Olympus Kameras Neuheiten

Olympus PEN E-P7 vorgestellt: Zurück zu den Wurzeln

Mit der neue Olympus PEN E-P7 belebt OM Digital Solutions die erste spiegellose Kamerareihe des Unternehmens wieder.

Retro-Design, kein elektronischer Sucher

Zurück zu den Wurzeln, das scheint ein wenig das Motto der neuen spiegellosen Systemkamera aus dem Hause OM Digital Solutions sein. Die erste Kamera, die das Unternehmen nach der Übernahme der Kamerasparte von Olympus heute vorgestellt hat, ist nämlich die Olympus PEN E-P7. Diese folgt auf die im Jahr 2013 vorgestellte Olympus PEN E-P5 und gehört somit zur allerersten spiegellosen Kamerareihe von Olympus.

Dass die neue Kamera zur PEN E-PX Reihe gehört, lässt sich relativ schnell erkennen. Das Gehäuse kommt in einem edlen Retro-Design daher, zudem setzt der Hersteller auf eine einfache Bedienung und verzichtet auf einen elektronischen Sucher. Somit bleibt die Olympus PEN-F die einzige PEN mit einem integrierten Sucher.

20 Megapixel, 5-Achen-Bildstabilisator

Wenn man sich die technischen Daten der neuen Olympus PEN E-P7 anschaut, dann findet man dort viele altbekannte Zahlen, Spezifikationen und Merkmale. So kennt man zum Beispiel den Micro-Four-Thirds-Sensor mit seiner Auflösung von 20 Megapixeln sowie den TruePic VIII Prozessor aus diversen anderen Kameras, auch beim Autofokus hat sich nicht viel getan. OM Digital Solutions setzt auf einen reinen Kontrast-Autofokus mit einer Anzahl von 121 Messfeldern.

Ein kleines Highlight der E-P7 dürfte sicherlich der 5-Achsen-Bildstabilisator sein, der in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit ist. Er ist in der Lage, 4,5 Blendenstufen auszugleichen. Videos lassen sich mit der DSLM derweil in 4K mit 30 Bildern pro Sekunde aufzeichnen, Full-HD-Videos sind mit 60 Bildern pro Sekunde möglich. Die Serienbildgeschwindigkeit wird mit maximal 8,7 fps angegeben.

Weitere Spezifikationen, Preis von 800 Euro

Das Display der PEN E-P7 ist 3 Zoll groß und löst mit 1,04 Millionen Bildpunkten auf. Selbstverständlich reagiert der Bildschirm auf Berührungen, außerdem lässt sich der Touchscreen um 80 Grad nach oben und um 180 Grad nach unten kippen. So ist auch eine Selbstkontrolle bei Selfies möglich.

Eine Besonderheit der Kamera ist der kleine Schalter an der Vorderseite, über den sich Profile mit verschiedenen Effekten steuern lassen. Eine ähnliche Funktion hat auch die PEN-F zu bieten. Abgerundet werden die technischen Daten durch einen Pop-Up-Blitz, einen TTL-Blitzschuh, eine Akkulaufzeit von 360 Bildern, WLAN und Bluetooth.

Ab Juni 2021 soll die neue Olympus PEN E-P7 zum Preis von 800 Euro im Handel erhältlich sein. Zusammen mit dem 14-42mm f/3.5-5.6 werden knapp 900 Euro fällig.

guest
60 Kommentare
älteste
neueste
Feedback
Zeige alle Kommentare
Mirko

chic ist sie aber für mich fehlt der EVF und würde somit eine XE4 bevorzugen

Maratony

Das dachte ich mir auch, Leider punktet bei dem Preis nur die Größe

Mirko

weiß ich jetzt garnicht, ist die Pen noch kleiner ?

Joschuar

Welche PEN ?!? Die PEN F NICHT ! Falls Du DIE meinst !!

Martin S

Bei der Größe ist ja auch kaum Platz für einen Sucher… Leider gibt es nicht mal mehr die Möglichkeit einen Aufstecksucher zu nutzen. So ist die Kamera nur etwas für Nutzer die ohne Sucher leben können. Oder als unauffällige Zweitkamera für kompakte Objektive.

