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Canon EOS 90D: Alle Spezifikationen, Videos und Bilder geleakt

Es wurden zahlreiche Informationen zur Canon EOS 90D geleakt! Wir haben alle technischen Daten, Bilder und Videos zusammengetragen.

Canon EOS 90D geleakt

Damit ist es also final bestätigt: Canon wird in Kürze die neue Canon EOS 90D vorstellen! Zahlreiche Gerüchte hatten das in den letzten Tagen und Wochen bereits angedeutet und nun werden die Gerüchte durch zahlreiche Leaks bestätigt. Die geleakten Informationen stammen von Canon Australia, die Kollegen dort hatten für wenige Minuten diverse Infos zur EOS 90D (und auch zur Canon EOS M6 Mark II, auf die wir in einem separaten Artikel eingehen) veröffentlicht. Inzwischen sind die Informationen zwar wieder offline, doch die Spezifikationen, Bilder und Videos haben sich natürlich längst im Netz verbreitet.

Die wichtigsten Spezifikationen

Gehen wir zunächst einmal auf die wichtigsten technischen Daten der Canon EOS 90D ein. Die Kamera wird mit einem APS-C-Sensor und einer Auflösung von 32,5 Megapixeln auf den Markt kommen. Unterstützt wird der Sensor vom DIGIC 8 Prozessor und einem Dual-Pixel-Autofokus mit 45 Kreuzsensoren. Diese Kombination ermöglicht eine Serienbildgeschwindigkeit von 11 Bildern pro Sekunde (an anderer Stelle ist von 10 fps die Rede), sodass die EOS 90D auch bei Sportveranstaltungen etc. gut eingesetzt werden kann.

Die Canon EOS 90D ist eine klassische DSLR – und kommt dementsprechend auch mit einem optischen Sucher daher. Dieser deckt 100 Prozent des Bildfeldes ab und arbeitet mit einer 0,95-fachen Vergrößerung. Unterstützt wird der Sucher von einem 3 Zoll großen Touch-Display mit einer Auflösung von 1,04 Millionen Bildpunkten. Das Display ist sehr flexibel und kann auch seitlich aus dem Gehäuse herausgeklappt werden.

Videos nimmt die 90D in 4K mit 30 Bildern pro Sekunde und in Full HD mit 120 Bildern pro Sekunde auf.

Weitere technische Daten

Hier die weiteren technischen Daten der Canon EOS 90D im Überblick:

  • ISO 100 bis 25.600 im normalen Bereich
  • Minimale Verschlusszeit 1/8.000 Sekunde
  • Gesichtserkennung & Augen-Autofokus
  • Autofokus bis -3 EV
  • Joystick
  • Kleines Schulterdisplay
  • Gehäuse gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet
  • Ein SD-Slot (unterstützt UHS-II)
  • WiFi & Bluetooth
  • Akku LP-E6N, Kamera kompatibel mit BG-E14 Batteriegriff

Mit der offiziellen Präsentation der EOS 90D rechnet man am 28. August 2019, ein Preis ist bisher noch nicht durchgesickert.

Bilder und Videos

Hier das offizielle Promo-Video zur EOS 90D von Canon:

Außerdem hier noch Bilder der neuen DSLR:

Was haltet ihr von der Canon EOS 90D?

Quelle: Broschüre zur 90D

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

63 Kommentare

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  • Man sollte vielleicht noch erwähnen das der eye-AF natürlich nur im LiveView funktioniert 😉

    Die Specs des Sensors sind tatsächlich zu 100% die des neuen Sony APS-C Sensors – ich bin gespannt 🙂

  • Die wirklich Kaufentscheidungen Informationen fehlen:
    Wie gut ist der Sensor und wie viel besser werden die Sony & NIKON >30 MP Sensoren in den kommenden Wochen?

    Wieviele JPEGs können bei hoher Geschwindigkeit gespeichert werden?

