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Adobe stellt zwei neue Lightroom Versionen vor und setzt voll auf das Abo-Modell

Adobe hat zwei neue Versionen von Lightroom vorgestellt, Lightroom CC und Lightroom CC Classic. Dabei wird voll auf das Abo-Modell gesetzt, eine kaufbare Einzelversion gibt es nicht mehr.

Lightroom 7 ist da, aber ohne Einzelversion

Die Gerüchte der letzten Wochen haben sich bewahrheitet: Adobe hat im Rahmen der Adobe MAX Conference den Nachfolger von Lightroom 6 vorgestellt! Dieser hört allerdings nicht auf den Namen Adobe Lightroom 7, vielmehr streicht Adobe die kaufbare Einzelversion und setzt ab sofort ausschließlich auf das Abo-Modell. Angeboten werden dabei zwei verschiedene Versionen: Lightroom CC und Lightroom Classic CC. Was die Unterschiede zwischen diesen beiden Versionen sind, welche Neuerungen es gibt und was der ganze Spaß kosten soll, das wollen wir im Folgenden klären.

Alle Infos zu Lightroom Classic CC

Lightroom Classic CC ist gewissermaßen der Nachfolger vom bisherigen Lightroom CC, also der Miet-Version von Lightroom und Photoshop, die Adobe zuletzt schon angeboten hat. Die neue Versionsnummer ist die 7.0, aber wie gesagt handelt es sich hier nicht um Lightroom 7 im klassischen Sinne.

Lightroom Classic CC übernimmt die bekannte Lightroom-Oberfläche, man sollte sich hier als Anwender also auf Anhieb zurechtfinden. Verbessert hat Adobe in erster Linie die Geschwindigkeit der Software, Lightroom Classic CC soll in vielen Bereichen deutlich schneller geworden sein. Des Weiteren gibt es auch einige Neuerungen, so unterstützt das Entwicklungs-Modul jetzt beispielsweise auch Masken und bietet eine bessere Rauschreduzierung.

Bei Lightroom Classic CC werden die Fotos grundsätzlich auf der eigenen Festplatte gespeichert, zum Paket gehören allerdings auch 20 GB Cloud-Speicher, in dem Smart-Vorschauen der eigenen Bilder gespeichert werden können.

Adobe spendiert selbstverständlich auch Photoshop CC ein Update, hier gibt es nun beispielsweise Unterstützung für 360-Grad-Fotos und HEIF-Dateien sowie eine neues Curcature Pen Tool. Außerdem wurden Auswahlen und Masken verbessert.

Alle Infos zu Lightroom CC

Lightroom CC ist eine völlig neu entwickelte Version von Lightroom. Adobe setzt hier auf eine vereinfachte und schlankere Oberfläche, die auch – aber nicht ausschließlich – für Smartphones und Tablets optimiert wurde. Es gibt Apps für iOS und Android und eine ganz normale Desktop-Version, die auch Touchscreens von Windows 10 Tablets unterstützt und sich perfekt an die jeweilige Display-Größe anpassen soll. Zusätzlich gibt es auch noch eine Web-App, also ein Lightroom, das von jedem PC aus im Browser geöffnet werden kann.

Lightroom CC soll insgesamt übersichtlicher und intuitiver zu bedienen sein. Die Software beschränkt sich dabei auf die Bereiche Bibliothek und Entwickeln. Alle Bereiche, die man von älteren Lightroom Versionen kennt, wurden zu großen Teilen gestrichen.

Die Oberfläche von Lightroom CC ist übersichtlicher und schlanker.

Eine weitere Neuerung von Lightroom CC ist, dass die Fotos nicht mehr auf der Festplatte, sondern in der Cloud von Adobe gespeichert werden. Das passt zum Gesamtkonzept, schließlich soll man jederzeit von jedem Gerät aus auf seine Bilder zugreifen können. Offline speichern kann man Bilder aber selbstverständlich trotzdem, es gibt aber keine klassische Verzeichnisstruktur mehr, vielmehr erfolgt die Verwaltung hier ebenfalls über Lightroom. Das alles bedeutet in der Theorie, dass man sich keine Gedanken mehr um eine Datensicherung machen muss.

Die Kollegen von digitalkamera.de scheinen von der neuen Lightroom CC Version sehr angetan zu sein. Insgesamt wird die Handhabung ihrer Meinung nach „enorm vereinfacht“, außerdem schreiben sie, dass die Benutzeroberfläche zum „Besten gehört, was er derzeit gibt“. Mehr könnt ihr im Lightroom CC Testbericht von digitalkamera.de nachlesen.

Die Preise der neuen Lightroom Versionen

Insgesamt gibt es verschiedene Pakete von Lightroom, für die unterschiedliche monatliche Preise fällig werden:

