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Canon EOS 7D Mark III: Erste Gerüchte zu den technischen Daten

Die ersten Gerüchte zu den technischen Daten der Canon EOS 7D Mark III sind da! Die Kamera soll anscheinend mit deutlich mehr Megapixeln arbeiten.

Canon EOS 7D Mark III auf der photokina 2018?

Im Jahr 2018 feiert die Canon EOS 7D Mark II ihren 4. Geburtstag. Da wird es langsam aber sicher Zeit für eine Nachfolgerin, vor allem weil Nikon mit der D500 im Bereich der High-End-DSLRs mit APS-C-Sensor schon seit einiger Zeit die Nase vorne hat.

Gerüchte hatten vor ein paar Monaten ja bereits angedeutet, dass die Canon EOS 7D Mark III auf der photokina 2018 vorgestellt werden könnte. Das ist zwar nach wie vor noch nicht bestätigt worden, doch nun treffen zumindest mal die ersten Gerüchte zu den möglichen technischen Daten der Canon EOS 7D Mark III ein! Da die Präsentation der 7D Mark III noch eine ganze Weile entfernt ist, sollte man diese Gerüchte allerdings noch mit Vorsicht genießen.

Sensor mit 30 Megapixeln geplant?

Doch was sagen sie denn nun, die ersten Gerüchte? Zunächst einmal soll die Canon EOS 7D Mark III mit einer höheren Auflösung als ihre Vorgängerin daherkommen, die ja mit einem 20-Megapixel-Sensor arbeitet. Konkret ist die Rede davon, dass der Sensor der 7D Mark III mit insgesamt 30 Megapixeln auflösen soll. Das wäre schon eine beachtliche Steigerung und man darf gespannt sein, wie sich das auf die Geschwindigkeiten der Kamera auswirken würde.

4K-Videos quasi sicher

Des Weiteren ist die Rede davon, dass man mit der 7D Mark III definitiv Videos in 4K aufnehmen können wird. Im Jahr 2018 wird dann auch Canon nicht mehr drum herum kommen, alle Kameras mit 4K auszustatten, denn andere Hersteller machen das nun schon seit einer ganzen Weile. Uns würde es also nicht überraschen, wenn wichtige Kamera Neuheiten wie die 7D Mark III dann auch wirklich Videos in 4K aufnehmen könnten. Überhaupt: Vielleicht geht die 7D Mark III ja etwas verstärkt in Richtung Video und liefert hier einige erstklassige Funktionen und Möglichkeiten?

2018 könnte in jedem Fall ein spannendes Jahr für Canon werden! 2017 wird der Marktführer aller Voraussicht nach nur noch die neue G1 X Mark III vorstellen.

Was wünscht ihr euch von der Canon EOS 7D Mark III?

Quelle: Canonwatch

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

36 Kommentare

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  • Um endlich wieder eine zufriedenstellende Kamera zu haben muss Canon für mich, alles der 80D mit einem viel besseren, simpleren, selbstentscheidendem AF
    und einem Sensor kombinieren, der erstmals nicht durch Farbrauschen, nicht durch unbefriedigende Dynamik auffällt und auf schärferaubende Filter verzichtet.
    Meine Nikon D500 beweist, das mit 20 MP erstklassige Fotos auch bei hohen ISOs realisierbar sind, die mit einer D850 bei 1.5x Ausschnitt, mindestens mithalten.
    Es wird für Canon sehr sehr schwer hier endlich mal eine tolle Halbformatkamera zu produzieren!
    Auch eine Kamera ohne internen Bildstabi ist aus meiner Sicht heute nur noch schwer konkurrenzfähig – Nikon schafft es nur, weil ich die allerneuesten Objektive verwende.
    Es kann aber nicht zielführend sein, die Kunden alle 3-5 Jahre mit neuen Auflösungssteigerungen auch neue Objektive mit verbessertem IS verkaufen zu wollen.
    Genau das wird aber notwendig, wenn Canon auf 30 MP erhöht, dann ist kein Zoom mehr gut genug und viele Festbrennweiten sind dann auf einen Schlag veraltet.
    Canon muss erst neue, angepasste Objektive für Halbformat liefern:
    2.8/10-16 mm
    2.8/15-50 mm L IS
    2.8/35-135 mm L IS
    2.8/12 mm
    2.0/15 mm
    1.4/32 mm
    1.2/60 mm L IS
    Uvm.

    Danach kann über neue Halbformatkameras nachgedacht werden. Und am besten gleich den Spiegel weg und ganz neue Sensoren und vor allem endlich komplett verbesserte JPEG- Algorithmen – die RAW wieder bei 90% der Aufnahmen unnötig machen.

