Canon Kameras

Canon EOS M5 & M6 Mark II: Erscheinungsdatum und erste Specs

Canon wird Gerüchten zufolge Ende August die EOS M5 II und M6 II vorstellen. Es sind auch schon einige technische Daten durchgesickert.

Canon Präsentation Ende August

Gerüchte zu einer größeren Canon Präsentation Ende August 2019 kursieren schon seit einiger Zeit und scheinen sich nun zu verdichten. Konkret geht man davon aus, dass der Marktführer rund um den 28. August ein größeres Event abhalten wird.

Zwei neue EOS M Kameras

Welche neuen Produkte bei diesem Event vorgestellt werden sollen? Auch hierzu sind in den letzten Tagen vermehrt Informationen durchgesickert und aktuell deutet alles darauf hin, dass Canon (mindestens) zwei neue spiegellose Systemkameras mit APS-C-Sensor präsentieren wird – die EOS M5 Mark II und die EOS M6 Mark II nämlich. Interessant, dass Canon anscheinend doch einen Nachfolger für die EOS M6 plant, frühere Gerüchte hatten angedeutet, dass Canon diese Serie einstampfen könnte.

Mögliche technische Daten der EOS M6 Mark II

Doch nun sind die Gerüchte zur Canon EOS M6 Mark II wieder da und sie kommen auch gleich mit einer ganzen Ladung an möglichen technischen Daten daher. Diese sprechen zunächst einmal davon, dass die EOS M5 und M6 wohl beide den Sucher den Canon EOS R erhalten sollen – zumindest teilweise. Andere Gerüchte sprechen wiederum von einem optionalen externen Sucher. Der fehlende Sucher als Merkmal der EOS M6 könnte aber rein theoretisch wegfallen. Wo dann stattdessen die größeren Unterschiede zwischen den beiden Kameras liegen werden, müssten wir abwarten, sollte dieser Fall eintreten.

Zur Canon EOS M6 Mark II sind zudem noch weitere Spezifikationen aufgetaucht, die bisher aber noch nicht bestätigt wurden. Die Infos müssen also noch mit Vorsicht genossen werden:

  • APS-C-Sensor mit 32,5 Megapixeln (neue Sensor-Technologie für größeren Dynamikumfang)
  • DIGIC 8+ Prozessor
  • 4K-Videos mit 30p (kein Crop Faktor, oder 1,3-fach Crop ohne Pixel-Binning)
  • Full-HD-Videos mit 180p
  • Kein Canon Log, dafür neuer Movie Picture Style
  • Dual-Pixel-Autofokus
  • Augen-Autofokus
  • Verbesserter Video-Bildstabilisator
  • Serienbildgeschwindigkeit von 16 fps
  • RAW-Burst-Modus mit 30 fps (inkl. AE und AF)
  • Elektronischer Verschluss mit 1/16.000 Sekunde
  • Focus Bracketing
  • Unterstützt externen elektronischen Sucher (das widerspricht den anderen Gerüchten, denen zufolge beide Kameras einen Sucher erhalten sollen)
  • Laden via USB-C

Was sagt ihr zu diesen Gerüchten?

Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

164 Kommentare

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      • Wow, wenn Du das sagst, werde ich natürlich alles sofort verkaufen und nur noch auf Canon setzen. Vielen Dank, Du bist der Beste, bitte mehr solcher Tips…

      • @Markus,

        Das wäre das dümmste denn das muss schon ein heftiger Zufall sein das die Specs des Sensors zu 100% mit dem neuen Sony APS-C Sensor übereinstimmen 🤪

        Wäre ja nicht die erste Canon die einen Sony Sensor bekommt wie du sicherlich weißt 😉

    • Also ich denke, das Rauschen wird sensationell sein und ohne Ende, einfach ein Toprauschen, wie wir es schon seit 20 Jahren kennen!

      Aber bei so vielen ISO’s? Wer sieht da schon nicht drüber hinweg? Also ich sag immer, lieber ein paar Pixel mehr mit Rauschen ohne Ende als eine glattbebügelte Fläche ohne Pixel …

      Tja, die Geschmäcker sind halt verschieden … her mit den Pixeln!!!

    • Ich bin sehr gespannt auf das neues Sensordesign, aber ich erwarte auch nicht allzu viel. In diesem Bereich ist die Fahnenstange meiner Meinung nach erreicht und langsam wird es Zeit, Tricks und Kniffe einzusetzen, um aus den Sensoren noch mehr rauszuholen.
      Canon hat z.B. durch die Dualpixel Architektur nicht nur die Möglichkeit 2 verschiedene ISO Werte gleichzeitig auszulesen und daraus ein Bild mit höherer Dynamik zu errechnen, sondern auch gleich schon die selbe Technologie an Bord mit der das Google Pixel per K.I. Tiefeninformation ermittelt, mit der sich Beleuchtung/Tiefenschärfe etc. anpassen lassen.
      IMO ist das der nächste Schritt bei den zukünftigen Kameras. Nur leider hat Canon anscheinend noch nicht wirklich geschnallt, dass Ihnen diese Technologie zu Füßen liegt und darauf wartet eingesetzt zu werden…

    • @joe, @Mirko

      ganz meine Meinung, noch zu früh, wenn wirklich der neue Sensortyp zum Einsatz kommt, ja dann werden die Karten neu gemischt!

  • Konsequent wäre der Ausbau der 6er Reihe als kompakter Body im „Rangefinder“ Design, am Besten mit Sucher im oberen linken Eck, alternativ weiter mit Aufstecksucher, und der 5er Reihe im klassischen DSLR Design, wobei die M5 in Volumen deutlich zulegen müsste, um mehr DSLR Umsteiger an sich zu binden. Professionalität und dickes Gehäuse werden da immer noch gleich gesetzt. Wie man an den Spitzenmodellen von Panasonic sehen kann, braucht ein kleiner Sensor nicht unbedingt ein kompaktes Gehäuse. 😉

    • @Richard
      Du hast sicher kleine Hände, Du weisst auch was man daran ablesen kann, Frauen mögen sowas nicht wirklich oder hast Du andere Erfahrungen damit gemacht?
      So, dachte ich bewege mich mal auf Deinem Niveau!

      Leute die heute noch ein DSLR haben oder wollen haben diese aus den unterschiedlichsten Gründen. Ein wichtiger ist der analoge Sucher!

      • Die seltsame Anspielung auf Frauen und Hände ist mir für Dich echt peinlich, und was ich an DSLRs in völlig unbedarfte Laienhand sehe, wird fast immer nur nach dem Kriterium dickere Kamera = bessere Kamera gekauft. Dann gibt es zum Objrktivdoppel aus dem Kitset noch ein Superzoom und das war’s. Zum Sucher: Analog heißt ich sehe NICHTS, was mit dem späteren Bild zu tun hat und die weit überwiegende Zahl von APS-C Suchern ist schlicht, klein und aussagelos. Aber wem sage ich das, die vorgenannte Anspielung zeigt sehr schön die rückwärts gewandt Einstellung des Verfassers.

      • @Richard

        Wer einen Digitalen Sucher braucht um zusehen wie das Bild nachher aussieht, der sollte mal einen Kurs in Fotografie belegen. Dazu sind die meisten digitalen Sucher noch so schlecht, dass man bestenfalls eine Annäherung an das fertige Bild bekommt, im Übrigen könnte man zur Not kurz auf den Monitor schauen, dort kann man weit besser ablesen/sehen wie das Bild wahrscheinlich aussieht. Neuere Kameras sollen angeblich inzwischen bessere Sucher haben. Was an einem analogen Sucher rückwärtsgewandt ist erschliesst sich mir nicht, und das mit den kleinen Händen ist halt Schicksal mit dem du jetzt leben musst!

      • @Robin
        …Schlapp Klack
        Hat sich einfach überlebt….

        Sagt Robin, dann wird es wohl auch so sein!

        Schaue gerade Bayern gegen Fenerbahçe – am Spielfeldrand nur – Zitat Robin: überlebte „Schlapp Klack“ Technik, davon etwa 70% Canon. Kann nicht verstehen, dass man die überhaupt noch ins Stadion reingelassen hat!

      • Gut nur, dass mir es egal ist, welchen Sucher einer an seiner Kamera hat. Hauptsache, es ist einer dran.

  • Egal welche Kamera heraus kommt.

    Der Anbieter wird den Kunden sagen müssen, warum sie eine solche Kamera kaufen sollen und es ein Smartphone nicht tut.
    Er wird ein Vielfaches des Preises (inklusive Objektive, Stativ, Sonnenlichtblenden usw.) eines Smartphones rechtfertigen müssen.

    Der Anbieter wird den Kunden sagen müssen, was die Kameras und die Objektive (Lens flares) nicht können, um Frust zu vermeiden.

    Ich kann mit dem Galaxy S10 faktisch bei jeden Lichtverhältnissen mit Autofokus und großer Schärfentiefe Freihand fotografieren, selbst wenn nur Mondlicht vorhanden ist.
    Der Anbieter der APS-C DSLM/DSLR wird das bieten und auch bei den preiswerten Modellen einen Autofokus einsetzen müssen, der auch nachts einwandfrei funktioniert – ohne Blitz und dergleichen. Ein Autofokus für Sportfotografen muss es meiner Ansicht nicht zwingend sein.

    Beim Galaxy sind die Farben und die Belichtung der JPGs relativ ausgewogen. Die Anbieter großer Kameras werden diese Qualität mindestens bieten müssen.
    Es ist heute nicht mehr hinnehmbar, dass die Kamera nicht in der Lage sein soll, automatisch so zu belichten, dass Spitzlichter an weißen Fensterrahmen oder Wolken nicht ausgefressen sind, oder nur unter der Bedinung, dass die Schatten derart schlecht belichtet sind, dass man sie kaum noch retten kann.

    Die Anbieter großer Kameras werden auch viel bessere Akkulaufzeiten bieten müssen. Wenn ich mit dem Smartphone locker einen ganzen Tag fotografieren kann, dann darf das eine herkömmliche Kamera auch können.

    Die Anbieter werden den Kunden auch sagen müssen, wie sichergestellt ist, dass die RAWs auch Jahrzehnte später noch bearbeitet werden können.

    Dass es sich vor dem Hintergrund des Erfolgs der Smartphone-Kameras manche Anbieter von DSLR/DSLM noch trauen, Kameras ohne Wasserwaage anzubieten – da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.

    Und schließlich wäre für mich auch die Frage zu beantworten, was der Hinderungsgrund ist, ein RAW zu verwenden, dass von der Kaufversion von Lightroom noch unterstützt wird.
    Aktuell will Adobe für die creative Cloud knapp 60 Euro / Monat vom Einzelnutzer haben – eben: Mietmodell. Wer sich vom Mieten abhängig macht, wird gnadenlos abgezockt. Deswegen lassen sich darauf auch nur – mit Verlaub – Leute ein, die nicht bis 3 zählen können.

    Die DSLR/DSLM Anbieter werden den Kunden, die schon mehrfach nicht ausreichend justierte Objektiven (Dezentrierungen) reklamieren mussten, erklären müssen, was sie bei der Qualitätssicherung geändert haben.

