Gerüchten zufolge plant Leica, bis Ende 2023 mit der M11-P eine Abwandlung der Vollformat-Messsucherkamera M11 vorzustellen.
Die Welt der Fotografie könnte Ende 2023 um noch mindestens eine Leica-Kamera reicher sein. Gerüchten von Leicarumors zufolge will Leica nach der M11 Monochrom nämlich eine M11-P auf den Markt bringen. Während es noch keine weiteren Details zu berichten gibt, können wir anhand vorheriger Modelle immerhin über mögliche Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell M11 spekulieren. Allzu große Änderungen sind nicht zu erwarten.
Die M10-P (oben im Bild) hatte im Vergleich zur M10 ein paar praktische Neuerungen zu bieten. Hier stand vor allem ein grundsätzlich verbessertes Benutzererlebnis im Vordergrund. So feierte bei diesem Modell ein Touchbildschirm beim M-System sein Debüt. Diese Neuerung erleichterte etwa die Überprüfung des Fokus in der Live-Ansicht und im Wiedergabemodus. Angesichts des Touchscreens in der M11 ist auch in der M11-P damit zu rechnen.
Ein weiteres Feature der M10-P ist die integrierte Wasserwaage, eine kleine, aber durchaus sinnvolle Ergänzung, die Fotografen dabei unterstützen kann, ihre Aufnahmen präziser zu komponieren. Es bleibt abzuwarten, ob und wie diese Funktion in der M11-P umgesetzt wird.
Hervorzuheben ist auch der besonders leise Verschluss der M10-P, den Leica als den leisesten aller digitalen und analogen Kameras bezeichnet. Damit können Fotografinnen und Fotografen unauffällig arbeiten und ihre Motive nicht stören.
Designänderungen wie der Verzicht auf das rote Punkt-Logo bei der M10-P könnten auch bei der M11-P zum Tragen kommen. Die M10-P wurde auch mit einer farblich abgestimmten Metallabdeckung für den Blitzschuh geliefert, die der oberen Platte ein nahtloses und schlankes Aussehen verlieh.
Es bleibt abzuwarten, welche dieser Änderungen und möglichen Verbesserungen bei der M11-P umgesetzt werden. Bis zur offiziellen Ankündigung bleiben die Details jedoch unklar und die Gerüchte mit Vorsicht zu genießen. Hättet ihr Interesse an der M11-P?