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Canon: Neuer interessanter Cloud-Service „image.canon“ vorgestellt

Canon hat einen neuen kostenlosen Cloud-Service vorgestellt, der auf den Namen image.canon hört und auf dem Papier durchaus interessant aussieht.

Canon stellt neuen Cloud-Service vor

Nein, ich habe mich bei image.canon nicht verschrieben, das ist tatsächlich der richtige Name und die offizielle Schreibweise des neuen Cloud-Services aus dem Hause Canon. Nachdem Canon Irista, Canons alter Cloud-Service, ja zum 31. Januar 2020 abgeschaltet wurde, geht der Hersteller mit image.canon nun in eine neue Runde.

Kameras von Smartphones sind bei vielen Nutzern unter anderem deshalb so beliebt, weil sich die eigenen Bilder in Windeseile teilen und übertragen lassen. Dass die Kamerahersteller da ebenfalls auf unkomplizierte Möglichkeiten zur schnellen Übertragung setzen wollen, ist absolut folgerichtig und notwendig.

So funktioniert image.canon

Der Weg, den Canon mit image.canon geht, wirkt auf dem Papier durchaus interessant. Das Ganze läuft folgendermaßen ab: Wenn eine Canon Kamera über WLAN oder einen Hotspot mit dem Internet verbunden ist, werden alle Originaldateien von Fotos und Videos in den kostenlosen image.canon Cloud-Speicher kopiert. Bei zukünftigen Canon Kameras wie der EOS R5 geschieht das auf Wunsch komplett automatisch, bei älteren Canon Kameras muss die Übertragung manuell in die Wege geleitet werden.

Auf image.canon werden alle Dateien dann 30 Tage lang gespeichert und wenn wir das richtig verstanden haben, dann gibt es in Sachen Speicherplatz für diese 30 Tage keine Begrenzung. Nach den 30 Tagen werden die Originaldateien automatisch aus der Cloud gelöscht, allerdings bleiben Kopien von den Bildern in geringerer Auflösung (2.048 Pixel) dauerhaft gespeichert.

Wenn Originaldateien länger als 30 Tage in der Cloud gespeichert werden sollen, dann bietet Canon einen sogenannten Langzeitspeicher an. Dieser ist allerdings nur 10 GB groß. Möglicherweise wird Canon da langfristig kostenpflichtige Pakete mit mehr Speicherplatz anbieten.

Von der Cloud aus können alle Dateien an andere Geräte wie zum Beispiel den eigenen PC weitergeleitet und dort gespeichert werden. Zudem will Canon auch Verknüpfungen mit verschiedenen Diensten wie Google Drive, Flickr, YouTube, der Adobe Creative Cloud oder Google Fotos anbieten, damit hier eine möglichst schnelle und unkomplizierte Übertragung möglich ist. Teilweise sollen die Dateien anscheinend komplett automatisch übertragen werden. Würde heißen wenn man nach einem Shooting den PC anmacht, sind alle Bilder bereits in Lightroom vorzufinden.

Fazit: Das könnte interessant sein

Wenn ich Canon richtig verstanden habe und die Beschränkung von 10 GB lediglich für den Langzeitspeicher gilt, dann könnte ich mir vorstellen, dass image.canon von einigen Kunden gut angenommen wird. Denn 30 Tage lang unendlich viele Dateien über die Cloud an weitere Endgeräte oder Dienste senden zu können, ohne dafür einen einzigen Cent ausgeben zu müssen, das klingt nicht allzu schlecht.

Allerdings möchte Canon gewisse Funktionen wohl nur im Rahmen einer Mitgliedschaft anbieten, zumindest steht in der offiziellen Pressemitteilung:

„Ab Juni 2020 wird image.canon seine Partnerschaft mit Google um ein Back-up in Originalqualität mit Google Fotos über Google One erweitern. Dieses Paket mit zusätzlicher Speicherkapazität wird im Rahmen einer Mitgliedschaft angeboten werden. Ebenso ist eine Kooperation mit der Adobe Creative Cloud im Rahmen einer Mitgliedschaft geplant.“

Warten wir also ab, was am Ende wirklich kostenlos ist und was nicht. Im April 2020 soll image.canon an den Start gehen, weitere Infos gibt es hier auf der offiziellen Webseite.

Was haltet ihr von image.canon? Ist der Service für euch interessant?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

43 Kommentare

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  • schlicht und einfach – NICHTS. Diese Dienste sind nichts anderes, als sich zusätzlich in die Hände eines neuen Cloude Anbieters zu begeben. Insbesondere durch die Verknüpfung an andere Dienstleister. Canon kann mit diesen Daten einen unglaublichen Schatz an Daten aufbauen. Profile ohne Ende, und das für „Lau“ . China lässt Grüßen. Und wenn Canon dann einmal die Tore schließen sollte? Für Berufsfotografen gibt es besseres. Insbesonderen gleich in die eigene Argentur. Man kann nur dringendst abraten !