  • Creative Cloud Foto Abo: Zum Foto Abo gehören Lightroom Classic CC, Photoshop CC und das neue und schlankere Lightroom CC. Im Grunde ist das also das Paket, das viele Lightroom CC Nutzer schon kennen, nur kommt eben zusätzlich das neue und „moderne“ Lightroom CC dazu. Der Preis für dieses Paket liegt bei 11,89 Euro pro Monat. Dabei sind 20 GB Cloud-Speicher im Preis enthalten.
  • Creative Cloud Foto Abo mit mehr Speicher: Wenn man Lightroom CC richtig nutzen möchte, dann reichen 20 GB Cloud-Speicher vermutlich nicht aus. Deshalb gibt es noch eine Version mit 1 TB Speicherplatz, die 23,79 Euro pro Monat kostet. Für bestehende Kunden bietet Adobe im ersten Jahr einen Sonderpreis von 17,84 Euro pro Monat an.
  • Lightroom CC Abo: Wer ausschließlich das neue und schlanke Lightroom CC benutzen möchte, kann das für 11,89 Euro im Monat tun. Dabei ist 1 TB Cloud-Speicher im Preis enthalten.
  • Lightroom Mobile: Wer Lightroom CC ausschließlich auf Smartphones und Tablets nutzen möchte, muss 5,94 Euro pro Monat einplanen. Im Preis enthalten sind 100 GB Cloud-Speicher.
  • Alle Adobe Applikationen: Selbstverständlich kann man auch alle Adobe Programme (das sind insgesamt mehr als 20) mieten. Kostenpunkt: 59,49 Euro pro Monat.

Mehr Informationen gibt es auf der Webseite von Adobe.

Was haltet ihr von den beiden neuen Lightroom Versionen?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

61 Kommentare

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  • Ich habe schon öfters mit Lightroom geliebäugelt, aber damit ist dieses Projekt wohl gestorben. Momentan arbeite ich mit dem Nikon NX-D, das ist eigentlich genügend, allerdings fehlt die Korrekturmöglichkeit bei Fremdobjektiven. Vielleicht schaue ich mir mal das Affinity Photo an, das Stefan genannt hat.

  • Ich muss sagen, ich bin enttäuscht.
    Früher hatte man zwar nur 2GB aber dafür war der Sync zu Lightroom Mobile nicht in die 2GB dabei und man konnte mit der Einschränkungen der Funktionen gegenüber Desktopversion leben.
    Jetzt für alles 20GB oder 1TB (sau teuer) an der Funktionen hat sich zu Lightroom Mobile kaum was geändert hat und immer noch schwächer als die Classic CC Version.

  • Umglaublich, oder mit Asterix´s Worte: „Die spinnen, die Adobies11“
    Alles in die (Adobe-) Cloud …….. kopf schüttel.
    Die Abschaffung der Einzelplatzversion von LR wird endlich den Weg freimachen für Konkurenzprodukte, seien si ONE RAW oder Affinity Photo, die nicht nur im Preis erheblich günstiger sind, sondern auch inzwischen sich zu professionell einsetzbare Produkte entwickelt haben.
    Tschüß geliebtes LR (und PS), lange hast DU mich beglitet, aber nun ist Schluß, die ausschließliche Monetarisierung durch deine Macher bricht Dir zumindest bei mir das Genick.
    Enter, und… der Löschvorgang geht von statten….

  • Bin vom Update auf Lightroom Classic CC recht enttäuscht. Die neue Maskierungsfunktion ist zwar recht nett, jedoch hab ich mir funktionell einfach mehr versprochen. Entsprechend werde ich mein Abo wohl nicht mehr verlängern, sondern bald auf Capture One (die Testversion hat mich überzeugt) und Affinity Photo umsteigen.

  • Man darf sich veräppelt fühlen. Eigentlich hat man ein Abo, damit man immer mit allen Updates versorgt wird und jetzt das:
    * Zum bestehenden Abo bekommt man eine zweite LR App, die man mit 20GB kaum nutzen kann
    * Es gibt ein neues Abo Paket mit der neuen LR App und 1TB aber ohne PS
    * Will man das neue LR + PS + 1TB, dann verdoppelt sich der Preis
    Erhängen oder lieber erschießen oder Geldbeutel zücken?
    Die neue Desktop App synct alles im Original in die Cloud. Kann man machen. 25 MB pro RAW Foto durchs Hotel–WiFi? Kein Problem…NICHT! Und so lange das Bild nicht hochgeladen ist, kann ich es auch nicht auf‘s iPad laden oder andersherum.
    Das werden viele noch leidlich feststellen. Und auch, wie schnell so ein Mobiltarif aufgebraucht ist.
    Und wie mache ich ein Backup von meinen RAWs UND den Bearbeitungsinformationen und zwar so, dass dieses auch von Drittanbietersoftware gelesen werden kann. Ach so, gar nicht. Danke.

    • Hallo Marc,
      was den Datenaustausch angeht stimme ich dir zu. Wobei ich es so verstanden habe, dass man am besten seine Origitnaldateien daheim hochlädt, und dann von allen Geräten auf Smartpreviews zurückgreifen kann.
      Wie es dann bei einem Export vom Mobilgerät aussieht (dazu benögtigt man ja die Originaldatei), oder wenn ich von LR eine Datei an PS übergebe und sie wieder im TIF Format an LR zurückgegeben wird, ist mir auch nicht ganz klar.
      Entwickelt dann Adobe das zu exportierende Jpg auf dem Server und diese Datei wird heruntergeladen (als Export)? Wahrscheinlich, aber ich bin da auch skeptisch.

      Veräppelt fühle ich mich jedoch nicht. Mit seinem CC-Abo hat man doch nichts verloren: Man hat weiterhin LR (Classic) und PS zum gleichen Preis wie bisher. Das neue LR muss man ja nicht utzen – ich werde es zumindest höchstwahrscheinlich nicht.
      Insofern wirst du ja weiterhin mit Updates versorgt, hast immer das Aktuelle und das zum gleichen Preis wie bisher.
      Solange Adobe mich nicht in das serverbasierte Modell zwingt, bleibe ich zumindest bei ihren Produkten.

