Sony könnte seiner Videoreihe bald Technik aus den Profi-Fotokameras spendieren. Noch sind das aber nur Gerüchte.
Auf Sonyalpharumors ist ein neues Gerücht zur Sony FX3 II aufgetaucht. Eine bislang unbestätigte Quelle will mit einem Sony-Manager gesprochen haben und berichtet, dass die mutmaßlich kommende Videokamera einen neuen Doppelprozessor und einen Global Shutter bekommen soll. Belastbare Spezifikationen gibt es weiterhin keine.
Die Angabe zum Global Shutter stammt von einer einzelnen Quelle und beruht auf einem angeblichen Gespräch, nicht auf Dokumenten. Sonyalpharumors zeigt sich zwar überzeugt, dass die FX3 II noch vor dem Spätsommer erscheint, ordnet die neuen Technikdetails aber ausdrücklich als unsicher ein. Bis verlässliche Daten vorliegen, solltet ihr das Ganze als frühes Gerücht behandeln.
Vorstellung Ende August gilt als möglich
Zeitlich passt das zu dem, was sich zuletzt abzeichnet. Wie wir erst kürzlich berichtet haben, sollen in den nächsten zwei bis drei Monaten zwei weitere Sony-Kameras erscheinen. Grundlage sind zwei Ende April in China aufgetauchte Registrierungen. Hinter dem in Shanghai gefertigten Modell wird die FX3 II vermutet, eine Vorstellung Ende August im Vorfeld der IBC Show gilt als denkbar.
Die zweite Registrierung unterstützt dagegen nur Bluetooth und WLAN ohne WiFi 6 und deutet auf eine kompaktere, günstigere Kamera hin, im Gespräch sind hier ein neues RX100-Modell oder eine APS-C-Kamera. Zusammen mit der bereits gezeigten A7R VI käme Sony damit auf drei neue Kameras im Jahr 2026.
Die Geduld von Filmemachern wird schon länger auf die Probe gestellt: Schon Mitte 2025 wurde eine damals registrierte Shanghai-Kamera als mögliche FX3 II gehandelt, wie unser Überblick vom Juni 2025 zeigt. Daraus wurde zunächst nichts. Stattdessen brachte Sony kurz zuvor mit der FX3a nur ein kleines Update, das im Wesentlichen das Display betraf. Die echte zweite Generation steht damit weiter aus.
Sensor bleibt die große Unbekannte
Offen ist vor allem, welcher Sensor zum Einsatz käme. Denkbar wäre der 24,6-Megapixel-Global-Shutter-Sensor aus der Sony A9 III, möglich ist aber auch eine neuere Variante. Beim Global Shutter wird die gesamte Sensorfläche gleichzeitig belichtet statt Zeile für Zeile wie beim Rolling Shutter. In einer Videokamera würde das vor allem Verzerrungen bei schnellen Schwenks und Bewegungen vermeiden.
Beitragsbild: Shuttergames


Ich hab da mal ne Frage an die Profis hier. Solch eine Kamera dient doch eher dazu,Filme zu drehen, richtig?
Was für Filme macht man denn damit? Ich meine, Omas 90ster dafür genügt ja das Handy. Also, wer nutzt sowas ?
Das geht bei Amateurfilmen los und geht bis zu Produktionen für Fernsehen und Kino. Es ist im Grunde dasselbe wie bei der Fotografie. Jeder kann sich jede Kamera kaufen, je nach Anspruch, Lust, Laune und Budget.
Man kann halt mit Profikameras mehr machen als mit Amateurkameras. Wenn man bestimmte Dinge machen will, muss man halt etwas mehr ausgeben.
Danke! Anfangs dachte ich auch dass hier lauter Foto-Profis unterwegs sind, wenn man hört welche Ausrüstung hier die meisten verwenden. Nach einem Blick auf die ausgestellten Bilder hier, wurde ich schnell eines besseren belehrt 🤭
Schade, ich hätte wirklich gerne gesehen, welche Bilder jemanden zu diesem Urteil befähigen. Nach über 30 Jahren Fotografie begegnet mir dieses Phänomen erstaunlich regelmäßig: Je entschlossener ein Urteil, desto schwieriger wird es, die dazugehörigen Bilder zu finden.
