Micro-Four-Thirds, 999 Euro und weniger Kompromisse als erwartet – wie kommt die neue OM System PEN bei euch an? (Umfrage im Artikel)
Eine Einsteigerkamera mit wenigen Kompromissen
OM System hat die neue PEN vorgestellt – und dabei bei der unverbindlichen Preisempfehlung positiv überrascht. Statt der zuvor gehandelten 1.089 Euro kostet die Micro-Four-Thirds-Kamera nur 999 Euro, im Kit mit dem neuen 14-42mm f/3.5-5.6 III sind es 1.099 Euro. Trotz des Einsteigerpreises verzichtet OM System weder auf einen elektronischen Sucher noch auf einen 5-Achsen-Bildstabilisator oder einen Schutz gegen Staub und Nieselregen. Dazu kommen ein schickes Design sowie viele Funktionen im Bereich Computational Photography, von High Res über Live ND bis Live Composite.
Die Kompromisse stecken im Detail: Der neueste Stacked-Sensor ist es nicht geworden, stattdessen kommt der altbekannte 20,4-Megapixel-Sensor aus OM-5 Mark II & Co. zum Einsatz. Und das Gehäuse besteht nicht aus Metall, sondern aus Kunststoff. Mein Kollege Ben konnte die Kamera bereits ausprobieren – seinen Praxisbericht findet ihr hier, sein Video gibt es hier auf YouTube.
Umfrage zur OM System PEN
Die offizielle Präsentation liegt hinter uns, die ersten Testberichte und Praxiseindrücke sind draußen – die meisten von euch dürften sich also bereits eine erste Meinung zu der neuen MFT-Kamera gebildet haben. Deshalb interessiert uns: Wie gefällt euch die OM System PEN? Stimmt in unserer Umfrage ab und schreibt uns gerne eure ausführliche Einschätzung in die Kommentare.


Hätte ich keine OM3,GX9 würde ich sie mir zulegen.Obwohl die OM5mkii eher passen würde da sie kaum größer ist und sogar so finde ich weniger hoch wirkt.Nur der Sucherhubbel steht 10mm höher als bei der PEN oberer Gehäuserand,dafür ist das Gehäuse der 5ii etwas weniger hoch.
Dazu bietet die 5ii besseren Wasserschutz und Stabi.
999€ für nichts neues in Plastik – Look !?
Ich kaufe gebraucht und nutze mein Geld für schöne Touren / Info im Link.
Grüsse Jens.
Gelungenes Retro-Design, bei dem sich andere Hersteller mal was abschauen könnten. Nur der winzige Sensor ist leider nix für mich, wegen unzureichender Freistellungsmöglichkeiten. Würde da Canon draufstehn und ein APS-C Sensor drin sein, dann wär sie schon längst in meinem Einkaufswagen.
Dem würde ich so zustimmen.
“Nur der winzige Sensor ist leider nix für mich, wegen unzureichender Freistellungsmöglichkeiten.”
Ehrlich gesagt, man greift zum Voigtländer 42,5/0,95 und lächelt das Thema weg 😉
Die Freistellung ist von VF nicht zu unterscheiden wenn man die richtige Linse wählt .
Davon abgesehen können sich die wenigsten VF Hobbyfotografen eine Fette 2.8er oder 1,4er Linse leisten.
Die Antwort galt eher Uneternal.
…ob sie sich eine Fette 2.8 oder 1.4 Linse leisten können lasse ich jetzt mal im Raum stehen aber es spielen mehrere Faktoren diesbezüglich eine Rolle. Warum sollte ich mich jetzt mit meiner 56mm Linse genau da platzieren wo der “Vollformat Kollege” mit seiner 85mm Linse steht 💁♂️ so fotografiert kein Mensch ausser Datenblatt Fetischisten 📷
Nun ja, ein Canon 1,8/50mm kostet ca. 200 Euro wenn es RF sein soll. Das EF Nifty-Fifty liegt bei ca. 130 Euro. Ein RF 1,2/45mm bei 450 Euro. Um einfach mal bei Canon zu bleiben.
