Canon Kameras

Canon: Angriff auf Sony mit 80 MP und beeindruckenden Specs?

Canon will anscheinend bald den „Megapixel-Thron“ zurückerobern und außerdem in Sachen Technik zu Sony aufschließen.

Canon plant neue High-Megapixel-Kamera

Mit der A7r IV hat Sony Canon den Megapixel-Thron entrissen. Mit ihren 61 Megapixeln lässt die A7r IV die Canon EOS 5DS und EOS 5DS R mühelos hinter sich und darf sich dementsprechend mit dem Titel „Vollformatkamera mit der höchsten Auflösung“ rühmen.

Auflösung ist natürlich bei Weitem nicht alles, trotzdem kann man sich vorstellen, dass die A7r IV Canon – einem Unternehmen, welchem hohe Megapixel-Zahlen zuletzt durchaus wichtig waren – gar nicht in den Kram passt. Dementsprechend kommen auch Gerüchte, dass Canon bald einen neuen Megapixel-Rekord im Vollformatbereich aufstellen möchte, nicht überraschend. Auch weil es entsprechende Gerüchte grundsätzlich schon seit vielen Monaten gibt.

Neue EOS R mit 80 Megapixeln?

Kürzlich wurden diese Munkeleien aber wieder konkreter. Verschiedene Seiten vermelden nämlich, dass Canon beim kommenden High-End-Flaggschiff der EOS R Reihe eine Auflösung von rund 80 Megapixeln anbieten möchte. In den letzten Monaten war eher eine Auflösung von 70 Megapixeln im Gespräch gewesen, gut möglich, dass Canon da verschiedene Sensoren getestet hat.

Interessant sind auch die Angaben von einer Quelle, die davon spricht, dass Canon bei dem neuen 80-Megapixel-Sensor mit größeren technischen Verbesserungen punkten und „zu Sony aufschließen“ möchte. Sony war ja in den letzten Jahren mehr oder weniger unangefochten die Nr. 1 im Bereich der Sensoren, Canon konnte da mit den eigenen Sensoren oftmals nicht ganz mithalten – wobei das Meckern auf höchstem Niveau ist.

Des Weiteren spricht die Quelle davon, dass Canon in den „Krieg um Spezifikationen“ einsteigen möchte. Auch das kann man so deuten, dass Canon in Bezug auf die technische Daten einen größeren Schritt nach vorne machen möchte, um eben unter anderem Sony so richtig Druck zu machen.

Warten wir mal ab, ob sich diese Gerüchte am Ende bewahrheiten werden. Eine Canon Kamera mit neuster Technik, kombiniert mit Canons sonstigen Stärken, wäre aber definitiv eine interessante und wünschenswerte Geschichte.

Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

185 Kommentare

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  • Ist nur die Frage, WER WILL DAS?

    Mir reicht ein Update meiner Canon 5DM4 vollkommen. Das müssen keine 80MP sein, 30-40 MP reichen vollkommen. Feinschliff an der Dynamik und am AF und alles ist gut,… Dieser Megapixel-Rausch ist schlimm, und nicht das was ich als Profi will und brauche.

      • @Mirko, wozu sollten YouTuber 80MP brauchen? Dachte YouTuber machen Viedeos, und die sind eh nicht so hochauflösend. Beim fotografieren kann so eine hohe Auflösung schon Vorteile haben, zumindest wenn man Objektive hat, die mit solchen Auflösungen zurecht kommen. Man bräuchte z.B. evtl. nicht mehr ganz so viele Objektive mitschleppen, man fotografiert z.B. ein Bild mit 100mm Brennweite und beschneidet es soweit, als hätte man es mit 200mm fotografiert und hat dann trotzdem noch ein gut aufgelöstes Bild (also im Prinzip Digitalzoom, statt optischer Zoom, würde dann evtl. sogar Sinn machen solche Kameras gleich mit einem Digitalzoom auszustatten, zumindest für die Leute, die meinen es hätte nichts mehr mit Fotografie zu tun, wenn man Bilder nachträglich so stark beschneidet 😉. Für Bergsteiger definitiv ein Vorteil, wenn man dafür evtl. auf 1-2 schwerereTeleobjektive verzichten kann. Nur ist zu hoffen, dass Canon dann auch endlich mal bewgliche Sensoren für kamerainterne Bildstabilisierung verwendet. Außerdem hoffe ich, dass Canon nicht nur auf MP setzt, sondern die Sensoren auch in anderer Hinsicht zu den Sony Sensoren aufschließen: Dynamikumfang, ISO-Performance, Verzicht auf AA Filter (letzteres hat Canon ja zumindest bei der EOS 5Dsr geschafft), diese Dinge wären mir persönlich jedenfalls weitaus wichtiger, als extrem viele MP, daher hoffe ich mal, dass Canon nicht wieder nur auf MP setzt und andere Dinge, die einen guten Sensor ausmachen, vernachlässigt.

      • Maik,
        da hast Du mich falsch verstanden, ich meinte eigentlich damit das uns immer mehr „YouTube Stars“ sagen wollen was gut oder eben schlecht ist usw.
        Natürlich finden hochauflösende Kameras ihre Käufer, das ist auch gut so und habe da auch nichts gegen einzuwenden 📸

    • @Peter
      Du hast Recht 80MP bei VF braucht eigentlich Niemand, aber darum geht es hier eigentlich nicht, sondern darum zu zeigen, wir können auch MP und zwar besser als die „anderen“ (was noch bewiesen werden muss). Hier geht es nur ums Image und sonst gar nichts. Sollte allerdings die Möglichkeit bestehen auch mit z.B. 60, 40, 30MP Auflösung fotografieren zu können, wird sie allerdings auch für ein breiteres Publikum interessant, also auch für mich.

    • Lieber Peter, es ist mit alle Sachen so. Somit fährt einer einen BMW und der andere Skoda. Der Eine hat Sony, Canon, oder noch was anderes. Der Technischefortschritt bleibt. Bei Canon was es aber auch bis jetzt, dass man die Auflösung im Software entscheiden konnte. Ich bin eher gespannt was Canon noch auf dem Lager hat. Pixel alleine ist kein Fortschritt.

  • Sony will die Nr1 werden und aus technischer Sicht kann, muss und wird Canon paroli bieten….ob es den ambitionierten Hobbyfotografen weiter helfen wird ist eine andere Frage, was soll das RF 24-70 oder 70-200 / 2.8 kosten ?

  • Weil ich eine Mittelformat mit 100 MP verwende darf ich mich hier zu den von Canon vorgesehenen 80 MP äußern.

    Hohe Auflösungen sind etwas feines. Das Gerede von zu großen Dateien ist Angesichts von preiswerten Speichern und modernen Rechnern der Kategorie „zu hoch hängender Trauben“ zuzuordnen.

    Das bei diesen Auflösungen kleine Fehler deutlicher zu Tage treten ist auch klar. Der Fotograf muss genauer arbeiten will er die unbestrittenen Vorteile konsequent nutzen.

    Das sind keine Fotogeräte für das Urlaubsalbum oder die Familienfeierlichkeiten, das sind spezialisierte Handwerkszeuge für einen ausgesuchten Anwenderkreis.

    Bis jetzt sind keinerlei Spezifikationen bekannt. Noch ein wichtiger Grund warum solch ein Produkt kommen wird ist die „Stahlkraft“ nach unten zu den Rendite Bringern.

    • ..für mich stellt sich folgende Frage.
      Wäre es nicht sinnvoller, wenn die MP das Maß aller Dinge sein soll, nicht gleich in das Mittelformat zu wechseln?

      Für mich stellen die MP von Sony und jetzt Canon ein hochgetuntes Auto dar.
      Also einen 4 Zylinder Motor mit 300 PS, eine Rennmaschine.

      Warum dann nicht gleich einen 8 Zylinder Motor mit denselben PS.
      Das ist doch entspannter und hat nebenbei eine bequemeres fahren.

      • Mal so schnell von VF ins MF wechseln ist – denke ich – technisch nicht so einfach wie es für uns Laien klingt und hat neben vielen Vorteilen auch einige Nachteile. Dass kleinere Sensoren grösseren in bestimmten Situationen ebenbürtig sein können zeigen die 2/3 Zoll Sensoren in den Handys bei gutem Licht!

      • Hallo Georg, servus joe,

        es ist ein Vergnügen der besonderen Art wenn ich mit der Mittelformat Bilder mache, die damit gemachten Dateien sind eine Klasse für sich.

        Allerdings entstehen über die Hälfte meiner Aufnahmen mit einem „immer dabei“ System des selben Herstellers das sich jeder leisten kann. Der Unterschied zwischen APS-C und MFT wird erst in den Momenten der Ausschnitte oder der sauberen Farben in den Tiefen eines Bildes sichtbar.

        Was vielfach übersehen wird ist die Wahl des zum System passenden RAW Konverters. Der ist für das letzte bisschen Bildqualität entscheidend.

        Ein Lob verdient Canon für seinen kostenlosen Photo Professional 4.7.21 Konverter. Wer damit keine vernünftige Bilddatei hinbekommt ist selber schuld.

        Ich denke das Canon mit der 80MP Kamera die vielen angaschierten Fotografen erreichen wird. Deswegen ist anzunehmen das es auch ein neuartiger Sensor sein wird. Die RF Objektive sind in der Lage diese Auflösung zu bedienen. Jetzt stehen nur noch die Anschaffungskosten im Raum.

      • Gerade für Landschaftsfotografen ist DR und MP sehr wichtig – jedoch auch das die Cam und Optiken möglichst klein und leicht sind.
        Das ist bei MF und den dazugehörigen Optiken leider nicht mehr gegeben.
        Das Sony 12-24mm f4 wiegt 565 Gramm – denke mal das das ist bei MF nicht möglich.

      • Bei Hasselblad gibt’s das 21mm für die X1D. Entspricht KB 17mm und wiegt 600g. Würde mir persönlich reichen. Beim 12-24mm braucht man dann auch wieder ein 150mm Filtersystem. Beim KB habe ich mich auch gegen das 12-24 entschieden und stattdessen für das 16-35mm 2.8, da die Vorteile für mich überwogen.

    • @ Alfred. Ist die Kamera mit 100MP noch ohne Stativ nutzbar, oder ist es hier nicht Voraussetzung um Bewegungsfehler, auch bei kurzen Belichtungszeiten, auszuschließen nur mit Stativ zu arbeiten?

      • Hallo Eberhard Fillies,

        zwar bin ich jemand der wenn es geht immer vom Stativ arbeitet, egal mit welcher Kamera, aber manchmal muss es aus der Hand sein.

        Die GFX100 ist die erste Mittelformat die IBIS mitbringt und bei der höhere ISO Werte ohne Abstriche möglich sind. Sie ist wegen dem fest verbauten Hochformat Griff (2 Akkus) etwas größer und schwerer. Das ist sehr hilfreich (Masse beruhigt) beim Bilder aus der Hand machen. Ich bin erstaunt wie gut das funktioniert. Eindeutig und aus eigener Erfahrung gesagt: Die GFX100 ist „Hand tauglich“ !! Eben diese Eigenschaften haben mich zum Wechsel veranlasst, mir hätten sonst auch die 50 MP der „alten“ GFX ausgereicht.

      • Für mich war und ist Deutsch immer eine Fremdsprache, deswegen passieren mir Satzstellungsfehler, Komma Fehler, manches mal stimmt der Artikel nicht oder ich übersehe Buchstaben, trotzdem glaube ich das jeder den Sinn meiner Schreiberei erfassen kann.

      • Mach Dir keine Gedanken, Alfred. Du überzeugst hier immer wieder und regelmässig mit Deinem Wissen über Fotografie und Fototechnik, das alleine zählt hier!

      • In Foren werden oft „Fachbegriffe“ verwendet, die für Uneingeweihte keinen Sinn machen wie „Gläser“ (Biergläser oder was?) . Ich weiß immer noch nicht, was ihr Foristen mit „Stahlkraft meint (Metallbajonett?)

  • Sony hat im April 2019 einen 100MP Vollformat Sensor Spec veröffentlicht. Was will Canon da mit 80MP? Bin gespannt wo Sony den Sensor verbauen wird

    • Sony angreifen?…um auch Kundenkreise zu bekommen, wegen denen Sony nun unter solch miesem Ruf zu leiden hat?! Dämmert´s immer noch nicht, das dies weniger an ihren Geräten, asl vielmehr einem seichten Käuferkreis liegen könnte…endlose Streitkommentare sprechen doch längst Bände. Canon u.Co sollten sich besser eigenes einfallen lassen, anstatt auch auf Schikimicki und Youtube´s Klicksammler abzuzielen. Nikon kommt mit ähnlichem, 5 angemeldete, doch bestimmt auch nur gesichtslose Lifestyler.

      Daraus zu lernen, was passiert wenn man jene Herde anzapft…wie eine Branche unter üblichem Gedöns verfällt, wäre weit wichtiger. Sony hat so zwar Geld gemacht, nur zu welchem Preis…als König derer, die sich stundenlang um ihr Zeugs streiten, die sich selbst darüber definieren?…ist doch genauso wertlos wie ohne langfristiger Zukunft. So hat es Sony bestimmt auch nicht geplant.

      Technik als Hilfe ist was feines, doch worums mittlerweile geht ist längst ersichtlich. Wer überhaupt darauf abfährt, während gleichzeitig moniert wird dass sogenannte Profis angeblich davon kaum Notiz nehmen, noch nicht mal an DSLM´s sonderliches Interesse zeigen. Aber klar, die wissen ja alle nichts. Was bitte erwartet man sich…das sich Erwachsene generell für Technik zum Affen machen, nur weil dass eine gewisse Schicht in Allem so praktiziert. Oder wie es Autohändler gerne ausdrücken…billige Kunden kaufen oft teuerste Modelle, genauso so kommt einem das Ganze mittlerweile längst vor. Das es nur um Luxusspielzeug zur Deckung innerer Mankos geht. Höchst traurig, was aus einer künstl. Branche wurde. Das die trotzdem stagniert ist eigentlich das Gute daran, wenn auch nicht für Hersteller. Es zeigt, das nicht alle getickt werden, der schöngeistige Teil sich nicht beliebig lenken lässt, sondern sehr wohl sinnvolle Grenzen kennt und Striche zieht.

      • @Chris…sorry, war nicht darunter als Antwort gedacht, sondern generell…etwas unübersichtlich hier, spez. über mobil.

      • Hallo Viva. Gewagte Thesen:)

        Wenn ich dich richtig verstanden habe, hat Sony ja ganz gute Artikel, wird aber leider überwiegend von Idioten gekauft, was man auch an YouTube und der allgemeinen Diskussionskultur erkennen kann?

        Ich kann Dir versichern, dass es all dies schon vorher gab. Damals (als sie nicht nur Markt-, sondern auch Technologieführer waren) waren es die Canon Fanatiker, die Fremdmarkennutzer bei jeder Gelegenheit ihre vermeintliche Überlegenheit unter die Nase reiben mussten. Das Canon nicht so massiv auf YouTube und Co zurückgegriffen hat, liegt wohl eher daran, dass man sich selbst überschätzt und die Macht der Medien und Sony unterschätzt haben. Die sind mittlerweile Technologieführer und wollen Marktführer werden.
        Anders gesagt: Je erfolgreicher eine Marke ist, desto mehr Fanatiker und Hater bekommt sie auch. Ich denke aber nicht, dass man beim Kauf einer Kamera auf den Menschen dahinter schließen kann. Jeder hat andere Beweggründe, sich für ein System zu entscheiden und die wenigsten tun es für die „Deckung innerer Mankos“.

