Canon bringt mit der EOS R8 Mark II eine überarbeitete Vollformatkamera mit IBIS, AF-Joystick und kantigem Retro-Design für 1.799 Euro.
Die Gerüchte und Leaks der vergangenen Wochen haben sich bestätigt: Canon hat eine neue EOS R8 Mark II entwickelt und diese nun offiziell vorgestellt. Die neue Vollformatkamera behebt gleich zwei der größten Schwächen ihrer Vorgängerin und bringt endlich einen 5-Achsen-Bildstabilisator sowie einen AF-Joystick mit. Gleichzeitig setzt Canon auf ein radikal verändertes Gehäusedesign, das die Meinungen spalten dürfte.
Alter Sensor, jetzt aber mit IBIS
Der 24,2-Megapixel-Sensor (bekannt aus der EOS R8 und der EOS R6 II) ist geblieben, sitzt jetzt aber auf einer Stabilisierungseinheit. In Kombination mit IS-Objektiven sollen so bis zu 7,5 Blendenstufen längere Belichtungszeiten möglich sein. Bei der Vorgängerin war das Fehlen der Sensorstabilisierung einer der größten Kritikpunkte, dementsprechend erfreulich ist die Nachbesserung.

Kantiges Design mit Retro-Anleihen
Auf den ersten Blick würde man die R8 II vielleicht gar nicht für eine Canon halten, wäre da nicht der eindeutige Schriftzug auf der Vorderseite. Das Gehäuse bricht komplett mit der gewohnten, abgerundeten EOS-R-Formensprache und setzt auf kantige Linien und eine flache Suchereinheit. Canon selbst verweist auf Vorbilder wie die T80 aus den 80er-Jahren und die EOS 650, die erste EOS-Kamera überhaupt. In der ersten Hands-on-Einschätzung von DPReview fallen den Kollegen allerdings eher die Ähnlichkeit zur originalen Sony A7 auf. Ob man das Design mag oder nicht, dürfte Geschmackssache sein. PetaPixel beschreibt die Optik als “polarisierend”, lobt aber gleichzeitig den ergonomischen Fortschritt.
In offiziellen Pressebildern zieht Canon auch Vergleiche zu Kameras wie der F-1 oder der A-1. Das erklärt, warum die EOS R8 Mark II im Vorfeld von Quellen immer wieder als Retro-Kamera bezeichnet wurde:

Trotz des neuen Looks ist die R8 Mark II mit 546 Gramm Gewicht (inklusive Akku und Speicherkarte) nur rund 85 Gramm schwerer als die Vorgängerin und bleibt damit eine vergleichsweise kompakte Vollformatkamera. Die Maße liegen bei ca. 131 x 90 x 80 mm. Wer größere Hände hat, kann den optionalen Extension Grip EG-E2 nutzen, der neben mehr Grifffläche auch einen eigenen Stativanschluss und einen schnellen Zugang zum Akkufach bietet.
Laut Canon-Datenblatt ist die EOS R8 Mark II gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Das Gehäuse besteht überwiegend aus einer Magnesiumlegierung, ergänzt um Teile aus Aluminium und glasfaserverstärktem Polycarbonat. Canon schränkt die Angabe aber ein: Die Konstruktion könne nicht völlig verhindern, dass Staub oder Wassertropfen eindringen. Ganz so robust wie die High-End-Kameras des Herstellers ist die EOS R8 II also wohl nicht.
Joystick und überarbeitete Bedienung
Neben dem IBIS ist der Autofokus-Joystick auf der Rückseite die zweite Neuerung, die sich viele gewünscht haben. Ansonsten bleibt das Bedienkonzept weitgehend Canon-typisch mit Moduswahlrad, zwei Einstellrädern auf der Oberseite und verschiedenen konfigurierbaren Tasten. Eine Änderung fällt im Alltag aber auf: Der separate Schalter für Foto und Video ist einem kombinierten Drei-Wege-Schalter gewichen (Aus / Foto / Video). Laut DPReview passiert es dabei leicht, dass man beim schnellen Einschalten versehentlich im Videomodus landet.

Der Sucher (2,36 Mio. Punkte, 0,7-fache Vergrößerung) und der 3-Zoll-Monitor (1,62 Mio. Punkte, seitlich schwenkbar) sind gegenüber dem Vorgänger unverändert. Das Speicherkartenfach für eine einzelne UHS-II-SD-Karte ist dafür von der Unterseite an die Seite des Griffs gewandert.
