Leica

Leica bringt schicke Leder-Accessoires zu Leica-Preisen

Leica erweitert sein Zubehör-Portfolio um neun Lederaccessoires aus schwarzem Rindsleder zwischen 150 und 320 Euro. Die “Small Leather Goods” umfassen praktische Helfer für Fotografen und Alltag.

Das Sortiment reicht vom Schlüsselanhänger für 150 Euro bis zur Geldbörse für 320 Euro. Der Filmrollenhalter für analoge Fotografen kostet 250 Euro und nimmt zwei Filmrollen, drei SD-Karten und einen Akku auf. AirTag-Halter und Kofferanhänger schlagen mit je 175 Euro zu Buche, während der MagSafe-Kartenhalter 180 Euro kostet. Die Kartenetuis gibt es horizontal für 220 Euro (sechs Karten) und vertikal für 240 Euro (acht Karten). Komplettiert wird das Angebot durch eine Ablage-Schale für 220 Euro.

Aus dem Filmrollenetui lugt übrigens der kürzlich eingeführte Monopan 50, der erste “eigene” Analogfilm des Herstellers – produziert wird er von einem anderen Unternehmen, Leica verleiht ihm aber sein ikonisches Branding.

Alle Accessoires werden in Europa gefertigt und tragen das eingeprägte “Leica Wetzlar”-Logo. Sie sollen laut Hersteller “sorgfältige Handwerkskunst” und “kompromisslose Qualität” verkörpern. Werte, die Leica nach eigenen Angaben seit Generationen prägen.

Die neuen Lederprodukte reihen sich in Leicas Strategie ein, die Marke über das Kamera-Geschäft hinaus zu erweitern. Bereits Anfang des Jahres sorgte das Unternehmen mit einem “perfekten Bleistift” für 490 Euro für Aufsehen. Das Graf-von-Faber-Castell-Schreibgerät gehört zur limitierten 100-Jahre-Kleinbild-Jubiläumskollektion, die auch 600-Euro-Teddybären von Steiff umfasst. Außerdem hat sich Leica mit Luxusuhren auch schon längst in anderen hochpreisigen Segmenten etabliert.

Während die Preise für Außenstehende hoch erscheinen mögen, bedient Leica damit gezielt seine zahlungskräftige Zielgruppe, die bereit ist, für das ikonische Markenimage zu zahlen. Die Small Leather Goods sind ab sofort in Leica Stores und im Online-Shop erhältlich. Wer von euch schlägt zu?

Jonathan Kemper

Hat Technikjournalismus studiert, bloggt seit einer gefühlten Ewigkeit vor allem über die neusten Entwicklungen der Mobil-Branche und fotografiert lieber mit kompakten Kameras.