        Bin mal gespannt wie es hier aussieht, wenn die wirklich mal ganz oben stehen sollten.

      • @Fleischwolf, schon richtig…der Preis für breiten Umsatz ist bitter, auch fallen viele Möglichkeiten so Marktzwängen zum Opfer. Wer zb eine mittlere Basis, solide 36MP, übersichtlicher 4Zoll Monitor statt überholter 3Zoll Mini sucht, was gleichzeitig ein griffiges Gehäusemaß samt Platz für echte Akkus vorgeben würde, der geht leer aus. Ist heute ja nur Auslegungssache, weil der Trend lieber viele K’s sucht, auf die andere gern verzichten. So bleibt zumindest Geld erspart 😏 liebe Grüße.

      • @VIVA (+ Fleischwolf)

        Was sind denn das für gewagte Thesen? Sony baut gute Kameras da gibt es nichts zu deuteln und die die diese kaufen sind alles andere als Idioten! Oder hast Du eine Statistik – die ich nicht kenne – die Deine Vermutungen (um es freundlich auszudrücken) bestätigen. Ob die jetzt gute Bilder damit machen ist eine andere Sache, die ich auch nicht beurteilen kann, aber die Amis nennen das was Du geschrieben hast „hogwash“ – also Quatsch!

      • @Joe.. gab hier keine gewagten Thesen, ging auch um keine Bilder, bezog sich nur auf einen Teil vom Volk welches sich ständig nur beleidigt, oder regelrecht gegenseitig bekämpft… für ihre Marken. Sie bilden eben einen beträchtlichen Anteil am Kundenstamm die das Bild prägen. Das ist auch überall nachzulesen, und oft genug von vielen erwähnt worden.. die wahrscheinlich darum, längst weg sind. Wenn du es nicht so empfindest, fein. Hersteller tun solche allerdings selten gut, noch weniger Käufern die dann unverhofft mit solchem Beigeschmack von Marken automatisch gleichgestellt werden. Vielleicht ist das für Technik Foren aber auch normaler Umgang. Lieben Gruß.

      • @VIVA
        Alles ist GUT!!! Ich glaube einfach, dass es in jedem „Lager“ Idioten gibt, und anonym lässt sich gut lästern, aber wer hört denn auf so ein Geschwätz, wenn es danach ginge hätte ich meine Kamera (Canon 5D MK4) bereits wegwerfen und verbrennen müssen, wie man mit so etwas überhaupt noch fotografieren kann? Interessiert mich das? Nein, ich habe genügend Selbstbewusstsein und weiss wie gut (oder schlecht) meine Bilder sind, da kann mich kein Forist verunsichern. Ich persönlich finde zum Beispiel die Nikon D850 in einigen Bereichen besser als meine Kamera oder die Auflösung der Sony A7R4 hätte ich auch gerne, aber wir reden hier von Nuancen, dafür lohnt es nicht zu wechseln und so warte ich geduldig bis etwas kommt wo ich sage: Das MUSS ich haben!

      • Sony steht nicht wegen irgendwelcher Kundenkreise unter miesem Ruf.
        Ich weiß noch nicht mal was davon, ob Sony überhaupt unter einem miesen Ruf steht. Bestenfalls ist deren Service GEISSLER nicht so überzeugend.
        Ich denke, dass das Problem nicht die Kunden sind. Sony schafft es einfach nicht, die gestandenen Kunden von Canon oder Nikon von den eigenen Produkten wirklich zu überzeugen.
        Sony ist irgendwie so la la – nichts Halbes und nichts Ganzes, vor allem bei APS-C-Objektiven.
        Ich denke aber, dass Sony den APS-C-Bereich im Grunde sowieso zugunsten von Kleinbild-Format aufgeben wird. Solange sich mit APS-C noch Geld machen lässt, lässt man das laufen und dann wird Schluss sein.
        Vielleicht zieht sich Sony auch in 2 3 Jahren ganz aus dem Kamera-Segment zurück, oder verkauft Kameras anderer Hersteller unter der eigenen Marke auf dem Wühltisch.

    • Ehrlich gesagt – ich nehme Sony überhaupt nicht für voll. Das ist ein Kamera-Hersteller für Laien und diese wandern massiv von Sony ab.
      Wenn die Zahlen von Schuhmacher Foto + Design stimmen, sind die Verkaufsrückgänge innerhalb des letzten Jahres von Sony viel dramatischer als bei Canon.

  • Auch wenn ich keine Mittelformatkamera besitze erlaube ich mir mal meine Meinung:

    Die Ankündigung von noch mehr Pixel verursacht noch nicht einmal das kleinste Zucken bei mir, wisentlich dass die PC Performance ebenfalls aktualisiert werden muss, um die Datenmengen in akzeptablen Zeitspannen bearbeiten zu können. Zudem bedeutet größere Auflösung nicht automatisch bessere Bildqualität.

    Maximal 40-50 MP, mehr brauchen wirklich die allerwenigsten und diese spezielle Gruppe setzt vermutlich eine Mittelformatkamera ein. Eine EOS 5D5 mit z.B. 80-100 MP würde mich abschrecken.

    Auch nach monatelangen Diskussionen bleibt es bei den meisten wohl dabei was die Kamera mitbringen muss:

    – Ein zeitgemäßes Rauschverhalten des Sensors, angelehnt an die D810/D850
    – Max 40-50MP
    – Klappdisplay (für Bodennahe Aufnahmen wirklich ein Segen)
    – GPS / WLAN wären recht hilfreich
    – wie immer ein robustes und langlebiges Gehäuse

    Der Rest ist Spielerei, auch einen digitalen Sucher würde ich ebenfalls ablehnen, für mich und ich spreche hier ausdrücklich nur für mich, hat ein digitaler Sucher etwas sehr unwirkliches. Schaue ich durch meinen Sucher an der 5D3 kann ich bereits sehen wie das Foto fertig entwickelt anzusehen wird. Der Analoge Sucher vermittelt nicht nur die Lichtverhältnisse sondern auch die „Stimmung“. Für mich eines der wichtigsten Features überhaupt.

    Ein Blick durch einen digitalen Sucher ist für mich wie auf einen kleinen Monitor zu schauen, der alles recht künstlich wiedergibt, es erscheint mir unwirklich ohne die Stimmung wie bei einem „analogen“ Sucher. No feehling!

    Im Grunde kann Body, Bajonett, etc. beim Alten bleiben, nur wenige Features sind erforderlich, um eine gute Kamera der neuen Generation zu bauen, und das sind ein guter Sensor und ggf. ein paar nützliche Features wie GPS und WLAN., usw.

    Ich ware gemütlich bis zum Rollout der 5D5 sofern eine kommen sollte und schaue mir diese ganz in Ruhe an.
    Falls nicht schwenke ich auf Nikon oder sonst wohin…..

    Wie gesagt, ist nur meine Meinung……

    Als dann bis zum nächsten Jahr!

    • klingt irgendwie sehr veraltet die Meinung…
      ohne bisher aktuellste Technik einmal wirklich ausprobiert zu haben.
      Das ist alles Schnee von gestern und macht sicher auch noch lange brauchbare Fotos.
      Aber Natur und Technik stehen nie still und der Geldbeutel muß leer werden.

      • warum sollte ich meine Meinung ändern – nur weil etwas neues auf dem Markt erscheint?

        Kaufst Du etwa alles was neu auf den Markt kommt? Warum meinst Du kann ich etwas zum Sucher schreiben, vermutlich weil ich es getestet habe!

        Ja die Natur steht nicht still, nur was hat das mit einer Kamera zu tun? Kann ich den Sunset von morgen nur noch mit einer spiegellosen aufnehmen ? Sehr lustige Ansicht!

        Deiner Meinung nach ist ein Schwerpunkt auf einen guten Sensor und eine robuste Kamera Schnee von gestern. Nach was soll ich deiner Meinung nach Wert legen, viele Knöpfe zuätzliche Apps und ein Sprachassistenten? Na dann viel Spaß mit deinen neuen Errungenschaften !

        …….“bisher aktuellste Technik einmal wirklich ausprobiert zu haben“….. Nun ja, ich sags mal so, wer etwas Erfahrung und Routine mitbringt muss nicht den ganzen Tag herumprobieren. Ein kurzer Blick auf die Specs entscheidet bereits ob es für einen interessant ist oder nicht.

      • Warum eigentlich alle 4 Jahre? Schaut Euch mal die Pentax K1 an. Die Kamera ist eigentlich für deutlich mehr als 4 Jahre gebaut worden. Blöde nur, dass man sie nirgends ausprobieren kann…

  • 80 MPX haben natürlich hohe Kosten zur Folge, Objektive, Computer zur Nachbearbeitung, Monitore, die diese Auflösung auch nur ansatzweise darstellen. Das sind Beträge, die in die tausende gehen. Sicher hat die Canon den Statuseffekt auch nach unten. Der Käufer nimmt dann auch eine billigere Kamera von einem Hersteller, der ein solch tolles Gerät im Programm hat. Wie sieht es mit dem Rauschverhalten aus? Auch so ne Frage. Benötigt ein Profi 80 MPX? Auch mal wieder gefragt. Für Feiern, Hochzeiten oder so garantiert nicht, bleiben im Prinzip nur spezielle Anwendungen, wo die Auflösung unabdingbar ist. In Wirklichkeit jagt ein Hersteller den anderen, der Kunde muss gewonnen werden, koste es was es wolle. 24 MPX wäre eine Auflösung, wo 95% aller Fotoaufgaben erledigt werden können.

    • Also einem Monitor sind die Megapixel egal, wenn er 100% Adobe RGB zeigen kann und Hardwarekalibrierbar ist, passt es.
      Solch ein Monitor sollte aber immer zu Einsatz kommen, auch bei 24mp oder Videobeararbeitung in FullHD, wenn man es wirklich ernst meint und man sicher gehen möchte das die Farben die man sieht auch passen – egal wie sie auf dem Handy dann aussehen 😉

    • @ Martin Berding

      95% sind bereits mit dem Smartphone gut bedient! Darum geht es aber gar nicht, es geht darum erstens zu zeigen, was man kann und zweitens, dass man immer noch ganz vorne mitmischt. Auch die ganzen f/1.2 Objektive braucht man – wenn man sich nicht selbst was in die Tasche lügt – i.d.R. nie, aber damit zeigt man was möglich ist. Man muss das doch nicht kaufen, es gibt unzählige Alternativen, aber wenn man stehen bleibt (und das ist Canon eine ganze Weile) fällt man zurück, weil die Konkurrenz nicht aufhört Neues zu entwickeln. Und nicht alles was neu entwickelt wird ist für uns gedacht, es gibt neben unseren eigenen Wünschen und Vorstellungen noch unzählige andere, die genau das wollen. Schauen wir mal ob es so gut wird wie kolportiert oder ob es nur eine weitere hochauflösende Kamera ist.

    • René Unger hat betreffend Monitor recht; wer auch bei 24 MP nicht auf einen Topmonitor setzt, spart am falschen Ort. Nur auf einem kalibrierbaren Monitor hat man die exakten Farben. Falls ein Bild ausgedruckt wird und die Farben passen nicht mit denen auf dem Monitor überein, ist genau das das Problem.

      Wer sicher gehen will, kauft einen Eizo-Bildschirm, man sollte aber mindestens 1000 Euro einplanen. Eizo hat seit einigen Jahren spezielle Monitore für Fotografen entwickelt, absolute Spitze diese Teile! Das ist gegenüber einem Dutzendmonitor wie Tag und Nacht. Übrigens arbeiten grafische Betriebe seit Jahrzehnten ausschliesslich mit Eizo-Monitoren, weil es einfach die besten in diesem Bereich sind, 5 Jahre Garantie inklusive …

      • Danke Rolf Carl,

        genau so ist es. Es hat seine Gründe wenn der Eizo seit Jahrzehnten der ECHT Gute ist.

    • Ich mache fast nur Architektur und Landschaft. Da sind beispielsweise im ultraweitwinkel (UWW) 16 Mpx eher zu wenig.
      40 Mpx oder 80 Mpx bieten da schon mehr Möglichkeiten. Man muss ja sehen, dass gerade in diesem Bereich nach dem Aufrichten stürzender Linien und noch etwas Bildgestaltung nur noch 1/3 bis die Hälfte der Auflösung übrigbleibt, von den Verlusten innerhalb des Bildes durch Aufrichten und Drehen mal abgesehen.

  • Was Canon braucht, sind Mega-Seller.
    Vielleicht wird eine Kamera mit 70+ Sensor so etwas im Profi Lager.
    Allerdings wären dann 90 MP richtig, dann bleiben 30 MP echte Auflösung übrig.
    IBIS plus IS, sollte Canon auch bald können. Das ist Standard und eröffnet ganz neue Möglichkeiten.
    Xiaomi teasert grad sein nächstes Smart Phone mit 104 MP Kamerasensor.
    Autsch
    Eine Revolution, um seine alten Kameras zu entsorgen, wäre der Global Shutter.

  • Es geht doch um ein Gerücht !!

    Es ist völlig egal wer bei was um einen Deut besser oder schlechter ist. Für uns Kunden ist wichtig was „hinten heraus kommt“!! Je mehr Anbieter um uns werben um so bessere Produkte wird es geben.

    Schon heute kann man fast nichts verkehrt machen, egal welches System gekauft wird. Die Bildqualität unter „normalen“ Umständen ist immer mehr als ausreichend. Die persönlichen Anforderungen, Vorlieben, bereits vorhandene Ausrüstungsteile oder der Geldbeutel bestimmen was angeschafft wird.

    Der professionelle Anwender wird nach seinen Kundenanforderungen kaufen, egal welches Logo auf dem Gerät aufgedruckt ist. Der Hobbyist braucht etwas universelleres. Nur der „Einsteiger“ tut sich schwer die richtige Ausrüstung zu finden. Er hat noch keine Erfahrungen gemacht und ist deswegen verunsichert.

    Alle die auf eine Marke schwören haben insgeheim Angst die falsche Ausrüstung erstanden zu haben! Denn eine echte Begründung zur Auswahl der eigenen Marke kommt nicht zur Sprache, höchstens das alle anderen angeblich schlechter als die eigene Marke sind.

    • Zitat:
      „Die Bildqualität unter „normalen“ Umständen ist immer mehr als ausreichend.“
      Ja – aber man kann die normalen Umstände nicht immer so planen. Oder man ist oft zur falschen Zeit am Ort.

      Und schon reicht die Dynamik der herkömmlichen Kamera nicht mehr aus und man muss auf Belichtungsreihen für HDR gehen, am besten vom Stativ.
      Die Arbeit sparen sich viele und greifen zu jenen handlichen Kameras, die das automatisch erledigen.

