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Adobe Lightroom 7 soll im Oktober 2017 vorgestellt werden

Es gibt erste Gerüchte zum einen konkreten Erscheinungsdatum für Adobe Lightroom 7. Anscheinend soll die neue Software im Oktober vorgestellt werden.


Update 18.10.: Inzwischen wurde die neue Lightroom Version offiziell vorgestellt! Alle Infos haben wir in einem neuen Artikel verarbeitet.


Adobe Lightroom 7 Erscheinungsdatum

Erst vor wenigen Tagen haben wir über die ersten Details zu Adobe Lightroom 7 gesprochen – und nun gibt es auch konkrete Informationen zu einem möglichen Erscheinungsdatum. Gerüchten zufolge soll die neue Software nämlich im Oktober 2017 vorgestellt werden. Das macht Sinn, denn vom 18. bis zum 20. Oktober findet die Adobe Max Konferenz statt und das wäre natürlich die ideale Bühne, um eine Software wie Lightroom 7 zu präsentieren.

Bessere Performance

Was weiß man sonst schon über Adobe Lightroom 7? Insgesamt kann man sich sehr sicher sein, dass Adobe an der Performance der Software gearbeitet hat. Lightroom 7 soll insgesamt spürbar schneller werden, das haben erste Beta-Tester auch schon bestätigt. Ansonsten wird Adobe sicherlich hier und da den Funktionsumfang erweitern und sonstige kleinere Anpassungen vornehmen. Wie genau diese Anpassungen aussehen werden, wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht.

Wird es wieder eine Einzelversion geben?

Viele von euch haben in den Kommentaren schon durchblicken lassen, dass sie Lightroom 7 nur dann kaufen würden, wenn die Software ohne Abo und als Einzelversion erhältlich wäre. Das aktuelle Lightroom 6 kann wahlweise als Einzelversion gekauft werden (zum Beispiel hier bei Amazon), gleichzeitig ist Lightroom aber auch Teil des Adobe Creative Cloud Foto-Abos. Dort wird die Software dann Lightroom CC genannt und es fallen monatliche Kosten an, man mietet das Programm also gewissermaßen.

Ob es Adobe Lightroom 7 wieder als Einzelversion geben wird oder ob man dann zwingend ein Abo abschließen muss, ist noch nicht bekannt. Doch insgesamt dürfte das Abo-Modell bei Adobe jede Menge Geld in die Kassen spülen, weshalb der Hersteller sicherlich primär Lightroom CC verkaufen möchte. Hoffen wir, dass es trotzdem noch eine Einzelversion geben wird, damit man sich als Kunde frei entscheiden kann, welche Variante man kaufen möchte.

Wenn es Lightroom 7 nur als Abo-Version geben sollte – würdet ihr dann zu einer anderen Software wechseln? Was wäre für euch die erste Alternative?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

35 Kommentare

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  • Da Ligthroom für mich die zentrale Software für Bilderverwaltung und Bilderentwicklung ist, kommt für mich ein Wechsel der Software nicht in Frage (würde mir zumindest extrem schwer fallen). Die Abothematik ist ja nicht exclusiv von Adobe, sondern gibt es auch bei anderer Software, die ich benutze. Mein Hauptkritikpunkt ist eigentlich, daß ich Lightroon nicht als einzelnes Abo, sondern nur in Kombination kaufen kann – ich brauche/will PS nicht, aber soll dafür zahlen. Also ein realer Preis für ein Single Abo für Ligthroom und ich würde dies wohl abonnieren.

    • Ja, dem kann ich nur zustimmen , LR als Abo alleine wäre sicher für viel kein Thema udn würden es nutzen. Warum Adobe hier so stur an der gesamtpaket Stragie festhält , weiss keiner und ist extreme abzocke und unflexibel.

  • Ich warte jetzt schon sehr lange auf LR 7, da ich hauptsächlich meine Urlaubsfotos bearbeite. Eine Kaufversion wäre mir am liebsten oder ein Abo aber dann nur für LR vielleicht für 4,99 oder einen vergleichbaren Preis. Habe mich auch schon mit Alternativen beschäftigt und auch schon meinen Unmut über CC bei Adobe Deutschland geäußert. Hoffe, dass die Kunden erhört werden. Also Daumen drücken! Bin zumindest sehr froh hier von den Gerüchten zu hören.

  • Kaufabo kommt nicht in die Tüte, ein Jahr ist schnell um, die aufgelaufenen Kosten sind für einen Hobbyisten einfach zu hoch.
    Kaufen sofort.
    Ich nutze Lightroom 5 + Affinity Photo, was will mann mehr?

