noch nie probiert, geschweige denn habe ich es mit einer MFT-Kombi vergleichen können. Kommt sicher auch sehr auf die Lichtsituation an und wie oft mans braucht. Ich würde es aber erstmal testen, bevor ich 5100 Euro für eine OM1MkII und ein OM 150-600 ausgebe. Für alles andere brauche ich sowieso kein MFT. Wie schon gesagt, habe ich jetzt mit dem Tamron 150-500 an einer H2S soviel Tele, wie ich brauche. Da ich sehr viel filme, habe ich mit 6K auch da noch etwas Crop-Reserve. Eisbären und Löwen muss ich ja nicht auf Distanz halten und Ornitologe bin ich auch nicht. Irgendwann hole ich mir vielleicht noch eine T5 oder H2 dazu, die haben 40MPx Sensoren, dann probiere ich es mal aus, was der… Weiterlesen »

Peter Wagner

Hallo Ben,
wenn man Video machen möchte kauft man sich ja auch eine Panasonic.
Gruß
Peter Wagner

BEN

„… wenn man Video machen möchte kauft man sich ja auch eine Panasonic.“ Hallo Peter, nicht zwangsläufig, aber die sind schon auch gut. Vor allem die S5IIX gefällt mir diesbezüglich gut. Sicher sind auch die MFT-Kameras von denen gut. Vor Jahren hatte ich selbst eine GH4 und eine GX 80 zum Filmen und Fotografieren. Damit war ich ganz zufrieden. Lediglich der recht geringe Dynamikumfang und die Farbgebung im JPG hat mich etwas gestört. Heute hat sich das Rad weiter gedreht und andere haben auch gute Angebote. Sicher sind inzwischen auch die Panasonics noch besser geworden. Es hängt bei mir wirklich nur am Sensor. MFT muss man wollen, aus welchem Grund auch immer. Ich brauche es halt nicht,weil ich die Anwendungen dafür nicht habe. Die einzige, die wirklich interessant wäre, die extremen Telebereiche, wird bei mir fast nie gefragt. Für die meisten Fälle reicht mir das 150-500 an meiner APS-C. Aber wenn jemand noch stärkeres Tele braucht und allgemein mit den Ergebnissen seiner MFT zufrieden ist, dann kann er ja gerne MFT weiter kaufen. Das ist doch dessen Sache und Entscheidung. Was sollte ich dagegen haben? Ich rede hier nur immer aus meinen subjektiven Einschätzungen heraus. Jeder darf es für sich… Weiterlesen »

Peter Wagner

Hallo Ben, danke für die Rückmeldung. Ich finde nach wie vor Mft gut, die OM-D E1 Mark II liefert saubere JPG Dateien und wenn es darauf ankommt nehme ich die RAW Dateien zum bearbeiten. Natürlich ist dann bei Iso 3200 der kritische Bereich erreicht. Dort habe ich meistens das 100-400mm Olympus festgezurrt und fotografiere meist kleine Vögel im Bereich bis 10m. Die Schärfe empfinde ich als gut, nur am Ende bei 400mm equivalent 800mm zu FF etwas langsamer AF. Ich habe im Frühsommer ein Konzert fotografiert da hatte ich die GX 80 Panasonic im Einsatz mit dem 12-45mm Olympus und dem 35-100mm 2,8 von Panasonic. Ergebnisse wirklich sehr gut, allerdings Handling bei der kleinen GX80 fummelig. Für klein und gut nutze ich häufiger die GX80 mit dem 15mm Panaleica was einen schönen Bildlook ergibt und bei der Lichtstärke gut ist und dadurch die Iso tiefhält. Als kleines Besteck, wenn ich nur eine Kamera zum dokumentieren brauche nehme ich die Fuji X30 Kompaktkamera. Die reicht für die Alltagsfotografie dafür wünschte ich mir die gleiche Reichweite, aber einen größeren Chip. Das ist meines Erachtens die Kamera die am besten bedienungsfreundlich durchdacht ist. Wenn ich auf FF umsteigen würde, würde ich mir die… Weiterlesen »

X9000000

Schon schade, aber für Wildlife nutze ich die OM-1 weiter sehr gern. Aber für Familie und Urlaub werde ich wieder Sony nutzen.

alex

Warum nicht die Sony für Wildlife?