    Canons Baustellen sind aus meiner Sicht so groß wie seit 20 Jahren nicht mehr.

    Und wenn eine 7D3 dann kommt, werden bald bessere Modelle von Nikon, Fuji und Sony zeigen, was Canon wieder versäumt hat.
    Ohne Objektive wird jede neue Halbformat von Canon eh uninteressant- für mich.

    • Ich möchte hier zustimmend nicken. Ich hoffe Canon (er)hört dich Cat. Die 24 Megapixel der 80D passen für mich genau. Mehr muss gar nicht sein. Mit dem Autofokus bin ich zwar an sich zufrieden, aber weiteren Verbesserungen würde ich mich nicht verwehren. Der Dynamikumfang ist ok. Ich würde sagen Tiefpassfilter weg und neue hochwertige Linsen. Eigentlich genau das was du schreibst würde ich mir da auch vorstellen. Man muss nicht alle 3 Monate „die Welt“ komplett neu erfinden, aber im Moment habe ich bei Canon eher das Gefühl man hinkt schon etwas weiter hinterher als nur einen Schritt. Denn, wie du sagst, bei der Konkurrenz steht womöglich schon wieder der nächsten Sprung in den Startlöchern. Und was Olympus und Panasonic auch aus den kleineren Micro Four Thirds rausholt ist schon sehr beachtlich. Ich würde mir wünschen dass da bein Canon in absehbarer Zeit etwas ordentliches kommt. Mal schauen!

    • @ Cat
      ….Es kann aber nicht zielführend sein, die Kunden alle 3-5 Jahre mit neuen Auflösungssteigerungen auch neue Objektive mit verbessertem IS verkaufen zu wollen……

      Genau das scheint Canon hier zu wollen; ich selbst habe die D500 und „ärgere“ mich vielleicht manchmal das sie nicht 30 MP hat, wegen der noch größeren Ausdrucke.
      Das tut ja auch Fuji und die anderen, das ist eben verkaufen. Gewinne müssen ja „gemacht“ werden.

      Aber sonst bin ich zufrieden, wie vielleicht viele andere. Bloß, das darf nicht sein, denn was sollten wir (Kunden) dann noch kaufen ??
      Deshalb wird es immer und immer wieder einen 1/2 oder 1,5 Schritte nach vorne geben.
      Wer eben das Ultimo will, muß tief in die Tasche greifen.

      Bsp: das Nikon 105/1,4 ein Traum !! aber für ca 2400 Euro ??
      Spinn ich ??
      Das bedeutet Krieg mit meiner Frau; glückselig die hier keine haben.
      Entschuldigt bitte die Ausdrucksweise.
      Es war schon immer ein bisschen teuerer einen besonderen Geschmack zu haben.

      Spinnen wir etwas weiter, wenn wir Kunden dann endlich die 17/1,4, die 24 /1,4, die 50/1,4, die 85 /1,4 die 105/1,4, die 200/2,8, 300/2,8, 500/4 haben, was dann ??

      ich bin pers. mit diesen Brennweiten in 1.8 /2,8 ausgerichtet, was nun ??

      Sollte ich mich als Nikon-Nutzer nun wieder über Canon ärgern, Die haben jetzt wieder 30 MP, Mist, jeder Hergelaufene mit einer Canone kann jetzt wieder besser oder schärfer als ich ??…

      Leute bloß nicht ärgern, schön, wenn die neue Canone mit ihren 30MP auch treffsicher und schnell ist, sonst wäre es ja wieder ein Flop, wie die 50MP Canone, das wäre Schade.

      Aber wie bereits mehrfach geschrieben, wir haben ein hohes Level bei vielen Kameras, deshalb glaube ich, werden die Umsätze bei allen vielleicht weniger …
      Warum soll ich Laie immer wieder neukaufen, weshalb ??
      Ich bin gereizt, mal mit 36/45MP zu fotografieren, und zu drucken. Aber deswegen gleich 2500/3800Euro auszugeben ?? Klares Nein, hier ist der Spaß zu ende.

      Zudem ertappe ich mich, wie schon mehrere vor mir, die immer mehr mit nur wenigen Linsen fotografieren, obwohl der vorhanden Park groß ist.
      Lange konnte ich es nicht verstehen, wenn man jedoch älter wird und reifer, dann ändert man wohl auch seine pers. Note.

      Ich wünsche jedoch den Canon-Fans endlich wieder ein Jubeln in der Brust, wenn die Neue 7D Mark 3 mit 30 MP in hoher Qualität herauskommt. Canon hat es ja nun ganz leicht:
      Sony und Nikon haben fantastisch vorgelegt, hier brauchen die Canons Ing`s nur noch abzugucken, ganz wie der Schule.