  • Ja, LR als einzelnes Abo wäre vorteilhaft. glaube auch, dass Adobe profitieren würde und mehr zuschlagen. Ich nutze PS überhaupt nicht. Lassen wir uns überraschen.

  • Habe Lightroom 5 und DxO. Liebe Lightroom aber wurde alt deshalb Wechsel zu DxO. Gute Resultate aber schlechteres Workflow als Lightroom. Nach Wechsel zu Fuji waren beide nicht mehr kompatibel. Aktuell Corel Aftershot 3 Pro. So weit zufrieden damit

  • Ganz ehrlich: Ich verstehe die Aufregung um das Abo-Modell überhaupt nicht.
    Ich finde den Preis für das Abo angemessen. Zwei hervorragende Programme, die ständig auf dem aktuellen Stand der Technik bleiben – und das zum Preis von zwei Schachteln Zigaretten oder eines kleinen Essens unterwegs.
    Wer PS gar nicht nutzen will, kann ja bei seinem Lightroom 6 bleiben, sollte sich aber auch nicht beschweren, wenn dieses nicht mehr neue Kameras unterstützt oder irgendwann einfach veraltet ist.
    Wer von Lightroom abhängig ist, würde denke ich auch wohl oder übel das Abo alleine für Lightroom bezahlen und sollte daher PS lediglich als Geschenk obendrauf ansehen.
    Wer wirklich ein Einzelporgramm sucht, kann sich ja mal mit ACDSee Ultimate vertraut machen. Angeblich soll es recht gut sein.
    Aber für mich gehört eine zuverlässige Softwarelösung zum Fotografieren dazu. Die Preise für das CC-Abo sind absolut fair. Die ganze Aufregung kann ich daher nicht wirklich nachvollziehen.

    • Wenn man wie sie die Fotografie als Profi und Beruf betreibt, dann haben sie vollkommen recht. Sie können das Abo ja komplett von der Steuer absetzen.
      Als Hobby oder Amateurfotograf ist dies Abo unverschämt teuer, wenn man eben nur Lightroom braucht. Von daher macht es sehr wohl Sinn, entweder Lightroom als Einzelabo oder als Kaufversion zu erwerben. Wir haben eben nicht die Möglichkeit es von der Steuer abzusetzen.

      • Auch ohne es von der Steuer absetzen zu können, halte ich den Preis für gerechtfertigt.
        Ich hatte Lightroom schon als Hobbyfotograf und nutzte PS über die Uni. Hätte es damals schon ein Abomodell gegeben, ich hätte mit Freuden zugegriffen. Und nein, ich war kein reicher Student.

        Aber meiner Meinung nach ist ein gutes Bildbearbeitungsprogramm ebenso wichtig wie eine gute Kameraausrüstung.
        Wenn man zum Beispiel feststellt, dass man ein teures Canon 24-70 2.8 durch ein Canon 24-70 f4 ersetzen könnte, spart man sich (Stand heute) genau 1000€. Dafür kann man sich dann 7 Jahre zwei Programme besorgen, die mehr Vorteile bringen als eine Blende.

        Ich meine damit, dass man die ganze Fotografie als einen großen Kostenpunkt ansehen muss, in den vieles einfließt: Kamera, Objektive, Akkus, Zubehör, Computerhardware und eben auch Software.

        Und ich denke als Hobbyfotograf, der nur Lightroom benötigt, kann man auch getrost auf LR 6 zurückgreifen. Wenn man dann doch mal eine neue Kamera kauft, deren Raws nicht von LR6 unterstützt werden, warten sie einfach zwei bis drei Monate, bis die Kamera um 150€ im Preis gefallen ist und sie können sich ein Jahr das CC-Abo gönnen.

        Ich verstehe durchaus, dass man denkt PS nicht zu benötigen. Und ich verstehe auch, dass das CC-Abo relativ teuer ist, wenn man eine recht preiswerte Kamerausrüstung hat.
        Aber ich verstehe nicht so ganz, warum man dann die neueste Version von Lightroom benötigt, wenn man ohnehin nicht viel Zeit mit der Nachbearbeitung verbringen will.

        Mit Ifran-View (als LR-Ersatz) und GIMP (als PS-Ersatz) kann man sicherlich auch tolle Ergebnisse erzielen und das sogar kostenlos.
        Mir ACDsee für einmalig unter 100€ bekommt man eine Lösung aus einer Hand, die für viele absolut ausreicht.
        Aber wenn man eben immer das Beste und Neueste will, benötigt man halt die Lösungen von Adobe. Und vermutlich würde man dann ohnehin alle ein zwei Jahre und Update holen. Insofern, ist das Abo wirklich eine faire Lösung für die Leistung, die man bekommt.