    Und schließlich darf ein Hersteller Kameras, die nicht nicht ausreichend ausentwickelt sind, die fehlerhaft sind, wie einige Kameratypen von Nikon, noch nicht auf dem Markt bringen – auch dann nicht, wenn es „nur“ Software-Mängel sind. Software-Update-Karriere mit Bugs – keinen Bock. Nur gerechtfertigt, wenn die Kamerasoftware weiterentwickelt wurde, beispielsweise neue Objektive unterstützt werden oder die Qualität des Nacht Modus verbessert wurde.

    B- oder C-Ware is nich !

    Grundsätzlich begrüße ich, dass Canon APS-C weiter unterstützt.

    Kleinbild möchte ich mir nicht antun. Zu groß, zu schwer, eher nachteilig bei großer Schärfentiefe und Nachts und sehr anspruchvoll an den Rändern bezüglich Unschärfen und CAs.
    Und vom Preis her sowieso außerhalb des Budgets liegend.

    • Gottes Willen dein Smartphone Geplänkel zum xxxxxten Male, vielleicht solltest Du mal ein Smartphone Forum aufsuchen 😉 nehme es mir nicht übel

    • Hallo Sabrina,

      in groben Zügen ist an Deinen Äußerungen erst mal vieles richtig wenn man es aus Deiner Richtung betrachtet.

      Meine Blickrichtung kommt vom 100 MP Mittelformat. Nebenbei mache ich mit dem Smartphone etliche Bilder (Lokalisation, der GPS-Daten und der Textspeicherung wegen) mit dem Smartphone, so wie ich es früher mit der Polaroid gemacht habe, nur viel bequemer und weil es immer dabei ist.

      Vieles kann man sich schön reden und dafür gute Argumente finden, manchmal bin ich genau so. Spätestens seit ich die selbe Aufnahme mit dem Huawei 20 Pro und der GFX100 aufgenommen und nebeneinander auf dem Bildschirm bei 100% angesehen habe kann ich mit den Nachteilen einer Systemkamera sehr gut leben.

      Trotzdem wird es in den nächsten Wochen ein Huawei 30 Pro werden. Aber da sind es alle Eigenschaften in ihrer Gesamtheit die zählen wobei natürlich für einen Fotografen das Zoom und der andersartige neue Sensor die Gründe sind die für das neue Smartphone sprechen.

      Die zwei neuen Canons soll man sich erst einmal in Ruhe ansehen, weil ich lange Jahre unter anderem mit Canon Boliden meinen Lebensunterhalt ohne Störungen durch die Technik verdient habe bin ich neugierig geblieben was Canon zu Wege bringen wird.

      • Das P30 pro ist schon ein paar Monate alt….ich würde ja auf das P40 pro warten…..nicht dass du dir noch wie ein verars…. Sonyuser vorkommst 😉 *Ironie off*

    • Weisst du was, Sabrina,

      früher waren dein Beiträge noch richtig fundiert, aber jetzt kann ich gerne darauf verzichten. Das Gelabber von wegen tollen Smartphones und schweren Kameras nervt nur noch.

      Also: wenn du dich für das Händy entschieden hast, dann herzlichen Glückwunsch und viel tolles Geknipse mit deinem Teil, aber verschone uns Fotografen bitte mit deinem Geschwätz … wir wollen fotografieren und nicht knipsen!!!

    • @ Sabrina

      Mach weiter so.
      Was den etablierten Kameras fehlt, sind die Algorithmen, die etwa Bokeh ins Bild rechnen. Wenn das nicht kommt, ist es aus mit der Maus.

      • Bei dir weiß man nie, was Du ernst meinst und was nicht:) Wenn ich die Algorithmen aktueller SPs sehe, bin ich froh, dass das bei normalen Kameras noch über das Objektiv geht.

      • Geht mir genau so wie Fleischwolf, bei Robin fällt es mir bei manchen seiner Posts auch schwer herauszulesen, was er wohl ironisch meint und was nicht. Aber nur mal angenommen, es ist tatsächlich ernst gemeint, warum soll es mit etablierten Kameras vorbei sein, wenn die keine Bokeh-Algorithmen haben, obwohl sie auf rein optischem Weg Bokehs erzeugen und dann auch noch ein solches, das im Gegensatz zu derzeitigen Smartphone-Bokehs perfekt oder nahezu perfekt ist??? Smartphones können bereits sehr viel und ich bin manchmal selbst froh zumindest ein SP dabei zu haben, um etwas fotografieren zu können. Noch ersetzen sie aber keine hochwertige DSLM oder DSLR. Und sollte einmal der Markt dafür bestehen, dass bei DSLMs oder DSLRs nach Softwarelösungen a la SP nachgefragt wird, dürfte es für die Kamerahersteller ein leichtes sein, diese in ihre Kameras zu integrieren.

      • Ich habe mal wieder Freihandversuche mit Architekturfotografie bei nachts gemacht. Das ist schon wirklich boshaft was sich da das Smartphone erlaubt. In den Schatten zwar teilweise hoffnungslos verrauscht, aber ansonsten messerscharf und die Straßenschilder neben Leuchten dank HDR gut lesbar.
        Dagegen die DSLM mit 5,6er Blende oder Automatiken hoffnungsloser Matsch.
        Vom Stativ und tagsüber kehrt sich das um. Da hat das Smartphone sehr deutlichen Rückstand. Aber immerhin kann man mit dem Smartphone tags und nachts freihand fotografieren. Bei der Systemkamera ist man da nachts auf Stativ angewiesen oder man verwendet eine große Offenblende, wobei man aber im Gegenzug geringe Schärfentiefe und die typischen Probleme an den Rändern in Kauf nehmen muss.
        Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Es kommt immer darauf an, für das was man machen will, aus dem bezahlbaren Sortiment das am besten geeignete Werkzeug auszuwählen.
        Die Anbieter von Systemkameras sind jedenfalls gut beraten, die Smartphonekameras im Blick zu haben, ohne die Vorteile des eigenen Systems aufzugeben.

      • @Sabrina
        Habe mal die intelligente Automatik bei Sony (RX 100 und A6300) getestet und die machen dasselbe wie die SPs, sie schießen HDRs mit hohen ISOs. Da ist auch nichts matschig, HDR aber leider nur mit JPEG verfügbar. Dies wiederum ist aber eigentlich egal, weil mich das jedes mal notwendige Umschalten in den Pro Mode auf dem SP nervt und ich somit sowieso nur JPEG schieße.

        Keine Ahnung wie das bei Canon ist, habe es auch bei Nikon nie getestet (Weil Stativ eigentlich immer dabei), aber mit Sony bekomme ich gute Ergebnisse.

        Werde die Automatiken aber wohl trotzdem kaum nutzen, weil ich nachts eigentlich nur rausgehe um zu fotografieren und da stört mich ein Stativ nicht, gehört einfach dazu. Mir sind die Bildqualität und die Möglichkeiten der Nachbearbeitung viel wichtiger als die Bequemlichkeit.

        Hinzu kommt, das ich ein Foto mit der Systemkamera viel besser und bewusster plane um das bestmögliche Ergebnis zu bekommen. Bei einem SP fehlt mir dieses Gefühl, da ich hier viel mehr Kompromisse beim Ergebnis eingehen muss.

        Kurz gesagt, eine Systemkamera nutze ich zum Fotografieren (Hobby), das SP höchstens für Erinnerungen und die RX100 liegt genau dazwischen.

      • @Sabina: Wenn du natürlich nur Automatik und JPEGs fotografierst, ist das kein Wunder. Die Automatiken bei Kameras hängen ein paar Jahre hinter dem her, was bei Smartphones heute Standard ist (Szenenerkennung von über- oder unterbelichteten Objekten durch AI beispielsweise).
        Bedenke aber auch dass ein Smartphone ja im Prinzip ein PC im Miniformat ist und die Entwicklung in diesem Bereich viel schneller geht als es noch bei Kameras der Fall ist.

        Vorteil einer professionellen Kamera ist allerdings dass du RAW fotografieren kannst, und in diesem Modus das Smartphone locker geschlagen wird. Und schau dir mal ein Nachtfoto-RAW vom Smartphone auf dem PC an – dann siehst du erst mal wie sehr ein Smartphone wirklich rauscht und was bei JPEG alles herausgefiltert wird.
        Weitere Vorteil: Objektive. Ein Smartphone kann zwar Tiefenunschärfe simulieren, was wohl je nach Motiv auch für Facebook und Normalos reicht. Aber druck mal so ein Foto auf Großformat. Sowas kommt nie an ein offenblendiges DLSR-Objektiv mit analogem Bokeh ran, schon garnicht wenn feine Details wie einzelne fliegende Haarsträhnen, Blätterwerk oder kleine Zweige involviert sind. Und von Zoom Objektiven will ich mal garnicht erst anfangen…

        Aber kommt halt immer auf deinen eigenen Qualitätsanspruch an. Wie gesagt für FB&Instagram und den Otto-Normalnutzer reicht ne Handykamera sicherlich. Einen Kunstdruck würde ich damit nicht machen wollen.

      • @ Uneternal

        Sabrina will ja gar kein Bokeh, sondern Schärfe ab dem 1.cm denn sie fotografiert hauptsächlich Architektur.
        Aber gerade bei Architektur-Nachtaufnahmen kann ich überhaupt nicht verstehen, wie man da auf SP, mft oder apsc setzt. Bei mir persönlich ist es so, dass ich da vor allem „Lichtsterne“ haben möchte!
        Das geht mit dem SP schon mal gar nicht, dort erhalte ich nur Matsch in der Laterne! Lichtsterne erhalte ich bei stark geschlossenen Blenden, leider setzt hier die Beugung ein. Bei kleinen Sensoren weitaus eher als bei Kb.
        Ich kann z.B. mit meiner A7iii und meinen Objektiven bei Blende 16 tolle Lichtsterne erhalten. Die leichte Unschärfe durch die Beugung ist dabei in meinen Augen kaum sichtbar und absolut vertretbar. Bei kleineren Sensoren sieht man das schon viel deutlicher. Mit einer M6 und Kit sind sicherlich keine Lichtsterne machbar und matschig wird das ganze auch. Vielleicht schimpft sie deshalb immer über die Beugung, daher mein Tipp an Sabrina: Leih Dir mal eine Ordentliche Kb Kamera oder größer mit gutem Objektiv, Du wirst erstaunt sein, was alles möglich ist, trotz Beugung!
        Du wirst unter solchen Umständen nie mehr mit deinem SP losziehen und aus der Hand fotografieren wollen, dass ist in meinen Augen nur knipsen.

      • @ Uneternal
        Ich bin erstaunt, was Sie alles über mich wissen. Nur trifft das wenigste zu.
        Sie haben offensichtlich nicht verstanden, dass man im RAW und mit manuellen Einstellungen nur deshalb fotografiert, weil die Kameras immer noch zu blöd sind, selbst einfachste Dinge, nämlich Belichtung auf den rechten Rand und die Umsetzung des Lichts mit der Kurve unseres Auges ins Foto zu beherrschen.

      • @Sabrina: Stimmt, automatisches ETTR kann bisher nur Magic Lantern. Ich kenne allerdings auch kein Smartphone das dies kann.
        DSLR/DSLM und Smartphone sind halt zwei komplett unterschiedliche Bedienungssysteme. Bei dem einen drückst du nur ein Knöpfchen und hast aber generell wenig Einfluss darauf was jetzt genau passiert. Bei dem anderen hast du halt volle manuelle Kontrolle. Als Profifotograf wählt man natürlich letzteres.
        Ein Rennfahrer würde sich schließlich auch nicht in einen Wagen mit Automatikschaltung setzen.

