Kameras

Das sind die aktuell 10 besten Reisekameras laut National Geographic

National Geographic hat die aktuell 10 besten Reisekameras gekürt. Fujifilm ist mit drei Kameras in der Liste der große Gewinner.

Leichte und kompakte Kameras für Reisen

„Reisen schafft Momente von denen du weißt, dass du dich immer an sie erinnern wirst.“ (National Geographic)

Eine schöne Einleitung von National Geographic in die kürzlich veröffentlichte Liste der aktuell 10 besten Reisekameras auf dem Markt. Viele von euch werden sicherlich häufig eine Kamera dabei haben, wenn sie unterwegs sind, in den Urlaub fahren oder außergewöhnliche Orte besuchen. Ein wichtiges Kriterium ist dabei in der heutigen Zeit, dass die eigene Kamera einigermaßen kompakt und leicht ist. In anderen Bereichen der Fotografie kann man diese Punkte oftmals vernachlässigen, doch beim Reisen spielen Größe und Gewicht für viele eine entscheidende Rolle.

Die 10 besten Reisekameras

Das macht sich auch in der Liste von National Geographic bemerkbar, zu den 10 besten Reisekameras zählt nämlich inzwischen keine einzige Spiegelreflexkamera mehr. Es tauchen ausschließlich spiegellose Systemkameras und Kompaktkameras in der Liste auf.

Und wie diese Liste genau aussieht? Das wollen wir uns jetzt anschauen. Die folgenden 10 Kameras hat National Geographic ausgezeichnet (Stand November 2019, keine bestimmte Reihenfolge):

  • Fujifilm X-Pro3
  • Ricoh GR III
  • Sony RX100 VII
  • Leica Q2 und Q-P
  • Fujifilm X-T3
  • Olympus E-M1 Mark II
  • Fujifilm X100F
  • Canon EOS M6 Mark II
  • Panasonic G9
  • Sony A6600

Fujifilm darf bei dieser Liste als der große Gewinner bezeichnet werden, da mit der X-Pro3, der X-T3 und der X100F insgesamt drei Kameras vertreten sind. Auf Platz Nr. 2 folgt Sony mit der RX100 VII und der A6600, den dritten Platz teilen sich Panasonic, Canon, Olympus, Leica und Ricoh mit jeweils einer Kamera.

Was ebenfalls interessant ist: Es findet sich in der Liste lediglich eine Vollformatkamera, die Leica Q2 nämlich. Kleinere Sensoren haben gerade wenn es ums Reisen geht also ihre Vorteile, da Kameras und Objektive kompakter gebaut werden können.

Was sagt ihr zu dieser Liste?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

204 Kommentare

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  • …es geht ja auch um Reise- Kameras und nicht um Reise-Telephone.
    Und die PRO 3 hat es sogar in die Liste geschafft ohne einen einzigen Käufer.
    Bis jetzt….

    • Das war auch mein Gedanke … die X-Pro3? Die gibt’s doch noch gar nicht. Und sie ist schwer und klobig. Und relativ teuer. Da verreise ich doch lieber mit einer X-E3.

    • Hochmut kommt vor dem Fall.

      Heutzutage sind es keine Telefone mehr, sondern Multifunkionsgeräte, bei denen die Kamera das herausragende Kriterium darstellt.
      Die Bezeichnung SmartCamera würde es besser treffen.

      Die traditionellen Kamerahersteller unterschätzen die Smartphones schon lange, allerspätestens seit dem Huawei P30pro, nicht mehr.

      Das sind nur einige ewig Gestrige in den Kommentarspalten, die meinen, die Qualität einer Kamera an wenigen Einzelmerkmalen, bei denen die traditionellen Kameras derzeit noch besser sind, festmachen zu können.

      Das ist einfacher, als sich mit modernen Technologien, wie beispielsweise auch dem Time of Flight Sensor auseinander zu setzen. Da lieber versenken die tausende von Euros für den Kauf von Objektiven mit großer Offenblende, samt dem ganzen Ärgers mit Fehlfokus insbesondere bei herkömmlichen DSLRs mit Phasenautofokus.

      Und wer meint aufwändige RAW-Bearbeitung sei die Krönung der Fotokunst, der sollte sich daran erinnern, dass man diese Zeit dann für andere Dinge nicht zur Verfügung hat und das Leben nicht unendlich ist.

      Sofern die Bildqualität im großen ganzen in Ordnung ist, sofern man nicht in die 200% Ansicht zoomt, spricht kaum etwas gegen eine gute SmartCamera.

      Klar – wer Riesenposter an die Wand hängen will, der greift dann eher zu einer Kamera mit größerer Auflösung. Nur wie oft kommt das außerhalb des Professionellen Bereichs vor und was darf dann folglich so ein einzelnes Poster kosten. Das ist für viele einfach unverhältnismäßig.

      Und dann die Schlepperei …

      Solange wie ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, stört mich das nur wenig. Als Fußgänger sieht das schon anders aus. Dann wird es schon nervig.

      • @Rolf:
        Ich bin zwar auch ein Fotofan der alten Schule aber ich muss der Smartphonefraktion recht geben.
        Wenn du dir ein iPhone 11 Pro ansiehst welche Qualität da im JPG rauskommt, dann wird es bald schwierig werden noch weiter (ausgenommen Spezialgebiete wie extreme Telefotografie oder Makros) das zu ignorieren.

        Himmeldurchzeichnung, Kontrastausgleich, HDR, Rauschunterdrückung, Nachtaufnahmen, (künstliches) Bokeh usw. das alle kann eine gutes Smartphone heute schon besser als eine sehr gute DSLM – Pavel (verwendete eine Sony A7RIV) hat das mit seinem Freund getestet – und war selbst verwundert.

        Vom Handling und der Robustheit her noch benachteiligt, aber die Bilder die ohne Nachbearbeitung! in JPG rauskommen sind nicht mehr schlecht und vor allem ohne viel Fotowissen zu machen.

        Lange wird es nicht mehr dauern und wir alten Hasen sind mit unserem Gerümpel Geschichte.

      • Tja, OlyNik,

        lst ja alles schön und gut, aber ich mache auch Wettbewerbsfotografie, und da ist wegen der Manipulationsmöglichkeiten eben RAW zwingend. HDR, künstliches Bokeh und derlei Sachen sind sowieso nicht erlaubt, und Himmelsdurchzeichnung habe ich immer, dafür gibt es ja das Histogramm. Davon haben aber SP-Knipser und Automatikfotografen leider keine Ahnung, und deshalb brauchen sie auch ein SP, das ihnen die Technik in gewisser Weise abnimmt.

        Profis und engagierte Amateure wissen eben, wie es geht, und brauchen dafür keine Softwareunterstützung. Und nur Jpeg fotografieren?? Nein danke …

      • Dass hier die absoluten Profis weitgehend unter sich sind, mit völlig überteuerten Kameras, deren Technik dermaßen rückständig ist, dass sie noch nicht einmal in der Lage sind, mit der Zeit-Automatik auf den rechten Rand zu belichten, dürfte sich herumgesprochen haben.

        Wildlife nachts ist so ziemlich das einzige Metier, wo diese Uralt-Technik noch eine Berechtigung hat.

        Aber wir wissen ja:
        Alle Kameras, die nicht in der Lage sind, den schnell auf einen zulaufenden Hund in zwei Meter Entfernung per Augenautofokus nachts bei bedecktem Himmel exakt zu treffen, taugen nichts.

      • Also, weil ich heute so gut drauf bin, gebe ich noch etwas Anfängerwissen weiter:

        „… mit der Zeit-Automatik auf den rechten Rand zu belichten …“

        Das machen 90 % der Fotografen so, nur – je nach Ausrichtung der Kamera kann diese die Belichtung möglicherweise nicht korrekt ermitteln. Es hilft ein Blick auf das Histogramm und eventuell die Korrektur mittels der genialen +/- Taste (Auszug aus meinem Werk „Fototechnik für blutige Anfänger“).

        Abschliessend noch ein paar Gedanken zum SP:

        – Wie mache ich eigentlich eine Langzeitbelichtung?
        – Wie kriege ich eine brauchbare Unschärfeebene hin? (Die Bilder, die ich bis jetzt gesehen habe, sahen absolut scheisse aus)
        – Wie fotografiere ich mit sagen wir mal 800 mm Brennweite?
        – Wie behalte ich etwas im Bild, das sich schnell bewegt?

      • Ich liebe meine veraltete Kamera, und ich mag es kiloweise Glas zu schleppen, weil ich nicht immer weiß wann und wo ich 15mm oder 800 mm da draussen benötige. Ich mag es mich mit dem Stativ, der Belichtungsituation, der Lichtsituation und der Umgebung auseinander zu setzen. Wie mache ich es, was will ich damit sagen, festhalten……und dann.. nach eine Weile drücke ich den Auslöser und mache mein Foto.

        Wer mag kann natürlich ein gutes Stativ, Glas und kameras gegen ein Halter, auf das ein Smartphone gelemmt wird, austauschen und ein paar Selfies oder JPG für die doch so wirklich essentiellen Socials machen. Hoffentlich „liked“ es jemand…..

        So ist das eben, der eine mag es – der andere nicht. Die Bilder, die Menschen in Multivision-Shows ziehen, es auf Titelblätter schaffen oder Bildbände füllen werden eher kaum mit Smartphones gemacht, auch nicht mit einem Huawei.

        Was solls, ich suche mir den Tag mit dem schönen Himmel eben in der Natur aus und ein anderer in seiner Software. Ich kann wenigstens sagen, so war es, siehe RAW.

      • @Rolf:
        Sieh dir das mal ab ca. 12 Minuten an, speziell die Häuserzeile, das Gesicht von Pavel und den Himmel:
        https://www.youtube.com/watch?v=1jWCt1F_SW0

        Das ist nicht schlecht, die Farben sind besser, der Himmel aus dem SP besser durchgezeichnet – ohne Nachbearbeitung und der Hautton ist auch perfekter als mit der A7RIV! – und das ist die aktuellste DSLM oder ist das JPEG so schwach aus dieser Kamera.

        Das alles mit einem iPhone 11 Plus mit 3 fixen Brennweiten: WW, Standard und Tele und somit brauchbar. Viele Fotografen arbeiten mit diesen Fixbrennweiten und haben auch nichts anderes! In diesem Bereich ist das Smartphone also schon überlegen. Auch wegen der vielen anderen Funktionen und immer dabei …

        Langzeitbelichtungen bis 2 sec. gehen ohne Probleme – kein Rauschen, kein verwackeln und alles aus dem SP ohne Nachbearbeitung in Echtzeit.
        Unschärfe lässt sich mittlerweile gut steuern / Portraitmodus und sieht sogar ganz gut aus. 99% werden keinen Unterschied zw. SP oder Kamera erkennen.
        800mm Brennweite geht noch nicht. Weil nur leichtes Tele mit ca. vergleichbar 100mm (2-fache Fixbrennweite)
        Schnelle Bewegungen von Kleinkindern oder ähnliches. Das geht auch schon. AF und Gesichtserkennung / Augenerkennung funktionieren. Teilweise besser als bei Kameras, da mehr Schärfentiefe durch den kleinen Sensor da ist.

        Es gibt nicht mehr viel wo eine Kamera einem Smartphone in vergleichbaren Bereichen überlegen ist. Auflösung ja, eventuell noch Auslöseverzögerung. Aber sonst. Rauschen ist seit 2019 bei solchen SP kein Thema mehr. Serienbilder rauschen mit 30 Bildern durch. Oder ich bleibe einfach auf dem Fotoauslöser fix drauf und das SP zeichnet sofort einen Film auf …

        Konnte es erst auch nicht glauben bis ich es selbst gesehen habe. Bei einem guten Fotografen würden 95% der Aufnahmen ohne Probleme auch mit einem Smartphone gehen. Filmen geht sowieso schon perfekt mit der richtigen APP (Filmic Pro).

        Bitte nicht falsch verstehen, aber die Dinger kommen immer näher heran …

      • OlyNik,

        ich muss mir das Video gar nicht ansehen, da mich Jpeg nicht interessiert, ich fotografiere RAW, und nichts anderes!

        Mit Langzeitbelichtung meinte ich Langzeitbelichtung und nicht nur 2 Sek. Und ich meinte auf Stativ und nicht aus der Hand. Und wo bringt man übrigens den ND-Filter an, um auch wenn es heller ist Langzeitbelichtungen zu machen? Und was ist mit dem Polfilter, DEM Filter für die Landschaftsfotografie? Alle Versuche, den digital nachzuahmen, sind bisher gescheitert. Und halbe Sachen wie der digitale Polfilter und auch das digitale Bokeh sind Kinderspielzeugs und für jemanden, der etwas von Fotografie versteht (das ist wie du richtig bemerkt hast ca. 1 % der Leute) keine Option.

        Egal wie die Dinger 08:15-Motive hinkriegen, bleibt immer noch die Ergonomie; wenn diese schon bei Sony von manchen bemängelt wird, wie sieht das dann erst bei einem SP aus, dieser flachen, glitschigen Scheibe?

        SP zum Telefonieren? Aber gerne … SP zum Fotografieren? Nein danke!

      • @ OlyNik
        2. Dezember 2019 um 15:23 Uhr

        Man hat das bei den meisten Bildern sofort gesehen, was aus dem Smartphone kam, weil diese Fotos zumindest in dieser Auflösung besser waren.

        Beim Blick in die Straße linke Seite die Leuchten überbelichtet – a-ha, das ist nicht das Smartphone sondern die Altkamera

        Der Himmel nur glatt weiß – das ist eine Überbelichtung – da weiß man – das ist die Altkamera.

