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Capture One ändert Lizenzen: Keine Updates mehr, vergünstige Upgrade-Preise gestrichen

Capture One ändert die unbefristeten Einzellizenzen. Es wird in Zukunft keine neuen Funktionen und keine vergünstigten Upgrade-Preise mehr geben.

Änderungen bei Capture One

Capture One kann seit einiger Zeit als Abonnement (das entweder jährlich oder monatlich bezahlt werden muss) oder als unbefristete Lizenz, also in Form eines Einmalkaufs, erworben werden. Im Januar 2021 hatten die Entwickler eine drastische Preiserhöhung angekündigt, im Januar 2022 wurden die günstigeren herstellerspezifischen Versionen gestrichen – und nun folgt pünktlich zum Jahreswechsel die nächste große Änderung, die bei einigen Kunden nicht unbedingt für Freudensprünge sorgen dürfte.

Die Änderungen betreffen die Art und Weise, wie bei Capture One die Lizenzen, Updates und Upgrades funktionieren. Bisher wurde zum Ende jedes Kalenderjahres eine große neue Version von Capture One veröffentlicht, zuletzt zum Beispiel im November 2022, als Capture One Pro 23 mit sechs Neuerungen vorgestellt wurde. Für die aktuellste Version gab es so lange kostenlose Updates, bis die nächste große Version vorgestellt wurde. Das Funktions-Update für Capture One 22 vom Juni 2022 war beispielsweise für alle Besitzer kostenlos. Besaß man als Bestandskunde nicht die neuste Version von Capture One, konnte man zum vergünstigten Preis upgraden.

Neue Funktionen nur noch für Abonnenten

Von diesem Prinzip wollen sich die Entwickler jetzt verabschieden. Statt ein Mal pro Jahr ein “neues” Capture One mit einer größeren Ladung an neuen Funktionen vorzustellen, sollen Neuerungen jetzt zügiger und bereits im Laufe des Jahres veröffentlicht werden. Das ist grundsätzlich eine Änderung, die zu begrüßen ist, allerdings werden in den Genuss der neuen Funktionen lediglich Abonnenten kommen. Wer eine Einzellizenz erworben halt, erhält höchstens noch kleine Fehlerupdates, aber keine Updates für neue Funktionen mehr.

Keine vergünstigen Upgrade-Preise mehr

Zweite Änderung: Wer seine alte Einzellizenz auf die neuste Version von Capture One upgraden möchte (um die in der Zwischenzeit neu vorgestellten Funktionen und Werkzeuge nutzen zu können) erhält ab dem 1.2.2023 keinen vergünstigen Upgrade-Preis mehr. Capture One möchte den günstigen Upgrade-Preis durch ein neues Treueprogramm ersetzen, wie genau dieses aussehen soll, ist allerdings noch nicht bekanntgegeben worden. Auch haben die Entwickler noch nicht kommuniziert, in welcher Regelmäßigkeit und nach welchem System neue Einzelversionen erscheinen sollen. Es ist lediglich bekannt, dass es kein Capture One 24 mehr geben wird.

Änderungen gelten ab dem 1. Februar 2023

In einem FAQ hat Capture One Antworten auf einige Fragen geliefert. Hier die wichtigsten Infos kurz zusammengefasst:

  • Die Möglichkeit zum vergünstigen Upgrade auf Capture One Pro 23 endet am 31. Januar 2023, ist bis dahin aber noch möglich.
  • Wer Capture One Pro 23 VOR dem 1. Februar 2023 gekauft hat, erhält bis zum 30. September 2023 alle Updates.
  • Wer Capture One Pro 23 NACH dem 1. Februar 2023 kauft, erhält nur noch kleine Updates für Fehlerbehebungen, aber keine Funktions-Updates mehr.

Wie beurteilt ihr die Änderungen von Capture One?

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Ben

Seine “Treue” muss man sich teuer erkaufen. DIe wissen nicht mehr wie sie uns Kunden noch schneller noch mehr Kohle ableiern sollen. Insbesondere die Abo Modelle sind die reinste Abzockerei.

Nix gibts:D

J.Friedrich

👍

Rabe

So ist es !

Marcello

ne

Alfred Proksch

Auf Capture One bin ich bestens „eingeschossen“ und es liefert wirklich sehr gute Ergebnisse.

Sollte tatsächlich ein „sehr amerikanisches“ Geschäftsmodell geplant sein , wohin die Reise anscheinend gehen soll, dann ist bei mir einfach Schluss. „Ich habe fertig“ !!!

Es gibt ja noch einige andere recht passable „Kauf Konverter“ von einigen sogar kostenlosen wie Darktable – RAWtherapee einmal abgesehen.

Von einem oft übersehenen RAW-Konverter mit wunderbaren anderen Eigenschaften der sich still heimlich und leise im Schatten von Adobe „gemausert“ hat bin ich echt überrascht – ACDSee Photo Studio Ultimate 2023.

Capture One – wenn das passiert was ich befürchte dann steht für mich bei ONE plötzlich als zweiter Buchstabe ein H nämlich OHNE MICH!

J.Friedrich

👍Da sind wir uns ja mal “ohne wenn und aber” einig!

Rolf Carl

So ein Wechsel könnte aber einige Arbeit geben. Die bearbeiteten Dateien müsstest du ja alle als Jpeg oder Tiff speichern, wenn du sie zügeln möchtest.

Alfred Proksch

Servus Rolf Carl,

muss ich gar nicht nachholen weil meine Dateien immer schon als Tiff und RAW auf getrennten externen Systemen gespeichert worden sind. Das habe ich schon aus Sicherheitsgründen so gehandhabt. Speicher kostet doch fast gar nichts. Wer unbedingt ein JPEG benötigt soll die Bilder gefälligst selbst umwandeln.

Rolf Carl

Servus Alfred,

das mache ich auch so, habe Backups auf 2 externen Harddisks. Allerdings speichere ich nicht immer alle Bearbeitungsschritte ab, nur wenn ich die Bilder brauche. Deshalb sind die Änderungen nur bei DxO hinterlegt, in den Harddisks als RAW-Datei, unbearbeitet.
Aber da bist du wohl besser organisiert als ich, du arbeitest ja auch mit mehreren Programmen, wie ich schon gelesen habe.

Ingo

Absolut deiner Meinung. Ich habe nach Version 21 schon angefangen, mich nach Alternativen umzuschauen, weil ich das irgendwie habe kommen sehen. Naja, Radiant Photo ist meistens gut, wenns ganz schnell gehen soll. Pixelmator Pro kann jetzt auch Video und zusammen mit Affinity Photo eigentlich sehr umfangreiche Möglichkeiten, die auch qualitativ an Capture One herankommen.
Was ich eigentlich immer mehr bei Capture One vermisse sind die AI-Fähigkeiten. Insbesondere beim Freistellen von Gruppen und Portraits leisten die anderen Programmer mittlerweile beachtliches. Gerade zeitintensive und wenig kreative Tätigkeiten sollten mittlerweile automatisiert ablaufen können, damit man sich auf die wirklich interessanten Details der Bildbearbeitung konzentrieren kann. Und da ist bei Capture One irgendwie noch nicht soviel zu sehen.
Mit dem neuen Abozentrierten Bezahlmodell ist es für mich ebenso wie mit Adobe. Mehr Amerika, fein, ich denke auch Europa hat einiges zu bieten, unter anderem faire Geschäftsmodelle.