Mirko

muß gestehen das ich noch nie so eine Pen in der Hand hatte aber eine XE schon ziemlich kompakt ist

Maratony

Der direkte Vergleich fehlt mir. Hatte mal eine im Laden in der Hand, war ein gutes Stück kleiner als die XPro2, aber das ist die XE4 ja auch.

Thomas Müller

Für mich ist alles was kleiner als eine X-E3 oder X-E4 ist, höchstens noch als Zweitkamera geeignet. Zwar ist es schön, wenn man eine Kamera auch in der Hosentasche mitnehmen kann, die Handhabung einer solchen Kamera empfinde ich dann auf Dauer schon als sehr mühsam. Meine Sache ist das jedenfalls nicht, wie gesagt, höchstens als Zweitkamera, beispielsweise für Reisen. Vor allem der fehlende EVF würde mich doch schon sehr stören, ich würde eher aufs Display als auf den EVF verzichten wollen.

Charlie

Nur sowas kostete 200€ und nannte sich Olympus Pen Mini. Und jetzt der Clou, mit kleinen aufsteckbaren Blitz. Statt Blitz also besser einen Sucher verbaut und so einen Blitz mit dazu gelegt.Der Sucher hätte ja nicht HighTec sein müssen, aber bei Sonnenschein und zur grafischen Orientierung oder gar manuelles Fokussieren wäre er sehr hilfreich gewesen.

Ingo

Ich denke auch, daß die Fuji die deutlich bessere Wahl ist. Und wenn ein Stabilisator gebraucht wird ist die X-S10 ja auch nicht soviel teurer aber mit Sucher.

Mirko

Ingo, nein nein will nicht das Lager wechseln. Hätte die Pen nur in der Größenordnung einer XE vermutet aber scheinbar lag ich da völlig daneben 😂

Joschuar

Bin zwar Oly.Fan, aber die Tatsache das die M-10 IV günstiger ist und dann der Sucher fehlt, ist sie mir ein wenig zu teuer, da die Daten ALLE identisch sind. Sonst ein sehr schönes Stück Kamera 😉

Ingo

Ja, im Vergleich zur M-10 IV dann doch etwas teuer. Vielleicht überzeugt die Größe ja, aber ich denke, der Markt wird den Preis schon angemessen in Relation zur M-10 IV anpassen.

Frank

Noch enttäuschender finde ich die Tatsache, daß die Kamera immer noch mit einem derart minderwertigen Objektiv im Bundle angeboten wird. Das 14-42mm Objektiv taugt vielleicht als Briefbeschwerer, aber qualitativ ist es absolut minderwertig. Da hätte OMDS lieber noch einen Fünfziger draufgepackt, und die Kamera mit der 25mm Festbrennweite angeboten.
Habe ich übrigens dem Kundenzentrum in Prag auch so mitgeteilt.

Joschuar

SORRY, das ist absoter BLÖDSINN, mein Objektiv ist absolute Spitze und der GRUND warum ich es NICHT hergebe, im Vergleich zu anderen Herstellr-Kit-Objektiv sensationell. Bei Offenblende super, was sonst keine Selbstverständlichkeit ist, ich habe es eingendlich immer dabei und zwei 1,8er FB Objketive dabei. Entweder das 75mm 1,8 oder das 45mm 1,8 und das 7,5mm 2,0 Laowa oder das Symyang 7,5mm 3,5 Fisheye. Je nachdem was ich vorhabe, mehr Portraits oder Street oder oder oder

Joschuar

Und vor allen Dingen, sowas von kompakt und leicht und trotzdem gute Bilder.
Da ich auch IMMER was zu Trinken und eine Kleinigkeit zu Essen dabei habe,
ist die Kamera mit den drei Objektiven immer noch leichter, zum Anfang, Später ist ja das Trinken und Essen nicht mehr im Rucksack 😉

Frank

Dass die anderen Kitobjektive vielleicht auch nicht besser sind heißt aber noch nicht, daß das 14-42mm Objektiv gut ist, oder? Da liegen zwischen dem 25mm und dem Kitobjektiv aber Welten.
Meine Erfahrung.
Ich habe übrigens nichts dagegen einzuwenden, wenn jemand dieses Objektiv mag. Bei mir liegt es zu Hause im Schrank.