      Habe ich erst am Wochenende abends wieder gehabt. Uferstraße mit dichtem Baumbestand auf der einen Straßenseite und prachtvoller Straßenzug mit ca. 5 Etagen hohen Häusern. Herkömmliche Kamera mit Automatik: der obige Bereich in der Sonne mit schon ausgefressenen Farben, unten im Schatten kaum noch was zu erkennen. Stativ nicht benutzbar, weil die optimale Position zum Knipsen auf der Autofahrbahn war.
      Lösung: Smartphone. Da hat die Belichtung dank HDR gestimmt.

      Das ist das Problem der Hersteller der großen Kameras. Das Smartphone funktioniert einfach überall bei allen Lichtverhältnissen. Auch wenn die erreichbare Auflösung und Qualität bei den traditionellen Kameras letztlich besser ist, ist der Vorteil des Smartphones, einfach überall ordentliche Bilder zu machen, sehr gravierend.
      Wenn ich auf der sicheren Seite sein will, dann gebe ich dem Smartphone den Vorzug oder habe es mindestens parallel mit dabei, falls es gebraucht wird.

      Was ist da die Antwort der Hersteller traditioneller Kameras?

      Noch mehr Megapixel ?
      Noch höhere Preise ?
      Noch mehr Schlepperei ? (Flucht in größere Sensorformate)

      • Du Sabrina – selbst meine D5300 von 2013 hat eine HDR Funktion mit an Bord, funktioniert trotz Spiegelschlag hervorragend! Die D750 kann das auch… Nur bei der D500 hat man das wohl nicht mehr mit eingebaut weil… Kinderkram den kein ambitionierter Fotograf braucht.
        Der Braketing-Knopf ist bei Nikon standardmäßig auf dem Gehäuse und selbst der Dynamikumfang der D5300 hat schon völlig ausgereicht, um ein HDR mit nur einem Bild zu machen.
        Kopf hoch, das Handy kann warten 😉

      • Nachts fotografieren mit dem SP ist super, da sieht man auf dem Display wenigstens was. Genauer unter die Lupe nehmen möchte ich die Bilder trotzdem nicht, da ist mir die Zeit zu schade.

        Was macht man übrigens, wenn der Akku leer ist?

        Wie macht man das, wenn die Sonne scheint? Also ich kann auf meinem Display des SP nicht mal die Zeit ablesen, wenn ich nicht die Mütze zum Abdunkeln darüber halte. Und dann die grässlichen Bilder im Gegenlicht … oder gibts unterdessen Sonnenblenden für Smartphones?

        Wer fotografiert heutzutage eigentlich noch HDR Bilder? Sieht doch scheisse aus, wenn alles schön ausgeleuchtet ist, wie z.B. in einem Immobilienprospekt.

        Wo befestigt man übrigens das Stativ für Langzeitbelichtungen, beim Ladekabelschlitz? Oder steckt man einfach den Selfie Stick in den Erdboden?

        Wieso soll ich mich mit ordentlichen Bildern zufrieden geben, wenn es auch besser geht? Ist doch fast schade um den Aufwand, mittelmässige Bildchen zu knipsen. Da trage ich doch liebend gerne ein paar Gramm mehr.

        Aber jedem/jeder das Seine … oder was er verdient.

      • Zitat: Rolf Carl
        13. August 2019 um 17:56 Uhr

        „Was macht man übrigens, wenn der Akku leer ist?“

        Ich habe zuletzt ca. 56 Bilder fotografiert. Das war am Sonnabend. Jetzt wird mir ein Akku-Ladungsstand von 94% angezeigt.
        Das ergibt hochgerechnet etwa 1000 Bilder mit einer Akkuladung (im Offline-Betrieb).

        Zum Vergleich:
        Mit der Sony A6000: ca. 350 Bilder (RAW+JPEG) in Flugzeugmodux
        Canon EOS M3 ca. 200 Bilder

        Viel Spaß beim Akku wechseln.

        Kaufen Sie sich mal ein aktuelles Smartphone, am besten wenn Samsung eines mit dem 108 Mpx Sensor herausgebracht hat. Da fallen Sie aus allen Wolken.

      • @ MIMAS

        Auch die EOS M3 und die D5100 haben HDR-Funktion.
        Aber in weitaus schlechterer Qualität als das S10.

  • Hohe Auflösung im Vollformat bringt mir (als Hobbyfotograf) vor allem in einer Hinsicht einen großen Vorteil.
    So kann ich auch kompakte/leichte/günstige APSC-Obejktive ohne Abstriche verwenden!
    D.h. also man hat wesentlich mehr Objektivauswahl. Geht man wandern, nimmt man ein APSC-Objektiv, braucht man was lichtstarkes dann eben eine Vollformat Festbrennweite. Nutzt man eine Brennweite nur selten, dann greift man zum günstigeren APSC-Objektiv (bspw. Laowa 9mm). APSC-Zweitbodies könnten so relativ unnötig werden.

    Blöd nur (für CaNikon), dass das nur im Sony-Emount-System ohne Probleme funktioniert 😀

  • Ich sehe den Vorteil von hohen Auflösungen am FF für den normalen Hobby-Fotografen in der Möglichkeit im Crop-Modus ohne Einschränkung APSC-Objektive benutzen zu können, was die Objektivauswahl vergrößert und am Ende Gewicht/Geld sparen kann.
    D.h. ich kann wenn ich freistellen will ein FF-Objektiv benutzen und wenn ich reise nehme ich kleine Objektive der APSC-Reihe mit.
    Am Ende ist sowieso alles ein Kompromiss, aber theoretisch wird so ein optimaler Kompromiss mit nur einem Body möglich.
    Ich nenne mal ein Beispiel: Ich gehe wandern, werde vorauss. nur selten Ultraweitwinkel fotografieren, also nehme ich ein 9mm2.8 APSC Objektiv mit (200g). Sonst ein FE 35mmf2.8(120g) immerdrauf und ein hochauflösendes Tele 85mmf4(300g) M-Mount mit massiv Kapazitäten fürs cropping in post.
    Da bleibe ich mit Kamera nur wenig über 1kg bei vollem Potential.

    Geht natürlich nur bei Sony E-Mount.

    • Das Thema reisen

      ist entweder mit Kompromissen oder mit Gewicht belegt. Jemand hat mal (noch vor der Zoom Zeit) gesagt man könne mit nur einem Objektiv die ganze Welt fotografieren!

      In der modernen Zeit bietet zum Beispiel die Wetterfeste Leica Q2 mit ihrem Summilux 1:1,7/28 mm ASPH und dem 47,3 Megapixel Vollformat-Sensor genau das in Perfektion. Sie wiegt mit Akku 734g.

      Es lohnt sich diese Kamera genauer anzusehen. In vielen Fällen wird sie genau diesen Zweck perfekt abdecken.

      Wer es nicht so mit Leica hat kann sich gerne auch die Mittelformat Fuji GFX 50R (775g) und das GF 3,5/50mm R LM WR (entspricht 40mm KB) 345g ansehen kostet zusammen ca 5.550 Euro. Es gibt mittlerweile ein LAOWA 17mm f/4 Zero-D für Fuji entspricht einem 13,5 mm KB Objektiv und kostet 1.450 Euro. Das GF 2,8/45mm R WR (36mm KB) für 1.800 finde ich besonders geeignet.

      Mit beiden Kameras sind Ausschnitte kein Problem!

      • für den Durchschnittsverdiener unter den Hobby-Fotografen sind MF Kameras nicht wirklich eine Option, ebenso wenig Leicas.

        Wie Sie auch denke ich braucht der Hobbyist etwas Universelles. Und da sehe ich zunehmend Potential bei den hochauflösenden Sony Kameras, die ermöglichen das volle Spektrum an Objektiven zu nutzen (FF/APSC). So kann man sein Kit wie oben geschrieben sehr einfach auf seinen Anwendungsfall ausrichten.

        Weiteres Beispiel, ich nutze selten Macro-Objektive, dann neheme ich eben ein günstiges für APSC

      • Hallo SB, hallo joe,

        Entschuldigung manchmal vergesse ich das es ein Portal für alle Fotografen ist. Klar geht es auch mit anderen Gerätschaften.

        Selbst warte ich sehnsüchtig auf eine X-Pro3 für klein und leicht. Sie hat keinen Sucher Höcker und bietet einen optischen Sucher. Die rutscht bestimmt sehr gut in den Umhänge Beutel, schön unauffällig Fotos machen geht damit bestimmt.

        Das Canon noch nichts ähnliches hat wundert mich, Sony ist zwar schön klein hat aber wie alle anderen ausschließlich einen EVF und die Bedienung gefällt mir überhaupt nicht, ebenso wenig das Design.

    • Man kann aber die EF-M-Objektive nicht an die EOS R-Bajonette anklemmen.
      Das halte ich für einen Fehler von Canon.

      Man könnte sich andernfalls wirklich eine kleine Kamera mit großem Sensor anschaffen und wenn es kompakt sein soll, auf kleineren Bildkreis gerechnete Objektive dran setzen, beispielsweise auch mFT.
      Nur hat man da leider die Rechnung ohne die Hersteller gemacht.

    • „Geht natürlich nur bei Sony E-Mount“ …..
      ist unfug. Wenn ich bei Fuji freistellen will, nehme ich beispielsweise das 35mm 1,4 oder das 56mm, 1,2, mit dem kann ich mehr freistellen als mir lieb ist. Wenn ich reisen will, nehme ich die für eine DSLM extrem leichte und kompakte X-E3, und eines oder mehrere der sehr kompakten und trotzdem qualitativ sehr guten Objektive aus der 2,0er Festbrennweitenserie. Das Laowa 9mm gibt es auch für Fuji. also kann ich dieses auch hier verwenden, wenn ich ein leichtes UWW benötige. Das gute daran, dabei vermisse ich eine FF in keinster Weise. Im übrigen geht das was angeblich nur mit dem E-Mount möglich sein soll auch beispielsweise mit Canon. Für Reisen nehme ich die M6 oder die M50, den EF-Adapter und eines der kompakten EF-Objektive. Will ich FF, kann ich eine R oder eine EOS-EF Kamera mit den gleichen Objektiven verwenden. Und Rolf wird Dir erzählen können, wie man auch mit Nikon genau das Gleiche hinbekommt.

  • Es ist soweit. Nicht nur Computer, Smart Phones, Autos, jetzt auch Kameras, können gekapert werden.
    Es ist gelungen, über das PTP (Picture Transfer Protocol) und WLAN- oder USB-Verbindung, die Bilder auf SD-Karte einer EOS 80D zu verschlüsseln.
    Vorgestellt wurde das Ganze auf der Hackerkonferenz Detcon.
    Es soll auch bei weiteren Canon Kameras funktionieren und wohl auch bei Kameras anderer Hersteller.

    • Hallo Robin,

      letztlich wollte ich mir beim Kaffee Automaten in der UNI eine Tasse von der Brühe gönnen, ging aber nicht weil der kein Geld angenommen hat, er funktioniert nur mit der passenden App. Äääähh— gehts noch?

      Mein Mechaniker (heute Mechatroniker) hat mir erklärt das ich mit meinem Fahrzeug keinen Meter fahren kann wenn er das nicht möchte, beziehungsweise ich im Auto sitzen könnte und er gibt von außen Gas oder bremst ohne das ich etwas dagegen machen kann.

      Der Wasserwirtschaftsmensch aus meinem Ort sagte letztlich am Stammtisch das jetzt alle Verteiler nur noch auf „Klick“ geöffnet oder geschlossen werden können, ein Handrad gibt es nicht mehr. Ja was ist denn wenn der Strom weg ist und ein Notfall erfordert einen Eingriff?

      Ob jetzt einer meine Bilder verschlüsselt ist nicht lebenswichtig, der Hersteller wird in Zukunft diverse Gegenmaßnahmen ergreifen, da bin ich sicher.

      Kann ich mich wehren? Nein! Du schreibst das es alle Hersteller betreffen kann, aber schön das die Hacker wegen dem Bekanntheitsgrad Canon für ihren Angriff ausgesucht haben, wenigstens eine indirekte Wertschätzung.

    • Meine Kamera kann nicht gekapert werden, da das W-Lan nicht aktiviert ist, alles klar soweit?

      Das Selfieschiessen überlasse ich den anderen, diese Generation hat sowieso nichts gegen das Kapern, die sind noch froh, dass ihre Bilder mal veröffentlicht werden, also ist doch alles bestens.

      Wieso fotografierst du nicht einfach offline??? Ist absolut entspannend … nur wer meint, er müsse jederzeit vernetzt sein, hat solche Probleme.

    • Das ist doch pure Theorie und Laborgedöns. Dass soetwas in der Theorie möglich ist, hat doch nie ein vernünftiger Mensch angezweifelt. Aber wie hoch ist überhaupt die Wahrscheinlichkeit, dass man mit einer Kamera in den Bereich eines WLANs kommt, das offen ist, das versucht sich mit Kameras zu verbinden, ihm das gelingt, ohne dass der Eigentümer der Kamera die Verbindung explizit akzeptiert, und dann das WLAN auch noch einen solchen Verschlüsselungsvirus verbreitet? Wie hoch ist dann noch die Wahrscheinlichkeit, dass Hacker Viren, Trojaner etc für Kamerabetriessysteme schreiben werden? Richtig, die Wahrscheinlichkeit insgesamt geht gegen Null.

    • @Robin
      was ist neu daran? Alles und ich meine wirklich alles was digital gespeichert ist oder gespeichert wird kann gekapert werden, ich habe an zwei von meinen Autos „keyless go“ da kann bei einem auch jeder den Code mit geeignetem Gerät auskundschaften. Nur bei Jaguar ist das als einzigem Hersteller (noch) nicht möglich.
      Deswegen mache ich auch immer noch alle meine Ein- und Auszahlungen direkt auf der Bank. Wartet mal ab was ihr alles lesen werdet, wenn nur noch Euer Handy eure Geldbörse sein wird.

      • Joe,

        noch eine kleine Ergänzung: je 2 Modelle von Jaguar und Land Rover können nicht gekapert werden (Test von ADAC und ÖAMTC).

      • @Rolf Carl
        ich weiss, Land Rover und Jaguar gehören beide zum indischen Tata Konzern, und wenn die Inder eines können, dann Software!

    • @ Thomas Müller

      Ich habe meine SIM-Karte bislang nicht in das Smartphone gesteckt.

      Trotzdem habe ich jede Menge mit Geo-Koordinaten getagte Fotos.
      Das ist insofern interessant, als das das Geotagging laut Kamera-Beschreibung und Hinweisen der Kamera selbst (Kein Netz oder so) gar nicht sein sollte, da kein direkter GPS-Empfang besteht, sondern die Geokoordinaten über den Mobilfunk-Standort abgefragt werden.

      Die Erklärung könnte sein, dass das Smartphone selbständig nach einem WLAN sucht, die Verbindung herstellt und die Geodaten abfragt.