Geschwindigkeit und Autofokus
Bei Serienbildern liegt die Leistungsfähigkeit der Canon EOS R8 Mark II bei maximal 40 B/s mit elektronischem Verschluss und 6 B/s mit elektronischem 1. Verschlussvorhang. Allerdings hat Canon den Puffer deutlich vergrößert. Laut Canon sind rund 30 Prozent mehr RAW- und 58 Prozent mehr JPEG-Aufnahmen am Stück möglich. Eine Voraufnahme-Funktion ist mit von der Partie und speichert bis zu 20 Bilder aus der halben Sekunde vor dem Auslösen – und zwar direkt als reguläre Dateien.
Der Dual Pixel CMOS AF II arbeitet mit Deep-Learning-basierter Motiverkennung für Menschen, Tiere und Fahrzeuge. Neu hinzugekommen ist die “Personen-Priorität registrieren”-Funktion, die man bereits von teureren Canon Kameras kennt. Damit lassen sich bis zu zehn Gesichter direkt in der Kamera hinterlegen, die dann bei der Fokussierung bevorzugt werden. Der Autofokus verrichtet laut Canon bis -7,5 EV seine Arbeit.

Video mit bekannten Stärken und ein paar neuen Tricks
Die Videospezifikationen entsprechen im Kern denen der EOS R8. Oversampled 4K/60p aus 6K ohne Crop, Full-HD mit bis zu 180 fps für Zeitlupen, C-Log 3 und HLG. Neu sind unter anderem ein Slow-and-Quick-Modus, der verlangsamte oder beschleunigte Aufnahmen direkt in der gewünschten Framerate ausgibt, sowie eine Defokus-Funktion, die per Knopfdruck die Schärfe kontrolliert in eine Unschärfe überführt. Der IBIS kann bei Videoaufnahmen zudem als automatische Wasserwaage genutzt werden, um das Bild zu begradigen.
Neue 3D-Funktion als Experiment
Canon führt mit der EOS R8 Mark II außerdem eine Funktion namens “Dual Pixel 3D Imaging” ein – dazu waren im Vorfeld schon Informationen durchgesickert. Dabei werden die Tiefeninformationen der Dual-Pixel-Architektur in JPEG-Dateien eingebettet, die sich anschließend mit der kostenlosen Software “Dual Pixel 3D Converter” (bisher nur für Windows verfügbar) in dreidimensionale Inhalte umwandeln lassen. Die Software soll auch mit Dual-Pixel-RAW-Dateien anderer Canon-Kameras funktionieren und kann unter anderem OBJ- und GLB-Dateien exportieren.

Akkuleistung bleibt ein Problem
Wo Licht ist, ist auch Schatten: Die R8 Mark II nutzt weiterhin den kleinen LP-E17-Akku. Die CIPA-Laufzeiten sind mit 340 Aufnahmen über den Monitor und 220 Aufnahmen über den Sucher nicht gerade üppig – und das sind schon die geschönten Werte, bei denen der Stromsparmodus aktiv sein muss. Offizielle Werte ohne Stromsparmodus nennt Canon gar nicht, DPReview spricht hier von 270 Bildern mit Monitor und gerade mal 150 Bildern mit Sucher.
Ein zweiter Akku oder eine Powerbank dürften für die meisten Nutzer also Pflicht sein. Immerhin lässt sich der Akku über den USB-C-Anschluss direkt in der Kamera laden, und die R8 Mark II kann per USB-C auch im laufenden Betrieb mit Strom versorgt werden.
Preis und Verfügbarkeit
Die Canon EOS R8 Mark II soll ab dem 20. Oktober 2026 erhältlich sein. Der Gehäusepreis liegt bei 1.799 Euro (UVP) und somit etwas niedriger, als es die Gerüchte hatten vermuten lassen. Im Vergleich zur alten R8 ist die R8 II außerdem nicht teurer geworden.
Im Kit mit dem RF 24-105mm f/4-7.1 IS STM werden 2.199 Euro fällig. Der Extension Grip EG-E2 kostet ca. 100 Euro. Die bisherige EOS R8 soll laut Canon weiterhin im Programm bleiben.