        Sehr gut aufgelöste Details – da weiß man, das ist das moderne Smartphone.

        Da können sich manche, die nicht auf dem Laufenden sind, hier noch so aufspielen: es ist kein Zufall, dass sich viele mit dem Smartphone „zufrieden geben“.

        Da fällt mir ein, dass die Themen Preis und Schlepperei, Staub auf dem Sensor oder im Objektiv noch gar nicht angesprochen waren.

        Gut – erwähnen wir noch den Nachtmodus, falls der geschlagene Gegner noch nicht Ruhe gibt.

      • „Rolf Carl
        2. Dezember 2019 um 16:04 Uhr

        OlyNik,

        ich muss mir das Video gar nicht ansehen, da mich Jpeg nicht interessiert, ich fotografiere RAW, und nichts anderes!“

        Ich gehe noch einen Schritt weiter:
        Sie sind überhaupt gar kein Fotograf, sondern ein Händler.

      • >Sie sind überhaupt gar kein Fotograf, sondern ein Händler…
        sagt @Sabrina, die uns ohne unterlass ständig einen Taschenrechner zum Fotografieren unterjubeln will.

      • …hier wird viel über die technischen Möglichkeiten der SP´s geredet. Leider sind das aber keine Möglichkeiten sondern Bearbeitungsschritte, die man kaum beeinflussen kann. Wer damit zufrieden ist, soll das nutzen. Gut, dass es früher noch keine Pinsel mit Ki gab. Picasso-Filter wählen und ab geht die Post…

      • Lieber Rolf:
        Dein Ansatz nur RAW und nicht JPEG zu fotografieren kann aber auch folgendes bedeuten:

        Wenn du RAW extrem nachbearbeitest machst du nichts anderes als die SP Fraktion mit ihren mehrfachen Aufnahmen die aus Schatten, Mittelwerte und Lichter das Beste herausholen (HDR-Light) und das im Bruchteil einer Sekunde. Dein Argument RAW ist somit nur was für Wettbewerbsfotografen die kein HDR anwenden dürfen gilt somit nicht mehr. Du bearbeitest dein RAW entsprechend, holst Tiefen heraus, optimierst Mitteltöne und bearbeitest Lichter / Himmel, und machst damit praktisch ein HDR-Bild (mal mehr mal weniger).

        Man könnte auch sagen: Derjenige, der JPEG nicht beherrscht kann nicht wirklich gut fotografieren. Ein RAW-Bild kann jeder, da brauchst du nichts einzustellen und eventuell noch auf die Lichter belichten. (Wie damals beim Diafilm). JPEG kann nicht jeder, da Fehler des Fotografen oder Schwächen der Kamerasoftware gnadenlos im Bild zu sehen sind. Ich fotografiere lieber natürlich und auch immer öfter im JPEG. Mir ist die Zeit zur Nachbearbeitung mittlerweile zu schade. Da mache ich lieber mehr Fotos und sehe zu dass sie optimal (für mich) aus der Kamera kommen. Weil am Ende des Tages braucht man fast immer ein JPEG.

        Und wenn du dir das Video nicht mal angesehen hast, warum postet du dazu ? Das ist sinnlos.

      • OlyNik,

        bei Naturfotografie-Wettbewerben sendet man zwar Jpeg-Bilder ein, muss aber im Falle einer Finalteilnahme Raw-Bilder nachreichen können, und zwar, weil sonst die Wettbewerbsausrichter nicht überprüfen können, ob ein Bild manipuliert wurde; Bildteile entfernen oder hinzufügen, störende Elemente wegretuschieren usw. Techniken wie HDR aus der Kamera (geht meistens eh nur als Jpeg), Doppelbelichtungen oder ähnliches sind fast immer nicht erlaubt. Was geht ist das Nachschärfen, Weissabgleich anpassen, moderate Ton- und Farbkorrekturen sowie Beschnitt nach Angabe.

        Was moderate Tonanpassungen heisst, liegt im Ermessen der Jury. Da sollte man also eher vorsichtig sein und lieber mal bei der Aufnahme einen Filter mehr verwenden, z.B. ND-Verlaufsfilter oder auch neutrale ND-Filter, damit lässt sich der Dynamikumfang erweitern.

        Eine sehr vernünftige Vorgehensweise sehe ich noch darin, Jpeg und Raw zu fotografieren (setzt allerdings einen 2. Kartenslot voraus), damit man doch die Möglichkeit hat, nach den eigenen Wünschen zu bearbeiten und bei einem Superschuss an Wettbewerben teilnehmen kann. Zudem verschenkt man mit Raw nicht unnötig Details und Auflösung (kannst ja mal Alfred fragen)

        Noch was: HDR-Bilder, wie man sie immer öfters in Magazinen sieht, finde ich einfach nur scheusslich: flache, nichtssagende Bilder, die niemandem weh tun sollen. Dabei wird vergessen, dass der Kontrast in allen Formen eines der stärksten Ausdrucksmittel der Fotografie und der Kunst überhaupt ist.

        Und zum Schluss noch dies: Wer die Fotografie beherrscht, kann beides, Jpeg und Raw. Die Technik ist die gleiche …

  • Dazu fällt mir eigentlich nur ein, es gibt heutzutage keine schlechten Kameras mehr.
    Eigentlich kann jede Kamera unter einer bestimmten Größe in die Liste aufgenommen werden, z.B. auch die Sigma fp.
    Ich würde gerne wissen, warum welche Kamera, ausser ihre Größe, es auf die Liste geschafft hat.

    • hallo ingo,
      ging es um die größe, wäre dann eher die x-e3 anstelle der x-pro3 genannt worden denke ich. ohne hintergrund ist es etwas schwer nachvollziehbar warum diese kameras gewählt wurden. was mich ein wenig verwundert ist, daß drei edelkompakte genannt wurden.

  • da würde ich ehr mal schauen welche Kameras die Fotografen deren Bilder National Geografik veröffentlicht nutzen.

    Ich „vermute“ mal, das die Schnittmenge mit der Liste recht überschaubar ist.

  • Leider decken sich diese Ausführungen überhaupt nicht mit der Realität. Weil wenn man auf Reisen geht die Frauen es sind die mehrheitlich Fotografieren. Männer halten meistens in der Hand das Handy. Habe in Sevilla zwei fuji Fotografen gesehen beides hipster dem Einen musste ich noch seine Kamera erklären weil er das mit dem belichtungsring an den Objektiven nicht geschnallt hatte. Also meine Erfahrung ist immernoch Canon Nikon dslr in Frauenhand und die Männer mit dem Handy. Ich wüsste jetzt auch nicht wieso man mittags um 12 mit einer neuen Kamera Fotografieren sollte, rausgeworfenes Geld. Einen schönen Tag wünsche ich

    • Wo bist du unterwegs?

      Meine Realität sieht so aus:
      Auf meinen Reisen haben eher die Männer Kameras und die Frauen Smartphones dabei. Und Canon / Nikon DSLRS sehe ich kaum noch. Dafür viele DSLMs Marke Sony/Fuji/Nikon und halt viele nur mit Smartphone.

    • Ja, das ist mitunter noch so. Entweder Smartphone, das 99% nicht nur ausreicht, sondern auch die deutlich besseren Bilder macht, und die anderen 1% laufen mit einer Nikon und Canon DSLR vom Mediamarkt Wühltisch rum. Da drauf dann das klassische und nicht demontierbare 18-55mm f/3.5-5.6. So sieht man es auf Reisen, Hochzeiten, Veranstaltungen und und und….
      Kann ja sein, dass die meisten hier eine doch sehr geprägte und verzehrte Wahrnehmung haben. Selbst beruflich in Forschung und Entwicklung wird das Smartphone zu 99% eingesetzt. Damit werden Platinen, Versuchsaufbauten, Proben und andere Sachen für Forschungsberichte und Dokumentation eingesetzt. Die Canon 7d mit Makroobjektiven und Ringblitz würde niemals einer freiwillig anfassen. Dann schon eher die Nikon 1 mit dem 3.5-5.6er Kitobjektiv. Aber das ist nur der eine Kollege, der kein Smartphone hat

      • Entweder Smartphone, das 99% nicht nur ausreicht, sondern auch die deutlich besseren Bilder macht

        HAHHAHHAH ich kann nicht mehr

      • Warum sollte man für einfachste und fotografisch anspruchslose Dokumentationsfotos eine hochpreisige DSLM-Ausrüstung verwenden? Das ergibt doch gar keinen Sinn. Wer benötigt hierfür die verschiedensten Halbautomatiken oder gar eine manuelle Belichtung? Wer benötigt dafür beispielsweise einen schnellen Verfolgungs-AF oder gar einen Augen-AF? Wer benötigt hierfür die Möglichkeit Brennweiten vom UWW bis hin zur extremen Telebrennweite einzusetzen und zu wechseln? Wer vergrössert solche Fotos in A3 und deutlich mehr? Richtig niemand und genau deshalb ist man hierfür beim Smartphone richtig aufgehoben. Die klassische Brennweite 18-55mm bei DSLRs ist übrigens vom Kameragehäuse DEMONTIERBAR. Wer meint, dass das Smartphone in 99% der Fälle die besseren Bilder macht, könnte selbst eine „verzehrte“ Wahrnehmung oder etwa kaum Ahnung von der Fotografie haben. Trifft letzteres zu, ist es nämlich dann doch wieder wahrscheinlich, dass die Aussage mit den 99% in diesem Fall richtig ist. Das Smartphone mit seinen Softwareeingriffen bügelt nämlich immer mehr das aus, was an Wissen hinter der Kamera nicht vorhanden ist.

      • Hallo Dominik,

        habe ja schon immer vermutet, dass es Parallelwelten gibt. Kann mir allerdings nicht vorstellen, dass in den Bereichen F+E die Dokumentation mit dem SP erlaubt ist.
        Denn: schwupps sind die Daten beim Wettbewerb. Dank Touchscreen kann das ja schnell auch mal ungewollt passieren:-))
        Und die 99%? Immer eine Frage des persönlichen Urteilsvermögens…

      • Wer mit dem Smartphone (technisch) bessere Bilder macht, kann nicht mit einer Kamera umgehen. Aber viele der 18-55mm Fotografen haben auch noch nie was von Blende, Verschlusszeit und ISO gehört. Ohne Grundverständnis funktioniert es nicht, was wiederum dem Smartphone zugute kommt, da man hier quasi nur abdrücken muss.

      • Selten so gelacht.
        Den Arbeitgeber möchte ich sehen, der ohne ROTEN KOPF zusieht, wie hochsensible
        Gegenstände etc mit dem Wischphon fotografiert und dann damit ausser Haus schlurft…..
        Der Rest von Deiner Unterstellung(Kit nicht demontierbar)…..gab den 2.Lacher
        Köstlich

      • ja, das mit „nicht demontierbar“ war eine sprachliche Satire, die viele nicht verstanden haben. In der Tat sind es aber insbesondere die Wühltisch-DSLRs, die dauerhaft mit einem 18-55er ausgestattet sind und bleiben. Meine Anmerkung zu den F&E bezieht sich auf Universitäten und Hochschulen. Ja, da ist es an der Tagesordnung, dass das Handy verwendet wird. Nein, keine Diensthandys. Privathandys! Und ja, ich hatte auch recht mit der Perspektive. Viele gehen hier davon aus, dass ein jeder Fähig und Willens ist mit einer Kamera umzugehen. Aber selbst eingefleischte und langjährige Fotografen tuen sich schwer mit der Bedienung. Man gibt sich gerne überheblich, aber meckert zugleich über Einstellungen im Menü der Marke XYZ. 99% der Leute sind glücklich, wenn sie die Foto-App oder den Einschalter finden. Herausforderungen wie Fokuspunkt oder zweiten Druckpunkt am Auslöser sind oftmals nicht erklärbar, nicht lösbar und führen zu einer massiven Überforderung. Wenn wir uns auf diesen Level befinden, ja dann macht ein Smartphone die besten Fotos. Und dies auch noch mit weitem Abstand. Da kommt ggf. noch eine Fujifilm mit tollen Film-Simulationen mit. Aber Letzteres muss ich einstellen und bedienen können. Ansonsten sind die JPGs aus den meisten Kameras eher langweilig und lustlos. Kontraste gesenkt, Farben desaturiert und teilweise Schatten abgesoffen und Himmel weggebrannt. Insbesondere ältere Kameras ohne Gesichtserkennung und mit 0-8-15 Bildaufbereitungen. Eine Gegenlichtsituation ist selbst mit einer Fujifilm kaum zu meistern. Gesichts schwarz, Himmel weiß. Erst die Gesichtserkennung und Eingriffe bei Belichtungskorrektur, Lichter und Schatten ergeben ein annehmbares und fertiges JPG. Mehr möchten 99% der Menschen nicht. Ein fertiges JPG. Und genau dies liefert ein Smartphone. Manuelle Eingriffe sind unerwünscht und führen sofort zu massiven menschlichen Bedienungsfehlern. Was ein Huawei P30 Pro an Fotos raus haut ist der Wahnsinn. Im ersten Moment ist dagegen eine Sony A7R iii nur ein Witz. Erst massive und permanente Eingriffe liefern fertige JPGs. Beruflich machen wir eh nur RAW Aufnahmen. Aber auch diese wandern anschließend durch Software und werden liebevoll aufbereitet. Ja, natürlich schlägt eine A7R iii das Smartphone. Was für eine lächerliche Frage! Gebe ich einen fast x-beliebigen Menschen die Sony Kamera, dann wird da nur letzter Schrott entstehen. Ja, bei Mensch x-beliebig wird das Huwaei die Sony mühelos in Grund und Boden rammen! Und das in jeder Situation und zur jeder Tageszeit. Und dies mit 100-facher Geschwindigkeit. Ich bezweifel, dass Mensch x-beliebig das Objektiv auf die Sony drauf bekommt. Und wenn doch, dann muss ja noch der Frontdeckel runter. Klingt derbe sarkastisch und menschen-verachtend. In der Praxis leider nur zu oft erlebt. Und daher gewinnt das Smartphone haushoch. Dies hat die extrem konservative Kameraindustrie nicht mitgemacht. Billigware lässt sich nicht verkaufen. Teure DSLMs richten sich nur noch an visierte Menschen. Letztere sind die benannten 1%

      • wer hängt schon im menü rum? ich will fotografieren. verschlusszeit iso blende…wenn ne leica nicht so teuer wäre würde ich mir sofort eine zulegen.