      Und last not least.. nun können die harten Canone-Fans wieder richtig in Richtung Nikon zurückschießen, denn seit der D500, nun mit der D850 war Canon ja arg gebeutelt worden.

      Ich las mich mal überraschen….

  • Habe gerade die Funktionen und Möglichkeiten des neuen i-phone X+ und des Samsung Note 8 gesehen. Langsam wird es eng für alle Kameras, die nicht Spezialfunktionen haben und auch Photoshop wird Schwierigkeiten bekommen, da die tollsten Möglichkeiten in kostenlosen Apps bereits vorhanden sind. Ich weiss nicht in wie weit das den grossen Kameraherstellern bewusst ist: Slow Motion in FHD, 4K mit 60Bildern/Sek, Freistellen, Portrait Modus besser, schneller und einfacher als bei Photoshop. Wenn Canon jetzt nichts bringt werden sie der erste Dinosaurier sein der ausstirbt.

    • Joe,
      ich glaube Nikon wäre froh wenn sie in Canon‘s Lage wären, Nikon steht auf wackligen Beinen und nicht Canon 😉
      Ich bin kein Canon Anwender und sehe es vielleicht ein wenig anders, nehmen wir die neue Nikon D7500
      —„besserer“Sensor
      —neues Klappdisplay
      —KEINE Abblendtaste mehr
      —KEIN Batteriegriff mehr
      —KEIN zweiter Kartenslot mehr
      —Preis erhöht

      also in meinen Augen macht da Nikon nix besser und die D850 hat viel geerbt von Innovationen ist auch diese Cam weit entfernt und wie sie sich letztendlich in den nächsten Jahren verkaufen wird steht noch in den Sternen aber die Halbjahresbilanz war bei Nikon wieder rückläufig und vom Ziel weit entfernt…

  • Mich würde es freuen, wenn es nicht nur eine EOS 7d m3 gibt sondern auch eine Eos-M 7d m3.

    Also das gleiche aussen mit einem festen Spiegel (um den Phasenautofokus auch im Live View zu haben, oder reicht der DualPixel AF?)…

    ICH würde mir schon einen elektronischen Sucher wünschen…

    Ich schiele ja auf diese Kamera wegen den Autofokus Optionen. Und drehbarer Touchscreen wäre auch muss

    • Hallo Florian,
      Der Dual Pixel AF ist ein Phasenautofokus. Mehr Info findest du hier:
      https://www.canon.at/for_home/product_finder/cameras/digital_slr/dual_pixel_cmos_af/
      Ich hatte früher eine spiegellose Bridgekamera und jetzt die 80d. Und natürlich wird es immer heißen, das die spiegellosen Systeme viel schneller sind. Das ist im Labor auch messbar aber In der Praxis fällt dir das eigentlich nicht wirklich auf. Also ich kann kaum Unterschiede in der Schnelligkeit erkennen. Sitzten tut der fast immer. So extrem viele Felder wie bei anderen Herstellern muss ich persönlich nicht unbedingt haben. Die Aufteilung sollte passen (alles Kreuzsensoren) und ich schätze auch die Gruppierung von Feldern, vor allem bei beweglichen Motiven. Der AF an der 80d empfinde ich als sehr gut, obwohl es vermutlich noch bessere gibt.
      Bezüglich Sucher hat sicher jeder seine eigenen Präferenzen. Ich persönlich schaue lieber durch einen Optischen (der aber natürlich auch Nachteile hat). Es gibt auch Hybridsuchersystem wie bei der Fuji X-Pro-2. Das ist natürlich Geschmackssache aber da gibts viele die über den wirklich begeistert sind (mich eingeschlossen). Da hat man schnell umschaltbar beide „Systeme“. Der drehbare Touchscreen ist toll und schön wenn man den hat. Alleine davon würde ich den Kauf aber nicht abhängig machen.

      • Hallo Thomas!

        Wenn ich die 80d mit der 7dm2 vergleiche, kennt die 7d mehr Möglichkeiten zur Gruppierung.

        Folgende Option, die an der 7dm2 existiert, wünsche ich mir auch am Nachfolger, am besten ohne Spiegel:

        Ein primäres Feld in der Mitte umringt von sekundären Feldern.
        Die Kamera stellt auf das primäre Feld scharf, benutzt die sekundären zum Tracking. Im Gegensatz zu einer 3×3 Matrix Stelle ich mir bei 1 primären und 8 sekundären Feldern die initiale Fokussierung leichter vor…

        Zum drehbarem Touchscreen: Die Kipp Funktion ist mir schon sehr wichtig, das drehen schützt den Bildschirm. Ich möchte nicht mehr ohne.