Damit positioniert sich die R8 Mark II preislich sehr nah an der Nikon Z5 II, die ebenfalls IBIS, Joystick und einen 24-MP-Sensor mitbringt, dafür aber zwei Kartenschächte, einen höher auflösenden Sucher und eine deutlich bessere Akkulaufzeit bietet. Canons Stärken liegen vor allem bei den Videofeatures und den Anfänger-freundlichen Funktionen. Der Wettbewerb in diesem Segment bleibt spannend.
Wie gefällt euch die neue Canon EOS R8 Mark II?
Die wichtigsten Spezifikationen im Überblick
- 24,2-MP-Vollformat-CMOS, DIGIC X
- IBIS mit bis zu 7,5 Stufen (in Kombination mit IS-Objektiv)
- 40 B/s elektronisch
- Voraufnahme mit bis zu 20 Bildern (0,5 s)
- Dual Pixel CMOS AF II, bis -7,5 EV
- 4K/60p oversampled aus 6K, Full-HD/180p
- C-Log 3, HLG, LUT-Unterstützung
- 2,36-Mio.-Punkt-OLED-Sucher (0,7x)
- 3-Zoll-Monitor, seitlich schwenkbar
- 1x UHS-II-SD-Karte
- WLAN (2,4/5 GHz), Bluetooth 5.3
- USB-C (10 Gbit/s), Micro-HDMI
- 546 g (mit Akku und Karte)
- Preis: 1.799 Euro (Body), ab 20. Oktober 2026


Durch die geringe Größe der Kamera finde ich das neue Design weniger dramatisch, als es erstmal aussah. Ich hätte sie trotzdem gerne etwas “flutschiger” gehabt, wie die R8.
Hat der IBIS wirklich so wenig Einfluss auf die Akkulaufzeit? Oder wird der für die CIPA Messung einfach ausgeschaltet?
Derartige Sorgen und Probleme habe ich nicht. Ich bleibe analog unterwegs.
Habt ruhig weiter euren Spaß mit eurer sinnlosen Technik.
Dann bist du bestimmt auch noch mit Kolzvergaser im Auto unterwegs und hörst mit dem Gramophon Musik.
heieieieieiei, wach auf !
Auto?
Pferdekutsche !
Analog ist tot! War eine schöne Zeit mit Nikon F, F2, F3, F4 – aber der Fortschritt lässt sich eben nicht aufhalten….und die digital entstandene Bildqualität ist zehn Mal besser. Gehen Sie doch bei Gelegenheit in eine Lottannahmestelle mit Zeitschriftenverkauf oder in eine Bahnhofsbuchhandlung. Dort finden sie eine sehr große Auswahl an Publikationen. Was meinen Sie? Sind davon die Fotos von einer einzigen Zeitschrift mit einer analogen Kamera entstanden? Die Zeiten sind (glücklicherweise) vorbei, müsste sich auch in der Ex-DDR herumgesprochen haben…
Sinnlose Technik… Was für ein schwachsinns Kommentar. Kannst du ja gar nicht beurteilen, wenn du nur mit analog unterwegs bist. Wenn du deine “analogen” Bilder im Internet präsentieren möchtest, musst du sie ja erst mal digitalisieren.
Ja bin bedingt bei Dir. Ich fotografiere auch gerne mit meiner AE-1 Prog., aber das Heavy Lifting macht meine DSLR.
Dafür hat so mancher Kommentator andere Probleme, aber merkt es zu seinem Glück nicht mal.
Tja, der eine hat Spaß an “sinnloser” Technik, der andere daran, täglich sinnlose Kommentare rauszuhauen.
Super: Mut für Veränderung / Neues Design, mir gefällt es! Ich fotografiere, darum ist mir die Leistung des Akku nicht so wichtig.
Grüße aus dem Schwarzwald Jens. Schaut in mein Link …
Wozu bitte, braucht man einen Ibis?
Geht nicht auch ein anderer Vogel?
…ich habe richtig Pipi in den Augen vor lauter lachen, Du bist sehr lustig 👍
Ja, ja, Blende acht, wenn die Sonne lacht.
Aber mit Ibis kann man auch noch mit 1/-achtel Sekunde aus der Hand fotografieren und gute Resultate erzielen. Aber dann sind die Kindlein schon zuhause bei Mami.