    Der Preis wird wieder jenseits 1000€ liegen, neue Objektive sind Canon keine eingefallen, daher ist sie für mich nur als Konverter denkbar – wenn der Sensor die neueren Zoom-Tele nicht überfordert…
    Kein IBIS – das wird bei der hohen Auflösung ein Problem, weil der IS in den meisten Objektiven ja kaum für 24 MP gut genug ist – bzw von Olympus und anderen weit in den Schatten gestellt wird.

    Es hilft nur selbst ausprobieren…
    Denn die ganzen gesponserten Filmer und Fotografen werden kaum im Vergleich sagen können was mir wichtig ist.

      • Schwarzsehen wird doch mir zu gerne unterstellt – aber ich überlasse das gerne anderen…

        Canon ist stur, es wäre sehr ungewöhnlich wenn nicht bald auch wieder EF Objektive auftauchen.
        M mag bei Vlogging etwas zukunftsträchtig sein, für Fotofans jedoch kaum.

      • Servus joe,

        beide Systeme stehen eher für sich.

        Wer Wert auf Video, Größe und Gewicht legt wird eine M6 Mark 2 wählen muss aber den zusätzlichen Sucher verwenden wenn er bei Helligkeit etwas sehen möchte und er benötigt neue M-Objektive.

        Canon denkt mit der EOS 90D an die vielen bereits vorhandenen Kunden denen der Umstieg auf Vollformat und Spiegellose zu teuer ist und die eine konservative Bedienung bevorzugen.

        Canon hat mit der 90D diese Lücke jetzt bestens geschlossen. Außerdem kommt ja für das Image und die Technikverliebten eine EOS 80 RF.

        Ich sehe das völlig entspannt und wertfrei.

    • Zitat:
      „Kein IBIS – das wird bei der hohen Auflösung ein Problem, weil der IS in den meisten Objektiven ja kaum für 24 MP gut genug ist“

      Wo haben Sie eigentlich Ihre Informationen her? Von Sony oder von Canon?
      Wahrscheinlich machen Sie sich ihre eigene Physik – marketinggerecht.

      Um Ultraweitwinkel kann man mit den IS der Canon Objektive immerhin bis 1/4 Sekunde scharfe Bilder bekommen. Bei Sony übrigens ebenfalls.

      • Kleine Ergänzung @ Cat
        Ich gebe Ihnen insofern Recht, dass man heute zumindest bei den DSLRs einen IBIS verlangen muss.
        Das Fehlen eines IBIS ist nicht zu akzeptieren, da es jede Menge Objektive ohne Bildstabilisator gibt.
        Vielleicht sollte man die D90 schon deswegen nicht kaufen. Vielleicht erhört man dann bei Canon die Kunden.
        Ansonsten – na ja – es ist eine Kamera.

        Sie bietet sehr viel, was ich nicht nutze. Zum Beispiel
        – Video oder
        – JPEGs aus Video extrahieren.
        – Augenautofokus
        – Gesichtserkennung (zum Glück ahmt die Kamera die Gefühle der Betrachter dabei nicht nach)
        – Schulterdisplay

        Da diese Kamera als Nachfolger der 7D Serie entwickelt ist, wird Sie sowieso preislich außerhalb des Budgets der großen Masse platziert sein.

  • Wie geil ist das denn……

    Da schreit das unwissende Publikum nach Spiegellos mit elektronischem Verschluss und da getraut sich Canon eine so interessante herkömmliche EOS 90D vorzustellen.

    Sie hat alles was der Fotograf so braucht, so ganz nebenbei sind alle EF, EF-S Objektive ohne Adapterei einsetzbar was bedeutet das keiner Schiss vor dem Bajonett Ende haben muss. Sogar ein Schulter Display hat sie.

    Wenn der Preis auf dem Teppich bleibt hat Canon alles richtig gemacht. Da kann ich nur gratulieren!