        Und ich muss sagen, dass ich zumindest in der Theorie lieber einen elektronischen Sucher hätte…

        Ich bin gespannt was kommt

  • Nicht die Kamerahersteller sind Schuld, wenn man soviel Geld ausgibt, sondern der Verbraucher.

    Warum kauft man sich als Amateur ein 100 1.4 oder ein 17 oder 24mm 1.4 ???

    Das wird man nie nutzen, selbst Profis brauchen solche Linsen so gut wie nie.

    Hier ist die Lichtstärke das Statussymbol, so wie bei den Kameras die Megapixelzahl.

    Spezialgebiete wie Architektur oder Makro mal aussen vorgelassen, eine 5d Mark II, ein 16-35 f4, ein 85 1.8 und ein 70-200 2.8, alles gebraucht kaufbar für ca. 2.500,- , einige Filter und ein gutes Stativ und einen blitz für nochmal 500,- und man kann als Amateur fast alles in einer super Qualität ablichten.

    Dann noch Lightroom (4 reicht) und ggf. PS 4 und ein HDR Programm,mehr braucht man nicht!

    Ach ja, und lieber mit dem Bildaufbau beschäftigen und vor dem auslösen nachdenken.

  • Noch was zur Zukunft.

    Wir werden binnen 10 Jahren sphärische, organische Sensoren mit einem Dynamikumfang von 1500 !!! haben, kleinere, bessere Objektive (Objektive sind irgendwann sogar überflüssig) und irgendwann eine Software, die intelligente Sensoren hervorbringt, welche selbstständig entscheiden können, was wie optimal belichtet wird.
    Die Schärfeebene läßt sich dann z.B. problemlos beliebig verschieben.

      • Diese Technik gibt es bereits im Labor, teilweise entwickelt für die Industrie (z.B. Kameras zur Qualitätsüberwachung). Der Dynamikumfang von 1500 ist kein Scherz und an sphärischen Sensoren arbeiten bereits mehrere Hersteller und Prototypen wurden schon gebaut.

        Mit diesen Sensoren (das Problem war bisher, das man bruchempfindliches Silizium nicht biegen konnte) wird es so gut wie keine Verzeichnung mehr geben und im Weitwinkelbereich durchgehende Schärfe bis an den Rand.

        Das es irgendwann keine Objektive mehr bräuchte ist auch kein Witz, Jürgen.

      • @ Hotte – Schade, habe gehofft es wäre Utopie – in dem Fall muss ich mir Gedanken machen wie ich mich zukünftig in meiner Freizeit sinnvoll beschäftige.

    • Tolle Aussichten!
      Kann dann zu meinem hundertsten Geburtstag mit meinem selbstfahrenden Auto trotz Alzheimer und Parkinson noch in unsere wunderschöne Natur fahren und knackscharfe, optimal belichtete Bilder mit nach Hause nehmen.

      • @ Andy K – Klasse Kommentar!!! Danke – endlich mal ein positiver Ausblick in die Zukunft, der mir die Angst vor dem Altern nimmt.

    • Das schöne am Fotografieren ist ja, dass man hinter der Kamera steht und Entscheidungen trifft und versucht, tolle Bilder zu schiessen. Wenn einem das auch noch abgenommen wird, ist man bestenfalls noch Digitallaborant, aber nicht mehr Fotograf. Vielleicht habe ich meine analoge Kamera doch zu früh weggeschmissen, aber auf jeden Fall behalte ich jetzt meine ausrangierten digitalen. Man weiss ja nie, ob solcher Schrott tatsächlich kommt!

      • Den Bildaufbau bestimmst Du ja trotzdem noch, also z.B. Lichtverhältnisse der Umgebung, Tageszeit, Kamerastandort. und Motiv.

        Der „Spaß“ verschiebt sich in den Bereich Nachbearbeitung.
        Bei einem Dynamikumfang von 1500 braucht man kein HDR mehr aus Bildreihen, ein Bild genügt.
        Dadurch kann man quasi HDR auch von bewegten Motiven machen, ist ja so kein Nachteil 😉

        Schärfe bis in die Ecken ist auch nicht verkehrt, genau wie keine Verzerrungen mehr.

        Man wird dann eher zum Maler/Künstler, der aus dem Bild je nach Geschmack eben alles mögliche herausholen kann, also alles kann, nichts muss… was bei RAW ja auch schon passiert.