Auf der Erde ist der ganz nützlich. Natürlich brauchst du den auf einer DDR Mondbasis nicht.
Ich bin ein bisschen enttäuscht, das einzige, was ich da noch interessant dran finde. Ist jetzt wirklich der Lichtwert in der Dunkelheit. Ich hatte mal kurz die R3 und war fasziniert, was diese eine Stufe in der Dunkelheit ausmacht. Nur die wiegt ja fast doppelt so viel und kostet auch so viel.
Gehäuseoptik hin oder her, letzten Endes kommt es nicht aufs Aussehen an, sondern darauf, wie gut sie in der Hand liegt und vor allem auf die “inneren Werte” und die sehen auf den ersten Blick gar nicht schlecht aus. Was Dynamikumfang und Rauschverhalten angeht, muss man Tests abwarten. Was für mich allerdings ein absolutes “No Go” wäre, ist der kleine Akku mit der sehr geringen Aufnahmezeit, das wäre für mich ein Grund, diese Kamera nicht zu kaufen. Wäre ich noch bei Canon und bräuchte eine neue Kamera, würde ich mir heutzutage wohl eine gebrauchte R5 kaufen, denn die bekommt man inzwischen für ungefähr den gleichen Preis. Sicherlich gibt es ein paar Kleinigkeiten, wo die R8II die Nase vorn hat (wie z.B. Seriengeschwindigkeit), das wäre für mich aber nicht ausschlaggebend, da würden mir die 20 fps der R5 mehr, als ausreichen. Bei den für mich wichtigen Specs sehe ich eine R5 deutlich im Vorteil (deutlich besserer Sucher, großer Akku, höhere Sensor-Auflösung, mechanischer Verschluss mit 12 fps, usw.). Bei der R8II müsste ich wohl erstmal 5-8 Akkus dazukaufen und diese dann ständig wechseln zu müssen, wäre mir persönlich zu nervig (ich nutze für Wildlife z.B. oft Serienaufnahmen, aber auch bei meinen Langzeitbelichtungen… Weiterlesen »
Fage zum Akku: es müsste doch möglich sein die Kamera mit Dauerstrom: Dummy-Akku zu versorgen?
Möglich, wäre für mich aber auch keine sinnvolle Alternative, da ich fast immer irgendwo draußen in der Natur unterwegs bin, wenn ich fotografiere (meist mit dem Fahrrad). Wenn ich dann z.B. noch eine Powerbank an der Kamera baumeln hätte, wäre mir das viel zu unpraktisch. Wenn man hauptsächlich im Studio fotografiert, wäre das vielleicht was anderes.
Aber ich bin auch schon vor Jahren von Canon zu Sony gewechselt (beim Umstieg von DSLR auf DSLM), da haben alle Vollformatmodelle große Akkus, auch die kleinen Gehäuse der a7c Reihe.
Im Artikel steht, dass man die Kamera über USB-C im Betrieb mit Strom versorgen kann. Das dürfte praktikabler sein, als ein Dauerstrom-Akku-Adapter.
Bei der R8 fungiert der Akkufachdeckel auch als An-/Ausschalter. Bin mir nicht sicher, ob man den offen stehen lassen kann.
Nimm einfach genügend Ersatzakkus mit – so schwer sind die Dinger ja nicht. Oder versorge die Kamera mit einer Powerbank über USB-C. Akku-Dummys braucht man heute nicht mehr 😉
Aber wenn ich mir noch “genügend” Ersatzakkus für ca. 50,- Euro pro Stück sowie diesen Extension Grip für 100,- Euro dazukaufen muss, kann ich mir gleich eine richtige Kamera (z.B. R6iii) kaufen, die dazu nichtmal häßlich ist.
Wenn du einen Ersatzakku mitnimmst, hast du die Kapazität des Großen. Und der Extension-Grip hat damit rein gar nichts zu tun.
Wenn bei dem kleinen schwachen Ding ein Ersatzakku genügend sein soll, dann herzlichen Glückwunsch. Dann hättest Du es oben auch so schreiben können.
Und doch. Der Extension Grip hat etwas damit zu tun, denn er verteuert die Kamera um 100,- Euro. Und schwuppdiwupp ist eine R6ii oder R5 bei ähnlichem Preis, die deutlich bessere Variante.