Wenn es daran scheitert würde ich doch eher ein gutes Smartphone für ca. 1.200 Euro empfehlen. Da hast Du recht. 😉
Na sag ich doch es spielt keine Rolle.Das 25mm mft G Linse kostet 160 Euro UVP von Pana.
Ist kleiner,leichter und immer dabei.
Das ist ein äquivalentes 50mm/f3,4 und bezüglich Freistellungsmöglichkeiten nicht mit einem 50mm/f1,8 aus dem VF-Bereich zu vergleichen. Ein Sony SEL 50mm f/1,8 Prime kostet auch nur ca 160 Euro und wiegt ca 190g.
Das war vielleicht vor 10 Jahren so. Die Auswahl an günstigen, guten und lichtstarken Objektiven von Drittherstellern für Vollformat war nie grösser als jetzt. Wenn ich sehe, dass ich hier über 400 CHF für ein neues OM 17mm f1.8 mit einer Optik von 2012 zahlen soll, nehme ich lieber ein wirklich gutes Viltrox 35mm f1.8 Evo für 100 weniger.
Mirko, das ist ein Objektiv, das mindestens 1000 Euro (eher mehr) kostet, aber nichts anderes ist, als ein manuelles äquivalentes 85mm/f1,9. Im VF Bereich gibt es 85mm/f1,8 Linsen beinahe wie Sand am Meer, je nach Qualität ab ca 200 Euro aufwärts. Bekannte Markenobjektive mit diesen Daten erhält man ab ca 400 Euro und dann aber als AF-Objektive. Da greife ich dann beispielsweise doch lieber zu einer vergleichsweise kompakten Sony A7C oder Lumix S9 und nehme ein VF-AF 85mm/f1,8. Den Mehrpreis des Voigtländers kann man auch dazu verwenden sich gleich die aktuellere Sony A7C II mit allen möglichen Vorteilen gegenüber der OM Pen zuzulegen und das Thema ist lächend erledigt 😁.
Moin Thomas,
also das Voigtländer kostet “nur” 999€ 😉 Aber der Einwurf hieß ja “Freistellen” und nicht anfallende Kosten💲 Also das Nikkor Z85/1.8 wird gerade bei Nikon für 779€ angeboten, für manche mögen das nun Welten sein. Da es ja ums “Freistellen” ging, so kann ich die Nasenspitze mit Voigtländer mit einen Abstand von 0,23 Metern fotografieren während ich mit dem Z85/1.8 die Nasenspitze aus 0.8 Meter ablichten muss. Ich hoffe Du kannst mich Sinnbildlich verstehen 😉
Servus Mirko, spätestens ab meinem Post heisst der Einwurf auch “Kosten” 😎. Weshalb vergleichst Du ein Nicht-Originalhersteller-Objektiv mit einem Originalhersteller-Objektiv, mal abgesehen davon, dass das eine MF und das andere AF ist. Wenn schon, dann müsste man NIcht-Originalhersteller mit Nicht-Originalhersteller vergleichen. Aber selbst bei diesem ungleichen Vergleich schneidet VF besser ab. Ich habe ja im Post an Jörg schon erwähnt, dass es von Originalherstellern auch weit günstigere 85mm/f1,8 zu kaufen gibt (beispielsweise das erwähnte Sony, oder das von Daniel erwähnte Canon) und wenn man unbedingt ein Objektiv für den Z-Mount haben möchte, dann kann man alternativ beispielsweise zu den wirklich guten Viltrox-Objektiven greifen, die hervorragende Abbildungsleisten UND AF haben UND vergleichsweise günstig sind. Bei Viltrox bekommst Du für ungefähr den halben Preis des Voigtländers sogar ein 85mm/f1,4. Oder für nochmals einen geringeren Preis das 85mm/f2 Evo. Ich verstehe Dich schon, Du willst sagen solche Freistellungen braucht kein Mensch 😁. Das sehe ich eben anders, Uneternal offenbar auch. Das Gehäuse der OM Pen scheint mir schön designt zu sein, auch hat sie das ein oder andere Ausstattungsmerkmal was ganz nett ist, das alles kann aber nicht den Nachteil des sehr kleinen Sensors ausgleichen. Jedenfalls seitdem man auch im VF kompakte Kameras… Weiterlesen »