Cat

keine Objektive…
6.3/200-600 mm 150-500 mm Tam sind nur nur mit glücklicher Hand auch gut brauchbar.
Die Serienstreuung ist bei beiden sehr hoch.
2.8/400 mm ist heute schon veraltet, nachdem Nikon gezeigt hat, wie man es richtig macht (Inch. 1.4x TC).
Das selbe gilt für Fuji – keine Objektive.
Mit Sony 6700 sieht es auch nicht besser aus und selbst eine Canon R7 ist heute schon überm Limit (Rauschen, kleiner Buffer, schwacher Sucher, kein Stacked etc)
Für Wildlife bleiben nur OM-1 oder Canon R5 mit den besten, lichtstärksten Objektiven.

Conny

Also ich bin mit der A1 und den GM Teles von Sony dem Gesamtpaket hoch zufrieden. Die Teles sind Top und die Converter arbeiten fabelhaft.
Übrigens wie viele Wildlife- und Naturfotografen Fotografen rund um den Globus auch.

Mir würde nie im Leben einfallen von da auf das MFT System von OM zurück zu fallen. Außer es wäre finanziell nicht tragbar.

Mal ehrlich was soll da wirklich BQ mässig wirklich sichtbar besser sein?…

Man tauscht da auf:
geringer Lichtempfindlichkeit,
mehr Rauschen,
minimum 2 Stufen weniger Dynamik.
Schlechtere Freistellungsmöglichkeiten,
Schlechterer AFC

Und das eine Tele soll es dann wirklich rausreißen?
Mein Gott da cropt man halt oder drückt gleich den APS-C Button und schon hat man die Brennweite bei gegebener Lichtstärke bzw. besser!

Würde gern mal den Vergleich sehen was da bei BIF von Eulen in der Dämmerung gegenüber der Sony Kombination rauskommen würde…

Ich arbeite gerne mit den Telezoom GM f100-400 auch gerne mit Converter, weil handlich.
Aber wenn es lichttechnisch schwierig wird geht kein Weg an einer der langen GM Festbrennweiten vorbei.

Cat

So eine Logik hatte ich vor einem Jahr auch noch. Nur meine Praxis hat dann einige neue Erkenntnisse gebracht. Warum soll ich ein 3 Kilo schwere Festbrennweite, die dann doch nur bis 400 mm reicht und 2 Konverter (oder 1) mit schleppen und damit jonglieren und zumindest eine sicheres Einbein dazu (also gut 5 Kilo Zusatzgewicht), wenn ich damit lange nicht so schnell am Motiv klebe wie mit einem Zoom, das unter 2 Kilo wiegt? Und dann nutze ich die f:2.8 nur in Ausnahmefällen, wenn das Motiv parallel exakt zur Bildebene sitzt, sonst muß ich meistens abblenden. Sehr geübte Kollegen nutzen ausschließlich das 4.0/600 mm bei 4.8/600 mm oder 5.6/800 mm und den 1.4x – aber selbst der zeigt an diesem Objektiv immer einen Detailverlust. „Fabelhaft arbeiten“ stelle ich mir anders vor. Du hast mit einigem unbestreitbar recht – alles ist ein harter Kompromiss. Aber am Ende zählt das Foto, das du Motiv nach deinen Vorstellungen einfangen kannst und die Qualität und mit wieviel Vergnügen du sie erreichen kannst. Ich hatte exakt die A1 und das 2.8/400 mm – als die Nikon Z9 mit 4.5/400 mm & 6.3/800 mm da war und die OM-1 mit 4.5/150-400 mm für die zu… Weiterlesen »

Henriette

War absehbar.. weil die Übernahme durch die gleiche Firma geschah die auch schon Viao abwickelte.
Und auf Panasonic zu setzen kann man machen,wird aber auch nur max 2 Jahre noch halten. Nicht umsonst fährt Panasonic 2 gleisig S5Ii. Daneben ist die G9II nur eine Kopie mit anderem Sensor. Ich hoffe trotzdem alle Gute für das System, allein kann ich es nicht erkennen. Viele Leute in meiner Umgebung haben ihre MFT Ausrüstung schon abgestoßen. Ich sehe keine Kundzuwachs, was das System stabilisieren könnte.