      • Sie haben offensichtlich nicht verstanden, dass man im RAW und mit manuellen Einstellungen nur deshalb fotografiert, weil die Kameras immer noch zu blöd sind, selbst einfachste Dinge, nämlich Belichtung auf den rechten Rand und die Umsetzung des Lichts mit der Kurve unseres Auges ins Foto zu beherrschen.

        Wenn ich sowas schon lese, weiß ich das da höchstwahrscheinlich nur abfall rauskommt. Du kannst dir das ja schön reden wie du magst aber ein smartphone kommt immernoch nicht an einen ordentliche kamera ran. Vllt im web/Monitor ja aber ansonsten wirst du im Druck keinen spass habe

      • Ja, ja – es gibt auch keine Profi-Filme, die voll mit einem SmPh gefilmt wurden. Und Profis, die voll mit einem SmPh ein Fotobuch fotografiert haben.
        Der CEO von Samsung meint, in fünf Jahren gibt es keine SmPhs mehr.
        Samsung hat derzeit einen riesigen Gewinneinbruch.
        Allerdings sagen sie, dass käme von den schwächelden Sensor-Verkäufen.

      • betrifft:
        „Grundlagen : Sensor 1×1 oder warum ein Smartphone niemals eine sehr gute Kamera sein kann“

        Oh – eine neue Variante von:
        – Warum eine Digitalkamera niemals eine Analogkamera ersetzen kann
        – Warum ein Zoom niemals gegen eine Festbrennweite konkurrieren kann

        Der Autor des slashcam-Artikels Dr. Rudi Schmidts lässt über seine Qualifikation nicht mehr verlauten, als dass er „seit 1995 Fachredakteur im Bereich Video-Technik und Media-Applikationen“ ist und „2006 hat Dr. Rudi Schmidts die Online-Chefredaktion von slashCAM.de übernommen“

        Davon, dass er wissenschaftlich ausgebildeter Diplom-Ingenieur ist, lese ich nichts.

        Und dann geht es im 3. Unterpunkt des Artikels auch schon zur Sache:
        „Smartphones nicht mal schlecht – bis auf die Dynamik“

        Gerade bei der Dynamik sind die Smartphones durch die HDR-Techniken überlegen. Wo es beim Smartphone ganz klar klemmt ist die Auflösung und dabei auch die Qualität des Objektivs. Es ist einiges nicht perfekt an meinem S10.

        Übrigens geht es den wenigsten Nutzern darum, dass es eine sehr gute Kamera ist, sondern darum, dass die Kamera das kann, was man für seine Zwecke benötigt – und bezahlen kann.
        Und genau das zeigt ja auch die Marktentwicklung bei den Systemkameras. Gute Kameras ja – aber nicht für mehrere 1.000 Euro (inkl. Objektive, Stativ und weiteres Zubehör). Und dann die Schlepperei

        … Objektivwechsel per Knopfdruck – das wäre doch mal ein Feature bei einer Systemkamera. Wie ich nur auf so was komme ….

      • @Robin
        Ich habe mir mal einen Trailer von einem iPhone Film („Unsane“) angesehen und ziehe vielleicht etwas andere Rückschlüsse. Hätte ich nicht gewusst, womit dieser Film aufgenommen wurde, wäre es mir gar nicht aufgefallen. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich diese Kamera als Ersatz für ein professionelles Gerät betrachten würde. Für mich bedeutet es nur, dass Bildqualität (ausgebrannter Himmel, fehlende Details in den Tiefen) nicht unbedingt alles ist und auch nicht zwangsläufig auffällt, wenn alles Andere stimmt.
        Schauspieler, Ton (für mich bei einem Film mindestens genauso wichtig wie das Bild), Drehbuch, Regie, Schnitt und was sonst noch bei einem Film wichtig ist war durchweg professionell organisiert und sehr gut umgesetzt.
        Wie beim Film ist auch bei den Fotos der entscheidende Faktor der Mensch. Jemand mit Wissen und Talent wird auch mit einem SP ein besseres Ergebnis erzielen als einer mit MF ohne diese Eigenschaften. Allerdings bewegt er sich dann auch sehr schnell im Grenzbereich und könnte sicher noch deutlich mehr mit einer besseren Kamera rausholen.

        Den verlinkten Artikel habe ich zwar nur überflogen, finde ihn aber von der Überschrift her schon anmaßend („Warum ein Smartphone niemals eine sehr gute Kamera sein kann“). Auf einen einzelnen Sensor mag der Bericht ja noch zutreffen, aber was ist mit mehreren kombinierten Sensoren (z.b. 5 beim Nokia 9, hier wohl schlecht umgesetzt)?
        Die Technik schreitet immer weiter voran, man sucht auch kreativ nach Lösungen (Telefunktion des P30 zum Beispiel).
        „Niemals“ ist da sehr kurzsichtig. Kann nur hoffen,dass die Kameraindustrie nicht genauso denkt.

      • @Sabrina: Warum du jetzt den Redakteur zerpflückst, nur weil da Fakten stehn, die du nicht wahrhaben willst, die aber überall im Internet nachlesbar sind, ist mir nicht so ganz klar.

        Nein, die Smartphones sind eben nicht durch die HDR Techniken überlegen, weil es nichts anderes ist als das, was man mit einer DSLR und RAW schon seit Jahren kann (Höhen runterziehen, Tiefen hochziehen).
        Und der neuste Trend ist jetzt nur, mehrere unterschiedlich belichtete Bilder miteinander zu verrechnen. Kann man auch bei der Kamera schon seit Jahren. Per Magic Lantern, das sogar auf ner ollen 600D läuft kannst du das sogar nur mit 1 Bild, nennt sich Dual ISO und bringt dir nahezu 14 Bit an Dynamik, was jedes Handyfoto alt aussehen lässt (vorausgesetzt man kann bearbeiten).

        Übrigens hier mal ein kleiner Vergleich für dich, Dynamik eines Google Pixel 3 gegen ne Powershot G7X und Canon EOS M50:
        http://www.photonstophotos.net/Charts/PDR.htm#Canon%20EOS%20M50,Canon%20PowerShot%20G7%20X%20Mark%20II,Google%20Pixel%203%20XL

        Das Pixel schafft es mal gerade so mit der Dynamik einer Powershot G11 von 2009 mitzuhalten.
        Ich stimme dir zu, es ist toll, dass man so eine kleine Kamera für die Hosentasche hat. Aber das Smartphones mit einer ausgewachsenen DSLR mithalten können, ist Wunschdenken, den uns das Marketing von Apple/Samsung und Co. gerne glauben machen möchte.

        Und bevor ein Smartphone fähig ist, fehlerfrei Tiefenschärfe hinter Haarsträhnen und Blätterwerk zu simulieren die an analogem, imperfektem Charme an mein olles Canon FD 55mm f/1.2 S.S.C. Objektiv rankommt, wird noch einiges an Wasser den Fluss runterziehen.

      • @ Uneternal / 1. August

        Man fotografiert bei Smartphones oft im HDR-Modus. Das wird dort gar nicht dargestellt.
        Zweitens hat das Smartphone eine viel größere Blende, weshalb es gerade bei nicht so optimalen Lichtverhältnissen mit viel niedrigeren ISO-Werten fotografiert.
        Das Samsung hat Blende 1,5. Das ist schon fünf Blendenstufen besser als eine APS-C-Knipse mit Blende 9. Der Sensor bekommt da das 2hoch5-fache, also das 32-fache an Licht ab. Bei ISO 100 bedeutet das an der APS-C-Knipse die Erhöhung der ISOs auf das 32-fache, also statt ISO 100 auf ISO 3200. Mit den Zahlen kann man dann in die Liste gehen.

        Bei ISO 3200 entnimmt man ihrem verlinkten Diagramm für die EOS M50 eine Dynamit von gerade mal 5,39 EV. Selbst wenn man an APS-C mit Blende 6,3 statt 9 fotografiert sind es dann bei ISO 1600 mit 6,31 EV.
        Das Google Pixel hingegen fotografiert hier mit ISO 100 und einer Dynamik vom 6,81 EV, ist also um 1,42 EV, bzw. bei Blende 6,3 um 0,5 EV besser als die M50. Aber auch die G7 XII, deren „1““-Sensor etwa 2,8 mal kleiner ist als APS-C ist dann bei ISO 1131 mit ca. 6,1 EV immer noch schlechter als das Google Pixel.
        Das müssten Sie eigentlich wissen, wenn Sie Nachhilfekurse geben wollen.

        Das Diagramm zeigt auch das, was ich immer wieder gesagt habe:

        Bei guten Lichtverhältnissen kann die große Kamera bei niedrigen ISO-Werten ihre Vorteile ausspielen. Da liefert die EOS M50 nach dem von Ihnen verlinkten Diagramm 9,84 EV, während das Google Pixel 3 XL bei ISO 56 mit gerade einmal 7.47 dahin dümpelt.

        Die großen System-Kameras sind Schönwetter- und Stativkameras. Da können die ihre Vorteile voll ausspielen.

        wzbw
        qed

      • @Sabrina, erstens müssen wir uns im Internet sicher nicht siezen und zweitens ist das auch wieder komplett falsch dargestellt.
        „Das Samsung hat Blende 1,5. Das ist schon fünf Blendenstufen besser als eine APS-C-Knipse mit Blende 9“
        Mit welchem Objektiv hast du bitte Blende 9? Also mit nem 100 Euro 50mm habe ich 1.8 – deswegen hat man ja Wechseloptiken. Und selbst das Kitobjektiv hat nicht Blende 9 sondern bei äquivalenter Smartphonebrennweite von ca. 24mm f/3.5.

        Deine Milchmädchenrechnung stimmt also zwar theoretisch, beruht aber auf dem Fakt, dass du hier mit keine Ahnung was vergleichst und auch nur das Merkmal auf Lichtstärke legst.
        Übrigens das Pixel 3 XL hat eine Lichtstärke von f/1.8
        Und wie du bei der G7X auf ISO1131 kommst, weiss ich auch nicht so ganz, denn die G7X hat ebenfalls eine Anfangslichtstärke von f1.8 bei gleicher Brennweite wie das Pixel XL.
        Also hier muss ich dir wohl nicht vorrechnen, dass die G7X eindeutig besser ist.
        Okay gehn wir mal weiter zur M50 mit Kitobjektiv f/3.5 genau 2 Blendenstufen von 1.8 entfernt. ISO 100 plus 2 Blendenstufen wäre dann ISO 400 und nicht 1600. Somit immer noch fast 2 Dynamikstufen Vorteil. Und wir reden hier mit Betonung vom Kitobjektiv, schnallst du ein 50mm 1.8 davor oder das 22mm 2.0 Pancake wischt dir die M50 mit dem Smartphone den Boden.

        Mal ganz davon abgesehn wenn man andere Beurteilungsmaßstäbe ansetzt wie Rauschfreiheit bei hohen ISOs oder die im Portraitbereich beliebte geringe Schärfentiefe ebenfalls. Wie gesagt wird es da noch einige Zeit dauern, bis man mit nem Smartphone Blätterwerk fotografieren kann und hat eine, für einen Profi glaubwürdige Tiefenunschärfe.