“Weshalb vergleichst Du ein Nicht-Originalhersteller-Objektiv mit einem Originalhersteller-Objektiv”
MIR ist nicht bekannt das OM f0.9 Objektive im Programm hat, deswegen Voigtländer 📷
“Du willst sagen solche Freistellungen braucht kein Mensch”
Genau, deswegen besitze ich auch nur f8.0 Objektive …das wissen die meisten doch hier 😎
Habe die schlechteste Note gegeben. Mit Nostalgie-Kameras will ich in der heutigen Zeit nichts mehr zu tun haben, denn ich hatte die Originale. Ich gehe lieber mit der Zeit.
Die Nikon Zf bekommt dann von dir folgerichtig ebenfalls die schlechteste Note?
Absolut, würde ich niemals kaufen.
Die damalige Originale mit heutiger Technik???
Auch nicht, deshalb habe ich heute die Z8.
Räusper, räusper! Wie lange hatte das gedauert, bevor Du Dich von deiner alten DSLR getrennt hattest? Und um Ausreden, warum Du noch nicht auf eine spiegellose Digitalkamera umgestiegen bist, warst Du auch nie verlegen.
Aber jetzt dicke Backen machen, daß Du auf modernste Technik setzt, wenn es um die Fotografie geht.
Also, Frank, wer sagt denn, dass ich mich von der DSLR getrennt habe? Die ist immer noch regelmässig im Einsatz, die Z8 brauche ich vorwiegend für die schnelle Fotografie, da haben die DSLM Vorteile, bei allem anderen hingegen nicht unbedingt. Zudem ist die D500 immer noch eine der allerbesten APS-C Kameras im schnellen Bereich, und übrigens, auch digital. Nostalgiker träumen von Analog-Kameras, nicht von digitalen. Meine Yashica 230 AF habe ich entsorgt, als ich 2013 meine erste digitale Kamera gekauft habe. Und damit war analog für mich erledigt und bleibt es auch. Ich lebe in der Gegenwart, und nicht in der Vergangenheit.
Ich habe “In Ordnung” abgestimmt.
Die Mischung der Specs ist ja nicht verkehrt. Sie hat einen Sucher, sie hat einen IBIS, sie ist ganz hübsch.
Auf der anderen Seite ist sie aus Kunststoff (oder vielleicht doch eher aus Plastik?), der MFT Sensor ist 10 Jahre alt und das Kit-Objektiv scheint ja ein ähnlicher Knaller wie das RF75-300mm F4-5.6 zu sein (also eine der unschärfsten Scherben, die aktuell rumlaufen).
Zum Glück haben wir genügend gute Kameras in unserem Haushalt (z.B. auch die gute kleine kompakte EOS M50 mit dem tollen Pancake 2,0/22mm). Die hat zwar keinen IBIS, aber einen wirklich guten 24MP APS-C Sensor.
Die 1.000 Euro für eine OM Pen würde ich mir sparen und lieber zusätzlich in eine höherwertige Erstkamera stecken. Wobei das ja nur den einen Teil der Zielgruppe betreffen würde.
Für die Zielgruppe der Einsteiger und Umsteiger vom Handy ist es ein tolles, schönes Gerät (selbst wenn es in der Eisdiele nur um den Hals baumelt).