Cat

Ich empfehle Mark und anderen hier einmal das Lesen von Insiderwissen zu Olympus/OMDS. (OMDS hat neue Fabriken in Japan und Vietnam… gut Ding will Weile haben) Klar können die aufgeben, wenn es „keiner“ mehr kauft und der Verdienst zu gering wird und dem Management nicht endlich etwas anderes einfällt als CashBack-Verarsche und sie nicht den Service wieder besser aufstellen! Aber, wer bietet denn DIE staubfreie Outdoor-Kamera-Ausrüstung? Wer bietet denn einen Stacked-Sensor dieser Schnelligkeit zu dem Preis? Wer hat den diese elektronischen Möglichkeiten in einer Kamera? Wer hat denn einen Neutral-Verlaufsfilter in der Kamera etcpp? Wer hat denn ein Tele-Zoom, das auch nur nahe genug an das 4.5/150-400 mm heran kommt an das 3.5/90 mm IS Pro und 2.8/60 mm Macro? Wer hat noch ausschiebbare Sonnenblenden? Wer kann ein 4.0/12-100 mm ProIS für die Reise liefern? Keiner, ganz einfach. Wer viele Details und Entzerrung in der Architektur braucht, kauft heute Fuji Mittelformat, wer jeden Tag Porträts und Mode fotografiert, kauft heute Fuji Mittelformat oder zur Not noch Nikon Z, wer Sport verfolgen will kauft heute Canon oder Nikon, wer Filmen will kauft heute Sony oder Panasonic, wer seine Fuji APS-C lieben will kauft eben die und wer seiner Canon, Nikon, Pentax… Weiterlesen »

Hans Dampf

Wer sich womit am besten bedient fühlt, musst Du den Kunden schon selbst überlassen.

Angebot und Nachfrage bereinigen das schon. So einfach ist das.

jens

Keiner, ganz einfach. Meine Frage dazu hat MFT solche lichtstarken Festbrennweiten?
ABC F1.2 wäre bei MFT 0.8 / KB wäre bei MFT wäre F0.6.
Nutze die Vorteile von lichtstarken Objektiven für tolle Porträts u.s.w. Was nützen MFT Vorteile wenn ich nicht sauber Freistellen kann?
Jens.

Mace

Kleiner Tipp, es soll Fotografen geben, die keine People-Fotografie machen 😉

Wenn du hauptsächlich / ausschließlich Portrait bzw. People-Fotografie betreibst und den „Weichspüler-Look“ (nicht böse gemeint) liebst bist du bei MFT und eigentlich auch APS-C falsch.
Wenn du aber (wie z.B. ich) hauptsächlich Wildlife oder Macro fotografierts, hast du mit MFT ein echt geniales System. Ich hab auch schon Vollformat getestet, hat meiner Fotografie aber nichts gebracht.

jens

Hallo Mace, bei Wildlife oder Marco hast du recht da ist MFT richtig gut.
Vollformat wäre besser aber ich reise immer mit sehr wenig Gewicht /
Handgepäck im Flieger.
Ich bin der Meinung Fotografie ist immer ein Kompromiss an Gewicht,
Technik, Qualität usw. Perfekt gibt es nicht.
Gut Licht und spaß an der Fotografie Jens.

Cat

erstens stellt kein erfahrener Fotograf nur mit der Blende frei – denn er weiß, das auch Brennweite und vor allem der Abstand zum Motiv und zum Hintergrund entscheidend sind!
Zweitens sage ich ja, das ich OMS für Porträts nicht ideal finde, sondern Fuji GFX MF – da brauche ich dann auch keine hochkorrigierten f:1.2 Objektive zum angeben, ein F:1.7/55 MM oder 80 MM oder 2.0/110 MM liefern die BESTEN BILDERGEBNISSE!

Taeniatus

Ergänzung was die Lichtstärke angeht: Ja für mFT gibt es auch f 1.2 Festbrennweiten, es gibt auch f 0,95 Festbrennweiten.

Taeniatus

Will hier nicht den Besserwisser abgeben aber Du verwechselst jetzt die Lichtstärke mit der Freistellung.
Die Lichtstärke bleibt gleich, egal ob KB, APS-C (ich glaube das meinst Du mit ABC) oder mFT. Blende f1.2 bleibt f1.2 unabhängig vom Sensorformat. Das was sich ändert ist die Freistellung bzw. die Schärfentiefe. Da hat mFT mit Blende f1.2 eine gleiche Schärfentiefe wie Blende f2.4 auf KB oder f1.8 auf APS-C. Dazu empfehle ich ein entsprechendes Video von K+G:
https://www.youtube.com/watch?v=om5iffxLYPM
https://www.youtube.com/watch?v=jNk8Pws1R1Y

Was die Lichtstärke angeht: Ja für mFT gibt es auch f1.2 Festbrennweiten, es gibt auch 0,95 Festbrennweiten.

