Die Erwartung an einen FX3-Nachfolger gerät ins Wanken. Neue Hinweise deuten auf eine andere Sony-Strategie hin.
Die Gerüchte zur nächsten Sony-Videokamera haben eine neue Richtung genommen. Laut Sonyalpharumors plant Sony keinen klassischen Nachfolger der FX3 oder FX2, sondern eine komplett neue FX-Kamera.
Noch vor wenigen Wochen war von einer FX3 II mit Doppelprozessor und Global Shutter die Rede, wie wir bereits berichtet hatten. Jetzt wird zurückgerudert: Es komme weder ein FX3- noch ein FX2-Nachfolger, sondern eine andersartige FX-Kamera, die sich gegen Canons jüngste Cine-Modelle positionieren soll. Die Seite beschreibt das Gerät nicht als Weiterentwicklung, sondern als größeren Schritt mit “viel neuer Technik”. Name, Termin und Daten sollen bald folgen.
Einordnen lässt sich das nur vorsichtig. Anders als das frühere Detail zu Doppelprozessor und Global Shutter, das auf einer einzelnen Quelle beruhte, stützt sich Sonyalpharumors diesmal nach eigenen Angaben auf mehrere Hinweisgeber, prüft die Angaben aber noch. Bestätigt ist nichts davon. Dass Sony derzeit über reine Modellpflege hinausdenkt, legen auch andere Gerüchte nahe, etwa zu einem komplett neuen Mittelformatsystem mit über 100 Megapixeln.
Konkreter wird es bei Photorumors mit Verweis auf eine Weibo-Quelle. Demnach hat Sony zwei Modelle registriert. Das erste trägt die Kennung ILME-FX, wird in Shanghai gefertigt und soll ein modulares Gehäuse mit einer Bedienung im Stil der Cinema-Modelle Venice und Burano bekommen. Als Akku ist der neue NP-SA100 genannt, dazu Laden mit 30 Watt über USB Power Delivery. Diesen Akku nutzt Sony erst in den jüngsten Modellen, was die Kamera in die aktuelle Technikgeneration einordnen würde.
Das zweite Modell ist eine E-Mount-Kamera mit noch unkenntlich gemachtem Namen, gefertigt in Wuxi oder Thailand und mit dem gewohnten NP-FZ100-Akku. Dessen Kennung WW721795 tauchte schon in einer früheren Registrierungsmeldung auf, in der bereits eine kompaktere und günstigere Kamera vermutet wurde, etwa eine RX100 VIII oder ein neues APS-C-Modell.
Beitragsbild: Shuttergames