    • ich find die cloud genial für gewisse anwendungsbereiche. W-lan gibt es weltweit. Fotografen die in unruhegebieten arbeiten können so Fotos sichern, wenn ihnen bei der ausreise speicherkarten, laptop, ec. abgenommen wird hast die daten save…

      ich find es super! ist halt vie Video, die einen nutzen es, die anderen nicht. aber man hat die Wahlmöglichkeiten…

      • Es gibt andere Wege Bilddaten und Schriftdokumente sicher zu transportieren ohne das Menschen die es nichts angeht wissen wer wo wie und wann beteiligt war. Da ist so ein Cloud-Service selbst mit Verschlüsselung das genaue Gegenteil von sicher.

        Das Problem sind nicht die übermittelten Daten, Bilder oder Berichte sondern die daraus gewonnenen Erkenntnisse für Dritte von denen der Cloud Benutzer nichts weiß, etwa Bewegungsmuster, Verweildauer und somit kann in sensiblen Gebieten die eigene persönliche Sicherheit gefährdet sein.

        Canon hat mit dem Service bestimmt gute Absichten, davon gehe ich aus, schließlich soll ich weiterhin Produkte aus dem Hause Canon kaufen können.

        Mir reicht schon das Wissen um einen Bundestrojaner, geschweige denn was mit meinen Smartphone Daten getrieben wird.

      • Ich bin ja auch ein Cloud (Klaut) Gegner. Habe da gewisse Assoziationen. Allerdings halte ich es in diesem Fall für gar nicht so schlecht. Ich stelle mir gerade vor, ich komme aus dem Urlaub und alle Bilder die gemacht wurden sind bereits zu Hause verfügbar auf dem PC. Die Daten werden – wenn ich die Info die ich erhalten habe richtig gelesen habe – in der Klaut ja nach 4 Wochen eh gelöscht.

      • @Alex K
        ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, sind dies der unreflektierte Umgang mit den Online Diensten. Herr Proksch fasst diesen Umstand genau in den Focus. Ihr Beispiel mit der Speicherkarte: Wer z.b. in Nordkorea fotografiert, wird diese Foto und Videodateien immer haptisch , per Speicherkarte usw. weitergeben. Diese werden immer mehrfach kopiert; mehrere Wege der Weitergabe gesucht.Wer glaubt, Nordkorea sei ` weit weg`, sollte sich mal mit den neuesten BND Gegebenheiten vertraut machen. Jetzt möchte ich Canon nicht in die Nähe eines BND rücken. Es geht mr darum, das es KEINE „ich habe ja nichts zu verbergen“ Daten gibt. Canon hat keine „weiße Fahne mit rotem Kreuz“ auf dem Dach, – Canon will auch hier Geld verdienen. Daran ist zunächst nichts verwerfliches. Nur muss ich als Datenbesitzer genau wissen, was mit meinen Daten geschieht und die Kontrolle behalten. Letzteres ist sobald die Daten in der Cloud sind nicht mehr möglich. Einen solchen Cloud Service aufzubauen kosten sehr viel Geld. Jetzt gilt es einmal zu überlegen, warum in wirtschaftlichen schwierigen Zeiten ein vorhandener Service aufgelöst, ein neuer implementiert wird. In alten Zeiten nannte man dies – gib dem Volk Brot und Spiele. Heute kann man – gib dem Volk Speicherplatz und Sichtbarkeit – in unsere Jetztzeit übertragen. Hinzu kommt, nie zu vergessen, wir haben es hier mit einer Firma der „Japan AG“ zu tun. Gleich, ob wir von Canon, Nikon Sony usw. sprechen – am Ende sind wir im gleichen Vorstand. Als Berufsfotograf habe ich kaum eine Möglichkeit der Wahl ( Zeit ) Ich kann nur den Copyright so genau wie möglich übertragen. Als Freizeit Fotograf habe ich dann tatsächlich eine bessere Wahlmöglichkeit. Wenn ich hier auf der Seite ein Kommentar abgebe, gehe ich auf ein Geschäftsmodel von Herrn Göpferich ein. Ich bin damit einverstanden, somit mein Eintrag. Das kann ich erkennen und eine Entscheidung treffen. Bei der Cloud ist dies nicht mehr möglich. Canon arbeitet mit unserer Unbedarftheit. Man sollte auch nie vergessen, welche Werkzeuge z.B. Adobe/Lightroom zur Wiederfindung von Photos bereitstellt. Diese Werkzeuge werden auch im Netz / der Cloud eingesetzt. Und dann geht es nicht nur noch um „bunte Bilderchen“ Wenigsten dessen sollte man sich bewusst sein. Ich wiederhole hier nochmals Herr Proksch – es gibt nicht umsonst! – ich erweitere – alles wird abgegriffen!

      • also gerade in Deutschland spielt es doch keine Rolle wo die Daten stecken. 20Millionen sind alleine bei Facebook – zwanzig!!! 90% verwenden Google. Da spielt es doch wirklich keine Rolle ob da ein paar Urlaubsbilder für 4 (maximal) Wochen in der Canon – Cloud stecken. Google weiss alles, auf welche Webseiten ihr jemals wart, welche Filme ihr schaut, Youtube, Instagram, Gesundheitstracker und und und, dazu noch die Geheimdienste und andere Betrüger. Die auf dem Land mit 2G (wenn sie überhaupt Internetempfang haben) haben da richtiges Schwein, da wird wohl keiner auf Daten zurückgreifen wollen.

