OM System stellt mit der PEN eine vergleichsweise günstige neue Kamera vor und sorgt für frischen Wind im Micro-Four-Thirds-System.
OM System hat sich Zeit gelassen. In den letzten Jahren hat der Hersteller immer wieder angedeutet, dass die PEN-Reihe in Zukunft wieder in den Fokus rücken könnte. Jetzt hat man diesen Worten endlich Taten folgen lassen. Dabei herausgekommen ist die neue OM System PEN, die – und da lasse ich gleich mal meine persönliche Meinung einfließen – äußerlich ziemlich schön anzusehen ist:




Da die OM System PEN weder eine direkte Nachfolgerin der PEN E-P7 noch der PEN-F ist, sollten wir zunächst einmal die Zielgruppe der neuen Kamera klären. Diese Frage wird zum großen Teil schon mit einem Blick auf die unverbindliche Preisempfehlung beantwortet. Diese liegt nämlich noch etwas niedriger, als es die Gerüchte in den letzten Tagen angedeutet hatten: Die OM System PEN kostet nur 999 Euro.
Ich sage hier ganz bewusst “nur”. Denn wer den Kameramarkt in den letzten Jahren verfolgt hat, der weiß, dass neue Kameras im Schnitt verdammt teuer geworden sind. Wenn die unverbindliche Preisempfehlung einer neuen Kamera weniger als 1.000 Euro beträgt, dann bewegen wir uns also ganz klar im Einsteiger-Segment. Und das Einsteiger-Segment ist – das war schon immer so – mit Kompromissen verbunden.
Weniger Kompromisse als gedacht
Die OM System PEN ist da keine Ausnahme, allerdings verzichtet OM System auf einige typische Einsparungen, die Hersteller in dieser Preiskategorie sonst gerne machen. Die PEN verzichtet nämlich weder auf einen elektronischen Sucher, noch auf einen 5-Achsen-Bildstabilisator oder einen Schutz gegen Staub und Spritzwasser. Alle drei sind vorhanden, konkret bietet die Kamera:
- einen OLED-Sucher mit 2,36 Millionen Bildpunkten
- einen IBIS (5,5 Blendenstufen in der Bildmitte, 4,5 am Bildrand)
- Schutz gegen Staub und Nieselregen nach IPX1-Zertifizierung
Handelt es sich hier um den besten EVF auf dem Markt, die beste Wetterfestigkeit und den besten IBIS? Nein, natürlich nicht. Die Kompromisse stecken also im Detail, nicht aber im Weglassen des gesamten Merkmals. Dafür gibt es schon mal einen Daumen nach oben.


Sensor, Prozessor und Autofokus
In den letzten Tagen wurde mehrfach gemunkelt, dass die OM System PEN mit dem Stacked-Sensor der OM-1 Mark II und OM-3 auf den Markt kommen könnte. Das ist nicht der Fall. Stattdessen wird auf den altbekannten 20,4-Megapixel-Sensor im Micro-Four-Thirds-Format gesetzt, der in den letzten Jahren in verschiedenen Kameras zum Einsatz kam, zuletzt in der OM-5 Mark II.
Meiner Meinung nach ist das keine schlechte Entscheidung. Ich sehe die PEN eher als Kamera zum entschleunigten Fotografieren, da braucht es keinen Stacked-Sensor. Der hätte nur die Kosten unnötig in die Höhe getrieben.
Als Prozessor kommt der TruePic IX zum Einsatz, die Fokussierung übernimmt ein 121-Punkt Kreuzsensor-Phasendetektions-AF. Auch eine KI-Motiverkennung für Menschen, Hunde und Katzen ist mit von der Partie, genauso wie ein Starry-Sky-AF für Sternenhimmel-Aufnahmen.
Die Serienbildgeschwindigkeit mit mechanischem Verschluss beträgt 5 Bilder pro Sekunde, mit elektronischem Verschluss sind in der Spitze bis zu 30 Bilder pro Sekunde möglich, dann aber ohne AF- und AE-Nachführung. Die Verschlusszeiten betragen mit mechanischem Verschluss 1/4.000 Sekunde bis 60 s, mit elektronischem Verschluss ist auch1/32.000 Sekunde möglich. Die Blitzsynchronzeit wird mit 1/250 Sekunde angegeben.