Martin Berding

Grundsätzlich gehört zu einer Systemkamera ein Sucher. Wenn man tatsächlich mal unter Fotografen nachfragt, wollen 90% einen haben. Ein Aufstecksucher ist auch keine Lösung, weil dann für einen Blitz kein Platz ist. Fotografieren mit Display als alleinigem Sucher keine Alternative. Schade, die PEN ist sonst eine schöne und wertige Kamera.

Markus B.

Sehe ich genauso. Was soll ich mit einem solch beschränkten Kamerabody. Das Wechsel-Bayonett könnte man sich sparen und gleiche eine Kompakte draus machen. Ich kaufe mir doch keine Pro Objektive um über das Display zu fotografieren. Eigentlich schade, denn die Kamera sieht wirklich schön aus. Aber es ist wie ich bereits vermutet habe – alter Wein in neuen Schläuchen – nicht Fisch, nicht Fleisch…da kann man sich gleich eine LX100 II kaufen bzw. das entsprechende Leica-Pendant…da gibt es dann sogar einen Sucher…

Finny

+1

Martin S

Die Pro-Objektive wären an dieser Kamera sowieso stark unausgewogen. Das Ganze hätte dann immer die Tendenz nach vorn aus der Hand zu kippen…
Wenn man jedoch schon ein paar kompakte MFT-Objektive besitzt (da gibt es ja Einiges – diverse Pancakes, das 9-18 von Olympus, das 15 mm Panaleica oder auch kompakte Poträtobjektive) – dann könnte diese Kamera eine gute Wahl für eine Zweitkamera sein.

Charlie

Das war ja meine Hoffnung, da ich genau diese beiden kleinen Objektive besitze. Dann lieber eine GX80 für 400€ Gehäusepreis.

Martin S

Ja, da hat man einen Sucher und am 15 mm-Objektiv funktioniert der Blendenring. Allerdings hat der Sensor nur 16 MPixel…

Martin S

Ich sehe das nicht ganz so streng. Bei einer sehr kompakten Kamera muss man immer Kompromisse machen. Wenn der Sucher dann am Ende aus Platz- und Kostengründen so schlecht ist, dass man ihn besser weggelassen hätte, dann ist es doch besser wenn er erst gar nich eingebaut wird. Die Entscheidung, ob die Kamera zu seinem Arbeitsstil passt muss am Ende jeder Nutzer selbst treffen. Im Zeitalter der Smartphone-Fotografie ist für einige Nutzer das Display wahrscheinlich die “natürlichere” Schnittstelle…
Aufstecksucher sind natürlich auch ein Kompromiss. Andererseits gibt es wahrscheinlich nicht so viele Szenarios in denen man Sucher und Blitz gleichzeitig braucht. Wenn die Sonne aufs Display scheint, dann wahrscheinlich auch aufs Motiv…

Thomas Müller

Mark hat ja in seinem Artikel die Pen-F bereits erwähnt. Wenn ich mir die Fotos der Pen E-P7 betrachte, dann erinnert mich diese doch sehr an die Pen-F. Gleiches gilt für die Specs der E-P7, die fast eine Pen-F ohne EVF zu sein scheint. Da stellt sich für mich die Frage, warum hat OMDS nicht einfach die Specs der Pen-F etwas überarbeitet und diese dann mit unverändertem Gehäuse wieder in Produktion und ins Programm genommen? Das wäre eine sehr schnelle und einfache Lösung gewesen und hätte den hier thematisierten Kritikpunkt des fehlenden EVF gar nicht erst aufkommen lassen. Da dies auch sehr geringe Entwicklungskosten bedeutet hätte, wäre vermutlich auch ein Preis sehr nahe an dem der E-P7 möglich gewesen. Aus meiner Sicht deshalb: Schade, eine gute Chance vertan, um eine kostengünstige und trotzdem interessante Kamera auf den Markt zu bringen, an der OMDS aufgrund der bereits abgeschriebenen Produktionsmittel der Pen-F auch gut hätte verdienen können.

Marco

Da der Sensor immer von allen bemängelt wurde wegen seinem Alter, wäre es vielleicht besser OMD wartet auf den neuen Sensor für die PEN-FII. Die sollte zwingend einen Phasen AF bekommen und einen neuen Sensor, um die häufigsten Kritikpunkte abzustellen.