      • @Dominik
        Wo hast Du Abitur gemacht? An welcher Uni bist Du? Oder bist Du ein Märchenerzähler? Oder hast Du ein Bremen Abitur?

        …Teure DSLMs richten sich nur noch an visierte Menschen…
        Also wenn man an die Uni darf (zumindest in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen) weiss man, dass das „VERSIERTE“ heissen muss!

      • @joe – in dem Fall ist beides richtig. Aber ja, ich meinte versiert. Da ich es mit dem Handy runter getippt hatte, weiß ich nicht wer jetzt das Wort da platziert hat. In dem Fall passen aber tatsächlich beide Begriffe. Sind aber vermutlich nicht die einzigen Rechtschreibfehler. Fehlen auch 20…30 Kommas 😉

      • „Matthias
        27. November 2019 um 15:06 Uhr

        Hallo Dominik,

        habe ja schon immer vermutet, dass es Parallelwelten gibt.“

        Dachte ich mir:
        die 99% SmartCamera-Nutzer sind die Parallelwelt.

      • Sabrina,

        Du bist Deiner Zeit weit voraus. Ich lese bei Dir immer öfter den Begriff SmartCamera. Die gibt es aber noch gar nicht. Nur SmartPhones, denen man eine Fotosimulation verpasst hat. Eine rudimentäre KI scheint es schon zu geben. Einige der Kommentare hier lassen darauf schliessen…:-))

      • Ich habe auch eine RX100 IV. Super Qualität wenn genügend Licht da ist.
        Ist halt nur ein 1 Zoll Sensor. Aber dafür ist es super!

    • Ralle,

      schön, dass Du uns einen Einblick in Deine Realität gegeben hast. Würde mich nur noch interessieren, in welcher Sprache Du dem Hipster die Sache mit dem Belichtungsring an den Objektiven erklärt hast.
      Normalerweise sagen wir dazu Blendenring. Und was das bedeutet, kannst Du googeln….

  • Fuji ja – wenn man sich auf das jonglieren von Festbrennweiten auf Reisen einlassen will.
    Bei fast allen Zooms ist Fuji eher schwächer als mFT und groß, schwer, teuer. (ein 2.8-4.0/18-55 mm ist eben kein 2.8/12-40 mm! und die Abbildungsleistung von 10-24 mm, 18-135 mm, 16-50 mm und 16-80 mm überzeugen längst nicht jeden).
    Leica? also das ist was für Exoten, die für Panasonic Technik und deutsches Glas viel Geld ausgeben (allerdings verwendet Panasonic ebenfalls deutsches Glas im eigenen System).
    Ricoh für Puritaner.
    Canon M – also dann ist man mit mFT viel besser bedient.
    Sony RX100 – ok, aber auch fummelig.
    Sony RX 10 und Panasonic FZ1000 wurden wohl übersehen, weil zu telelastig und nicht wirklich leicht?
    Sony 6600 – ja die 6000er werden viel genutzt, aber die Sucher sind so schlecht, da kann man sich dann zu Hause über doch ganz gute Fotos freuen…
    Es gibt nichts perfektes und schon gar nichts, was allen gerecht wird – trotzdem ist Fuji hier überrepräsentiert und eher selten auf meinen Reisen anzutreffen – mFT und Sony sieht man häufig, aber Tablets – also Brett vor dem Kopf oder ZappelHandy, noch viel häufiger.
    DSLR haben die Älteren noch und einige Hipster mit Bart oder Girls mit zerrissenen Hosen – aber das wird sich in einigen Jahren erledigt haben.
    Aus meiner Sicht bleibt, neben 1-2 sehr guten Zooms – der SUCHER das wichtigste an der Urlaubskamera – was aber eben nicht zur großen, schweren DSLR führen sollte/muss.
    Jeder kann es sich so schwer machen wie er will, aber jedem dem ich eine Oly E-M1 oder Pana G9 mit 2.8/12-40 mm – 4/12-100 mm – oder sogar 6.3/12-200 mm in die Hand gebe – wird begeistert sein, was alles plötzlich ganz leicht und scharf zu fotografieren ist. Und wer es noch kompakter will, findet genug alternative Kameras in allen Größen mit mFT Bajonett.
    Und jede Sony Kompakt-zoom-kamera hat dagegen nur die halbierte Sensorfläche.
    Und bevor ich wieder mit X-T2/X-T3 und 5-6 Objektiven reise (schon gemacht), würde ich lieber eine Alpha Vollformat mit besseren Objektiven einsetzen.
    Es kommt immer darauf an, was einem die Motive und Lichtstimmungen wert sind.

    • Das ist auch mein Eindruck. Ich bin viel dienstlich auf der Welt unterwegs. Egal wo man ist, Fuji sieht man eher in homoöpatischen Dosen. Ich stosse immer seltener auf Kit-Kameras von Canikon, Olympus & Co. scheinen keine Rolle mehr zu spielen und der Rest ist Sony in allen denkbaren Ausführungen. Grundsätzlich muss man aber sagen, das der Anteil an Kameras zurückgeht. Die eine Kamera rumschleppen sind eher gestzetn Alters, weil sie es nicht ander kennen. Die breite Masse greift zum Smartphone.

      • Ich gebe Ihnen hier recht, die Anzahl der „Fotografen“ geht zurück.
        Aber von den Leuten die heute mit Smartphones knipsen, haben 90% bis vor wenigen Jahren gar nicht fotografiert. Sie beschäftigen sich auch nicht mit dem Thema Fotografie.
        Hauptsache sie haben tausende Bilder auf ihrem Handy, welches sie dir dann ständig unter die Nase halten, und dir ihre tollen Fotos zeigen, die du gar nicht sehen willst.
        Für mich ist das nichts. Ich brauche Technik mir der ich mich auseinander setzen kann und muss.

      • @ Matthias

        also ich beobachte ja auch wer und womit so um mich herum fotografiert wird, und obwohl ich die Fujis toll finde, sind sie doch eher eine Randerscheinung. Im Oktober war ich für 10 Tage in New York, da gab es noch wirklich relativ viele Fotografen, einen Fuji-Mann – mit einer GFX100 – habe ich gesehen, die mit Abstand grösste Gruppe waren die Nikonianer mit etwa 50%. Canon und Sony folgten jeweils mit etwa 20%, die anderen zusammen etwa 10%. Und, ganz wichtig, es waren sehr wenige ganz aktuelle Kameramodelle dabei. Das ist natürlich keine wissenschaftlich fundierte Statistik, zeigt aber dennoch den Trend.

      • joe,

        ist doch klar. Die Leute fotografieren mit dem , was sie haben. Und das scheint zu funktionieren.
        Das neueste ist nicht unbedingt besser als die bewährte Gerätschaft. Persönliche Erfahrung bei mir:
        Nikon d700 vor 11 oder 12 Jahren auf den Markt gekommen. Benutze sie seit einem viertel Jahr und bin erstaunt, was die „damals“ schon gebaut haben. Gut, die JPG´s sind nicht ganz schlecht aber kein Vergleich zu den heutigen. Die „Rohdaten“, die der Nikon-Sensor im Team mit dem Prozessor generiert, sind wirklich gut. 80 x 120cm Prints aus 12MP? Die 12MP bemerkt niemand. Hätte ich vorher auch nicht gedacht…

      • Matthias,

        meine Partnerin hat die Nikon D90 (12 MP) und hat regelmässig Ausstellungen mit Ausdrucken bis 80 x 120. Ihre Spezialität sind detailreiche Makro- und Strukturaufnahmen. Die Bilder sind absolut brillant! Soviel zur Auflösung …

    • @Cat:
      Bin da bei dir.
      Im Urlaub nehme ich max. 2-3 Objektive neben meiner E1MX mit:
      Das 12-100mm/4er Olympus Zoom (meiner Meinung das beste Reisezoom das ich kenne)
      Das 1.2/17mm Olympus für Nachtaufnahmen oder Streetfotos
      Alternativ noch das 2.8er 60mm Makro

      Wenn ich mit dem Auto fahre kann es auch mal der komplette Fotorucksack mit allem sein. Auto trägt es ja 😉 und beim Flanieren nehme ich meist das 12-100mm.

      • Ist jetzt aber auch nicht das kompakteste Equipment zum flanieren. Zeigt aber, daß du es eher ernst nimmst mit deinen Fotos und nicht zur Smartphone-Fraktion gehörst.

      • „Bernd
        27. November 2019 um 10:59 Uhr

        Wer knipst mit einer DSLR auch in Automatik.“

        Ich hatte im Sommer mal wieder ein Fototour gemacht und EOS M3 und Galaxy S10 parallel laufen lassen.

        Zeitpunkt des Fotos so gegen 18.00 von Nord.

        Das übliche Procedere:
        Kamera auf Stativ, manueller Modus, an der Bildvorschau die Belichtung so eingestellt, dass das eigentliche Motiv gut belichtet ist. Dann Belichtungsreihe gewählt mit recht großen Lichtwertstufen.

        Fotos gemacht. Alles scharf, bestens.
        Aber: Der Himmel war nur bei der dunkelsten Belichtung keine weiße Fläche.

        Dann nochmal zusätzlich eine Aufnahme mit der Automatik. Und siehe da, die Belichtung des eigentlichen Motivs war in Ordnung und der Himmel kaum noch ausgefressen.

        Und dann noch ein Foto mit dem Galaxy S10. Da hatte man dann zum gut belichteten eigentlichen Motiv noch einen richtig schönen blauen Himmel mit schönen nicht ausgefressenen weißen Wölkchen.

        Welche Variante wird wohl ein Mensch wählen, der seine knappe Lebenszeit nicht nur an einer Stelle, der Fotografie, verpulvern will?

        Das spricht doch sehr für die SmartCamera.

        Denn wenn ich mit den Bildern der herkömmlichen Kamera eine gute Qualität erreichen will, muss ich:
        – auf den rechten Rand des Histogramms belichten, dass der Himmel nicht ausgefressen ist und dann im RAW-Konverter das Foto aufhellen und gleichzeitig Lichter und Spitzlichter zurücknehmen. Da hat man in den Tiefen dann schon Rauschen.
        – die 3 Fotos der Belichtungsreihe in ein ein HDR-Programm geben. Da hat man dann anschließend recht große Spielräume mit der engültigen Anpassung der Belichtung und sehr geringes Rauschen, sofern das Deghosting nicht notwendig ist (was bei Lightroom immer die dunkelsten Aufnahmen verwendet).
        – das RAW der Automatik-Aufnahme nutzen und versuchen, die Lichter und Tiefen noch zu retten.

        Beim Foto aus dem Smartphone korrigiert man eventuell noch den Weißabgleich ein wenig und damit hat es sich meist schon. Dank der sehr guten kameraseitigen Ausbelichtung kann man sogar die Schatten noch ein wenig hochziehen und die Spitzlichter absenken, wenn man es denn möchte.

        Die Frage ist, was man will:
        Das letzte Quäntchen Qualität mit hohem finanziellen und zeitlichen Aufwand mit exotischen RAW-Formaten oder
        mit vergleichsweise wenig Aufwand nahezu perfekte, schon getaggte Fotos aus der Kamera unter Verzicht auf den absoluten Qualitätsanspruch.

        Das muss dann letztlich jeder für sich entscheiden.
        Der Erfolg der SmartCameras zeigt, dass die meisten den zweiten Weg wählen und dann auch Geld noch Zeit für andere Dinge übrig haben.

        … und sich natürlich die Schlepperei ersparen

      • @ Sabrina
        Klar, da muß schon eben mal eine Belichtungsreihe gemacht werden mit der DSLR.
        Oder, wenn man sich den nicht mit der Fotografie befassen möchte und das keinen Spaß macht, einfach einen Himmel mit Luminar einrechnen lassen. Gibt immer Mittel und Wege, die Dinge zu vereinfachen.

      • Sabrina,

        ich gebe zwar nicht gerne Ratschläge (denn diese sind Schläge), aber ich mache mal eine Ausnahme. Ich würde dir empfehlen, deine Kamera zu verschenken (kaufen tut die eh niemand mehr) und dann nur noch beim SP auf den Knopf zu drücken. Das hat den Vorteil, dass du jede Menge Zeit gewinnst, die du dann als Influencerin und Missionarin für SP’s auf Foren gewinnbringend einsetzen kannst, nachdem du ja als Canon-Botschafterin gefeuert wurdest.

        Also ein klassische Win-Win-Situation! Denk doch einfach mal darüber nach …

      • @Sabrina

        Scheint so, als macht dir das Fotografieren keinen Spaß mehr.

        Ich habe auch ein Galaxy S10 Plus. Gute Fotos ja, aber schöne atemberaubende hochwertige Bilder, die ich an die Wand hängen würde? Nein.
        Da nutze ich weit lieber meine A7III.

