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Bei diesem Smartphone kannst du selbst die Kameras tauschen (Smartphone-Rückblick 06/2025)

Kameras gehen an Smartphones gerne mal kaputt. Bei diesem Gerät droht euch aber keine allzu kostspielige Reparatur.

Neue Smartphones

SmartphoneBrennweite (mm)Auflösung (MP)SensorSensorgröße (Zoll)Blende
Fairphone 624 (?)50Sony LYT-700C1/1,56f/1.6
Fairphone 6?13?1/3,06f/2.2

Fairphone 6

Die Sommerpause der Hersteller hält an, weshalb euch heute zumindest hardwaremäßig eine kurze Ausgabe des monatlichen Smartphone-Rückblicks erwartet. Der niederländische Hersteller Fairphone nutzt vielleicht strategisch den fehlenden Rummel um die Konkurrenz mit der neusten Generation seines nach möglichst ethischen Bedingungen produzierten Gerätes. Das hat auch seinen Preis: 599 Euro kostet das eher unterdurchschnittlich bestückte Telefon, womit es aber immerhin 100 Euro unter dem Einführungspreis des Vorgängers liegt.

Dem Budget zum Opfer gefallen sind offenbar vor allem die Kameras, denn die sind technisch unter dem Niveau des Fairphone 5, während der Rest sinnvoll modernisiert wurde. Die Sensorfläche sowohl bei Hauptkamera als auch Ultraweitwinkel schrumpft ein Stück, bei letzterem verabschiedet man sich außerdem von Pixel-Binning und bietet nur noch 13 statt 50 MP. Für die Hauptkamera setzt Fairphone auf den Sony Lytia 700C, bei dem es sich aber höchstwahrscheinlich nur um eine seichte Weiterentwicklung des schon 2020 präsentierten IMX766 unter dem neuen Branding handelt. Der ToF-Sensor für Tiefeninformationen bleibt bestehen.

Besonderheit der Fairphone-Familie sind nicht nur die Umstände ihrer Herstellung, sondern auch die Reparierbarkeit. Bei den Experten von iFixit erreichte das Fairphone 5 wieder die Bestnote, und das gilt unter anderem für die Kameras. Für diese werden in Kürze über den offiziellen Shop Ersatzteile für Frontkamera (34,95 Euro), Ultraweitwinkel (44,95 Euro) und Hauptkamera (69,95 Euro) vertrieben. Die Reparatur benötigt lediglich einen Torx-T5-Schraubenzieher und soll laut Fairphone “nicht länger als zehn Minuten” dauern.

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Jonathan Kemper

Hat Technikjournalismus studiert, bloggt seit einer gefühlten Ewigkeit vor allem über die neusten Entwicklungen der Mobil-Branche und fotografiert lieber mit kompakten Kameras.