      • * Von daheim (= vermeintlicher Ort mit schnellem Netz) aus hochladen geht nicht, wenn man Reisefotograf ist. So ein Produkt muss diesen Fall (Hotel, Café, Unterkunft) berücksichtigen (schlechtes Netz, teures Netz)
        * Der Export auf LR Mobile ( über share, teilen) wird wahrscheinlich nicht anders laufen als bisher. Den Mobilgeräten wird eine reduzierte Version der Datei vom Server angeboten.
        * Wegen nichts verloren: Denke mal mittel- bis langfristig. Die neue App ist nicht bereit, daher gibt es momentan beide noch und zudem, damit keiner meckern kann. Nächstes Jahr schaut’s dann anders aus und in 2 Jahren wird LR Classic dann leise eingestellt und auslaufen gelassen und dann steht man da.

        Ich hoffe nur bis dahin nimmt sich einer der Mitbewerber das als Motivation und macht eine Pro Software, die auch Sinn macht.

      • Wie ich schon geschrieben habe: Solange mich Adobe nicht in ihre Cloudversion zwingt ist alles gut.
        Zum Hotel:
        Villeicht erhält man die Option, den Server später zu synchronisieren. Dann wenn man eben eine ausreichende Verbindung hat.
        Wohlgemerkt: Ich spekuliere hier nur. ich habe zuvor schon kein LR mobile verwendet und habe auch nicht vor mir das neue LR CC zu holen. Daher meine Vermutungen.

  • Tony Northrup scheint schon länger mit der Beta-Version zu arbeiten. Laut ihm ist die Geschwindigkeit beim Durchsuchen der Bilder nur etwa um 15% schneller geworden. Das finde ich eigentlich sehr enttäuschend.
    Zwar benutzen sie nun die gleiche Technik wie photomechanics mit den eingebetteten jpg Vorschauen, es scheint aber nicht wirklich flüssig zu funktionieren.

    Außerdem scheint es Adobe nicht geschafft zu haben die GPU sinnvoll zu nutzen. Somit bleibt mir der Kauf einer Grafikkarte widerum erspart – ich nutze bisher und so wie es aussieht auch weiterhin nur den Intel Core i7-7700K.

    Erleichtert bin ich, dass der Preis nicht gestiegen ist. Ich habe eigentlich fast damit gerechnet, dass sie gleich auf 15€ pro Monat anziehen. Mal schauen ob ich mich in einem Jahr immer noch freuen darf.

    Für alle, die auf eine Kaufversion oder ein 5€- Lightroom-Abo gehofft haben, tut es mir leid, dass Adobe diese Gruppe links liegen lässt.

    Für mich war es unterm Strich ein nicht sehr aufregender Tag.
    – Ich muss weiterhin photomechanics nutzen
    – Ich brauche weiterhin keine Grafikkarte
    – Ich muss nicht mehr Geld zahlen
    – Ich nutze weiterhin Lightroom (Classic) + Photoshop und bin glücklich damit.

  • Nachdem ich von Aperture auf LR umgestiegen bin steht nun schon wieder ein Wechsel an. Das war ja irgendwie abzusehen. Für mich bedeutet die Mietversion eine Vervierfachung des Preises ohne nennenswerte Mehrleistung. Ab 2018 darf ich dann beim Kauf einer neuen Kamera schauen wie ich meine Raw Dateien konvertiere. Mich nervt die Abzockermentalität von Adobe.

    • ich nutze immer noch aperture. wurde mit lr nie richtig warm. apples neue „foto app“, ist in meinen auge, nicht mal ein wuerdiger nachfolger von iphoto. war sehr erleichtert gewesen, als ich macos 10.13 installierte, und aperture immer noch geht. das drei jahre nach einstellung des supports. gefuehlt laeuft es sogar schneller als mit sierre. da ich auch noch photoshop nutze, stoert mich das abo weniger. nach einem kurtzen anschen von lr cc, ist es bei mir genau so kalt, wie voher mit lr 6 (neu lr classic cc).

      • seh ich auch so. Aperture wieder benutzen wäre eigentlich ok aber man weiss einfach nicht mit welchem update die Software dann nicht mehr läuft.

  • Immer dieses leidige Gemecker. Als bisheriger Abo Kunde ändert sich nix. Wenn ich LR CC in der Cloudvariante nicht nutzen will, nutze ich halt LR CLassic CC und PS offline und mit Offline-Daten wie bisher. Wo ist das Problem?

    Ich hab das Update gestern gezogen und sowohl im Katalog als auch in der Entwicklung läuft es merklich flüssiger. Die neuen luminanz- und Farbmasen sind gut und bieten Optionen, für die ich früher nach PS rüber musste. Alles in allem erstmal nix zu meckern von meiner Seite. LR CC Cloud werde ich nicht nutzen … aber ist ja auch kein Problem, weil sich für mich bei gleichbleibendem Preis nix ändert.

    Hobbyfotografen … unentspannt bis in die zehennägel …

    • Das Problem ist, dass ich schon die schöne neue App aber nutzen will, die mir wie eine Karotte dem Esel vor die Nase gehalten wird und auch die Cloud (wie bisher schon) aber parallel eben die Dateien so in meiner lokalen Ordnerstruktur auf dem NAS liegen haben will wie ebenfalls bisher. Also das Beste aus beiden Welten.