Besserwisser-Modus: AUS

Taeniatus

Du verwechselst die Lichtstärke mit der Freistellung bzw. der Schärfentiefe. Die Lichtstärke mit der Blende f1.2 bleibt gleich, unabhängig vom Sensorformat, egal ob KB, APS-C (nicht ABC) oder mFT. Es ändert sich die Schärfentiefe bzw. die optische Wirkung, da hat f1.2 bei mFT die gleiche Schärfentiefe wie f2.4 bei KB oder f1.8 bei APS-C.

Was die Lichtstärke angeht: Ja für mFT gibt es auch f1.2 Festbrennweiten, es gibt auch 0,95 Festbrennweiten.
wie z.B.: Olympus M.Zuiko Digital ED 17mm F1,2 PRO oder Voigtländer Nokton 10,5 mm F0,95

BEN

„Wer bietet denn einen Stacked-Sensor dieser Schnelligkeit zu dem Preis?“

Fuji zum Beispiel in der X-H2S.

Cat

aber kein einziges modernes, schnelles und perfekt abgestimmtes Objektiv!
Alles ist entweder alt und schon veraltet, krankt an Kompromissen (Blendenringe, Sonnenblenden, Randunschärfen).
Also im Telebereich hat Fuji allenfalls das 2.0/200 mm – das aber sehr kurz ist für Wildlife.

BEN

Ich kann dazu nicht viel sagen, außer dass ich zumindest für meine Anwendungen keine Probleme mit den Objektiven habe. Als Tele habe ich das Tamron 150-500, weil das in meinen Augen ein gutes Preisleistungsverhältnis hat und auch noch einigermaßen portabel bleibt.
Ansonsten viele Fujis und auch einige manuelle Festbrennweiten von anderen Herstellern. Ich müsste ein Foto im Direktvergleich einer OM1 mit dem 150-600 und der H2 mit XF150-600 sehen oder wegen mir auch mit dem 100-400 und Telekonverter oder einfach nur ein Crop der H2 auf MFT, um was dazu sagen zu können. Ich vermute bloß, dass es so wesentlich schlechter nicht sein kann.

Timo

Auch wenn ich im letzten Jahr auf Fuji umgestiegen bin, halte ich grundsätzlich das MFT-System immer noch als absolut sinnvoll. Die neue G9 II von Panasonic hat das gezeigt. OM Systems stellt sich allerdings recht ungeschickt an. Das geht beim Wechsel des Markennames los und auch die Modellpflege wirkt nicht wirklich schlüssig. Dennoch gibt es mit der OM-1 sowie dem aktuellen Faceift (mehr ist es definitiv nicht) eine sehr gute Kamera für etliche Anwendungsgebiete und es werden auch weiterhin hochwertige Objektive herausgebracht. Vielleicht muss sich die Firma weiterhin noch ein wenig auf die (durchaus schwierige, wenn nicht sogar unfassbar zickige) Kameraklientel eingrooven. Zum OM SYSTEM M. Zuiko 150-400mm f/4.5 TC 1.25 IS PRO Lens kann ich deine Sorgenfalten aber wohl ein wenig glätten. Hierzu gibt es differierende Informationen auf fstoppers zu lesen: Analysis: Don’t Listen to Rumors By that title, I don’t mean the Fleetwood Mac’s excellent album. There was some uninformed speculation on a rumors site that this was just a rebranded existing Sigma lens with a Micro Four Thirds mount. Although the focal length and aperture are similar, they clearly aren’t the same lens; the specs are significantly different, including extra lens elements and the much closer minimum… Weiterlesen »

Cat

das ist zwar voller Fehler – aber das Endergebnis stimmt.
Ein OLY 4.5/150-400 mm – oder eben 5.6/180-500 mm hat rein gar nichts mit Sigma oder irgendeinem derer Telezooms zu tun!
Am Ende kommt natürlich ein 1000mm Bildausschnitt dabei heraus und keineswegs 1200…

Thomas Müller

Man muss das mal von einer anderen Seite sehen. Durch die OM-1 II ist der Preis der OM-1 stark gesunken. Aktuell wird sie unter 1´900 Euro verkauft, also mehr als 500 Euro günstiger als der Einführungspreis der OM-1 II. Vor kurzem gab es von Olympus eine Aktion, in deren Rahmen die OM-1 für ca 1550 Euro angeboten wurde. Wo bekommt man für diesen Kaufpreis einen stacked Sensor und eine Kamera die auch aufgrund des AFs für Wildlife sehr gut geeignet ist?