Kein Gehäuse aus Metall, dafür viele Zusatzfunktionen
Auf die Waage bringt die neue OM System PEN inklusive BLS-7 Akku und Speicherkarte ein Gewicht von 393 Gramm. Damit ist die Kamera vergleichsweise leicht, das hat allerdings einen Preis: Das Gehäuse besteht nämlich nicht aus Metall, sondern aus Kunststoff. Optisch sieht man das nicht, es ist aber dennoch der Kompromiss, der mich persönlich auf dem Papier am meisten stört.
Die gute Nachricht ist: In der Praxis hinterlässt die PEN laut meinem Kollegen Ben auch ohne Metallgehäuse einen hochwertigen Eindruck. Bens kompletten Praxisbericht zur neuen Kamera könnt ihr hier nachlesen.
Wo OM System dann wieder kaum spart, sind die zusätzlichen Funktionen und der Bereich Computational Photography. So bietet die Kamera nicht nur einen High-Res-Modus, mit dem sich sowohl vom Stativ als auch aus der Hand zusammengesetzte Aufnahmen mit 50 Megapixeln erstellen lassen, sondern auch Live ND, Focus Stacking, HDR und Mehrfachbelichtungen. Der Live-ND-Filter deckt vier Stufen von ND2 bis ND16 ab, HDR steht in zwei Varianten zur Verfügung, und beim Focus Bracketing lassen sich bis zu 999 Einzelaufnahmen kombinieren.
Dazu kommen die Klassiker aus dem Olympus-Erbe: Live Bulb, Live Time und Live Composite, mit denen ihr Langzeitbelichtungen direkt auf dem Display wachsen sehen könnt, ohne hinterher zu Hause böse Überraschungen zu erleben. Damit das alles nicht im Menü versauert, hat OM System der PEN auch eine eigene CP-Taste auf der Rückseite spendiert.



Weitere technische Daten
Was gibt es sonst noch über die PEN zu erzählen? Gehen wir die weiteren technischen Daten im Schnelldurchlauf durch:
Monitor & Bedienung
- 3,0-Zoll-Vari-Angle-Touchscreen mit 1,04 Millionen Bildpunkten (3:2), seitlich ausklappbar
- Eigener Profile-Control-Schalter an der Gehäusefront für den direkten Zugriff auf die Farb- und Monochrom-Profile
- 16 Art Filter, 24 Motivprogramme, frei benennbare Custom-Modi
Video
- C4K mit 24p, 4K mit bis zu 30p, Full HD mit bis zu 60p
- OM-Log400 sowie die Profile OM-Cinema1 und OM-Cinema2
- Unterstützung für vertikale Videos, S&Q-Aufnahmen bis 120 fps und eine Aufnahmelampe an der Front
- Ton wahlweise mit 48 kHz/16 Bit oder 96 kHz/24 Bit, Mikrofoneingang mit 3,5 mm vorhanden – ein Kopfhöreranschluss dagegen nicht
Anschlüsse, Akku & Abmessungen
- USB-C, allerdings nur mit USB-2.0-Geschwindigkeit und ohne Unterstützung für USB Power Delivery; Laden über USB ist möglich
- Micro-HDMI (Typ D), Blitzschuh, WLAN nach 802.11b/g/n und Bluetooth 5.2
- Ein einzelner SD-Slot (nur UHS-I)
- BLS-7-Akku mit 1.285 mAh, ca. 410 Aufnahmen nach CIPA, beim Filmen rund 80 Minuten
- Nutzbar als Webcam über UVC/UAC
- Maße von 125,8 × 74,5 × 43,3 Millimetern
Details zum neuen 14-42mm Kit-Objektiv
Zusammen mit der PEN hat OM System auch ein überarbeitetes Kit-Objektiv vorgestellt, das M.ZUIKO DIGITAL 14-42mm f/3.5-5.6 III (kleinbildäquivalent 28-84 mm). Der wichtigste Unterschied zum Vorgänger ist der Wetterschutz: Erstmals bietet das Objektiv einen nach IPX1 zertifizierten Spritzwasserschutz und ein staubgeschütztes Design – erst damit greift auch bei der PEN der beworbene Wetterschutz, denn der gilt natürlich nur in Kombination mit einem entsprechend abgedichteten Objektiv.