Ich habe auf “etwas enttäuschend” geklickt. Wäre sie technisch das Pendant der OM3 mindestens geworden, Metallgehäuse, neuerer Sensor, top Wettereigenschaften sowie Klasse AF etc., wäre sie sehr reizvoll gewesen. Diese “Nr”, wurde wohl bewusst halbherzig gefahren. Also nix, nop. Warten auf X Pro 4 oder vielleicht auch auf was von Pana mft. … Oder ich leg mir vielleicht die Sony a7cII irgendwann zu.
Na dann hätte sie halt auch das doppelte gekostet.. 😉
Das Doppelte sicher nicht, sonst kauft das keiner ausser Hardcore Fanboys. 1500 wäre dann i.O.. Für weniger als 2k bekommt man kompakte Vollformatkameras.
Vielleicht… Andererseits wäre sie für mich attraktiver geworden…Hab ja neben anderen Kameras auch noch das kleine Schätzchen GX 7 Pana, die ich immer noch gerne nutze. 🙂
Letztere kann ich nur empfehlen. Metallgehäuse, prima AF und Motiverkennung, kompakt, Vollformat, aktuelle Technik. Für den Preis absolut gut. Und die Auswahl an kompakten Objektiven ist viel grösser als bei mFT und alle paar Wochen kommen weitere dazu.
Danke für Deine Empfehlung. .. Freut mich, dass es immer mal was positives über die a7C II zu erzählen gibt. Vom Design her spricht sie ja eben doch viele an. Sonst würde man sicher nicht so eine Sehnsucht nach Kompaktkameras haben im MesssucherStil. Der Sucher wird jedoch immer wieder als unzeitgemäß beschrieben, mit dem man nicht “so richtig” arbeiten könne. Doch technisch ist sie sicher eine sehr gute Kamera. Einmal hatte ich sie in der Hand und fühlte sich gut an. Ich habe sie jedenfalls im Blick.. 👍
Ich habe mich für etwas enttäuschend entschieden. Bei einen PenF Nachfolger mit aktueller Technik, hätte ich Daumen nach oben gewählt. Aber mal wieder, wie von OM- System gewohnt, nur ganz alter Wein in neuen Schläuchen. Der Sensor ist über 10 Jahre alt und saß schon in der alten EM1-II, die OM5-II hat ihn auch schon übernommen. Kein schlechter Sensor, ich besitze auch eine Kamera mit dem Sensor, aber verglichen mit moderneren Sensoren, hat er doch deutliche Schwächen beim Rauschenverhalten und Dynamik, verglichen mit dem neueren Lumix G9-II 25Mpix MFT Sensor. (Eigene Erfahrung) Desweiteren ist auch ein weniger effektiver alter IBIS verbaut, der noch nicht einmal Synch-IS ermöglicht, wie ich gestern las, also den effektiveren IS mit dem 4/12-100. Abdichtung nach IP1? Dient eher dem Marketing, weil nur Schutz gegen Tropfwasser senkrecht von oben, noch nicht einmal Sprühwasser, wie übrige Abdichtungen. Dazu der gering auflösende Sucher, sowie das Kunststoffgehäuse, Kunststoff muß jetzt nicht schlechter sein als Metall, auch meine GX9 besteht aus Kunststoff, man merkt es aber nicht. Aber Metall vermittelt eben ein höheres Wertigkeitsgefühl. Summa Summarum, wenn man den Startpreis berücksichtigt, keine schlechte Kamera für Einsteiger, oder Sonntagnachmittagspaziergänger. Aber so langsam festigt sich bei mir der Gedanke, das OM- System… Weiterlesen »
Dafür habe ich die om3.
Ohne Sucher ist k.o Kriterium.
Ich denke die nächste S9 ii wird diesen besitzen.
Hab mich für „Etwas enttäuschend” entschieden.