Thomas Müller

Bei CO 21 habe ich aufgehört zu aktualisieren und auf die neue Version “upzugraden”. Da war ersichtlich, dass CO letztendlich auf ein Abomodell hinauslaufen wird, das ich vermeiden will. Wenn ich mich richtig erinnere, sind zu dieser Zeit auch die Preise gestiegen. Damit war für mich der ursprüngliche Grund weggefallen, von LR und deren Abomodell auf einen anderen Hersteller zu wechseln, da kann ich nämlich gleich bei LR bleiben. Damals bekam ich von Rolf den Tipp zu DXO PhotoLab und genau da bin ich jetzt und werde auch bleiben, solange man die Lizenz dauerhaft kaufen und nicht nur mieten (Abomodell) kann. Auch der Preis dafür spielt für mich eine Rolle. Zusätzlich habe ich auf dem iPad und dem MacBook noch Affinity. Mehr brauche ich nicht und von CO lasse ich mich schon gar nicht abzocken. War mal von CO sehr angetan, das hat sich nun aber endgültig erledigt.

Noch eine Schlussbemerkung zu meinen Post: Ich bin heilfroh den richtigen Riecher gehabt und mir das Geld für CO22 und CO23 gespart zu haben.

Rolf Carl

Thomas, jetzt hoffe ich einfach, dass DxO nicht auch noch auf die Idee mit dem Abo kommt, da hätte ich auch Mühe damit. Für Fuji-Fotografen bestand bis jetzt allerdings das Problem, dass das System bis vor kurzem nicht unterstützt würde und deshalb CO eine gute Alternative war. Aber auch wenn DxO PL nun Fuji unterstützt, dürfte es eine Weile dauern, bis eine vernünftige Anzahl an möglichen Kamera-/Objektivkombinationen verfügbar ist.

Rawbert

Es sind nur die neuesten Kameras und Objektive nicht verfügbar, sollen aber diese Woche (X-H2s) und im Januar (X-H2 und X-T5) eingepflegt werden, auch in Photolab 5 – ich hätte gar nicht upgraden brauchen. Naja, war Black Friday. Meine Objektive sind aber alle schon enthalten.
Ich bin auch froh, dass ich offensichtlich aufs richtige Pferd gesetzt habe.

Rolf Carl

Ja, die Kameras, die du nennst, sind schon eingepflegt, aber die meisten Objektive dazu eben vermutlich nicht, da müsste DxO sämtliche Blenden von allen Objektiven nachtesten, und das halte ich für unwahrscheinlich. Der Vorteil von Fuji ist allerdings, dass die Korrekturen schon Kameraintern sehr gut sind. Trotzdem, ich würde da nicht allzu viel erwarten. Die Software selber ist aber genial, die beste, die ich kenne, und ich hatte auch LR.

Ingo

Hi Rolf Carl, doch, die Objektive sind eingepflegt. Sonst für DxO ja auch keinen Sinn machen. Zumindest mit der X-T4 und eigentlich allen Linsen bis dieses Jahr. Wie es sich mit den ganz neuen Objektiven verhält, kann ich nicht sagen. Aber vermutlich arbeitet DxO daran. Die sind wirklich gut, weil das zentral für ihre Software ist.

Rüdiger

Ich bin mir nicht sicher, ob die wirklich alle Objektive an allen Kameras testen. Es würde ja reichen, wenn sie Kamera und Objektiv einzeln ausmessen und modellieren. Die Korrekturen für die jeweilige Kombinationen müsste man mit diesen Daten ja auch selbst errechnen können.

Rolf Carl

Doch, machen sie. Du kannst es selber ausprobieren auf der DxO Webseite. Gib einfach deine Kamera ein und wähle die getesteten Objektive. Wählst du eine andere Kamera, sind die Daten verschieden, auch bei der jeweils verwendeten Blende. Ausserdem rechnet DxO auch die Kamera/Objektiv-Unschärfen heraus, das geht ohne Testen nicht.
Früher konnte man auch von jeder Kombination die Kurven ansehen, das geht nicht mehr. Aber dpreview verwendet die teilweise, es sind aber nicht alle Kombinationen dabei.

Mirko

werden bei DXO auch die ganzen Filmsimulationen unterstützt ? Leider finde ich bei DxO keine Möglichkeit zur 30 Tage Testversion, komme ja bei der 30% Aktion ein wenig ins grübeln

Rawbert

Hallo Mirko,

die Testversion gibt es hier: https://www.dxo.com/de/dxo-photolab/download/

Eine kameraspezifische Filmsimulation von DxO und die kamerainterne Simulationen kannst du auch ohne die Erweiterung FilmPack auswählen. Wenn du aber die Erweiterung (bzw. läuft Filmpack auch als eigenständige App) installiert hast, stehen dir fast alle Simulationen zur Verfügung, also Eterna, Provia, Astia, Pro.Neg, Acros, Classic Chrome etc. Ob jetzt genau deine präferierte Simulation dabei ist, weiß ich nicht.

Um die 30% zu erhalten, müsstest du ja zwei Programme erwerben, also dann PL6 + FilmPack.

Mirko

Danke Dir & Rawbert für den Link, dann werde ich mal testen

Ingo

Oh, DxO hat da sehr gute Vorarbeit geleistet. Bei mir gibt es nicht eine Kombination, die nicht von DxO unterstützt wird. Das ist wirklich völlig Problemlos.

Rolf Carl

Okay, super, hätte ich nicht gedacht. Dann wird es auch mit neuen Objektiven klappen, so wie ich DxO kenne.

Rawbert

Ja, und wie versprochen kam gestern die Unterstützung für die X-H2 dazu.

Rolf Carl

Super! Da geht anscheinend was.

Ingo

Ja, ich hoffe nur, daß die nicht auch auf ein Abo-Modell wechseln. DxO dürfte auch für deine D500 eine wirkliche Bereicherung sein. Für die X-T4 ist es das.

Rolf Carl

Ja, ich bin sehr zufrieden mit DxO, das Programm hat alles, was ich brauche. Einziger Minuspunkt: Die Sensorfleckenentfernung ist häufig mit dem Nikon-Programm NX-Studio besser, vor allem auf strukturierten Flächen.

Thomas Müller

Das hoffe ich auch, Rolf, DxO sollte aus dem Unmut vieler Adobe und CO Kunden lernen und die Kaufversion zu akzeptablen Konditionen beibehalten. Insgeheim hoffe ich ja, dass CO mit dieser Geschäftspolitik auf die Schn…. bekommt. Bei Adobe und Lightroom haben wohl viele Kunden zähneknirschend die Umstellung auf´s Abo mitgemacht, weil LR wohl als Standard und Benchmark angesehen werden konnte. Genau das ist aber weder CO noch DxO Photolab.

Wie andere schon angemerkt haben, DxO unterstützt bereits für Fuji Kamera-/Objektivkombinationen hinsichtlich Korrekturen. Das sollte also kein Hindernis sein aktuelle zu DxO zu wechseln.

Trainspotter_TGB

Bei CO 20 habe ich aufgehört zu aktualisieren. Wechsle deshalb aber nicht zu einer anderen Software. CO 20 tut, was es soll! Den Rest macht Luminar NEO.

Matthias

…und so sieht das jetzt bei Adobe aus:

Dein Jahres-Abo wird am 30-Dezember-2022 (PT) automatisch verlängert. Die Details der Verlängerung findest du weiter unten.Dir werden €9.99 (zzgl. tax) monatlich in Rechnung gestellt. Nach Ablauf deiner einjährigen Vertragslaufzeit wird dein Abo automatisch monatlich verlängert, bis du kündigst (Preisänderungen vorbehalten).  Du kannst jederzeit über das Adobe Konto oder über den Support kündigen.Nach der Verlängerung gibt es einige Änderungen bei den Anwendungen in deinem Abo. Dein aktuelles Abo enthält die Premium-Version von Adobe Express. Nach der Verlängerung wird dein Abo jedoch auf die Starter-Version von Adobe Express umgestellt. Du hast weiterhin Zugriff auf die anderen Anwendungen und Services, die Teil deines Abos sind. Mit der Starter-Version von Adobe Express kannst du weiterhin Grafiken, Fotos und Videos erstellen und hast Zugriff auf Hunderttausende von kostenlosen Adobe Stock-Fotos. Weitere Informationen zur Starter- und zur Premium-Version von Adobe Express findest du hier.