        Das Gefühl im richtigen Moment den Auslöser gedrückt zu haben, bleibt ja irgendwie doch, allerdings wird man in Zukunft aus 8 oder mehr K Videos auch einfach Standbilder mit 24MP+ generieren können, mit der quasi Garantie, den richtigen Moment zu erwischen, bei Model-Shootings super, für Amateure mit Spass an der Freud vermutlich nicht so.

      • Das ist genau mein Problem; ich fotografiere gerne draussen in der Natur und der „Spass“ an der Nachbearbeitung hält sich bei mir in allerengsten Grenzen, genauer gesagt, es ist ein notwendiges Übel. Ich mache nur die nötigsten Anpassungen, deshalb arbeite ich auch noch mit echten Filtern (das sind so rechteckige Dinger, die man vor der Kamera in eine Halterung schiebt, oder runde, die man vorne auf das Objektiv schraubt).

        Für so einen Kunststudenten ist es natürlich ideal, wenn man die Schärfeebene ohne weiteres Fachwissen einfach 10 m weiter nach vorne oder hinten schieben kann und wenn einem die Kameratechnik alles abnimmt. Bei mir in der Nähe kam in einem Käseblatt mal ein Artikel von einem Bildhauer, der auch noch Fotografie macht. In den Wettbewerben der Zeitschrift „Fotoforum“ war er auch schon erfolgreich. In dem Interview erwähnte er, das er für Wettbewerbsbilder etwa 40 Stunden bearbeitet! Erlaubt ist natürlich alles, von Verfälschungen zu Bildmontagen, Verfremdungen usw. Er hätte sicher Freude an den Neuen Techniken. Mir persönlich ist das zu blöde, aber jedem das seine.

        Als Naturfotograf möchte ich die Motive möglichst so abbilden, wie ich sie gesehen habe. Der Dynamikumfang ist für einen erfahrenen Fotografen eher ein kleines Problem. Das lässt sich nämlich mit verschiedenen Massnahmen sehr gut handhaben, da braucht es keine neuen Techniken. Es ist auch eine Kunst, einmal auf ein Bild zu verzichten, wenn die Bedingungen nicht optimal sind.

        Vielleicht gibt es ja in ein paar Jahren an de Wettbewerben noch eine zusätzliche Katergorie; „Handwerklich erstellte Fotografien“. Die Andern können sich ja dann in den Kunstforen tummeln.

      • @Rolf Carl,
        da bin ich ganz deiner Meinung, scheinbar können einige heute ohne LR/PS garnicht mehr fotografieren:)
        Oder wenn ich lese der AF der Nikon D810 ist zu langsam da frage ich mich wie konnten nur Bilder in den 80igern von sportlichen Großereignissen entstehen 🙄
        Die einzige Entscheidung die ich vorm auslösen treffe ist, nehme ich Velvia oder Classic Chrome oder s/w ,normales Bildformat oder Quadrat und fertig

    • „Die Schärfeebene läßt sich dann z.B. problemlos beliebig verschieben.“

      Panasonic hat eine solche Funktion bereits in einigen ihrer Lumix mFT Kameras realisiert, die nennt sich dort „Post Focus Simulation“. Sie ist vermutlich auf andere Weise realisiert als Hotte es hier meint, aber man kann im Nachhinein nur durch Antippen einer beliebigen Stelle des bereits gemachten Bilds am Kameramonitor den Focus verschieben.

      • Da wird ein 1 Sekunden länger 4k Film gedreht mit verschiedenen Fokussierung eh je Frame. Davon wählst du ein Bild von dreißig aus.

        Oder so kenne ich die Funktion

      • Richtig. Der Hersteller sagt, es werden bis zu 49 Serienaufnahmen in 4K bei 30 Bildern/Sekunde als Serienaufnahmen angefertigt und hierbei der Fokus von Nah bis auf Unendlich verändert.

  • Ich wünsche mir bei den Videofunktionen 4k Video mit 50p, 10Bit und vollem Sensor-Readout. Überhaupt sollte sich Canon bei der 7D mehr bei Panasonic (GH5) orientieren. Wenn man bedenkt, dass man bei der Ur-7D noch großen Wert auf die Videofunktionalität gelegt hat, war der Nachfolger in dieser Hinsicht eher eine Enttäuschung. Ich hab sie mir trotzdem gekauft wegen des DP-AF, aber die fehlenden 4k haben damals schon geschmerzt.

  • Ich bin sehr zufrieden mit der 7d und warte jetzt erstmals was der mark3 zu bieten hat bevor ich kaufe.
    Mich stört an der ganzen Camera die Videokram können die wirklich weglassen, ich möchte Fotografieren und wenn ich „Videoen“ will kaufe ich mich ein Videokamera.