Am meisten stört mich die Größe der OM, weniger das Plastik. Hier hat man die Chance vertan, eine kleine „Immerdabei-Kamera“ zu bauen. Genau dafür ist der kleine MFT-Sensor doch prädestiniert. Was für einen Grund gibt es also, nicht gleich zu einer gleich großen Halbformat-Kamera zu greifen?
Was die verbaute Technik angeht, schließe ich mich den Vorrednern im Forum an: Alter Wein in neuen Schläuchen. Zumindest ein Großteil. Oder diplomatisch ausgedrückt, gute Hausmannskost.
Zu der Kamera fällt mir ein altes Sprichwort ein, das ich auch als Entwicklungs- Ing oft zitierte:
“Wer aufhört besser sein zu wollen, hat aufgehört gut zu sein”
Ich habe mit enttäuschend gestimmt, weil ich bei so einer Kamera keinen Plastikbomber erwartet habe. Bei einer richtig schönen Kamera mit viel Metall und nicht nur silberne Plastik hätte ich auch 200€ mehr bezahlt. Jetzt bleibe ich bei meiner Leica Q Typ 116
Warum ich mit „Gelungene Kamera“ abgestimmt habe!
Das hat wenig mit der verwendeten Technik zu schaffen, sondern mit dem gelungenen Konzept im Ganzen! Was als „Standard“ gesehen werden kann ist vorhanden. Die OM PEN kann jeder ohne Betriebsanleitung sofort verwenden. Der Preis für das Gehäuse ist wirklich fair. Trotzdem darf der Anwender wenn er das möchte hochwertige Objektive dazu erwerben um qualitativ gute Fotos zu fertigen oder einfach nur mit dem Kit-Objektiv seine Freizeit Aktivitäten dokumentieren.
Mehr braucht es nicht um in das Hobby Fotografie einzusteigen.
Sehe ich auch so.
Wobei die obere Abdeckung aus Metall zu fertigen viele beruhigt hätte und vielleicht den Ausschlag zum Kauf ergeben hätte.
Panasonic G97 hat ebenfalls ein teilweise aus Metall gefertigtes Gehäuse.
Was mag das kosten? Vielleicht einen Fufi.
Naja,bei mir ist es wie erwähnt die Größe die mich abhält sie zu kaufen.
Aber das liegt an meinem bestehenden System.
Grundsätzlich ist sie ja nicht zu groß.
Das sehe ich auch so. Die meisten der Kommentatoren in diesem Forum haben doch bereits mehrere Kameras zu Hause liegen, auch aus verschiedenen Kamerasystemen. Deshalb sind die verständlicherweise auch von der neuen Pen enttäuscht, weil sie gern noch eine dritte oder vierte Kamera hätten, die mit modernster Technik ausgestattet zu den Gerätschaften paßt, die sie bereits besitzen.
Aber um diesen Käuferkreis ging es bei der neuen OM-Pen gar nicht. Es geht um eine relativ kleine Kamera, die man gepaart mit einem kleinen Objektiv wegen des geringen Gewichts gern überall hin mitnimmt, wo sich Gelegenheiten ergeben könnten, interessante Fotos zu machen. Das sind dann in der Regel Einsteiger in die Fotografie, oder Umsteiger vom Smartphone. Deshalb auch der günstige Preis für den Kamerabody. Und der ist ja durchaus durch wertigere Objektive noch ausbaubar, so das denn gewünscht wird. Auch der betagtere Fotosensor tut der Sache keinen Abbruch.
Wer sich dann verbessern möchte, der kann sich zum bereits existierenden Objektivpark einen höherwertigen Kamerabody kaufen. Einmal in einem Kamerasystem gelandet überlegt man doch, ob man dann wirklich auf ein anderes System umsteigt, weil das teuer werden kann. Das machen doch die Mitbewerber nicht anders.
So ist es.
Wenn ich überlege was der alte GM Sensor von 2015 mit einem gutem Objektiv leistet reicht dieser völlig aus.
Da geht es wirklich eher um Sportfotografie die ggf was einschränkt.