    • N.B. hat es ja bereits sehr zutreffend erklärt, ein Amateur sieht das Angebot von Adobe vermutlich aus einem anderen Blickwinkel als jemand, der seine Brötchen u.a. mit LR verdient. Klar sind da 12 Euro/pro Monat nicht viel. Aber 12 Euro hier, 12 Euro dort und noch für jede der vielen anderen Software, das summiert sich dann eben doch. Einfach mal in den anderen hineinversetzen, vielleicht klappts dann mit dem Nachvollziehen :-).

      Was die Preispolitik von Adobe angeht gibt es aber zwei weitere Punkte, die hier auch schon angesprochen wurden. Bisher konnte man LR als Einzelprodukt kaufen, man war also nicht gezwungen für ein Softwarepaket zu zahlen, das man nur zum Teil nutzt und an dem man nur zum Teil Interesse hat. Mir geht es einfach gegen den Strich, wenn ich gezwungen werde ein separates Produkt zu bezahlen, das ich überhaupt nicht brauche und nicht nutze. Das ist für mich dann auch genau das Gegenteil von einem „Geschenk“, wie Sie es meinen, das ist für mich Geld aus der Tasche ziehen. Dass es nichts anderes ist, sieht man ja schon alleine daran, dass es keinerlei technischen Grund dafür gibt, LR und PS nicht separat anzubieten. Das gilt dann erst recht, wenn man bis heute LR separat kaufen konnte und nun genau dies von Adobe eingestellt wird. „Sehr kundenfreundlich“ kann man da nur sagen. Das ist nämlich die typische Arroganz eines Marktführers, die Marktmacht auszunutzen, indem man damit beginnt, die Einnahmen für ein und das Gleiche nach oben zu treiben, während die Leistung verringert wird. LR gehört einem nämlich nicht mehr, wenn man nicht mehr bezahlt kann man es auch nicht mehr nutzen.

      Dann sollte man auch beachten, dass Adobe bisher – und wohl auch in Zukunft – für das Paket bereits in einem Jahr mehr verlangt, als LR als Einzelplatzkaufversion kostet. Innerhalb des üblichen Produktlebenszyklus solcher Programme von 2-3 Jahren zahlt man also mit dem Abo mehr als das 2-3fache des Kaufpreises. Hallo! Warum soll ich Jahr für Jahr mehr als den Kaufpreis an Abogebühren zahlen? Das ist vollkommen unverhältnismäßig und genau deshalb werde ich zumindest zu diesen Konditionen NIE bei Adobe ein Abo abschliessen. Da bezahle ich lieber den doppelten Kaufpreis und kaufe mir Capture One.

      Und was Ihr Argument angeht, wenn einem das Abo nicht passt, dann soll man es bleiben lassen: Ja, genau das werde ich machen und weil Adobe diese arrogante Haltung auch hat, werde ich sämtliche kostenpflichtigen Programme von Adobe meiden.

      • „Sämtliche kostenpflichtige Programme von Adobe meiden“ ist ja auch ihr gutes Recht. Und das kann ich sehr wohl nachvollziehen: Ihnen ist das Angebot das Geld nicht wert. Daher suchen sie sich einen anderen Anbieter, der für sie ein besseres Preis-Leistungsverhältnis bietet (Aber bedenken sie auch, ob die neue Software regelmäßig und kostenlos mit Updates versorgt wird).
        Aber ich finde, dass sie vielleicht das Produkt nicht vollständig verstanden haben: Sie sagen sie werden dazu gezwungen „ein separates Produkt zu bezahlen, das ich überhaupt nicht brauche und nicht nutze.“
        Und das finde ich nicht richtig. Sie zahlen für eine „Software Lösung für Fotografen“ Das beinhaltet nunmal LR und PS. Und dafür setzt Adobe einen Preis an Punkt. Ich kann mich an keine Diskussionen erinnern, warum man denn den kompletten Preis für PS zahlen muss, wo man doch nur Ebenen und das Pinselwerkzeug braucht. Nicht aber das Stempelwerkzeug, den Verflüssigenfilter oder sonst was. Auch da hat man doch nicht gefordert, dass man dann nur 20% für PS zahlt, weil man ja nur 20% des Programms nutzen wollte. Man war bereit diesen Preis zu zahlen, weil man Teile des Programms nutzen wollte.
        Und genau so ist es eben jetzt auch: man ist bereit für eine Software das Geld zu bezahlen oder eben nicht.

        Zur Frage Profi vs. Amateur: Gerade als Amateur denke ich, dass man es auch zu schätzen weiß, wenn man nicht gleich 1000€+ für eine Software bezahlen muss. für viele Amateure ist das schwierig zu stemmen und zu rechtfertigen. Eine Abo Lösung finde ich da kundenfreundlicher.
        Dass mir das Produkt dann nicht gehört ist auch richtig. Aber nehmen sie an sie kaufen sich PS für 1000€ und LR für 100€. Sagen wir der Preis für das Abo steigt auf 15€ pro Monat, dann stehen sie nach 6 Jahren mit leeren Händen da. Aber ein 6 Jahr alte Software ist in einem Bereich wie der Fotogarfie halt auch wirklich nicht mehr aktuell.

