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Canon EOS-1D X Mark III: Serienbildgeschwindigkeit und Buffer sind beeindruckend

Die geleakten technischen Daten der Canon EOS-1D X Mark III sind beeindruckend, vor allem im Bereich Serienbildgeschwindigkeit und Buffer.

Canon Präsentation rückt näher

Die offizielle Präsentation der Canon EOS-1D X Mark III steht kurz bevor, das zeigen zahlreiche Bilder und technische Daten, die in den letzten Tagen geleakt wurden.

Eine ausführliche Liste aller geleakten Spezifikationen findet ihr zum Beispiel hier bei canonnews.com, wir wollen an dieser Stelle lediglich auf die wichtigsten Informationen und die Highlights der neuen Spiegelreflexkamera eingehen, da eine komplette Auflistung aller Specs doch recht schnell unübersichtlich wird.

Die wichtigsten Spezifikationen

Die Canon EOS-1D X Mark III wird mit 20,1 Megapixeln auflösen und einen ISO-Bereich von ISO 100 bis ISO 102.400 (erweiterbar auf 819.200) abdecken. Der Autofokus hat im DSLR-Modus 191 Messfelder zu bieten, davon sind 155 als Kreuzsensoren ausgelegt, die Empfindlichkeit reicht bis -4 EV. Der Live-View-AF verrichtet bis -6 EV seine Arbeit.

Besonders beeindruckend sind die Serienbildgeschwindigkeit und die Größe des Zwischenspeichers der Canon EOS-1D X Mark III, hier lässt Canon so richtig die Muskeln spielen, da das natürlich auch ein Bereich ist, der für die Zielgruppe der Kamera von großer Bedeutung ist. In Sachen Serienbildgeschwindigkeit schafft die EOS-1D X Mark III in der Spitze 20 fps mit mechanischem Verschluss und diese Geschwindigkeit kann für 1.000 Bilder oder mehr gehalten werden, wenn man gleichzeitig RAWs und JPEGs speichern möchte – nicht schlecht. Wenn RAWs und HEIF-Dateien gleichzeitig auf die beiden CFExpress Speicherkarten geschrieben werden sollen, kann die Kamera die maximale Geschwindigkeit für rund 350 Bilder halten.

RAW-Videos mit 5,4K

Interessant sind auch die Angaben zu den Videofunktionen, die Canon EOS-1D X Mark III wird nämlich intern RAW-Videos mit 5,4K-Auflösung aufzeichnen können, das ist durchaus beeindruckend. Allerdings gibt es eine Einschränkung, genauso wie bei 4K-Videos mit 60 fps steht hier nämlich kein Dual-Pixel-Autofokus zur Verfügung. Diesen gibt es erst ab 4K mit 30 fps.

Der Preis der Canon EOS-1D X Mark III soll bei 6.500 Dollar liegen, damit wäre die Kamera 500 Dollar teurer als die Vorgängerin und würde dementsprechend auch bei uns in Deutschland teurer als die alte Mark II werden.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

10 Kommentare

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    • Na, sobald die drei auf dem Markt sind, wird es schon Vergleiche ohne Ende geben.
      Allerdings wird gerade eine Tabelle nicht die ganze Geschichte erzählen. Nimm die Kameras in die Hand. Wenn du unvoreingenommen herangehst, merkst du schon den Unterschied in der Robustheit. Die Frage ist einfach, ob du sie benötigst. Und natürlich, welches System davon du schon hast. Klar.
      Ich denke, jede der drei Kameras biete ansonsten alles, was sich ein Fotograf nur wünschen kann.

      • gefühlte Robustheit ist trügerisch – die Frage ist, was passiert wenn die Kamera im Pressealltag gegen andere stößt oder mal auf harten Boden fällt – vom Umfallen mit Stativ ganz zu schweigen.
        Ich habe da schon viel gesehen und erlebt und es ist nicht unbedingt richtig, das eine 1DX da mehr wegstecken kann, als eine 80D oder 800D – es ist ja auch viel mehr auf die Spitze getriebene Technik drinnen.
        Das ist immer wunderbar für’s Gefühl – aber alle diese Präzisionswerkzeuge sollten nirgendwo gegen schlagen oder gar fallen – deshalb finde ich diese Eindrücke völlig überbewertet.
        Schlimm finde ich immer, wenn man einer Kamera nach einem Jahr die Benutzung ansieht – meine 7RIII hatte Abrieb an der Flanke vom Gurt und auch bei Canon/Nikon war da längst nicht alles Gold was glänzt.
        Robustheit ist letztlich Marketing – bis etwas passiert.

  • In der Tat – 1000 und mehr RAW Bilder in Serie sind sehr beeindruckend –
    wenn die Kamera die Hitze gut ableitet.
    Allerdings eben auch 20 MP auf neuester Speicher-Technik – wenn Sony mal endlich die CFexpress Technik einführt und die Nikon D6 damit kommt – werden voraussichtlich die gleichen Zahlen erreicht.
    Deshalb ist es so doof über XQD zu meckern und billigste SD-Kartenschächte zu fordern – SD kann maximal 300 MB/s und CFexpress schafft knapp 1500 MB/s – das 5fache.
    Nikon hat es richtig gemacht bei den Kameras gleich auf XQD zu setzen und wem das zu teuer ist, der kauft eben was anderes.
    Außerdem sind XQD Karten bisher erheblich robuster, lassen sich leichter wieder finden und sind nur minimal teurer als vergleichbar schnelle und robuste (Tough) SD-Karten wären.

    • Bei diesen Autopreisen erwarte ich vom Hersteller, dass er der Kamera intern genügend schnellen Speicher zur Verfügung stellt.

      Das ein solches Teuer-Modell von der Speicherkarte ausgebremst wird – das geht gar nicht.

      Bewertung: 1 Stern

  • Was’n Aufwand, Hilfsspiegel motorisch angetrieben.
    Und ne CFExpress Karte, samt Lesegerät ist auch dabei.
    Das ist lieb.

    Und was machen alle mit ihrer 1D X Mk III, wenn die R affenschnell kommt?