Viele hatten mit dem 32,5-Megapixel-Sensor der EOS R6 Mark III gerechnet, doch Canon scheint bei der R8 Mark II einen anderen Weg zu gehen.
Erst gestern haben wir darüber berichtet, dass erste Händler die Canon EOS R8 nicht mehr nachbestellen können und sich die Vorstellung der Nachfolgerin abzeichnet. Jetzt liefert Canonrumors neue Details zum Sensor der EOS R8 Mark II – und die dürften so manchen überraschen.
Bislang war man davon ausgegangen, dass Canon den 32,5-Megapixel-Sensor aus der EOS R6 Mark III und der EOS C50 auch in der R8 Mark II verbauen würde. Doch laut den neuesten Informationen soll die Kamera stattdessen einen Vollformat-CMOS-Sensor mit 24 Megapixeln erhalten.
Ob es sich dabei um einen komplett neuen Sensor handelt oder ob Canon den bewährten 24,2-Megapixel-Chip der EOS R6 Mark II übernimmt, ist aktuell noch unklar. Aus Canons Sicht ergibt die Entscheidung allerdings durchaus Sinn, denn mit 24 Megapixeln bleibt ein deutlicher Abstand zur EOS R6 Mark III bestehen. Der 32,5-Megapixel-Sensor hätte die beiden Kameras vermutlich zu nah zusammenrücken lassen, vor allem in Kombination mit den ebenfalls gemunkelten Upgrades wie IBIS und Dual-Kartenslots.
Sollte Canon tatsächlich auf den bewährten 24-Megapixel-Sensor setzen, könnte das auch preislich ein gutes Zeichen für die R8 Mark II sein. Zur Orientierung: Die aktuelle EOS R8 wurde im Jahr 2023 mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.799 Euro vorgestellt, die EOS R6 Mark III kam 2025 mit einer UVP von 2.899 Euro. Wir würden dementsprechend davon ausgehen, dass sich die EOS R8 Mark II preislich im Bereich von rund 2.000 Euro bewegen wird.
Beim Zeitplan gibt es ebenfalls ein Update. Canonrumors nennt nun “Mitte September oder möglicherweise später im Monat” als wahrscheinlichsten Ankündigungszeitraum. Das deckt sich weitgehend mit den bisherigen Gerüchten, die die zweite Septemberwoche als Termin nannten. Zusammen mit der EOS R8 Mark II sollen wohl auch neue RF-Objektive vorgestellt werden.