Kam letzte Woche per Mail. Zu blöd, dass CS5 Und CS6, also die letzten Kaufversionen, nicht mehr auf dem aktuellen Betriebssystem laufen. Werde jetzt mal Plan B ausarbeiten….

Sonnar

Zu blöd, dass CS5 Und CS6, also die letzten Kaufversionen, nicht mehr auf dem aktuellen Betriebssystem laufen.

Mit W10pro 64Bit läuft mein CS6 problemlos. W11 habe ich nur auf dem Tablet, da will ich CS6 nicht installieren. Ich sehe aber keinen Grund, warum CS6 nicht auch unter W11 laufen sollte. Im allerschlimmsten Fall gibt es immer noch Affinity Photo. Und statt C1 DxO PL.

Matthias

Danke für die Info. Werde mir jetzt aber nicht zusätzlich einen Windows-Rechner anschaffen. Bei Apple gehen die genannten Versionen mit dem aktuellen Betriebssystem gar nicht erst an den Start. Eine Lösung wäre jetzt, den Rechner von einer externen Festplatte zu starten, auf der ein älteres Betriebssystem installiert ist. Andererseits sind die 10 € im Monat auch zu verkraften. Störend ist da die kleine Anmerkung: Preisänderungen vorbehalten.
Naja, man wird sehen…

Mirko

Hallo Matthias, Du hattest mal was geschrieben über Nikon Jpeg Filmsimulationen, wie hieß das Programm noch mal ???

Matthias

Mirko,
das ist das Picture Control Utility. Kostenfrei auf der Nikon Download-Seite. Alles, was Du damit an Filmsimulationen, Farb-und Kontraständerungen erstellst, kannst Du als Datei exportieren. Dann auf die oberste Ebene der SD-Karte kopieren, ab in die Kamera und dort als Picturestyle ablegen. Ausserdem gibt es noch eine Seite mit vielen Downloads zur freien Verwendung:
https://nikonpc.com/

Matthias

Fast vergessen: die NEF´s sehen dann auch so aus. Gilt also nicht nur für JPG…

Mirko

DANKE

Rolf Carl

Wenn du hauptsächlich einen RAW-Konverter auf höchstem Niveau brauchst ohne die Spielereien von Adobe, würde ich dir DxO PL empfehlen, das ist für Nikon einfach genial.

Matthias

Rolf,
der Konverter ist nicht das Problem. Es geht mehr um die Bildbearbeitung, die kein anderes Programm in dieser Form bietet. Und das kann Adobe sehr gut einschätzen…

Rawbert

Auch Bildbearbeitung beherrscht DxO PL, teilweise geht’s über LR hinaus, z.B. das neue ReTouch-Werkzeug.

Matthias

Soweit ich weiß, kannst Du in den anderen Programmen keine Beschneidungspfade, Alphakanäle usw. anlegen. Ausserdem scheint es Einschränkungen bei 16bit-Dateien zu geben. CMYK ist dann das nächste Problem. Wie werden Ebenen gehändelt? Gibt es ein Textwerkzeug? Welche Stapelverarbeitungen kann man anlegen?
Und der nächste Punkt ist dann, mit welcher Geschwindigkeit Du arbeiten kannst. Da ist dann der Workflow entscheidend. Wenn ich mehrere Programme brauche, um zum Ergebnis zu kommen, mögen sie noch so gut sein, wird man doch ziemlich ausgebremst…

Sonnar

Man braucht überhaupt nur noch einen RAW-Konverter. Auch für Canon und Sony gibt’s nichts Besseres als DxO PL.

Rolf Carl

Sehe ich auch so. Es erstaunt mich auch nicht, dass es für Canon und Sony das beste Programm ist. Die Objektivkorrekturen sind dank der umfangreichen Datenbank kaum zu toppen, und auch das Entrauschen ist auf sehr hohem Niveau. Ich habe DxO PL schon seit es herausgekommen ist und würde nur ungern wechseln. Deshalb hoffe ich, dass DxO bei der Bezahlversion bleibt.

Uwe

Die CC-Foto-Abo gibts seit Ende 2017, mittlerweile 5 Jahre, zum gleichen Preis. Kann man also schon mal nicht meckern. Andererseits kann man CC-Abopakete auch vorab erwerben und aufbuchen. Auch mehrere Jahre in die Zukunft. Zur letzten BlackWeek-Aktion gabs das Jahrespaket für rund 75 Ocken. In Summe also nochmal deutlich günstiger, quasi zum Preis eines Bechers Starbucks-Plörre pro Monat.

Und dann ist die technische Entwicklung auch nicht stehen geblieben. Gerade im Bereich RAW-Entwicklung und Automatikfunktionen hat da Adobe in den letzten Jahren ganz ordentlich zugelegt. Da muss man sich dann schon mal fragen, wie sinnvoll es ist sich krampfhaft an 10 Jahre alter Software festzuhalten, um paar Euro im Monat zu sparen.

Matthias

Alles richtig. Ändert aber nichts daran, dass ich mit den älteren Versionen lieber arbeite, weil einige Sachen eindeutiger und besser zu händeln sind. Einige der Neuerungen sind z.T. dem Zeitgeist geschuldet. Für ein professionelles Programm absolut blödsinnig, in der Cloud zu speichern. Muss man nicht nutzen, schon klar.
An das neue Bedienlayout kann man sich auch gewöhnen, was bleibt uns anderes übrig. Nur um das nochmal klarzustellen: ich arbeite jetzt seit 20 Jahren mit PS. Mit den Automatikfunktionen arbeite ich ungern, weil die zu oft fehlerhafte Ergebnisse liefern. Und das manuell nachzuarbeiten ist meist aufwendiger als sofort den manuellen Weg zu gehen. Ausserdem arbeite ich lieber mit der englischen Version, da diese eindeutiger ist.
Die deutsche Übersetzung trifft oft nicht so richtig den Inhalt. Irgendwo wird eben immer gespart.
Schlussendlich sehe ich aber keine Alternative. Und die anderen Kaufprogramme sind langfristig auch nicht billiger, ohne je an die Leistungsfähigkeit von PS heranzukommen….

Thomas Müller

Eben Matthias, das ist genau was mich am Abo-Modell stört und Adobe zeigt es hier wieder. Man ist den Herstellern auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Die können die Bedingungen für das Abo, vor allem Preis und Nutzungsumfang, fast nach Belieben ändern und wenn man nicht einverstanden ist und kündigt, ist das ganze bisherige Investment mit einem Schlag dahin. Bei einer Kaufversion bleibt einem wenigstens die Nutzungsmöglichkeit der Software ohne weitere Updates.

Bin auf Deinen Plan B gespannt!