Reden wir nur aneinander vorbei oder verstehst du es wirklich nicht? Ich habe Jens geantwortet und dabei ging es um die Stromversorgung. Der optionale Extension Grip hat damit nichts zu tun – wenn du trotzdem einen benötigst: Feel free.
Der kleine Akku LP-E17 hat bei Kapazität und Preis die Hälfte des LP-E6 – ist also ein Nullsummenspiel. Egal, wieviel Energie du selbst benötigst: Feel free.
Darf ich davon ausgehen, dass du es jetzt begriffen hast?
Genauso sieht es aus. Eine gebrauchte R5 übertrumpft dieses halbbare Ding in allen Eigenschaften und Bereichen.
Verstehe das Problem nicht. Ok, sieht aus wie ne A7, aber sieht gut aus.
Was ist eigentlich schlimmer? Wenn man sagt, dass die häßlich ist oder wenn man sagt, dass die wie eine A7 aussieht? 😂
Sehe ich auch so. Canon hat alles richtig gemacht. Nur der Akku dürfte größer sein.
Meine Erfahrung: Wenn Akku leer dann Akku leer – egal wie groß er ist 😉
Die mangelhafte Akkulaufzeit wäre für mich der Hauptgrund diese Kamera definitiv nicht zu kaufen.
Besitze selber eine Canon R 6, da ist der Akku auch nicht berauschend, die Bedienung teilweise umständlich beim z. B. Selbsttauslöser, bzw. Isoeinstellung
aber die Bildqualität ist im Normalbereich und vor allem bei hohen Isowerten hervorragend.
Solche Kameras müssten eigentlich Akkus haben deutlich jenseits der 4000mA bei ihrem Stromhunger.
Wo bitte, kommen wir hin, wenn sogar Canon sein Design weglässt. Klar ist sie nicht so hässlich wie eine Sony, und diesen Fehler mit den öden, flachen Schultern hat Nikon auch schon gemacht. Auch bei Lumix sind die G Modelle sportlicher als diese ganzen eckigen Kisten. Aber bei Canon, dem Meister moderner Gehäuse, da ist sowas schon extrem. Nun gibt es einen nur lackierten Nacktmulch mit Griff im Speckmandel mehr. Natürlich dürfte sie als putziger, neumodischer Trendartikel ein Hit für Influencer Kids werden, aber sonst..🙈pfff. Und da Ibis oder Joystick für mich noch nie Kaufgründe waren, aber eine halbwegs gute Akkuleistung schon, sind meine Fragen beantwortet.
Nach dem ersten Schrecken 👀.. muss man wohl abwarten ob sie sich in echt so nach Plastik anfühlt, wie sie hier wirkt…sofern man sowas haben möchte. Canon folgt da eben dem Lifestyle…wo Kameras hübsch aussehen sollen, wie ihre ehemaligen M50, Fujis XT 30 oder Sonys A6xxx, die auch mehr wie nette Schächtelchen aussehen und kaum beledert sind. Anspruchsvolle Fotografen greifen sowieso zu R5 oder 6, bei 1800 Euro ist eine R6ii ja auch nicht mehr weit entfernt.
Also im Grunde genommen nichts Neues. Von dem her uninteressant
Akku ist für Vielphotografierer ein Manko. Mit Akko aus 750, RP wären es dann bei mir 3. Da kommt man schon zurecht. Ansonsten; Geschmäcker sind schon mal verschieden. Auf der Website von Canon wird sie recht klein beschrieben. Vermutlich so wie die RP. Dann ist da auch ein Bild VF und APS-C drin um die große Möglichkeit von VF darzustellen. Finde ich wie den Schuss in das eigene Bein. Oder will man keine APS-C Kamers mehr verkaufen?
Die schaue ich mir die R8 II dann mal an. Meine Fotohändler in Aachen (Preim und Audiophil) sind da recht großzügig mit Ausprobieren. Interessant finde ich die Filterwahlmöglichkeiten. Auch die Langsameinstellung (Zeitlupe). Wäre so etwas für die Flügelschläge der Libellen zu studieren. Das ist für mich wie ein kleines Wunder.
Zumindest bietet Canon im VF Format eine recht preiswerte Kamera an. Kann man ja noch bis zu den black weeks und anderen Gelegenheiten warten. Bis dahin wird man genug Kommentare und Testergebnisse haben.
