Canon Objektive

Canon arbeitet an neuem 24-70mm f/2.8L IS Objektiv

Canon arbeitet aktuell an einem neuen 24-70mm f/2.8L IS Objektiv, welches nun angeblich die finale Phase der Entwicklung erreicht haben soll.

Neues 24-70mm f/2.8L Objektiv von Canon

Das 24-70mm f/2.8L dürfte zweifelsohne zu den beliebtesten Objektiven aus dem Hause Canon gehören. Nun ist durchgesickert, dass Canon aktuell an einer neuen Version dieses 24-70mm f/2.8L Objektivs arbeitet und dass die Entwicklung nun anscheinend in die entscheidende Phase übergegangen ist. Das bedeutet, dass das Objektiv irgendwann im Laufe der nächsten Wochen bzw. Monate erstmals ausgewählten Fotografen zum Testen zur Verfügung gestellt werden wird.

Eine wichtige Neuerung der neuen Version wird unter anderem der integrierte Bildstabilisator sein (das bedeutet das „IS“ im Namen“). Wann genau das neue 24-70mm f/2.8L IS auf den Markt kommen soll, wissen wir noch nicht. Wäre aber gut möglich, dass wir uns noch bis 2019 gedulden müssen.

Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

16 Kommentare

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  • Es ist immer wieder eigenartig, wenn Sigma/Tamron vorlegen, dann erst
    dann erst rühren sich die Großen

    Was soll bitte das neue 24-70 bringen ?
    Gewicht – Schärfe – Größe der vorhandenen müßte unter/über/unterboten werden, sonst macht sich Canon zum Affen.

    Selbst Tamron hat im Vergleich mit Nikon einen sehr hohes Level vorgelegt.
    Es ist wohl im Moment eines der besten 24.70 er
    Auch Sigma strotz ja mit Fl / ED Linsen

    Lassen wir uns also überraschen, was Canon hier zaubert
    Hoffentlich keine Mittelmaß, das gibt es nun genug.

  • Ja, das ist wohl schon längst überfällig, weil Nikon und alle anderen da längst Bildstabilisierung anbieten.#
    Doch, so wie es Nikon realisiert hat ist es unbefriedigend – ein noch schweres, viel zu langes Objektiv, dass nicht wirklich an die Leistung des bisherigen Canon heran kommt.

    Canon muß sich endlich von seinem alleinigen Objektiv-IS trennen.
    Das ist zwar eine schöne Geldquelle, den Leuten alle 4-8 Jahre neue Objektive mit verbessertem IS zu verkaufen – aber heute nicht mehr zeitgemäß.
    Zumindest gehört in die Kameras ein zusätzlicher IBIS.
    Canon hats „erfunden“ oder zumindest für die Masse nutzbar gemacht und dann eben leider nicht weiter entwickelt und alles Olympus und Sony und Pentax überlassen.
    Wenn jetzt Canon wieder nur ein deutlich teureres 2.8/24-70 mm L IS bringt – kann ich nur gähnen.
    Außerdem wird es wichtiger sein, die Kapazitäten für ein lichtstarkes Standard-Zoom für spiegelfreie Kameras frei zu halten. DSLRs kommen besser zukünftig mit IBIS.

    Und, ein 2.8/24-70 mm ist unattraktiv – wenn ein 2.8/24-90 mm wirklich zu groß und schwer werden sollte, dann sollte Canon künftig ein 2.8-3.5/24-90 mm anbieten – oder was eben machbar ist.
    Die Grenze bei 70 mm ist MIST!
    Außerdem fehlt ein 2.0/35-135 mm (oder 2.0/28-105 mm) für Porträts, Hochzeiten und Mode schon viel zu lange!

      • oh ein Jongleur! Bravo!
        Ich habe auch ein 1.4/105 in Nutzung für lohnenswerte Blicke auf Menschen.
        Aber ein lichtstarkes Zoom tut trotzdem immer not – nur gibt es keins was dafür im Vollformat ausgelegt ist.