        Also wenn du sichere Daten willst, brauchst du einen zweiten PC, der NICHT in irgendeiner Weise mit dem Netz verbunden ist (also weder LAN noch WLAN hat) und somit nicht darauf zurückgegriffen werden kann, alles andere ist dem einen oder anderen Ausspäher bekannt und von irgend jemandem – wem auch immer – theoretisch immer (aber meist auch praktisch) abgreifbar.

        Dazu den Buchtipp:
        Wer nichts zu verbergen hat liegt auf dem Friedhof!

  • Mein Freund Willi ist „Fähnchen Händler“, er verkauft Fahrzeuge der gehobenen Klasse. Die Dinger sind maximal 2 Jahre alt. Wenn wieder einmal die Batterien leer sind kann es sein das hernach die Türen zu sind oder das sich die Kiste nicht starten lässt.

    Es muss ein Spezialist her. Sein Spitzname ist „Schlepptop“. Er hat uns demonstriert was er je nach Ausstattung des Fahrzeuges neben den technischen Daten noch auslesen könnte. Zum Beispiel alle Bewegungsmuster!

    Weis denn jemand hier im Forum was alles bei digitalen Bildern in den Kopfzeilen der Datei mit gespeichert wird? EXIF Daten sind klar, kann jeder nachsehen wenn es ihn interessiert, aber ist das wirklich alles?

    Canon kann aus den in der Cloud befindlichen Bildern auslesen wie und mit welchem Objektiv ich gearbeitet habe, aber was wird noch ohne unser Wissen ausgewertet.???

    Ein Konzern wie Canon (auch alle anderen) macht nichts umsonst, die wollen und müssen verdienen. Die harmloseste Annahme ist das sie aus den gewonnen Daten bessere Produkte für uns Fotografen entwickeln. Ist sehr blauäugig von mir gesehen.

    • @A. Proksch
      d´accord! Ich wollte es nicht zu differenziert wiedergeben. Bleiben wir bei der Kameratechnik. Die neuesten Kameras, ihre Technologie, sind dem der neuesten Handygenerationen entnommen. (Abfallprodukte dieser Hersteller / Scalenseitwärtsbewegung) Diese Kameras mit WLAN Anbindung sind sehr „Sendungsbewusst“. Es sind tatsächlich nicht nur die EXIT Dateien sondern eben ein Bewegungsprofil.Hinzu kommt, das Daten AUS den Kameras ausgelesen werden kann. Ganz extrem betrachtet – die Kameras haben kleine Lautsprecher; Lautsprecher können auch Micro werden!! Gekoppelt mit einer erweiterten (sog. kostenloser Service) Produktanmeldung bei dem jeweiligen Hersteller. GdF. zusätzliche Programme. GPS Steuerung. Das ist ungefähr so als wenn ich die Haustür verschließe und einen Zettel an diese Tür hefte – Schlüssel liegt unter der Matte, bitte nicht weitersagen. Fotografie wird in den kommenden Jahren ein ganz neues Arbeiten ergeben. Kann man mögen oder nicht. Nur die Technik , die uns in die Hände gegeben wird, hat ihre Unschuld verloren.

    • @Alfred „Weis denn jemand hier im Forum was alles bei digitalen Bildern in den Kopfzeilen der Datei mit gespeichert wird? EXIF Daten sind klar, kann jeder nachsehen wenn es ihn interessiert, aber ist das wirklich alles?“
      Nein, nicht alles, und evtl nicht nur im header. Wer mit einem Hex-Editor und den Formaten umgehen kann wird sich wundern, was es noch für seltsame Verschlüsselungen gibt.
      Und wer weis , was noch alles hochgeladen wird in die Klaut (bewusst so geschrieben)

  • Canon Clouds sind ja wunderbar…
    ich suche ein fantastisches Steinbockbild mit Blick in den Himmel…
    Ach, ja, nun muß ich ja bloß noch in der Canon Cloud suchen und habe die org Auflösung.
    Wie schön, das mir in Zukunft Canon die Suche/Arbeit abnimmt…
    intelligente Cloud, schön die neue Ing. Leistung.
    Weiter so, ihr Ing., bis hin zur totalen Kontrolle

    • @ Dieter Kleinert

      hallo Dieter, Sie haben als einer der wenigen hier den Durchblick.
      Ist das System im ganzen erst mal fertig, dann hilft kein Schreien, kein Wackeln und kein Zappeln mit den Beinen mehr.
      PS: Für Berufsfotografen wäre also die neue Super Canon R5 wohl doch nicht der Renner ??
      Würde ich mir unter solchen Umständen nicht mehr zulegen.

