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Tamron 16-50mm f/2.8 A vorgestellt: Lichtstarkes APS-C-Zoom für vier Kamerasysteme

Tamron hat das 16-50mm f/2.8 A vorgestellt, ein besonders kompaktes und lichtstarkes Standardzoom für APS-C-Kameras von Sony, Canon, Nikon und Fujifilm.

Erst gestern Abend hatten wir über die Leaks berichtet, jetzt ist es offiziell. Tamron hat das 16-50mm f/2.8 A (Modell B091) vorgestellt, ein kompaktes, vielseitiges Zoom für spiegellose APS-C-Kameras. Das Objektiv erscheint direkt für vier Bajonettsysteme und positioniert sich als günstigere und leichtere Alternative zum hauseigenen Tamron 17-70mm f/2.8.

Kompakt, leicht, lichtstark

In der Sony-E-Version wiegt das neue 16-50mm f/2.8 nur 305 Gramm bei einer Länge von 79,6 mm und nutzt 55-mm-Filter. Das Objektiv ist über die gesamte Länge kaum breiter als diese 55 mm und hat damit ein schlankes Profil an der Kamera. Im Vergleich zum 17-70mm f/2.8 ist es 42% leichter.

An Sony, Nikon und Fujifilm deckt das Objektiv eine KB-äquivalente Brennweite von 24 bis 75 mm ab. An APS-C-Kameras mit Canon RF-Bajonett sind es aufgrund des etwas höheren Cropfaktors 25,6 bis 80 mm. Je nach Anschluss variieren Gewicht und Abmessungen leicht. Die schlanksten Versionen sind die für Sony E und Fujifilm X, die größte und mit 315 g schwerste ist die für Nikon Z. Alle Varianten nutzen ein 55-mm-Filtergewinde.

Optik und Autofokus

Der optische Aufbau besteht aus 14 Linsen in 10 Gruppen, darunter ein LD-Element, zwei GM-Elemente und zwei hybride asphärische Linsen. Die sieben Blendenlamellen bilden laut Tamron eine nahezu kreisrunde Öffnung bis zu zwei Blendenstufen unterhalb der Offenblende.

Für den Autofokus kommt Tamrons VXD-Linearmotor zum Einsatz. Am Weitwinkelende fokussiert das Objektiv bis auf 15 cm heran und erreicht so einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:4,5. Bei 50 mm liegt die Naheinstellgrenze bei 29 cm mit einem Maßstab von 1:4,8.

Neues Design und USB-C

Das 16-50mm f/2.8 A ist das zweite Objektiv in Tamrons neuem “Toned Profile Next”-Design, das mit einem neuen Look, einem kürzeren Namensschema sowie neuen Deckeln und Verpackungen daherkommt. Im Rahmen dieses Designs wird die Bezeichnung “VXD” auf dem Objektiv nicht mehr aufgedruckt, da alle künftigen Tamron-Objektive diesen Motor nutzen werden. Auch das “Di III” für spiegellose Objektive ist aus der Bezeichnung verschwunden, nur noch das “A” für APS-C bleibt. Schalter, Tasten oder einen Blendenring sucht man am Gehäuse vergeblich. Der neue Frontdeckel verfügt über seitliche Ösen für ein Sicherungsband.

Die Konstruktion ist gegen das Eindringen von Feuchtigkeit geschützt und die Frontlinse trägt eine Fluorbeschichtung. An der Unterseite befindet sich eine USB-C-Buchse, über die sich in den Sony- und Nikon-Versionen die Tamron Lens Utility Software nutzen lässt. Die Canon-Version erlaubt immerhin Firmware-Updates via USB-C, die Fujifilm-Version ist mit Lens Utility nicht kompatibel.

Preise und Verfügbarkeit

Tamron 16-50mm f/2.8 A jetzt bestellen:

Tamron setzt auf einen gestaffelten Marktstart. Die Versionen für Sony E und Canon RF sind ab dem 29. Oktober erhältlich. Die Nikon-Z-Version folgt am 19. November, die Fujifilm-X-Variante am 17. Dezember 2026. In Deutschland liegen die Preise bei 469 Euro (Sony E, Fujifilm X) beziehungsweise 499 Euro (Canon RF, Nikon Z). Vorbestellungen sind ab sofort möglich.

Wie sich das neue Tamron 16-50mm f/2.8 A in der Praxis und im Vergleich zur Konkurrenz schlägt, haben wir in einem separaten Artikel zusammengefasst.

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2 Kommentare
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Manfred

Jetzt hat man eine Auswahl an lichtstarken Standartzooms bei Canon RF, da kann man nun wirklich nicht maulen…😊

Wankelmuth

Für Nikon User nicht so spannend. Das hauseigene 16-50 ist stabilisiert und vermutlich optisch besser, wenn auch etwas teuerer.

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