        Zugegeben: 150€ im Jahr nur für Lightroom ist zu teuer. Aber dann sucht man sich eben – so wie sie es tun – einen anderen Anbieter.
        Nur bedenken sie: nur weil sie das Potential eines Angebots nicht ausnutzen können, heißt das nicht, dass das Angebot an sich zu teuer ist und der Anbieter arrogant ist. Ich kann die Vorzüge eines I-Phones, eines SUVs oder eines vollgepackten Handyvertrags mit sämtlichen Flatrates auch nicht ausnutzen – daher kauf ich sie mir auch nicht. Für andere mag die Leistung jedoch genau das sein was sie brauchen.

      • Noch einmal kurz einen Kommentar, der das zusammenfass, was ich gerade ausführlich beschrieben habe:
        Adobe Lightroom ist tot. Es wird von Adobe vom Markt genommen. Traurig – ist aber so.
        Die einzige Möglichkeit das Nachfolgepordukt zu benutzen, ist ein CC-Abo für Fotografen abzuschließen.
        Wer die Möglichkeiten des Abos nicht braucht, muss sich eine Alternative suchen, oder so lang e bei LR6 bleiben, wie es die Technik erlaubt.

      • Naja, möglicherweise haben ja Sie nicht völlig verstanden, dass LR und PS zwei völlig separate Programme sind und es ausser kaufmännischen Aspekten keinerlei Grund existiert, die beiden Programmen ab sofort nur noch in einem Paket anzubieten. Dass dem so ist, zeigt ja die bisherige und jahrelang existente Praxis von Adobe, LR als separate Kaufversion anzubieten. Adobe könnte ja LR zumindest als separate Aboversion anbieten, aber selbst das verweigert Adobe seinen bisherigen LR-Kunden.

        Möglicherweise haben Sie auch nicht ganz verstanden, dass LR und PS zwei unterschiedliche Ansätze haben und zu unterschiedliche Zwecken dienen, auch wenn eine funktionale Überschneidung existiert. Ihr Argument zu bestimmten Funktionen, die PS enthält, man nicht braucht aber trotzdem bei PS zahlt geht deshalb an der Sache vorbei, ebenso wie die weiteren in die gleiche Richtung gehenden Argumente zu SUVs, iPhones etc. Ich rede von zwei in sich abgeschlossenen SEPARATEN Produkte, die man nach dem einzig verbliebenen Angebot von Adobe nun nur noch im Paket erhält und somit beide EIGENSTÄNDIGE PRODUKTE vollständig bezahlen muss, ob man sie beide benötigt oder nicht. Das ist in etwa so, als ob man ab sofort einen VW Golf nur noch dann erhält, wenn man gleichzeitig auch einen VW Passat dazu kauft. Ich benötige PS nicht, mir reicht LR vollkommen aus, denn ich will fotografieren und nicht in meiner sehr beschränkten Freizeit stundenlang retuschieren, aber das nur nebenbei. Wie man den Kommentaren hier und in anderen Foren sieht, bin ich damit bei weitem nicht alleine, auch mit dem Ärger, dass Adobe die LR-Kaufversion einstellt und damit zeigt, dass Adobe die Bedürfnisse dieser Kunden am Allerwertesten vorbeigeht. Das nenne ich arrogant, weil man meint, sich das leisten zu können.

        Ihre Sichtweise der Dinge trifft für diejenigen zu, die Interesse an LR und and PS haben. Für diese Kundengruppe mag das Angebot von Adobe interessant und vorteilhaft sein, das akzeptiere ich. Aber eben nicht für Kunden, die bisher nur LR benutzt haben und PS nicht benötigen.