      • Und übrigens nochmal: Der HDR Modus bei Smartphones ist keine Zauberei sondern nichts anderes wie mehrere unterschiedlich belichtete Bilder zusammenzurechnen. Diese Funktion gibt es bei neueren Kameras wie der M50 und EOS R ebenfalls im Menü – wenn man RAW fotografiert kann man sich das allerdings in den meisten Fällen aufgrund der höheren Dynamik der Kamera sparen.
        Und auch mit älteren Kameras kann man das selbe durch Belichtungsreihen erreichen – nur muss man die Bilder dann am PC ausrichten und zusammenrechnen. Diese Technik gibt es schon seit Jahrzehnten.

      • @ Uneternal

        Sie tragen, wie viele andere auch hier, Eulen nach Athen.
        Sie müssten doch langsam mal mitbekommen haben, dass ich fotografisch zumindest nicht völlig unbeleckt bin.

        In der Landschafts- und Architekturfotografie fotografiert man im APS-C-Bereich nicht mit Blende 3,5, die übrigens nur bei den kurzen Brennweiten des Kitobjetivs verfügbar ist.

        Da fotografiert man an Kleinbild gern mit Blende 8, was an APS-C Blende ca. Blende 5,6 für die selbe Schärfentiefe entspricht.
        Man darf aber durchaus auch mit kleinerer Blende fotografieren, sofern die Beugungsunschärfe nicht zu viel Details schluckt. Bei Sony ist das bekanntlich völlig unproblematisch …

        Ansonsten noch viel Spaß

      • @Sabrina:
        „In der Landschafts- und Architekturfotografie fotografiert man im APS-C-Bereich nicht mit Blende 3,5, die übrigens nur bei den kurzen Brennweiten des Kitobjetivs verfügbar ist.“
        Die meisten Handys haben nur diese eine Brennweite und vielleicht noch ne zweite Portraitbrennweite. Und mit der Offenblende von 1.5 bei Samsung hast DU angefangen. Von daher sinnvoll mit der Offenblende eines Kitobjektivs zu vergleichen und nicht abgeblendet.

        Aha, Blende 8 ist an Kleinbild die selbe Schärfentiefe wie f5.6 auf APS-C? Hm.
        Dann frag ich mich warum alle Portraitfotografen eine Vollformat kaufen.
        Irgendwie schreibst du dich um Kopf und Kragen.

        Ich weiss auch nicht ob du noch unbeleckt bist, dass weiss dein Freund wahrscheinlich besser (^_^‘)

      • Gerade bei der Dynamik sind die Smartphones durch die HDR-Techniken überlegen

        AAAUUUUUUUAAAH schnell wieder weg hier.

    • Woher kommt eigentlich die Smartphone-Allergie?
      Da ist die Kamera auch bloß eine Kamera – mehr nicht. Die hat Vor- und Nachteile.
      So ist das eben. In dem Kommentar ging es allerdings nicht um Smartphones, sondern darum, was von den Systemkameras zu fordern ist. Scheinen manche in Ihrer Smartphone-Allergie gar nicht mitbekommen zu haben.

      • Es geht nicht um Allergie, eher um die Aussage einiger, dass ein SP gleichwertig oder gar überlegen ist. Es bestreitet ja niemand, dass man mit SPs gute Bilder machen kann oder dass je nach Anwendung keine „richtige“ Kamera nötig ist. Es ist aber in seinen Möglichkeiten zu limitiert und das wird sich auf absehbare Zeit vermutlich auch nicht ändern.
        Da wären zum Beispiel der Brennweitenbereich oder die Eigenschaften der jeweiligen Objektive. Sicher kann man versuchen, bestimmte Eigenschaften softwareseitig zu simulieren oder einen Ausschnitt zu wählen der 600 oder gar 900 mm entspricht, aber das sieht man den Bildern auch an.
        Handhabung und Einstellmöglichkeiten der „echten“ Kameras liegen auch deutlich über denen eines SPs, sie sind halt im Gegensatz zum universalen SP auf Foto und Video spezialisiert.
        Ich habe nichts gegen SPs, ganz im Gegenteil. Bis vor 2 Jahren habe ich mir immer die „DSLR Killer“ gekauft, weil ich mir die Schlepperei ersparen wollte. Bin nach einigen Testaufnahmen aber immer wieder zur DSLR und DSLM zurück gekehrt. Habe auch das P30 ausprobieren dürfen, aber auch das hat meine Meinung nicht geändert, auch wenn es deutlich besser ist als alles Andere, was ich vorher in der Hand hatte.
        Bis heute ist das SP für mich ein Kompaktkameraersatz, vielleicht ändert sich das ja mit den neuen Wundersensoren.

  • „frühere Gerüchte hatten angedeutet, dass Canon diese Serie einstampfen könnte“

    Klar, die Cashcow schlachten – so blöd sind die bei Canon nun wirklich nicht.

    • Klar können das die Kitobjektive nicht auflösen, deshalb sollte man ja auch nur die besten VF-Festbrennweiten verwenden, Sigma Art z.B.

      Jetzt sag nur, dass du das nicht gewusst hast …

      • Sigma Art an einer Canon M6. Ergonomie in Perfektion….viel Spaß damit 🙂
        Der Post sollte auch eher ein kleiner Seitenhieb an die 60mpix Kritiker sein, kein Canonbashing. Laut dem einen oder anderen hier schafft das nicht mal Sigma Art.

      • Wenn es denn jemand schafft, dann Sigma Art und Zeiss … und ich rede aus Erfahrung, nicht aus Internetwissen.

        Wer auf APS-C Topleistung möchte, greift am besten zu Sigma Art 18-35 und 50-100 f1.8. Wer denkt, dass es etwas besseres gibt, kann sich gerne mit Vorschlägen melden …

        Und wenn das nicht genügt, gibt es noch die Festbrennweiten.

    • Die EF-M Objektive sind bezüglich der Auflösung sehr gut, zumindest die, die ich bisher hatte. Da sind auch weitaus höhere Auflösungen als 32,5 Megapixel möglich. 5,6er Blende reicht, um das an Canon-APS-C aufzulösen.
      Die Auflösungangaben sich auf einen bestimmten Kontrast. Bei weniger Kontrast kann man etwas nachschärfen. Aber schärfen kann man nur, was noch aufgelöst wird. Was nicht aufgelöst wird, bleibt glatte Fläche. 32,5 Mpx sollte an den EF-M Objektiven in der Regel kein Problem sein.
      Man ist jedenfalls – egal was man kauft – immer gut beraten, das selbst zu testen, ob es die Erwartungen erfüllt.

  • Wichtiger als …..wieviele Pixel? hä, wer braucht den sowas auf APS-C?
    nochmal…wichtiger wäre für das M-System eine Musthave-Optik.
    Bei dem jetzigen Angebot werde ich nicht fündig.

  • Also IBIS sollten die (Canon) so langsam können.
    Wenn die wissen wollen, was eine aktuelle Kamera so sollte können, dann können die sich mal bei Nikon, Olympus, Panasonic und wie heißen die noch, ach ja, Sonny, umsehen.
    Die Q2 Zahlen von Canon im Imaging Bereich.
    -18,5% bei den Verkäufen und -64% beim Gewinn.
    Quelle Mirrorless Rumors
    Die haben auch noch den schönen Satz geschrieben:
    „They are now paying the price for the lack of innovation and their classic conservative Leader attitude.“
    Autsch!

    • „Wenn die wissen wollen, was eine aktuelle Kamera so sollte können, dann können die sich mal bei Nikon, Olympus, Panasonic umsehen“

      Heißt im Umkehrschluss, apsc-dslm ade. Die haben nämlich keine.

      • Sony nix APS-C? Ging um die Specs, nicht um die Sensorgröße.
        Umkehrschluß, wenn Canon den Anschluß nicht bals vollbringt,
        dann war es das.
        Canon Zahlen:
        Q2: -18% im Imaging Bereich und damit -64% Velust.

      • @Robin
        …. -64% Verlust…
        würde heissen, sie haben 64% weniger Verlust gemacht. Richtig muss es heissen Umsatz -18,5%, Gewinn -64%!

    • Die Zahlen wurden aber von Canon schon prognostiziert und hängen nicht nur von den Produkten ab, sondern einer Verlangsamung der Wirtschaft in EU und China, sowie dem Handelsstreit von USA und China – Was alle Kamerahersteller betrifft.
      Ohne also die Zahlen anderer Hersteller für das 2te Quartal oder das gesamte Jahr zu kennen, lässt sich bisher noch nichts darüber sagen, ob Canons eher gemächliche Innovationsfreudigkeit der Schuldige ist, denn 2018 haben sie trotz Rückgang noch besser abgeschnitten als alle anderen Hersteller.

  • Es ist wie immer !!

    Kaum sind die ersten Gerüchte auf dem Markt und schon wird im Vorfeld Canon auf subtile Weise niedergemacht. Wahrscheinlich haben sie Angst beim falschen Hersteller eingekauft zu haben.

    Eure sehr guten Kameras werden nicht schlechter weil vielleicht etwas besseres kommt.

    Wenn an dem Gerücht mit dem neuen 32,5 Megapixel Sensor etwas dran ist, dann kommt der „organische“ Sensor an dem Canon seit Jahren entwickelt zum Einsatz. Der braucht keine Stege zwischen den Pixeln weshalb diese größer als bei konventionellen Sensoren sind. Das erklärt auch den größeren Dynamikumfang.

    Das würde auch die Gerüchte zur neuen EOS 65+ bestätigen.

    Das sind meine Gedanken die ich habe wenn ich die noch diffusen Gerüchte zur EOS M5 II und M6 II lese. Die sind mit nichts hinterlegt.

      • Schön für dich, manche sind halt mit wenig zufrieden … stell dir nur vor, der Alfred hat 100 MP bestellt, weil er mit 50 nicht zufrieden war, und wenn die 150 kommen, ist er total frustriert!

        Gratuliere dir zu deiner Zufriedenheit, du gehörst zu einer absoluten glücklichen Minderheit!

      • Das Stimmt. Und dir wünsche ich mehr Gelassenheit, vielleicht wird es dann auch mit dem Bilder knipsen was.

      • @Robin

        Vor drei Jahren war ich an einer Dokumentation von archäologischen Funden aus Peru beteiligt. Dort wurde ein von der Uni gestelltes Scanner Rückteil (Repro Studio) eingesetzt.

        Dagegen ist jedes Mittelformat Kinderkram, es ist fustrierend für mich das es etwas besseres gibt, Ironie ende!

        Robin, ein Panasonic Micro 4:3 System ist eine feine Sache, hat viele Vorteile die es in anderen Produkten nicht gibt. Wenn man sich so eine GX9 ansieht, schön klein, beweglicher Sucher usw. dann komme ich ins Überlegen.

    • Hallo Alfred,

      „…Der braucht keine Stege zwischen den Pixeln …“

      Das ist doch schon genau auch bei den BSI Sensoren in CMOS Technik so!
      Beim organischen Sensor sollen ja noch deutlich mehr Vorteile zu Tage treten. Hab mal irgendwas von 100fach größerem Dynamikumfang gelesen.