    • Und was soll mir ein IBIS am Sensor statt IS im Objektiv bringen wenn ich meine DSLR nutze? Ich möchte schließlich auch ein stabilisiertes Sucherbild haben (ob man das bei 24-70 braucht mal dahingestellt).

      Ich verstehe ehrlich gesagt den ganzen Hype um DSLMs nicht. Und ich hatte schon eine Panasonic G70, Olympus OMD-E10, Sony a7ii und Fuji xt20 testweise geliehen. Also es ist ja ganz nett was ein EVF für Vorteile bietet; Fokus Peaking, Live Vorschau etc. Aber das selbe kann ich auch an meiner DSLR auf dem Monitor haben!

      Ganz davon ab das mir eigentlich nur der Sucher der Panasonic gefallen hat (Reaktionszeit, Schärfe, Natürlichstes Bild). Finde ich den Prismensucher meiner 5Diii immernoch um einiges besser. Ich gehöre auch nicht zu der alten Brigade von Fotografen sondern bin mit meinen 25 Jahren eigentlich neuer Technik gern aufgeschlossen. Aber man sollte nicht auf Biegen und Brechen nach einer DSLM schreien. Wieso nicht einfach beide Techniken am Markt lassen?

      Letztendlich ist der Typ hinter der Kamera der Bildmacher und ob nun DSLM, DSLR, IBIS, IS oder was sonst noch kommt ist eine individuelle Vorliebe. Man kann mit allem hervorragende Fotos schießen. Das wird mit der einen oder anderen Technik nicht besser oder schlechter gehn. Ganz zu schweigen das man es überhaupt dem Bild nicht anmerken kann womit der Fotograf das Bild gemacht hat.

      • hallo markus,
        ich bin jetzt gerade niemand der unbedingt einen ibis braucht, da ich noch immer mit 40 jahre alten kameras klar komme. aber der vorteil eines ibis ist nicht von der hand zu weisen. so kann man mit diesem auch mit altglas eine längere belichtungszeit erreichen. ich meine selbstverständlich objektive von vor den 90ern, wo es noch keine stabilisierung im objektiv gab. da wackelt es zwar noch beim fokussieren, aber nicht mehr beim knipsen. 😉

      • @Stephan
        Aus eigener Erfahrung die 6D und meine 5Diii. Livevorschau ist schon standardmäßig drin und das Fokuspeaking ist mit MagicLantern schnell hinzugefügt. Ich schätze einfach mal das es mit jeder DSLR von Canon ab der 6D möglich ist (Angaben ohne Gewähr).

        @daniel
        Ja das stimmt natürlich! Bei Altglas würde der IBIS natürlich die Stabilisierung übernehmen. Ich hab zwar selbst auch 2-3 alte Linsen in Gebrauch, habe aber bisher keinen IBIS vermisst. Liegt wohl daran, das ich diese Schätzchen nicht täglich verwende, sondern eher wenn ich wirklich bewusst damit arbeiten möchte und mich dadurch auch auf die geplante Situation vorbereiten kann.

  • Was wollt ihr mit Zoom Objektiven? Gut, bei Events mag das noch angehen. Ansonsten kommen nur Festbrennweiten in Frage wenn man den Sensor kitzeln möchte.

    Zum neuen Canon 24-70mm f/2.8L IS würde mich einzig die Grenzauflösung interessieren. Sollte diese für Sensoren bis 120 Megapixel ausreichen würde das die zukünftigen Kamera Neuheiten bestätigen. Ansonsten ist mir das Objektiv egal.

    • Hallo Alfred,

      ich würde sagen, es hängt immer mit der Situation zusammen. Ich nutze sowohl Zoomobjektive wie auch Festbrennweiten. Will ich maximale Bildqualität ist die Festbrennweite erste Wahl, brauch ich Flexibilität ist das Zoom dran.