Dazu kommt eine deutlich verbesserte Nahaufnahmeleistung: Die Naheinstellgrenze liegt bei 13 cm im Weitwinkel, was einer maximalen Vergrößerung von 0,53x (kleinbildäquivalent) entspricht. Motive lassen sich damit aus rund vier Zentimetern vor der Frontlinse aufnehmen. Auch Focus Stacking wird unterstützt.
Der optische Aufbau besteht aus 8 Linsen in 7 Gruppen, darunter drei asphärische Elemente, und der einziehbare Mechanismus kommt ohne separate Entriegelungstaste aus. Einzeln kostet das Objektiv 399 Euro.
Preis und Verfügbarkeit
Die OM System PEN kommt am 1. Oktober 2026 in Silber und Schwarz in den Handel. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 999 Euro für das Gehäuse, im Kit mit dem neuen 14-42mm f/3.5-5.6 III werden nur 100 Euro Aufpreis und somit 1.099 Euro fällig. Das Objektiv einzeln kostet 399 Euro und erscheint ebenfalls Anfang Oktober.

Mein erstes Fazit zur OM System PEN
OM System möchte mit der PEN ganz klar potenzielle Neukunden ansprechen, die zuvor vielleicht noch nie eine “richtige” Kamera besessen haben. Der Hersteller macht trotz dieser Ausrichtung und der günstigen UVP vergleichsweise wenige Kompromisse, zumindest keine großen. Deshalb bin ich mir sicher, dass die PEN auch den einen oder anderen Bestandskunden ansprechen wird, schon alleine wegen des Designs im Messsucherstil.
Mir persönlich hat es die schwarze Farbvariante angetan, die sieht schon wirklich schick aus. Wenn der Preis irgendwann noch ein bisschen sinkt, in Kombination mit einer kompakten Festbrennweite … könnte das vielleicht eine nette Zweitkamera für unterwegs werden.
Abschließend nochmal der Hinweis: Mein Kollege Ben hat die OM System PEN im Gegensatz zu mir schon selbst ausprobieren können. Hier findet ihr seinen ausführlichen Artikel und hier auf YouTube sein Video.
Damit übergebe ich an euch: Wie beurteilt ihr die neue OM System PEN?


Für 250 Euro mehr gibt’s die X-E5 gebraucht vom Händler.
APSC, Metallgehäuse, 40mpx, 4k 120p, FullHD 240p und und und…
Klar kein wetterschutz aber come on.
Wer soviel für eine gebrauchte X-E5 zahlt, dem ist auch nicht zu helfen.
Lieber 1250€ für eine X-E5 als 999€ für diese PEN.
Sag nicht das dass gut ist, nur besser als PEN… aber im Grunde habe ich keinen Plan von beiden, auch die X E5 nie im einsatz gehabt und kein Geld weder die noch die andre zu kaufen.
Aktuell sehr zufrieden mit gebrauchter Z6 ink. XQD 64gb plus 50mm f1.8S für 780 Euronen 🙂 mehr brauch nicht, aber wollen und brauchen… nun denn.
😩 ohne Kommentar
Muss ja schon schmerzen.
Ohne Kommentar Kommentar ^^
Was soll das jetzt? Jeder hat andere Möglichkeiten.
Ich find’s toll, dass Karli mit einer Kamera fotografieren geht und nicht nur mit dem Smartphone.
Klar aber dann kann man sich ja sinnfreie Kommentare sparen.
Soll ich dir ein Geheimnis verraten? Für 290 Euro mehr bekommst du sogar eine nagelneue X-E5.