    • Vielleicht ist es auch ein kleiner Trost für alle APS-C / EF-S Objektiv-Eigentümer, welche noch nicht das Bajonett oder gleich das System gewechselt haben?!
      Hier wird doch nur noch versucht ein Teil der Benutzer am Leben zu halten.
      Die paar ersichtlichen Spezifikationen sind jetzt nicht so übel für eine Halbformat wenn es nicht schon fast 2020 wäre. Stellt sich jemand sowas noch stolz in’s Regal?
      Ja, dieses Gehäuse kann man wirklich nur noch über einen fairen Preis verkaufen.

      • Hi Stefan,

        so nebenbei, auf eine Kamera braucht niemand stolz sein, höchstens auf die damit gemachten Bilder.

        Es ist wie sonst im richtigen Leben, es ist die Denke die uns bestimmt. Der Kunde denkt: Wenn der Fotograf sich dieses System-X leisten kann, dann muss er gut sein sonst könnte er sich diese Ausrüstung nicht leisten. Das gilt für alle Gewerke in unterschiedlichem Maß. Auf dem großen Studio Stativ muss eine Fachkamera mit Rückteil montiert sein, daneben muss der große Eizo flimmern, dann wird auch ein höheres Honorar akzeptiert.

        Eine Canon 90D spricht eine bestimmte Fotografen Gruppe sehr genau an. Canon hat sich ausgerechnet ob sich das neue Produkt rechnen wird. Ich glaube das ausreichend Kunden für eine 90D vorhanden sind.

      • @Alfred: Mit „Stellt sich jemand sowas noch stolz in’s Regal?“ war der Hersteller und nicht der Benutzer gemeint. Entschuldige die etwas missverständliche Ausdrucksweise 😉

        Ich werte niemanden anhand seiner Technik. Kreativität in der Gestaltung und Storytelling sind immer wichtiger als der verwendete Body. Jeder muss selbst wissen wieviel Komfort wirklich gebraucht wird und was dieser Wert sein darf. Ich habe aber noch keinen Hochzeitsfotografen gesehen, der mit einer Leica und fest verbauter Linse alles fotografiert 😀 Falls ja, müsste der teuer sein weil er eine Leica hat?

        Der Preis sollte die Tausender-Grenze nicht wirklich weit übersteigen. Wer kein 4K Video braucht und bereits EF Objektive besitzt wäre auch mit einer 6D zu einem guten Preis bedient.

      • Hallo Stefan

        das war nicht persönlich gemeint und Du als Hochzeitsfotograf bist sowieso außen vor. Persönlich sind mir Hochzeiten, Jubiläen, Geburtstage, öffentliche Veranstaltungen und so Kram extrem unangenehm. Schon die Vorstellung das ich da Bilder machen soll verursacht mir Magendrücken. Alles was mit Industrie, Bussinnes und professionellen Models zu tun hatte war ja easy. Normale Menschen die so steif in der Gegend herum stehen, nö das ist nichts für mich.

        Nochmals zu Canon, sicher ist eine Vollformat eine feine Sache. Canon hat nun wirklich fast alle Sensor Größen parat, wer da nichts findet ist selber schuld.

        Leider scheitert der erste Fotogeräte Kauf meistens daran der Kunde sich über die eigenen Interessen nicht im klaren war und deswegen die „Eier legende Woll Milch Sau“ haben möchte die es leider nicht gibt. Dazu noch diverses Foren Geschwätz wer alles besser oder schlechter ist und schon ist die Verunsicherung riesig.

        Wenn er Glück hatte und eine Einsteiger System Kamera von den großen Herstellern gekauft hat ist es noch einmal gut gegangen. Verkehrt kann der Kunde da nichts machen.

      • Ich habe mal auf das Hochzeitsfoto geklickt. Da erscheint nur ein etwas größerer Daumennagel.
        Gibt es dort auch die Möglichkeit, sich die Bilder in halbwegs vernünftiger Größe anzuschauen?
        Oder sind diese Minibildchen bei Instagram standardmäßig so?

