Schon seit ein paar Jahren verkauft Leica auch hochwertige Uhren. Jetzt gibt es ein neues Modell in gleich vier unterschiedlichen Farben.
Leica hat mit der ZM 12 eine neue Uhrenlinie vorgestellt, die auf einer Gehäusegröße von 39 Millimetern basiert und sich an Liebhaber klassischer Zeitmessung richtet. In vier Ausführungen – Steel Blue Orange, Steel Silver Grey, Steel Olive Black und Titanium Chocolate Black – vereint die ZM 12 ein zweilagiges Zifferblatt mit einer kleinen Sekunde bei sechs Uhr.
Das Gehäuse wird je nach Modell aus Edelstahl oder Titan gefertigt, wobei Swiss Super-LumiNova in Indizes und Zeigern die Ablesbarkeit auch bei schlechteren Lichtverhältnissen unterstützt.
Ein wesentliches Merkmal ist das gemeinsam mit Chronode entwickelte Automatikkaliber LA-3002. Es verfügt über 38 Steine, eine Gangreserve von rund 60 Stunden und arbeitet mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Die Genauigkeit ist mit -4/+6 Sekunden pro Tag angegeben und wird in fünf Positionen geprüft. Damit adressiert Leica sowohl Uhrensammler als auch Personen, die ein Modell für den täglichen Gebrauch suchen.
Auffällig ist zudem das zweischichtige Zifferblatt. Lichtreflexe erzeugen dabei eine gewisse Tiefenwirkung, ohne das Gesamtbild zu überfrachten. Wechselbare Armbänder ermöglichen weitere individuelle Gestaltungsmöglichkeiten.
Zur Auswahl stehen ein technisches Gewebe mit besonderer Festigkeit und ein Gummimaterial, das sich laut Hersteller durch Komfort und Langlebigkeit auszeichnet. Farben wie Orange oder dezente Töne wie Beige sollen unterschiedliche Geschmäcker und Stile ansprechen.
Die ZM 12 wird in drei der genannten Farbvarianten ab sofort verfügbar sein, während die Uhr in Steel Blue Orange ab dem 17. April folgt. Die unverbindliche Preisempfehlung beginnt bei 6.650 Euro (das Geld könntet ihr auch in eine Q3 investieren, für die SL3 reicht es leider nicht ganz). Falls ihr danach noch Budget für ein Leica-Outfit übrig habt, wie wär’s mit der passenden Jacke?
Die Einführung der ZM 12 fällt in ein besonderes Jahr: 2025 feiert das Unternehmen das 100-jährige Jubiläum der Leica I, die 1925 als erste in Serie gefertigte Kleinbildkamera auf den Markt kam. Im Rahmen dieses Jubiläums plant Leica zahlreiche Veranstaltungen und Sondereditionen, auch eine ganze Reihe teurer Accessoires. Übrigens: 2022 hatte Leica nach vier Jahren Wartezeit seit Ankündigung mit der L1 und L2 seine ersten Zeitmesser herausgebracht.
Meine teuerste Armbanduhr kostet vielleicht 100 Euro, deshalb bin ich wahrscheinlich nicht so ganz in der Zielgruppe für die ZM 12. Schick finde ich sie aber allemal! Wie sieht’s bei euch aus?