Mace

Bei einem Angebot von 1550 € für eine OM1 kann man eigentlich nichts falsch machen. Auch wenn die neue da ist und die „alte“ kein Update bekommt, ist sie doch eine sehr gute Kamera. Der AF ist schon ziemlich gut, wenn auch nicht perfekt und dann darf man nicht vergessen, was die Kamera sonst noch bietet, was sonst keiner hat. Live-Composit oder Handheld-Fokus-Stacking um mal nur 2 Dinge zu nennen.

ein Mensch

einfach mal dieses Video schauen wie sich die I MK II selbst entzaubert

Frank

Mark, ich kann Dir nur zustimmen mit der Bemerkung, daß OM-System in den letzten beiden Jahren den Sektor der kleinen und handlichen Kameras völlig vergessen hat. Es gibt sie noch, eine E-M10 Mark IV, aber die Technik ist doch schon etwas angestaubt, was den AF, die Sucherauflösung und das Bedienmenü angeht. Der Kamera merkt man halt doch an, daß die Eintwicklung schon über 10 Jahre auf dem Buckel hat. Nicht daß man damit nicht trotzdem gute Bilder machen kann, aber in Zeiten, in denen das Smartphone Riesenfortschritte macht, gerät so eine Kamera schnell ins Hintertreffen. Gleiches gilt auch für die kleinen Festbrennweiten. Was die OM-5 angeht, da kann ich Dir nicht so ganz zustimmen. Es ist zwar richtig, daß sie größtenteils von der E-M5 Mark III abgekupfert ist, aber die Frage ist, ob sie für einen Großteil der Fotografen nicht ausreichend viel Technik bietet? Es macht ja auch keinen Sinn Technik zu verbauen, die dann vom Kunden mit leuchtenden Augen gekauft wird, aber danach kaum noch genutzt wird. Der Markt wirkt auf mich widersprüchlich, weil der Kunde einerseits die beste Technik verlangt, andererseits aber eine Kamera erwartet, die mittels KI das perfekte Foto kreieren soll. Das paßt nicht so ganz… Weiterlesen »

Alfred Proksch

Danke Frank – genau so sehe ich das auch.

Aus einem andern Bereich – altes Auto – kann ich erwähnen das damit die geforderte Wegstrecke bequem und mit lächelndem Gesicht (Oldtimer) zurück gelegt wird.

Beim Fotos machen ist das ähnlich – kultiges analoges Gerät oder modernstes Mittelformat ist egal – wenn die gewünschten Bildergebnisse zustande kommen ist ein Lächeln garantiert!

Marco

In meinen Augen ist die OM-1 II nichts anderes als ein Schnellschuss, den man ohne genau zu zielen abfeuerte, um nicht vollends von Panasonics neuer G9II ins Abseits geschleudert zu werden… Ich sehe ehrlich gesagt für den signifikanten Mehrpreis gegenüber der G9II auch keinen Mehrwert der den Preis rechtfertigen würde, und so wird die G9II meines Erachtens der OM-1 II auch weiter das Wasser abgraben… OM Systems stehen düstere Zeiten ins Haus.

Markus B.

Nun wie ich schon im anderen Thread geschrieben habe, wer MFT will, kann sich im Prinzip auch ein etwas älteres Modell gebraucht kaufen. Die Unterschiede zwischen einer EM1II und einer OM1II sind mir zu gering als dass ich dafür als Kunde 2000€ mehr auf den Tisch legen würde (gebraucht vs. neu). Das Problem von OM ist, dass sich an der Hardware seit 8 Jahren kaum etwas geändert hat. Im wesentlichen versucht man die Kameras mit jeder Version über Software zu „pimpen“. Ob das noch zwei weitere Modellgenerationen reicht, wage ich zu bezweifeln. Dennoch muss man feststellen, dass Größe und Gewicht immer wichtiger werden. Canon, Nikon und Sony haben da unterhalb ihres VF-Sortimentes nur wenig anzubieten – zwar gibt es genug Gehäuse, aber gute, kleine Objektive fehlen. Für alle 3 ist das APS-C Sortiment nur Einstiegsdroge. Der einzige Konkurrent in diesem Segment ist Fuji. Aber auch hier gehen die Preise inzwischen durch die Decke…