      • @Sabrina
        ja, das könnte eine Erklärung sein. Was mich etwas irritiert, wieso sollte kein direkter GPS-Empfang bestehen, wurden die Aufnahmen innerhalb eines Gebäudes gemacht? Aber selbst dann kann das SP auf die letzte empfangene GPS-Ortung zurückgreifen. Das Samsung S10 hat ja sogar GLONASS und aGPS, kann also zwei GPS-Signale von sogar zwei unterschiedlichen GPS-Systemen empfangen und verarbeiten? Eine andere Erklärung könnte deshalb sein, dass das SP (Samsung S10?) einen voll funktionsfähigen GPS-Empfänger hat, der ohne SIM und ohne WLAN-Verbindung selbständig GPS-Satellitensignale empfangen und verarbeiten kann, ähnlich wie die Auto-Navis (selbst die billigsten für einige Euro können das) auch. Ich vermute deshalb eher Letzteres als Erklärung für das Geotagging der Fotos und die Angaben zur Kamera-Beschreibung als vermutlich nicht korrekt. Man könnte dies ja einfach dadurch überprüfen, dass man Fotos weit ab von möglichen WLANs anfertigt, beispielsweise im Wald oder auf dem freien Feld und dann überprüft, ob Standortinformationen zum Bild vorhanden sind?

      • Ja – laut technischen Daten hat das Samsung GPS und GLONASS. Aber ich habe trotz freier Sicht bei vielen Bildern keine Geodaten. Z.B. von einem nächtlichen Motiv wurden mehrere Aufnahmen gemacht, weil mir die Aufnahmen zunächst zu hell waren für eine Nachtaufnahme. Nur bei dem letzten Foto sind Geodaten eingetragen. Das war in einer Parkanlage mit Gebäude in ca. 40 m Entfernung. Das Gerät befand sich im Offline-Modus. Da ist WLAN ausgeschaltet. Da dürfte meine obige Vermutung eigentlich nicht zutreffend sein. Ich werde nochmal Tests in freier Umgebung machen. Ich bin Smartphone-Anfänger, da übersieht man vielleicht auch mal was.

      • @Sabrina
        ich habe versucht, mich etwas weitergehend zu informieren, wie das Geotagging beim S10 zustande kommen kann, trotz fehlender SIM-Karte. Das aGPS verwendet dabei als Hilfsinformationen solche, die über GSM-Signale von Funkmasten mit bekannten Standortkoordinaten zur Verfügung gestellt werden. Anders als GPS-Signale sind diese auch in Gebäuden empfangbar und benötigen keinen „Sichtkontakt“ mit GPS-Satelliten. Sie sind soweit ich nachlesen konnte, auch ohne eingelegte SIM-Karte empfangbar und durch ein eingeschaltetes SP verarbeitbar. Letzteres gilt erst recht für das russische GPS-System GLONASS, das allerdings in Gebäuden nicht funktionieren dürfte. Je nachdem, wie das SP ausgestattet ist, kann somit Geotagging auch ohne SIM-Karte, ohne WLAN und mit oder ohne Kontakt mit einem Satellit oder einem GSM-Funkmast möglich sein.

    • Ich finde das keineswegs harmlos.

      Kriminelle könnten auf diese Weise Informationen sammeln, ob jemand sich in seiner Wohnung aufhält oder weit weg davon und dann mal Inventur machen.

      • Stimmt genau … spricht eigentlich alles für eine richtige Kamera. Wenn das WLAN deaktiviert ist, kriegt man garantiert keine GPS-Daten.

        Also ich bin damit gut gefahren, obschon ich beim SP, das ich jeweils für den Notfall dabei habe, die Sim-Karte immer drin habe. Es war bei Abwesenheit noch nie jemand in meiner Wohnung.

  • Habe mich gerade erst von 36M auf 24M reduziert und bereue es kein bisschen. Wird sicher Leute geben die das ganze brauchen, ich gehöre dazu nicht mehr.

  • Es ist wie im Theater….
    Canon mit 80 MP ??
    Vor ca 12 Monaten war hier zu lesen, das beide Hersteller 100/150 MP in der Mache haben.
    Sony hat nun ganz vorsichtig mit 60/61 den Kampf eröffnet
    Nun dauert es wohl 6 Monate und Canon nimmt den Handschuh auf.
    Nikon schließt sich an (Sony)
    Sony muß nach 12 Monaten die 80 bringen, sonst verlieren sie ihren Nimbus.
    Nikon schließ sich an
    Canon wird nach 18 Monaten die 120 MP bringen
    Sony verärgert, muß wieder handeln, bringt 150 MP
    Nikon schließt auf
    Canon braucht wieder 18 Monate und kommt mit 180 MP

    Es ist ein lustig Ding, dass das alles so transparent ist…
    Und immer wieder hauen sich die Fotografen die Köpfe ein
    Bei jeder Runde erneut wird verteidigt (eigene Marke) und auf den anderen eingeprügelt

    Glückselig diejenigen, die sich entspannt zurücklegen können und nebenbei ihrem Hobby frönen…

    PS: Leute , haut euch nicht die Köpfe ein, wegen der 80 MP, ist nur eine Zwischenlösung !!

  • Schreibt einer:
    „Entschuldigung manchmal vergesse ich das es ein Portal für alle Fotografen ist“

    Ist es eben nicht.
    Es ist eine Seite für gelangweilte Dauerposter, die zu allem und jedem ihren Senf möglichst täglich dazugeben müssen. Ob’s interessiert oder nicht. Ob’s zum Thema gehört oder nicht.

    Fotografen ?
    Die haben ihren Job nachzugehen. Gerade auch wenn es ein Nebenjob ist, denn ernsthaft, wer von den Kandidaten hier verdient denn wirklich sein Geld damit. 🙂

    Worum geht’s denn hier wirklich? Um ständige Ankündigungen und Mutmassungen für Technikspielzeug. Der „grosse MP Kampf“ der Kameragiganten?

    Fotografie? Erfahrungswerte mit der jeweilig angepriesenen Kamera, damit sich ein echter Interessent ein Bild machen kann? Im grossen und Ganzen Fehlanzeige. Nix. Dafür gibt’s anderes.

    Hat man sich nämlich irgendwann für sein neues Arbeitsgerät entschieden, gibt’s doch erstmal nichts mehr zu sagen, weil die Technikspezifikationen fest stehen und überall nachzulesen sind. Nun heisst es wieder, sich auf das Kerngeschäft, die Fotografie zu konzentrieren.
    Keine „schwanzverlängernden“ (und dann doch nur Mittelformat) Massnahmen, der sich gegenseitig streichelnden Pussys ( „Hach, dazu gibt’s wirklich nicht besseres zu sagen“) 🙂

    In diesem Sinne habe ich einmal Mark zu danken. Seine Seite habe ich über Jahre verfolgt. Ja, schon als noch niemand hier irgend einen Beitrag leistete. Ich habe auf mein neues Arbeitsgerät teilweise schon ungeduldig gewartet.

    Spät aber dann doch endlich hat sich der (mein bevorzugter) Hersteller für die „neue Technik“ entschieden und ein gewohnt solides Produkt vorgestellt, mit dem ich im VF weiter arbeiten kann.
    Also Mark, vielen Dank für die Ankündigungen, die mich möglicherweise davon abgehalten haben, einem Fehler zu begehen .
    🙂

    • @Micky

      ist Dir langweilig oder stinkt es Dir, dass wir dich als Blender entlarvt haben. Wir warten immer noch auf deine FOTOS!!!
      Ja der grosse Micky, der leichtbekleidete Mädels am Strand für grosse Kampanien fotografiert! Und wovon träumst du nachts?

    • Servus Micky,

      schön wenn Du mit der Fotografie Geld verdienst. Gott sei Dank muss ich das nicht mehr.

      Gerüchte, Ankündigungen, die Reaktionen darauf, einfach herrlich! Danke Mark das Du dieses Portal betreibst.

      Was ich vermisse sind Interviews mit den Herstellern. Da kann man zwischen den Zeilen einiges erfahren. So muss ich mich mühsam durch diverse Seiten Quälen bis Zusammenhänge sichtbar werden.

      Früher ging es mir wie Micky, keine Zeit, immer am Ball bleiben, Aufträge kapern, Buchhaltung usw. 10-14 Stunden Tage waren normal. Jetzt nehme ich mir ein für mich interessantes Projekt vor, habe Spaß an der Umsetzung und wichtig — kann jederzeit unterbrechen um mit Freunden einen Cappuccino zu trinken.

      Mickys Anmerkung das die reine Fotografie hier zu kurz kommt ist richtig, es geht halt NUR um Gerüchte und Ankündigungen. Den Fotografie Part übernimmt bei mir einmal im Monat der Fotografen Stammtisch. Da geht es um Bilder und nicht darum mit welchem Gerät sie gemacht wurden.

      Ach ja es ging um Canon will bald den „Megapixel-Thron“ besteigen, wie langweilig !!

    • „……. Ist es eben nicht.
      Es ist eine Seite für gelangweilte Dauerposter, die zu allem und jedem ihren Senf möglichst täglich dazugeben müssen. Ob’s interessiert oder nicht. Ob’s zum Thema gehört oder nicht.“

      Micky, ich finde, Du hast Dich hiermit sehr treffend beschrieben 😉

  • einmal im ernst, wer braucht diesen verrückten Megapixelwahn, dass geht ja zu wie auf einer Autobahn, mein Auto ist schneller, mein Auto hat mehr PS. Alles Unsinn.

    • @Herbert,
      Wer das braucht? Niemand! Für mich stellt sich nur die Frage: WILL ich das, deine Antwort lautet NEIN, meine lautet JA und geht da noch mehr?
      Die Frage könnte man doch schon bei 30MP stellen, aber 42 sind halt doch in bestimmten Situationen besser und 61MP bringen vielleicht noch mehr Möglichkeiten, 80MP mal sehen was das bringt. Der Fortschritt bleibt nicht stehen!

    • @ Herbert,

      um bei den Fahrzeugen zu bleiben, im Stau sind alle gleich schnell! Im Kleinwagen meiner besseren Hälfte fahre ich die selbe Richtgeschwindigkeit wie mit meinem Reisefahrzeug oder wie im 2-sitzigen Oldtimer.

      Die vernünftigsten 130 sind die im Kleinwagen, die angenehmste Art der Fortbewegung ist der 6 Zylinder, den meisten Spaß und der reine Hochgenuss sind die 130 im Oldtimer.

      Der Fotogenuss kann ebenso ein Smartphone, eine Reise Kompaktkamera, oder sonst eine Systemkamera sein.

      Technisch perfekte Bilddateien liefern fast alle Systeme. Das momentan beste Bildmaterial sind für mich die RAW Dateien aus der GFX100. Ich würde jedem diese BQ von Herzen gönnen. Wenn ich die Preise sehe weiß ich das nur wenige das stemmen können und das ich zu den Privilegierten gehöre.

      Falls Canon seinen 80 Megapixel Boliden zum vernünftigen Preis anbietet oder der Händler (wie Calumet) eine günstige Finanzierung anbietet kommen mehr Foto Begeisterte in den Genuss von Auflösung. Für wenig Geld bekommt jeder Rechner mehr Arbeitsspeicher. Festplatten sind sehr günstig geworden, es kann losgehen.

      Einen guten RAW Konverter liefert Canon kostenlos dazu.

  • Samsung hat jetzt einen 108 Mpx Sensor für Smartphones entwickelt, der eingesetzt wird. Dabei sollen 4 Pixel zu einem zusammengeschaltet werden, was dann 27 Mpx sind.
    Die Hersteller traditioneller Kameras stehen da gehörig unter Druck, Qualitätsvorsprung zu halten.

    • Anders herum wird ein Schuh daraus.

      Bei diesen Packungsdichten müssen Pixel zusammen ausgelesen werden sollen Qualitätsansprüche bedient werden. Das dient dazu um mit reinen Fotogeräten mithalten zu können. Eine technische Erklärung zu diesem Thema würde Seiten füllen.

    • Das kann mehr Details liefern, aber vom Rauschverhalten ist das dann vermutlich schlechter als ein 27 Mpx Sensor, insbesondere bei längeren Belichtungen.

    • „Die Hersteller traditioneller Kameras stehen da gehörig unter Druck, Qualitätsvorsprung zu halten“

      Ich krieg gleich einen Lachanfall, wenn ich daran denke, wie ein Hochzeitsfotograf mit seinem Smartphone aufkreuzt, um seine Bildchen zu knipsen! Und was macht der arme Kerl eigentlich, wenn sich jemand bewegt? Beim Hochzeitstanz z.B., bei nettem Kerzenlicht? Wieviele ISO schafft eigentlich ein SP? Bei 27 MP stelle ich mir das Resultat einfach nur grässlich vor …

      Also, Sabrina,

      ich sag dir jetzt was: die traditionellen Kameras werden gar nie unter Druck stehen, weil die SP, egal wie viele MP sie haben, die verschiedenen Genres der Fotografie niemals beherrschen werden. Sport und Wildlife ist auch noch so ein Thema, und Makro.

      In den Zeitungen werden ja regelmässig Aufrufe zum Einsenden von Fotos gemacht. Da hat es teilweise sehr gute Fotos, mit Kameras gemacht (das sieht man auf den ersten Blick), und dann die meistens scheusslichen SP-Bilder mit unnatürlichen Farben, unregelmässigen Farbverläufen, Lichtflecken und ausgefressenem Himmel.

      Fazit: Smartphones für die Knipser, Kameras für die Fotografen.

      • Hallo,
        Sabrina hat dar gar nicht so Unrecht mit Ihren Aussagen.
        Ich selbst war extrem kritisch gegenüber SP Kameras.

        Ich hab seit Q2 dieses Jahres das Huaway 30 Pro.
        Einer der 3 Kamerasensoren ist ein von Sony entwickelter 40MP Sensoren wo immer 4Pixel mit einer Farbe der Bayermatrix zusammengeschaltet sind. Daraus werden dann 10MP.

        Des weiteren wurde der Grünfilter durch gelb ersetzt weil der mehr Licht durchlässt und somit eine deutliche höhere Lowlight Performance hat welche etliche Systemkameras schlägt. Durch komplexe Algorithmen wird daraus grün berechnet.
        Trotzdem kann man bei gutem Licht native 40MP Bilder schießen wenn man will.
        Funktioniert wohl ähnlich wie bei Astrofotografie wo man ein hochauflösendes Luminanzbild mit niedriger auflösende RGB Bildern kombiniert.

        Es ist das erste SP mit einem mehrlinisigen Tele welches zusammen mit Laica entwickelt wurde.

        Was geht mit so einem Teil und was geht nicht:
        Es deckt den Bereich von Macro (geht hervorragend) bis leichtem Tele ab.
        Erstaunliche Lowlight Fähigkeit
        Bildqualität ist erstaunlich gut, aber wenn man Pixelpicker spielt nicht die Qualität wie bei einer aktuellen Vollformat Systemkamera. Sieht man aber weder auf einem Tablet oder SP.
        Lange Teleaufnahmen ist und bleibt sicher eine Domäne der Systemkameras.
        Der größte Nachteil ist aber die Habtik/Bedienung und die Art des Fotografierens, da kommt ein Smartphone ohne Sucher und mechanische Bedienteile einfach nicht hin.

        Für mich interessant ist aber der spezielle Sensor. Sony hat ja schon einen Sensor mir 60Mp in der Mache und es wurde irgendwo geschrieben das Canon auch an dem Konzept arbeitet. Dann machen 80MP auf einmal sehr viel Sinn wenn man durch Pixelbinding wie bei den AstroCams flexibel die Auflösung auf die Lichtverhältnisse anpassen kann.
        Höhe Auflösung bei sehr gutem Licht bis hohe Empfindlichkeit und Dynamik bei niedriger Auflösung.
        Dann noch ein elektronische global Shutter dann wäre so ein Teil ein Quantensprung.