Thomas Müller

Marco, guter Punkt, das hätte ich auch erwähnen sollen/können. Andererseits aber, je nachdem wie Olympus bzw OMDS diese Kamera platzieren will, hätte ein neuer Sensor und dann eventuell auch ein neuer Prozessor natürlich Einfluss auf den Preis der Kamera. Soll sie preislich nahe der E-P7 und anstelle dieser eingeführt werden, könnte man evtl mit einer Überarbeitung der Firmware auskommen. Soll sie hingegen preislich höher platziert werden, käme auch ein neuer Sensor mit denn evtl deutlich besseren Specs in Frage. Mein Ansatz war, eine preislich zur E-P7 vergleichbar günstige Kamera anstelle der E-P7 einzuführen, die aber trotzdem bessere Specs als die E-P7 hat.

Alfred Proksch

Es ist bei mir persönlich ein NO GO !

Wenn ich mit meinem Smartphone fotografieren muss weil ich nichts anderes dabei habe ärgere ich mich weil das Display in heller Umgebung nicht ausreicht um vernünftig Bilder zu beurteilen.

Außerdem stehe ich halb gebückt mit ausgestreckten Armen in der Landschaft als ob ich in die Hose gemacht hätte. Dabei muss ich mich darauf verlassen das der IBIS die Wackelei ausgleicht.

Brauche ich für diese Art der Fotografie eine Olympus E-P7? Nein, mit Sicherheit nicht!

Da gab es einmal die PEN-F die mir sehr gefallen hat. Warum es von dieser Kamera keine überarbeitete Version gibt ist mir ein Rätsel.

Stefan-Do

Den Vergleich mit der Pen F verstehe ich. Man muss aber auch bedenken, dass die Pen F von 2016 wesentlich teurer war.

Die PEN-F wird in drei Sets angeboten, als reines Gehäuse für 1.199 Euro (UVP), zusammen mit dem M.ZUIKO DIGITAL ED 14-42mm 1:3.5-5.6 EZ Pancake für 1.399 Euro und zusammen mit dem M.ZUIKO DIGITAL 17mm 1:1.8 für 1.499 Euro (Quelle: pictures-magazin.de).

Inflationsbereinigt würde die Pen F heute 1290 € kosten. Die Pen E-P7 kostet 800 €, 38 % weniger. Der Vergleich mit dem 14-42 fällt noch deutlicher aus. Bei der Pen F betrug der Aufpreis 200 €, jetzt nur noch 100 €.

38%, mit Kit 40% gespart, dafür keinen Sucher, aber IBIS und 4K/30p.

Der Vergleich mit der OM-D E-M10 Mark IV sieht dagegen schlechter aus. Diese kam für 699 € auf den Markt. Der Aufpreis für das 14-42 betrug letztes Jahr noch 150 €. Aktuell gibt es für diese Kamera 75 € Sommer-Cashback.

OMDS steckt in einer Zwickmühle. auf der einen Seite Kampfpreise, um Volumen zu bewegen und Umsatz zu generieren (Preis M10 IV), auf der anderen Seite der Versuch, wieder auf ein Preisniveau zu gelangen, bei dem Gewinne erwirtschaftet werden können (Preis Pen F).

Martin S

Das mit dem Smartphone und den ausgestreckten Armen kenne ich auch. Bei mir hat da eine Gleitsichtbrille geholfen 😉
Immerhin hat die Kamera ja ein Klappdisplay. Da kann man sie weniger auffällig in Bauch oder Brusthöhe halten (ein wenig wie bei einer alten Exa mit Lichtschacht)…

Charlie

Nur der Lichtschacht hat Lichtstörungen etwas vermindert. Ein Display vergrößert eher das Ganze.

Thorsten

Gleitsichtbrillen sind gut und schoen, wenn man fehlsichtig ist, aber wenn man normalsichtig ist? Eine Gleitsichtbrille auf der oberen Hälfte ohne Korrektur? Fuer den Preis kaufe ich mir lieber eine Lesebrille und dann ist noch viel Geld übrig, fuer eine Kamera mit einem vernünftigen Sucher.

Martin S

Du Glücklicher… Ich habe für zwei Linsen mit Fassung so viel bezahlt, wie für ein hochwertiges Objektiv mit 10-15 Linsen…

Charlie

Mir auch.