      Und zwar deswegen, damit ich die 100% Kontrolle über meine Assets habe. Sowohl über Backup als auch über die Unabhängigkeit zu einem einzelnen Anbieter. Damit ich die Möglichkeit habe jederzeit das Softwareprodukt zu wechseln ohne mir zu überlegen, wie ich jetzt die Originale und die Bearbeitungsinformationen nun in einem brauchbaren Austauschformat aus dem Rechenzentrum des Anbieters erhalten kann.
      (Und mir kann keiner erzählen, dass Adobe die RAWs 1:1 auf den Server legt. Die werden da schön ihre DNGs draus bauen und diese dann ablegen.)

      Meckern also aus ganz normalen unternehmerischen Gründen wie jeder andere auch, der Lightroom professionell nutzen möchte. Jeder andere kann das gerne so nutzen wie die Privatlösungen von Apple, Google und Amazon.

      • Ich hab bisher nirgendwo gelesen, das das Lightroom Classic CC irgend welchen abgespeckten Funktionsumfang aufweisen soll als das neue LR CC. Eher umgekehrt. Und das LR Classic CC wird weiterentwickelt, du hast nach wie vor Katalog sowie Rohdaten bei dir auf dem Rechner.
        Verstehe dein Problem immer noch nicht, aber gut.
        Und abgesehen davon ist Adobe ein gewinnorientiertes Unternehmen und lebt davon, dir Karotten vor die Nase zu halten in der Hoffnung, du schnappst zu.
        Wenn du nen Pay-Job fotografiertst macht du auch keine Extrawürste gratis, nur weil der Kunde ne Karotte nicht bezahlen will, die du ihm vor die Nase gehalten hast …

    • Aufpassen Jens,
      eine so unaufgerete Sichtweise hat mir an anderer Stelle (bei den Gerüchten zum Release) schon den Verdacht eingebracht, dass ich von Adoe bezahlt werde. Im Übrigen stimme ich dir aber absolut zu.

      @Marc:
      Ich vermute nicht, dass Adobe die NEF oder CR2-Dateien einfach so in DNGs konvertiert. Vielleicht wollen sie einen in ein paar Jahren dazu zwingen: Unbegrenzt DNG und nur 20GB andere RAW-Formate. Das könnte ich mir durchaus vorstellen.
      Aber bis dahin wäre das ein zu großer Vertrauensverlust. Und ich bin mir sicher, dass Reviewers das sehr schnell öffentlich gemacht hätten – die Beta Versionen sind ja schon bei einigen lange im Einsatz.
      Du kannst aber gerne den Test machen und hier im Forum berichten.
      Zur Not: keine ernst zu nehmende Software kann es sich leisten, Adobe-DNGs nicht zu erkennen und sie zu bearbeiten.

      Dass das Geschäftsmodell von Adobe auf extreme Kundenbindung setzt ist ja spätestens nach diesem Update klar geworden. Aber ich bin mir sicher, dass es irgendwo bei Adobe auch einen Fotografen gibt, der den Strategen flüstert was für Fotografen verschmerzbar ist und was nicht.
      Und für einen Reisefotograf oder wie für mich als Hochzeitsfotograf wäre das ganze nicht verschmerzbar. Da diese Gruppen sicher wichtigere und längerfristige Kunden sind als der durchschnittliche Amateur, der Spaß am Fotografieren hat aber auch gerne bereit ist neue Software auszuprobieren, werden die bei Adobe sicher nicht einfach ihren Support für die Nutzer aufgeben, die auf den Workflow in LR angewiesen sind.

      Meine Prognose ist, dass Adobe neue kleine Features vor allem für seine Cloudlösung anbietet – keine Ahnung: Gesichtserkennung, Vertaggen, Einbindung von Instagram, Flickr, Facebook.
      Im Hinblick auf Fotografen, die aber massenweise RAWs produzieren (bei mir kommen bei einer Hochzeit locker 200GB+ Daten zusammen), oder die mit großen TIFs in Photoshop hantieren (mit Größen um 200-300 MB), kann ich mir nicht vorstellen, dass Adobe diesen einen Cloud Service aufzwingen will (schon alleine aus Eigeninteresse) oder kann (irgendwann ist auch bei einem langjährigen Kunden die Schmerzgrenze erreicht.)

    • Immer diese undifferenzierte egoistische Sichtweise. Als bisheriger Kunde der Kaufversion ändert sich eben alles, aber das zu verstehen und zu akzeptieren scheint für manchen schwer eingänglich zu sein, wenn man nicht persönlich davon betroffen ist.

      • Ich habe doch in meinem eigenen Post #9# geschrieben: „Für alle, die auf eine Kaufversion oder ein 5€- Lightroom-Abo gehofft haben, tut es mir leid, dass Adobe diese Gruppe links liegen lässt.“.
        Da ist doch nichts Egoistisches dran.
        Von den Millionen Adobe Kunden sind halt ich und Jens erleichtert. Alle anderen verlassen ja jetzt Adobe ohnehin. Also wird sich das Thema ja bald sowieso erledigt haben.

      • Sie waren auch ganz und gar nicht gemeint, sondern der Kollege Jens mit seinem Post, der da beginnt mit „Immer dieses leidige Gemecker…..“. Sie und ich hatten zum Thema LR an anderer Stelle bereits diskutiert und waren – zumindest soweit ich das in Erinnerung habe – soweit einig geworden, dass für Kunden, die auch PS benötigen, das bisherige Abo-Angebot interessant ist und für Personen, die nur LR benötigen, das Streichen der LR Kaufversion ein – vorsichtig gesagt – unbefriedigendes Verhalten von Adobe ist. Ich nannte es arrogant, weil der Marktführer Adobe einen grossen Kundenkreis vor den Kopf stösst und ihn links liegen lässt, weil er meint, seine Marktposition erlaube ihm dies. Sie wollten das so nicht sehen.