😅
Ja gebe zu hab bei meinem Kommentar nicht wirklich überlegt oder so, nur kurz auf ebay geschaut und da gesehen das Callumet oder so eine für 1250 drinnen hatte. Und dachte dann okay gar nicht so der große unterschied zu dieser neuen PEN… und nun ja die ist etwa gleich groß aber schon bisschen mehr stuff… KP Hätte nicht damit gerechnet das so eine Aussage dann so viel Aufmerksamkeit erhält ^^ Dachte das ist hier im Forum, haha würde sagen die Kommentarspallten hier auf Photografix, haben eher einen Forum Charakter, also das ist hier in den Kommentaren so üblich! Mit Kommentaren zur Unterhaltung Aller beizutragen. Aller Menschen die die Obsession auf Kameratechnil bzw. den Fetisch den wir hier alle teilen, auch mit einer guten Prise Selbstironie genießen können. KP klar wenn man seine brötchen damit verdient, sind das vielleicht die ein oder anderen wertvollen Gespräche, aber fühlt sich eher immer nach einer ambitionierten Hobby-Fachsimpler-Runde an, ich liebe das, lese seit einem guten Jahr, jeden Beitrag und alle Kommentare, immer eine große freude. Also so dann sag ich erstmal Hallo in die Runde, danke für eure gute Unterhaltung! Hab euch lieb, so wie jede Kamera dieser Welt. Es göbe wohl wirklich… Weiterlesen »
Scheint eine hübsche Einsteiger Kamera mit nicht allzuvielen Kompromissen zum realistischen Preis zu sein. Besser als befürchtet.
Mir gefällt sie.
mit einigen technischen Kompromissen, vor allem der weniger effektive IBIS würde ich stören, bei meiner Vollformat S9 ist der IBIS besser, trotz kleinem Gehäuse und deutlich größerem Sensor.
Kann man aber mit leben.
Das Kunststoffgehäuse würde mich nicht stören, wenn es gut gemacht ist.
Alles in allem eine attraktive Kamera, wie ich meine, zu einem fairen Preis.
Hätte ich OM- System gar nicht mehr zugetraut.
Werde ich sie mir zulegen?
Nein, obwohl ich auch mit MFT fotografiere. Seit ich meine S9 mit kleinen Objektiven besitze, nehm ich kaum noch eine meiner vielen MFT- Kameras in die Hand.
In erster Linie wegen der bei wenig Licht besseren Bildqualität und des größeren Bearbeitungspotentials in den RAW- Daten.
Zudem haben Sigma und Panasonic für das L- Mount so viele neue kompakte und sehr gute Objektive auf den Markt gebracht, die äquivalent auch nicht größer und schwerer sind, als meine hochwertigen MFT- Objektive, sogar größtenteils günstiger.
Z.B. das neue Sigma 2.8-4/20-60
Mir gefällt das Paket wirklich gut. Und man hat es hier geschafft, eine Kamera auf den Markt zu bringen, die wirklich toll aussieht, kompakt ist und ein schönes Accesoire ist. Das ist in diesem Marktsegment wirklich wichtig denke ich. Gleichzeitig bekommt man eine Kamera, die technisch auch viel für ihr Geld kann.
Ich stelle mir diese Kamera mit dem Pana 20 2.0 oder Zuiko 17 1.8 wirklich sehr toll vor.
Als Ergänzung: Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es auch einen Markt für ein Premium Modell in diesem Formfaktor gibt. Dann mit vollständigem Metallgehäuse, besserem Spritzwasserschutz, Joystick, einem Displaytiltmechanismus ähnlich wie bei Fuji und, besserem Sucher und einem aktualisierten Sensor. 2000 € UVP sehe ich dafür dann auf jeden Fall.
Korrektur: ich meinte natürlich das Pana 20. 1.7
Auch gut, hatte die Linse letztens an der GM 5 und war überrascht wie scharf sie abbildet.
Ich könnte mir die Pen mit meinem Panasonic 12/35 f2.8 gut vorstellen.
Wie schon erwähnt tolle Kamera,bloß ich hätte sie mir wenn in diesem Preissegment etwas kleiner vorstellen können da die Maße kaum von der 5 mkii abweichen.