      Dann greife ich lieber zu …/ zur D6

      • Mark schreibt doch klipp und klar zur R5 und der mit ihr verbundenen Möglichkeiten bezüglich der Canon Cloud: „…. Bei zukünftigen Canon Kameras wie der EOS R5 geschieht das auf Wunsch komplett automatisch….“.

        Was ist an „auf Wunsch“ nicht verständlich? Die R5 wird also nach diesen Infos die Fotos nicht zwangsweise automatisch in dieser Cloud speichern sondern nur wenn man dies möchte. Mit anderen Worten, die Übertragung der Fotos in diese Cloud ist auch abschaltbar bzw nur auf Wunsch aktivierbar. Und ob Nikon bei seinen neuen Kameras, ua der D6 etwas ähnliches haben wird ist momentan ja unbekannt, es ist aber wahrscheinlich, dass andere Hersteller Canon folgen und etwas ähnliches anbieten werden.

    • Wenn DU vorher das „fantastische Steinbockbild“ nicht selbst geschossen und der Kamera den Upload nicht erlaubt hast, wirst Du auch in dieser Cloud so lange suchen können bis Du schwarz bist und das Bild nicht finden. Aufgrund diverser Datenschutzbestimmungen und Urheberrechtsregelungen wird mit Sicherheit ein Upload nicht mit einer freien Verfügbarkeit der Fotos für alle verbunden sein. Es wird hingegen wie bei anderen Clouds auch ein persönlicher Zugang zu einem Account sein, der für andere nicht zugänglich ist bzw dessen Zugang vom Berechtigten gezielt für nur bestimmte andere Personen freigegeben werden kann.

  • Von Cloud Diensten bin ich auch nicht überzeugt. Aber ich wusste nicht, @Dieter Kleinert dass es hier Tips gibt, wie man seine Dateien aus Nordkorea sicher außer Landes bringt.Mittels Kontaktperson??? nordkoreanische Doppelagenten???, per Flaschenpost??? oder über das sichere Drittland China???. Und vorallem bin ich mir dann immer 100% sicher das die Daten die über mehrere Wege haptisch weitergegeben werden immer Safe sind. Geil hier. Dann wird bestimmt auch nur in Nacht und Nebelaktion in solchen Ländern fotografiert. Sehr inspirierend hier.
    Schöne Grüße
    Bond,
    James Bond

    • …schön, dass Du hier aufgeschlagen bist.
      Eine echte Bereicherung für das Forum, weil bestimmt viele ins Nachdenken kommen.
      Nachdenken über den Sinn Deiner narzistischen Kommentare, der sich auf den ersten Blick nicht so richtig erschliesst. Auf den Zweiten allerdings auch nicht…
      Wenn man Dich aus Deiner Komfortzone unter der Brücke vertrieben hat, tut mir das leid. Du darfst auch gerne Dein Stimmchen erheben, denn obergeil hier ist:
      es wird nicht zensiert.
      Jetzt lass Dich mal weiter inspirieren, 000…

      • „denn obergeil hier ist: es wird nicht zensiert.“

        Mach dir mal keine Sorgen Matthias, es gibt täglich Kommentare, die direkt in den Papierkorb wandern und die ihr gar nicht zu sehen bekommt. Aber schon richtig, ich lasse hier vieles laufen. Trotzdem, ärgert mich nicht zu sehr 😉

      • @Mark Göpferich

        …Aber schon richtig, ich lasse hier vieles laufen…

        Gott sei Dank, wir sind ja hier (noch) nicht in China!

      • Das ist in der tat obergeil. Ist halt der unterschied zu Nordkorea. So lang es nicht zu diffamierende Äußerungen oder ähnliches kommt ist alles gut. Zum Rest muss ich sagen sehr schön geschrieben. Ich mag deine blumige Sprache ( Ausdrucksweise). Das sorgt bestimmt für den ein oder anderen Lacher. Von deinen psychologischen Fachkenntnissen bin ich schwer beeindruckt. Hoffe bis bald anonymer Matthias

      • Mark,

        das glaube ich unbesehen. Interessant an Deinem Forum ist aber, dass nicht nur über die Technik diskutiert wird. Die Fotografie führt hier Menschen zusammen, die sonst wahrscheinlich nichts miteinander gemein hätten.
        Ich glaube nicht, dass es z.B. irgendwo ein „Staubsaugerforum“ gibt, in dem so vielseitig diskutiert wird…:-))

      • @ Der Fotograf

        Das anonym scheint Dich ja zu beschäftigen. Also gut, Du hast gewonnen. Bleibt ja unter uns.
        Im richtigen Leben nennt man mich Friedrich Merz und ich bin zur Zeit in diversen Foren unterwegs, um die Wählerbasis verstehen zu lernen. Was nehme ich davon mit? Einige Themen vermeidet man besser im Wahlkampf, mit anderen kann man richtig punkten. Mir ist diese Erfahrung sehr wichtig, weil ja, mich eingeschlossen, all meine Kolleginnen und Kollegen, weit abgehoben von der Realität in Berlin, sich in einer Cloud tummeln.
        Damit bin ich wieder beim Thema des Artikels und Du kannst Dich entspannt zurücklehnen…

      • @Matthias

        Du hast beim Fotografen voll ins Schwarze getroffen. Dem ist nichts hinzuzufügen. Die Mutation ist gelungen (war vielleicht auch gar keine). Die Wandlung vom angeblichen „Philosophen“ zum tatsächlichen Schwätzer (das ihn besser kennzeichnende Adjektiv habe ich höflicher weise weggelassen) ist nun perfekt!