      • Ich finde nicht, dass ich den Ansatz nicht verstanden habe.
        Mir ist klar, dass LR und PS zwei Programme sind, die eine unterschiedliche Ausrichtung haben.
        Mir ist klar, dass sie unabhängig voneinander funktionieren.
        Und mir ist auch klar, dass nicht jeder beide Programme benötigt.
        Das hat aber halt nichts damit zu tun, welchen Weg Adobe mit seinem Prokuktportfolio geht.
        Sie nehmen – vielleicht – LR als eigenständiges (in diesem Zusammenhang „einzeln zu erwerbendes“) Progamm vom Markt. Das mag man für gemein und gierig halten, aber das ist eine Entscheidung, die Adobe zusteht.
        Sie bieten es aber weiter an, und zwar als Teil einer Softwarelösung. Soweit ich weiß (ich kann mich auch irrren, da ich es selber nicht nutze) bietet ja Microsoft Word und Excel auch nicht einzeln an sondern nur als Officepaket. Jemand, der nur Briefe schreibt ärgert sich vielleicht auch darüber, dass er ein teures Kalkulationsprogram mitbezahlen muss – aber so ist es halt.
        Und bei Adobe müssen halt jetzt die LR Nutzer Photoshop ein wenig subventionieren. Früher war es vielleicht anders herum: dass Adobe LR deshalb so günstig anbieten konnten, weil PS so viel Gewinn abwarf. Vielleicht auch nicht – ich weiß es nicht.
        Vielleicht können wir uns darauf einigen:
        – ein CC-Abo nur für Lightroom is zu teuer
        – Als LR Nutzer darf man darüber verärgert sein, dass man von Adobe im Stich gelassen wird
        aber auch:
        – Adobe bietet für Fotografen, die eine Komplettlösung für die Nachbearbeitung suchen, ein faires Angebot
        – Adobe macht nicht nur ein günstiges Produkt teurer, sondern auch ein teures Produkt erschwinglicher und kommt damit genauso vielen Kunden entgegen, wie es auf der anderen Seite verärgert. Und um irgendwas günstiger anzubieten muss und darf Adobe auch an einer anderen Stelle die Preisschraube etwas anziehen.

        Vielleicht noch drei kleine Anmerkungen:
        Meine Nutzung an Programmen teilt sich in etwa so auf: 20% photomechanics / 70% Lightroom / 10% Photoshop. Aber diese 10% sind mir in der Tat einiges wert. Sie sehen: auch mir ist LR sehr wichtig

        Mein Beispiel mit dem Verflüssigenfilter ist nicht so weit hergeholt: Sie können diesen Filter benutzen, ohne irgendeinen anderen Regler in PS zu nutzen. Es ist ein eigenständiges Program. Mich würde es nicht wundern, würde es Adobe herauslösen und für 150€ als Adobe Liquify als Standalone verkaufen…

        Zu ihrem VW Beispiel: Es ist nicht so, dass sie VW zwingt sich auch einen Passat zu kaufen. Vielmehr sagt VW: Den Golf gibt es nicht mehr so zu kaufen. Sie können aber bei unserem „VW-Driving-Solution“ teilnehmen. Dabei zahlen sie 700€ im Monat und bekommen Zugang und Schlüssel für einen Golf und einen Passat. Die Autos gehören zwar uns, aber dafür kümmern wir uns um alle Reparaturen.“

    • Ich sehe das ähnlich. Allerdings nutze ich auch beide Programme. Dann ist es wieder ein gutes Angebot. Wenn man mal vergleicht was PS früher alleine gekostet hat. Früher habe ich mir auch alle LR Versionen gekauft wenn diese neu erschienen sind. Ich glaube da war man auch mal mit 150€ bis 200€ dabei. Umgerechnet auf Produktzyklus und Anschaffungspreis liegt das Abo nicht so weit daneben.
      Aber: inzwischen gibt es für den Hobbyfotografen andere brauchbare Alternativen. Für kleineres Geld.

    • Was ist das fuer ein Kommentar? Schoen dass sie den Preis angemessen finden, andere tun es nicht. Rein subjektiv. Objektiv betrachtet kostet das Abo trotzdem mehr als die Standalone. Objektiv ist teurer also schlechter. Was soll also diese aussage also bewirken? Anderen zu zeigen dass man geld zum rauswerfen hat? Adobe in seiner richtung bestaetigen? Auch wenn ein abo ok ist, ist es fuer den endkunden im endeffekt ein finanzieller nachteil wenn sich die abos pro monat dann auf 100-200 euro belaufen denn es gibt auch noch andere software die leute brauchen…es is ja ueberall beliebt abos zu forcieren. Das problem dabei ist aber dass man hier ein fuer den kunden gunstigeres system versucht zu verdraengen und so in kleinen schritten das geld abluchst. Diesem trend sollte man allein aus prinzip nicht unterstuezten. Einmal das abo model angenommen fuehrt nur schwer ein weg zurueck.

      Die aussage bei Lr6 zu bleiben ist auch maximal provokativ. Am beispiel von mir habe ich lightroom6 gekauft weil gegenueber Lr5 eine erhebliche mehrleistung versprochen wurde. Faktisch ist die Leistung aber ueber die Zeit zurueckgegangen. Bei gleichen equipment wie zum kaufzeitpunkt muss ich zum aktuellen stand Lightroom allr 20min neustarten weil es unmoeglich zu bedienen ist. Damit soll man also leben, es aktzeptieren und das soll fair sein? Immerhin geht man auch mit dem commitment zu einer software einen Vertrauensvorschuss ein, der fuer adobe schlicht nicht gerechtfertigt war…aber jetzt ist man ja schon im system. Natuerlich kann man sagen „bei lr6 bleiben und damit leben“ aber wie eben erwaehnt ist das eine einseitige betrachtungsweise die weit an der realitaet des kunden vorbei geht.