Oder von X E5 ^^
Um die X E5 geht es hier ja nicht sondern um das Mft System.
Ich denke es geht um Austausch!
Wenn es deiner Meinung nach nicht um die X E5 geht, dann ignoriere doch bitte meinen Kommentar.
Mir geht es ja auch nicht darum schlechte laune zu verbreiten, ich will doch nur meine Gedanken teilen.
Weißt du, hatte gestern einen miesen Tag und da tut es mir gut, hier unter meinen Imaginären Fotofreunden etwas über Kameras zu Fachsimplem ^^
So die ist einen halben mm länger… ja aber die ist ja apsc und nicht mft… das macht mich glücklich, manchmal! 🙂
Ich zügle jetzt meine Zunge und werde die X E5 nicht mehr erwähnen.
Mich würde es interessieren im Vergleich mit einem Guten Foto Smartphone zu.b 17TPro oder Pixel 11 Pro oder Vivo 300. Bis zu 128mm können die Real Zommem. Ich persönlich stehe genau vor dem Problem.
Nein, real zoomen können die meistens nicht. Die haben ein separates Teleobjektiv mit Festbrennweite, das aber einen Teil seiner Vergößerung nur durch den deutlich kleineren Sensor realisiert. Die Blendenzahl ist zusätzlich auch nur halb so groß wie beim normalen Weitwinkel.
Bilder mit dem 5x Zoom werden auf den Smartphones besonders bei schwachem Licht deutlich schlechter aussehen als die der Hauptkamera. Die PEN wird da deutlich bessere Qualität liefern.
Generell ist die Frage immer nach deinem persönlichen Qualitätsanspruch, Nachbearbeitung, Geschwindigkeit, Kompaktheit und Gewicht. Und natürlich der Preis.
Es ist schon erstaunlich, wie lange man Technik von vor-vorgestern in neue Gehäuse verpacken kann. Aber OM System macht als Verwerter halt das, was es gut kann. Die echten Fanboys flippen natürlich wieder aus und merken auch nach Jahren nicht, dass es sich hier um ein System handelt, dass sich ganz stark im Niedergang befindet.
Das Einzige, was an diesem “System” mit System geschieht, ist, alte Technik aus dem Regal immer wieder neue Verpackungen zu packen.
Dachte ich auch grade: Meine PEN-F ist nicht grade auf’s Altenteil geschoben worden! Was ich durchaus erstmal gut finde. Oder besser: Mein Portemonnaie. OM hat die Produktrange um Modell erweitert, aber nicht um ein leistungsfähigeres…
Was ich in Bezug auf die Kritik an OM Systems, die auf technischer Grundlage sicherlich Berechtigung hat, nicht verstehe, warum man den Käufern immer persönlich auf den Schlips treten muss? Ich mein “Fanboys”? Warum? Mal ganz objektiv betrachtet: eine PEN, eine OM-5, eine OM-3 oder 1 machen gute Bilder. Sie bieten genügend Feature und sind kompakt. Wenn also ein Käufer sagt: Jupp, das gefällt mir und das kaufe ich, warum muss man da noch groß diskutieren? Warum kann es keinen Markt dafür geben. Wir sprechen hier doch immer von subjektiven Entscheidungen. Wir sind im Kamerabereich und gerade OM-Systems zielt doch außer bei Makro- und Wildlife auf den Consumermarkt ab. Das hat doch nichts mit Rationalität zu tun. Das es Fujis für ähnliche Preise gibt. Geschenkt. Das Sony für mehr Geld mehr Technik bietet. Geschenkt. Wer sich eine OM kauft und zufrieden ist, kann man doch seinen Spaß lassen.
Stimme dir zu,
Aber OM- System ist der Nachfolger von Olympus.
Olympus zeichnete sich durch besondere Innovationskraft aus, war technisch lange Zeit der Maaßstab.
Aber die anderen Hersteller haben technisch aufgeholt, in vielen Bereichen sogar überholt.
Und OM- System tritt technisch auf der Stelle. Immer wieder neue Kameras, mit der Technik von Olympus, von vor ca. 10 Jahren.