      Mal schauen was kommt.

      Gruß Conny

  • Kaum ist ein Canon-Thread eröffnet, wird ……..

    Dann versuche ich es einmal mit dem Kommentieren des Artikels: Auf den neuen Sensor darf man gespannt sein, höhere Auflösung bei angeblich grösserem Dynamikumfang verspricht eine neue Sensorgeneration von Canon. Ich glaube aber nicht, dass Canon hier bereits einen organischen Sensor einsetzt, den wird man wohl eher in einem hochpreisigen Modell als in einer doch eher am unteren Ende der Canon-Preisskala an DSLMs angesiedelten Kamera präsentieren. Trotzdem darf man sehr gespannt sein, ob Canon den Sony-Sensoren nun näher kommen wird? Ohne Sucher wäre die Kamera für mich aber unbrauchbar, ein Sucher muss sein und wenn es nach mir geht, keine Austecklösung sondern ein fest eingebauter, gerne auch als Rangefinder-Design.

    4k bei APS-C mit zumindest 30p ohne Crop, das wäre doch mal etwas für die Vlogger. Wenn dann auch noch der Dual-Pixel das leistet, was er tatsächlich kann und nicht kastriert ist, könnte eine interessante preisgünstige Kamera herauskommen.

    Um aber wirklich konkurrenzfähig zu sein, sollte endlich ein IBIS verbaut werden, ich hoffe doch, dass Canon das hinkriegt?

    Alles weitere wird man sehen, sobald die Gerüchte konkreter und zuverlässiger werden.

  • Canon?
    Fand ich eigentlich bisher ganz gut.
    Mit mehr umfänglicher Dynamik kriegen sie mich immer. Mir egal mit welchem Sensor.
    Und dass eine neue M6 kommt, war auch immer klar. Eher stampfen sie einige ihrer „großen“ Powershot-Modelle ein, da die M6 Abmessungen bisher sehr ähnlich sind.
    Bin mal gespannt und irgendwie habe ich das Gefühl, dass Canon sich diesmal etwas mehr Zeit gelassen hat.

  • Abwarten was da genau kommt und wie sich die neuen Modelle in der Praxis schlagen werden… in jedem Fall freue ich mich auf die neuen M-Modelle und begrüße es sehr, dass hier Canon endlich nachlegt… jetzt sollten zudem nur noch neue M-Objektive das „Licht“ der Welt erblicken, dann könnte es immer interessanter werden… 🙂

  • Wünschenswert für „normale“ Nutzer währe es wenn Bewegung in das Segment unterhalb vom Vollformat kommt. Weltweit gesehen soll sich die Canon M-Reihe gut verkaufen.

    Größe, Gewicht von Kameras und Objektiven geht in Ordnung, wenn jetzt noch ein Bild Qualitätsschub kommt ist das für Canon sehr gut. Das Kundeninteresse wird es zeigen.

  • Das Canon in zwei Werken eigene Sensoren erzeugt weiss nun wirklich fast jeder. Das kostet Geld. Es sind Sensoren für die Industrie, für Überwachungssysteme und welche für die Canon Kameras.

    Das Sony eine andere Positionierung auf dem Markt hat ist auch klar.

    Es geht bei Canon um die fotografische Produktpallette. Wie vielfältig agiert wird zeigen alleine schon die EF, EF-S, M und RF Bajonette. Für jeden Anschluss gibt es immer wieder Neuigkeiten. Das ist strategisch richtig um die Kundschaft im Hause zu behalten.

    Selbst arbeite ich mit Spiegellosen Geräten, nicht weil ich das unbedingt so haben wollte, sondern es hat sich so ergeben.

    Canon bringt in Kürze zwei anscheinend für viele interessante Kameras mit neuer Sensor Technologie auf den Markt, die EOS M5 Mark II und die EOS M6 Mark II.

    Jetzt gilt es abzuwarten mit welchen Vorteilen die Kunden rechnen können. Das nicht „alle“ mit den neuen Produkten glücklich werden ist egal weil Canon ein breites Portfolio vorweisen kann.

  • Die Daten hören sich ja gut an. Ich finde es gut, dass die Entwicklung weiter vorangetrieben wird. Allerdings ist die Objektivauswahl für das M-System derzeit sehr begrenzt, vor allem wenn man Autofokus schätzt. Und Objektive mit Stabilisierung gibt es für die M-Reihe auch noch zu wenig. Wieso tut Canon auf dem Gebiet nicht mehr?

    • Canon hat bei der EOS M50 den Autofokus bezüglich der Empfindlichkeit laut angegebener technischer Daten gegenüber der EOS M3 um 4 LW verbessert. Das wäre so, als wenn man die Objektive um 4 Blendenstufen weiter aufmachen könnte, nur dass man auf den Vorteil der hohen Schärfentiefe nicht verzichten muss.
      Bei der Bildqualität im RAW bei wenig Licht hat sich bei der EOS M50 allerdings nach den Bildern, die ich bisher zu sehen bekam, nichts gebessert.

      • Wenn ich Texte von „Sabrina“ lese beschleicht mich immer das Gefühl, dass sich hinter diesem Frauennamen ein Mann verbirgt. Wahrscheinlich ist es die „männliche“ Art zu schreiben oder diese bei Frauen selten vorkommende leichte Aggressivität. Eigentlich ist es ja egal, aber dennoch wird man mich schwer vom Gegenteil überzeugen können.

    • Schön … im übernächsten Herbst soll eine Nikon Z mit 100+ Senor kommen …

      und im übernächstennächstennächsten soll eine Nikon Z mit 150+ kommen …

      Tja, die Zukunft wird spannend!

      • @ Rolf
        ob man 70+ braucht ist doch eine individuelle Sache. Das ist wie beim Auto, wer braucht schon 450PS? Doch manchmal ist es schön wenn man es hat. Im Übrigen muss Canon wegkommen von dem Image, gute Kameras, guter Service, aber immer irgendwie nicht Up to Date! Wer morgen noch mitspielen will im kleiner werdenden Kameramarkt muss technologisch ganz vorne sein, denn die Smartphones drücken von hinten, für 90% der Leute sind die neuesten SP schon heute mehr als gut genug.

        Was bei Canon meiner Meinung nach aber eher fehlt sind ein ISO-Monster und eine neue Sport/Wildlife Kamera.

      • Hallo joe

        was man so aus der Gerüchteküche hört soll die Bildqualität des neuen 70+ Sensors in Richtung hohe ISO Performens wesentlich besser gworden sein, was immer das heißen soll!

        Für Dich könnte das was sein wenn der Preis nicht überzogen ist, ich bin mit meinem Zeugs zufrieden mehr brauche ich nicht.

      • @Alfred
        …. ich bin mit meinem Zeugs zufrieden mehr brauche ich nicht….

        Das würde ich auch sagen, wenn ich Deine Kamera hätte! Ich bin ja jetzt mit der 5D4 alles andere als unzufrieden, aber für manche Situationen dürfte es auch gerne etwas mehr sein. Mal schauen was denn tatsächlich kommt, ich warte auf jeden Fall mindestens bis Mitte nächsten Jahres (ausser das Teil ist der Oberhammer) und die Kamera muss in der Preisregion der A7IV liegen. Mir ist inzwischen auch Video sehr wichtig und vielleicht wird es sogar eher die M5 II, wenn die Specs stimmen.

      • ach Alfred, was soll ich sagen …bin auch ins „Vollformat“ aufgestiegen 📸 Habe eine neuwertige Kamera gekauft, allerdings muss der Sensor nach 36 Aufnahmen gewechselt werden aber dafür kann man immer die ISO bestimmen und ob er in Farbe oder schwarz-weiß geliefert werden soll. Leider wird die Belichtung nur über LED‘s angezeigt (rot,gelb,grün) aber vom Design her ist sie einer Fuji XT3/30 sehr ähnlich auch von der Baugröße (Mann musste früher kleine Hände gehabt haben)
        Nun habe ich den ersten Sensor zum „auslesen“ geschickt, weiß ja noch nicht wie der Belichtungsmesser der Kamera arbeitet und wie weit ich den ISO 800 Sensor überbelichten kann 😂

      • joe,

        du hast recht, jeder soll selber entscheiden, wieviele Pixel er braucht, ob sinnvoll oder nicht, mir genügen auf jeden Fall vorläufig mal 24 MP auf VF. In ein paar Jahren gehe ich dann wieder über die Bücher.

        So schlecht finde ich Canon jetzt auch wieder nicht. Gut, die 5D M IV war ein Flop, da kann man genausogut mit der M III weiterfotografieren. Aber mit den DSLM sind sie nicht schlecht unterwegs, ähnlich wie Nikon. Was auf der Spiegelseite fehlt, sind halt Knaller wie die D500 und die D850, dann wäre Canon voll im Rennen.

        Was die SP betrifft, bin ich ganz anderer Meinung: die drücken überhaupt nicht! Denn es waren noch nie mehr als 10 % der Leute, die die Fotografie ernsthaft betrieben haben, und für diese Minderheit werden die hochwertigen Kameras gebaut. Ich kenne keinen einzigen Hobbyfotografen, der auf ein SP wechseln würde, nicht einen einzigen, und Profis schon gar nicht! Früher waren die Knipser halt mit 5 Euro-Wegwerfkameras unterwegs, heute mit dem Smartphone, ich sehe da keinen grossen Unterschied.

      • @Rolf Carl

        Also wäre ich damals, als die D850 rausgekommen ist, Neueinsteiger in ein System gewesen, wäre ich definitiv bei Nikon, aber als ich auf digital umstieg, kam die 5D Mark II raus und kostete mich damals bei Media Markt Schweiz 3’100.-CHF. Die erste wirklich gute und bezahlbare VF mit guter Video-Funktion. Danach kam die 5D3, die war vom AF her speziell bei Dunkelheit/kritischem Licht besser als die II, aber ich konnte mich nie mit ihr anfreunden. Die 4 finde ich im Gegensatz zu Dir, die beste 5er, damals war der Einstiegspreis etwas zu teuer, aber ich habe ein Spezialangebot von 3’250.-CHF mit drei Jahresgarantie bekommen und meine III habe ich noch für 2’400.- verkauft ( habe sie schon beim ersten Gerücht einer 4er schon im Mai verkauft). Damals habe ich mir überlegt ob ich zu einem anderen Hersteller wechsle, war auf der Photokina, alles ausprobiert, Sony (kam nicht damit zu recht), Nikon, Fuji (gefiel mir eigentlich gut, aber ich wollte VF) und Panasonic und es wurde die 5D4, passte irgendwie in meine Hand, war für mich perfekt. Einzig der fehlende HDMI out für 4K hat mich stark verärgert. Inzwischen habe ich 10L Objektive und noch 7 weitere mit EF bzw. M-Mount. Wechseln lohnt sich für mich nicht und ich sehe auch nicht den Bedarf, Canon bringt was ich brauche – vielleicht ein Jahr später – aber ich kaufe – bis auf die 5D4 sowieso nicht als erster.