Dabei geht es hier doch eigentlich um Fotografie. Man sollte meinen, dass ausgerechnet in einem Umfeld voller Fotografen die Fotos der sichtbarste Teil wären. Normalerweise reicht ein Klick auf den Namen, und man bekommt einen Eindruck von den Arbeiten und dem fotografischen Blick dahinter. Genau das macht den Austausch ja interessant. Stattdessen scheint bei manchen das Portfolio besser getarnt zu sein als ein Tarnkappenbomber. Vielleicht ist das aber auch eine eigene Kunstform: Bildkritik ohne Bildmaterial.
Warum verstecken so viele ihre eigenen Fotos, obwohl sie sich offensichtlich täglich intensiv mit Fotografie beschäftigen? Sollte nicht gerade die Freude an der Fotografie dazu führen, dass man auch gerne zeigt, was man selbst sieht und gestaltet? Das fand ich in all den Jahren immer deutlich spannender als jede noch so selbstbewusste Bewertung.
Teile ich.
👍
Teile ich auch.
Freilich darfst du denken was du willst. Für mich macht es aber wenig Sinn solche oft sehr simplen Bilder mit Ausrüstung zu machen die mehrere tausend € kostet. Oft würde auch eine Knipse für paar Euro genügen. Mir ist auch klar dass sich jetzt viele auf den Schlips getreten fühlen, weil sie ihre „teuren“ Bilder für Kunstwerke halten, aber Kritik muss erlaubt sein.
Ich fahre oft mit meinem Jaguar in die Stadt, da würde auch ein Renault 5 oder Golf 1 reichen – merkst du was?
In einen R5 passen nicht so viele Gucci Einkaufstaschen rein? ☝️😂
Ja dass du wieder nur Blödsinn redest, das wurde hier doch schon häufig von vielen angesprochen.
Ehrliche Frage:
Was genau ist der Nutzen davon, die Arbeiten anderer pauschal abzuwerten?
Wenn du bessere Maßstäbe hast, zeig sie. Wenn du bessere Bilder machst, zeig sie. Wenn du Wissen hast, teile es.
Das bringt eine Fotocommunity weiter.
Zu erklären, warum die Bilder anderer angeblich keine hochwertige Kamera wert sind, bringt dagegen niemanden voran.
Muss ich nicht. Ich kann auch so beurteilen wenn etwas gut ist.
Schau deine Bilder sind hervorragend und setzen ein gewisses Maß an guter Ausrüstung und Wissen voraus, das kann ich bei den meisten anderen Teilnehmern hier nicht im geringsten erkennen. Daher ist ihre Ausrüstung also oft völlig übertrieben für die Ergebnisse die sie damit abliefern Mehr werde ich zu diesem Thema nicht sagen.
Also, das ist mal ein Konter auf sehr hohem Niveau. Chapeau!!!
Jeder urteilt und bewertet anders… und das ist gut so. Ich jedenfalls finde viele der gezeigten Bilder – so weit auf dem Bildschirm beurteilbar – einfach klasse. Es gibt auch immer wieder sehr interessante Einspielungen von Fotos in den Kommentaren (z. B. zu den mir “fremden” Themen Straßenfotografie, Experimente…) die mich ansprechen – und mich motivieren, diese Richtung auch einmal zu wagen. Foto-Profis? Auf jeden Fall motiviert, engagiert und mit Hingabe dabei. Die Begrifflichkeit Profi ist überdehnt. Gerne würde ich Filme von BEN anschauen – Video ist nicht das Meinige. Aber einfach anschauen und wirken lassen… na ja – wie gesagt: jeder hat seinen Blickwinkel. Und auch dieser Blickwinkel soll seinen Platz haben.