  • So ein Blödsinn, die beste Reisekamera ist die beste Kamera die ich habe. Gerade wenn ich auf Reisen bin, will ich die absolute Topqualität auf meinen Bildern und dann nimm ich die beste Kamera und die besten Objektive mit die ich habe. Das kann durchaus eine Fuji mit entsprechenden Objektiven sein (bei mir natürlich nicht), aber auch jede andere Topkamera ist geeignet.
    Es liegt nun mal in der Natur der Angelsachsen, dass sie alles in der Welt in „Rankings“ haben wollen: die 10 tollsten Frauen 2019, die 10 besten Autos, die 10 besten Fussballer, die…. es gibt in GB und USA nichts was man nicht in eine Reihenfolge bringen will. Und nicht zu vergessen „Second is the first loser“!

    • „die beste Kamera, die ich habe“…
      da geht es dann schon los, die Alpha 7RIV oder die 9?
      Keine Kamera kann alles!
      MFT hat die beste Stabilisierung und einige der besten Zooms.
      Sony VF kann es am schnellsten, wenn der Fotograf noch mitkommt.
      Und man kann auch eine 1DX, D5 zum trainieren wuchten oder hat ein Reiseteam in Begleitung, die schleppen und aufbauen.
      Jedenfalls weder Fuji (und wenn dann MF) noch Leica oder gar Ricoh können für mich da das beste/geeignetste sein.
      Und mit einer festen Brennweite würde ich niemals verreisen – auch nicht mit 47 MP – das dauert noch einige Jahre und dann müssen es wohl 480 MP Sensoren sein.
      Aber es gibt die 28er, 35er, 50er Reisenden… nicht mein Ding.

    • die beste Kamera die ich habe…
      da geht dann wieder los…

      die Beste wofür?
      Welches Motiv, welches Licht, welche Verwendung der Fotos?
      Nehme ich jetzt die Alpha 7RIV oder die 9?

      Und dann entscheiden eben auch noch die Objektive!

      Also von Fuji käme dann allenfalls MF in Frage – denn mit 28er, 35er, 50er reisen wäre für mich immer uninteressant – das gleiche gilt für Smartphones, Tabletts ohne zumindest Superweitwinkel und Tele.

      Das Beste reist nur komplett mit, wenn ich einen bezahlten Auftrag habe und dann kann ich mir Transport und Träger leisten – wie alle NG-Fotografen.
      Sonst reicht der beste Kompromiss und das wäre für mich stand heute immer noch MFT.

      • Oh Cat,

        Du weisst genau was ich meine! Ich nehme immer den Fotokoffer mit, da ist dann alles drin, aber vor Ort nimmt man je nach dem das mit, was am geeignetsten ist. Und wenn ich in die Berge fahre ist da natürlich was anderes drin als für Reisen ans Meer. Und alleine schon deswegen gibt es keine „beste“ Reisekamera. Wenn schon unbedingt eine Liste erstellt werden muss, dann müsste es heissen die kompakteste oder die leichteste Kamera mit der besten BQ oder so ähnlich.

      • Joe,

        ich mache es genau wie du; ich nehme alles mit, was ich meiner Meinung nach brauchen könnte und entscheide dann täglich, was ich für die erwarteten Motive brauche, halt mal dies oder das.

        Das ist vielleicht auch der Unterschied zwischen Fotoanfängern/Smartphoneknipsern und Fotografen. Letzterer sucht im Voraus recherchierte Locations auf und weiss genau, worauf es ankommt und was er braucht. Knipser/Anfänger machen Urlaub und knipsen halt alles, was ihnen so in die Quere kommt. Und Gott sei Dank sieht man es dann den Bildern auch an …

        Fazit: Das SP mag ja in vielen Situationen ansprechende Bilder machen, aber leider macht der gute Fotograf auch damit bessere Bilder als die Knipser. Und wie es oben jemand geschrieben hat; dann werden stolz die Bilder auf dem SP gezeigt, und als Fotograf muss man es sich anstandshalber verkneifen zu sagen, dass die Bilder absoluter Schrott sind.

      • naja Cat,

        Du hast ja echte Probleme. Zumindest wissen wir jetzt, dass Sony ganz toll ist und MFT eigentlich auch und mit Festbrennweiten und Fuji-Kameras kommst Du gar nicht klar und DSLR´s sind Hantelersatz. Und für den Transport von hochwertigem Equipment braucht der Fotograf ein Sherpa-Team….
        Ein interessantes Weltbild zum Thema Reisekameras :-))

      • @Rolf Carl

        Da bin ich etwas anderer Meinung.
        Ein Fotograf kann auch ohne Vorausplanung mit wenig Equipment gute Fotos an einem unbekannten Ort machen. Ein Instagram-Knipser/Amateur „recherchiert“ und fährt zu den Fame-Spots, die jeder kennt, wo schlechte Fotos schon fast nicht mehr machbar sind.

        Ich bevorzuge lieber das Unbekannte mit einzigartigen Bildern.

      • Also, für den Urlaub ist bei mir ein möglichst kompakter Body (X-E2) mit einem vernünftigen Pancake (2,8/27) dabei.
        Vielleicht noch ein kleines Tele und wenns passt, das Samyang 2/12mm. Oder eben auch nur Body und Pancake.
        Nicht vergessen, ist ja Urlaub angesagt.

      • Bernd,

        so anderer Meinung sind wir gar nicht. Ich habe nicht geschrieben, dass ich zu den Fame-Spots gehe, die vermeide ich nämlich tunlichst.

        Beispiel: Ich war im Herbst in den Dolomiten, und statt die 3 Zinnen nochmals zu fotografieren, die schon hunderttausende Male abfotografiert wurden, bin ich zur Palagruppe gefahren. Die kennt eigentlich fast niemand, obwohl die Berge zu den schönsten in den Dolomiten gehören, und ich habe sensationelle Bilder mit Nebel im Sonnenuntergang gemacht.

        Hotspots vermeide ich, so wie du … aber eben, wenn ich z.B. in den Schluchten Südfrankreichs unterwegs bin, dann brauche ich das komplette Equipement, bestehend aus VF, top Objektiven und das Lee Filtersystem, alles andere ist den Amateuren vorbehalten.

      • @Matthias

        Klarer Fall von sehr ausgeprägter Tunnel-Lesart.
        Ich habe nicht gesagt was besonders toll ist, sondern womit ich und vermutlich viele engagierte Fotografen auf Reisen sehr gut zurecht kommen.

        Ein Weltbild lässt daraus kaum ablesen – wenn dann allenfalls – das ich jeder Technik und jedem Hersteller offen und neugierig begegne und keinen besonders verteidige.
        Die DSLRs habe ich auf Reisen nicht mehr dabei.
        Und ja, NG Fotografen reisen sowieso ganz anders und das das hier reine Fuji-PR sein könnte – und kaum eine ernstgemeinte Empfehlung, die auf viele Fotografen und Motive anwendbar ist – sollte schon klar sein!

        Wer mit einer festen WW-Brennweite verreist – soll das machen – mir ist diese Fotografie viel zu beschränkt. Das sagt nicht aus, das mit der Ricoh oder Fuji nicht auch mal bemerkenswerte Fotos machbar sind, genauso wie mit jedem Smartphone und jeder DSLR.

        Es sagt einfach mehr über dich und dein Weltbild aus, einfach gegen zu schießen anstatt etwas persönliches auszusagen.

      • @Robin

        Ja, es gibt noch einzigartige Bilder.
        Darum bin ich großer Fan von Instagram, da ich genau sehe, welche Bilder ich nicht machen will.
        Umgekehrte Inspiration, könnte man sagen.

        @Rolf
        Ja, verstehe. Fame-Spots sind eh nur da, was leicht zu erreichen ist.
        Ich beschränke mich lieber auf wenig Equipment.
        Ich hatte das frühers zu meiner DSLR-Zeit auch. Viel Zeug dabei. Bei jeden Motiv dieser Stress: Welches Objektiv? Wechsel hier, wechsel da. Wurden die Bilder besser? Nicht wirklich.
        Meinen letzen Urlaub in Schottland habe ich mit meiner A7Rii nur mit den neuen Sony 35mm 1.8 fotografiert. Weniger Stress, viel Kreativität da Limitierung. Und man muss sich eben Bewegen für ein gutes Foto. Wurden die Bilder besser? Ja, absolut. Und der Urlaub auch.
        Für mich als guter Hobbyfotograf völlig ausreichend.

        Wie jeder mag. Da schreibe ich niemand was vor 🙂

      • @ Cat,
        Das 12-100 ist sicher ein sehr praktisches Objektiv. Und ein Beispiel, das für MFT spricht.
        Aber zu erzählen, mit Fuji kann man auch mal ein scharfes Foto hinbekommen, ist schon sehr merkwürdig.
        Mit einem modernen System und vernünftigen Linsen, sei es Sony, Fuji oder auch Olympus, ist es doch wohl schwer, technisch schlechte Fotos zu machen, insbesondere unscharfe Bilder.
        Von meiner Erfahrung her kommt das 12-100 deutlich nicht an das 40-150 Pro ran. Und die 17, 25 und 45 Pro Linsen sind auch nochmal besser. Und zwar nicht nur beim Kontrast, sonder auch bei der Schärfe.
        Im Olympus System ist das 12-100 eher ein durchschnittliches Objektiv, allerdings nicht, wenn man die Brennweite berücksichtigt und das mit anderen Extrem-Zooms vergleicht.
        Aber um nochmal auf die Bildqualität zurückzukommen, das 40-150 ist – vielleicht – auf dem Niveau eines 50-140 von Fuji, aber in keiner Hinsicht besser. Schon gar nicht was die Schärfe betrifft.
        Wenn du die Möglichkeit hast, mach mal ein paar Vergleichsaufnahmen, dann kannst du vielleicht auch das 12-100 besser einordnen was den (Micro-) Kontrast und die Farbgebung betrifft.

      • Cat,

        weiß gar nicht, warum Du Dich angegriffen fühlst. In all Deinen Kommentaren taucht immer wieder Fuji als no go auf. Ich frage mich nur, ob Du Dir während Deiner Fuji-Zeit die Objektive inkl. der 4 Zooms, die Du oben anführst gekauft hast. Im Gegensatz zu Dir gibt es auch Fotografen, die mit Festbrennweiten arbeiten und sogar eine DSLR als Objektivträger benutzen. Zumindest gestehst Du denen ja zu, dass sie gelegentlich auch mal ein Foto hinkriegen. Das ist schon mal ein Anfang :-))

      • Matthias
        27. November 2019 um 16:45 Uhr

        Auf das Hantel-Format habe ich das Urheberrecht. Bitte beachten! Nicht die falschen verdächtigen.

  • Beste Reisekamera? Für mich meine LEICAFLEX SL2 mit Summicron 50 mm. Warum? Weil ich sie niemals aufladen muss, da sie völlig ohne Batterien arbeitet. Auch in extremer Kälte. Man kann zwar einen Belichtungsmesser (Spot) mit Strom versorgen, aber ich kann in meinem langen Fotografinnenleben mittlerweile nahezu jede Zeit schätzen. Sie hat außerdem eine mechanische Geräuschkulisse, die süchtig macht. Der Speicher ist einfach genial (bei mir derzeit KODAK Portra 400), bei sachgemäßer Entwicklung sehr lange haltbar und wenn der entwickelte Film in Polypropylenhüllen eingelegt ist kann man beim Durchblättern nahezu von einem sexuellen Erlebnis sprechen. Man merkt, dass Fotografie mehr für mich ist, als tausende Bilder zu machen, die ohnehin auf einem digitalen Speicher vergammeln. Fotografie ist für mich schon immer ein Gesamtkunstwerk. Ja, ich fotografiere auch digital, aber die Bilder machen mir nicht so viel Freude.

    • Das es Dich gibt ist ein Geschenk. Schon lange habe ich nichts mehr in dieser Richtung gelesen oder gehört.

      Leider bin ich selbst bis auf meine reaktivierten Polaroid Kameras nicht mehr analog unterwegs, zu faul und zu bequem geworden, ist einfach zu verlockend die Digitale Geschichte.

      Danke Gabi

    • ich habe auch lange so fotografiert,
      aber das hier klingt mir zu nostalgisch oder sogar ironisch –
      denn schon die Entwicklung, Chemie, Labor, Kratzer, Staub, Pushen vermisse ich ganz und gar nicht – es war ja fast die Ausnahme einen unverkratzten, halbwegs staubfreien Film einwandfrei entwickelt zu bekommen und über lange Zeit vor Licht und Chemie zu schützen – oder man entwickelte mit größte Sorgfalt selbst.

      Und Leica und 50 mm Summi waren für mich immer ein dead-end. Selbst für meine M hatte ich drei Objektive dabei.
      Schon damals gab es zum Glück Pentax, Olympus, Nikon und vieles mehr.
      Das wäre ja so, als ob ein Maler immer nur eine Farbe nimmt, nur einen Blickwinkel hat und den Rest der Welt ignoriert – kann man tun – aber ich bin froh das es so viel mehr Ausdrucksformen und Möglichkeiten gibt und viel mehr Brennweiten.

      • Es ist nicht nostalgisch oder ironisch, es ist eine Limitierung um das Maximale zu erhalten! Für alles, was sonst noch so anfällt, wie gesagt, digital.

    • Gabi,

      gut beschrieben. Einige können sich die Sache mit dem Film aber gar nicht vorstellen, weil es da ja nur Probleme gibt und überhaupt…. Es könnte auch schon daran scheitern, in ein Hasselbladmagazin den Rollfilm einzulegen. Und dass man mit Festbrennweiten nicht ranzoomen kann: ganz klarer Objektivfehler :-))

      • Hallo Matthias, herzlichen Dank.