      • @Mark Bitte obige Beleidigung von Matthias löschen.
        Ich habe einen Anwalt in der Familie und der meint, dass die Chancen für eine zum Erfolg führende Anzeige gut stehen, und zwar gegen dich! Das kann teuer werden. Ich hab die Nase voll.
        Soll eine Abmahnung als erster Schritt kommen?
        Fairerweise folgende Hinweise für dich. Da solltest du mehrere Verstösse deinerseits erkennen:
        Die Seitenbetreiber müssen gemeldete Beiträge und Kommentare überprüfen und – wenn es sich um einen strafrechtlich relevanten Post handelt – löschen. Aufgrund des neuen Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) müssen illegale Beiträge innerhalb von 24 Stunden gelöscht werden. Will man aber gezielt gegen den anonymen Verfasser vorgehen, sollte man auf jeden Fall immer Screenshots von den Postings machen und diese als Beweismittel sichern. Handelt es sich um einen Beitrag, der gegen ein Gesetz verstößt, sollte ich im nächsten Schritt Strafanzeige erstatten. Das geht meist auch online, ohne, dass ich zur Polizei gehen muss. In jedem Fall sollte aber auch ein Anwalt zu Rate gezogen werden.

        Das NetzDG: Fluch oder Segen?

        Seit 1. Januar 2018 ist in Deutschland das so genannte Netzwerkdurchsetzungsgesetz (kurz: NetzDG) in Kraft getreten. Dieses Gesetz setzt die Betreiber sozialer Netzwerke unter Druck und zieht sie zur Verantwortung. Sie sind verpflichtet, gemeldete Beiträge und Kommentare zu überprüfen und – sollten diese „offensichtlich rechtswidrige Inhalte“ enthalten – innerhalb von 24 Stunden zu löschen. Die Löschung nicht strafrechtlich relevanter aber dennoch unangebrachter Postings muss innerhalb einer Woche erfolgen. Die Netzwerke müssen seit Einführung des Gesetzes auch Verantwortliche und Ansprechpartner für ihre Seiten benennen. Den Nutzern muss außerdem ein Formular für die Meldung unangebrachter oder rechtswidriger Beiträge zur Verfügung gestellt werden. Bei Twitter gibt es dafür die Funktion „covered by Netzwerkdurchsetzungsgesetz“, bei Facebook das „NetzDG-Meldeformular“ und bei YouTube die Möglichkeit zum „Melden von Inhalten im Rahmen des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes“.

      • Lieber Edsger,

        vielen Dank für deine direkte Drohung gegen mich. Ich lasse deinen Kommentar hier aus zwei Gründen stehen:

        1. Damit die anderen sehen, mit welchen Inhalten ich mich hier teilweise beschäftigen darf.
        2. Um dir zu erklären, dass Matthias dich zu keinem Zeitpunkt beleidigt hat. Matthias hat dem Nutzer „Der Fotograf“ geantwortet, nicht dir. Die beiden haben einige sarkastische Kommentare ausgetauscht, die beide – so hoffe und vermute ich – mit Humor sehen können. Falls nicht, können sie sich jederzeit gerne bei mir melden. Mit dir hat das überhaupt nichts zu tun gehabt.

        Und nun freue ich mich sehr, dich hier aus der Community und den Kommentaren verabschieden zu dürfen.

  • Das Cloud Lösungen Sicherheitsrisiken mit sich bringen ist mir schon bewusst. Das sie aber auch Vorteile mit sich bringen auch.
    Die Überwachungsmechanik in unserer heutigen Zeit ist schon besorgniserregend. Wenn ich mit einem Reportagefotografie Kollegen von mir rede der auch in Krisengebieten unterwegs ist kann man schnell paranoid werden…. Wenn man Fotos Publizieren möchte muss man heut zu tage im Netz präsent sein. Wenn man jetzt Fotostrecken von Kurden in seinem Portfolio hat ist es sehr gefährlich wenn man in die Türkei einreisen möchte… nur als Beispiel. Und jetzt stelle man sich vor man wird an der Grenze mit Fotos auf einer Speicherkarte erwischt… Viel einfacher wäre es Fotos hochladen und einem Vertrauten zuhause zu bieten die Fotos 2 fach zu sichern… Und nein ich würde meine Bilder nicht aus der Hand geben und über mehrere Mittelsmänner aus dem Land schmuggeln, das ist viel zu gefährlich…

    Bewegungsprofiele werden heute auch schon mit dem Smart Phone gemacht. Da braucht nicht mal der Ortungsdienst eingeschaltet sein. Es genügt das Einlocken von W-lan netze oder der besuch von Webseiten. Wenn ich vertrauliche Gespräche führe kann es sein das kein Smartphone von der beteiligten in den Raum mitgenommen. Ist ja erstmal egal ob die angst begründet oder unbegründet ist, wenn einer der beteiligten ein besseres Gefühl dabei hat, warum nicht.