    • „Wenn der Preis auf dem Teppich bleibt hat Canon alles richtig gemacht.“

      Dann hoffen wir mal das der Teppich nicht fliegen kann 😉

      Schätze mal so um die 1399€ UVP. Wenn sie höher liegt, weiß ich nicht, ob das noch ein Renner wird.

      • Denke nicht, dass sie darunter liegen wird, denn die 7D Mk II wurde gerade eben bei Digitec von 1349.-CHF auf 1199.-CHF (also von 1210.-€ auf 1090.-€) gesenkt und ich denke nicht, dass die neue dann billiger ins Regal gestellt wird.

  • Irgendwo zwischen Nikon D7500 und D500 einzuordnen. Müsste ich mir eine aussuchen, wärs die D500. Da die 7er Serie ja wahrscheinlich keinen Nachfolger mehr bekommen wird, hätte man hier das beste aus beiden Welten vereinen können. Ist aber eher eine Weiterentwicklung der 80D. Einzig die Serienbildrate ist auf 7D Niveau. Bin auch gespannt was da jetzt für ein Sensor drinsteckt.

  • Mehr als 1000€ scheint mir kleines Halbformat nicht mehr wert – schon gar nicht mit den zu erwartenden Problemchen bei AF-Präzision und Bildstabilisierung.

      • Meint Halbformat Mittelformat? Und welches Mittelformat ist gemeint? Das analoge 6X6? Oder das alte Halbformat der Pen F? Ist das kleine Halbformat die kleinen Mittelformat-Sensoren der heutigen digitalen Mittelformat-Kameras? Aber da ist jeder Sensor anders kleiner als das alte 6×6.

    • oh je…

      wenn Kleinbild heute Vollformat genannt wird –
      dann ist die Hälfte der Sensorfläche logischerweise Halbformat
      (und bestimmt kein APS-C – was eine längst ausgestorbene Filmpatrone aus dem letzten Jahrtausend war)
      und dann ist mFT das Viertelformat –
      und 1″ genau genommen Achtelformat
      und so wird auch jedem klar mit welcher Sensorfläche er gerade fotografiert und welche Objektive er dafür braucht.
      Und Canon mußte ja wieder einen Sonderweg gehen und nutzt ein Sensorformat zwischen Halb- und Viertel-Format mit Faktor 1.6x.
      Einfach nicht allen Quatsch übernehmen und den Dingen logische Bezeichnungen geben.
      Alle Klarheiten beseitigt?

      • cat, eigentlich hieß der film aps. erst in der zeit der digitalen photogtraphie wurde der aps-c-sensor eingeführt. rechnet man hier weiter, ist mft dann pocketformat. es wäre schön, wenn auch hier ein paar pocketformatklassiker nachempfunden würden. in einer art ritsch-ratsch-format könnte man auch einen brauchbaren zoom verstecken. 🙂

      • APS- C Filmformat
        25,1 mm × 16,7 mm und der Formatfaktor betrug 1,4….nun kann sich jemand fragen warum man den Begriff APS-C mit ins digitale Zeitalter übernahm

  • Eine Suchervergrößerung von 0,95x ist vor allem bei Spiegelreflex APS höchst unwahrscheinlich, sogar bei der spiegellosen Konkurrenz begegnet man maximal 0,83 (panasonics Topmodell) bzw. 0,80x (Leica SL). Wahrscheinlich wurde dieser Wert für das 50mm Objektiv angegeben, wie es bei 24/36 die Norm ist. Bei APS muss man diesen Wert mit dem sog. Crop-Faktor korrigieren, man erhält dann die Bekannten Werte um 0,60 oder 0,62.
    Bei Canon beträgt dieser Crop-Faktor 1,6x, die Suchervergrößerung beträgt dann 1,05:1,6=0,655, was schon für APS Spiegelreflex das bisherige Maximum darstellt und nur möglich ist mit einem relativ voluminösen Prisma, einem großen Spiegel mit PO-Wert nicht unter 140mm und einer sehr hellen Mattscheibe, mit der leider das manuelle Scharfstellen schwierig ist.