Und AF von vor gut zehn Jahren.
Aber da wird die Pen schon ihren Job ganz gut machen wenn sie natürlich auch wenn sie nicht dafür die bestens geeignete ist was auch so nicht angedacht war.
Erhofft habe ich mir eine Pen mit Om 3 inhalt , ja auch nicht zu dem Preis. Aber die brauche ich nicht. Ich habe die Om 1 mk ii und benötige eine kleine Kamera dazu, mit identischen Fähigkeiten
Ich habe an vielen Stellen gelesen, dass die Kamera als Einsteiger-Modell gedacht ist. Ich bezweifele aber, dass das funktioniert. Der Marktanteil von MFT ist in den letzten Jahren noch stärker geschrumpft als der restliche Markt. Gerade wer einsteigt, sofern es überhaupt Einsteiger in nennenswerter marktbedeutender Menge gibt, informiert sich doch, was es so alles in der Preisklasse gibt und es würde mich nicht wundern, wenn man dann bei irgendeiner APS-C-Kamera eines anderen Herstellers landet. Und wenn ich ehrlich bin: Viele freuen sich über den niedrigen Preis der Kamera. Aber meine Meinung ist, dass sie für im Prinzip 10 Jahre alte Technik eigentlich noch viel zu teuer ist. Ich denke, wir sehen hier einen der letzten Versuche des Verwerters OM System, mit alter Technik in einem neuen Gehäuse den fotografischen Technik-Schmonz der 2010er Jahre aufzuwärmen. Der Rest des Marktes zieht technisch davon und selbst damit schafft es die anderen Hersteller nicht an die glorreichen Verkaufszahlen der Digitalfotografie anzuknüpfen. Die kommen nie wieder und es dümpelt so vor sich hin. Die aktuellen Verkaufszahlen sind auf dem Niveau der 1970er Jahre und kommen davon nicht weg. Und in diesem eher schlechten Marktumfeld wird der Anteil am Küchen für MFT immer kleiner. Vielleicht klappt… Weiterlesen »
Was man in mFT Foren so liest, erinnert manchmal tatsächlich an eine Sekte.
Genau so.
Vor einigen Jahren hab ich dort auch einmal mitgemacht, aber klar und kritisch meine Meinung geäußert, dann waren mir die Anpampungen und die Realitätsverweigerung zu doof und hab das Forum verlassen.
Viele dort wollen einfach nicht den Umterschied von Meinung und Fakten verstehen.
Jetzt les ich dort ab und an mal und kann mich manchmal vor Lachen kaum halten.
Der Begriff Sekte passt sehr gut 👍
Da bin ich ja doch nicht der Einzige, der das so sieht. Ich amüsiere mich jeweils an den unrealistischen Wünschen und Vorstellungen. Sportfotografen die sich allen Ernstes f2.0 Zooms wünschen, weil sie das System nicht wechseln wollen. Ein Systemwechsel wäre vermutlich deutlich sinnvoller und sogar günstiger.
Immerhin haben immer mehr ein Zweitsystem und manche haben mFT ganz verlassen.
Na ja, wenn ich da so an die Grabenkämpfe zwischen den Canonisten und den Nikonisten denke, dann sind die doch auch nicht besser.
Aber prinzipiell stimme ich Dir zu. Das war auch einer der Gründe, weshalb ich mich aus den einschlägigen Foren des Systems abgemeldet hatte. Das sind Glaubenskriege, die da ausgetragen werden.
So sehe ich es auch,ich kenne keine Plattform wo es mehr unter der Gürtellinie geht und Markenkämpfe auch bzgl VF ausgetragen werden als es hier manchmal der Fall ist.
Vor allem ohne die Fakten richtig einzuordnen und zu bewerten.
Und wenn ich lese das andere Hersteller Technisch davon gezogen sind frage ich mich wo die Neuerungen sind die sie bieten.Klar,Global Shutter usw.Da kosten die Kameras auch mal direkt viele Tausende mehr.