    Was will ich sagen? Die flächendeckende Überwachung ist so weit fortgeschritten das es sehr bedenklich ist. Wenn man aber abwägt und eine kleineres übel zu seinem eigenen Vorteil nutzen kann, ist es doch super wenn jeder von uns die Entscheidung treffen kann ob oder eben ob er es nicht nutz.

    Manchmal sehne ich mich an die guten alten Filme zurück… Klar die konnten auch abgenommen werden aber die Entwicklung benötigte zeit und es war nicht offensichtlich was darauf zu sehen war…

  • Ich stelle mal eine Vermutung auf: Diejenigen, die hier gegen die Cloud argumentieren, sind alle älter als 50. Das ist keineswegs despektierlich gemeint und eine Abneigung neuen Entwicklungen gegenüber kommt ja oft von jahrelanger Berufs- und Lebenserfahrung.

    Trotzdem waren es meistens die „alten Hasen“, die von neuen Entwicklungen nichts gehalten haben. Internet, Digitalkameras, Smartphones, bei all diesen Technologien gab es von Anfang an Gegner. Fakt ist aber, dass sich all diese neuen Technologien durchgesetzt haben und inzwischen fester Bestandteil der Gesellschaft sind, und das nicht ohne Grund.

    Das unkomplizierte Teilen und Übertragen von Bildern ist absolut sinnvoll und notwendig. Ich finde Canons Ansatz sehr interessant und werde mir das Angebot genauer anschauen, sobald es verfügbar ist.

    • Andreas,

      natürlich ist das alles bequem und unkompliziert. Und funktioniert automatisch. Muss man gar nicht drüber nachdenken. Easy. Nice.
      Und woher kommen die Bilder? Aus dem Internet !
      Wo bleibt das Copyright? Im Internet !
      Und was ist die Cloud ?
      Irgendwie sowas wie der heilige Geist. Den hat auch noch niemand gesehen…

    • @der Fotograf
      Bedauerlicher Weise haben Sie den Ernst der Sache nicht verstanden. Leider sogar auf zwei Ebenen. Einerseits ist/war der Nordkorea Vergleich ein Metapher . Anderseits für Journalisten einer der schwierigsten Aufgabengebiete der Wahrheitsfindung. In diesem wie auch in einigen anderen Ländern würde kein Journalist auf die Idee kommen, Daten Online weiter zu reichern. Die Arbeit der dort arbeitenden Fotografen/Journalisten ist höchst gefährlich und hat mit der Trivialfigur „Bond“ nichts gemein. Man sollte, wenn man bestimmte Aufgabengebiete nicht kennt, VOR Kommentaren zunächst sich kundig machen. Wenn wir jetzt einmal von NordKorea usw. absehen – es geht hierbei um Datensicherheit. Und diese ist nicht gegeben.
      @Andreas S
      Zunächst, ich bin tatsächlich deutlich über 50. Ich, sowie auch die meisten meiner Berufskollegen haben der „digitalen Fotowelt“ mit Freude & Spannung entgegen gesehen. Die meisten von uns waren froh das „Gehampel“ mit den Filmen; gleich ob Plan oder Perfo. los zu sein. Über den Sinn oder der Zweckmäßigkeit der schnellen Bildübertragung kann man sehr geteilter Meinung sein. Es ist jedoch immer von Bedeutung, das gesamte System einer Sache zu erkunden.
      @Rinde
      Ihr Hinweis mit – dann hilft kein Schreien – Das ist genau der Umstand um den es geht. Durch Kritiklosigkeit im Umgang mit solchen Diensten wie diese jetzt Canon erneut und erweitert anbietet, steuern wir auf eine sehr ungewisse Zukunft hinsichtlich persönlicher Freiheit hin.
      @Rinde
      Super R 5 – Ich weis natürlich nicht, was das für eine Kamera/System letztendlich werden kann. Man darf aber sicherlich von einer guten Kamera ausgehen. Mich wundert, das niemand auf mein Einwand mit dem „Lautsprecher“ eingegangen ist. Ich hatte erwartet, mich darauf hinzuweisen, man könne ja das Micro abschalten. Technisch ist es dann kein Problem, über den Lautsprecher ein Micro ohne das der Fotografierende es merkt zuzuschalten. Eigentlich warte ich noch auf Kameras, denen der Accu nicht mehr entnommen werden kann. Und somit, wie beim Handy der Ausschalter zwar betätigt werden kann, das Gesamtsystem jedoch in Betrieb.
      Wie auch immer, es geht hier um die Canon Cloud. Und wie jede Online Geschichte sollte man sich genau überlegen, was in der Jetztzeit möglich ist und die Zukunft, wenn es die Daten immer noch gibt ( Gelöscht wird nichts ! ) damit geschehen kann.