Das fällt den Leuten halt auf und sie fragen sich, wie lang das ohne echte technische Fortschritte, ich mein jetzt nicht Softwarefeatures, noch gut gehen kann, wenn sie immer weiter abgehängt werden, ich frag mich das auch.
Siehe auch die rückläufigen Marktanteile von OM- System, wie erst vor kurzem hier veröffentlicht.
Siehe die neue Pen.
Die Kamera gefällt mir und für Einsteiger, oder als Sonntagsspaziergangs- Kamera wirklich gut geeignet, mit sinnvoller Ausstattung zu einem fairen Preis.
Aber eben kein PenF Nachvolger, den ich mir auch gewünscht hätte, mit aktuellerem, rauschärmeren Sensor, wie die Lumix G9-II, höher auflösenden Sucher und besserem IBIS, sowie einem Metallgehäuse.
Da frag ich mich wirklich, ob OM- System eine Entwicklungsabteilung besitzt, die den Namen auch verdient.
Beim Übergang von Olympus wurden ja 50% der Mitarbeiter freigestellt, das bleibt nicht ohne Auswirkung, die haben ja nicht alle Däumchen gedreht.
Ja, aber hätte OM Sytems eine derartige „neue“ (zeitgemäße) und gut ausgestattete Kamera auf den Markt gebracht, dann sicher nicht für <1000.-€ Und spätestens dann hätten wieder sicherlich 50% hier gejammert, dass die Kamera viiiel zu teuer ist, und man dafür ja schon…
👍
Ich sehe OM auch als reinen Restverwerter des Olympus Erbes, der selbst keine wirkliche Innovation hervor bringt. Mal schauen wie lange das noch so geht. Wirklich Lust neu noch in dieses System neu einzusteigen erzeugt das halt nicht.
Wenn die Fanboys es mögen und kaufen bei einem System was noch lange am Markt sein wird ist doch alles bestens.
Irgendwie bin ich ziemlich zwiegespalten. Auf der einen Seite finde ich die Kamera durchaus gelungen und sie bietet für eine Einsteigerkamera eine Menge und prinzipiell ist es gut, dass in diesem Bereich mal wieder was auf den Markt kommt. Und bevor wieder die üblichen Kommentare hier aus der Blase kommen, nein, wer kopulierende Kolibris oder schwarze Katzen im Keller fotografiert, für den ist die Kamera nicht gedacht😀 Auf der anderen Seite frage ich mich ein bisschen, ob das mit der von OM benannten Zielgruppe so funktioniert. Die X-M5 bekommt man mittlerweile für unter 800 Euro, ja, die hat keinen Sucher, interessiert die junge Generation herzlich wenig, die hat mit so was noch nie fotografiert und braucht das nicht und Fujifilm ist dort relativ bekannt, von OM hat da noch nie jemand was gehört. Dazu noch die ziemlich guten Filmsimulationenen, auf die jungen Leute stehen. Schauen wir mal, bei den wenigen Kameras, die OM noch verkauft, kann sie trotzdem schnell für die Firma ein Erfolg werden
Die XM 5 fand ich auch mal interessant was aber ohne Sucher und Stabi doch absolut kein Sinn ergibt.
Und klar,das macht ein Preisunterschied.
Und den high res will ich auch nicht vermissen.
Darf ich an dieser Stelle dann nochmal fragen wieso nicht die X – E5?
Sucher, Stabi Highres und für 1000 euro also gleicher Preis -+ wie PEN gebraucht zu finden. 🙂 hier darf es doch jetzt kommen, die X e5 wo es doch gerade offensichtlich um die X m5 geht nicht um mft.
Die X-E5 gibt es neu nicht für 1000 Euro. Neu aus CZ kostet sie 1290 Euro und aus DE 1429. Der Vergleich mit Gebrauchtpreisen ist doch sinnfrei.
Wirklich eine hübsche Kamera! Mir leider etwas zu groß.
Und für einen Hobby Fotografen in der Regel mehr als ausreichend. Ich finde Mark hat die Leistung und die Kompromisse sehr treffend zusammen gefasst.