        Ich kenne sehr viele Menschen, die mit der analogen Arbeitsweise nichts anfangen können. Ich bin damit aufgewachsen und habe wieder zu ihr gefunden. Es ist tatsächlich ein anderes Erlebnis und auch ein anderes Ergebnis. Auf privaten Reisen ist dieses langsame Arbeiten einfach super. Auch nur ein einziges Bild von einem Motiv zu machen finde ich sehr ansprechend. Erst einmal um etwas herumzuschleichen und in Augenschein nehmen ist schon toll, eigentlich bräuchte ich die Aufnahme dann nicht mehr machen, da es an sich das Erlebte schon bringt. Ich nehme am liebsten nichts anderes mit als mein 50er und meine LEICAFLEX SL2 oder alternativ meine LEICA R7. Es macht mir einfach Freude und darum darf es doch hauptsächlich gehen denke ich. Alles andere ist mir eigentlich auch völlig egal. Als Technikfeindin möchte ich mich aber trotzdem nicht bezeichnen. Ich freue mich auf die künstliche Intelligenz in der Fotografie. Da wird noch was tolles kommen. Die Digitalfotografie ist eine super Sache mit allen ihren Vorzügen, doch privat und ohne Druck kann sie das analoge Erlebnis für mich immer noch nicht überbieten.

      • Hi Gabi,

        ob analog oder digital: die grundsätzlichen Dinge in der Fotografie haben sich seit ihrer Erfindung nicht geändert. Der grundsätzliche Irrtum vieler Anwender besteht jedoch darin zu denken, digital ist alles einfacher. Point and shoot ist angesagt weil 20 Bilder mehr ja nix kosten. Da ist es auch nicht gefragt, sich mit dem Motiv auseinanderzusetzen und evtl. auf das „richtige“ Licht zu warten.
        Die Kamerarückwand aufzuklappen, den Film einzufädeln und auf Bild 1 vorzuspulen kann man haptisch eben nicht digital ersetzen. Genausowenig die Postproduction, den belichteten Film bei Dunkelheit in die Filmdose einspulen und per Hand zu entwickeln, zu fixieren und gründlich zu wässern. Dann erst kommt der Moment, wo man sieht, dass aus dem latenten ein sichtbares Bild geworden ist….
        Hat schon irgendwie was Magisches…:-))

      • Hallo ihr beiden,

        ich habe früher auch auf Reisen analog fotografiert, fast zu 100 % Dias. Und es ist tatsächlich vorgekommen, dass ganze Filme durch ein Sandkorn verkratzt waren, und somit unbrauchbar.

        Deshalb finde ich die digitale Fotografie eine Erleichterung; man sieht immer gleich, was man hat und kann entsprechend korrigieren. Früher musste man immer eine Woche warten und vielleicht war die ganze Mühe vergebens. Ich vermisse die analoge Fotografie nicht.

        Aber eines ist ganz klar; die Technik, die man sich bei der analogen Fotografie angeeignet hat, hilft bei der digitalen Fotografie enorm. Man sieht einfach den Bildern an, wer es drauf hat und wer nicht. Ohne Basiswissen geht gar nichts, auch mit den besten Kameras nicht …

  • Wenn ich jetzt „Betriebsblind“ wäre

    könnte ich jubeln weil mein Hersteller gleich 3x dabei ist. Die Liste ist sagen wir mal vorsichtig – „subventioniert“.

    Wie joe sagt, jeder nimmt mit was für den Anlass am besten passt. Schlecht dran ist wer nur ein System zur Verfügung hat, der muss sich seine Ausrüstung schön reden.

    Die Aussagen zum Verhältnis Smartphones versus DSLR/DSML sind stark Ortsabhängig. Bei uns an der Seepromenade und Sonnenuntergang 100 Smartphones und zwei drei ernsthafte Fotogeräte, 5 Kilometer weiter im Vogelschutzgebiet 20 Superboliden mit Objektiven 4x mal so teuer wie die Kamera und 0 Smartphones.

    Frage die Ornithologen was für sie eine „Reisekamera“ ist! Frage einen erfahrenen Stätte Tourist was eine praktische Reisekamera ist! Für letzteren ist eine Panasonic TZ202 das Gelbe vom Ei !

    • So ist es.
      Man wählt für den Zweck das geeignete Werkzeug.
      Wenn in mich auf die Fotografie von Vögeln orientieren würde, dann hätte ich mir niemals eine EOS M3 dafür gekauft. Und ein Smartphone ohne ausreichendes Tele ist da auch nicht so das Wahre.

  • Statt der G9 die G91/95. Die hat unbegrenzte Videoaufzeichnung.
    Es fehlt die E-M5III, war wohl noch nicht vorgestellt.
    Dazu ein 12-200, perfekte Reisekamera.
    Oder die E-M10III mit einem Pancake, perfect.
    NG vergißt Whale Watching, Safari etc. .
    Dann die RX 10IV oder RZ1000 II, oder RZ300 oder SX70HS.
    Und wer vom Hotelzimmer Kondore, ein paar Kilometer weit weg, aufnehmen will die Nikon P1000.
    Und jetzt bitte nicht, von wegen zu kleiner Sensoren.
    Es zählen nicht die Pixel, es zählt die Bildaussage.
    Ein Elefant, der sich auf ein Auto legt oder jemand, der hinter einem Grizzly mit einem Smart Phone herrennt.

    Und, wie ist es mit dem Profi, der erkennt, wenn er keine Lust hat, die schwere D750 plus Optik aus dem Rucksack zu kramen, tut es oft auch das Smart Phone.

    Die Welt ist eben bunt und nur nachts ist alles grau (Thermokamera, dann braucht es nicht mal Sternenlicht).

    Habe mir sagen lassen, eine Seite im National Geographic Magazin 8MP und eine Doppelseite 16 MP.

  • Da wäre dann noch die Frage.
    Wer ist der echte Fotograf?
    Der Knipser, der versucht, etwas aus seinem Erleben zu konservieren.
    Oder der echte, der wahre Photograph, welcher mit viel Brimborium seine Bilder macht und narürlich auch immer eine Theorie parat hat.
    Warum sind dann Bilder von Kindern aufgenommen, so erfrischend.

    • @Robin
      grundsätzlich hast Du Recht. Ob man seine Erinnerungen mit dem Fotoapparat oder mit dem Handy aufnimmt ist ja eigentlich egal, denn dort wo man die Fotos betrachtet (und auch wer sie betrachtet) geht es nicht um „künstlerisch besonders wertvoll“, sondern nur um Erinnerungen. Die meisten die hier sind haben aber Fotografie als Hobby oder als Beruf und da will man nicht nur Erinnerungen, sondern hat höhere Ansprüche. Manchmal gelingt es diese zu erfüllen, oft scheitert man. Kinder sind total unbedarft und unbeeinflusst so wie frei von irgendwelchen Regeln, weshalb nicht selten besondere Schnappschüsse herauskommen – manchmal auch Portraits ohne Kopf!

    • Ach, Fotos von Kindern aufgenommen sind also erfrischend??

      Ich denke eher, dass die Eltern Freude daran haben, dass die Kinder so einen Apparat überhaupt bedienen können, die Fotos sind eher nebensächlich. Grundsätzlich finden Eltern ja alles toll, was Kinder so machen …

      • @Rolf Carl
        Natürlich finden viele Eltern alles toll was ihre Kinder so machen, aber ganz ehrlich – bei Videos schlägt mich meine 15jährige Tochter locker. Sie ist kreativer, wagt mehr und hat ein gutes Auge für Situationen und auch ihre Fotos können sich sehen lassen. Das beste Bild von mir – also auch fotografisch – hat sie gemacht!

      • Ich ahnte es ja schon lange.
        Eltern sind eine eigenständige psychische Erkrankung – so wie beispielsweise, Lehrer, Psychologen, Sozialpädagogen, Politiker, Psychiater, Juristen, Ergotherapeuten, Ärzte und Arbeitsvermittler.

      • @Sabrina
        Wenn Du geschrieben hättest „manche“, dann hätte ich zugestimmt, so ist es so wie „alle Deutschen sind Nazis“, also Blödsinn!

      • Joe,

        klar hat dich deine Tochter bei Videos locker geschlagen, und wahrscheinlich auch bei der Bedienung des SP, denn sie ist ja mit so einem Ding am Ohr geboren worden. Und dass ausgerechnet SIE das perfekte Foto von dir gemacht hat, ist auch kein Wunder. Denn du wurdest ja nicht in eine Selfie-Generation hineingeboren, oder?

      • @Rolf
        also die Fotos von mir hat sie mit meiner Kamera gemacht – ich habe nur die Voreinstellungen vorgenommen, aber die Komposition und wie sie mich in Szene gesetzt hat war doch erstaunlich gut. Ja und bei den Videos, das stimmt natürlich mit der Handy-Generation, aber die Urlaubsvideos machte sie mit der M5. also auch mit der Kamera. Kinder gehen weniger analytisch an solche Dinge ran, sie machen das spontaner, riskieren mal was. Ich habe oft schon das fertige Bild im Kopf, eine konkrete Vorstellung und das unterscheidet Erwachsene von Kindern.

  • Hallo Gabi,

    meine Fotografen Kollegin Petra hat eine Plaubel Makina 67 W Rollfilmkamera. Sie hat mir einige SW Bilder (T-MAX 400/120) gezeigt, Hammer !! Diese nostalgische Anmutung, genial.

    Warum ich das erzähle? Weil diese Kamera DIE perfekte Reisekamera ist. Sie hat mit ihrem versenkbaren 4,5/55mm (Kleinbild ungefähr 35mm) NIKKOR Objektiv bei 6x7cm Negativformat Reserven für Ausschnitte und einen klaren Sucher. Trotz 6×7 Format lässt sie sich sehr gut verstauen.

    Sehr gute und außergewöhnliche Reisekameras gab es auch schon in analogen Zeiten.

    In digital Ausführung am ehestens mit einem GFX 50R Gehäuse und dem GF 2,8/45mm Objektiv vergleichbar, nur das sich das Objektiv nicht versenken lässt und damit die Reise Tauglichkeit eingeschränkter als bei der Plaubel Makina ist.

    • Hallo Alfred, die PLAUBEL ist in der Tat super zum Reisen geeignet. Sie passt in eine flache Umhängetasche und ist auch nicht allzu schwer. Die Fuji GF670 WIDE wäre hier auch noch zu nennen. Leider wurde sie vor ein paar Jahren eingestellt. Und das analoge Mittelformat hat tatsächlich einiges zu bieten. Vor allem mit den heutigen Filmen ein Gedicht. Wer selbst entwickelt, kann hier sehr gute Abzüge realisieren.

  • Bei der Ricoh GR III bin ich erstaunt, habe noch nie was darüber gelesen. Wäre interessant zu wissen, wie die Daten erhoben wurden. Wer wurde befragt, Händler oder die Kundschaft und wenn ja, welche Kategorie?: Profis, semiprofessionelle Nutzer oder Amateure? Der Erfolg von Fuji und Sony wundert mich nicht bei deren gut abgestimmtem Portfolio.
    Es sagt aber nichts über den fotografischen Anspruch aus. Es zeigt mir mehr, worauf die Kundschaft zunehmend achtet: Kompaktheit, geringes Gewicht und natürlich auch Design-Aspekte.

    • Beim letzten Satz fällt mir ein: das gab es ja schon in den Siebzigern. Die Olympus OM-1 oder die Asahi Pentax MX wären meine Favoriten. Und sie werden es in zehn Jahren wohl immer noch sein, wenn es den „Kameradoktor“ dann noch gibt.

      • @Turi
        Da triffst Du genau meinen Nerv, die Asahi Pentax MX war meine erste „richtige“ Kamera und mein ganzer Stolz. Mein Freund Uli als Olympus Fan hatte die OM-1. Wir hatten beide damals nur ein 50mm Objektiv, aber ich meine seine Bilder waren einen Tacken besser als meine. Heute schwer zu sagen ob es an der Kamera oder am Fotografen lag. Er fotografiert inzwischen nur noch mit dem Handy und ich bin über analog Nikon bei digital Canon gelandet.

    • Die Ricoh GR III ist nicht weather-sealed, hat keinen Sucher, hat nur eine Festbrennweite, dazu nur ein 18mm f/2.8 (die Fuji X100 haben ein 23mm f/2), okay, sie ist klein, aber bei so wenigen Features ist das ja auch keine Kunst.

      • Na und? Hast du schon mal einen Touristen gesehen, der bei schlechtem Wetter fotografiert, geschweige denn überhaupt den Fuss vor die Türe setzt? Ich nicht …

  • ok, national geographic befindet diese aktuellen kameras als die besten derzeitigen kameras für reisen. ich weiß jetzt nicht warum das für manche so schlimm ist. es ist einfach deren meinung und ich sehe oben keine schlechte kamera.
    wenn jemand andere ansprüche hat ist das ja auch ganz nett. ich selbst habe immer mindestens vier kameras auf reisen mit. eine digitale systemkamera, eine unterwasserkamera, eine analoge kompaktkamera mit zwei festbrennweiten und mein smartphone. jede dieser kameras kommt regelmäßig zum einsatz.

    oben schrieb gabi von ihrem 50mm objektiv. das finde ich sehr spannend und schwierig damit zu arbeiten. mein respekt, wenn man mit einer festbrennweite zurecht kommt. joe nimmt alles mit was ins auto passt, was ich sehr gut nachvollziehe kann. man will vorbereitet sein.

    mich würde interessieren was nehmt ihr an objektiven mit wenn ihr in den urlaub geht?