      • Hallo Herr Müller,
        es ist für mich schon irgendwie leidiges Gemecker, genauso wie jedesmal, wenn irgendwo neue Kameras (zu schlecht ausgestattest, zu teuer, schon veraltet), neue Objektive (zu teuer, zu unfelxibel, zu schlechte Abbildungsleistung … weiteres Gemecker hier einsetzten) heraus gebracht werden.
        Sie haben LR6 als Stand Alone erworben? Herzlichen Glückwunsch! Sie können es genau so wie sie es erworben haben zu den Konditionen weiter nutzen. Es stellt sich nicht ab, es deinstalliert sich nicht selber. Sie haben LR6 aber nicht erworben mit der Garantie, dass es weiter entwickelt wird oder Sie auf Folgeversionen updaten können.

        Der einzige Punkt, den ich selber mit ein wenig komischem Beigeschmack wahrnehme ist der, dass neue Kameras nur noch bis Ende des Jahres eingepflegt werden. Hier haben andere Hersteller andere Übergangsphasen. Durch Wandlung von RAW in DNG ohne Informationsverlust ist aber auch hier ein praktikabler Workaraound vorhanden und Sie werden LR6 – mit dem Umfang für den Sie früher mal gezahlt haben – noch viele Jahre weiter nutzen können.

        Das mag für Sie eine undifferenzierte Betrachtungsweise sein weil Sie persönlich eine andere Betroffenheit zum Thema haben. Ändert aber nix an der Tatsache, dass Großunternehmen wirtschatliche Enstscheidungen nicht an einzelnen Individuen fest machen sondern am breiten Kundenstamm …

        Leute die dagegen schon immer LR CC/PS CC hatten, haben jetzt LR CCC/PS CC + das neue LR CC mit 20GB für den indentischen Preis. Hier verstehe ich das Gemecker noch weniger, zumal ja Dank dem Abo-Vorteil gekündigt werden kann 😉

  • Es war zu erwarten, typisch Adobe eben.

    Für mich beudetet das bei meiner Version 6.12 zu bleiben. Ich habe ein gut funktionierendes Softwarebundle mit CS6 + LR6 gekauft und werde das auch weiterhin nutzen. Diese Zwangsmaßnahmen haben zur Folge, dass der Wettbewerb nun seine Chance in Zukunft bekommen wird. Ich freue mich schon darauf. Evolution wird durch Fehler neu generiert. Wer so auf seinem hohen Ross sitzt, hat auch nichts gegen Kundenschwund.

    Die Orinaldaten auf den Server laden? Im ernst ? Habe ja selten so gegrinst wie soeben. Wer speichert seine Fotodateien freiwillig auf einem US Server? Auch so ja, die Cound Systeme sind ja sicher – und die Erde eine Scheibe.

    Für die Cloud- und Abogehypten unter uns ist das vielleicht ein Meilenstein. Für diejenigen, die noch selbst bestimmen, werden sich neue Türen öffen. So lange man RAW in DNG wandeln kann wird auch PSD 6 + LR 6 noch viele Jahre mit neuen Kameramodellen gute Dienste leisten. LR 6.12 ist sehr robust und hat alles was man braucht. Nicht die Software gibt den Kick, sondern das zuvor erstelle gute Foto. Ich bin mir sicher in 1-2 jahren wird es sehr ausgereifte Alternativen geben. Ich freue mich darauf.

    In diesem Sinne ByBy Adobe.

    • Dem schliesse ich mich komplett an. Ich bleibe bei LR6 vorerst, es ist aber absehbar, dass ich bei Kauf einer neuen Kamera meine RAWs nicht mehr konvertieren kann. Deshalb wird ab sofort sondiert, was die beste Alternative ist.

    • 20 GB in der Cloud, reichen doch für die wenigsten. Wer, wie ich, einige hundert GB Bilder hat, muss ordentlich blechen.
      Aber auch ich habe da meine Bedenken, von wegen Bilder in irgendeiner Cloud lagern, erstrecht im Trump-Land.

      • Ich raffs echt nicht .. du hattest LR CC und PS CC für 12€/Monat. Nach dem Update hast du ein besseres LR CCC und ein PS CC sowie ein neues LR CC und 20 GB Cloud für 12€/Monat.

        Also bekommst du für die Vertragskonditionen, zu denen du was abgeschlossen hast 20GB Speicher dazu, wie ein zeites CC. Und das ist jetzt schlechter als vorher?

  • Ich verwende noch LR 5.
    Verstehe das zum Teil bockige Genöle hier nicht. Mit LR Classic CC hat man zwei mächtige Werkzeuge zur Bearbeitung an der Hand. Mit allen aktualisierten Updates usw. Und das alles für rund 143 Tacken im Jahr. Hey, da sollten einige mal auf ihr Sky Abo achten :)) Oder auf den Sch… der öffentlich Rechtlichen.
    Ich linse schon länger auf das Adobe-Packet. Warte nur auf die neuen Rechner von Apple. Meine alte Gurke kriegt das eh nicht mehr richtig gebacken. Aber dann.
    Adobe LR &PS find ich gut. Und der Preis mit dem Service ist auch ok.

    • Eine begründete Meinung hat wenig mit „Nölen “ zu tun. Ziehende soll man nicht aufhalten, daher wünsche ich viel „Freude“ beim ABO, bin schon gespannt welche Fesseln Adobe sich im nächsten Jahr einfallen lässt. Erst einmal die Abhängigkeit generieren und dann… na ja, ist ja bekannt.