Thorsten

Volle Zustimmung! Ich besitze eine PenF, zwei Verbesserungen wuerden mir reichen:
1. Einen verbesserten AF, der ist bei wenig Licht nicht sehr gut
2. Abdichten!
Ansonsten alles so lassen.
Eine Kamera ohne Sucher ist für mich auch unakzeptabel, nicht nur bei hellem Umgebungslicht, sondern weil ich auch mit beginnender Altersweitsichtigkeit zu kämpfen habe. Ein Sucher hat eine Dioptrieneinstellung, bei einem Display
muss ich immer mit einer Lesebrille hantieren, das geht gar nicht!!

Sascha Zander

Sehr interessant, wie alle auf dem fehlenden Sucher rumreiten. Ich hätte sie mir auch mit gewünscht. Und mehr MP. Gibt’s halt nicht.

Geht doch bitte über eure eigene fotointeressierte Welt hinaus. Da wird das meiste über das Display gemacht.
In der Landschaftsfotografie auf dem Stativ nutze ich den Sucher z. B. gar nicht. Und viele viele andere auch nicht. Dafür habe ich an meiner OMD und auch hier an der Pen ein Schwenkdisplay. Wat soll ich mich denn so verkrampfen?

Bei Menschenfotos kann man sich gegenseitig sehen, weil ich den Kasten nicht vorm Kopp habe sonder leicht vor mir – das gibt mehr Nähe. Nicht jeder macht nur hoch professionelle Fotos im Studio, wie oft macht man Schnappschüsse damit?

Ich habe eine ganze USA Reise mit meiner damaligen E-P3 gemacht. Und die Bilder sind sogar was geworden. Nur im Death Valley bei Mittagssonne war das Display dann doch etwas bescheiden.

Also, schaut bitte über den Tellerrand, bevor ihr alles kritisiert.

Grüße Sascha

Alfred Proksch

Hallo Sascha Zander,

eine Pen EP-7 hat IBIS und ist bestimmt eine gute Kamera, der Preis ist OK, wer damit klar kommt soll sie kaufen.

Wenn schon klein und unkompliziert aber trotzdem mit kluger integrierter Software dann z.B. eine Panasonic LUMIX LX100 II, der selbe Sensor, 1,7-2,8 (KB 24-70mm) und sie bietet einen Sucher. Preislich um die 650-750 Euronen.

Wer gerne mit mehreren Brennweiten hantieren möchte greift wegen der besseren Handhabung sowieso zu einer Olympus E-M10 IV, da gibt es Sucher, Klappdisplay mit Objektiv für ca 680 Euro.

Es sind eben sehr viele unterschiedliche Teller auf dem Tisch, aber was darauf serviert wird und ob es dem Kunden schmecken wird?

Charlie

Mein Smartphone hat auch keinen Sucher und rege mich nicht darüber auf. Bei einer klassischen Kamera aber schon. Wen will man mit diesem Smartphone-Klon hinter dem Ofen hervor locken? Hobbyfotografen, die was können oder Smartphonenutzer, die letztendlich sehr viel mehr an Mehrwert mit ihrem Produkt haben? OM Solution hat seine erste Chance schon verpasst. In zwei Jahren sind die durch.

Lars

Deine Argumente in Ehren, aber wieso soll ich für weniger (im Vergleich z.B. zur EM10 IV) deutlich mehr bezahlen? Und mit der EM10 IV kann ich all das von Dir beschriebene auch machen, habe aber bei Bedarf den Sucher zur Hand.

Thomas Müller

Sascha, mir ist nicht ganz klar, was Du erwartest? Mark berichtet über eine erste Kamera von OMDS, jeder gibt seinen Senf dazu, was ihm an der Kamera gefällt oder nicht gefällt bzw ob sie seinen Erwartungen entspricht und dabei kommt ziemlich deutlich heraus, dass vielen der EVF fehlt. Warum soll man mit dieser Meinung hinter´m Berg halten? Muss ich bei der Äusserung meiner Meinung zu dieser Kamera auch gleich noch einfliessen lassen, dass andere das vielleicht ganz anders sehen könnten? Wieviele unterschiedliche Meinungen soll ich berücksichtigen, ohne diese zu kennen? Ist nicht die viel einfachere Lösung, all diejenigen, die anderer Meinung sind weil sie mit Kameras anders umgehen, melden sich hier auch zu Wort und beschreiben, wie sie ohne EVF bei allen Licht- und Einsatzsituationen zurechtkommen?

