Die Mavic-3-Drohnen gehören immer noch zu den beliebtesten Profidrohnen. Die Updates werden aber immer dünner.
Der chinesische Drohnenhersteller DJI hat eine Reihe von Firmware-Updates für seine Mavic-3-Serie angekündigt. Die Aktualisierungen betreffen sowohl die Drohnen selbst als auch die zugehörigen Fernsteuerungen DJI RC, RC Pro und RC-N1 sowie die DJI-Fly App.
Obwohl es sich laut Foreneintrag um das erste Update in diesem Jahr für die Mavic 3, Mavic 3 Classic und Mavic 3 Pro handelt (das letzte hat der Hersteller im Dezember veröffentlicht), sind die Neuerungen extrem überschaubar. Mit einer so umfangreichen Aktualisierung wie Anfang 2022 dürfen Piloten also nicht rechnen.
Laut dem von DJI veröffentlichten Changelog wurden unter anderem Anpassungen vorgenommen, um die Drohnen mit den sogenannten Remote-ID-Anforderungen kompatibel zu machen. Dabei handelt es sich um Vorschriften zur Fernidentifizierung von Drohnen, die in immer mehr Ländern und Regionen eingeführt werden. Zudem sollen diverse, nicht näher benannte Fehler behoben worden sein, um die allgemeine Stabilität und Zuverlässigkeit der Fluggeräte zu verbessern.
Dass keine großartigen Updates mehr zu erwarten sind, könnte auch mit dem mutmaßlich nahenden Release des Nachfolgermodells, der mit Spannung erwarteten DJI Mavic 4, zusammenhängen. Dass die Drohne bald bereit zum Abheben ist, hatten Leaks schon angedeutete. Parallel arbeitet der Drohnenhersteller aber wohl auch an einer DJI Air 4, die sich an etwas weniger anspruchsvolle Nutzer richten dürfte. Die aktuellen Mini- und Air-Drohnen hatten zuletzt im April ein ähnliches Update bezüglich Remote ID erhalten.
via: DroneDJ | Beitragsbild: Jonas