      Grüße von einem „Bockigen“ 😉

      • @Peter
        Abhängigkeit, wenn ich diesen Unsinn schon lese. Welche „Abhängigkeit“ denn? Glaubst du, so’n Abo kann man nicht jederzeit kündigen? Komisch, dass sich immer nur diejenigen aufregen, die meinen, sie wären irgendwovon nicht abhängig. Voll cool ey.
        Frei ist, wählen zu können. Fesseln hat nur der, der schon von vornherein glaubt, es nicht zu können. Und der nölt dann eben erstmal bockig herum. Und am Ende sagen der dann aber wieder; Hey, ist doch total genial. Nur schreibt der es dann nicht mehr. Man will sich ja nicht blamieren. Jaja, so läufts im internationalen Netz ;))

      • @Micky: Mit neunmalklugen Kalendersprüchen zu „Fesseln“ kann man den von Peter zurecht angesprochenen Sachverhalt nicht verstehen. Abhängigkeiten werden beispielsweise durch proprietäre Dateiformate oder Schnittstellen geschaffen, die nur Programme des einen Herstellers vollständig auslesen und korrekt schreiben können. Abhängigkeiten können auch dadurch geschaffen werden, dass Adobe fordert, die zu bearbeitenden Dateien immer in deren Cloud zu speichern. Es gibt viele Möglichkeiten, was Adobe noch einfallen kann, nachdem man die Kunden in die Cloud und ins Abo gelockt hat um die „Kundenbindung“ und den eigenen Umsatz zu erhöhen. Einem Unternehmen das schon nach 4 Jahren eines von ihm abgegebenen glasklaren Versprechens zur Produktentwicklung dieses bricht, ist alles zuzutrauen. Aber jeden Tag steht mindenstens ein neuer Einfältiger auf, der wie ein Lemming dem Unternehmen hinterherläuft.

    • Ob man 143€ im Jahr als günstigen Preis empfindet hängt ziemlich stark davon ab, wie intensiv man LR nutzt. Wenn man wirklich viele Funktionen regelmäßig nutzt dann ist das sicher ok. Ich benötige aber Lightroom und auch nur zur RAW Entwicklung und höchsten mal um etwas wegzustempeln. Der andere Kram, wie PS oder Cloud interessieren mich nicht. Knapp 75€ für das Upgrade von einer vorherigen LR Version fand ich bisher ok.

      Ich würde gar nicht meckern, wenn das Abomodell flexibler gestaltet wäre und man sich die Komponenten selber aussuchen könnte. z.B. nur LR ohne irgendwelchen etwa Schick Schnack für 7,99€ im wäre ok. Aber wie üblich wird einem etwas aufgezwungen, was man im Endeffekt gar nicht nutzt, aber trotzdem bezahlen muss.

      • Ich nutze PS auch nur gelegentlich. Aber ich finde einfach genial es genau dann anwenden zu können, wenn ich es wirklich brauche. Aber es stimmt schon. Eine Aufgliederung mit weniger Schnickschnack wäre schon nicht schlecht, aaaber, es gibt ja noch Elements. Und da wäre es vielleicht eine Möglichkeit von Adobe, drüber nachzudenken; LR-Elements.
        Trotzdem. Dann vermisst man wieder irgend eine Anwendung oder es geht zu umständlich. Bei LR ist es ja auch so. Irgendwann hast du deine persönlichen Parameter festgelegt und wurschtelst weit weniger rum als am Anfang. Trotzdem immer schön, neue Ideen auf der bekannten Plattform umsetzen zu können.

    • „Verstehen“ setzt halt gewisse Fähigkeiten voraus. Insofern hilft es, das Problem erst einmal bei sich selbst zu suchen, als die Meinung anderer als „bockiges Genöle“ zu bezeichnen.

  • Was soll denn das jetzt!? Ich will doch nur meine Bilder entwickeln und gelegentlich mal was wegstempeln. Knapp 75€ fand ich für das Upgrade von einer vorherigen Lightroom Version bisher ok, nun wollen die jedes Jahr fast das Doppelte! Aber immerhin, wenn man gleich für das ganze Jahre im Voraus bezahlt spart man ganze 74 ct!

    Da bin ich jetzt eindeutig raus !

  • Kann man ein Abo nach einem Jahr künden und dann das Programm weiter benutzen? Halt ohne Updates? Weil, wie schon erwähnt, 140 Euro pro Jahr spühr ich schon. LR und PSE hab ich nur bei Bedarf nach einigen Jahren upgedatet.

      • Ich finde den Gedanken von Bernard wirklich überlegenswert, denn er trifft genau einen wesentlichen Punkt meiner Abneigung gegen das Abo-Modell. Ihrem Einwand könnte man ganz leicht entgegen wirken, indem Adobe eine Mindestmietzeit voraussetzt, bis man eine nicht weiter unterstützte Standalone-Lösung herunterladen kann, beispielsweise ein Jahr, was dann auch in etwa dem bisherigen Preis der Standalone-Version entspricht. Mich stört eben auch, dass man im Zweifelsfall Jahr über Jahr zahlt und am Ende nach vielen hundert/tausend Euro Abogebühren weder ein Programm zur Verfügung hat, noch sich sicher sein kann, dass man seine bearbeiteten Fotos mit einem anderen Programm öffnen kann. Das mag zwar derzeit kein Problem sein, wer weiss aber, wie das in einigen Jahren sein wird?