        Bin sicher die Entwicklung geht in diese Richtung.

        Man darf auf die Smartphones nicht so schimpfen. Denn hier lohnen sich durch die hohe Stückzahlen enorme Entwicklungskosten in der Sensortechnik die dann auch dem Vollformat zugute kommen.
        Das ist einer der Gründe warum Sony aktuell in der Sensortechnik die Nase noch vorne hat.

        Gruß Conny

      • Also, lieber Conny,

        du sagst es ja selber, es ist eine Knipserei mit lauter Kompromissen und Einschränkungen.

        Makro geht überhaupt nicht hervorragend, wie du sagst, sondern absolut scheisse, und Tele geht schon gar nicht! Für Instagramknipser mag das ja noch durchgehen, aber schon für Hobbyfotografen sind solche Bilder unbrauchbar. Und deine Grün- und Gelbfilter kannst du auch gleich vergessen; die einzigen brauchbaren Filter sind Pol- und Graufilter, und der Polfilter ist weder digital umsetzbar noch mit dem SP zu ersetzen.

        Und noch was; ich schaue mir die Bilder nicht auf dem Display an, sondern in der 100 % Ansicht auf meinem hochauflösenden Eizo-Bildschirm, und da trennt sich die Spreu vom Weizen. Wenn dir das SP genügt, bitte schön, dann knipse einfach weiter, mir genügt es bei weitem nicht …

      • Als ich noch kein Smartphone besaß habe ich vieles ähnlich gesehen wie Sie. Nachdem ich nun eines besitze bin ich doch einigermaßen überrascht, was es zu leisten vermag, auch wenn es an die Bildqualität, die mit Systemkameras möglich ist, noch nicht heran kommt.
        Im Nachtmodus wählt die Kamera je nach Licht bis maximal etwa ISO 1250 (Motiv nicht angeleuchtet und mit bloßem Auge faktisch dunkel), Blende 1,5, Belichtungszeit 1/4 s (Beispiel von einer meiner letzten Aufnahmen). Was man dann als Foto erhält, ist fantastisch und in 1:1 Ansicht immer noch brauchbar und für den einfachen Full-HD-Monitor allemal ausreichend. Das Foto liefert mit dem spärlichen Licht kleiner Leuchten, das mit bloßen Auge nicht auffält ein wunderbar angeleuchtetes Gebäude.
        Oder wenn man in der blauen Stunde fotografiert, da sind mit der herkömmlichen Kamera die beleuchteten Glas-Kästen mit den Reklamebildchen völlig ausgebrannt, mit dem Smartphone (Einstellung: HDR bei Bedarf) nicht.
        Das sind schon Sachen bei denen man sehr leicht vergessen kann, dass sich mit den Systemkameras mehr erreichen lässt – aber eben nur vom Stativ mit mehreren Belichtungen. Hier auf die Spitzlichter zu belichten und dann die Schatten hoch ziehen, ist meiner Erfahrung nach Wunschdenken. Da ist die Dynamik der Szene einfach zu groß.

        Sport und Wildlife sowie Portrait machen aber offensichtlich die wenigsten, sonst würden die Kameraverkäufe bei herkömmlichen Kameras nicht so einbrechen.
        Das ist ja auch der große Fehler speziell von Nikon, dass sich deren Objektiv-Angebot sehr einseitig an Portraitfotografen richtete und die Normal-Knipser sich dann das 10-20 mmm Objektiv von Sigma kaufen mussten um schöne Gebäude / Sehenswürdigkeiten auf das Bild zu bekommen.

        Der Erfolg der Smartphones zeigt auch, welche Bildwinkel für die große Masse der Leute wirklich wichtig sind. Ganz andere, als die Profifotografen in den Kommentarspalten ständig verkünden.
        Oder man schaue auf Amazon, welche Objektive die meisten Verkäufe haben. Das sind vor allem Zoomobjektive und nicht Festbrennweiten. Der Bedarf der großen Masse ist ein ganz anderer als der der wenigen noch von ihrem Beruf leben könnenden Profi-Fotografen.

        Es ist auch ein bissel von gestern, was Sie über Smartphonebilder im letzten Absatz vor Fazit schreiben. Das muss schon sehr lange her sein, als Sie mal mit Smartphonebildern zu tun hatten.
        Wenn die herkömmlichen Kameras ausgefressene Himmel liefern, dann ist beim Smartphone dank HDR alles sauber. Und unnatürliche Farben hat man da auch nicht. Allerdings mit der künstlichen Intelligenz sehen die Bilder mitunter wirklich aus wie von der Ansichtskarte – also wie von Profis mit satten, teilweise übertrieben satten Farben. Die KI kann man aber abschalten. Lichtflecken und unregelmäßige Farbverläufe sind mir auch noch nicht aufgefallen. Lediglich Lensflares kommen vor – wie bei herkömmlichen Kameras auch.

      • An alle Smartphone als Systemkameraersatz Gläubigen:

        Huawai P30 Pro:
        Aperture size: F1.6; Focal length: 27 mm; Sensor size: 1/1.7″; Pixel size: 1 μm 😉

        Bei dieser Sensorgröße oder Pixelsize ist es egal was Sie damit machen. Ob Zusammenschalten von 4 Pixeln auf einen oder nur einzeln auslesen.

        Bei wenig Licht wird nur Scheisse übrig bleiben. Und wenn Sie 4 Pixel zusammenschalten ist es halt ein Haufen Scheisse.

        Völlig lächerlich hier von einer anspruchsvollen Fotoqualität zu reden.

      • Sabrina,
        den Erfolg des Smartphone zeichnet die Gesamtheit aus und nicht NUR die Kamerafunktion !!! Ein Smartphone welches NUR fotografieren könnte und 600-1000€ kosten würde dürfte ein absoluter Ladenhüter sein 📷

      • Wenn die aktuellen Smartphones in paar Jahren die RX100 einholen in Sachen Bildqualität, dann kann man mal drüber reden. Die Bedienung bleibt am Ende trotzdem mies. Ist eben auch ein Smartphone.

      • Mich interessiert bei Kameras nur Kameras.

        Es ist völlig scheiß egal ob mFT, Kleinbild, Mittelformat, Kompaktkameras Film oder Smartphones.
        Kamera ist Kamera. Punkt. Nur so für alle, die es nicht verstanden haben.

        Die kann man alle gegeneinander stellen, damit man vergleichen kann, was die jeweilige Kamera besser kann.

        Derzeit erleben wir eine Entwicklung, die zum Wegbrechen des Systemkameramarktes führt, weil diese Kameras keinen Qualitätsvorsprung VON PRAKTISCHER RELEVANZ haben. Im Gegenteil – diese Kameras haben den technischen Nachteil der Schlepperei, Platzbedarf und sind völig überteuert.

        Die Entwicklung läuft derzeit auf kleine Kameras hinaus. Das heißt – neben den Smartphones bieten sich bei entsprechender technischer Qualität und bezahlbarem Preis Kompaktkameras als Ergänzung für langes Tele und Zoom an. Aber vielleicht ist selbst das sehr bald Schnee von gestern.

        Es mag alles sein, dass die Systemkameras den anderen Kameras überlegen sind.
        Der Knackpunkt, an dem die Systemkameras scheitern ist letztlich die praktische Relevanz des Qualitätsvorsprungs.

      • Zitat Mirko:
        „Ein Smartphone welches NUR fotografieren könnte und 600-1000€ kosten würde dürfte ein absoluter Ladenhüter sein“

        Das ist ein Irrtum.
        Ich habe es mir vor allem wegen der Kamera gekauft. Ich wollte eine moderne Kamera mit modernen Technologien. Und ich habe es nicht bereut. Das man da gleichzeitig auch noch einen Musikplayer, ein Navi, ein trackaufzeichnungsgerät, eine Landkarte, Internet und so weiter haben kann ist nett.
        Telefonieren kann man damit auch – hätte ich fast vergessen.

        Wer sich ein Smartphone zum telefonieren kauft, der hat einen an der Klatsche. Dafür ist es viel zu teuer.

        Die SIM-Karte steckt bei mir in einem nostalgischen 35 Euro Handy.

      • @ Sabrina

        Nur so nebenbei, wenn Dein SP noch nie eine Simkarte gesehen hat, bist du abhängig von Offenen W-Lan und damit sehr anfällig für Hacker.

        Wer sich ein SP kauft und nebenbei ein Billighandy zum telefonieren mitführt, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.

      • Ich hatte vor einem Tag geschrieben:

        „Die Entwicklung läuft derzeit auf kleine Kameras hinaus. Das heißt – neben den Smartphones bieten sich bei entsprechender technischer Qualität und bezahlbarem Preis Kompaktkameras als Ergänzung für langes Tele und Zoom an.“

        Und heute meldet dkamera.de
        „Besonders groß ist der Absturz bei den bislang noch recht stark gefragten Systemkameras mit wechselbaren Objektiven.“

        „Für einen kleinen Lichtblick sorgen in diesem Umfeld die Kameras mit fest verbauten Objektiven, von der CIPA als „Built-in Lens DSC“ bezeichnet. Deren Stückzahl hat sich im Vergleich zum Jahr zwar 2017 halbiert, gegenüber dem Vorjahr fällt der Abstand aber weit geringer aus. Statt rund 4,2 Millionen Kameras wurden knapp 3,4 Millionen Modelle verkauft. Das ist natürlich noch immer deutlich weniger, von der letztes Jahr erfolgten Halbierung des Marktes aber weit entfernt.“

        Die Entwicklung im Massenmarkt geht zu transportablen Kameras. Die können sich noch halten, solange die Smartphones im Zoombereich und bei der Auflösung nicht mithalten können.

        Gleichzeitig fliehen die Hersteller in die teure Nische für die ältere vermögende Kundschaft.
        Diese teure Nische wird aber aufgrund geringer Stückzahlen sehr teuer werden und dadurch wiederum den Kundenkreis verkleinern.

        Im Massenmarkt verzichten die Leute lieber auf das letzte Quentchen Qualität und ersparen sich Schlepperei und das Vielfache der Kosten.

      • Das nur ältere Herren Geld haben ist doch Quatsch! Ich bin Anfang 30 und ich, sowie viele meiner Altersgenossen könnten sich locker Highendgeräte leisten. Man muss nur wissen wo man seine Prioritäten setzt. Der eine gibt ein paar Tausender mehr für Auto, Urlaub oder Haus aus, der andere kauft sich halt eine teure Kamera und fährt sein altes Auto etwas länger oder macht Urlaub in der Nähe statt teure Reisen ins weite Ausland.

        SP werden immer besser und sind fast gleichauf mit den kompakten Kameras, da gebe ich Dir recht.
        Fotografie auf hohem Niveau war aber schon immer teuer eine Nische.

  • Einfach und grob erklärt. Die Pixel sind bei dieser Packungsdichte so klein das sie nicht automatisch mehr Details ergeben weil die Auflösung der Optik dafür nicht mehr ausreicht.

    Die vier zusammengerechneten Pixel werden als ein Pixel ausgelesen um zum Beispiel die Empfindlichkeit zu erhöhen, oder um sich Interpolationsbedingungen zu ersparen. Möglichkeiten gibt es viele, je nachdem worauf Wert gelegt wird.

    Das Problem ist das alle Einheiten eines Foto/Video Systems miteinander optimal harmonieren müssen.

    Bei meiner GFX100 (Sony baut den Sensor) passen alle sonstigen für ein technisch sehr gutes Bild zuständigen Komponenten perfekt zusammen.

    Ein SP wird schon mit seiner Bedienung bei der Fotofunktion disqualifiziert. So funktioniert das nicht bei einem Arbeitseinsatz.

    Alle Sensor- Kamerahersteller entwickeln mit verschiedenen Ansätzen am optimalen Ergebnis. Die Technik kann noch so gut sein, wenn der Rest kein intuitives Handling besitzt kann man das Gerät in die Tonne werfen.

    Bisher hat Canon immer an den Benutzer und dessen flüssige Arbeitsweise gedacht, ich hoffe das bleibt so. Dann können es meinetwegen 160 oder noch mehr Pixel werden.

    • Ich mach meine Fotos am liebsten auch mit meiner Kamera.
      Aber es gibt Situationen wo ein normaler Workflow nicht möglich ist, es wackelt schüttelt und man kann nur drauf halten und abdrücken
      https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=693863657703408&id=100012393406016

      oder die Kamera ist nicht zur Hand:
      https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=633719533717821&id=100012393406016

      Ich gebe zu in diesen Situationen möchte ich das SP nicht mehr missen.

      Gruß Conny

    • Zitat:
      „Die Pixel sind bei dieser Packungsdichte so klein das sie nicht automatisch mehr Details ergeben weil die Auflösung der Optik dafür nicht mehr ausreicht.“

      Wie machen die das denn dann bei Olympus mit dem Pixelshift?

      • @Sabrina

        Der Pixelshift ist eine mechanische Angelegenheit. Er wird in zwei unterschiedlichen Varianten praktiziert. Entweder um jedem Pixel die volle nicht interpolierte Farbinformation zu geben oder die zweite Möglichkeit ist die Auflösung zu steigern. Bei Pentax werden die Farben bedient, bei Olympus die Auflösung.

        Die hier angesprochene Zusammenschaltung von mehreren Pixeln zu einem auslesbaren Wert ist eine rein elektronische Geschichte und das auch dann wenn der Sensor für den IBIS beweglich gelagert ist. Lichtempfindlichkeit kann auch ein Grund für das Zusammenlegen sein, oder es werden andere Eigenschaften bedient.

        Bei einer Pixel Größe von 1 Millionstel mm und der derzeitigen Abbildung von Linienpaaren pro mm wird es eng mit Objektiven die das leisten können.

        Genaueste technische, elektronische Daten sind noch nicht bekannt gegeben worden, auch nicht in welche Richtung bei der Entwicklung gedacht wurde.

  • Zunächst einmal:
    https://www.43rumors.com/full-frame-vs-micro-43-where-it-matters-most/

    Und dann:
    https://www.mirrorlessrumors.com/press-text-samsung-takes-mobile-photography-to-the-next-level-with-industrys-first-108mp-image-sensor-for-smartphones/

    Die traditionellen Kamerahersteller müssen sich sehr wohl Gedanken machen, was da möglich wird mit einem 1/1,33″ Sensor.

    Samsung und Xiaomi halten sich derzeit noch ziemlich bedeckt.
    Das Zusammenschalten der Pixel dient wohl zur Verbesserung der Low-Light Fähigkeit.
    Und selbst wenn nicht die volle Auflösung übertragen werden kann, so registrieren 108 MP einfach mehr. Das gilt im übrigen auch für eine 70+ MP FF.
    Samsung und Fuji arbeiten übrigens auch zusammen.
    Außerdem, ein schöner Gedanke, so ein winziger Sensor in einer Bridge- oder Kompaktkamera mit all den bells and whistles, die ein Smart Phone so zu bieten hat. Natürlich nur mit Sucher und beweglichem Monitor.
    Und für alle Angsthasen, die Smart Phone Bilder für grässlich halten, Hochmut kommt vor dem Fall.