Wieviele Hersteller bieten high res aus der Hand,live ND,Stacking intern usw.
Davon abgesehen haben alle Hersteller gerade das Problem wirkliche Neuerungen zu implementieren die man auch als solche bezeichnen kann und einen Neukauf objektiv rechtfertigen.
Und wenn man ehrlich ist kann man mit einer dreizig Jahre alten Kamera wunderschöne emotionale Bilder erstellen.
Das gute Bild wird in der Regel also mal abgesehen von ganz spezifische Anwendungsbereiche vom Fotografen erzeugt.
Technik ist immer zweitrangig.
Da ist OM System Vorreiter. Nur müssen sie das auch sein. Sie müssen solche Features bieten mit dem kleinen Sensor. High Res brauche ich persönlich nicht. Live ND habe ich bei der OM-1schon benutz. Cool aber man soll auch wissen, dass das kein Filter ist, der in den Strahlengang geklappt wird. Stacking ist super für Makrofotografen.
So isses.
Zustimmung !
Ja das mag sein. Diese Grabenkämpfe verfolge ich nicht. Habe nur davon gehört. Finde ich auch peinlich.
Ich bin markenoffen. Der nächste Hersteller, der eine wirklich überzeugende Kompaktkamera mit einigermassen lichtstarkem Standardzoom auf den Markt bringt, kriegt mein Geld. Gerne auch abgedichtet und gerne etwas kompakter als eine L10. Ich hoffe auf Canon oder evtl. noch Sony. Die Ricoh GR IV bleibt aber die Canon V1 kann dann gehen.
Ich habe “In Ordnung” gewählt. Mehr ist es nicht. Immerhin gibt es eine Motiverkennung für Menschen und Haustiere. Das ist 2026 das absolute Minimum. Das Objektivsortiment bei mFT ist mittlerweile zum grossen Teil reichlich angejahrt. Neuauflagen von uralten Objektiven kommen mit umgelabeltem Gehäuse und bestenfalls Abdichtung auf den Markt. Die optische Rechnung wird nicht überarbeitet in der Hoffnung, dass es keiner merkt.
Das Zielpublikum der Einsteiger hat von OM System noch nie etwas gehört. Die kennen Canon, Sony und wenns hoch kommt noch Fujifilm.
Die Konkurrenz schläft nicht.
Das der Bekanntheitsgrad von OM System isr zwar richtig, aber da die Zielgruppe sicherlich gerade junge Menschen sind, muss man halt richtig in die sozialen Medien gehen, dann bekommst du die durchaus. Das ist auch ein Grund, warum u.a. Fujifilm bei der jüngeren Zielgruppe so gut ankommt, gutes Beispiel ist dafür der Hype um die X 100 VI, der ja schon lange anhält. Da pennen einige Hersteller immer noch, vor allem Nikon, die immer noch Marketing wie aus dem letzten Jahrhundert macht. In meinem Bekanntenkreis, ist natürlich nicht repräsentativ, kennt praktisch niemand Nikon und die, die schon mal davon gehört haben, halten das für eine Marke von alten Männern, was schade ist, da Nikon ja wirklich gute Kameras baut.
Nikon IST eine Marke für alte Männer. Die haben den Schuss immer noch nicht gehört. Ich bin 2012 nach 25 Jahren Nikon auf Sony umgestiegen und habe das nicht bereut. Die Nikon 1 Serie damals 2011 war ein Witz. Das war der Auslöser für den Wechsel.
Fujifilm hat unter anderem auch wegen ihren wirklich hübschen Retrokameras mit Zeitenrad und Blendenring Erfolg. Das findet man bei OM System so nicht mal annähernd. Ausserdem verbaut Fujifilm aktuelle Sensoren und Elektronik und nicht Uraltware.
Für mich wirkt es weiterhin wie ein Resteverzehr und das Ganze im Plastiklook.