      Die Argumentation Ps als geschenk zu sehen… *LoL* zu jedem golf gibt es jetzt nen 7er bmw dazu…dafuer kostet der golf halt 70.000 euro…wer wirklich ein auto braucht wird den golf kaufen und den 7er kann man dann quasi als geschenk sehen…manno…

      Und wenn die abo preise subjektiv fair sind, waren die standalone preise einfach fairer…und fairer is often times better than fair….

      Ich kann also das gutheissen einer verteuerung nicht verstehen…zumal es hier nicht um ueberleben einer firma geht sondern darum ob sie x oder 2x mrd dollar gewinn machen…wohingegen viele nicht professionelle photographen solche investitionen nicht so leicht rechtfertigen. Und ehrlich gesagt lebt die industrie von genau diesen…

      Die motivation hinter ihrer ausfuehrung kann also jeder selbst interpretieren….besser wird dadurch aba mit sicherheit nichts

      • Es wird doch Niemand gezwungen ein Adobe Produkt zu nutzen…

        Wem es nicht passt, der kann doch auf die vermeintlich günstigere Konkurenz zurückgreifen.
        Alternativen sind vorhanden, wie bei praktisch allen „Waren“ im freien Handel.

        Letztendlich wird Adobe schon wissen, welches Angebot am lukrativsten ist.
        Und das ein Unternehmen Geschäftsmodelle ändert, um noch wirtschaftlicher zu sein, ist doch Alltag.
        Das es dabei immer auch ein paar „Verlierer“ gibt ist klar, aber das wird mit einkalkuliert …

        Daher wird es im Großen wohl mehr Fürsprecher dieses Abo’s, als Ablehner geben, sonst gäbe es das Angebot nicht.

        Und darum verstehe ich die ganze Aufregung nicht.
        Klar kann man sich ärgern.
        Aber wenn man einer geschäftlich „uninteressanten“ Minderheit angehört, wird auch das lauteste „Gejammer“ keinen Rückzieher Adobe’s auslösen.

        Also besser die Energie nutzen und sich um Alternativen bemühen… 😉

  • Ich stand nach dem Ende von Apples Aperture vor der Wahl: Capture One oder Lightroom. Die Unsicherheit um die Kaufversion (und die für mich bessere Bedienbarkeit/Konfigurierbarkeit) von Capture One hat mich dann von LR weggehalten. Insofern habe ich schon proaktiv „gewechselt“. Wäre ich jetzt bei LR wäre das Ende der Kaufversion auch das Ende von LR bei mir.

  • Habe das Abo praktisch seit dem 1. Tag und finde es klasse.
    Wenn ich überlege was damals allein für PS zu zahlen war, da ist es für mich die Optimale Lösung!

  • Die Abo-Version kommt für mich nicht in Frage – falls es die Kaufversion nicht gibt und diese nicht deutliche Vorteie bietet nutze ich Version 6 solange es geht—und steige dann aus/um!

  • Ich kann den meisten Vorrednern nur bescheinigen, dass sie mir aus dem Herzen sprechen: LR als Soloabo zu einem angemessenem Preis wäre für den größten Teil der Nutzer richtig, denn viele ( wie auch ich ) nutzen PS nicht und sollen dafür aber bezahlen. Ansonsten ist es schlicht eine Rechenaufgabe, ob man sich evtl. für eine Kaufversion entscheidet, so es denn eine geben wird! Nun liegt es am Hersteller, ob er eine Rechenaugabe auch lösen kann oder nur auf den schnellen Gewinn schaut und damit sicher einige bisherige Nutzer von LR irgendwo anders hintreibt, denn die Konkurrenz schläft nicht.

  • Mieten bedeutet doch auch, dass ich das Programm nur während der Mietdauer nutzen kann. Ich bleibe solange bei LR6, wie ich es benutzen kann. Dann kann ich auch ohne Abo auf meine Bilder zugreifen und diese bearbeiten.