    • „ mich würde interessieren was nehmt ihr an objektiven mit wenn ihr in den urlaub geht?“

      Mit dem Auto, alles inkl. analog. Dann wird vor Ort entschieden (ja nachdem was anliegt) was mit darf für den Tag.
      Städtetrip mit Partnerin, 16-55 und 10-24

      • Städtetrip mit Partnerin:
        gar keine Kamera !
        Weil wir keine Bilder brauchen, um uns an den Augenblick zu erinnern….

      • Matthias,
        ich kann dich beruhigen da ich nicht zur Kategorie gehöre alle 5 Meter stehen bleiben zu müssen. Dann gibt es interessante Städte wie zB Tallin mit unterschiedlichen Einflüssen (hanseatisch, zaristisch, sowjet und moderne) wo ich zumindest ein paar Bilder mitnehmen konnte.

      • mirko, also auch eher zoom objektive und weitwinkel. müsstest du dich auf drei festbrennweiten einschränken, welche wären das?

      • Mirko,

        schätze Dich so auch nicht ein.
        Denn dann könntest Du die Städtetrips wahrscheinlich bald als Solotour gestalten:-))

      • Thomas, ja die guten alten Brennweiten nur wenn man sich heute die „Szene“ so anschaut dann dürfte 60-40-60 aktuell sein, naja ich bevorzuge da auch lieber die alten Brennweiten 😂

      • hallo turi, ich hatte mich nicht direkt auf deinen eintrag bezogen. es war eher allgemeiner gemeint.
        die ricoh fand ich schon bei der gr ii spannend. aber als die gr iii raus kam, empfand ich sie als zu teuer. trotzdem soll es eine sehr gute kamera sein.
        auch deine auswahl für die pentax mx kann ich sehr gut verstehen. ich hatte mich bei kleinbild für die me und die me super entschieden. auch eine agfa selectronic ii ist dabei. letztere ist allerdings um einiges größer. mit dieser fing ich aber in den 80ern mit system an. sie funktioniert nach wie vor noch nahezu tadellos. 😉

        welche objektive setzt du zu welchem zweck bei den analogkameras ein?

      • für mich ist interessant, daß so viele zum 35mm greifen. versuchsweise habe ich mit 23mm aps-c zeit verbracht und versucht mich nur auf diese brennweite zu konzentrieren. ich finde es extrem schwierig damit zurecht zu kommen. meine „feeling“ das 35mm ist nicht so richtig weitwinkel, aber auch nicht so richtig normalbrennweite. wenn aber nur eine brennweite möglich ist, wäre sie allerdings derzeit nach dem 40mm meine alternative wahl. auch das 50 oder 55mm ist für mich nicht richtig normalbrennweite, aber auch kein tele. auch hier fände ich es schwierig mich nur auf dieses objektiv zu beschränken. wer das kann und auch gute bilder produziert, hat auf jeden fall meinen respekt.

        ich finde es sehr schwierig mich festzulegen. derzeitige immerdabeiobjektive, vor allem wegen der kompaktheit (im aps-c): 16mm f2.8 und 27mm f2.8. es fehlt nur noch das kompakte leichte tele. 😉

      • @Daniel

        35mm machen mir richtig viel Spaß! (Vor allem mit F1.8)
        Man ist damit eben schön flexibel, trotz Festbrennweite. Vor allem eben Person fotografieren, aber eben auch viel zeigen wo diese Person gerade ist.

        Dazu ist das Objektiv auch echt gelungen.

  • Hallo Daniel,
    die SMC Pentax-M 2.8/28, 1.4/50 und das kultige 2.8/40. Ideal für unterwegs!
    Aber über M42-Adapter auch Pancolar und Flektogon. Ich bevorzuge nur diese Brennweiten für Portrait und Landschaft. Verwende ich auch digital an Fujifilm X-E2

    Zuiko 1.4/50 bei der OM… Mehr brauch ich nicht. Fotografiere keine Tiere. Darum sind Tele nicht in meiner Sammlung.

    • turi, das smc pentax-m 28mm f2.8 habe ich auch. es ist wirklich sehr kompakt, was die m-serie ja ohnehin war. das 40mm fehlt mir leider noch in meiner sammlung. die zeiss objktive klingen spannend. werde mir diese gleich mal bei flickr anschauen.

      ich habe das gefühl, daß für portrait sehr oft zu 50mm gegriffen wird. das könnte deine auswahl bestätigen. mein 28mm hat eine leichte tonnenbildung, was gerade bei einem weitwinkel für portrait oder gruppenbilder interessant ist. dadurch werden die gesichter am rand nicht so verzerrt. für architektur greife ich aber lieber zum chinon mc 28mm f2.8. das ist ziemlich verzeichnungsfrei. meins jedenfalls. 😉

      • Daniel,
        ich mag ja bekanntlich keine 50mm und deswegen habe ich auch kein Pancolar aber es zaubert ein hervorragendes Bokeh hervor und das Flektogon hat eine phantastische Naheinstellgrenze nur werden die Objektive auch nicht mehr „günstig“ gehandelt aber manchmal hat man etwas Glück und findet etwas 👍

      • mirko, turi,
        die bilder mit flektogon bei flickr sind sehr interessant. das bokeh wirkt auf den verschiedenen bildern aber sehr unterschiedlich. daher bin ich mir nicht ganz sicher, ob diese wirklich alle mit dem gleichen objektiv gemacht wurden.

        hat das pancolor nur sechs blendenlamellen? wundert mich ein wenig bei zeiss. auch hier findet man bei flickr das eine oder andere bild unter pancolor, das anders wirkt als die übrigen.

      • Daniel,
        die Frage zu der Anzahl der Lamellen kann ich Dir nicht beantworten da ich beide Objektive nicht besitze ( habe das 35/2.8 Distagon ) weiß aber das es vomFlektogon zwei Varianten erhältlich sind alt f2.8 neu f2.4 Wie gesagt, falls ich einen „Schnapper“ sehe schlage ich zu 📷

      • mirko, das 10-24mm f4 ist nun auch auf dem weg zu mir. ich bin schon drauf gespannt und freue mich auf die möglichkeiten.

      • Daniel,
        Glückwunsch zum Neuen und tollen Objektiv, viel Spaß damit 📸 Ich persönlich quäle mich gerade mit dem neuen Negativ Scanner rum oder genauer gesagt mit der Software 😂

      • Daniel,
        ich habe mir den Plustek 8200 se geholt, klein und handlich und hohe Auflösung. Dabei ist die Software SilverFast gebe dann aber alles weiter an CaptureOne und morgen werde ich es mal an Luminar weiter geben

      • mirko, das datenblatt liest sich ja nicht schlecht von dem scanner. der ist mir damals garnicht aufgefallen. ich glaube ich muss mich mit meinem nochmal beschäftigen. 😀

      • Hi Daniel,
        viel Vergnügen mit dem 10-24. Das ist schon eine feine Linse, die in der Kamera elektronisch noch weiter korrigiert wird.
        Relativ gerade Ränder machen es auch Architektur-tauglich, finde ich.

      • @ Mirko
        Zufrieden mit Luminar? Für mich ist der Export die große Geduldsfrage. Ansonsten kann man damit schon ganz zügig arbeiten.

      • Ingo,
        ich muss ehrlich gestehen das ich Luminar äußerst selten benutze aber ansonsten läuft es bei mir stabil und zügig

  • Ich bin in Istanbul auf eine fotokurs Truppe gestoßen,
    80% waren mit der Canon DSLR bestückt.
    Die Touristen wiederum zu 95% mit Smartphones.
    Einen habe ich mit Fuji gesehen.
    Null Nikons und einige Alphas und Panasonic Lumixe (Gh5/G9).
    Ich selbst hatte gx80/g81 und alpha7iii mit. Natürlich nicht alles auf einmal.
    Die Lumixe habe ich nach dem Urlaub allerdings abgegeben.
    Hauptsächlich wegen dem Bildrauschen im Vergleich zur a7iii.

  • Ist auf 43 Rumors zu lesen:

    https://www.43rumors.com/national-geographic-says-the-panasonic-g9-and-olympus-e-m1ii-are

    „This is what National Geographic had to say about the two cameras:

    The OM-D E-M1MKII is the best wildlife camera in the bunch. The combination of dials, buttons, and lever toggles lets you change settings faster than on most other imaging systems, compact or professional grade. The weather sealing rivals that of top-tier professional DSLRs with a fantastic grip for its size. And the lenses! All the pro line lenses have a high-build quality that can take whatever you throw at them and sport wonderful features, such as integrated lens hoods, smooth zoom/focus rings, and round bokeh, or background blur. As a micro four thirds (MFT) camera, its sensor is small, giving you long reach from physically smaller lenses, such as the 300mm (600mm equivalent). The ability to carry a small backpack with a few small lenses, fantastic ergonomics, excellent image stabilization, all-weather durability, and high-speed performance means a potent wildlife photography kit that won’t weigh you down when you’re on the go.

    The DC-G9 is comparable to the Olympus OM-D E-M1MKII but comes out ahead in video. This camera has a full-size HDMI, better ergonomics for waist- and chest-level video shooting, and more options for capture rates and color profiles, plus a convenient electronic viewfinder and roomy eyecup. And unlike the more classical AF system found in the OM-D E-M1MKII, the DC-G9 uses Panasonic’s DFD (Depth from Defocus) technology, which provides better results in photos of people, still subjects, and animals with a firmware update, though there can be issues in high-speed situations. Another perk for videos and stills? The IBIS system, which integrates well with Panasonic’s stabilized lenses. The DC-G9 is larger than other cameras on this list, but a pro-style top-down info screen makes up for its size.
    Tip: Pair the DC-G9 with the wonderful 12-60mm (24-120mm equivalent) kit lens, and you’re good to go for most subjects on your travels.“

    • Das einzige kleine Problem bei dieser Sache: Ich kenne keinen einzigen National Geographic Fotografen (und ich kenne einige), der mit MFT fotografiert, alle haben Vollformat oder +.

      Erinnert mich irgendwie an Wasser predigen und Wein trinken …

      Vielleicht wirst du ja der erste, wenn du es schaffen solltest, weniger zu schreiben und mehr zu fotografieren.

    • @ Rolf Carl
      Ich bin überhaupt überrascht, wieso National Geographic sich mit dem Thema befasst und dann auch noch mit MFT.
      Demnächst gibt´s wohl auch noch eine Bestenliste mit den fähigsten Selfie-Smartphones?
      Ich kann mir nicht vorstellen, daß ernsthafte Fotografen auf dem Niveau mit APS-C Kameras arbeiten, geschweige denn mit MFT. Und zwar einfach deshalb, weil sie sicher nicht plötzlich vor einer Situation stehen wollen, in der die Lichtverhältnisse ein Foto zu schwierig machen.
      Selbst NG Fotografen haben mittlerweile ein sehr enges Zeit-Korsett, da gibts nicht mehr die Monatelange Reportage, in der der Fotograf mit seinen Fotomotiven lebt und sich anfreundet und dann sensible Fotos machen kann.
      Auch das muß heute in Wochen, sogar eher in Tagen passieren. Und da muß das Equipment passen.

      • „ Ich kann mir nicht vorstellen, daß ernsthafte Fotografen auf dem Niveau mit APS-C Kameras arbeiten,“

        Ingo, warum nicht ? Das manch eine Werbeplakat welches Du von Mercedes oder Jaguar siehst ist mit einer kleinen Fuji aufgenommen, dem sogenannten Vollformat hat dieser Fotograf aus der Liste gestrichen außer Leica M.
        Er lichtete zum Spaß mal ein Motiv ab ( Mittelformat, Vollformat und APS-C) natürlich mit äquivalenten Brennweiten/ Blende, da war ein ganz schön großes Rätsel raten Was was nun war und vor allem zwischen Vollformat und Halbformat 😉

      • Mirko,
        bin ja selber mit Fuji glücklich. Die Bildqualität einiger Objektive ist schon erstaunlich, sogar die (Tele)Zooms.
        Was ich meine ist die mittlerweile kurze Zeit, in der die National Geographic Fotografen planen und liefern müssen. Da ist es schon wichtig, jederzeit auch unter widrigen Bedingungen fotografieren zu können. Sei es eine unbeleuchtete Tropfsteinhöhle, sei es eine religiöse Zeremonie ohne Blitz. Ich vermute, da verlassen sich die Fotografen dort schon auf das technisch machbare. Deshalb denke ich eher in Richtung Vollformat.
        Aber schön, wenn sogar Mercedes und Jaguar Fotos einer APS-C Kamera akzeptieren, vor allem, wenn man weiß, mit welchem Aufwand solche Kampagnen gefahren werden.
        Da wird z.B. ein Wagen im Tieflader durch die Blühende Landschaft in Spanien gezogen, damit er ja nicht schmutzig wird. Und ein großes Team kümmert sich um die Beleuchtung. Auch Video wird gleich mitgedreht mit mehreren Assistenten.
        Dachte eigentlich eher an Phase One als Fotoapparat (das hab ich übrigens über VW gesehen), aber beeindruckend, wenn da schon Fuji zum Zuge kommt.