Matthias

Jetzt gibt es nur noch ein Problem mit den Kaufversionen: am Mac gehen die CS5 Und CS6 ab Catalina nicht mehr an den Start (seit ihnen die Raubtiere ausgegangen sind, ist man bei Apple ja sehr kreativ in der Namensgebung). Adobe verlangt gleichzeitig das neueste Betriebssystem. Sonst lässt sich das Programm (also die neueste ABO-Version) gar nicht installieren. Irgendwann können auch ältere voll funktionsfähige Rechner seitens Apple nicht mehr upgedatet werden. Und welche Vermutung schleicht sich da ein? Wollen sie alle für Ihre Kunden nur das Beste?
Nun gut, Plan B:
auf einer externen SSD werde ich ein älteres Betriebssystem installieren und damit den Rechner starten. Einziges Manko ist dann noch der RAW-Konverter. Der wird für ältere Versionen von PS nicht mehr auf den neuesten Stand gebracht. Dafür gibt es dann den noch kostenfreien DNG-Konverter. Bleibt natürlich ein Arbeitsschritt mehr.
Oder man arbeitet mit Kameras, die älter als 6 Jahre sind und spart sich den Arbeitsschritt :-))

nehmetokio

Ich hab Capture One damals “im Wahn” erworben als ich mit der ganzen Foto Geschichte angefangen habe. Neues Hobby, Geld saß locker, Candy Shop Attitude, wissenschon. Irgendwann schafft man es dann doch hinter die ganzen Werbeversprechen zu blicken und achtet mehr auf die Funktionen die man wirklich benötigt. Ich hab also die Kohle lieber in anständige Hardware gesteckt, statt in Software. Mit Darktable komme ich mittlerweile deutlich schneller zu Ergebnissen, ganz ohne garstiges Win/OSX. Diese Abo Modell, ja, Abzocke (mir fällt echt kein anderes Wort ein, auch wenn es so über strapaziert ist), kann ich mir also beruhigt mit einer Tüte Popcorn in meinem Sessel ansehen 🙂

Markus

Im Capture One Forum sind mittlerweile sehr viele stinksauer. Ich habe Capture One 23 auch gekauft und bekomme jetzt mitgeteilt, dass ich nur noch zehn Monate anstatt zwölf Updates bekomme.
Die Bedingungen, unter denen ich Capture One gekauft habe, haben sich im Nachhinein geändert.
Das ist ziemlich unehrenhaft.
Die Upgrade Preise sind sowieso eigentlich viel zu hoch.
Stellt euch mal vor, ihr geht in ein Möbelhaus und kauft einen Tisch mit vier Stühlen. Ein Jahr später wollt ihr euch noch einen Stuhl dazu kaufen und der Möbelhändler würde sagen, ihr müsst aber den Tisch noch mal bezahlen. Darüber hinaus kann der Möbelhändler ein Möbelstück nur einmal verkaufen und ein Software Konzern kann seine einmal entwickelte Software millionenfach verkaufen.
Und dann gibt es nicht einmal eine Garantie auf Softwarefehler.

Michael

Du hast Recht, dass ist ein völliger Wahnsinn! Eigentlich sollte man solche Firmen verklagen…

Rolf Carl

Wieso verklagen? Man kann sie ja einfach meiden.

Ingo

Dachte man ja auch früher, als Adobe die Lightroom-Nutzer hat hängen lassen. Deren Gewinn ist absolut durch die Decke gegangen mit dem Abo-Modell. Gibt einfach zu viele, denen das egal ist.

Rolf Carl

Gut, bei Lightroom kann ich das noch verstehen, die Software ist ja die Nr. 1 bei den Profis, und ein Wechsel ist immer mit viel Aufwand verbunden, weil man die bearbeiteten Dateien speichern muss, um sie zu sichern und überzuführen in ein anderes Programm.
Ich hatte übrigens Lightroom, aber DxO gefällt mir besser, hat alles, was ich brauche.

Ingo

DxO ist wirklich fein.
Aber für eine schnelle Bildverwaltung hat Lightroom tatsächlich Vorteile. Für mich ist es jetzt eine Aufgabenteilung. PhotoMechanic für die Bildverwaltung, arbeitet nämlich nicht mit irgendwelchen Katalogen und anderem nativen Krams und von dort mit dem entsprechenden Konverter oder Bildbearbeitungsprogramm. DxO ist für mich einfach zum Entrauschen sehr wichtig, gerade für APS-C Sensoren.
Was mir DxO nur noch nicht so gut gefällt, ist das Highlight-Recovery. Da ist Capture One einfach stärker.

Rawbert

Ich mache das alles aus IMatch heraus. Angefangen vom Import bis zur Bearbeitung.

Ingo

IMatch ist anscheinend ein sehr gutes Programm, nur würde ich dafür keinen Emulator nutzen wollen.
Ansonsten scheint IMatch von den Funktionen her schon wirklich umfangreich zu sein.

Rawbert

Ja, leider Win-only. Für mich aber perfekt, da alles auf eigene Bedürfnisse abstimmbar. Ich bin vor Jahren auch nur über einen Forumseintrag drauf gekommen.

Rolf Carl

Da gebe ich dir recht. Die Bildverwaltung ist bei DxO nicht optimal, dafür benütze ich das Nikon-Programm NX Studio und mache in DxO nur die Bearbeitung. Für meine Zwecke ist das Highlight Recovery ausreichend, denn meistens mache ich Belichtungsreihen, wenn ich sehe, dass der Dynamikumfang grenzwertig ist. Ich mag mich jetzt spontan nicht daran erinnern, dass ich bei einem Bild in dieser Hinsicht mal Probleme hatte und es löschen musste.
Aber wenn du oft grenzwertig unterwegs bist, verstehe ich schon, dass du das beste Programm dafür auswählst.

Ingo

Ja, bin ich tatsächlich. Und gerade der Himmel profitiert schon manchmal davon.

Uwe

Vielleicht lags daran, dass die LR-Nutzer für das Geld, was sie sonst jährlich fürs Update drauf geworfen haben, plötzlich (legal) PS dazu hatten. Und zwar quasi für lau…

LR ist für mich schon immer essenziell. PS hätte ich mir bei den Kaufpreisen nie zugelegt.

Leonhard

Lieber Uwe,

hier sprichst Du einen sehr wichtigen Punkt an, wir sollten nicht die nicht ganz kleine Gruppe von Nutzern vergessen, welche letztendlich LR und PS für lau haben.

Bei Adobe ist ja dieses komische Model, dass man, wenn man z:B. InDesign und Dreamweaver eh braucht schon nicht mehr richtig gegenüber der gesamten Suite spart, kommt dann noch ein einziges weiteres Programm hinzu ist das Gesamtpaket sogar billiger als 3 Programme einzeln.

Und genau als Gesamtpaket ist Adobe auch heute noch einer der ganz Gr0ßen am Markt, zumal man seit den letzten Versionen die Zusammenarbeit der einzelnen Programme merklich verbessert hat.

Und ja, liebe Leute, man kann sich Webseiten auch heute noch in einem Editor selbst zusammen klopfen und und und, wer Zeit hat kann all solche Dinge tun, der Rest wird, auch bei allen anderen Anbietern, in Zukunft zahlen müssen. Auch ich bin kein Freund von Abo-Modellen, sich eine Karre auf Leasing zuzulegen entbehrt aus meiner Sicht nicht eines gewissen Schwachsinns, trotzdem stehen heute in vielen Autohäusern bereits die Monatspreise auf dem Schild, ratet mal warum.

Ingo

Das mag sein. Für mich war Lightroom das Programm der Wahl. Habe jetzt eine Alternative gefunden, die wenigstens ohne die Container arbeitet und das auch noch sehr schnell. Bearbeiten muß man das Bild allerdings extern.

Michael

So wie ich den Artikel und die Situation verstanden habe, wurden beim Kauf einer Volllizenz bereits die Preisstufen, upgrade Möglichkeiten für die nächsten Jahre und vor allem die Updates mit dem Kaufvertrag festgelegt.
Die Begründung wäre also, dass die bei Vertragsschluss festgehaltenen Bedingungen nun einseitig geändert wurden. Da dies die Kaufentscheidung mutmaßlich beeinflusst hat, finde ich das ein “No-Go”.

Michael

Whew, letztes Jahr (oder doch 2020???) hätte ich fast bei Capture one zugeschlagen, mich letztlich dagegen entschieden. Ich glaube, da sich u.a. ein Abomodell angekündigt hatte.

Ich habe neulich Affinity 2 gekauft, da ich aus der Abofalle und der Abzocke raus möchte… es wird zwar dauern, bis ich da durchblicke, aber der Zeitaufwand spart auf Jahre betrachtet doch extrem viel Geld. Das LR ABO, das ich die letzten zwei Jahre vergünstigt gekauft und verwendet habe, läuft ab und ich verabschiede mich davon 🙂

K.W.