  • Korrektur: die Suchervergrößerung beträgt 0,95:1,6=0,59, der übliche Wert bei Canons APS-SLR , heute bedeutet es: der kleinste Sucher aller Kameras mit Wechselobjektiv.

    • Es war abzusehen das sofort die „Sucher Fraktion“ auf der Bühne ihren Auftritt sucht. Ihr könnt euch ereifern wie ihr wollt, der Sucher macht keine Fotos, er ist ein Hilfsmittel zur Bildgestaltung mehr nicht.

      Nebenbei sei bemerkt das meine beiden System elektronische Sucher besitzen die ich nicht mehr missen möchte. Jetzt das große ABER !!

      Meine Augen/ Hirn Kombination hat es gelernt Farben, Kontrast, Helligkeitsunterschiede exakt zu erfassen und zu beurteilen. Das verändert sich auch nicht wenn ich durch einen optischen Sucher blicke.

      Meine Sucher mit 5,76 Millionen Bildpunkten und mit 3,69 Millionen Pixeln sind wirklich klasse und die Sucher Lupe ist eine feine Sache da beißt die Maus keinen Faden ab.

      Was mich gewaltig stört ist das Bauart bedingt ein hinterleuchtetes Bild erzeugt wird. Das heißt es ist in den Schatten immer mehr sichtbar als tatsächlich optisch per Auge gesehen würde. Dazu habe ich festgestellt das es mit der elektronisch hergestellten Farbtreue in den Suchern nicht so weit her ist. Wenn man sich daran gewöhnt hat und die Eigenheiten kennt lässt es sich damit leben. Wirklich befriedigend sind die EVF noch lange nicht.

      Also schön ruhig bleiben, wenn die elektronischen Sucher endlich unser menschliches Sehvermögen anständig bedienen können dürft ihr euch wieder melden.

      • Du hast völlig Recht! Beide Systeme (optischer und E-Sucher) haben entschiedene Vorteile – und Nachteile, wer das bestreitet kennt sich einfach nicht gut aus. Als älterer Mensch habe ich 7/8 meines Fotografen-Lebens natürlich mit optischen Suchern verbracht und weiss deren Vorteile zu schätzen.
        Heute erst bringen EVFs einige neue Möglichkeiten, die die optischen Sucher nicht hatten, insbesondere den Wegfall teurer und sperriger Bauteile (Spiegel, Pentaprisma) und auch eine unangenehme, gar nicht so seltene Erscheinung der Spiegelreflexsucher, nämlich einen kleinen Justagefehler. Dafür sind sie bildmäßig „ehrlicher“. Die EVFs können theoretisch genau so groß abbilden, was sie meistens aber nicht tun, aber ich würde sagen, zwischen 0,77x bis 0,83 ist genug. Auch die Definition hat heute mit 5 bis 6MP einen ausreichenden Niveau erteicht, sowie die „Refresh-Rate“. Der Stromverbrauch ist allerdings ein Nachteil, der aber nicht überbewertet werden sollte, denn der rückseitige Monitor (den man eigentlich normalerweise ausschalten sollte) verbraucht auch nicht wenig. Der EVF-Sucher zeigt aber definitiv nicht das zukünstige Bild, damit muss man aber leben. (Die Mattscheibe allerdings auch nicht immer, denn abends wird sie dunkler, das spätere Bild aber nicht, denn es wird durch die längere Belichtung heller). Was die Schärfentiefe betrifft, zeigt sie kein System wirklich zuverlässig, einfach deshalb, weil die Bildpunktgröße (bei Mattscheibe das Korn) nicht wirklich mit dem Korn des Films bzw. der Bildpunktgröße des Sensors vergleichbar ist.
        Eine interessante dritte Variante ist eine Kamera ohne Mattscheibe und ohne Monitor bzw. EVF wie die Leica M10D. Kein nennenswerter Stromverbrauch, kein Menü, nur die drei Parameter wie seit 150 Jahren (Zeit/Blende/Entfernung, mechanisch einstellbar, von oben dauernd sichtbar, plus ISO-Einstellung, was früher nur mit Filmwechseln möglich war. Es heisst: sofortige Fotobereitschaft, exakte Scharfeinstellung mit dem Triangulations-System, heisst: Schnittbild-E-messer, aber auch: Begrenzung auf mittlere Brennweiten von 28 bis 90, notfalls 135mm, wobei dann der Sucherrahmen arg klein ist. (Oder man legt sich den Zubehör-EVF „Visoflex“ zu mit etwa 0,75x Vergrößerung, nützlich für sehr kurze und lange Brennweiten).
        Naja, und wartet auf ein Lottogewinn, eine Erbschaft oder den Pulitzer Preis …