    Und noch etwas altes zum Thema:
    http://connect.dpreview.com/post/5533410947/smartphones-versus-dslr-versus-film

    • Die Vorstellung wie viele

      Pixel size: 1 μm auf einen Canon Vollformat Sensor passen reicht mir schon für einen kräftigen Rülpser.

      Ist ja schön wenn die Technik weiter geht. Das Parade Beispiel Poster 90x120cm an der Wand. Der Betrachtungsabstand mindestens 1,5m. Die wenigsten wissen das diese Produkte beim preiswerten Anbieter mit 150 DPI und nicht mit 300 DPI gedruckt werden.

      Unsere Augen und unsere Bildverarbeitung im Hirn (falls vorhanden) limitiert die genaue Wahrnehmung je größer der Betrachtungsabstand ist.

      Fazit: Für ein sehr gutes Poster in dieser Größe reichen 24 MP allemal. Wenn man eine gute Skalierungssoftware verwendet ist noch viel mehr möglich.

      Aus eigener Erfahrung ist Auflösung eine feine Sache weil nachträgliche Ausschnitte kein Problem sind. Viel, viel wichtiger sind mir Farbtiefe, saubere Schatten/Lichter, einfach gute RAW Datensätze.

      Falls die 80 MP der neuen Canon gute Leistung bringen ist das eine feine Sache für das RF System.

      • Alfred,
        falsch interpretiert 😉 Es handelt sich dabei um den neuen ISOCELL Plus Sensor von Samsung/ Fujifilm. Fujifilm meinte in einem Interview das man diesen ISOCELL Plus auch für größere Sensorformate herstellen könnte, kommen diese Sensoren vielleicht in zukünftigen X Kameras zum Einsatz ?

      • Mach mich nicht wahnsinnig,

        mir reichen die 100 MP, das sind schon mehr als ich brauche. Wenn ich mir vorstelle das ein Nachfolger von der XT-3/X-Pro3 mit so einem Sensor kommt, dann kann ich mich schon mal mit SSD Festplatten frisch oder einfach so weitermachen wie bisher. Es reicht!

      • Samsung und Xiaomi halten sich derzeit noch ziemlich bedeckt.
        https://www.mirrorlessrumors.com/press-text-samsung-takes-mobile-photography-to-the-next-level-with-industrys-first-108mp-image-sensor-for-smartphones/

        Das Zusammenschalten der Pixel dient wohl zur Verbesserung der Low-Light Fähigkeit.
        Und selbst wenn nicht die volle Auflösung übertragen werden kann, so registrieren 108 MP einfach mehr. Das gilt im übrigen auch für einen 70+ MP FF Sensor.
        Die traditionellen Kamerahersteller müssen sich sehr wohl Gedanken machen, was da möglich wird mit einem 1/1,33″ Sensor.
        Es sind nicht nur die MP, sondern auch die Fähigkeiten, mittels Algorithmen und KI, die diese Sensoren realisieren.
        Ein schöner Gedanke, so ein winziger Sensor in einer winzigen Bridge- oder Kompaktkamera mit all den bells and whistles, die ein Smart Phone so zu bieten hat. Natürlich nur mit Sucher und beweglichem Monitor.
        Und für alle Angsthasen, die ihre alten Kameras davon schwimmen sehen und die Smart Phone Bilder für grässlich halten, Hochmut kommt vor dem Fall.

        Sehenswert:
        http://connect.dpreview.com/post/5533410947/smartphones-versus-dslr-versus-film

        ZumSchmunzeln:
        https://www.43rumors.com/full-frame-vs-micro-43-where-it-matters-most/

      • Alfred,
        bisher wird gezeigt was möglich ist und wo wohl der Weg hingehen wird. Fujifilm äüßerte sich mal „bedenklich“ über das Sony Monopol bei den Sensoren….persönlich glaube ich das Fujifilm auf lange Sicht nicht Kunde bei Sony bleiben wird….

      • Alfred,
        hier ein Auszug, ich vermute Samsung wird Fujis zukünftiger Sensorlieferant,

        „„Wir schätzen unsere strategische Partnerschaft mit Samsung und möchten zum Abschluss der Entwicklung von ISOCELL Plus gratulieren“, sagte Naoto Yanagihara, Corporate Vice President von Fujifilm. „Diese Entwicklung ist für uns ein bemerkenswerter Meilenstein, denn sie markiert die erste Kommerzialisierung unseres neuen Materials. Durch die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Samsung erwarten wir, dass wir mehr sinnvolle Innovationen für mobile Kameras einführen.

        „Durch die enge Zusammenarbeit mit Fujifilm, einem Branchenführer in der Bild- und Informationstechnologie, haben wir die Grenzen der CMOS-Bildsensorik noch weiter verschoben“, sagt Ben K. Hur, Vice President of System LSI Marketing bei Samsung Electronics. „Die ISOCELL Plus ermöglicht nicht nur die Entwicklung ultrahochauflösender Sensoren mit unglaublich kleinen Pixelabmessungen, sondern bringt auch Leistungssteigerungen für Sensoren mit größeren Pixelabmessungen.“

  • Das Zusammenschalten der Pixel dient wohl zur Verbesserung der Low-Light Fähigkeit.
    Und selbst wenn nicht die volle Auflösung übertragen werden kann, so registrieren 108 MP einfach mehr. Das gilt im übrigen auch für einen 70+ MP FF Sensor.
    Die traditionellen Kamerahersteller müssen sich sehr wohl Gedanken machen, was da möglich wird mit einem 1/1,33″ Sensor.
    Es sind nicht nur die MP, sondern auch die Fähigkeiten, mittels Algorithmen und KI, die diese Sensoren realisieren.
    Ein schöner Gedanke, so ein winziger Sensor in einer winzigen Bridge- oder Kompaktkamera mit all den bells and whistles, die ein Smart Phone so zu bieten hat. Natürlich nur mit Sucher und beweglichem Monitor.
    Und für alle Angsthasen, die ihre alten Kameras davon schwimmen sehen und die Smart Phone Bilder für grässlich halten, Hochmut kommt vor dem Fall.

    • @ Robin,

      wenn Huawei wie angekündigt seine alternative Software auf dem P30-Pro verwendet werde ich mein „altes“ Smartphone erneuern.

      Fotografisch benutze ich das SP wie früher eine Polaroid. Im Ordner „Hintergründe“ oder im Ordner „Texturen“ sind die Bilder mit GPS Daten, „Sonnenstand“ und Bemerkungen hinterlegt. Das ist wirklich praktisch. Zu analogen Zeiten war es eine Karteikarten Kiste.

      Dein Gedanke an eine sehr gute, edle, lichtstarke Kompaktkamera mit Zoom und einem solchen Sensor ist schon verlockend, das muss ich zugeben.

  • @Rolf
    „…Und deine Grün- und Gelbfilter kannst du auch gleich vergessen; die einzigen brauchbaren Filter sind Pol- und Graufilter, und der Polfilter ist weder digital umsetzbar noch mit dem SP zu ersetzen….“

    Witzig!?

    Wohl keine Ahnung was ein Bayermatrix Filter ist!
    Kein Problem einfach mal Google fragen…

    Gruß Conny

    • Conny,

      nee, ich habe tatsächlich keine Ahnung, von was für einem Filter du redest, und ehrlich gesagt, interessiert es mich auch nicht, denn ich will mein Hirn ja nicht mit unnützem Zeug belasten.

      Denn: Ich will Spass haben beim Fotografieren und alle Möglichkeiten ausschöpfen können, und nicht mit so einem flachen Ding in der Gegend rumlaufen, egal wie gut es sein soll. Da lasse ich mich auch von einem Bayerischen Filter nicht umstimmen. Die Farben meiner Kamera gaben bis jetzt (ca. 100’000 Bilder) jedenfalls noch keinen Anlass zur Beanstandung.

      Die Smartphonelobbyisten hier kommen mir vor wie Leute, die einem Autofahrer das Fahrrad schmackhaft machen wollen, weil es ja so günstig und leicht ist, und man damit auch von A nach B kommt … stimmt ja auch für Kurzeinsätze, oder im übertragenen Sinne für schnelle Knipsereien.

      • Hallo Rolf,
        nein, ich bin kein SP Lobbyist!
        Habe aber erkannt dass einiges damit geht und es als immer dabei Kamera einfach eine Erweiterung meines Fotoequipments geworden ist.
        Vor Jahren wars halt eine immer dabei IXUS.

        Den Bayerfilter hat auch Deine Kamera.

        Deine Meinung dass Macro mit einem SP gar nicht geht versteh ich nicht ganz. Kannst Du das begründen?

        Mal hier nur exemplarisch ein Beispiel war nur ein Test. Im ersten Bild erkennt man auf der Fingerkuppen 2 kleine Fahrräder welche mit einem Microlaser geschnitten wurden:
        https://photos.app.goo.gl/NA31cDWTrYfBHgSN8
        Beachte die Hinterradnaben!

        In den nächsten beiden Bildern liegt der Fokus darauf.
        Denke so was war mit einem SP vor 10 Jahren nicht möglich…j

        https://photos.app.goo.gl/P97PdnNbNs2DcioK8

        https://photos.app.goo.gl/zj1KVCapc3HwmnwH8

        Gruß Conny

        Gruß Conny

      • Conny redet vermutlich von dem neuen Sensor, wo die grünen Pixel durch gelbe ersetzt wurden, wodurch die Lichtempfindlichkeit um ca. 40% steigt.

        Ich habe mich mal auf diversen Plattformen (500px, Flickr….) Fotos vom P30pro angesehen.
        Meine voreingenommener Eindruck wurde hier bestätigt, schaut man die Fotos genauer an, zoom leicht rein, kann ich folgendes erkennen.

        Kannten sind stark unscharf, kaum Mikrokontrast, Lichter im dunkeln sind verschwommen, Sonne im Gegenlicht sieht immer aus wie eine Supernova, Wolken oder Strukturen die im Bild dank dummer Ki doppelt erscheinen, matschige Ränder in den Haaren dank Bokeh-Ki, teilweise völlig unlogischer Schärfeverlauf bei Portraits. Extreme Verzerrung und Unschärfe im Randbereich.

        Zusammengefasst, die Bildqualität ist leider noch Welten entfernt von einer anständigen Systemkamera!

      • @ Sabrina

        Bitte bitte zeig mir Bilder die das Gegenteil beweisen, Bilder bei denen man auch reinzoomen kann, kein Instagram.
        Oder beweise mir mit Deinen Bildern das Gegenteil. Mir geht es dabei nicht darum deine Bilder anschließend zu bemängeln. Ich bin auch kein SP-Gegner aber bei dem was ich so feststellen kann und das bestätigen auch meine Bilder mit dem Oneplus 7 und Pixel 3 von meiner Freundin, sind die Ergebnisse einfach noch weit weg von einer Systemkamera mit anständigen Objektiven!

        Vielleicht ist unser Anspruch an die Bildqualität bei uns auf unterschiedlichem Level.

      • StephanKl

        deine Analyse deckt sich mit meinen Eindrücken, die ich beim Betrachten von SP Bildern bisher gesammelt habe. Also wirklich nur für den Hausgebrauch … und einige Genres werden sie gar nie beherrschen.

      • @Rolf Carl

        Rolf, es ist leider so, dass falls es tatsächlich durch technische Tricks und KI gelingt, mehr Licht gezielt auf sehr kleine Flächen zu bringen, dann braucht es „normale“ Fotoapparate mit grossen Sensoren nicht mehr. Ich denke in 10 Jahren könnte es so weit sein, aber noch sind wir – zumindest bei einigen Anwendungen – auf der sicheren Seite.

      • Da muss ich Sie leider enttäuschen.
        Diese Bilder von diesem Herrn sind wirklich Schrott

        Ich habe hier mal ein paar andere:
        https://www.dkamera.de/news/drei-high-end-smartphones-im-kameravergleich-teil-2/
        https://www.dkamera.de/testbericht/nikon-d500/beispielaufnahmen.html

        Hier Huawei P30 Pro
        https://www.dkamera.de/media/cache/full/news/drei-high-end-smartphones-im-kameravergleich-teil-2/Nacht_Huawei_P30_Pro.jpg

        Hier Samsung Galaxy S10+
        https://www.dkamera.de/media/cache/full/news/drei-high-end-smartphones-im-kameravergleich-teil-2/Nacht_Samsung_Galaxy_S10_Plus.jpg
        etwas dunkler belichtet, dafür kaum ausgefressene Lichter

        Und hier die Nikon D500.
        https://www.dkamera.de/media/testberichte/nikon/d500/6_beispielaufnahmen/bilder/3_raw_jpg/jpg/06.jpg

        Bitte mal rechts unten neben den Schaukasten links im Bild klicken.
        Und dann mal auf die Lampe rechts oberhalb der Eingangstür.

        Das Huawei ist beim Rauschen sehr sehr deutlich besser als die Nikon D500 und auch als das Samsung S10+

        Das Samsung ist allerdings bei den Lichtern allen beiden anderen Kameras überlegen.
        Belichtet man mit dem Samsung etwas heller, dann hängt es ebenfalls noch die D500 beim Rauschen ab.

        Vom Preis-Leistungs-Verhältnis brauchen wir da gar nicht erst zu reden.

      • Nun weiß ich nicht, wann der Beitrag mit den Links freigeschalten wird.

        Aber man kann auch Googeln:
        a)
        „Drei High-End-Smartphones im Kameravergleich (Teil 2)“
        dort Nachtfotos mit Samsung S10+ und Huawei P30 Pro

        b)
        „Beispielaufnahmen zur Nikon D500 DKamera“
        dort dasselbe Nachtfoto mit der Nikon D500

        Man schaue sich nur mal links am Schaukasten um und rechts oberhalb der Tür an der Leuchte.
        Die Smartphones sind besser. Jeder kann es sehen.

      • @ Sabrina

        Drei High-End-Smartphones im Kameravergleich (Teil 2)

        Der Beitrag bestätigt meine Aussage…..Die Bildqualität ist grausam, selbst die Aufnahmen bei Tageslicht.
        Zoom doch mal rein, dass ist schrecklich, genauso wie die Nachtaufnahmen mit der Laterne an der Hauswand.

        Du solltest Dir wirklich mal eine gute Kb Kamera mit einem guten bis sehr gutem Objektiv ausleihen!

      • Oh, Gott,

        StephanKl,

        was hast du da angerichtet … so grässliche Bilder habe ich in meinem ganzen Leben noch nie gesehen: Rauschen und Matsch ohne Ende, da ist meine D750 bei ISO 100’000 noch Klassen besser!

        Und diese Fotos findet die Sabrina super???

        Ich denke, sie hat nicht nur eine rosarote Brille an, sondern eine pechschwarze!!!

        Smartphone ist für mich die nächsten 50 Jahre gestorben, infolge Unfähigkeit ohne Ende … ausser beim Telefonieren natürlich.

      • Tja, Sabrina,

        mit so einer grauenhaften Bildqualität bist du zufrieden? Dann sei zufrieden mit deinem SP und verschone uns ambitionierte Fotografen mit weiteren Kommentaren.