      • joe,

        ja, ich war auch nahe dran an der D850. Ich hatte schon die D750, eine Superkamera, wollte aber noch etwas schnelleres für die Tierfotografie. Ich hatte dann die D850 und die D500 im Visier, habe mich dann aber letztlich für die D500 entschieden, da ich dann beide Sensorformate abdecke und mit dem Cropfaktor noch etwas mehr Teleausschnitt heraushole. Bisher habe ich es nie bereut, obschon die mehr MP der D850 schon reizvoll gewesen wären, ich hätte dann einfach die D750 verkaufen können.

        Da du einen guten Preis für deine 5D3 bekommen hast, ist der Umstieg natürlich gut zu verkraften. Ich hatte nur schon von Profis gelesen, dass der Umstieg von der 5D3 zur 5D4 nicht lohnenswert ist, so unter anderem auch vom Chefredaktor von photoscala.de.

        Wie du bleibe ich auch wegen meinem Objektivpark bei Nikon, es hätte aber genausogut Canon werden können, ich hatte mal eine Kollektion damit fotografiert, und die Aufnahmen waren super! Glücklicherweise sind meine meisten Objektive von Sigma, das einzige Unternehmen, das einen Bajonettwechsel anbietet, ich könnte also jederzeit auf Canon oder so wechseln. Nur Sony gefällt mir überhaupt nicht; Nachhaltigkeit ein Fremdwort und Service auch nicht existent, Fuji, na ja, auch nicht wirklich …

      • Hallo Rolf,

        das blöde ist das die 90% eben nicht mehr der Fotoindustrie zur Verfügung stehen, noch blöder ist das selbst ein absoluter Laie mit dem SP und der passenden App zu guten Bildchen kommt. Von den 90% kann man vielleicht noch 10% für die Fotografie mit preiswerten Produkten zurückgewinnen. Vielleicht auch noch die GO Pro Generation und die Drohnen Flieger, das war es dann.

        Was wohl die schlauen Chinesen in den nächsten Jahren an digitalen Kameras auf den Markt bringen werden? Da gibt es doch „Seagull“ als Traditionsmarke. Die könnten mit preiswerten herkömmlichen MFT oder APS-C Sensoren bestückt werden. Das wäre doch etwas für jeden der mit wenig Geld auskommen muss oder der etwas zum Spielen braucht.

        Mit meiner XT-3 spiele ich des öfteren mit diversem „Altglas“, das macht richtig Spaß.

      • Alfred,
        ich spiele nicht mit Altglas sondern fotografiere damit. Hier wird gerne über „Best the Test“ Objektive diskutiert, wo unter Laborbedingungen sogar „Siemenssterne“ fotografiert werden müssen um überhaupt Unterschiede feststellen zu können (bei gleicher Preisklasse) die in der normalen Fotografie so marginal sind das man sie nicht einmal erkennt….da sind wir heute angekommen. Altgläser (Preise) sind in den letzten Jahren preislich explodiert (nicht alle) da sie teilweise das bieten was neue Objektive nicht mehr bieten, nämlich Fehler/ Schwächen. Da gehen alte 3 Linser für 300-600 Euro weg da kann die jetzige Kameraindustrie in 70 Jahren nur von träumen…alles gleich gut, Hauptsache alles scharf von links nach rechts und von Oben nach Unten, den Rest erledigt die Software. Für ein altes Primotar (falls Du überhaupt eins findest) legst Du heute ein Vermögen hin und es gibt genügend Jugendliche die „digital“ angefangen haben ( kannten nichts anderes) und heute analog fotografieren weil sie halt fotografieren wollen. Und das meine chinesischen Objektive in der Bildmitte scharf sind und zu den Rändern hin abfallen finde ich sogar top (Bildgestaltung, abgeblendetet sogar bis zum Rand scharf) basieren doch die meisten auf alten Rechnungen und kosten auch keine +1000€ was vielleicht ein Grund für den Erfolg ist im Gegensatz zu Meyer Görlitz „Retrolinsen“ zu Traumpreisen veräußern zu wollen obwohl die mit alten und neuen Objektiven zu „humanen“ Preisen wieder durchstarten wollen.

      • Hallo Alfred,

        es wird immer den harten Kern geben, Fotografen wie du und ich, die gewisse Ansprüche an die Bilder haben, und auch Spass dabei haben wollen, und eben nicht mit so einem flachen Ding rumlaufen wollen, egal wie gut es ist.

        Vielleicht stirbt die klassische Fotografie eines Tages aus, aber ich denke, dass uns dann das nicht mehr betreffen wird … also ich fotografiere entspannt weiter und habe Spass daran, alles andere interessiert mich eigentlich nicht gross, und Smartphones schon gar nicht, die sind gut für Notfälle, aber fotografieren damit? Nein danke!

      • Noch was, Alfred,

        ich habe kürzlich ein junges Paar an einem Hotspot beobachtet (Crestasee bei Flims/CH); er hatte eine Drohne dabei, sie fotografierte mit einer herkömmlichen Spiegelreflex. Also Fifty-Fifty würde ich sagen …

      • Auch ich kann mir nicht vorstellen, jemals ein SP als vollwertigen Ersatz für eine „echte“ Kameraausrüstung auszutauschen. Alleine schon das ständige Gedaddell auf dem Monitor um Einstellungen vorzunehmen nervt mich. Ich brauche Rädchen, Blendenringe und feste Schalter, um die Kamera einzustellen, alles andere ist für mich(!) eine Krücke. Das bin ich halt gewohnt und damit komme ich bestens zurecht, auch abwechselnd mit verschiedenen Kameramarken. Allerdings ist mir das SP eine wertvolle Ergänzung zur Kamera geworden und manchmal liefert es sogar das bessere Ergebnis, aber eben nur manchmal und selten.

        Aber genau so einen Moment hatte ich gerade heute in den Ferien. Es gab einen einmaligen Sonnenuntergang mit am Ende einer blutroten Sonne, die im Meer vor einer malerischen Kulisse eines alten Hafens unterging (ich weiss, an sich kitschig und bereits millionenfach fotografiert, aber es reizt mich immer wieder). Mit meiner Fuji habe ich aber „ums Verrecken“ die Farbe der Sonne nicht treffen können. Ich habe mit allen Variationen von Blende und Belichtungsmessung (Spot, Zone etc), DR Range, Brennweite usw, schliesslich auch mit Programmautomatiken, Aufnahmen angefertigt und keine gab die tatsächliche Farben tatsächlich 1:1 wieder, zumindest in JPEG. Die gleichzeitig aufgenommenen RAWs muss ich mir erst noch betrachten. Schliesslich habe ich mein altes Huawei P20 Pro, das Mate 20 Pro meiner Frau und das iPhone meiner Kinder genommen und einfach mal auf die Szene draufgehalten. Ich war völlig perplex, alle drei Aufnahmen der SPs lagen zumindest bei der Farbe der Sonne der Realität am nächsten. Gut, wenn man in die Aufnahmen hineinzoomt sieht man sehr schnell Auflösungsunterschiede. Auch Details wie beispieslweise Reflexionen des Wassers, kriegen die SPs nicht zu gut hin wie die DSLM. Mit ein paar Handgriffen konnte ich mit Luminar die DSLM-JPEG-Aufnahmen dann auch an die Realität anpassen, ich habe wohl genau das händisch gemacht, was die Software der SPs bereits erledigt hatte. Aber was die Farbstimmung der Situation „aus der Kamera heraus“ betrifft, ich war wirklich komplett überrascht, dass ich sehr wahrscheinlich die im Automatikmodus aufgenommenen SP-Aufnahmen auch dauerhaft speichern werde, weil sie eben ohne weitere Bearbeitung authentisch sind. In diesem einen Fall muss ich mich als Fotograf den SPs geschlagen geben, die hatten das einfach besser hinbekommen als ich.

        Andere Dinge hingegen, wie Teleaufnahmen sind zumindest mit den mir zur Verfügung stehenden SPs nicht annäherend so hinzukriegen, wie mit meinen Canon, Panasonic und Fuji-Linsen. Hier sehe ich momentan mit die grösste Diskrepanz zwischen SPs und DSLMs/DSLRs. Scharfe und detailreiche Teleaufnahmen sind mit den mir zur Verfügung stehenden SPs gar nicht hinzubekommen, ebenso scharfe Nachtaufnahmen mit schnellen Bewegungen der Sujets.

        Auch Altglas und Chinaglas finde ich reizvoll. Ebenso wie Alfred und Mirko experimentiere ich damit gerne herum. Manchmal kommen damit tatsächlich sehr stimmungsvolle Aufnahmen „aus der Kamera direkt“ heraus, die man mit aktuellen Linsen so nicht hinbekommt. Die optisch und qualitativ nahezu perfektionierten aktuellen Linsen sind einfach manchmal zu perfekt, um eine ähnliche Stimmung ins Bild zu zaubern, wie Altglas. Aber man muss vermutlich dafür auch ein Faible haben, in heutigen Objektivtests würden diese Altgäser vermutlich hoffnungslos zerrissen werden.

        Die Anforderungen und Geschmäcker sind halt unterschiedlich. Aber schön, wenn jeder das unter dem Angebot der Hersteller und Händler findet, was ihm zusagt und gefällt.

      • Thomas,
        sehr schön geschrieben….Ja, Altglas oder eben auch neue „Retroobjektive“ würden keinen modernen Test Stand halten aber dennoch kann man damit hervorragende Bilder erzeugen ohne später groß in die Trickkiste (Bildbearbeitung) greifen zu müssen, für mich sind solche Objektive eine Bereicherung,
        möchte ich ein scharfes Landschaftsbild greife ich zur modernen Linse, möchte ich ein Seifenblasenbokeh dann greife ich zur einer Linse die es kann….ich benötige keine Software dafür wo ich beim Thema Bokeh „Trioplan“ eingebe und fertig ist die Fälschung 📷

      • Servus Thomas Müller,

        nur ein kleiner Tipp. Funktioniert an jeder Systemkamera. Einfach die Farbtemperatur manuell auf 5300° Kelvin von Hand fixieren. Normlicht Arbeitsplätze sind auf 5000° K kalibriert um präzise Farbaussagen zu erhalten.

        Dann bekommst du je nach Tageszeit „kühle“ oder „wärmere“ Farben die der Realität sehr nahe kommen.

        Soll keine Besserwisserei sein, mache ich selbst so um Stimmungen besser einzufangen. Nachträglich korrigieren ist ja immer möglich.

      • Danke joe,

        habe ich schon vor Monaten in einer Ankündigung gelesen. Wenn das LAOWA 17mm f/4 ZERO-D Ultra-Weitwinkelobjektiv bei meinem Großhändler ist wird es ausprobiert, auf meinem Wunschzettel ist schon ein Sternchen vermerkt. 1.450,- UVP ist ja echt preiswert. Das Laowa für Mittelformat anbietet finde ich super.

      • Danke Mirko und Alfred!

        Ja, Alfred, das unterscheidet Dich als Profi von mir als Amateur, an die Einflussnahme über die Änderung der Farbtemperatureinstellung an der Kamera hatte ich in dem Moment tatsächlich nicht gedacht. Das muss ich frank und frei einfach zugeben. Du musst keine Bedenken haben, so freundlich und nett wie Du mich auf diesen Punkt hingewiesen hast, kann man das gar nicht als Besserwisserei auffassen. Es ist einfach ein guter und zutreffender Tipp, für den ich mich bei Dir bedanke!