      • Hallo Alfred!
        Die Farben kann man bei EVFs einstellen.
        Das weißt du sicher.
        Wie gesagt 10 Jahre zufriedene Fotografie mit Panasonic EVFs und mFT.

      • @Robin,

        bedingt ja, sagen wir mal so gut es geht annähern. Der Rest ist Gewöhnung und Vorteile hat das Ding erwiesener Maßen auch noch.

      • @ Champollion
        Du schreibst: Der EVF-Sucher zeigt aber definitiv nicht das zukünstige Bild,..
        Der EVF zeigt doch genau, was der Sensor sieht und was schließlich als Bild gespeichert wird.
        Hast Du dich verschrieben?

    • Der Smartphone-Markt wird dank der neuen Systemkameras jetzt einbrechen, denn Telefonieren, Fernbedienen, Audio, Radio und Fernsehen, sowie Dolmetschen können alle Smartphones schon.

      Wetten?
      Ich verlange einen Kasten Bier (Jahresdosis) wenn ich die Wette verliere.

  • Scheint ja nur wenige bedeutende Änderungen gegenüber der Canon 80D zu geben. Da lohnt sich für mich ein Wechsel von der 80D auf 90D nicht. 4K ist zwar ganz interessant, da hätte ich mir allerdings 60 FPS gewünscht.

    • Ich finde die Spec’s eigentlich ganz vielversprechend, jetzt kann man ja einfach mal auf die Kamera warten und dann könnt ihr sie niederschreien, einfach weil sie von Canon kommt. Nur Dummköpfe wie ich fotografieren noch mit Canon 😉

      • ist man inzwischen schon ein dummkoepf wenn man canon nutzt? es wird staendig nach superlativen geschrien, das man meinen moechte es entstehen nur noch ueberragende aufnahmen. tatsaechlich werden auch mit den besten kameras entseelte, quietschebunte postkartenmotive zu tausenden produziert (auch ich kann mir dem nicht gaenzlich entziehen, aber mir ist die belanglosigkeit vieler meiner aufnahmen durchaus bewusst). von daher sehe ich die entwicklung mit interesse, aber entspannt. die beiden von canon scheinen grund solide kameras zu sein. die m6 II gefaellt mir tatsaechlich (auch weil sie einen aufstecksucher hat).

      • Die Specs sind ja im Prinzip auch nicht schlecht. Trotzdem denke ich, dass man 3 Jahre nach der 80D durchaus ein paar mehr Sachen hätte ändern können. Die einzige Änderung die ich jetzt eigentlich sehe ist nur die höhere Auflösung bei Videos und etwas mehr Megapixel. Für alle noch nicht 80D-Besitzer wird die Kamera denke ich schon interessant sein. Von der 80D auf die 90D umsteigen lohnt sich aber meines Erachtens halt nicht. Generell finde ich Canon aber gut, da meckere ich jetzt also nicht nur weil es eine Canon ist. Habe ja nicht umsonst die 80D gekauft 😉

    • Auf 4K mit 60 Fps warte ich auch vergebens.
      Da Canon techn. immer einige Jahre zurück ist, wird warscheinlich Canon der letzte Hersteller sein der dieses Anbietet.