        Ich vermute allerdings eher, dass Canon dein Influencerinnen-Mandat aufgekündigt hat und du nun bei Samsung angeheuert worden bist. Zahlen die Südkoreaner eigentlich besser? Du hast doch deine Canon M irgendwas immer die beste Kamera der Welt gefunden, inklusive der Kitobjektive, und nun ist es plötzlich das Samsung SP, und die Canon ist nicht mehr brauchbar … sehr verdächtig.

      • @ StephanKl

        Sie wissen aber schon, dass das Tageslicht-Foto von Huawei 7296 x 5472 = 39.923.712 = 40 MPx hat ?

        Da kann das schon vorkommen, dass feine Textur, zumal bei starken Kontrasten im Schatten, nicht mehr gut aufgelöst wird. Die Kamera kennt aber auch Pixelbinning.
        Schaut man sich die hellen Bereiche an, ist die Auflösung erstaunlich gut.

        Zu dem Nikon Bild vom Markt.
        Die machen die Testaufnahmen meist oder sogar immer mit der größten Blende. Das ist auch legitim, wenn der Hersteller das Objektiv mit einer solchen Blende bewirbt muss das Foto in der Schärfeebene scharf sein. Allerdings das Motiv, dass eine größere Schärfetiefe und somit kleinere Blende verlangt, passt nicht dazu.

      • StephanKl,

        darauf bezieht sie sich??

        Ausser dem Kirchturm ist gar nichts scharf, könnte natürlich so gewollt sein, ist allerdings nicht sehr sinnvoll, und es als Fehler darzustellen, das kann eigentlich nur eine Anfängerin.

        Ich habe auch die D500, und sogar mit meinen günstigen und leichten AF-P Objektiven wird dieses Bild mit Blende 8 von vorne bis hinten grottenscharf, wenn ich aber mein Sigma 18-35 f1.8 nehme, brauche ich schon einen Waffenschein! Das ist dann knallscharf bis in die hinterste Ecke!!!

        Naja, ich denke, mit Anfängern soll man nicht disskutieren, vor allem nicht mit lernresistenten, das ist vergebene Liebesmüh. Am besten lässt man sie einfach den Schrott weiterknipsen, geht die Welt ja kaum unter.

      • Also Sabrina,

        ich sag es dir jetzt mal ganz ehrlich: Die Qualität einer Nikon APS-C mit z.B. dem Sigma 18-35 f1.8 Art hast du in deinem ganzen Leben noch nicht gesehen, jedenfalls nicht mit deiner Canon M …, mit der du ja jetzt plötzlich nicht mehr zufrieden bist, sondern dein SP besser findest.

        „Da kann das schon vorkommen, dass feine Textur, zumal bei starken Kontrasten im Schatten, nicht mehr gut aufgelöst wird.“ Komisch ist nur, dass das bei meiner D500 nicht vorkommt, nicht mal ansatzweise!!!

        Wenn Nikon die Testaufnahmen mit der Offenblende macht, was ist denn daran auszusetzen, dass das Foto nicht von vorne bis hinten scharf ist, sondern wie beim gezeigten Bild nur der Kirchturm???

        Mit Blende 8 ist es von vorne bis hinten scharf, und zwar auch mit einer D500. Wer das nicht versteht, sollte wirklich besser mit dem SP weiterknipsen …

      • Sabrina, es ist mir egal ob das SP irgendein Binning hat oder 500 mpix auflösen kann. Die Bilder sind einfach schlecht. Was soll man auch erwarten, wenn ich vor den Sensor Mikrolinsen setze. Viel wichtiger ist das Objektiv, dann kann ich auch mit 10 mpix extrem knackige Fotos machen.

        Es ist überhaupt nicht legitim Landschaftsaufnahmen „nur“ mit Offenblende zu testen, dass ist Blödsinn und kein Objektivhersteller wirbt mit Schärfe bis in die letzte Ecke bei Offenblende. So etwas gibt es schlichtweg nicht und schon gar nicht zum bezahlbaren Preis.

      • Vorsicht Rolf …. Wie wir von Sabrina aus der Vergangenheit wissen, bist du bei Blende 8 stark in der Beugungsunschärfe und deine Bilder werden matschig 😉

      • Stimmt, Stephan,

        das Sigma 1.8 Art ist bei f5.6 am schärfsten, allerdings reicht diese Blende bei vielen Motiven auch schon für eine durchgehende Schärfentiefe, vorausgesetzt, man fokussiert auf die hyperfokale Distanz (ob Sabrina davon schon mal etwas gehört hat?).

        Bis Blende 8 oder 11 kann man bei APS-C aber meiner Erfahrung nach ruhig gehen, und da wird auch bei nahem Vordergrund alles scharf. Darüber gehe ich nur im Notfall, bei VF nicht über f16.

      • Wi groß muss doch die Not mancher sein, mich mittels Aussagen zu widerlegen, die ich gar nicht gemacht habe.

      • Liebe Sabrina,

        da ich im Gegensatz zu dir die D500 besitze, weiss ich ziemlich genau, was sie kann. Sie ist betreffend Rauschen sehr gut, und ganz sicher besser als ein SP, egal welcher Jahrgang. Auch im Vergleich mit deinem Canon Spielzeug ist das einfach eine ganz andere Liga, nämlich Championsleague gegen Provinz. Wer mit dieser Kamera keine hervorragenden Bilder hinkriegt, ist einfach ein Anfänger.

        Vielleicht solltest du mal anfangen, Bilder anzuschauen von Profis, und nicht von Youtubeamateuren, damit du mal siehst, was mit der D500 möglich ist.

        Besuche doch einfach mal einen VHS Anfängerkurs für Fotografie, da werden dir die grundlegenden Kenntnisse der Fotografie vermittelt. Und ersetze deine rosarote Brille doch mal mit einer neutralen weissen, vielleicht hast du dann den Durchblick wieder …

      • Conny,

        dass Makro mit SP nicht geht, kann ich sehr wohl begründen: Wie kriegst du mit dem SP einen Massstab von 1:1 hin?? Das ist der übliche Makrostandard.

        Wie kriegst du mit diesem kleinen Sensor ein schönes Bokeh hin??? Und ich rede jetzt nicht von einem zusammengeschusterten Bokeh mittels Software, sondern von einem, das mit dem Objektiv aktiv gestaltet wird!!!

        Ich habe noch nie ein richtig gutes Makrofoto von einem SP gesehen, sondern nur absolute Scheissbilder, vielleicht zeigst du mir ja eines (meine Ansprüche sind allerdings hoch, den Makro ist eine Spezialität von mir).

  • @StephaKI

    hier zur Bestätigung Deiner voreingenommerner Meinung ein paar Beispiel wo überall nur Matsch und komische Dinge zusehen sind.
    KI war natürlich abgeschaltet, hab ein eigenes Hirn mit begrenzter Kapazität zum Bedienen solch eines Teiles…
    Ich hab glaub von Marco über Weitwinkel bis Tele von jedem Sensor was dabei…

    https://photos.app.goo.gl/hukgRSbhQLBaaRDm9

    https://photos.app.goo.gl/4bKKpB9Hwv1aieV88

    https://photos.app.goo.gl/pokYpQ4ej4c2dY468

    https://photos.app.goo.gl/XFSQ3zC6Cd7UFJGr5

    https://photos.app.goo.gl/WfKjyqUwm9jwiaxB6

    Ich hab ja schon geschrieben es gibt beim Pixepicken Unterschiede. Es ersetzt beim mir keine Systemkamera aber ergänzt mein Fotoequipment.

    Es geht hier um ein SP mit Stecknadelkopf großer Linsen gegen z. B. 1kg Glas noch gar nicht zu reden von der Sensorgröße und <= 10MP.

    Kein Ahnung was Googlefoto beim Hochladen mit den Bildern beim komprimieren so macht…

    Gruß Conny

  • Also ich hab den täglichen Vergleich mit einem Huawei Mate der Pro Serie und meiner einfachen APS-c Pentax.
    Da kann ich bestätigen, dass das SP sehr gut ist und in einigen Anwendungsfällen weiter ist als man es auf Basis der physikalischen Datenblätter glaubt. Und trotzdem kann ich auch bestätigen, dass die große Kamera noch deutlich weiter vorn ist, insbesondere beim Reinzoomen, wir oben erwähnt.
    Zum Schluss ist die Frage, was man mit dem Bild anfangen möchte und ob nicht nur das Bild sondern auch der Weg dorthin das Ziel sein soll.
    Daher ist das SP für mich nur eine Ergänzung….

    Und hier noch mal das schöne Zitat von Leica:
    „Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings dauern.“

    • Mal ne Frage:
      Besteht die Qualität eines Bildes nur im Reinzoonen wenn man nur noch einen winzigen Ausschnitt und die Pixel betrachtet was man im Gesamtbild, was das Bild an sich ja ausmacht, überhaupt nicht bemerkt wird?

      Gruß Conny

      • Also, Conny,

        in wenigen Worten erklärt: Bei Verlagen und Wettbewerben ist eine gute Schärfe in der 100 % Ansicht Standard, alles andere ist unbrauchbar.

      • Also, Rolf
        ist mir schon klar aber wo ist die Grenze?

        Wie kann es dann sein dass dann ein SP Foto auch einen Foto Wettbewerb gewinnen kann!

        Wie schon geschrieben, für mich ist das SP eine Erweiterung meines Fotoequipments wie früher mal eine IXUS als immer dabei Kamera

        Die beste Kamera ist die die man dabei hat.

        Gruß Conny

      • @ Conny

        um kurz auf den Kommentar über uns einzugehen, wenn der gleiche Fotograf, der die Fotos mit der D500 gemacht hat, auch die Fotos mit den Smartphones gemacht hat, dann hat der schlicht keine Ahnung, sondern fotografiert im Automatikmodus.
        Wenn ich mir „ZEIT“ nehme, das SP auf ein Stativ stelle und im manuellen Modus die beste Bildqualität raushole, dann kommt da vielleicht auch etwas anständiges raus. Leider wird hier ja auf die tolle Ki verwiesen, die im Grenzbereich leider immer noch versagt.
        Und mit ein bisschen Glück gewinnst Du sogar ein Fotowettbewerb mit dem SP, denn manchmal gewinnt auch ein Bild nicht wegen der technischen Qualität sondern wegen des aufgenommenen Momentes, Stimmung oder Story.

      • Conny,

        bei den wirklich grossen Wettbewerben muss man auch die Raw-Dateien nachreichen, wenn man die Endrunde erreicht, daran scheitern die meisten SP-Fotografen.

        Bei SP-Wettbewerben und solchen, bei denen sowieso alles erlaubt ist, ist das aber eh kein Problem.

        Ja, die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Ich habe meine immer dabei, und das SP für Notfälle …

      • Hi

        „… denn manchmal gewinnt auch ein Bild nicht wegen der technischen Qualität sondern wegen des aufgenommenen Momentes, Stimmung oder Story… “
        Wahre Worte, genau das mein ich!

        „… und das SP für Notfälle …“
        Passt auch!

        ;-))

        Gruß Conny

      • @ StephanKl
        15. August 2019 um 22:22 Uhr

        @ Conny

        „schlicht keine Ahnung, sondern fotografiert im Automatikmodus.“

        Profis machen Alltagsfotografie fast nur im Automatikmodus.

        „Wenn ich mir „ZEIT“ nehme, das SP auf ein Stativ stelle und im manuellen Modus die beste Bildqualität raushole, dann kommt da vielleicht auch etwas anständiges raus“

        Dann bezahlt Ihnen das schlicht keiner – es sei denn Sie fotografieren für Hochglanzmagazine oder sehr große Formate.

        Das ist doch gar nicht die Frage, ob man mit entsprechendem Aufwand mit herkömmlichen Kameras bei günstigen Lichtverhältnissen bessere Bilder bekommt.

        Die herkömmlichen Kameras scheitern an fehlender Praktikabilität und am exorbitanten Preis, sobald die Qualität der Smartphones von den Fotografierern als ausreichend für den Zweck betrachtet wird. Außerdem kann der Journalist seine Bilder gleich vom Smartphone in die Redaktion schicken.

        Natürlich versuchen Leute, die viel Geld in überteuerte Fototechnik investiert haben, sich die Sache schön zu reden. Es würde ja auch weh tun, wenn sich allzu schnell heraus stellt, dass man auf einem musealen Müllberg sitzt.
        Aber wenigstens fasst es sich wertig an, wie man so in manchen Plattformen liest.

        Noch haben die Systemkameras technische Vorteile in Teilgebieten. Die Frage ist jedoch: Wie lange noch.

      • Sabrina,
        die Automatik zu nutzen ist schon richtig, weil man ja über die Belichtungskorrektur jederzeit eingreifen kann. Deine Begeisterung für die SP´s kann ich jedoch nicht teilen. Ein Grund ist die Bildqualität, die sich viele dann eben schön reden. Man kann auch sagen: schon erstaunlich, was aus diesen Sensoren so rauskommt. Geschenkt! Erschreckend finde ich jedoch, wieviele Menschen jeden Alters mit diesen Dingern auf der Faust durch die Straßen rennen und nix mehr mitkriegen. Die SP´s sind bei vielen lebensbestimmend geworden und das ist nicht gesund. Die Kommunikation findet nicht mehr face to face sondern per Handy statt. Und zwischendurch wird mal schnell geknipst und gleich gepostet. Beim Fotografieren muss man schon ein bisschen mehr Disziplin an den Tag legen, sonst wird das nämlich nichts…

      • Danke Conny, dass du Beispielbilder gezeigt hast,

        aber leider bestätigen diese das, was ich von SP bisher gesehen habe: Makro in gehobener Qualität ist nicht möglich.

        Der Masstab: Bei einem Makroobjektiv steht meistens 1:1 f2.8, was heisst, dass z.B. eine Blume, wie du sie fotografiert hast, auf einer Postkarte A6 fast bildfüllend abgebildet ist. Deine Bilder kann man mit einem normalen Standardobjektiv machen, das sind keine Makroaufnahmen.

        Zum Bokeh: Wo bitte ist den dieses??? Da ist doch der Hintergrund einfach ein bisschen unscharf, so rein zufällig, weil mehr nicht möglich ist. Wenn du mit einem 1:1 Makro an die Naheinstellgrenze gehst, hast du eine Schärfeebene von etwa einem mm. Alles klar?

        Sorry, dass ich dir das so direkt sagen muss, aber deine Beispielbilder sehen absolut scheisse aus und haben mit gehobener Makrofotografie nichts, aber auch rein gar nichts, nicht mal ansatzweise, zu tun!!!

        Es gibt leider hier Leute, die zu allem ihren Senf dazu geben müssen, obschon sie keine Ahnung haben. Und wie ich es vermutet habe, hast du leider von der Makrofotografie wirklich keine Ahnung. Schau dir doch einfach mal Bilder von den Topcracks an, von Sandra Bartocha z.B., dann wirst du ziemlich schnell herausfinden, was ich meine. Und mit einem SP funktionieren solche Bilder nie und nimmer, höchstens Knipserei …

    • @conny
      schon sehr interessant, was mit einem telefon so moeglich ist. und wenn man dann noch bedenkt, das die entwicklung nicht stehen bleiben wird ist anzunehmen, das die dinger noch einige photoprodukte verdraengen werden (wobei ich noch nicht bereit bin mit so einem teil loszuziehen). schoen das du deine ansichten tatsaechlich auch mit eigenen bildern bildern „zeigst“ und nicht nur mit leeren worthuelsen.
      allerdings frage ich mich ab und an, was von der bilderflut, die uns die digital zeit ermoeglicht einen laengeren bestand haben wird.