    • Nein, es ist nicht so das ich die Cloud verteufeln möchte, mit dem Smartphone schnell mal etwas interessantes mit Freunden teilen, wunderbar, super, möchte ich nicht missen! Da sind mir die Nachteile egal.

      Mit dem Ding oder einem Navi in die Schweiz oder nach Liechtenstein fahren, nein danke! Smartphone eingeschaltet zu Hause liegen lassen und mit dem Oldtimer verreisen ist absolut gesehen besser.

      Spaß beiseite! Es geht mir auch nicht um geklaute Bilder, Urheberrechtsstreitigkeiten oder ähnlichem. Es ist die Leichtfertigkeit mit der Mitmenschen ihre eigenen Daten freigeben und damit eventuell auch ihre Arbeitgeber gefährden können.

      Gerade von den jüngeren Leuten würde ich denken das sie sich der Gefahren bewusster sind, leider muss ich immer wieder das genaue Gegenteil feststellen. Wenn ich schon den Satz „ich habe nichts zu verbergen“ höre könnte ich ko…..!

      Ich habe mich einer Detektei bedient um einen Schuldner ausfindig zu machen damit ich meinen Pfändungsbeschluss durchzusetzen kann. Von staatlicher Seite wurde mir immer wieder der Knüppel „Datenschutz“ zwischen die Beine geworfen.

      Kurz gesagt: Erst die Detektei und eine unfreundliche Inkasso Gesellschaft hat mir wenigstens einen Teil der Forderungen in die Brieftasche gespült. Funktioniert hat das nur weil der Schuldner digitale Spuren hinterlassen hat, an die ich sonst nicht heran gekommen wäre!

      Wenn der Staat mit seinem Rechtssystem nicht weiter kommt geht es anscheinend nicht anders, man hilft sich selbst.

      Das hat jetzt zwar nichts mit dem Canon Cloud-Service zu tun zeigt aber das interessante Funktionen und Nutzen verwendet werden um an Kunden Informationen zu kommen. Also genau lesen und die Geschäftsbedingungen nach Fallstricken durchsuchen, abwägen ob man damit leben kann und dann entscheiden ob der Service genutzt wird.

      • @ Alfred

        ALLES wirklich ALLES was in irgendeiner Form über LAN oder WLAN läuft oder wie auch immer mit anderen verbunden ist – also auch dein Telefon – ist gefährdet und zugreifbar, sogar dein Smarthome. In bestimmten Bereichen des Darknet ist man noch unentdeckt, aber dahin wollen wir ja nicht alle abwandern. Nach der Lektüre “ Wer nichts zu verbergen hat, liegt auf dem Friedhof“ habe ich es aufgegeben mich gegen die überbordende Verknüpfung zu wehren. Aber habe dennoch meine Schlüsse daraus gezogen. Bei mir gibt es allerdings keine Alexa zu Hause und auch mein Induktionsherd wurde bewusst ohne Smartfunktion ausgesucht und die Einzige Webseite auf der ich kommentiere ist hier bei Mark, daraus wird man mir schlecht einen Strick daraus drehen können, wobei, ein psycho-Profil, kann man von dem einen oder anderen (auch von mir) hier sicher auch machen – ob es dann auch stimmt ist ja eigentlich Wurst, denn wenn die Analyse-Maschine/Software sagt der ist so, dann ist das dann auch so.

  • @ Dieter Kleinert
    Um so schöner ist das Sie sich offensichtlich sehr gut über journalistische Tätigkeiten in Krisengebieten und deren Arbeitsabläufe auskennen. Man könnte meinen das Sie einer dieser Journalisten sind oder waren. Wo waren Sie denn im Einsatz oder darf man so etwas nicht fragen. Und ihr umfangreiches Wissen über Datensicherheit. Hoffe sie haben ihr Wissen nicht aus dem Internet. Finde das Thema interessant gibt es eventuell Buchtipps. Will nicht danach googeln

    • @herr Kleinert sie schreiben „In diesem wie auch in einigen anderen Ländern würde kein Journalist auf die Idee kommen, Daten Online weiter zu reichern.“ wie glauben sie werden beiträge an redaktionen weitergeleidet? Per Brieftaube nicht… per Mail und co aber sehr wohl.

      • Dieter Kleinert spricht ja von Ländern wie Nordkorea und anderen diktatorisch regierten und überwachten Ländern und nicht von Ländern der freien Welt. Für mich klingt das jedenfalls sehr plausibel, dass in diesen Ländern kritische und/oder geheime Informationen, wie beispielsweise Informantennamen oder regierungskritische Enthüllungen, nicht per Mail an Redaktionen im Ausland übertragen werden, auch nicht per VPN. In der Türkei zB funktionieren seit etwas mehr als einem Jahr VPN-Dienste schon gar nicht mehr, die wurden gesperrt. Warum wohl? Einzig der Opera-VPN Dienst wird noch zugelassen und da kann man dann fast sicher sein, dass der türkische Geheimdienst MIT oder polizeiliche Organe zu diesem Zugriff haben. In

  • Also ehrlich gesagt weiss ich nicht so recht, was ihr für ein Problem mit der Cloud habt. Die 90 % Bilder, die ich jeweils aussortiere, wandern immer direkt in die Cloud, und gleich danach erscheinen im Browser jeweils Anzeigen von Hotels in der Gegend, in denen ich die Fotos gemacht habe. Ist doch super, oder? Ich muss nicht mal googeln, alles automatisch!