  • Mal eine aktuelle und wertfreie Beobachtung, und bitte keine Interpretation technischer Trends oder meiner Meinung über aktuelle Systeme ableiten.
    In bisher 6 Tagen von einem Hotspot zum anderen in Island habe ich intensiv mal beobachtet, was so an Kameras mit Wechsel objektiven unterwegs war.
    Eine wesentliche Erkenntnis, es sind doch erstaunlich viele Systemkameras (also DLSM und DLSR), die um die Hälse hängen. Und noch erstaunlicher, wieviele mit Stativ unterwegs sind.
    Nun zu meiner beobachteten Statistik:
    60% Canon
    35% Nikon
    Den Rest teilen sich die anderen.
    Sony erstaunlicherweise eher weniger als mehr im Rest.
    Und es gab sogar eine K70.
    Übrigens bei den kleinen Kameras für die Hosentasche ist Sona mit der R100 Reihe absoluter Marktführer hier…
    Und nun auf geht’s zum drüber herziehen… 😎

    • @Mathias
      da Island nicht ganz billig ist und eher ältere Leute (40+) dorthin reisen, ist es schon möglich, dass Deine Beobachtung stimmt, da diese eher zögerlicher sind, einen spontanen Wechsel zu vollziehen, nur weil die Konkurrenz jetzt etwas mehr MP oder was auch immer bietet, da die Bilder mit Nikon oder Canon Kameras, wenn überhaupt nur unmerklich schlechter sind als Sony, Fuji und Co.

      • Hallo Stephan,
        Subjektiv ist die Beobachtung nicht, da ich nicht mit einem „ich sehe mir mein gewünschtes Ergebnis her“ die Sache betrachte (als Pentax User eher schwierig 😁). Natürlich sind die Prozentangaben eher grob.
        Ich habe tatsächlich angefangen, aktiv die Sonis und andere zu suchen. Hat das Ergebnis nicht verbessert.
        Aber trotzdem ist es eine Momentaufnahme einer touristisch geprägten Gegend mit eher speziellen Zielgruppen. Daher nicht repräsentativ zu betrachten.
        Da hat Joe sicher schon einen Punkt getroffen, auch wenn genau die Stativler eher deutlich jung waren, auch sehr zu meinem Erstaunen.

      • Nur weil etwas oft verkauft wird, heißt das noch lange nicht, dass es das beste Produkt ist.
        VW verkauft auch die meisten Autos, trotz überteuerter Preise. Bauen Sie deshalb die besten und schnellsten Autos? Nein!
        Andere Hersteller können das besser.

      • Ehrlich Stephan, welche Hersteller sollen das sein? Die Kunden kaufen Autos, bei denen sie der Auffassung sind, das beste Paket aus verschiedenen Eigenschaften, einschliesslich des Wiederverkaufswerts, zu erhalten. Im Falle von Marktsegmenten wie die des Golfs, Passats, Tiguans & Co spielt dabei das Kriterium, das schnellste Auto zu erhalten, wohl keine entscheidende Rolle. Kunden sind nicht blöd, einer der grössten Automobilhersteller der Welt wird man nicht durch Zufall sondern durch überzeugende Produkte, welche den Geschmack und den Bedarf der Kunden treffen.

      • @ StephanKl

        „…Nur weil etwas oft verkauft wird, heißt das noch lange nicht, dass es das beste Produkt ist.
        VW verkauft auch die meisten Autos, trotz überteuerter Preise. Bauen Sie deshalb die besten und schnellsten Autos? Nein!
        Andere Hersteller können das besser….

        Das ist mal ein seltsamer und dazu noch falscher Vergleich, ob VW die besten Autos baut ist Ansichtssache aber mit zum Beispiel Bugatti, Lamborghini, Porsche und Audi gehören VWs zu den schnellsten und laut Tests gehören Skodas zu den Zuverlässigsten, mit Bentley bauen sie auch noch sehr elegante und traditionelle Autos. Sogar „Lastesel“ haben sie im Programm, mit MAN und Scania bauen sie auch noch sehr gute Lastwagen. Also wenn schon ein Vergleich, dann lieber ein anderes – passendes – Beispiel wählen, das war nix!

      • Die Grundaussage ist ja, dass Canon häufiger vertreten ist und auch bei dslm mehr verkauft als andere Herrsteller. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie das beste Gesamtpaket haben (dslm).

        Meine Aussage bezog sich auf VW und nicht den VAG Konzern. Und im Grunde genommen ist ein Mercedes oder andere Premiumhersteller schon besser als ein VW. (Preis/Leistung mal ausgenommen)

        Das würde ich jetzt einfach mal so stehen lassen.

        Ich hoffe mein Gedankengang ist jetzt besser verständlich.

      • @ StephanKl

        …Wie Du meinst, dann haben wir halt unterschiedliche Ansichten….

        so einfach kann man es sich machen. Manchen Menschen fällt es sehr schwer einen Fehler einzugestehen oder zuzugeben. Das ist doch nichts Schlimmes, keiner ist fehlerfrei! Nicht mal ich!!!

      • @ joe

        „Das ist mal ein seltsamer und dazu noch falscher Vergleich, ob VW die besten Autos baut ist Ansichtssache aber mit zum Beispiel Bugatti, Lamborghini, Porsche und Audi gehören VWs zu den schnellsten und laut Tests gehören Skodas zu den Zuverlässigsten, mit Bentley bauen sie auch noch sehr elegante und traditionelle Autos. Sogar „Lastesel“ haben sie im Programm, mit MAN und Scania bauen sie auch noch sehr gute Lastwagen. “

        Du ziehst den kompletten VW Konzern zum Vergleich. Ich sprach alleine von der Marke VW.
        Ich habe auch kein Problem einen Fehler einzugestehen. Ich kann aber gerade keinen Fehler finden…vielleicht reden wir auch nur aneinander vorbei.

      • @ StephanKl

        … Ich kann aber gerade keinen Fehler finden…

        eben! Genau das ist der Punkt mit dem Du meine Aussage bestätigst!

        Nochmal: Dein Vergleich ist Blödsinn und wird auch nicht durch noch so viele Erklärungen richtiger!

      • @ Joe

        was ist denn nun? Oder hast Du erkannt, dass nicht ich hier den „Blödsinn“ schreibe, sondern Du?

    • Hallo Mathias,
      ich denke, deine Beobachtungen sind eher zutreffend als nicht. In diesem Forum und ähnlichen Foren spielt sich naturgemäß ein Religionswettbewerb von Profis und Möchtegern-Profis ab, in Island hingegen tobt die Realität. Und weil das Verhältnis zwischen Amateuren und Profis so ungleich gewichtet ist, trifft man überwiegend auf die Big 2 und natürlich die RX100-Reihe. Alles andere hat da keine Priorität. Ohne Übertreibung würde ich sagen, dem Durchschnittsrentner brauchst du nicht mit Fuji oder MFT zu kommen. Ich werde auch regelmäßig dafür belächelt, weil meine Pentax ja aus dem Ostblock käme 😉

      • Hi und danke.
        Ich freue mich, noch einen Pentaxianer hier zu treffen. Die Verwechslung mit Pentacon bzw. Practika kenn ich… 😁

      • …naja der Name stammt schon aus dem Ostblock aber gerade jüngere Leute könnten Pentax mit Praktica oder Pentacon verwechseln, ich habe mir diese Woche eine Praktica gegönnt, bitte nicht verwechseln mit Pentax 😂

      • Mirko, welcher genau kommt aus dem „Ostblock“ – deiner oder das griechische Zahlwort Penta (Pentaeder, Pentaprisma)? Musste raus – bitte nicht böse sein.

  • Hier und da, von Zeit zu Zeit, ab und an erscheint eine Sony/Fuji Kamera aus dem heiteren Himmel des Offs der Rumoursküchen. Damit rechnet dann immer gar keiner. Neue Modelle werden von den Herstellern wie beiläufig aus dem Ärmel geschüttelt. „Hier guckt mal! Habt ihr ein neues FF ‚Basic Model‘, mit oder ohne R bzw. eine weitere *X* Evolutionsstufe! Bitteschön!“

    Das Ganze ging bei solchen Herstellern angenehmerweise immer ohne religiösen Kult oder unnötig teuren Werbekampagnen ab, die im Falle von Nikon sogar großspurig ‚Revolutionen‘ versprachen. Ich glaube dass es das ist, was Fuji und Sony so sympathisch sein lässt, neben den Qualitäten ihrer Produkte und der Modellpflege. Diese Hersteller präsentieren einfach und die pragmatischen oder leidenschaftlichen, die mal gewerblichen oder gerne freizeitlichen Nutzer entscheiden ohne großes Pathos für sich, ob sie diesen neuen Evolutionsschritt mitgehen werden oder eben nicht, ob sie vielleicht sogar nur das ‚Auslaufmodell‘ kaufen werden, weil das durch die Neuerscheinung/das Facelift preiswert genug erscheint.

    Bei Canon, on the other hand, wird – völlig unabhängig von der Kameraklasse und dem Sensorformat – ein Gerüchtekult über angebliche Wunderwaffen und geheime Sensortechnologien abgefeiert, der echt, wirklich, wirklich, richtig, richtig anstrengend ist, wenn man sich ob des Mangels an zeitgemäßer Technologie oder angemessener Bepreisung einfach gar nicht für die Marke interessiert oder vom entspr. infantilen Fanboyismus sehr angestrengt ist. (Sabrina schreibt ja jetzt glücklicherweise für Samsung, was mir die Telefone aber grade nicht sympathischer macht, eher das Gegenteil.)

    Ich erinnere nur die ständigen Gerüchte zu einer angeblichen Hochauflöser-R, von 100 bis 63 MP, aber immer noch nichts zum Anfassen, Fotografieren oder Testen, sondern nur eine unterdurchschnittlich begabte aber überdurchschnittlich bepreiste Kamera ohne IBIS, die mit 2012er Sensortechnologie und Serienbildraten auskommen musste. Bei Sony, on the other hand, gab es schon wieder ein ‚Event‘, das jeden überrascht hat und das gar nicht nötig gewesen wäre, da die Mutter aller Hersteller in Ermangelung einer zeitgemäßen Fab, zeitgemäßer Linien und Prozesse wie Patente eh noch nicht so schnell auf die A7rII von 2014 aufschließen können dürfte. (Das ist aber gar nicht schlimm, denn jede Kamera macht heute ausreichend gute Bilder. Es kommt nur auf den Fotografen, seine Kreativität, seinen Stil, seine Erfahrung oder eben gegebenenfalls doch auf die Tiefe des Handgriffes, die Skintones, das Weathersealing oder gerne auch die Menues an.)

    Spiegelt die Anzahl der Artikel hier und überall anders also gerade nicht den Technologiestandard und die Schlagzahl eines bestimmten Herstellers, sondern eben die Marktanteile? Müssen wir einfach mit dieser Schlagzahl von gegenstandslosen Canon-Rumours leben? Was machen viele Leute bloß mit ihrem Leben? Es ist doch Sommer!