Wenn es danach geht dürfte ich mir zB. die Aufnahmen von den Jungs von Phillipreeve.net garnicht anschauen da häufig das gleiche Motiv vorkommt. Nur ist es mir doch egal wie die Laterne aussieht, mich interessiert in diesen Fall der Sonnen/Blendenstern. Und hier gibt es Objektive die liefern garnicht ab und eben Objektive welche bei moderat eingestellter Blende schon abliefert. Was ich hier meistens verlinke sind Aufnahmen von Garten/Terasse, ich fahre doch nicht wegen einen Sonnenstern extra in die Berge. Ich mag mein Feuchtländer 15/4.5 (M39) ….kann sogar Bokeh 🤪
https://i.ibb.co/ZRf7MKVd/Collage-121.jpg
So isses und im Regelfall ist ist die verwendetet Kamera/Objektiv das letzte wonach man beim betrachten von Fotos schaut. Einfach sich “Wertefrei” inspirieren lassen und an passender Stelle die Ideen versuchen umzusetzen, dann macht man garantiert nicht viel falsch.
@ H.Jürgens: Übrigens ist der Gemeinschaft hier sicher wohl bekannt, dass besseres Equipment in der Rgel keine besseren Fotos macht. Und dass muss man nicht ständig wiederholen oder aufwärmen!
Ich bin kein Profi. Auch habe ich hier noch keine Bilder kritisiert. Mich interessiert mehr die Technik, auch hin und wieder mal eine philosophische Betrachtung. Das Ergebnis, was jeder aus beidem macht, ist seine Sache und interessiert mich wenig.
Darin unterscheide ich mich wahrscheinlich von den meisten hier.
Auch darin, dass ich lieber filme als fotografiere.
Mit meiner absurd überteuerten Ausrüstung habe ich einfach mehr Spass an meinen schlechten Bildern.
Gegenfrage: Warum sind im Autoland Deutschland soviele absurd teure und übermotorisierte Autos unterwegs, die sich mit 55k Medianlohn 2025 eh kaum jemand leisten kann?
Eine ehrliche Antwort und eine berechtigte Frage.
Sie richtet sich jedenfalls sicher nicht an den stänkernd-infantilen Enkel (s)einer 90-jährigen Oma …
Die FX3 wird sehr viel genutzt bei selbständigen Videografen. Für Hochzeitsreportagen, Imagevideos für Unternehmen, längere Interviews, Podcaster, YouTuber …
Ah ja, vielen Dank.
Z.B. TV Stationen für die Reporter draußen. Das Schweizer Farbfernsehen nutzt nur Sony. Man kann damit auch Kinofilme drehen.
Gibt es bei euch auch noch das “Schweizer S/W Fernsehen” ?
Klar doch. Für die Freunde der Retro-Röhren TVs.
…ach deswegen kann sich Joe nicht mit Retro anfreunden, wenn er nur wüsste das die Schweiz auch schon Farbfernsehen hat 😄
Z.b. The Creator, falls du den Film kennst? Ansonsten ansehen. Der wurde mit der FX3 gedreht.
Jetzt wo du’s sagst, da hatten wir doch sogar mal was zu: https://www.photografix-magazin.de/the-creator-hollywood-film-aus-billiger-sony-kamera-soll-industrie-revolutionieren/
Auch ich bin kein Profi und mit meinen Pentaxen sehr zufrieden. Das Xiaomi schiebt sich manchmal dazwischen.
Zu dem Thema Kritik gibt es sehr viele Sichten – trifft es den persönlichen Geschmack, ist das Handwerk offensichtlich gut oder eben nicht gut ausgeführt etc.
Um kritisieren zu dürfen, muss ich nicht selber gut oder besser sein – ansonsten gäbe es keine Kritik an irgendeinem Top Sportler oä.
Aber Kritik sollte eben nicht pauschal, sondern konkreter benannt sein. Da stimme ich Stephan zu – nur dass bringt eine Diskussion in eine produktive und bereichernde Richtung.