      • Ingo,
        NG bringt Berichte von Tier, Landschaft bis hin zum Städtetrip und jedes Gebiet hat andere Ansprüche, warum sollte ich für eine Reportage zB über Shanghai mit einer KB Format Kamera rumlaufen? Vor ein paar Tagen war mal ein kleiner Vergleich zwischen den Formaten, die eine Kamera hatte ein 56/1.2 die Große ein 85/1.8 dran vom Bildausschnitt und Schärfentiefe fast identisch vom ISO und Verschlusszeiten her klarer Vorteil die Kleine.
        Es kommt halt drauf an was, wann und wo man fotografieren will

      • Mirko,
        gerade in Shanghai könnte ich mir schon einiges vorstellen, das Nachtleben sollte schon was hergeben.
        Das 56er ist übrigens das einzige Lichtstarke Objektiv von Fuji neben dem 200er (zu teuer) und dem 1,4/23er (gefällt mir einfach nicht von der Abbildungsqualität her) was ich so einfach nicht nutzen würde.
        Keine Ahnung, irgendwie komme ich mit 75mm nicht klar. Und ansonsten ist das 16-55 bei 55mm ja auch schon ganz gut für Portraits.

      • Ingo,
        35/1.4 oder 16/1.4 😉 aber ja es fehlen noch ein paar äquivalente Brennweiten, für mich zB 10 oder 12 mm….nur weiß ich immer noch nicht was zB bei Fuji fehlen sollte um „professionell“ ablichten zu können für gewisse Genres 🤔

      • Mirko, Ingo,

        National Geographic Fotografen fotografieren Vollformat. Punkt, Ende, Amen … (und wenn etwas anderes, dann MF oder GF).

      • hallo ingo, es überrascht mich gerade ein wenig, daß dir das 23mm f1.4 von der abbildungsleistugn her nicht gefällt. ich persönlich bin kein fan von der brennweite, aber gerade die bilder die ich von der 23mm so sehe lassen mich doch immer wieder überlegen doch zu dieser zu greifen als ergänzung zum 35mm f1.4.
        darf ich fragen was genau dich an dem objektiv stört? vielleicht habe ich den wald vor lauter bäumen nicht gesehen. oder es ist einfach nur geschmacksache. 😉

      • Hi Daniel,
        ich mag die Brennweite auch nicht besonders. Dazu kommt der eher gemütliche Autofokus und ich hätte auch gerne Wetterfestigkeit.
        Was die Abbildungsqualität betrifft, hat die Linse in erster Linie eine zu starke Verzeichnung für eine 35er Festbrennweite (also 23er APS-C).
        Die Schärfe scheint mit beim 16er höher ebenso der Farbkontrast.
        Und es verzeichnet tatsächlich weniger.
        Ist deshalb kein schlechtes Objektiv, aber ich finde das 16er sichtbar besser. Und das 35er (1,4) hat einen schönen eigenen Charakter, den ich immer mal wieder gerne sehe.
        Das 23er ist in der Summe für mich nicht so besonders wie viele andere Fuji-Objektive.
        Und es ist auch noch relativ groß, so daß ich es einfach nicht gerne in der Fototasche mitnehme.

      • Hi Mirko,
        als 12er bin ich mit Samyang zufrieden, gerade auch wegen der Lichtstärke. Und so präsente Fehler hat es nun nicht, viele sind auch leicht korrigierbar.
        Und die Fuji ist einfach APS-C. Wenn ich das genau mit Vollformat vergleiche, können da einige Kameras schon noch eine Blende höher fotografieren oder haben bei gleicher ISO-Zahl doch noch mehr Details, Schärfe und weniger Rauschen. Aber nur, wenn die Fotos nebeneinander liegen.
        Das gilt aber nur, wenn beide Kameras Objektive haben auf dem Niveau der Fuji-Festbrennweiten.

      • @ Rolf Carl
        Ok. Ich werden einfach mal anfangen zu suchen, was National Geographic Fotografen nutzen.
        Wenn ich APS-C oder MFT finde, kriege ich dann ein Bier?

      • hallo ingo,
        mit wetterfestigkeit bin ich ganz und gar deiner meinung. die verzeichnung habe ich garnicht wahrgenommen. wollte auch mal kurz schauen, ob ich was bei flickr finde oder im web. leider fand ich im bezug zu dem objektiv keinen eintrag, daß die verzeichnung auffällig wäre. ist diese eher kissenförmig oder tonnenförmig? das f1.4 würde fast ausschließlich für portrait und veranstaltungen zum einsatz kommen. daher fände ich tonnenfärmige verzeichnungen nicht so dramatisch. sei denn sie sind kissenförmig. das geht für mich garnicht.

        was das 16mm betrifft, habe ich mich für das f2.8 entschieden. es ist wesentlich kompakter und für mich ist f2.8 vollkommen ausreichend. eine belichtungszeit von 0,30 sec reichen ohne stabi bei der brennweite aus. mit tiefenunschärfen spielen ist bei 16mm ja schon recht schwierig. man müsste sehr nah ran.

      • Ingo,
        für leichtes Gepäck habe ich das 12/2.8 von 7Artisans aber dennoch würde ich mir da noch was von Fuji wünschen 📷

      • Hi Danie,
        erstmal, die Verzeichnung ist leicht tonnenförmig. Wenn ich Bilder abfotografieren soll, ist das absolut nervig. Insbesondere, wenn dann das 1,4/16er zum Einsatz kommt ohne Verzeichnung (ob das nun elektronisch in der Kamera besser korrigiert ist oder besser gerechnet ist, müsste ich mal vergleichen).
        Für Events ist das 23er natürlich ok, allerdings könnte da der Autofokus gerne schneller sein.
        Das 1,4/16er gehört für mich zu den besten Fuji-Objektiven, ich setze es trotz des 16-55 immer wieder sehr gerne ein.
        Wie gut das 2,8/16 ist weiß ich nicht, wird sicher auch gut sein und ist schön kompakt.
        Was das 12er betrifft hätte ich auch gerne Autofokus. Aber die Blende 2,0 ist mir schon wichtig. Auch die sehr geringe Vignettierung und die hohe Schärfeleistung finde ich klasse, immerhin wird das Objektiv ja nicht in der Kamera elektronisch korrigiert.

      • hallo ingo,
        das 16mm f1.4 ist sehr beliebt. das fällt mir immer wieder auf. roland gutowski umschreibt es auch sehr schön und untechnisch. 😉
        https://www.youtube.com/watch?v=GMv0ldrejDI

        was die brennweite betrifft bei 24mm kb meinte auch jüngst, ich glaube es ist krolop, daß man dabei mitten drin ist im geschehen. das macht die brennweite auch spannend.

        das 12mm samyang habe ich auch und werde es auch nicht mehr hergeben. einen schnelleren „autofokus“ gibt es nicht. 😉 außerdem für landschaften immer wieder im einsatz.

      • @ Mirko
        Bist du zufrieden mit dem 7Artisans?
        Ich trau mich noch nicht so richtig an die Chinesen heran. Aber so ein 1.1/50er oder andere Exoten finde ich schon interessant.
        Objektive, die ich regelmäßig nutze wie das 12er Samyang, sollten für mich allerdings auch ohne irgenwelche wenns oder abers einsetzbar sein.
        Deshalb die Frage, ob man auch mal auf die Firma setzen kann?

      • Ingo,
        also die Verarbeitung aller meiner 7Artisans Objektive ist sehr gut, sie machen was sie sollen nämlich Licht auf den Sensor bringen, die Abbildungsleistung mit Hinblick auf Preis/Leistung ist gut (das sie nicht das Potential bringen wie die x fach teueren Markenobjektive sollte einen bewusst sein) persönlich gefällt mir das Bokeh vom 7A 35/1.4 besser wie vom Fujinon.
        Das 12/2.8 ist gut korrigiert, selbst Laternen am Bildrand werden nicht zu krummen Dienern und dank seiner 12 Blendenlamellen liefert es fabelhafte Blendensterne ab. Das schönste ist sie sind äußerst kompakt und leicht und somit ziehe ich mit den Dingern gerne durch die Stadt, das 55iger bekomme ich von der Weihnachtsfrau und somit ist dann meine 7A Sammlung komplett (außer dem Makro aber vielleicht hole ich mir das auch noch, habe mit Makro nichts am Hut)

      • Hallo daniel,

        das 23mm 1,4 verwende ich gerne und häufig, vor allem für Strassen- und Eventfotografie. Mir sagt für diese Anwendungfälle der Bildwinkel des umgerechnet 35mm VF-Objektivs sehr zu. Die f=1,4 lassen sehr häufig den Einsatz auch ohne Blitz bei Schwachlicht zu, das ist mir (und nur für mich spreche ich hier) wichtiger als die Wetterfestigkeit. Auch die „Schiebekupplung“, um schnell von manuell-Fokus auf AF umzuschalten, finde ich sehr praktisch und wende dies häufig an. Es mag sein, dass das 16mm optisch noch besser ist und dessen AF auch schneller (??), aber was bringt mir das, wenn ich für meine Einsatzzwecke 24mm (VF) nicht verwenden kann bzw will? Das 16mm habe ich auch schon ins Auge gefasst, allerdings eher für Landschaft. Ich würde es deshalb wieder gleich handhaben, erst das 23er anschaffen und erst dann, wenn es das Budget irgend wann wieder hergibt, das 16mm anschaffen. In der Zwischenzeit habe ich diese Brennweite auch in meinem 10-24er 4,0 enthalten, was mir auch aufgrund von dessen OIS bisher eigentlich völlig reicht. Das 16er wäre zumindest für mich dann als weiteres Objektiv der pure Luxus.

      • @ Thomas Müller,
        ja, das 10-24 ist doch auch ein sehr gutes Objektiv. Hab jetzt schon öfter gelesen, daß das 8-16 abgeblendet nicht besser sein soll.
        Also ja, das 16er ist schon ein Stück schneller. Es hat, glaube ich, einfach auch mehr Magneten.
        Klar, wer ein 35er sucht, nimmt kein 24er. Bei mir geht es in erster Linie darum, im Dunkeln ohne Blitz was Weitwinkliges zu haben. Deshalb die beiden Alternativen.

      • @ Mirco
        Ok, danke dir. Wenn die Gegenlichtempfindlichkeit passt, es keine zu extreme Vignettierung gibt und insbesondere die Schärfeleistung gleichmäßig über den Bildkreis verläuft (nicht so wie z.B. Das Nikon 14-24), dann werde ich mir anschauen, was ich so brauchen könnte.
        Danke Dir.

      • hallo thomas,
        vielen dank für deine erfahrungen mit dem 23mm f1.4. die wetterfestigkeit wäre bei dem objektiv ein tolles plus, da man es, gerade wegen der brennweite, für veranstaltungen, events,… wäre ein wr aber sinnvoll gewesen. tragisch, daß es fehlt, finde ich auch nicht.

        was landschaftsphotographie mit 16mm betrifft komm ich auch gut mit weniger lichtstärke klar. sollte die blende mal nicht ausreichen, kann auch gerne mal ein stativ herhalten. allerdings für astro ist die f1.4 natürlich von vorteil. ich kann mir vorstellen, daß da das 16mm f1.4 wirklich rockt.

        ja die brennweiten liegen sehr weit auseinander. von 16mm bis 23mm ist ein weiter weg, wenn man was wirklich großes ablichten will. ich denke, wenn es soweit ist, wird das 23mm f1.4 in meine kameratasche wandern. mal abwarten was das viltrox leistet und was in der nächsten zeit von fuji angepriesen wird. sie sagten ja, daß jährlich 2 bis 3 neuerscheinungen/aktualisierungen auf den markt kommen sollen. 2020 ist bisher nur eines angekündigt.

        ich hoffe ja noch auf ein leichtes 70-370mm f4.5-5.6 (unter verwendbarkeit der konverter) und ein 90 oder 100mm f2.8 (schön kompakt) 😉

      • …so heute ist mein Fujinon 16/2.8 eingetroffen aber natürlich ohne AF und natürlich Fisheye obwohl der Effekt am Halbformat gering ausgeprägt ist. Schön sind die Effekte bei s/w und den eingebauten Filtern im Objektiv 👍

      • Daniel,
        komme gerade von meiner „Testkreuzung“ zurück und bin echt begeistert. Keine schiefen Laternen am Bildrand (an APS-C) schöne Blendensterne und geniale Effekte beim abändern der Filter (natürlich in s/w) Am Wochenende werde ich es mal an der Fujica austesten, ansonsten habe ich mir noch für „immerdabei“ Kamera eine Fujica 35 Compact gegönnt müsste morgen oder übermorgen eintreffen 📸

      • hallo mirco,
        eine selenenzellen besierte lichtmessung mit automatik. klasse. da spart man sich jede batterie und ist somit vollkommen unabhängig. außerdem hat die kamera eine schöne brennweite. schade nur, daß die kompaktkameras dieser zeit oft nicht höher als iso 200 funktionieren. da wird es im winter immer etwas schwieriger.

        ich drücke dir die daumen, daß die kamera voll einsatzfähig ist und wünsche dir viel spaß mit der kamera.

      • Daniel,
        stimmt ISO 200 ist Max aber die Kamera sieht wie geleckt aus, kommt in Orginalverpackung und die Garantiekarte von 1969 ist auch dabei. Naja bis ca 15:00 Uhr wird man damit im Winter fotografieren können 😂

    • @Robin, Rolf Carl und Ingo

      Also ich bin ja auch überzeugter Vollformatler und würde beim Sensor eher noch grösser gehen als kleiner, aber ich bin absolut davon überzeugt, dass ein Laie, wahrscheinlich nicht einmal ein Profi, auch in der NG nicht erkennt womit die Bilder geschossen wurden, denn das sind ja nicht einmal A4 Drucke und schongar keine Hochglanz-Profi- Drucke, sondern Zeitschriftendruck, zwar guter Zeitschriftendruck, aber da wird nicht das Allerletzte rausgekitzelt. Deswegen ist die Diskussion eigentlich auch überflüssig, denn wichtiger als die letzten Prozentpunkte in der BQ sind die Motive und wie sie in Szene gesetzt wurden und das kann man mit jedem Kameratyp der heutigen Zeit perfekt – speziell für diese Zwecke – wenn der Fotograf dahinter sein Handwerk versteht.