  • Wegen den Geschäftsmodellen von Adobe und anderen Softwarefirmen bin ich schon vor Jahren auf Linux (Ubuntu) umgestiegen und benutze für die Bildverwaltung und -bearbeitung das großartige Darktable. Dort ist maskieren, also das selektive Bearbeiten, übrigens schon seit rund 2 Jahren möglich… Und das als Open-Source-Software. Da hat sich Adobe ja eine wahnsinns Neuerung einfallen lassen – das kostet mich nur ein müdes Lächeln. Als Hobby-Fotograf vermisse ich bei Darktable nichts, als Anfänger wird man von der Funktionsvielfalt sogar eher erschlagen. Und was ich mit Darktable nicht hinbekomme erledige ich mit GIMP. Darktable und GIMP sind zudem auch noch völlig kostenlos, da Open Source. Ich wüsste nicht, wofür ich diesen Konzernen mein Geld in den Rachen werfen sollte… Infos zu Darktable gibt es bei Interesse unter http://www.darktable.org
    Geht raus und macht Bilder!

    • Ja, wer gerne mit Bauklötzern spielt, will sich bestimmt mit Linux ein neues Betriebssystem in die Nische laden – nur um Fotos zu bearbeiten? Heiliger Shit, die überwiegende Mehrheit benutzt eben Microsoft, Android und OSx. Linux hat sicher seine Berechtigung, ist aber eher was für Spezialisten. Alleine, dass du eine Software brauchst, um dir eine Linux-Distribution zum anschauen herunterladen zu können…
      Und dann, was machst du mit deinen ganzen alten Dateien? Doch das alte System parallel laufen lassen? Und vielleicht willst du gar nicht von OSx weg, weil es einfach so viel Komfort bietet. Bei Win sieht es ähnlich aus. Kompatibilität? Und eins ist auch klar. Umsonst gibt es auf diesem Planeten nur einen Kometeneinschlag. Aber nix von Menschen gemachtes. Wer alles haben will und nix dafür gibt, ist ein Dieb. Trotzdem, netter Tip und sicher eine Überlegung wert.
      😉

      • Darktable und GIMP gibt es übrigens auch für die Betriebssysteme aus dem Hause Microsoft und Apple! Und ja, beide Programme sind völlig kostenlos und kosten nicht einen einzigen Cent. Wurden trotzdem von Menschen erdacht und programmiert. Und sind nicht kometenhaft vom Himmel gefallen… 😉 Das sie kostenlos sind ist u.a. nur einer der vielen Vorzüge von Open-Source-Software. Zudem lassen sich diese Programme bei Bedarf auch noch mit Plug-Ins erweitern.
        Für mich als Hobby-Fotograf sind diese beiden Programme völlig ausreichend und ich kann meinen gesamten digitalen Workflow mit ihnen erledigen.

        Mir ist wichtig aufzuzeigen, dass es neben den kostenpflichtigen Programmen zur Bildbearbeitung auch kostenlose Alternativen gibt, die meiner Erfahrung nach zumindest im Hobbybereich durchaus einen Blick wert sind und eine ernsthafte Alternative darstellen!

        Eine Pro-Contra-Diskussion zu Linux/Windows/MacOS ist hier an dieser Stelle sicherlich fehl am Platze und würde auch den Rahmen sprengen.
        Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Jeder soll die Software benutzen mit der er am besten zurecht kommt.
        Erwähnen möchte ich allerdings, dass ein entsprechendes Linux-System heutzutage ganz bestimmt nicht mehr nur noch etwas für Spezialisten ist sondern sich meiner Erfahrung nach sehr einfach und komfortabel installieren und bedienen lässt. Eine gewisse Neugier, Interesse und Lernbereitschaft vorausgesetzt. Und ich bin ganz bestimmt kein EDV-Spezialist sondern nur ganz normaler Anwender. Wer Windows oder MacOS bedienen kann, kann erst recht ein Linux bedienen.
        Geht raus und macht Bilder!

  • Stark von Adobe, die neue Erpresser-Version
    Nach einem Jahr habe ich die Software bezahlt, nach 3 Jahren einen Ostseeurlaub verschenkt, nach 10 Jahren sind das schon 1426 Euro, nur so nebenbei. Wer Adobe 6 hat oder andere Programme ist doch gut bedient und zahlt nichts weiter zu.
    Das amerikanische Volk schein nicht so klug zu sein, wie das deutsche….

    • das scheint eben nicht jeder zu sehen und findet deswegen das ABO so toll, die vielen tollen Updates……. 😉

      „Wer Adobe 6 hat oder andere Programme ist doch gut bedient und zahlt nichts weiter zu.“ sehe ich auch so.

      ID aus CS6 zum Beispiel generiert immer noch den Standard für den Print. PSD 6 kann fast alles was neuere Versionen auch können. Besser fotografieren wäre zum Beispiel ein Tipp um nicht jedes Feature nutzen zu müssen.

  • Adobe hat das Problem, dass im Prinzip das was es bisher gibt eigentlich ausreicht. Was will man noch Neues bringen? Bis auf updates für neue RAW-Versionen sind das i.d.R. Kleinigkeiten oder Spielereien. Beim Kauf besitzt man die Software und kann diese unbegrenzt und unbeschränkt Nutzen ohne weitere Zahlungen. Dadurch sind die Einnahme Möglichkeiten limitiert, also macht man ein neues Geschäftsmodell: vermieten, also Abhängigkeit schaffen und regelmässigen Geldfluss.
    Aus Sicht von Adobe perfekt – aber nicht für mich. Ich will die Wahl haben. Werde entweder mit LR6 alt oder finde irgend wann eine Alternative.