Wenn ich hier lese “keine Innovation” “alte Technik” “für Fanboys” usw. Möglicherweise ist das so? Aber man muss das doch immer in Relation zur UVP von 999€ sehen, dann ist solche Argumentation eher fragwürdig.
Das mit den Fanboys und Innovation ist ehrlich gesagt nur Geschwätz.
Ich finde sie gut aber doch noch zu groß um meine GM5 zu ersetzen.
Besitze ja auch nun mal die 3er.
Ansonsten hätte ich sie mir zugelegt.
Ich finde sie gut aber doch noch zu groß um meine GM5 zu ersetzen.
Besitze ja auch nun mal die 3er.
Ansonsten hätte ich sie mir zugelegt.
Für OM1 User oder Menschen die mit der Fotografie anfangen ist sie schon klasse.
Ich finde die OM PEN eher enttäuschend, auch wenn sie für den Preis das ein oder andere bietet. Mich stört, dass hier wieder einmal nur alte Technik in einem neuen Gehäuse verkauft wird. Es ist bei OM System keinerlei Fortschritt zu erkennen. Welcher Bestandskunde von Olympus bzw OM System soll an dieser Kamera Interesse haben? Die Kamera ist mit einer GX-9 aus dem Jahr 2018 vergleichbar, sogar schlechter bei der Serienbildfunktion, dafür hat sie einen schwachen Live ND Filter und eine HighRes Aufnahmefunktion und kostet in der UVP 300 Euro mehr. Für den gleichen Preis, bzw aufgrund des aktuell tieferen Strassenpreises sogar für weniger Geld, erhält man die Nikon Z50 II. Auch die Fuji X-E5 ist preislich nicht allzu weit weg. Mit den sucherlosen Alternativen wie Fuji X-M5 und Panasonic S9 fange ich erst gar nicht an. Alles Kameras, bei denen man nach heutigem Wissensstand in ein “lebendes” System investiert, die immer wieder mit technischen Neuerungen ergänzt werden und von denen man den Eindruck hat, dass sie einigermassen zukunftssicher sind. Bei OM System habe ich genau diesen Eindruck nicht, was für mich durch die PEN nochmals bestärkt wird.
Die XM5 bietet weder Sucher noch Stabi was eben auch für viele K.O Kriterium ist.Ist also gar kein Vergleich wert.
S9 hat ebenfalls kein Sucher was für viele ein no go war und ist,kein mech. Verschluß und nicht abgedichtet.Also wieder kein Vergleich.
Wie bekannt ist hat man mit der Kamera gerade über den Preis die Massen und Einsteiger angesprochen.Macht auch Sinn.
Für Mft Bestandskunden nur interessant wenn sie noch keine kleine Kamera besitzen.
Ansonsten denke ich wäre eine weitere Pen mit ganz aktueller Technik wie z.b Om3 und wertig bzw noch eine kleine für noch Kompakter ein Markt.
Aber da werden wohl die Verkaufszahlen kleiner sein.
Ich hätte mir diese Pen gekauft wenn sie maximal 115mm breit gewesen wäre.
So macht sie für mich leider keinen Sinn.
Trotzdem finde ich sie gut.
Ich hatte bereits geschrieben, dass die X-M5 und die S9 “sucherlos” sind. Trotzdem sind sie eine Alternative, denn sie haben andere Vorteile, wie beispielsweise den grösseren Sensor, APS-C oder sogar VF. Also ich würde eher eine S9 ohne Sucher nehmen als eine PEN mit Sucher, dafür aber kleinem Sensor und deutlich geringere Möglichkeiten bei schwachem Licht und Freistellung. Die S9 bekommt man aktuell für gerade mal 200 Euro mehr im Fachhandel, bei Aktionen auch mal nahe an den 1000 Euro. Wenn man unbedingt einen Sucher haben möchte, habe ich bereits eine sehr gute, aus meiner Sicht sogar bessere Alternative mit der Z50 II genannt, die ist auch kompakt. Aber da wären ja auch noch die Fuji X-T30 III, die man für ca 850 Euro im Fachhandel erhält. Grösserer Sensor und bessere Ausstattung inklusive. Weshalb man sich als Einsteiger eine Kamera von einem Resteverwerter antun sollte ist mir schleierhaft. Ich habe selbst noch eine kleine MFT-Ausrüstung, aber seitdem es Olympus nicht mehr gibt und Panasonic bei MFT und Kameras auch kaum mehr aktiv ist, glaube ich nicht mehr an die MFT-Zukunft. Preise und Formfaktor sind im APS-C Bereich auch nicht schlechter, wie aufgezeigt. Eine PEN mit aktuellerer Technik hätte meine Meinung… Weiterlesen »
Da ich die Lumix S9 schon länger besitze, kann ich dir nur zustimmen.