Machen wir uns nichts vor.
Das wird in Zukunft immer öfter umsich greifen.
Auch bei Kameras sehe ich das kommen. Bestimmte Funktionen via Abo freischalten zu lassen. Gibt es ja mittlerweile auch im PKW Bereich. In Zukunft wird es Updates auch nur noch per Cash geben.
Neues Objektiv gekauft?
Na klar. 499 Euro.
Freischaltgebür ( Funktionsupdate, ein Schelm wer böses dabei denkt ) heute nur 49 Euro zum BLACK FRIDAY statt 99 Euro.

Die Voraussetzungen sind schon geschaffen.
Da hilft dem Endverbraucher nur eines. Ausrüstung schmal halten und möglichst nichts dazukaufen.

So wird es kommen. Lasst uns in 4 bis 5 Jahren nochmals drüber sprechen.

Rüdiger

Theoretisch sind da ja faire Geschäftsmodelle möglich – man könnte sich Navigation und teilautonomes Fahren mal kurz für den Urlaub freischalten, wenn man im Rest des Jahres nur zum Bäcker fährt.

In der Praxis kommen dann aber auf einmal Mindestvertragslaufzeiten, Einrichtungsgebühren und Staffelpreise ins Spiel, so dass zwei Wochen nur 10% weniger kosten als ein ganzes Jahr. Und immer noch mehr, als das Feature ohne Abo-Modell über eine übliche Fahrzeuglebensdauer gekostet hätte.

Und Freischaltfeatures für Hardware werden dann interessant, wenn man entsprechende Hardware mal verkaufen will. Kann ich die Features dann mit verkaufen oder sind die an persönliche Accounts gebunden und der Käufer bezahlt das ganze Geld einfach nochmal?

Rene Stämpfli

Ich sehe das Ganze eher entspannt. Im Oktober 2023 werde ich die Situation neu beurteilen und entscheiden, ob ich C1 2023 nach 7 Jahren einfrieren werde. C1 kann ja problemlos über weitere Jahre ohne Upgrade verwendet werden. Zudem gibt es auch Alternativen, die stark aufgeholt haben. Black Friday wird es auch 2023 geben. Da ich momentan eine grosse Zahl von Negativ Filmen digitalisiere und dazu ein LR only Plugin benötige, musste ich ein LR/PS Abo kaufen. Das für lediglich CHF 89.00
Das gibt mir bereits genug Zeit, mich mit LR/PS vertraut zu machen. Zudem habe ich ja auch noch Affinity 2.0, Luminar Neo und Topaz Photo AI. Die Geschäftspolitik von C1 hat sich nach der Loslösung von Phase One eher verschlechtert. Möglichherweise wird das Unternehmen auch auf einen möglichen Verkauf getrimmt. Verglichen mit dem übrigen Fotografie Kram, ist die Software aber eher auf der günstigen Seite.

Martin Berding

Versucht es einfach mit RAW Therapee. Das ist wahrscheinlich kein Highend Konverter, aber immerhin brauchbar. Capture one, Lightroom und wie die ganzen Abo-Modelle heißen, sollten vom Markt verschwinden oder eben nur wenige Kunden bedienen können. Solange die Kunden noch und nöcher bezahlen, wird es da kein Umdenken geben. Gier kennt keine Grenzen.

Raychan

Das Problem ist eher das man nach ein Jahrzehnt an eine bestimmte Software gefangen ist. Ich nutze Lightroom wegen der Katalog Funktion und weniger wegen den Raw Konverter. Ich habe über 80000 Fotos von seit 2007 in den Katalog einsortiert. Stichwörter, GPS, Bewertung, Farbmakierungen und dazu der intrigierte export zu flickr und WordPress. Sozusagen eine Software die meine ganzen Fotos in allen Bereichen organisiert. Damals wo das dämliche Abo Modell von Adobe an den start ging wollte ich wechseln. Aber es gab damals keine alternative als Katalog Datenbank. Tja und jetzt werden die anderen großen Software Firmen alle den Abo Modell von Adobe/Microsoft folgen. Wenn man mit der Fotografie anfängt lieber erstmal Opensoruce bevor man sich an eine große Firma bindet, ansonsten kommt man da schwer weg.

Rawbert

Ich benutze IMatch: https://www.photools.com/imatch/
Erfüllt alle meine Bedürfnisse und organisiert meinen gesamten Workflow, arbeite aber mit Windows (mMn zum Glück…). Allerdings kostet es ca. 100€.

Carsten Schlipf

Ich sage Danke an Capture One.

Seit den Preissteigerungen und diesem Update sind meine Zweifel stark gestiegen ob ich bei C1 bleibe oder ob ich nicht besser zu LR zurückgehen werde. Jetzt wurde mir die Entscheidung endgültig abgenommen.

Danke, C1. Es war eine schöne Zeit mit Euch und Danke, dass ihr Adobe etwas Dampf gemacht habt und sie dank Euch endlich ihren Color Editor verbessert haben und dann mit den neuen Masken Euch hinter sich gelassen haben. Macht es gut und viel Glück.

Roman.Tisch

Dito 👍

Roman.Tisch

Ok, das war es dann für mich mit C1. Dann gehe ich zurück zu LR, da bekommt man ein Jahr wenigstens für ca. 80€.
Kluger Schachzug von C1 mit dieser Nachricht nach dem Black Friday zu kommen, sonst hätte ich zum Black Friday bei den zahlreichen LR Angeboten zugeschlagen.

Rawbert

DxO bietet 30% Rabatt noch bis zum 31.12. an, aber nur wenn du PhotoLab und eine weitere Software kaufst/upgradest, z.B. FilmPack o.ä.
Auch ein kluger Schachzug nach der C1-Meldung…

Roman.Tisch

DxO war mir im Vergleich zu LR oder C1 deutlich zu langsam.

joe

Da schiesst sich eine erfolgreiche Firma selbst ins Knie. Da ist endlich ein Herausforderer für Adobe da, kaum sind sie an ihrem Konkurrenten dran, lassen sie abreissen! War zweimal knapp davor es zu kaufen, war mir aber – für Canon-User – selbst bei Sonderangeboten schlichtweg zu teuer. Da bleibe ich bei Adobe Elements, das ist günstig, kann man kaufen und kann wirklich alles was man braucht – auch RAW – und ist dazu ganz einfach zu erlernen.

Alfred Proksch

Jede Menge Gedanken an die Software zu verschwenden

weil die Hersteller der selben gierig werden ist für uns Fotografen nicht Kreativität fördernd.

Wenn die Kamerahersteller SCHLAU sind werden sie wie Canon (Software Digital Photo Professional) wenigstens eigene kostenlose RAW Lösungen anbieten. Obwohl auch Canon für mobile Anwendung mittlerweile Geld verlangt.

Für mich gesehen ist damit der Kauf einer neuen Kamera gestorben denn warum soll ich ein Gerät kaufen das ständig laufende Kosten verursacht wenn ich die werblich versprochenen Vorteile nutzen möchte?

Man könnte jetzt sagen das Hobbys immer Geld kosten. Ohne Zweifel richtig. Momentan hat der Letzte begriffen das die Lebenshaltung deutlich teurer geworden ist! Bei der Suche nach Einsparungspotentialen werden wir schnell fündig (Abos-Hobby-Urlaub-Events-Software und ähnliches).

Meine Hoffnung ist das der Konsument schlau genug ist um die vielen (wenige Euro) Abos als echte Einsparungsquelle zu eruieren.

Rolf Carl

Von Nikon gibt es auch einen kostenlosen RAW-Entwickler, und man kann auch sonst noch so einiges machen damit, nämlich NX Studio. Eigentlich würde mir das Programm genügen, jetzt kommt aber die Einschränkung: Es werden bei den Objektivkorrekturen nur Nikkor-Objektive unterstützt, nicht aber Fremdobjektive. Und da ich mehrere Sigma und Tamron Objektive habe, brauchte ich einen zusätzlichen RAW-Konverter. Es wurde dann DxO PL.