BEN

„Aber auch hier gehen die Preise inzwischen durch die Decke…“ Ich vermute, das ist ein grundlegendes Problem, dass Kameras unter 1000 Euro, wo ja auch MFT seine Zielgruppe heute noch hätte, den Smartphones zum Opfer gefallen sind. Es lohnt sich womöglich für die Hersteller nicht mehr, für diesen Preisbereich im größeren Maß zu entwickeln. Der Bereich 1000-2000 Euro ist da deutlich besser bestückt. Offensichtlich sind die Kunden eher bereit, für Kameras zusätzlich zu bezahlen, wenn die gewisse Eigenschaften haben, die sie vom Smartphone abheben. Wer sich heute eine Kamera kauft, hat auch das Geld und den Anspruch dies über das meist sowieso vorhandene Smartphone hinaus zu tun. Denen das Smartphone reicht, kaufen sich keine Kamera mehr und investieren lieber in ein besseres SP. Die Kamerahersteller verdienen eigentlich nur noch an toppausgestatteten Kameras um 2000 Euro und aufwärts und an vorhandener Technik ohne großen Entwicklungsaufwand (Verwertekiste und veraltete Modelle) um 1000 bis 1500 Euro. Alles andere wird sich nicht mehr richtig lohnen. Allerdings muss die Verwertekiste auch nicht schlecht sein. Mit etwas Geduld und Geschick, kann man da auch immer mal ein Schnäppchen machen. Wahrscheinlich müssen wir uns daran gewöhnen, dass im Preisbereich unter 1000 Euro in naher Zukunft nicht mehr… Weiterlesen »

Markus B.

Was das SP angeht, so gebe ich Dir recht. Es reicht für die Käuferschicht am unteren Ende aus. Allerdings glaube ich, dass auch hier eine gewisse Sättigung eingetreten ist. Zwar gibt es z.B. beim iPhone immer wieder leichte Verbesserungen von Generation zu Generation. Aber wenn ich mir die Bildqualität von meinen iPhone Pro 13 max und der 15er Version anschaue, erkenne ich nur wenig Unterschied. Nichts, was für mich einen Investition in ein 1500€ teures Handy rechtfertigen würde. Auch hier sind klare physikalische Grenzen gesetzt. Die letzten verbliebenen Kamerakunde sind fast ausnahmslos Amateure oder Profis, die auch bereits sind über 1000€ in ein System zu investieren. Um erfolgreich zu bleiben, müssen die MFT-Hersteller aber hier mehr investieren. Die Bedrohung sehe ich eher durch Fuji und VF. Dennoch gibt es immer noch viele Gründe für MFT…

Kay

Mein Vorschlag: Nicht so viel meckern, bei OMS kaufen, dann haben sie Geld und Motivation weiterzumachen und ich verfalle nicht in Depressionen, weil ich mir gerade die OM-1 + 12-100 gekauft habe.

Oskar

Nicht meckern, sondern konsequent handeln. Wer sich, wie viele, die dem System von OM das Vertrauen geschenkt haben, mit der Revision der OM 1 über den Tisch gezogen fühlt, einfach die Mark II nicht kaufen. OM Systems wird dann den Offenbarungseid ablegen müssen und entweder auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen oder das Handtuch werfen. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Sich mit fadenscheinigen Argumenten aus der Verantwortung zu stehlen und die auf Firmwareupdates hoffenden Käufer des Vorgängermodells einfach im Regen stehen zu lassen, war eine bewusste Geschäftsentscheidung, auf die der Kunde so oder so antworten kann. Mit der geballten Faust in der Hosentasche dann aber doch wieder Equipment von OM Systems zu kaufen, wird deren Management jedenfalls nicht dazu veranlassen, den eingeschlagenen Weg zu ändern.