Seit ich diese Kamera mit kleinen Objektiven von Pana und Sigma besitze steht mein MFT Geraffel nur noch im Schrank.
Verkauf lohnt aber nicht.
Äquivalent sind die Objektive auch nicht größer und schwerer als MFT- Objektive, oft sogar günsitiger.
mit kleinen rel. lichtstarken Festbrennweiten ist die BIldqualität bei “schlechtem” Licht, der Qualität meiner MFT Kameras deutlich überlegen. In solchen Lichtsituationen macht man ja die stimmungsvollsten Bilder.
Den fehlenden Sucher vermisse ich an der S9 entgegen meiner Erwartung gar nicht..
Auf niedirg auflösende Sucher kleiner Kameras kann ich eh verzichten und das Display der S9 lässt sich wirklich sehr hell regeln. Außerdem ist ein Display als Gleitsichtbrillenträger viel besser zu handhaben als ein Sucher.
Was mich an der kleinen S9 besonders begeistert, ist ihr überragend guter IBIS, wie bei meinen größeren Lumix L- Mount Kameras.
Ich kaufe mir von MFT auch nichts mehr.
MFT nutze ich fast nur noch für Makros, als Reiseausrüstung nur noch die deutlich bessere S9.
Ich frag mich wer solch eine Kamera kaufen wird. Da ist doch absolut keine Innovation drin. Solche Kameras gibt’s zuhauf. Unglaublich was sich die Kamera Firmen alles einfallen lassen.
MFT Fans werden sie vielleicht kaufen. Wir beide sicher nicht. Zuhauf gibt es solche Kameras sicher auch nicht. Sonst kannst du uns sicher zehn direkte Konkurrenten nennen.
Mir gefällt die Kleine 👍 Würde Voigtländer oder chinesische MF Objektive ansetzen und einfach Spaß mit ihr haben, verstehe aber das es schwer verständlich ist für “Technik-Liebhaber”
Aus meiner Sicht positioniert sich die Pen nicht an der X-E5 sondern preislich eher an der X-M5. Oder vielleicht dazwischen ..wer weiß?
Die X-E5 kostet neu 1300 Euro – die Pen 1000 Euro
Gebraucht wird auch die Pen deutlich günstiger sein. Dann kann ja jeder den Preis als Vergleich zur gebrauchten X-E5 ziehen.
Live ND, Handheld Highres, Live Composite, Focus Stacking, Stabi, Sucher, Schwenkdisplay und wetterfest an einer Kamera bei Neupreis 1000 Euro (bei Markt Einführung, gehen wir davon aus das der Neupreis noch fallen wird?).
Klar kann ich auch neu 1300 für eine X-E5 kaufen. Aber wenn ich das volle Potential aus der X-E5 ziehen will, brauche ich wirklich gute Linsen wegen der 40Mp (was meinen Geldbeutel noch weiter strapaziert) und müsste in Raw nachbearbeiten (das wollen viele bei Fuji ja gerade nicht). Mit Normalo-Objektiven und Jpeg – ist es halt ne schicke, teure Lifestyle Kamera.
Und auch dafür gibt es zurecht Abnehmer.
Aber die Pen wird auch ne schicke Lifestyle Kamera. Und sie ist nicht besser und nicht schlechter – nur anders und günstiger.
Also ich werde sie testen.