Martin Berding

Es sind ja nur….49€?, oder 90€. Irgend einen Preis haben ja die ganzen Abonnements. Egal ob Zeitschrift, Fotoprogramm, irgendwelche Zeitungen im Netz lesbar, die ganzen Abonnements möchte ich nicht. Genauso wenig wie Netflix oder Spotify und wie sie sonst noch alle heißen. Bei DSL oder Mobilfunk kann man ja wenig machen, man sollte nur den ganzen vermeidbaren Abo-Kram auch wirklich vermeiden. Es ist schon eine Dreistigkeit bei der GEZ, grundsätzlich Gebühren für Radio und Fernsehen zu verlangen. Ich kannte jemanden ohne Fernseher, der durfte das Abo ohne Nutzung mitbezahlen. Frechheit.

Phili

Es muss nicht zwingend ein Fernseher vorausgesetzt, wenn man andere Geräte im Haushalt hat mit denen man “Fernsehen” könnte…
Aber ja GEZ Gebühren braucht echt niemand…

joe

TV brauche ich auch nicht, aber Radio finde ich wichtig und da gibt es hervorragende Angebote und es ist nicht von Nachteil Radio und TV Sender zu haben die unabhängig (ok, kann man diskutieren) sind und nicht so tolle Verblödungs Sendungen wie Big Brother, Bachelor und und und bringen.

Phili

Ich war stink sauer als ich die Email von Capture One bekommen habe. Richtig heftiger Saftladen. Problem ist, ich benötige einen Bilderkatalog. Da gibt es meines Wissens nur Lightroom, Capture One und DxO Fotolab. Daher wird es nun wohl letzteres werden. Davor nutze ich Capture One bis Ende nächsten Jahres. Und dann bin ich weg. Hab das Programm geliebt. Aber Abo ist ein No-Go.
Krass wie sehr die sich selbst ins Knie schießen… Die waren auf einem so guten Weg.
Aber die Gier…

Toni Schenker-Inalbon

Da sollen die Anwender einfach gemolken werden. Ein Abo ist für den Anbieter immer lukrativer, da er so besser kalkulieren kann. Für die handvoll irrelevanter Änderungen jedes Jahr fast 300 Euro zu bezahlen ist mir zu viel. Ich kann auch mit der Erstlizenz gut leben undbrauche nicht jedes Jahr ein neues Update.

Patrick

an alle Fuji-Nutzer…schaut euch ON1 PhotoRaw 2023 an … ich benutze es seit Jahren und besonders für Fuji X-Trans mega.

PiN

Kundenbindung sieht anders aus! So versucht man Bestandskunden in das Abo zu drängen. Schade, aber kein Problem für mich, andere Mütter haben auch schöne Töchter.

Alfred Proksch

Es gibt immer Alternativen. Was man trennen muss sind berufliche und private Nutzung. Seit ich mein fotografisches Gewerbe abgemeldet habe benötige ich auch kein Adobe weil Abo Gebühren müsste ich selbst bezahlen.

Alles was ich benütze einschließlich meiner Hütte ist bezahlt und gehört weder einer Bank oder andere Dinge einer Leasing Gesellschaft. Meine beiden anderen Firmen sind gesichert organisiert so dass alle Entscheidungen meine Wenigkeit treffen kann.

Abo bedeutet für den reinen Nutzen bezahlen. Fällt der Nutzen nur noch 3 Tage oder weniger im Monat an ist jeder Cent dafür überflüssig. Abo bedeutet aber auch eine längerfristige Bindung. Kündigt man den Vertrag behält man zwar seine Bilder aber zum Beispiel sind mit abgespeicherte Bearbeitungsschritte nicht mehr zugänglich.

Eigentlich nützt Adobe oder Capture One unsere trainierte Bequemlichkeit schamlos aus. Nur wer sich die Mühe macht NEUES zu erlernen und gerne „zu Fuß“ seine Bilder bearbeitet oder bequem KI Produkte anderer Hersteller nutzt kann sich befreien.

Image scheint wichtiger als das Bild zu sein – siehe verwendete Kameras/Software!

Matthias

…noch ein kleiner Nachtrag zu Adobe.
es sind Updates verfügbar. Und schon kommt die Meldung:
nicht kompatibel! Aktualisieren Sie Ihr Betriebssystem, um die neue Version zu installieren.
Einen Scheissdreck werde ich tun…:-))

Rolf Carl

Matthias, das würde ich mir nochmals überlegen. Nur schon aus Sicherheitsgründen sollte das Betriebssystem immer auf dem neusten Stand sein. Oder hast du einen Mac?

Matthias

Ja, habe ich. Deshalb mache ich mir da um die Sicherheit relativ wenig Gedanken. Sensible Daten befinden sich sowieso auf einem anderen Rechner…

Sebastian

Ach Gottchen… die sind doch nu wirklich bekannt dafür ständig an der Lizenzschraube zu drehen und dann wieder Rollen rückwärts zu machen. Ich erinnere mal an die Zeit als C1 Sony exklusiv war. So richtig ernst nehmen kann ich das Ganze nicht. Wenn man bei denen im Newsletter ist wechseln sich 30 und 40% Rabattschlachten und Presales ab. Scheinbar hat man einfach wenig Strategie im Marketingbereich (oder zumindestens eine ausbaufähige). Im professionellen Bereich finde ich ein Abo nicht schlimm, solange dann auch konstant geliefert wird (und diese eher kosmetische Updates bei C1 die letzten Jahre meine ich damit sicher nicht). Damit konstant geliefert werden kann, ist halt einfach ein Abo notwendig. Sonst sind Entwicklungskosten nicht dauerhaft abdeckbar. Entwicklung ist richtig teuer geworden und Support- und Kundenansprüche exponentiell gestiegen. Das was früher nur für eine kleine Nische überhaupt betretbar war, ist heute für jedermann finanzier- und verfügbar. Das impliziert aber eben auch deutlich schnellere Itterationen und weitere Komplexitäten wie wiederum mehr Ressourcen binden. Das geht nur als sinnvoll als Abo. Übrigens auch nur eine Frage der Zeit wann das bei Affinity kommt und selbst die haben ja (völlig zu Unrecht) schon genug Schelte bekommen weil sie die Frechheit hatten für eine… Weiterlesen »

Matthias

Adobe ist ja nochmal ein anderes Ding, weil die CS-Versionen auch im Agentur-Bereich genutzt werden. Und die interessiert der RAW-Konverter ziemlich wenig. Da geht es mehr um Projekte, an denen mehrere Leute gleichzeitig arbeiten. Die anderen aufgeführten Anbieter, deren Programme in erster Linie die RAW-Konvertierung beherrschen, haben mittlerweile auch erkannt, dass der Kamera-Markt massiv eingebrochen ist. In Folge auch immer weniger Anwender. Und wenn sich bei den meisten Kameras dann noch die Qualität der JPG´s und HEIF´s massiv verbessert, wird die RAW Bearbeitung ziemlich überflüssig. Die Bequemlichkeit wird siegen…..

Alfred Proksch

Hallo Sebastian

sehr schön und aus Deiner Sicht richtig geschrieben. Es sind ja auch gute „Schönrederei“ Argumente dabei. Ich schrieb beruflich und privat trennen. Für den Nutzen bezahlen geht völlig in Ordnung denn beruflich fließen die Kosten (Leihgeräte usw.) für fotografische Projekte in die Kalkulation mit ein. Der private Abonnent löhnt ohne diese Vorteile aus eigener Tasche.

Irrelevant ist in diesem Zusammenhang wie teuer die Ausrüstung/Software des gewerblichen Nutzers ist – denn diese könnte ebenfalls „geleast“ sein wenn er mit seinem geleasten Firmenfahrzeug zum Termin fährt. Alle diese Kosten fallen an selbst wenn zu wenige oder keine Aufträge terminiert sind. Solange alles rund läuft ist die Welt in Ordnung.