  • Die vorgetragenen Argumente von fk-fotoreportagen vertreten sehr offensiv die Sichtweise des Herstellers Adobe. Ob da eine Beziehung zu vermuten ist ? Egal. Fakt ist, daß durch Abschluss einer sog. „Mietversion“ wie Adobe CC die Kundenbindung besser ausgedrückt die Abhängigkeit des Kunden erhöht wird. Das kann aus Herstellersicht legitimerweise gewünscht sein. Es ist aber ganz einfach die Frage, ob das Software-Produkt ein solches Alleinstellungsmerkmal im Markt genießt, daß dem mehrheitlich gefolgt wird oder eben nicht.
    Die vorgetragenen Vergleiche mit der Autoindustrie stimmen so nicht. Vielmehr ist es vergleichbar, wenn ein Autohersteller seine Autos nicht mehr verkaufen, sondern nur noch als Leasingvariante für Privatnutzer anbieten würde. Dort ist es nach Ende des privaten Leasingvertrages i.d.R. so, daß viele Fahrzeugmängel zu einer relativ hohen Vertrags-Nachzahlung führen, die den Kunden zum Abschluss eines neuen Leasingvertrages treiben. Wenn man da in keine Abhängigkeit als einzelner Käufer geraten will, muß man das einfach meiden und kaufen oder bei seiner Hausbank finanzieren.

    Ähnlich ist es bei LR. Wenn Adobe LR 7 nicht mehr als Kaufversion anbieten sollte, was aufgrund der vorhandenen Nachfrage töricht wäre, werden die Kunden sich zurecht – und ich werde das auch tun – die durchaus vorhandenen Wettbewerbs-Produkte genauer anschauen. In einseitige Abhängigkeiten lassen sich viele User zurecht nicht treiben, da hilft auch alles Marketing-Reden aus Herstellersicht nicht. Denn wenn man aus irgendeinem Grund nach einiger Zeit das Abo nicht verlängert, droht die Gefahr, daß die Bilder nicht mehr verwendet/bearbeitet werden können. Deshalb ist es stets gut, wenn es Wettbewerb gibt, der verhindert monopolartige Abschöpfungsversuche.

    • Hallo Thomas K.,
      eigentlich wollte ich das Thema ruhen lassen, aber ihr Kommentar über eine mögliche Beziehung hat mich dann doch wieder schwach werden lassen…
      Verzeihen sie mir, wenn ich jetzt nicht mehr jeden Beitrag einzeln durchsehe. Aber ich meine mich zu erinnern, dass ich GIMP, ACDsee, IrfanView, und LR6 als Alternativen erwähnt habe. Außerdem, dass ich photomechanics verwende, weil mich Lightroom zum Verzweifeln treiben würde, müsste ich die Auswahl in Lightroom machen.
      Dies alles sollte doch zeigen, dass ich mit Adobe sicherlich in keiner Beziehung stehe. Ich denke solche Unterstellungen müssen wirklich nicht sein. Mit einem einfachen „Viele Lightroom-Kunden sind wohl zu recht verärgert“ (mit diesem Satz zitiere ich mich sinngemäß selber), hätte ich mir sicher jede Menge Schreibarbeit sparen können. Ich wollte einfach nur zeigen, dass es eben nicht so einfach ist.
      Auch bei meinem, durch Sie inspierirtem, Autobeispiel, schrieb ich – oder wollte ich schreiben – dass einem das Auto nicht gehört, sondern dass man nur Zugang hat und die Wahl, welches man an diesem Tag nehmen möchte. Also genau das, was Adobe auch macht: Kunden an sich binden. Dass ein Wechsel immer Unannehlichkeiten mit sich bringt ist klar, deswegen machen es viele Leute nicht. Von einer Abhängigkeit würde ich da aber nicht sprechen wollen. Soweit ich weiß lesen auch die meisten anderen Programme das Adobe eigene DNG-Format. Selbst Bewertungen (Farbe, Sterne usw) werden aus den xmp-Daeien von anderen Programmen verarbeitet.

      Um also das Thema für mich in Frieden abschließen zu können und um mich mit dem Forum zu versöhnen:
      Nutzt eure mit Lightroom gesammelten Informationen und Erfahrungen um ein neues Bildbearbeitungsprogramm für euch zu entdecken und nutzt die Funktionen des neuen Programms, um neue, kreative Impulse zu erhalten.
      Nutzt eure (Nicht-)Kaufentscheidung dazu, Adobe zu zwingen, noch differenzierter auf die Kundenwünsche einzugehen und in Zukunft wenn nötig 6 verschiedene Kunfigurationsmöglichkeiten zu haben (LR und PS zum Einzelkauf / LR und PS als Abo / Nur LR als Abo / nur PS als Abo / LR und ein abgespecktes PS im Abo/ LR und ein abgespecktes PS zum Kauf) , damit jeder Kunde das für seine Bedürfnisse und sein Budget bestes Angebot bekommt .
      Und an alle, die eigentlich ganz zufrieden sind: Lasst uns hoffen, dass Adobe weiterhin ein bezahlbares Abo anbietet, das es uns ermöglicht, möglichst komfortabel all unsere Bildbearbeitungswünsche zu realisieren.