      • @ Joe
        Auch wieder wahr. National Geographic wird ja in einem ziemlich kleinen Format gedruckt, und nicht jedes Bild ist Doppelseitig.
        Aber eines ist klar, denke ich. Die Technik steht am Anfang des Bildes und ist die Basis, das 1×1 sozusagen.
        Das Bild macht der Fotograf, nicht die Kamera. Selbst das Einsetzen vom Licht (Natürlich oder Kunstlicht) ist deutlich wichtiger als die Kamera, mit der das Bild entsteht.
        Letztendlich ist es doch ganz witzig über Kameras zu reden und ein wenig auch zu streiten. Ich glaube, wenn hier einige ihre Fotos zeigen würden, wäre alles dabei, von einfach dahingeknipst bis zu extrem professionellen Fotos, bei den denen man neidisch werden kann.

      • Leider bin ich da ganz anderer Meinung; wenn ich vor einer perfekten Szenerie stehe, die man vielleicht nur alle paar Jahre antrifft, und dabei hätte ich eine MFT, und zu Hause liegt meine VF mit tollen Objektiven – Ehrlich gesagt weiss ich nicht, ob ich das überleben würde, ich würde mich hintersinnen und mich fragen, wieso in aller Welt ich nicht meine beste Kamera mitgenommen habe.

        Denn die besten Bilder von guten Fotografen, und besonders auch von NG-Fotografen, gehen in Grossdrucken an Austellungen, Wettbewerbe, Fotobücher usw., und da ist einfach beste BQ und Auflösung gefragt.

        Sorry, aber wer nur mit MFT fotografiert, bewegt sich einfach im Amateurbereich und verzichtet freiwillig auf grösstmögliche Qualität.

      • Noch einige Argumente…

        Wie alle wissen gibt es diverse sehr, sehr gute Programme um aus kleineren Dateien (Sensorformaten) hochwertige Druckvorlagen zu skalieren. Dazu ist unter anderem der Betrachtungsabstand von größeren Bildformaten zu berücksichtigen.

        Wurde sauber im RAW Format fotografiert und eine korrekte Bildbearbeitung durchgeführt ist sind größere Bildformate ohne Probleme machbar. Größere Poster werden bei den preiswerten Poster Anbietern auch nicht mit 300 DPI belichtet, da reichen ab einem Betrachtungsabstand von einem Meter locker 150 DPI was die Ausgabegröße selbst ohne Skalierung verdoppelt.

        Der Fotograf muss schon eines der wenigen professionellen Labore bemühen und auf 300 DPI bestehen sollen Voll- oder Mittelformat Dateien richtig zur Geltung kommen! Das sieht der Betrachter auch nur wenn er so nahe an das Bild geht das er es in seiner Gesamtheit gar nicht mehr erfassen kann, wer macht das schon?

        Klar ist allerdings auch das Dateien aus größeren Sensorformaten eine andere Anmutung und größere Reserven bieten.

        Aus eigener Erfahrung mit Bilddaten aus der GFX100 kann ich sogar einen Nachteil solcher Systeme vorbringen. Die Detailauflösung ist so enorm das ich jedes zur Vergrößerung vorgesehene Bild im 100% Modus nach kleinsten Dingen wie weggeworfenes Kaugummi Papierchen, Zigarettenkippen oder sonstige kleinen Dingen wie das winzige Härchen auf einer Anzugjacke absuchen muss weil sie gnadenlos sichtbar werden.

        Ich würde die Sensorgröße nicht unbedingt in den Vordergrund stellen, sondern eher Wert darauf legen ob sauber gearbeitet wurde wenn ich Bilder vergrößern möchte.

      • @rolf carl – gern sieht man nicht, das formate unter kleinbild, gerade im landschafts- und reisereportagen-bereich, durchaus einen vorteil bringen koennen. gerade auch in den bergen ist jede gewichtseinsparung oft ein vorteil. das verstehen aber meist auch nur menschen, die auch anspruchsvolle alpine routen gehen.

      • mario kegel,

        ja, in den Bergen kann weniger Gewicht durchaus Vorteile bringen, und auf einer Tour, auf der ich nicht die grossen Motive erwarte, nehme ich durchaus auch mal die APS-C mit leichten Objektiven mit.

        Aber erstaunt bin ich, dass ausgerechnet du (soweit ich mich erinnere, bist du aus der Gegend der Sächsischen Schweiz), der mindestens 600 km entfernt von den richtigen Bergen wohnt, von alpinen Routen sprichst. Zugegeben, die Sächsische Schweiz ist alpines Gebiet, aber die höchste Erhebung ist wahrscheinlich nicht mehr als etwa 400 m über Meer. Da kann man durchaus noch etwas Material mitnehmen.

        Wenn ich auf Touren gehe, dann häufig über 3000 m mit Höhendifferenzen von weit über 1000 m. Ebenso oft auch auf alpinen (blau-weiss markierten) Routen mit Gletscherquerungen usw. Aber ich bin ja auch in den Bergen aufgewachsen (auf 1400 m) und bin mich das gewohnt. Wenn ich also auf eine Tour gehe mit Hüttenübernachtungen, dann nehme ich immer VF mit, weil ich dann die Chance auf tolle Sonnenuntergänge und -aufgänge habe, und da will ich das beste Material dabei haben.

        Sämtliche Topfotografen der Schweiz fotografieren mit VF (der Bergsteiger und Profifotograf Robert Bösch ist ein klassisches Beispiel, er gilt als einer der besten der Welt), einige mit MF, wie z.B. auch der Österreicher Rainer Mirau. Die schleppen sich lieber zu Tode, als dass sie auf MFT setzen würden …

      • @rolf carl – ja, auch wenn man nur in den kleinen bergen wohnt, so hat man doch die moeglichkeit in die großen zu reisen. von daher weis ich ein wenig,wie viel platz fuer photozeug am ende bleibt.
        in der saechsischen schweiz spielt das alles fast keine rolle. da kann man auch vf fast ueberall hin tragen.

      • Ja, mario kegel,

        nur mit dem kleinen Unterschied, dass es sich Bergler gewohnt sind, mit dem Rucksack in die Berge zu gehen, im Gegensatz zu Flachländern …

      • @rolf carl – ich meinte mit alpinen unternehmungen auch eher bergsteigen und klettern und nicht wandern. wobei dieser robert bösch scheinbar auch wahnsinns-touren mit großer photoausruestung macht. er hat in jedem falle eine beeindruckende liste sehr schwerer touren und ebenso beeindruckende bilder. toller photograph und bergsteiger.

      • Ich Stimme Joe hier auch zu. Ich habe zuvor mit MFT fotographiert.
        Die Formate die ich am Ende nutze sind nicht größer als DINA4.
        Tagsüber reichte ein 16MP MFT + lichtstarkes Objektiv an sich aus.
        Aber sobald die Sonne untergegangen war, konnte ich die MFT Kamera einpacken.
        Das ist mit der Sony a7iii nun genau umgekehrt. 🙂
        Was eigentlich Bände spricht.

      • mario kegel,

        Robert Bösch war unter anderem oft auch mit Skiass Bernhard Russi (EX-Abfahrtsolympiasieger) und dem leider kürzlich verstorbenen Ueli Steck unterwegs, der neben vielen Rekorden auch den an der Eigernordwand hält: 2 Stunden und 23 Minuten für die ca. 1650 m hohe Wand! Die 3 haben z.B. zusammen die Route „Nose“ am El Capitain geklettert.

  • Die Reise Art (individuell oder Gruppenreisen) ist oft entscheidend welche Gerätschaften mit müssen.

    Für mich kommt nur individuelles Reisen in Frage. In sehr guten Hotels sind immer Räumlichkeiten mit überwachten Parkplätzen verfügbar. Ich will selbst entscheiden wie lange ich Frühstücke und ob ich 3 oder 4 Tage bleibe.

    Ein kurzes Gespräch an der Rezeption und schon habe ich die wirklich wichtigen Informationen zum Bilder machen. Das einmillionste Turm von Pisa Bild brauche ich nicht, ich möchte die Menschen, Gebäude die im wenig bekannten „Versorgungsbezirk“ arbeiten fotografieren, da wo das Leben echt ist.

    Da ist eine unauffällige Ausrüstung (auch mal das Smartphone) sehr nützlich. 1-2 Festbrennweiten genügen, der Ausschnitt wird zu Fuß bestimmt. Sich Zeit nehmen, mit den Leuten sprechen, lächeln, sie bitten das sie von uns auch ein Bild machen usw. Das funktioniert meistens hervorragend.

    Vielleicht sind an dem Tag nur 50-60 Bilder entstanden, aber davon sind 40 Top geworden, eben weil ich es nicht eilig hatte!

    Reise Kamera ist kein „geschützter“ Begriff, jeder reist anders, vielleicht in ein Niederschlagsreiches Gebiet, seine Reise Kamera muss andere Eigenschaften als meine aufweisen. Deswegen finde ich so eine Liste der 10 besten Reisekameras eher willkürlich als hilfreich.

    • Ja… so habe ich es auch gehalten!
      Egal wo man eigentlich gerade is
      Wichtig war:

      Mentale Vorbereitung,
      (Smartphone auf flugmodus/offline)
      Kamera egal
      2festbrennweiten
      Einen Zoom falls man schnell sein muss od. Die entsprechende Brennweite nicht als feste Brennweite hat.

      Zu Fuss,
      Ständig in Kontakt mit den Menschen oder mit der Umgebung/Natur
      Am Objekt oder der photographisch zu erzählenden Geschichte:
      Vorher die Emotionen aufsteigen lassen und fühlen was das Licht der Situationmit einem selbst macht.

      Dann diese Geschichte versuchen fest zu halten.
      Das aus verschiedenen Winkeln und
      Lichteinflüssen. Falls nötig zu anderem Zeitpunkt nochmal hin.
      Wie Alfred schon richtig erwähnt hatte, spielt die Kamera bei diesem Prozess eine nachgeordnete Rolle.
      Sie darf nur nicht sonderlich behindern sondern spass machen.

      Hier fällt eben die Mobilität, Bedienbarkeit, Haptik, Stabilität genauso ins Gewicht wie die Bildqualität der Kamera.

      Je nach Situation können verschiedene Faktoren eine Rolle spielen.
      Ich habe gefühlt nie die exakt richtige Kamera dabei.

      Vielleicht noch ein Satz:

      Die „Richtige“ Kamera (Setup inkl. Objektive) ist die,
      die mit Dir gewachsen und
      ein Teil von Deinem Blick geworden ist.
      Deine Virtuosität so mit definiert.

      Das gilt übrigens für alle (künstlerischen) Instrumente/Werkzeuge und Techniken.

      Unter diesem künstlerischen Aspekt erscheint diese Liste deplatziert.

  • Ich finde es inzwischen fast andersherum.
    Die sollten eher die objektive hoch halten.
    Und wenn schon denn schon…
    Den vierer Pack:
    Objekt
    Objektiv
    Kamera
    Photograph

    Wenn man es noch genauer betrachtet, finde ich sogar, die emotionale Beziehung zwischen diesen Elementen wichtiger.
    Aber das ist schwer in eine Liste zu packen.
    Außerdem bin ich nun bei der Kategorie: „best Photo of the year“ gelandet.

    Also wieder zurück zur Technik.
    Wenn schon denn schon, dann objektiv u. Kamera Kombination erwähnen.
    Obwohl das ja bei den Edelkompakten das der Fall ist (ricoh,sony rx).
    Bei den anderen system-kameras muss man es eben auch erwähnen.
    Sonst macht die Liste so keinen Sinn finde ich.
    Es sagt nichts aus.

  • Man könnte sogar sagen: die beste Kamera ist mal selbst.
    Und das sollte „technisch“ verbessert werden anstatt immer auf die Technik selbst zu schielen.

    Der Prozess eine besonders emotionelle Situation od. „Szene“ wahrzunehmen und in Erinnerung zu halten ist zumindest bei mir noch stark ausbaufähig.

    Daher sollte man diese eigne „Kamera“ des öfteren in interessante Orte/Szenen führen um den Speicher mit schönen Erinnerungen zu füllen um das Betrachten, Fühlen und Speichern zu trainieren.

    (ich weiss, es war jetzt kein Kameramodell dabei, aber die ist eben individuell gefertigt, ist unbezahlbar wertvoll und hat jeder dabei)

    • @ Parlatan,
      kannste dann aber nicht in Instagramm hochladen ;-).
      Völlig meiner Meinung, mit dem Fotografen beginnt alles. Selbst die Entscheidung, ob man in Luminar einen künstlichen Himmel verwendet und welchen ist die Entscheidung des Fotografen.
      Wer schrieb noch gleich, wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen ist aber ungeheuer schwer.

      • @Ingo
        es kommt nicht aufs Sehen an, sondern auf den „Blick“ auf das Talent an und den bzw. das hat nicht jeder und den oder das kann man auch nicht erlernen, das ist wie Fussball oder Tennis spielen. Obwohl ich zwei Arme und Beine habe und auch immer sehr fit und sportlich war/bin und schon 40 Jahre Tennis spiele, wäre ich auch nicht mit dem besten Trainer der Welt nur annähernd an Roger Federer herangekommen. Beim Fotografieren ist es – meiner Meinung nach – sehr ähnlich.

      • Das war mit Sehen gemeint.
        „Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings dauern.“
        So war der Spruch, den ich bei Leica in der Werbung gelesen habe.
        Fand ich recht einprägsam.