Für PRIVAT sind die vielen KLEINEN Abos (Smartphones, Musik, Fernseher, usw.) einer der Gründe für Überschuldung.

Hier Ware da Geld. Genau so funktioniert die Wirtschaft seit langer Zeit. Hier eine Software die ich kaufen kann – Wo ich entscheide ob ich ein zahlungspflichtiges Update erwerbe oder nicht, ob ich magere Versionen überspringe oder ob mit dem Erwerb eines neuen Fotoapparates auch eine verbesserte Bildbearbeitungssoftware sinnvoll wäre.

Sebastian

Hey Alfred, ich habe Deinen Kommentar erst später gelesen und auch niemanden hier speziell angesprochen. 🙂 Sprich wenn das jetzt rein zufällig auf Dich zugetroffen hat, dann war das Zufall aber sicher keine Absicht. Ich bin primär auf FB unterwegs und unter anderem eben (weil selbst Nutzer) in den entsprechenden Fuji- und Leicagruppen unterwegs. Mir begegnet die von mir beschriebene Argumentation da sehr häufig. Ich bin da bei Privatnutzern völlig bei Dir. Ich schrieb auch nirgendwo das Privatnutzer Abos gut finden müssen oder gar nutzen müssen. Da liegt aber der Hase im Pfeffer – ich finde auch das Privatnutzer nicht zwingend Profisoftware nutzen müssen. Es gibt da Alternativen – ohne Abo. Und wiegesagt, “früher” hätten dem Hobbiesten Tools wie PS oder LR nicht mal sinnvoll legal offen gestanden, es sei denn man war finanziell sehr engagiert oder halt per Raubkopie versorgt. Und auch Hobbys kosten nunmal auch monatlich Geld. Egal ob Vereinsbeiträge, Reiseversicherungen, fortlaufende Materialkosten oder oder oder. Wer sein Hobby liebt der findet das Geld schon, oder eben eine Alternative. Irrelevant finde ich dden Hardwarestand da offen gesagt nicht. Auch im Leasing wäre das ein ordentlicher Wert, nur halt buchhalterisch anders verteilt. Und auch wenn ich den Porsche nur… Weiterlesen »

100carat

“… da zählt C1 dank bester Rawkonvertion, super Farbmanagement und vor allem der (für mich und meines Wissens) unschlagbaren Tetheringfunktion einfach dazu.”

Sebastian, da zählst Du genau die drei Bereiche auf, bei denen ich C1 immer noch vor allen anderen Konkurrenzprodukten sehe.

Schauen wir mal, wie sich das Ganze in den nächsten Monaten entwickelt, wo die Mitbewerber nachbessern und ob es dann bei C1 bleibt oder doch DxO zum Programm der Wahl avanchiert.

Matthias

…Jetzt muss man einfach mal einwenden, dass die beiden Profisysteme Canon und Nikon eigene kostenfreie Software zum Download anbieten, wo das Tethering und die Konvertierung noch nie ein Problem waren. Und ob C1 das nun besser kann, wage ich mal zu bezweifeln. Weil ich es ausprobiert habe. Also: netter Versuch…

Rolf Carl

Leider werden aber die Objektivkorrekturen bei NX Studio nur für Nikkore unterstützt, wer Fremdobjektive hat, muss sich Alternativen suchen. Das ist übrigens der einzige Grund, weshalb ich mir noch DxO PL dazu gekauft habe. Ansonsten wäre das Gratis-Programm nämlich richtig gut.

Matthias

Also Rolf,
habe gerade mal ein NEF, fotografiert mit 35mm ART an der D500 in Capture NX D entwickelt.
Ausgabe 60 x 90cm. Absolut kein Problem.
Aber das Objektiv ist natürlich auch der Hammer. Besser als das Nikkor 35mm f1,4. Habe ich damals lange ausprobiert.
Bei der Entwicklung habe ich gar nichts korrigieren müssen.
Und dann noch mal mit Adobe entwickelt. Ist dann in 100%-Ansicht etwas schärfer als Capture. Bei 50% siehst Du keinen Unterschied mehr am Bildschirm und beim Ausdruck erst recht nicht.
Fazit: wenn eine Software funktioniert, ist alles gut. Für mich entscheidend ist die Bedienbarkeit, weil der Zeitfaktor bei vielen Programmen nicht unterschätzt werden darf…

Matthias

one more thing:
die eingesparte Zeit verbringe ich dann lieber mit meiner Freundin…:-))

Rolf Carl

Matthias,
bei schwierigen Bildern habe ich andere Erfahrungen gemacht. Das Capture NX D habe ich gelöscht, ich finde das neueste NX Studio besser. Aber versuche mal, eine starke Vignettierung eines Sigmas wegzukriegen, unmöglich. Auch das Unscharf Maskieren ist ein Gemurkse und zeitintensiv. Nur schon dafür hatte ich früher mindestens 10 Minuten. DxO PL erledigt das in 2 Sekunden, und zwar perfekt. Sobald ein Foto das erste Mal angeklickt wird, führt das Programm automatisch sämtliche Korrekturen durch. Ein Foto von einer Abendstimmung in den Bergen mit einer starken Vignettierung habe ich mit dem Nikon-Programm nicht hingekriegt. Zum Glück habe ich es nicht gelöscht, denn mit DxO wurde es perfekt.
Das Sigma Art 35 f1.4 habe ich auch, das ist hervorragend. Mein einziges Objektiv mit f1.4, mehr brauche ich nicht.

Matthias

Rolf,
NX Studio habe ich auch, aber noch nicht so richtig ausprobiert. Diese Vignettierungsprobleme hatte ich noch nicht. Sollte das wirklich mal auftreten, nehme ich dafür sowieso PS. Wenn ich jetzt noch DxO oder C1 benutze, wird es kompliziert, weil ich ja nicht nur ein Foto mache. Habe im Moment einen Auftrag so zwischen 30 und 40 Produktfotos zu fotografieren. Schwarze, hochwertige Kunststoffgehäuse mit Alu-Elementen und teilweise farbiger LED-Beleuchtung auf schwarzem, seidenmattem Untergrund. Da habe ich natürlich meinen Workflow, den ich nicht unterbrechen möchte…

Rolf Carl

Klar, mehr als 2 Programme würde ich auch nicht wollen, das bringt nichts. Anfangs habe ich alles mit den Nikon-Programmen gemacht, war aber dann mit den steigenden Ansprüchen nicht mehr zufrieden. Ein früherer Nachbar hat mir dann Lightroom geschenkt, aber so richtig toll fand ich das auch nicht. Er selber war auf DxO umgestiegen und hat mir die Software empfohlen. Mit NX Studio mache ich hauptsächlich Ordnerarbeiten und manchmal die Sensorfleckenentfernung, wenn ich es mit DxO nicht hinkriege. Aber das Problem ist, dass ich dann jedes Mal zuerst in DxO eine Tiff-Datei anfertigen muss, um es bei NX Studio weiterzuverarbeiten.

Ja, bei so einem Auftrag muss der Workflow schon stimmen, sonst kommst du nirgends hin. Du kannst ja einfach bei PS bleiben. Wenn dein Rechner noch schnell genug ist, lohnt es sich vielleicht auch, ein neueres Betriebssystem zu installieren, kostet sicher nicht alle Welt.