Aber selbst wenn meine Bilder dem hohen Standard nicht genügen, warum darf ich nicht trotzdem eine hochwertige Kamera benutzen oder sollte nicht über ihre Schwächen diskutieren dürfen?
Entscheidend für mich – animiert mich meine Ausrüstung, meinem Hobby nachgehen zu wollen, Bilder zu machen und mich daran zu erfreuen.
Wenn sie das schafft, dann ist es das perfekte System – für mich.
(Meine Webseite ist gerade im Umbau, daher nur unter Instagram zu finden unter “mathiasw_photography”.
Na ja. Eigentlich ist schon die Frage nicht richtig. DIE Profis leben von den Amateuren, weil sie den Markt am Laufen halten. DIE Profis können sich höherwertige Produkte oft nicht leisten, weil die Honorare das nicht hergeben. DIE Profis gibt es nicht. Es gibt aber engagierte Amateure, die anders als bei vielen Profis, Zeit für Bilderstellung haben. Sehen wir mal als Profis die Menschen an, die von der Fotografie leben. Das heißt nicht zwangsläufig, daß sie die besseren Fotografen sind. Und vor allem heißt es nicht, daß sie über eine tolle Ausrüstung verfügen. Da verleiten Bilder von Fotografenpulks bei internationalen Veranstaltungen zu falschen Annahmen. Das sind oft Agentur-Equipments. Der weitaus überwiegende Teil der Pressefotografen, die ich kenne, sind eher bescheiden ausgestattet. Die Ausrüstung mißt sich zuerst an der Frage: was möchte ich fotografieren und was filmen? Welche Ansprüche habe ich an das Ergebnis? Dann erst kommt die Frage nach dem Budget und mit welcher Technik ich die Antworten zu den Fragen bekommen kann. Und was immer wieder vergessen wird: habe ich auch die notwendige Hard- und Software auf dem Schreibtisch, um die gekauften PS auf die Straße zu bringen. Mit anderen Worten, man muß die Antworten schon bei sich suchen,… Weiterlesen »
Pinsel und Farbe sind die Werkzeuge um die eigene Befindlichkeit sichtbar zu machen – die Vorlage für das Werk kommt aus dem „Bauch“. Fotografie ist immer Dokumentation realer vorhandener Dinge – egal wie „künstlerisch“ die Bildbearbeitung war. Beide Bilder finden beim Erzeuger Wohlgefallen. Dritten Personen erlauben eine Bewertung abzugeben finde ich problematisch.
Besonders spannend sind zur Zeit die NEUEN Möglichkeiten mit Hilfe von Sprach/Texteingabe Bilder/Videos zu erzeugen. „Promt-Künstler“ also Personen die durch geschickte Anwendung präziser Vorgaben KI-Generatoren dazu veranlassen durchaus überraschende Ergebnisse zu präsentieren. „Bilder-Lotterie“ spielen! Sündhaft teures Equipment ist dafür nicht notwendig! Reizvoll fast schon süchtig machend ist das interagieren eigener Vorstellungen mit KI Datenbeständen.
Wer sich die Mühe macht nachzuforschen wie weit diese Art Bilder zu machen (Werbe-Industrie) bereits fortgeschritten ist der sieht unsere „veraltete“ geliebte Fotografie mit allem was dazu gehört plötzlich mit anderen Augen. Ob Smartphone oder Super Bolide ist dabei nicht mehr der Punkt. Viel wichtiger sind die sich daraus ergebenden neuen Schnittstellen.
Sony sowie alle anderen DSLM Hersteller versuchen nun sehr geschickt durch „professionelle“ Zugaben ihre Kunden weiterhin bei der Stange zu halten. Ob das gelingt lässt sich nicht voraussehen.
Doppelprozessor kostet doppelt. Die FX-büchsen sind ohnehin schon sehr kostenintensiv, man darf gespannt sein.