Henry 333

Ich denke genau die melden sich hier nicht. Hier diskutiert nur eine relativ kleine Klientel die sich sehr mit ihren Kameras beschäftigt. Viele meiner Bekannten die fotografieren interessiert es überhaupt nicht wenn ich mal von dieser Seite erzähle. Einer geht immer noch mit zwei D80 auf Weltreise und produziert Diashows die mit großem Erfolg in Sälen gezeigt werden ein anderer benutzt seit Jahren eine ep3,.. Ja mir reichte es was will ich denn mehr, macht doch gute Fotos. Will sagen, oft ist es völlig wurscht womit ich fotografiere, ich muss nur von mir und der von mir verwendeten Technik überzeugt sein das sie das darstellen kann was ich zeigen will.

Martin Berding

So sieht nun mal die Wirklichkeit aus, Nikon D80 und EP3. Während wir uns über fehlende Features aufregen, geht jemand anders mit uralten D80 auf Weltreise und zeigt die Bilder als Vortrag. Eigentlich perfekt, das Publikum fragt garantiert nicht, ob die Bilder mit einer Z7 oder so gemacht wurden, sondern bewundert die Aufnahmen, die mit einem Equipment von vorgestern gemacht wurden. So wie die Autofirma SMART bei Vorstellung des 1. Modells gesagt hat “Reduce to the max”. Befassen wir uns mit Bildern, nicht mit Kameras, die sind alle sehr gut, die Objektive auch.

Charlie

Sorry, aber das wird eine klassische Todgeburt. Nicht einmal alte aufsteckbare Sucher lassen sich verwenden. Was nützt einen schönes Retrodesign, wenn praktisch unbrauchbar. Fällt mir immer das italienische Designsofa ein, bei dem man bei allem Design ständig herunter fällt. Wenn man überleben will, muss mehr kommen.

Andreas

Ich werde sie direkt bei Olympus bestellen, die geben seit heute noch ein 45 1.8 dazu.
Der EVF wäre natürlich nett, aber auch ohne kann ich sie gebrauchen.
Ich habe genug andere MFT Kameras mit EVF, so, dass ich bei Bedarf darauf zurück greifen kann. Die soll mich im Alltag begleiten, ich möchte Abwechslung zu meinen Pen E-PL8 haben.
Eine Olympus ist für mich mehr als nur ein Werkzeug zur Erstellung von schönen Fotos, es ist mehr der Spaß an der Technik selbst.
Ich bin gespannt, ob OMD die neue PenF rausbringen wird, auf die warte ich eigentlich die ganze Zeit.

Charlie

Viel Spass damit. Habe es auch gelesen mit dem 1,8er/45mm. Sehr gutes Objektiv.

Andreas

Danke Charlie,
ich werde es verkaufen, ich habe bereits eins in Silber, und eins von Sigma im ähnlichen Brennweitenbereich, das 56 1.4.

Lars

Resteverwertung von herumliegenden Komponenten, eingebaut in ein schickes Gehäuse und dann trotz fehlendem Sucher noch deutlich teurer als die EM10 IV ? Starker Tobak!
Quo vadis, OMDS ?
Wer soll die Kamera kaufen?

Auch wenn das wahrscheinlich nicht die angekündigte „Wow“ ist: ich sagte beim lesen spontan „Wow!“

Lars

Hallo Mark, beim kurzen Studium der Bedienungsanleitung (um zu schauen was die Neue so kann) habe ich keine Anschlussmöglichkeit für ein externes Mikrofon gefunden. Bist Du sicher, dass Deine Information stimmt?

Hex

Auf den EVF könnte ich bei einer Kamera, die besonders klein sein soll, – im Notfall – verzichten. Die Olympus Displays sind relativ gut und wenn man sie leicht nach unten kippt, kommt man normalerweise auch in der Sonne zurecht.

Aaaaber: Ein Einstellrad und vier Megapixel mehr sind für mich einfach zu wenig Gründe, um von der E-PL auf die neue E-P umzusteigen.
Für 800 Euro bekommt man keinen PDAF, kein Metallgehäuse, keinen Mikroanschluss, kein USB-C, keine EVF Opttion und auch sonst nichts, das irgendwie neu wäre. Für mich ist die Kamera, auch wenn sie schön aussieht, ein überteuertes E-PL Update.