Matthias

…bei Apple kosten die Betriebssysteme gar nichts. Ab einem gewissen Alter kannst Du sie aber nicht mehr auf der Apple-Hardware installieren. Man kann das natürlich aushebeln, muss sich dazu aber auf eine Rechnerebene begeben, wo es schon mal gefährlich wird.
Aber warum soll man bestens ausgestattete Rechner, die immer noch gut funktionieren und auch in der Geschwindigkeit auf Höhe der Zeit sind durch neue Modelle ersetzen?
Ausserdem ist Apple wohl bei der M1/M2-Architektur dazu übergegangen, konfiguriert wie gekauft anzubieten.
Bedeutet in der Praxis: Nachrüsten is nich! Alleine für Arbeitsspeicher zahlst für die von Apple gelabelten Speicherriegel mehr als den doppelten Preis. Will da jetzt aber nicht weiter ins Detail gehen…

Rolf Carl

Herzliches Beileid! Zum Glück habe ich einen PC. Ich kaufe alle paar Jahre ein Gamer-Modell auf dem neusten Stand und bin dann wieder für alle Fälle gerüstet. Bei einem 3 bis 4 Jahre alten PC reicht dann schnell einmal die Leistung nicht mehr, da bremst man sich nur selber aus, und das neuste Betriebssystem gibt’s auch noch obendrauf, vorinstalliert.

Mirko

ich bezahle 9€ im Monat für CaptureOne und kann mich nicht beschweren zumal die Version mittlerweile “frei” ist und ich auch mit Nikon “Bilder” entwickeln kann

Matthias

…bist Du eigentlich mit Deiner Z5 zufrieden? Weiss schon, dass die Frage nicht so ganz zum Thema gehört…

Mirko

Hallo Matthias, also Nikon hat hier eine gute Kamera für “schmales” Geld rausgehauen, wer keine schnelle Bildfolge benötigt und seine Bilder nicht nur bei 400% auf dem 4K Monitor betrachtet bekommt eine tolle Kamera. Ansonsten müssen sich meine Finger noch an die Griffwulst gewöhnen 🙂 diese benötige ich nicht unbedingt für ein kleines altes 50/1.4 Objektiv. Vom handling her bin ich Fuji gewohnt und muss mich ein wenig eingewöhnen, warum muss man eigentlich den AF-S,AF-C,MF Schalter weg rationalisieren…wieder ein Punkt mehr den man im Menü einstellen muss und für die U1,U2,U3 Funktion gleich nochmal. Sucherlupe könnte auch wie bei Fuji gelöst werden, aktivieren, fokussieren Auslöser halb durchdrücken und zurück beim gesamten Sucherbild. Für Jpeg hat Nikon ja genügend Einstellungen mit denen man sehr gut arbeiten kann, ich finde die Jpegs auch nicht schlechter im Vergleich zu Fuji würde es vielleicht als “anders” bezeichnen. Habe mir von deinen Link mal “Neopan” und “Konica Centuria100” runter geladen, gefallen mir ganz gut. Naja sind ja bald die Feiertage da habe ich mal Zeit die Bedienungsanleitung zu studieren 😎

Matthias

Hi Mirko,
für gut 1.000 Euro bekommst Du eine Kamera, die Bildergebnisse liefert, die woanders schnell mal 2 bis 3.000 kosten. Die Bedienung im Vergleich zu Fuji ist natürlich anders aber daran gewöhnst Du Dich schnell. Den Schalter gibt es bei Nikon schon lange nicht mehr. Auf der Download-Seite gibt es natürlich viele Presets, bei denen man nur sagen kann: naja. Aber Du siehst bei jedem die gewählten Einstellungen und die Parameter, die verändert wurden. Das kannst Du natürlich mit der Nikon-Software auch. Möglichkeiten ohne Ende. Schlussendlich musst Du Dir dann nur noch einen abgefahrenen Namen ausdenken…:-))

Thomas Müller

Ich finde, Du triffst mit Deiner Argumentation zu den Umstiegen auf Abo-Modelle nicht den Punkt, zumindest nicht aus Sicht eines Nicht-Profis. Wenn ich eine Kaufversion erwerbe, kann ich diese unbeschränkt und nach eigenem Gutdünken zeitlich unbeschränkt nutzen. Erwerbe ich eine Lizenz nur im Abo, habe ich zumindest bei CO in weniger als 1,5 Jahren an Abogebühren bereits den vollen Kaufpreis der Kaufversion gezahlt. Bin ich dann nicht mehr bereit weiter Abogebühren zu zahlen, ist für mich die Nutzungsmöglichkeit von CO komplett weg. Genau dies finde ich völlig unverhältnismässig, vor allem bei Berücksichtigung der Höhe der Abo-Gebühren. Übrigens der aktuelle Preisplan von CO sieht eine monatliche Lizenzgebühr von 29,00 Euro oder eine jährliche Gebühr von 219,00 Euro vor, wohlgemerkt, Abo-Gebühren und nicht Kaufpreis. Aktuell wird noch eine Kaufversion zu 349,00 Euro angeboten, aber genau das möchte ja CO ändern. Schaffen sie es wegen Kundenunzufriedenheit nicht mit diesem aktuellen Anlauf die Kaufversionen einzustellen, wird es sicherlich zu einem späteren Zeitpunkt wieder versucht werden. Für mich kommt aus diesen Gründen CO nicht mehr in Frage.

Sebastian

Kann ich nachvollziehen Thomas. Nur kann ich nur meine Argumentation wiederholen. Nicht-Profis sind nicht die Zielgruppe. Was das kaufen angeht: Gerade bei C1 hast Du ein natürliches Verfallsdatum, nämlich Deine Kamera. Ich behaupte mal das Du auch mit nem Capture One12 ausgezeichnet Raws entwickeln kannst – bringt Dir nur nix wenn die aktuelle Kamera nicht mehr unterstützt wird.

Das kann in der Mischkalkulation natürlich trotzdem Sinn ergeben (Kaufpreis / durch Kameranutzungsdauer ist vermutlich deutlich günstiger als das Abo). Ändert aber eben nichts daran das Du irgendwann ran musst. Software ist nichts statisches sie muss sich weiterentwickeln. Etwas was gerade Versicherungen und Banken in D gerade mit sehr viel Schmerz lernen, aber das ist ein anderes Thema.

@matthias klar. Man kann sich einfach ein Inselargument herausziehen, das auf seine eigene Welt anwenden und dann die Gesamtargumentation als netten Versuch bezeichnen. … Netter Versuch! Ähm! 😀

Matthias

Sebastian,
da ich ein Boot habe, kann ich meine Insel jederzeit verlassen. So what? :-))

Andreas

Auch ein Profi wird irgendwann mal ein Nicht-Profi. Und die Bilddateien einer alten Kamera bleiben gleich. Mit meinen LR6 Katalog kann ich immer noch arbeiten. Und wenn sich Handelsbeziehungen oder rechtliche Grundlagen ändern komme ich da immer noch mit einem alten PC/Betriebssystem ran. Und das auch ohne ein funktionierendes Internet.

Matthias

Genau diesen Punkt sollte man auf dem Zettel haben. Abgesehen davon kann ein Ex-Profi auch mit altem Equipment immer noch professionell arbeiten…:-))

Alfred Proksch

Computer & Software Entwicklung – Zeitachse !!!

Das sind die Dinge welche uns Kunden sehr ärgern können. Mein Neffe (Dr. Dr. Informatik/Physik) sieht das als notwendige Werkzeuge für seine Arbeit so wie wir Fotografen unser Foto Equipment als Werkzeug betrachten.

Brauche ich einen Rechner rufe ich den Neffen an der meinen Bedarf kennt. Die Antwort-Mail ist eine Teileliste, darunter eine Telefonnummer wo ich das Teil bauen lassen kann. Bisher bin ich bestens damit gefahren, nur billig war das nie.

Software ist das „Benzin“ zum Bilder gestalten, der „Motor“ Hardware muss allerdings mit damit umgehen können. Mein Fazit: meistens ist nach einigen Jahren mit dem Kauf einer aktuellen Kamera auch der Rechner und die dafür nötige Software NEU zu erwerben der einfachste Weg um Problemen aus dem Weg zu gehen.