Es ist eine Einsteigerkamera mit sehr vielen Features, die manch andere in ihren Spitzenmodellen, für sehr viel Geld, erst peu a peu bringen. Daher für mich “Hut ab”. Dazu noch das kleine 40-150, gibt es im Angebot gelegentlich für ca. 150€ und das Fish Cap, auch unter 100€, da fehlt für den Alltag nichts mehr. Wer dann irgendwann mehr Brennweite oder lichtstärkere Objektive will, hat ein, immer größer werdendes, Angebot, alles zu vertretbaren Preisen.
Ich brauche die Pen nicht, ob ich sie haben will entscheide ich, wenn ich sie in der Hand gehabt habe. Jedenfalls ist sie schon jetzt die Nr.1 meiner Empfehlungen an diejenigen, die mich nach einer Einsteigerkamera fragen.
Das trifft auf jeden Fall zu.👍
Sie ist in Ordnung, aber nichts weltbewegendes meiner Meinung nach.
Beeindruckende Kamera. Ich hätte sie mehr gern gekauft, wenn ihr AF besser wäre und auch den Augen-Af für Tiere und Vögel implementiert hätte. Schon der Gerichts-Af wird vermutlich wieder, wie bei der OM 5, schlechter als bei der Konkurrenz sein.
Anstelle von Vermutlich einfach mal testen.Er wird ganz bestimmt mindestens so gut wie an der OM5ii sein.
Dafür haben OM das Testprogramm.
Plastik is Mist. Ansonsten gelungen.
Das Design ist ja noch recht gelungen.Sackschwach finde ich das Kitzoom. Das ist offenbar die steinalte unscharfe Scherbe (Ben hat die Bildqualität in seinem Review ja deutlich kritisiert), die einfach umgelabelt und abgedichtet wurde. Die Optik wurde nicht überarbeitet. Ich weiss nicht ob das OM System einfach egal ist oder ob sie wirklich nicht links und rechts schauen. Sony liefert zur A7C Reihe mit dem superkompakten 28-60 ein Kitobjektiv mit wirklich sehr guter Bildschärfe mit. Ich war damals extrem positiv überrascht. Auch Fujifilm hat gute Kitzooms. OM System jubelt auch bei anderen Objektiven seinen Kunden uralten Gammelwein in neuen Schläuchen unter. Dasselbe haben sie schon mit dem 17 und 25mm f2.8 gemacht.Neues Gehäuse, neues Design, Abdichtung. Linsen dieselben und Preis so hoch oder sogar höher wie vergleichbare Vollformatobjektive. Ob das auf Dauer aufgeht? Ich bezweifle das schon sehr stark.
Das 17mm und 25mm f1.8 nicht 2.8 sollen doch ganz gut sein.
Kompakt und preiswert wie das neue 14-42mm sind natürlich Kompromisse in allem.
Könnte sein das Pana 12-32 besser wäre.Ich bin damit ganz zufrieden aber nutze es eher sehr selten da ich ja bessere Linsen habe.
Ich habe mir gerade alten OM Wein in alten Schläuchen gekauft und bin begeistert.Das 75mm f1.8.
Mega geile Linse.Rattenscharf und Kontraststark.
Für das OM Angebot letztens für ca 470 Euro.Ist für den Preis ein gleile Linse da sie auch noch sehr kompakt ist.
… hier schreiben alle von Olympus/OM und Lumix Objektiven bei MFT. Kann man die eigentlich an jede MFT-Camera machen?😎🐱🐉(Ich frag für einen Freund🤣🤣🤣.)
… 🥂🥂🥂 …
Das 1.8/75 ist eines der optisch besten MFT- Objektive, ich beistze es auch, eines der wenigen MFT- Objektive mit schönem Bokeh.
Es stammt aber von Sigma, ist allgemein bekannt.
Ok,das mit Sigma wusste ich nicht.
Schön das es auch sehr klein ist.