Und ja, das Kitobjektiv ist wahrscheinlich das schlechteste auf dem Markt, was mit dafür sorgen wird, dass die Kamera in diversen Testberichten bei Bildqualität wieder ein “ausreichend” bekommen wird. Schade für Olympus.

Andreas

Bei 2 Sachen muss ich dir widersprechen.
– die Ladefunktion über USB-C soll gegeben sein.
– das 14-42 EZ Objektiv ist gar nicht so schlecht, wie es ständig beschrieben wird.
Zumindest mein Exemplar ist mindestens so scharf wie mein 12-32 Lumix Objektiv, die Verarbeitung ist auf jeden Fall viel besser.

Henry

– das 14-42 EZ Objektiv ist gar nicht so schlecht, wie es ständig beschrieben wird.
Kann ich bestätigen, obwohl ich es nur noch selten nutze.

Hex

Okay, meins war deutlich schlechter als das 12-32 von Panasonic (und auch schlechter als alle anderen Kit-Zooms, die ich selber hatte). Kann sein, dass ich eine Gurke erwischt habe.

Hex

Laut Datenblatt hat die Kamera kein USB-C, sondern Micro USB…

Andreas

Das stimmt, ich habe da auch nur USB 2.0 gefunden. Traurig.

Thorsten

Mein 14-42ez war optisch deutlich schlechter als mein 12-32 Pana. (Randschärfe) aber mechnisch besser, das stimmt.

Thorsten

Das mit dem schlechten Kitzoom kann ich bestätigen, schon das vorherige 14-42R war schlecht, aber mit dfem 14-42ez kam ich vom Regen in die Traufe, es war optisch noch schlechter. starker Randabfall der Schärfe. Das Pana12-32 hatte ich danach, das ist optisch deutlich besser, aber mechanisch eine Zumutung und hat keinen MF- Ring. Es gibt aber für MFT ein richtig gutes Kitzoom, das ist sogar außergewöhnlich gut: Das 3.5-5.6/12-60 von Panasonic. Das ist ohne Tadel. Aber vergleichsweise groß, deutlich größer als der Rest der Kitzooms. Ist halt alles ein Kompromiss. Perfekt ist aber mein Zuiko pro 2.8/12-40, das ich jedem nur wämstens empfeheln kann.

Joschuar

Was aber richtig super ist, das zweite Einstellrad, was andere Hersteller immer noch nicht hin bekommen 😉

Thorsten

Ich sehe da deutliche Rueckschritte im Vergleich zur PenF:

– Kunststoffgehaeuse statt Metall

– IS Effektivität nur 4.5 Stufen statt 5

– Langsamerer mech. Verschluss, nur 1/4000s als kürzeste Zeit, statt einer 1/8000

– Kein Sucher

– Nur ein klappbares Display, statt Klapp- und drehbar, schlecht bei Hochformataufnahmen in Bodennaehe, oder ueber kopf.

Fuer mich ist ein Sucher auch deshalb unabdigbar, da man die Kamera ruhiger haelt und weniger verwackelt, wenn sie beim Blick durch den Sucher, an der Stirn anliegt. bringt bestimmt 1 Stufe Verwacklungsgewinn. Und vor allem, da ich mit meinen 60 Jahren inzwischen altersweitsichtig bin. Wie wohl die meisten ab Mitte 50. Bei einem Sucher kann man die Dioptrien einstellen, mit dem Display muss ich immer mit der Lesebrille hantieren, das geht gar nicht. Mal ganz davon abgesehen, das man ein Display in heller Umgebung, oder wenn die Sonne im falschen Winkel steht, eh schlecht bis gar nichts erkennen kann.

Eine Kamera ohne Sucher geht fuer mich gar nicht. Ich habe mir vor vielen Jahren eine EPL7 gekauft, die liegt deswegen nur im Schrank. Das geht ja sogar mit einem Smartphone besser, da die die besseren Displays besitzen.

Charlie

Ich glaube, mit unseren 60 sind wir keine Zielgruppe mehr für die Kamera. Nur die Jüngeren “fotografieren” lieber mit einem Smartphone. Ein klassischer Schuss ins Knie von den Marketingstrategen.