Ich denke nicht, dass Canon dieses Jahr zum Black Friday/Monday/Week schon mit dem Preis für die R8 II runter geht. Dafür kann man wahrscheinlich die R8 günstig bekommen.
Und ja, natürlich will Canon keine APS-C Kamera verkaufen, wenn Vollformat die Alternative ist.
Canon macht jetzt auch Sony Kameras🤣
Hoffentlich nicht. Die Sonys sollen ja nicht schlechter werden……oder?
Auch wenn uns Einige glauben machen wollen hier gibt es Ähnlichkeiten zu Sony, entspricht das Design eher einer GFX. Aber ganz klar kann man die T80 erkennen. Ich finde sie gut.
Die T80 hatte kein Moduswahlrad. Einzig das Prismengehäuse sieht etwas ähnlich aus. Ich habe diese und viele andere Canon Klassiker hier zu Hause.
Leute, es ist quasi ne leicht gehobene Einsteigerkamera, da ist das mit dem Akku zu Verschmerzen.
Andere Modelle in der Preisklasse haben alle ähnliche Reichweiten ( R10 / R8 etc. )
Wenn man ausserhalb des Canons Universums schaut kriegt man für das Geld deutlich bessere Akkulaufzeiten. Die relativ bescheidene Laufzeit hat mich schon bei meiner R50 damals genervt. Bei der Z5II musste ich bisher auch bei stundenlangen Sessions nie den Zweitakku einsetzen.
Akku Laufzeit ist für mich so ziemlich das Unwichtigste. Wichtig sind AF, BQ, Bedienbarkeit. Einen Zweit- oder Dritt-Akku kann man dazu kaufen. AF Performance hat man oder hat man nicht.
Wahre Worte!
Also ich dachte beim ersten Blick, sieht aus wie eine Fujifilm GFX.
Mit der T70 und T80 hat das Design nur am Rande Ähnlichkeit. Besagte Kameras hatten damals keine PASM Räder, sondern viele Tasten und LCD Displays. Der Alpha 7 Serie gleicht die neue Canon deutlich stärker. Aber warum auch nicht. Sieht gut aus finde ich.
Die Optik finde ich klar, schnörkellos und aufgräumt. Nach erstem Schock gefällt sie mir jetzt richtig gut. Die Form der M50 damals gefiel mir auch aber war mir zu klein…davon hat die Neue auch etwas. Klar, die “runden” Modelle liegen gut in der Hand, aber mir kommen sie immer vor wie “aufgepumpt”. Ein bisschen kantiger und geradliniger steht Canon auch ganz gut.
Ich denke, daß sie was für mich was ist.
Ja, der Akku macht mir auch ein.paar Sorgen, ich hatte die R8 MkI, da ging es auch immer relativ schnell zu Ende mit dem Saft. Bei meiner Fuji X-S20 hält der Akku ewig, gefühlt wie früher DSLR.
Ich muss das Ding in Natura sehen, Papier (Monitor) ist geduldig. Auf dem Foto sieht der Kunststoff allerdings nicht sehr hochwertig aus. Unabhängig davon, alleine schon wegen dem Sucher würde ich eine gebrauchte R5 kaufen, die kostet nicht mehr und kann – bis auf für mich unwichtige Dinge – alles besser und kostet nicht mehr.
Was soll das sein? Ein Kamera mit 24 Mpx ohne mechanischen Verschluss mit gering auflösenden Sucher, Mini-Akku. Dabei deutlicher fetter als der Vorgänger und 20% schwerer. Noch dazu ein Design, was richtig schlecht von der T80 abgekupfert wurde. Offensichtlich hat der Designer eine T80 und eine A7 auf dem Tisch stehen und konnte sich nicht so ganz entscheiden. Ich schätze Canon für seine Kameras, aber die hier ist ein kompletter “Fail”.
Wenn einem die Optik nicht zusagt – einfach nicht kaufen.
Canon hat halt mal die Pfade des rund gelutschten verlassen – sieht doch gar nicht mal so verkehrt aus.
Mich würde der miese EVF, das lächerliche Display und die geringe Akkulaufzeit stören, aber in dieser Preisklasse darf man wohl keine Ansprüche stellen.
Ich bin gespannt ob man bei Canon in diese Richtung zukünftig weitere Gehäuseoptionen anbieten wird, oder es die low budget Alternative bleibt.