Andreas

Mir scheint der Schwanengesang für OM Systems und m4/3 kommt doch ein wenig zu früh. Tatsache ist doch, dass es im gesamten Kameramarkt sehr viel langsamer mit grundlegenden Innovationen voran geht, als wir das im letzten Jahrzehnt noch gewohnt waren. Die Gründe sind auch schnell ausgemacht – in erster Linie ist die Technologie, die wir verwenden, schlicht ausgereift. Es gibt noch hier und da etwas zu verbessern, schnelleren AF zum Beispiel, aber im Ernst: wann war denn der AF eigentlich das letzte mal nicht ausreichend…? Eine schwierige Zeit für jeden Kamerahersteller! Wohl dem, der einen Kundenkreis hat, der Features wie in der neuen Sony A9 braucht, denn natürlich ist der Global Shutter ein echter Durchbruch – nur eben für die meisten Fotografen und erst recht für die vielen Fotografierenden, die einfach keine 120 B/sec brauchen. Zurück zu OM Systems, die nun gerade nicht die Sportfotografen als Kunden haben. Sie haben aber andere – die Wildlife Fotografen zB. OM Systems sind hier beliebt, sie sind kompakt, die notwendigen langen Telebrennweiten viel, viel kleiner und von exzellenter Qualität. Kameras wie auch Objektive sind exzellent gegen die Elemente geschützt – ein dickes Plus im Wildlife! Wenn ich als Produktmanager einer Firma mit begrenzten… Weiterlesen »

Martin Berding

Olympus hat sein Fotogeschäft vor wenigen Jahren an JIP abgegeben, warum? Lapidare Antwort, es hat nur noch Verluste eingefahren, und dann stoßen Firmen unrentable Produktlinien ab. Entweder es wird ganz eingestellt oder man bemüht sich um eine Übergabe. JIP ist eine Verwertungsgesellschaft, daraus ist OM-Systems hervorgegangen. Soweit der Stand. Seitdem ist auch nicht wirklich was passiert, denn wenn das ganze für Oly unrentabel war, wird OM nicht plötzlich gute Gewinne einfahren. Wie auch in der Autoindustrie müssen die Produkte gepflegt werden, sei es mit technischen Änderungen oder auch Software. OM ist leider hier ziemlich unsichtbar, die Firma völlig unbekannt. Wer sollte dann ins System einsteigen, wer interessiert sich dafür und sei es noch so gut? Welcher Händler empfiehlt OM, ohne bei einer eventuellen Aufgabe der Produkte im Nachhinein Ärger vom Kunden zu bekommen. Der größte Fauxpas war, dass der Name Olympus nicht übernommen werden konnte, das wollte Olympus nicht. Der Name hat auch bei Nichtkennern einen guten Klang. Erschwerend kommt dazu, im Fotogeschäft läuft vieles in Richtung VF, andere Größen sind abgemeldet, das schnelle Bild entsteht fast nur auf dem Handy.

Frank

Olympus hat seine Kameraproduktionssparte an JIP verkauft, weil sich mit dem Kamerasystem nicht mehr die Erlöse erzielen ließen, die die Investitionen in Neuentwicklungen gerechtfertigt hätten. Und neue Produkte bedürfen auch einer gewissen Pflege. Bis dahin gehe ich mit.
Wo ich Unterschiede sehe ist bei den Neueinsteigern. Die gibt es wohl kaum noch bei Micro Four Thirds, aber auch die anderen Marken schwächeln hier gewaltig. Der Kameramarkt schrumpft insgesamt, und es findet ein Umverteilungsprozeß statt. Sprich, die Zuwächse beim Vollformat tauchen irgendwo als Minus bei anderen Sensorgrößen auf.
Das Verhalten von OM-System ist nicht dazu angetan, daß die Händler bei der Marke Schlange stehen. Kann ich nachvollziehen. Aber es wäre auch unklug, jetzt einen Systemwechsel zu vollziehen, um dann in einigen Jahren wiederum in den Strudel des Abstiegs zu geraten, diesmal dann mit Vollformat.
Deshalb die vorhandene Ausrüstung nutzen, um damit gute Fotos zu machen. Ob die dann im Labor im Vergleich zum VF keinen Bestand haben, wen interessierts?

Sabrina

Ich fand OM Systems eigentlich immer interessant.
Zum Beispiel das Pixel-Shift oder die Bildstabilisierung.

Zum Kauf ist es aber nie gekommen, weil mir die Ultraweitwinkelobjektive zu teuer waren (um die 1.500 Teuro für das Zuiko),
Beim Rauschen war es auch schlechter als APS-C und die Größe war auch nicht so viel kleiner als EOS-M.

Peter

Das ist sicherlich eine tolle Kamera, die für Makro-Fotografen und Landschaftsfotos sehr interessant ist … allerdings tue ich mich ein bisschen schwer, jetzt große Neuerungen bzw. Verbesserungen gegenüber der Mark 1 Version zu sehen!!!

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