  • Die Deutschen Autohersteller haben auch an Elektroautos gearbeitet. Die Konkurrenz konnte jedoch bereits liefern. Mal so als Vergleich.

    Ja die Randschärfe vom oben genannten Objektiv könnte man sicherlich verbessern.

    Ich habe das aktuelle canon-Objektiv, also das EF 24-70mm f/2.8 II gestern mittels Metabones Adapter mit der nagelneuen Sony A7 III verbunden. Bis auf die Augenerkennung werden sämtliche Daten der Kamera perfekt und vor allem sehr schnell übertragen. Perfekte Einheit, wer die canon Gläser behalten möchte/muss.

    Keine Autofokuseinschränkung gegenüber der Verbindung mit der canon 5D mark 4.

    • Nur mal nebenbei zum E-Auto.
      Wer mit dem E-Auto in München losfährt kommt am Gardasee nicht an ohne nachzuladen.
      Wenn sich ein Stau bildet bleiben massig E-Autos stehen wegen Saftlosigkeit.
      Diese Einschätzung gilt schon für neue Akkus, wie wird das erst mit Akkus welche schon ein weilchen in gebrauch sind?
      Jetzt zurück zu Foto.

    • Grundsätzlich, wer sich den Kw Verbrauch eines E-Mobiles ansieht, diesen auf den konventionellen Fahrzeugbestand umlegt, wird feststellen das die vorhanden Strom erzeugenden Anlagen nicht mal im Ansatz in der Lage sind den Bedarf abzudecken.

      Bei den Fotogeräten ist der Markt gesättigt und das User Verhalten hat sich drastisch verändert. Statt „erneuerte“ alte Produkte für weniger Kundschaft zu bauen sollte darüber nachgedacht werden wie neuer Bedarf geschaffen wird.

      Ein blödes Beispiel: Eine neues Fotogerät hat kein eigenes Display dafür aber einen Smartphone Halter auf der Rückseite auf dem das Kamerabild zu sehen ist. Und umgekehrt lassen sich die mit dem Smartphone gemachten Bilder automatisch auf der Kamera Speicherkarte ablegen damit alle Bilder/Videos an einem Ort gespeichert sind.

      Das Canon 24-70mm f/2.8L ist bestimmt ein klasse Objektiv für den professionellen Anwender, für den normalen reisefreudigen Zoom Kunden aber zu „klein“ und zu teuer. Der Kunde hat nämlich die Taste zur Objektiv Verriegelung schon lange vergessen, müsste in der Bedienungsanleitung nachsehen wo dieser zu finden ist.

      • @Alfred

        also ich bin reisefreudig und wenn immer ich unterwegs bin habe ich meine besten Objektive dabei und zwar abhängig von dem was ich als Motive erwarte und zur Flexibilität noch die M5 mit Adapter, daran hänge ich das 135mm f/2.0 entsprechen dann 220mm. Dazu die 5D Mk IV mit dem 14mm f/2.8 sowie als Ersatz und Allroundobjektiv das 24-70mm f/2.8 II, damit decke ich so ziemlich jede Fotosituation ab. Sollte ich superlang benötigen nehme ich nur die 5D MK IV mit 24-70mm und das Sigma 150 – 600mm mit. Da ich immer einen Rucksack dabei habe ist das auch kein Transportproblem, denn je nach Ausstattung wiegt das ganze inklusive Verpflegung und Schweizer Messer zwischen 4 und 5Kg. Und wenn ich genau weiss was ich aufnehmen will nehme ich nur das entsprechende Objektiv mit. Also ich brauche weder ein Reisezoom noch eine Minikamera. Alle die klein und immer dabei haben wollen sollen sich entweder das i-phone X+ oder das Samsung S9+ kaufen und sie können dann auch noch per WhatsApp sofort mitteilen wo sie sind und was sie machen.