      • > Und an alle, die eigentlich ganz zufrieden sind: Lasst uns hoffen, dass Adobe weiterhin ein
        > bezahlbares Abo anbietet, das es uns ermöglicht, möglichst komfortabel all unsere
        > Bildbearbeitungswünsche zu realisieren.

        Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

  • Leider erkennen viele nicht den gewaltigen Pferdefuss in der Abo Version, man verpflichtet sich auf ewig einer Firma gegenüber mit Haut und Haaren, die jeden Nutzer dann nach Belieben erpressen kann. Weil hat man mal auf die Abo Version gewechselt und der Preis steigt in 5 Jahren auf 100 EUR pro Monat oder 300 EUR , dann verliert man automatisch alle Überarbeitungen der Vergangenheit (d.h. selbst diese Überarbeitungen die ich schon vor CC gemacht habe, weil man ja die Software an sich verliert und somit den Katalog nicht mehr öffnen kann. Das ist eine Form von Enteignung an meinem geistigen Eigentum die ich nicht akzeptieren kann. Unglaublich wieso man das als Profi oder Laie akzeptieren kann verstehe ich nicht.

    • Keine Ahnung was DU verlierst, aber ich bleibe weiterhin in Besitz meiner RAW Dateien.
      Und erpressen, womit?
      Die Bilder die Entwickelt wurden, sind als TIFF oder JPEG exportiert worden und stehen somit ausserhalb zur Verfügung.
      Sollte ich alte Bilder wirklich einmal neu entwickeln wollen, interessieren mich die alten Einstellungen wenig. Da beginne ich praktisch immer bei Null.

      Das kann ich dann auch mit einer anderen Software machen, völlig unabhängig von Adobe.

      Im übrigen ist mein Abo von anfangs 9,99€/Monat seit gut 2 Jahren auf 9,51€/Monat gesunken…

      • Was du verlierst? die „Überarbeitungen“ aus Lightroom die nach Beendigung des Abos nie mehr öffnen kannst. Mit diesen hunderten von Stunden bin ich schon erpressbar. Nach dem Abo stehst du wieder da als hättest du LR nie gehabt, mit völlig jungfräulichen Bildern. Bei einer Kaufversion kannst du noch in 10 Jahren deinen Katalog von heute einfach öffnen….

  • Was scheinbar niemand verstanden hat. Man bindet sich mit dem Abo auf ewig oder man verliert alle Überarbeitungen, sofern man die Fotos nicht mit den Überarbeitungen exportiert. Und das ist unglaublich. D.h. wenn man nach 5 Jahren und tausenden von überarbeiteten Fotos aussteigt, kann man diese Überarbeitungen nicht mehr „zerstörungsfrei“ nutzen. Wie sich auf so etwas Profis einlassen können ist mir ein Rätsel. Also am Ende der Cloud entweder JPG oder TIF mit den Änderungen von allen RAW-Fotos exportieren oder alles ist weg. Als ich Adobe hierzu gefragt habe hat man einfach aufgelegt…….Das läßt mich das schlimmste Denken.

    • *übrigens, die Updates sind raus (schon installiert), es gibt nur noch eine ABO Version!

      Ich weiß ja nicht wie Ihr das handhabt…
      Ich entwickle die Bilder, exportiere sie in das Format in welchem sie benötigt werden, übergebe sie dann dem Druck, oder Kunden, und gut ist…

      Entwickelt ihr die Bilder in LR, und guckt sie euch dann im Programm an, oder wie???

      Was interessiert mich eine Entwicklung von vor 6, 12, 24 oder mehr Monaten?
      Die Einstellungen benötige ich in der Zukunft eh nie wieder…

      Also nochmals kurz gesagt, mir sind Entwicklungseinstellungen von früher „wurscht“!
      Und das was wichtig ist, die RAW Dateien, sind für immer und ewig mein.

      • Wenn man nur von Auftragsarbeiten lebt klar, aber dann wundere ich mich über den Einsatz von Lightroom was ja eigentlich ein Archivsystem mit ein paar Fotofeatures war und eigentlich noch ist.
        Nein ich verwende Lightroom so wie es gedacht war als Archivsystem, dh. Fotos indizieren, bewerten, markieren betiteln und auch ein wenig verändern. Und all das ist nur noch solange verfügbar, wie das Abo läuft. Man muss sich vorstellen das wäre bei Word, man könnte dann nach Ablauf des Abos nur noch auf den Text im Asci-Code zugreifen oder als PDF, wie wäre das? Für ein Bildarchivierungssystem ist ein Abo die gefährlichste Wahl!