    • Mir würde spontan eine Mischversion aus LR und PSD einfallen. Oder ein LR in unterschiedlichen Ausbaustufen bis man bei einer PSD/LR Version angekommen ist. Zum Beispiel. Als Kaufversion.

      Das was wohl am wichtigsten sein wird ist Speed bei der Bildbearbeitung immer größer werdenden RAW Dateien. Ein Horror wenn ich daran denke mit rund 60MP +/- 70-80 MB/RAW anfallen.

      Warum wird nicht in eine vernüftige verlustfreie Kompression geforscht. DNG könnte doch die Richtung sein. Wird schon lange angeboten, die Industrie steigt jedoch nicht darauf ein.

      Allein mit DNG könnten die RAW Dateien um rund 50% reduziert werden. Wenn nun die Kameras schon auf DNG umgestellt würden und LR etwas an Schnelligkeit hinzugibt dann ist in Zukunft auch mit 50-80MP großen Kameras ein flottes Arbeiten möglich. Nur so zum Beispiel…….

      Künftig werde ich wohl austesten ob es Qualitätsunterschiede zwischen RAW und DNG gibt.

  • @ Mickey

    ich weiß nicht woher die Agression gegen einen Beitrag kommt. Du kannst dir doch die Festplatte mit Abos zuschaufeln soviel Du willst. Das stört hier niemanden. Was leider nicht gerade für einen entsprechenden Horizont spricht ist, dass eine andere Meinung nicht ertragen werden kann.

    Beiträge zur Sache habe nicht mit „nölen“ zu tun, unpassendes „persönliches“ hingegen schon. Ich gehe mal davon aus dass etwas Weitsicht und Toleranz anderer Meinung gegenüber angebracht wäre anstatt hier unnötig gegen halten zu wollen.

    Ich wünsche dir viel Freue mit deinem neuen Rechner und alle ABOS die Du dir anschaffen willst.

    Ach ja, wenn dann mal ´Die Lust auf das ABO vergeht ist halt auch das Programm nicht mehr nutzbar. Das mit den hochgeladenen Dateien sollte halt nicht so eng nehmen, Urheberrechte, Datenschutz, Adressen und so , was macht das schon. Adobe sitzt in den USA – viel Spaß beim Streiten wenns dann in die Hose gegangen ist und die Cloud erneut gehackt wurde ;-).

    Ist ja auch nicht weiter schlimm, kostet doch nur 12 Ukken im Monat, was ist das schon……

    • @Peter

      Agro? :))
      Ganz ruhig.
      Alles gut. Nicht heulen. Einfall tolerant bleiben, wie du sagst. Die Welt dreht sich sicher auch ohne Abo , böse USA und „Genöle“ 😉
      Ich mag halt Fotografie und Adobe und habe keine Probleme mit Abo und dessen Vorteile. Ich nehme nämlich auch Geld für meine Arbeit. Ja, sowas gibt’s.

  • Ich habe gerade in der Zeitschrift „NaturFoto“ gelesen, dass ein neues Bildbearbeitungsprogramm von Corel herauskommt, und zwar das PaintShop Ultimate 2018. Ausserdem gibt es gute Zusatzprogramme, so z.B. den RAW-Konverter Corel After Shot. Das Programm soll etwa Photoshop CC entsprechen. Alles zusammen kostet etwa 100 Euro und läuft unter Windows ab Version 7. Auf Mac ist nur der RAW-Konverter verfügbar.
    Tönt doch spannend, oder?? Wäre auf jeden Fall eine Alternative zu LR. Weiss vielleicht jemand mehr darüber?

  • Schade. Aber es war abzusehen. Viele Softwareanbieter sind auf den Abo-Geschmack gekommen. Das gilt z.B. auch für Autodesk. Abo´s – und/oder Tokenbasierende Nutzungsmodelle lassen den privaten Amateuruser letztendlich mehr bezahlen. Rund 12€ x12 Monate inkl. 1TByte Cloud sind mehr als meine LR6 Lizenz gekostet hat. I.d.R. nutzen die Anwender eine Software länger als 12Monate bis zum nächsten Bezahlupdate.
    „Gerade eben“ erst vor ca. 3 Jahren bin ich vom Apple Aperture Programm auf Lightroom umgestiegen. Jetzt wird LR als Einzelplatzlizenz auch wieder dicht gemacht. Ich schätze meine Zukunft sieht in ca. 2 Jahren, wenn die LR6-Version nicht mehr genügt wieder nach einem Umstieg aus.
    Solange es genügend Nutzer gibt, die das bezahlen wird sich das auch nicht ändern.

  • Habe mal eine grundsätzliche Frage, benutzte LR 6.12 (damals als Einzelversion gekauft).
    Wenn ich jetzt das Update auf CC Classic durchführe, werde ich dann automatisch in das Abomodell gezwungen, oder kann ich ganz normal wie bisher auch mein LR benutzen?

  • Wie gehe ich denn bitte mit „sensiblen“ Daten um, bei denen ich auf gar keinen Fall möchte, daß sie in irgendeiner unkontrollierbaren Wolke gespeichert werden !?

  • Ich würde weiterhin mit LR6 arbeiten solang das geht und die RAW’s unterstützt werden. Werde auf keinen Fall eine LR7 Mietversion platzieren, dass wird für mich langfristig zu teuer. Es wird dann eine andere Softwarelösung in Betracht gezogen (z.B: LUMINAR, ..).