      • @mario kegel

        Du hast genau den Punkt getroffen! Allerdings gilt das auch für die ganzen Makro- und Landschaftsaufnahmen die mit herkömmlichen Kameras gemacht werden!

  • Hallo Matthias,

    mit ungesund hast Du ins Schwarze getroffen. Die Überschrift „Fett und Kurzsichtig“ die ich kürzlich gelesen habe gilt für die Mehrheit der SP Nutzer. Lassen wir das sonst ernten wir einen S… Sturm!

    Eine aktuelle Systemkamera, egal welche, macht auf jeden Fall selbst im JPEG Modus die technisch besseren Aufnahmen. Das SP ist für mich als Fotograf eine nette Spielerei, für meine wesentlich bessere Hälfte ist es DIIIIE Kommunikationseinheit schlechthin. Alle Familien Bildchen/Videos werden von meiner Frau damit gemacht, genau dafür sind die SP Dinger gedacht und gemacht. Vorteil für mich, ich habe mit dem lästigen Kram nichts mehr zu schaffen.

    Mein eigenes Smartphone verwende ich wie schon geschrieben als Polaroid Ersatz. Meine Versuche mit dem RAW Modus und vom Stativ dem SP etwas mehr Leistung zu entlocken haben zu leicht besseren Ergebnissen geführt. Es ist ein wunderbares Universalgerät mit Hauptnutzen Kommunikation, das auch noch nebenher Bilder und Videos kann.

    Eine vernünftige Diskussion ist mit SP Fotografen schwierig weil bei den Meisten eher die „Religion“ SP im Vordergrund steht.

    Wie sehr das Smartphone einer Canon mit 80 MP und der restlichen Fotoindustrie zusetzt zeigen die fast fanatischen Kommentare.

    • Alfred,
      diese fanatischen Diskussionen findest Du aber bei vielen Kameramarken-Gurus, die dadurch allerdings ihr Unwissen zur Schau stellen. Standpunkte werden vehement bis zur persönlichen Beleidigung vertreten. Dank Internet kann man auch gut andere Blogbeiträge kopieren und in den eigenen Kommentar einfügen, der dann auf dieselbe Art weiterverbreitet wird. Erstaunlicherweise geht die Post bei Autokäufen nicht so ab. Denn wer will sich schon lächerlich machen, wenn er einem 900ccm Dreizylinder mit aufgeflantschtem Turbolader bessere Fahreigenschaften zuspricht als einem 2-Liter-150PS-Fahrzeug? :-))

    • @Rolf,

      danke für Dein Statement…
      War überaus amüsant es zu lesen…
      Besonders die Vekahl Ausdrücke haben überzeugt!e

      Nur zur Info, das erste Foto mit den 3 Blümelein: da hat jede Blüte gerade mal einen Durchmesser von ca. 1mm.
      Und die Tiefenschärfe befindet sich auch nur im mm Bereich!

      Das will ich sehen das dass mit einem normalen Objektiv gehen soll.

      Über Bokeh lässt sich vorträflich streiten.
      Prinzipiell ist erst mal nichts anderes als Unschärfe!
      Und die ist für mich bei diesem Bildchen gefällig und schön weich gezeichnet.
      Je nach Objektivkonstruktion kann das Ring und Kreisförmig durch die Projektion auf die Bildebene gestaltet werden. Ist dann die optische Eigenschaft des Objektives und muss als gegeben hingenommen werden.
      Letztendlich reine Geschmackssache.
      Ich wollte nur zeigen das es geht nicht dass es besser geht!

      Aber wie Du deutlich erwähnt hast hab ich wohl null Ahnung…
      Ähnlich wie beim Bayermatrix Filter…

      Gruß Conny

      • Conny,

        dein Foto mit den 3 Blümchen; mit einem 1:1 Makro sind nur die 3 Blümchen auf dem Foto, mehr nicht. Soviel zum Massstab.

        Und jetzt sieh dir mal den Unschärfebereich an: Total unruhig, das lenkt vom Motiv, nämlich den 3 Blumen ab. Und das ist keine Geschmacksache, das ist einfach nur Anfängerniveau und grässlich anzuschauen. Mit einem schönen Bokeh hat das rein gar nichts zu tun.

        Dein zweites Bild mit dem Blümchengarten: Das soll Makro sein? Und wo ist da bitteschön ein Bokeh, das den Namen verdient? Dann noch in der prallen Sonne fotografiert und übersättigte Farben.

        Sorry, aber das ist unterste Schublade, eine Beleidigung für jede Festplatte.

        Ich mag dir dein SP ja gönnen, aber schreib bitte nur noch über Dinge, die du verstehst. Die Makrofotografie gehört definitiv nicht dazu … Und dass Makro mit SP nicht funktioniert, hast du ja hiermit auch gleich bewiesen.

        Ich verspreche dir dafür, nicht mehr über Baxermatrix zu schreiben.

      • Danke Rolf,
        Ja, mein Spezialgebiet ist nicht die Makro fotografie und kann, wie von mir schon öfters betont, Deinen Ansprüchen nicht genügen. Mein Gebiet fängt ab f400 besser f800 an und das geht heute bzw. heute definitiv mit dem SP nicht.

        Das Du den Maßstab bezweifelt find eher na ja….

        Hier noch mal ein paar Blümelein wo der Maßstab durch kleine Insekten erkennbar sind.

        Und meine Festplatte ist von diesen Bildchen nicht beleidigt 😉

        Ich denke Du wirst wieder Augenkrebs davon bekommen aber das wichtigste ist mir und auch anderen gefallen sie.

        Und Du darfst ruhig mal zugeben,
        wenn auch nicht Deinen Ansprüchen genügend, dass dies definitiv Makro Aufnahmen sind.

        https://photos.app.goo.gl/JPHyvRJRedaGg8qv9

        https://photos.app.goo.gl/pUGyS532MMor6cN56

        Gruß Conny

      • Conny,

        jetzt staune ich aber wirklich: Wenn du sonst mit 400 oder 800 mm knipst, müsstest du ja eigentlich wissen, wie eine Unschärfeebene auszusehen hat.

        Auch wenn noch eine kleine Insekte drauf ist, ist es immer noch bei weitem nicht Massstab 1:1. Miete dir doch einfach mal eine Kamera und ein Makroobjektiv, dann weisst du nachher, was ich meine.

        Und auch deine 2 nachgereichten Bildchen: sieh dir doch einfach mal das Bokeh (Unschärfeebene) an. Das ist gar nichts, sieht einfach beschissen aus, leider kann man das nicht anders sagen. Wenn das mit einem SP das höchste der Gefühle ist, dann gute Nacht. Dann wird das die nächsten 100 Jahre nichts mit der Makrofotografie und SP, ausser natürlich für Anfänger, die mit so einem Müll zufrieden sind.

        Sorry, aber auch ein Hobbyfotograf, der nur ein bisschen Geschmack hat, wird sich mit sowas niemals zufrieden geben. Da ist die Sabrina noch etwas besser dran, die will ja von vorne bis hinten alles scharf. Gut, dann bleiben dann natürlich noch das Rauschen und die vermatschten Bildteile …

        Aber ich rechne es dir hoch an, dass du wenigstens realisiert hast, dass du von Makrofotografie keine Ahnung hast, das ist schon mal ein guter Anfang.

  • Zum Thema „Megapixel-Thron“ zurückerobern…..

    Wenn es darum geht eine breite Kundenschicht anzusprechen braucht es neben sehr guter Werbung ein b e s o n d e r e s Image Produkt.

    Eine Canon EOS R80. Der Fotoapparat wird zeigen was momentan gerade noch machbar ist. Alle Komponenten des Gerätes sind „auf Kante“ genäht. Sie wird Fotografen und Hobbyisten beeindrucken.

    Diese außergewöhnlichen Eigenschaften werten das restliche Angebotssortiment kräftig auf. Schon alleine deswegen (allgemein mehr Umsatz) ist eine EOS R80 so wichtig.

    Canon ist schlau genug um zu wissen das weltweit nur wenige Fotografen das Potential der EOS R80 wirklich benötigen. Ohne die hochwertigen RF Objektive wird niemand die Leistung des Sensors abrufen können. Sigma Art, Zeiss Objektive ausgenommen. Der Kundenkreis wird dadurch eingeschränkt sein, erfüllt aber seine Aufgabe das Image hoch zu halten perfekt.

    Wie gut das Smartphone ist spielt keine Rolle, denn es hat kein positives Foto/Video Image, bei ernsthaften Fotografen schon gar nicht.

    • @Rolf,
      sorry wenn ich nerve…
      Aber jetzt hast Du schon meinen Ehrgeiz geweckt um zu Testen was mit dem SP in Richtung Macro geht. Man will ja nicht dumm sterben.
      Das Huawei hat ja verschiedene Sensoren und Optiken und viel mehr Einstellmöglichkeiten wie das alte S6.
      Hier nochmal 2 Bilder die ich heute morgen mal gemacht habe.
      Einen winzigen roten Käfer auf einem Ast und die Flügel einer Wespe beim Frühstückstisch.
      Einstellungen auf die geringste möglich Schärfentiefe sowie so nah wie möglich am Objekt (bei beiden ca 4 bis 6 cm war bei der Wespe schwierig deshalb nur die Flügel) eines wurde mit dem 8MP Sensor und eines mit dem Hauptsensor gemacht.

      Blende f/2.2 bei 2.35mm sowie
      Blende f/1.6 bei 5.56mm

      Das war das Maximale was raus zu holen war, mehr geht nicht.
      Im Makromodus des SP wird die Schärfentiefe deutlich größer und das beeinflusst ja in Deinem Sinne das Bokeh negativ.

      Bokeh ergibt sich daraus jetzt wie abgebildet.

      https://photos.app.goo.gl/DVFJUnhYQmcDebfj7

      https://photos.app.goo.gl/26H4ghTr6hhFoYgW9

      Keine Frage mit einer Systemkamera mit Makroopjektiv geht mehr!

      Danke Im Voraus

      Gruß Conny

      • Conny,

        keine Ursache, das war nur Hilfe zur Selbshilfe, war ja mein Spezialgebiet, als ich noch jeden Tag 8 Stunden im Einsatz war. Der Mensch ist äusserst lernfähig.

        Na also, geht doch! Das sind jetzt schon mal Bokehs, die den Namen verdienen!

        Ich habe mich gestern auch noch etwas schlau gemacht und gesehen, dass das neue Huawei noch einen Makromodus hat. Dass in diesem aber die Blende geschlossen wird, ist mir unverständlich, da ja bei diesem kleinen Sensor die Schärfentiefe sowieso grösser ist als z.B. bei VF. Ich kann mir das nur so erklären, dass die den Jahrzehntealten Zopf übernommen haben, der besagt, dass man eine Makroaufnahme mit Blende 22 macht und das Motiv zu Tode blitzt, um einen pechschwarzen Hintergrund zu bekommen. Heute sieht das Gott sei Dank anders aus, und ich spreche jetzt nicht nur von meiner Warte aus, sondern stellvertretend für 10-tausende Makrofotografen auf dieser Welt. Ein ansprechendes Bokeh soll aufgelöst oder fein strukturiert sein, wobei man mit dezenten Farben und Formen im Hintergrund spielen kann, je nach Motiv. Bei der Makrofotografie (oder auch Portrait) hat man in der Regel ja Zeit und kann das Bokeh aktiv gestalten. Auch wenn es bei der Telefotografie schwieriger ist, weil man beispielsweise Motive fotografiert, die sich schnell bewegen, sollte man den aufgelösten Hintergrund miteinbeziehen (wenns geht).

        Gruss Rolf

        Etwas ist mir noch aufgefallen: Beide Bilder habe ich mit der Lupe etwas vergrössert und festgestellt, dass bei keinem die Kanten wirklich scharf sind. Aber für das Internet sind die Aufnahmen genügend.

      • @Rolf,
        danke für Dein objektives Statement hat mich gefreut das ich in Deinem Sinne doch noch einigermaßen was hinbekommen habe.
        Das mit der absoluten Schärfe ist sicher einfach der Systemgrenze des SP geschuldet.
        Hier steht Streichholzkopf großes Objektiv z. B. 1kg Glas gegenüber.

        Der Supermakromode wird, wie du schreibst einfach andere Prioritäten, wie mehr Tiefenschärfe, haben. Ist für den User auch dann viel einfacher einzusetzen.

        Das technische Maximum wird in der 100% Ansicht immer den hochwertigen Systemkameras vorbehalten bleiben.
        Vor allem in den Spezial Disziplinen.

        Für den „nicht spezialisierten“ User, welcher einfach brauchbare Fotos machen will, welche wahrscheinlich zu 99.9% nur auf Tablets und SP betrachtet werden, reicht das.

        Die Entwicklung ist da noch lange nicht am Ende. HUAWEI hat da das Rennen mit der neuen Sensor Generationen und dem optischen Tele neu eingeläutet.
        Es gibt da etliche Ansätze mit den aktuell experimentiert wird.
        Wie z. B. wird beim Huawei p30 Pro bei Tele bei entsprechen Lichtbedingung ein Hybrid Foto aus Telesensor und dem viel lichtempfundlicheren Hauptsensor generiert.
        Andere Hersteller haben mehrere gleiche Sensoren plus einem ohne Bayermatrixfliter (monochrom) welche somit viel lichtempfundlicher ist und automatisch 4fach (100%)mehr Pixelauflösung hat.
        Die Bilder aller Sensoren werden gleichzeitig unterschiedlich belichtet und ergeben somit theoretisch ein HDR Bild par excellence.

        Die neuen Systemkameras profitieren von den Entwicklung dieser neuen Technik/Sensoren.
        Da fließt so viel Entwicklungskapazität rein das ein Systemkamera Hersteller gar nicht stemmen kann. Denn es muß ja Geld verdient werden und da fehlt einfach die Masse im Markt.

        Der vorangekündigte 80MP von Canon wie auch die neue Sony A7 rIV haben beide neue Sensor Generationen.
        Klar ist es ein Kompromiss zwischen Lichtempfindlichkeit und Pixelgröße. Aber es ist zu kurzgedacht wenn man von einer älteren Generation auf die neue schließt. Ich bin mir sicher dass einfach mehr Pixel bei gleich gutem Siganal/Rausch Abstandbrauskommen wird. Und mit einem Sensor gleicher Technik mit nur halb soviel oder 1/4 der Auflösung excellente Lowlight Leistung ergeben.

        Auch die Grenze der Objektiv Leistung ist rein akademisch. Etwas von der höheren Auflösung kommt sicher raus. Hier hilft die SW!
        Den Beweis zeigen ja die SP mit ihren Microlinsen.

        Canon wird auch das Rad nicht komplett neu erfinden müssen. Für gewisse sinnvolle Techniken wo Patente drauf sind kann man ja auch Lizenzen erwerben.

        Bin gespannt wär die erste Kamera mit einem Hybridsensor raus bring.

        Es bleibt spannend

        Gruß Conny