      • @ Ra Rö, Joe


        Canon hat 4K/60 seit gut drei Jahren in der 1Dx MKII – lange vor Sony!!!…

        Da kennen sich Canon Nutzer nicht mal mit ihrer eigenen Kamera aus…

        Wie traurig ! ! !

  • Ich mache hier mal Copy und paste von Fotocommunity

    „Ich liste mal auf, dann kann man schauen, auf was man verzichten wollte:

    Oberes Display
    Blende und Zeit
    Kameramodus (A, M, P oder S)
    Af-Modus
    Belichtungskorrektur
    verbleibende Bilder und gemachte Bilder incl Pufferspeicher
    Akkuladestand“

    von der Belichtungszeit / Belichtungskorrektur abgesehen stellt man alles in Ruhe vorher ein, bevor man eine Foto Session startet.
    Das heißt, das Schulterdisplay ist ohne jeden Nutzen.

    Dieses Schulterdisplay kostet den Hersteller vielleicht 2 Euro, die er dann mit 200 Euro dem Kunden in Rechnung stellt. Der Hersteller versucht damit den Kunden zu schröpfen. Nur aus diesem und keinem anderen Grund gibt es das Schulter-Display.

    Ein RGB-Histogramm in Sucher ist weitaus hilfreicher.

    • es Fotografiert aber nicht jeder nur eine Fotosession… in der Reportage ist ein Schulterdisplay goldes wert, zumindest bei meiner art der Fotografie.

      es gibt also noch zumindest! einen grund für ein Schulterdisplay. nicht immer alles veralgemeinern…

      • @Alex K.

        Es fällt mir schwer „Sabrina“ recht zu geben, aber ich habe seit knapp drei Jahren die 5d4 und habe in dieser Zeit bestimmt 30- bis 40’000 Bilder gemacht, ich musste gerade auf die Kamera schauen ob sie ein Schulterdisplay hat (sie hat), habe es wirklich noch nie gebraucht, in meinen Augen ist es – wie man sieht – eher überflüssig, aber es mag Fotografen wie dich geben die das wichtig finden, ich mache alles über den Touchscreen oder den OVF und die entsprechenden Bedientasten/Drehräder.

      • Komisch, wie unterschiedlich das sein kann!
        Ich habe seit x-Jahren die 6D1 und seit 2 jahren die 5DIV und ich brauche bei fast allen Shootings – sei es Landschaft, People, Porträt, Hochzeit – das Schulterdisplay mehrfach.
        Ich bin jetzt gehässig, aber ich finde wer für das Schulterdisplay keine Verwendung sieht, bedient entweder die Cam über das rückwärtige LCD Display oder sollte mal aus den Automatikmodi raus … dann muss man nämlich auch mitunter das ein oder andere Mal auf’s Schulterdisplay gucken.

        Für mich persönlich wäre das Fehlen eines Schulterdisplays an einer Kamera, die ich als potentes „Werkzeug“ nutzen will ein Auschlussargument für einen Kauf

      • @Jens
        bitte nicht so überheblich – auch ohne Schulterdisplay kann man Bilder machen – vielleicht liegt es daran, dass du die Knöpfe beim gleichzeitigen Durchblicken durch den Sucher nicht findest und bedienen kannst oder Du Schwierigkeiten mit dem genialen Touch-Screen hast. Werte andere Leute nicht ab, nur weil Du eine Kamera mit Schulterdisplay benötigst. Beim Blick durch den Sucher meiner 5D4 sehe ich was ich eingestellt habe und kann nach über 40 Jahren Fotografie beurteilen, was dann rauskommt. Falls ich etwas korrigieren möchte drehe ich – beim gleichzeitigen durchschauen durch den Sucher – an den entsprechenden Drehrädchen. Falls nötig korrigiere ich über den genialen Touchscreen. Also bitte bleib auf dem Teppich, andere können auch fotografieren!!!