Für mich hat diese Canon auch Ähnlichkeit mit einer Sony A7, aber auch eine GFX. Wobei das Internet die Ähnlichkeit zwischen A7 und GFX jetzt auch nicht großartig breitgetreten hat.
Naja, was Canon zu dem Design geritten hat wüsste ich auch gerne – zumal es beinah allgemeiner Konsens ist, dass Sony nicht für schöne Kameras bekannt ist. An der Stelle muss ich auch sagen, dass ich noch nie vor einer Kamera gestanden habe und sagte, „boah hat die ein tolles Design – die hätte ich aber gerne“.
Die inneren Werte sind auf jeden Fall solide. Mir würde der zweite Kartenslot fehlen, aber ich bin sicher auch nicht die Zielgruppe.
„boah hat die ein tolles Design – die hätte ich aber gerne“
…also vom Design her würde ich eine Hasselblad einer GFX bevorzugen und eine Leica M vor jeder anderen KB Kamera 📷 Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten 👍
… doch, darüber kann man sich vortrefflich streiten: boah ist die häslich – die würd ich nur geschenkt nehmen!
… 🤢😭🍻🥂🦁 …
…was meinst Du, die Hasselblad oder die Leica ?
… Praktica? …
… 😵🥂🧸 …
Das ging mir als Kind mit der A1 so: ich hab mir die Nase am Schaufenster platt gedrückt. 📷📸🦁
Nein ist nicht allgemeiner Konsens ausser vielleicht in der Canon Fanblase. Design ist Geschmackssache. Canon und Nikon sind erst recht nicht für schöne Kameras bekannt. Das ist eigentlich nur Fuji und evtl. Leica. Mir gefällt das minimalistische Design der Sonys sehr gut.
Du hast mein Wort „beinah“ überlesen.
In meinem ersten Kommentar Entwurf wollte ich auch die „Stärken“ des Sony Design betonen, ich hätte es pragmatisch genannt (Backstein mit vielen Knöpfen). Schau dir mal eine Sigma oder Leica, wie du selbst sagst, genauer an. So sieht minimalistisch aus 🙂
Sonys sind nicht schön. Man kann sie schön finden, outet sich aber damit als Fanboy. Allerdings sind Canon und Nikon Kameras auch alles andere als schön. Insofern unterscheiden sich die Kameras nicht. Aber das ist auch nicht nötig, Kameras sind – zumindest für mich – Werkzeuge und die müssen ihre Funktion erfüllen. Das tun alle drei, je nach Genre, mehr oder weniger gut. Ich persönlich finde – aber das ist natürlich subjektiv – das Canon, speziell für Anfänger oder Markenwechsler von der Bedienung her am Intuitivsten sind und sehr gut in der Hand liegen. Sony hat die meisten Optionen bei Objektiven, das mag für den ein oder anderen fantastisch sein, aber ich habe 9 RF Objektive und davon brauchen tu ich dreii, zwei weitere nutze ich gelegentlich und vier praktisch nie. Nikon ist besser als sein aktueller Ruf, allerdings finde ich sie im Vergleich zu schwer.
Die erste Canaon die mir gefällt.
Ich glaube aber das eine Pana S5ii ggf auch X etwas günstiger und vom Bedienkonzept besser ist.
Mir gefällt die R8ii (Pseudo-Retro) sehr gut, greift sie doch in ihrer Designsprache auf klsssuch-kantige A-F-T-Elemente zurück ohne Canons Ergodesign zu verraten – dies wird es “Colani-Feinden” einfacher machen eine Canon zu erwerben – Canon hat sehr gut erkannt, dass die eigene Objektivreihe keinerlei Designpotenzial für eine “echte Retrokamera” anbietet – die Konsequenz sieht man auf dem Foto mit dem 1,2 45er – absolut harmonische Kombination des Designs – Canon hat einen Megaseller designt, ganz sicher!
(Ich hatte lange Zeit die RP mit dem 24-240mm als griffbereite FF-Bridge unterm Autositz – der kleine Akku 🔋 ist und bleibt ein Problem(chen), welches sich mit einem zweiten in der Hosentasche lösen lässt – und seltener zum Einsatz kommen musste, als man denkt – zumal Canon auch bei der R8ii das Energie-Management weiter verbessert haben sollte.