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Canon EOS 650D: DSLR für Einsteiger mit Touchscreen

Canon stellt die neue EOS 650D vor, die mit interessanten Neuerungen wie einem Touchscreen und einem neuen Autofokus-System Ende Juni das Licht der Welt erblicken soll.

Kamera mit Touchscreen

Die D650D – gewissermaßen Nachfolger der D600D – wird das neuste Prachtstück in der DSLR-Mittelklasse aus dem Hause Canon und löst mit 18 Megapixeln auf. Die Japaner bessern dabei vor allem an zwei Stellen nach: Zum einen soll die Bedienung dank eines dreh- und schwenkbaren 3-Zoll-Displays deutlich vereinfacht werden. Die Dreh- und Schwenkfunktion ist dabei nichts, was als sonderlich spektakulär zu bezeichnen wäre, die Touchfunktion hingegen ist es schon. Mit einem oder zwei Fingern können auf dem Display diverse Einstellungen vorgenommen werden, auch auf die inzwischen sehr verbreitete „Ich-zoome-mit-zwei-Fingern“-Geste verzichtet Canon nicht.

Neues Autofokus-System für die EOS 650D

Zum anderen hat Canon der EOS 650 D ein neues Autofokus-System spendiert und zieht damit mit der Konkurrenz gleich. Das neue Hybrid-Autofokus-System kombiniert einen Kontrast-Autofokus, der auf spezielle Pixel in der Mitte scharf stellt, mit einem normalen Phasen-Autofokus mit neun Kreuzsensoren. Gerade im Video-Modus sollte sich diese Verbesserung deutlich bemerkbar machen – einen kleinen Haken hat die Sache jedoch: Das neue Autofokus-System der Canon EOS 650D ist auf neue Objektive mit „Stepper Motor Technologie“ (kurz: STM) angewiesen, die kurz nach dem Erscheinen der 650D Ende Juni in den Handel gehen werden.

Full-HD und ISO 25.600

Videos können mit der Canon EOS 650D in Full-HD aufgenommen werden, die Bildrate kann dabei zwischen 24, 25, 30, 50 und 60 Bildern pro Sekunde gewählt werden. Ein HDMI-Ausgang ist ebenfalls vorhanden. In Sachen Bildprozessor arbeitet die EOS 650D mit dem Digic 5, der bisher nur im Oberklasse-Bereiche zum Einsatz kam. Er ermöglicht Lichtempflindlichkeiten zwischen ISO 100 und ISO 12.800, im erweiterten Bereich ist sogar ISO 25.600 drin.

Die neue Canon EOS 650D bietet noch weitere interessante Funktionen wie etwa einen Nachtmodus, der vier schnell hintereinander geschossene Fotos zu einer einzigen Aufnahme mit weniger Rauschen vereint. Insgesamt schafft die EOS 650D etwa fünf Bilder pro Sekunden.

Preis der EOS 650 D

Preislich soll die Canon EOS 650 D bei etwa 800 Euro liegen. Im Kit mit dem 18-55mm-Objektiv werden etwa 900 Euro fällig werden, die beiden angekündigten STM-Objektive werden wohl Mitte Juli folgen. Das 18-165mm wird dann voraussichtlich 500 Euro, das 40mm-Pancake 240 Euro teuer sein.

Fazit

Der lahme Autofokus der Canon 600D ist Vergangenheit – zum Glück! So sollte „Schärfe“ in allen Aufnahmesituationen eigentlich kein Problem mehr sein. Der Touchscreen verspricht eine einfache und unkomplizierte Bedienung, auch sonst scheint die EOS 650D eine tolle Kamera zu werden. Da darf man nur gespannt auf Ende Juni warten – oder?

Quelle der Bilder: Canon

 

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

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