      • Kann ich ähnlich wie du auch! Ich hab sogar die Knöpfe meiner 5DIV so konfiguriert, dass ich das komplette AF System inkl. Drive Mode blind beim Schauen durch den Sucher so konfigurieren kann, wie ich es brauche. Durchaus nützlich, keine Frage.
        Trotzdem nutze ich das Schulterdisplay (SD) oft und gerne, weil ich es z.B. praktischer finde zwischen zwei Aufnahmeserien die Kamera über das SD zu konfigurieren als über das Touchdisplay.

        Wenn du das Gefühl hattest durch meinen vorherigen Kommentar abgewertet zu werden war, dann ist das lediglich deine Interpretation meines Kommentars und ich sag dazu nur, dass Kommunikation auch auf elektronischer Ebene eine Sender- und eine Empfängerkomponente besitzt und somit immer auch r auch „Subtext“ rein interpretiert wird.

      • @ Jens
        ….Ich bin jetzt gehässig, aber ich finde wer für das Schulterdisplay keine Verwendung sieht, bedient entweder die Cam über das rückwärtige LCD Display oder sollte mal aus den Automatikmodi raus … dann muss man nämlich auch mitunter das ein oder andere Mal auf’s Schulterdisplay gucken…

        Wenn das nicht hochnäsig, überheblich und arrogant ist, dann haben wir tatsächlich eine andere Kinderstube genossen!

        Ich bin jetzt auch mal gehässig:
        Nur weil du 28 Follower hast bist Du noch kein grosser Künstler und wahrscheinlich leider nur einer von diesen Besserwissern!

      • @ Jens

        Hol Dir einfach eine dslm, dort kannst Du dir alle Daten sowie Histogramm im Sucher anzeigen lassen. Das macht ein Schulterdisplay überflüssig. Ich finde ein Schulterdisplay auch nur bei Landschaften auf Stativ Sinnvoll, oder setzt du beim Shooting erstmal die Kamera ab um die Werte auf deinem „Schulterdisplay“ einzustellen? Jetzt bin ich mal gehässig….Wer so dringend das Schulterdisplay braucht, kann wohl seine Kamera nicht blind bedienen 😉

    • @RaRö

      interessanter Link, was ich wirklich super finde, ist, dass man ein oder mehrerer RAW-Bilder kameraintern bearbeiten und in JPGs verwandeln kann. Das erleichtert und verschnellert die Arbeit enorm!

    • Danke RaRö,

      Die EOS 90D

      Ist für mich eine Kamera wie der Foto affine Nutzer sie braucht. Es gibt für EF, EF-S ein riesiges Objektiv Angebot in neu und auch gebraucht. Ob man durch einen optischen oder elektronischen Sucher sieht ist eigentlich wurscht. Sie hat eine vernünftige Größe und ist mit 701g nicht sehr schwer. Mit 140.7 x 104.8 x 76.8mm gerade richtig für ein vernünftiges Handling.

      Wer mehr Video benötigt ist hier falsch. Mir gefällt Canons Strategie mittlerweile weil beide Nutzer (konservativ und zukunftsorientiert) mit Verbesserungen bei der Stange gehalten werden.

  • Den Specs nach zu urteilen eine wunderbare Kamera für Sport und Wildlife. Wird sicherlich einen guten Autofokus haben, hohe Serienbildrate, Joystick, Spritzwassergeschützt. APS-C ist da auch ein Vorteil, wenn man Reichweite benötigt. Canon hat sehr viele gute und schnelle Teleobjektive im Angebot. Könnte man doch schwach werden.