    Man muss halt auch mal mit der Zeit gehen und nicht immer alles verteufeln. Klar, die 10 % Bilder, die ich behalten will, bleiben natürlich auf der Harddisk, extern, versteht sich. Gelernt ist gelernt.

    • So sehe ich das auch Rolf. Und selbst auf der Festplatte (oder auch mehrere) die evtl. nie mit dem www. in Kontakt war sind die Daten nicht 100% sicher. Einbruch, Brand und schon sind sie vielleicht für immer weg. Und dann habe ich auch nichts davon gehabt. Eine allumfassende Datensicherheit gibt es gar nicht. Man kann mit der einer Methode besser leben als mit der anderen. Ich habe meine eigene „private Cloud“ (NAS) und die Versuche ich bestmöglich zu schützen.

      • Dennis,

        du hast recht, Einbruch, Brand oder auch Überschwemmungen sind tatsächlich ein Problem. Deshalb habe ich mir auch schon überlegt, die 2. externe Harddisk an einem anderen Ort zu hinterlegen, z.B. im Banksafe.

    • @Rolf
      ich speichere auch nahezu alles extern, aber sobald die externe Festplatte angeschlossen wird, wird sie sichtbar, willst du sie unsichtbar halten musst du währenddessen LAN oder WLAN abschalten, ansonsten ist das vergebene Liebesmüh!

      • Joe,

        zu Hause ist mein Computer immer am Kabel angeschlossen, das ist einiges sicherer als LAN oder WLAN. Wenn die Software immer auf dem neuesten Stand ist, kann nicht viel passieren. Denn sonst könntest du ja Online-Banking auch gleich vergessen. Aber ich weiss, dass viele Leute ziemlich sorglos mit dem Thema umgehen; veraltete Software, Windows 7 z.B., Updates nicht regelmässig durchführen, schwache Kennwörter benützen, wenn möglich noch für alles die gleichen, usw.

        Meine Harddisks sind nur angeschlossen, wenn ich sie brauche, ansonsten von PC und Strom getrennt. Bisher hatte ich noch nie Probleme, bei Fotos sowieso nicht, und beim E-Banking auch nicht.

  • Zitat:
    „Wenn eine Canon Kamera über WLAN oder einen Hotspot mit dem Internet verbunden ist, werden alle Originaldateien von Fotos und Videos in den kostenlosen image.canon Cloud-Speicher kopiert. Bei zukünftigen Canon Kameras wie der EOS R5 geschieht das auf Wunsch komplett automatisch“

    Na ja

    Wenn irgendwelche Spitzeldienste an die Daten ran wollen, da kann man da zwar in der Kamera die Funktion scheinbar ausschalten, aber tatsächlich läuft sie weiter.

    Dass Spitzeldienste in den USA – bei uns natürlich bekanntlich nicht – von den Firmen fordern, bei Computertechnik Möglichkeiten des Zugangs zu integrieren, ist bekannt.

    Man kann ja mal schauen, ob man in der Kamera die Antenne abtrennt. Sollte dann die Kamera eine Störungsmeldung abgeben, da weiß man Bescheid.

    Wenn im Datei-Behälter irgendwelche anonymen Daten gespeichert sind, dann gibt es auch Mittel: Umwandeln in BMP oder PNG. Da sind dann alle Metadaten gelöscht.

    Außerdem kann man die Kamera in Alufolie wickeln. Da ist sie abgeschirmt und niemand kann sie per Funk abgreifen.

    • @Sabrina
      ich bin zwar auch ein sehr vorsichtiger Mensch in Zusammenhang mit Daten und Internet, aber man kann auch Paranoia entwickeln. Es ist leider zu spät um diesen Zug noch aufzuhalten, daran sind nicht die Firmen schuld, sondern die unendlichen Idioten auf Facebook (dort alleine 20Mio Deutsche!), Twitter, Instagram und Co, wo ohne Zwang alle Daten freiwillig geteilt werden. Die Alexa-Benutzer, die Smarthome-Wahnsinnigen, die like-Buttondrücker. Und dann wundert sich einer, dass die Firmen davon ausgehen, dass wir gar nichts dagegen haben, wenn sie in unserem Leben herumspionieren? Na ja, was erwartet man, wenn man 4% für Bildung und über 50% für Soziales ausgibt.

  • Man sollte nicht pauschal alle Cloud-Dienste verteufeln. Man sollte aber halt aufpassen, welchen Dienst man nutzt und dafür vielleicht auch bereit sein Geld in die Hand zu nehmen. Für die ganz vorsichtigen vielleicht zusätzlich noch mit einer Verschlüsselung der Daten arbeiten. Seine Daten auf einem Cloud-Speicher zu sichern, kann aber sicherer sein, als auf einer Festplatte zu Hause.