    • …und eigentlich wollen alle doch immer nur das eine: F…..n, F…..n, F……n. 😜
      Was bei einigen hier sicher viel zu kurz kommt. Dabei fördert es so sehr die Kreativität …und die Sonne tut auch das ihre. Eigentlich doch optimal für die Smartphone Fotografie. Aber wem sag ich dass…

    • @ Tobi
      Ich schreibe überhaupt nicht FÜR Samsung. Ich habe nur kein anderes Smartphone bisher besessen (ja solche Hinterwäldler gibt es). Ich gehe aber davon aus, dass das in ähnlicher Weise auch auf andere Smartphons zutreffend ist.

    • Ja Tobi – Marktanteile muss man sich verdient haben.
      Es gehört eben noch mehr zu einer Kamera als ein paar wenige Einzelmerkmale, die gern beworben werden, weil die Kameras ansonsten nicht so toll sind.

      Ich selbst hatte die A6000 zurückgegeben (sehr schneller Autofokus – trifft schnell mal daneben) und mir Canon M3 zugelegt (Autofokus mit A6000 absolut nicht konkurrenzfähig – viel zu laaangsam – aber dummerweise sehr treffsicher)

      Könnte es vielleicht sein, dass bei Canon das Gesamtpaket besser ist?

      • @ Sabrina

        Bei der Objektivauswahl und Sensortechnik sowie Autofokus ist Canon heutzutage sicher nicht mehr das bessere Gesamtpaket.
        Wir leben auch nicht mehr in 2014, wo wir die A6000 zum Vergleich ziehen!

        Und wegen deinen ganzen Belichtungsreihen, was Du hier so ständig von Dir gibst (kenne ich noch von meinen apsc-Zeiten)…..Probier mal einen aktuelle Kb-Kamera. Da brauchst du keine Belichtungsreihen mehr, der rauschfreie Dynamikumfang reicht.

      • @Sabrina

        der AF der A6000 ist alles andere als schnell. Der ist genauso lahm wie von der A7ii..

        Zum Vergleich: Die A6300, die ich ebenso besitze, die hat den Titel sehr schnellen (und auch treffsicheren) AF verdient. Selbst im Video: So auf dem Punkt das Ding! Ein Grund warum ich auch von der A7ii auf die A7iii umgestiegen bin. An den AF gewöhnt man sich.

        Auf der A6000 benutze ich nur noch das manuelle 12mm20. Dafür ist es aber eine perfekte Kombi.

      • Ich habe nie behauptet, dass der Autofokus der A6000 schnell ist. Es war Sony, die die Kamera beworben haben mit dem schnellen Autofokus.

  • DJI gehört Hasselblad und DJI hat eine Kamera mit dem Hasselblad Bajonett zum Patent angemeldet.
    Nikon hat eine APS-C mit Z-Mount und ohne EVF zum Patent angemeldet.
    Die machen also den sucherlosen Quatsch, wie bei der Nikon 1 weiter.

    • …na die Smartphone Knipser werden sich darüber freuen und die Nikonanwender werden es einen als tolles Hosentaschenformat anpreisen und mit Sicherheit gerne 200-300€ für den externen Sucher ausgeben.

      • Da kann man sich dann noch dieses und jenes dazu kaufen, um irgendwann mal damit ordentlich fotografieren zu können.
        Das ist ja genau die Masche, die viele nicht mehr mitmachen und mitursächlich sein dürfte, dass die Absätze bei Systemkameras sinken, trotz besserer Qualität als bei Smartphones.

  • Ich habe davon gesprochen, dass das Smartphone Stärken und Schwächen hat, an der ein oder anderen Stelle sogar Vorteile.

    Man kann mit Systemkameras immer auf den rechten Rand des Histogramms belichten und dann die Schatten hoch ziehen.
    Praktisch hat man dann aber deutliches Rauschen in den Schatten.
    Setzt man die Kamera auf das Stativ, dann macht man eben mehrere Belichtungen, eine normale (ausgewogenes Histogramm in der Vorschau) und dann noch z.B. eine Aufnahme zwei LW höher (nachts) belichtet für die Schatten und eine zwei LW niedriger (nachts) belichtet für die Spitzlichter wie Lampen. Das setzt man dann z.B. in Lightroom zu einem HDR zusammen.
    Das Verfahren hat den Vorteil, dass man kaum Rauschen in den Schatten hat.
    Das Verfahren hat aber auch Nachteile. Während man dann zwar die Spitzlichter von Leuchten schön konturiert hat, bekommt man damit leider das ausfransende Licht um die Leuchten nicht dunkler. Das gilt leider auch für Smartphones.

    Ich habe ja, wie ich bereits geschrieben hatte, APS-C und Samsung Galaxy S10 parallel laufen lassen und in den letzten Tagen ein paar Bilder bearbeitet.
    Die (übrigens abschaltbare) HDR-Technik vom Samsung ist – wenn man so will – Fluch und Segen zu gleich.
    Ich hatte also am späten Nachmittag bei flach stehender Sonne Gebäude fotografiert.
    Aus der Kamera heraus (Out of Cam – für Nichtdeutsche) war das HDR-Bild des Smartphones top. Sauber belichtet, keine Überbelichtung – fast so wie bei bewölktem Himmel.
    Das Foto mit der APS-C Kamera (Automatikmodus – ich wollte mal sehen, was da rauskommt) dagegen wies krasse Kontraste auf – in den Lichtern der JPGs die Farben schon ausgefressen, die Schatten fast schwarz. Ohne Bildbearbeitung war das schlicht nicht zu gebrauchen.
    Das Bild wurde dann mit Lightroom Kaufversion bearbeitet. Hier ging es darum, die Schatten hoch zu ziehen (es wurde Luminanzrauschen sichtbar und musste mit der Rauschminderung glatt gebügelt werden) und die Lichter abzusenken, damit die Farben am Gebäude besser wurden und der Himmel Kontur bekam.
    Das S10-Bild wurde ebenfalls bearbeitet. Da ging ich den umgekehrten Weg und versuchte, Lichter und Schatten jeweils zu verstärken um die (für flache Sonne typischen) starken Kontraste bei Schattenwurf zu erzielen.
    Im Endergebnis war es so, dass das Smartphone-Bild flacher aussah, nicht so lebendig. Das Bild aus der APS-C-Kamera hingegen sah aus, als hätte ich ein wunderbares Urlaubsbild geschossen – sommerlich und viel bessere Tiefenstaffelung.

    Das war in der Sonne.

    Und nun Nachts:
    Dort ist das Smartphone Freihand mit dem Nachtmodus – sofern vorhanden – einer Digitalkamera überlegen. Es kommt mit starken Kontrasten deutlich besser zurecht. Auf dem Straßenschild neben der Staßenleuchte war der Name der Straße einwandfrei und sauber abgebildet.
    Bei der APS-C-Kamera hingegen, war das Foto so mit einfacher Belichtung im Grunde nicht machbar. Das Straßenschild war nur noch eine weiße Fläche und die hochgezogenen Schatten enthielten nur Rauschen. Neben der Laterne ein heller Lensflare-Fleck in Größe der Laterne – häßlich und nicht wegretuschierbar.

    Unter dem Strich ist die APS-C-Kamera das bessere Werkzeug.

    Das ändert aber nichts daran, dass Smartphones, zumindest aktuelle Spitzenmodelle punktuell überlegen sind – nicht nur beim Preis und der Mobilität, sondern auch beim Fotografieren. Das gilt trotz der geringeren Auflösung, der Nivellierung feiner Textur und Fehlern, die beim Zusammensetzen von Freihand-HDRs gelegentlich zu sehen sind.

    Man sollte auch nicht übersehen, dass der Normalnutzer, der 40 Stunden + Arbeitsweg + Steuererklärung und und und je Woche arbeitet, schlicht keine Zeit für aufwendige Bildbearbeitung hat. Der ist darauf angewiesen, dass die Bilder möglichst top aus der Kamera kommen.

    Aber auch im professionellen Bereich hat man kein Geld zu verschenken. Da wird man keine Top-Qualität einkaufen, wenn die Qualität aus Smartphones ausreicht. Es fällt ja auch auf, dass manchen Profis die Kameras kaufen, bei denen die JPGs schon gut sind und eine aufwendige Nachbearbeitung nicht notwendig ist.

    Die Hersteller der Systemkameras müssen sich darüber im Klaren sein, dass es am Markt zunehmend darauf ankommt, dass die Bilder aus der Kamera möglichst wenig Nachbearbeitung erfordern. Das ist wichtiger, als ein paar Megapixel mehr (von 24 auf 32 ist unbedeutend). Und dass man auch preislich konkurrenzfähig sein muss.

    Wir werden sehen, was die Hersteller der großen Kameras in Zukunft zu bieten haben.

    • Wie schon an anderer Stelle beschrieben, haben moderne Systemkameras (zumindest Sony und Panasonic) auch einen intelligenten Automatikmodus, der dem eines Samsung entspricht. Die meisten nutzen ihn nur nicht, weil man aus den Raws halt mehr rausholen kann. Da könnte man ja gleich aufs Handy zurückgreifen.
      Wenn man entsprechende Objektive nutzt, kann man Lens Flares auch sehr gut kontrollieren, wenn sie überhaupt auftreten. Bei Nikon, Sony und Panasonic kenne ich das Problem fast nur von den Kits.
      Nachbearbeitung ist natürlich auf dem Handy einfacher, wenn man sein Bild möglichst schnell online setzen will. Wenn man Zeit hat, ist es am Rechner mit großem Monitor und mehr Möglichkeiten aber bequemer und genauer und man sieht Sachen, die einem auf dem SP nicht auffallen. Gehöre aber auch vermutlich einer Minderheit an, die Fotos in der Regel nicht auf dem SP betrachten.
      Für mich hört es sich an, als ob Du nach Gründen suchst, um aufs Handy umzusteigen. Für deine Art und Anspruch der Fotografie reicht es vielleicht, was ja nicht schlecht sein muss. Der Rest, der auf die Systemkamera setzt, kann seine Vorstellungen aber wohl eher nicht mit dem SP umsetzen.
      Solange sich an den Sensoren nicht grundlegend etwas ändert, werden die Systemkameras von der möglichen Qualität her mMn immer im Vorteil sein, an der Software kann man arbeiten.

    • Sabrina
      habe es schon mal geschrieben, Du bist die (der?) ideale SP-Nutzer(in), spätestens die nächste oder vielleicht erst die übernächste Generation werden dich davon überzeugen. 100% Tiefenschärfe, auf Wunsch Bokeh beim Portrait, Bildbearbeitung automatisiert, aber auch individuelle gestaltbar, Nachtaufnahmen sehen aus wie am Tag gemacht und man muss noch nicht einmal das Handy ruhig halten, Antiverwacklungssensor ist auch schon drin. Verschenke deine Kamaera an einen Bedürftigen und Du schlägst zwei Fliegen mit einer Klappe.
      Schon heute setzen weit über 90% der Fotografierenden Handys ein, also kannst Du nicht viel falsch machen!

      • @edsger

        genau – ist immer eine Frage der Zielgruppe. Ich mache allerdings die Bilder nur für mich – und ich sehe (noch) den Unterschied, vor allem bei Portraits ist er noch enorm und über Wildlife und Sport müssen wir gar nicht erst diskutieren.

    • @ Sabrina

      Wenn man Low Light Fotografieren möchte, 40 Stunden arbeitet, den Arbeitsweg hinzu rechnet und die Steuererklärung auch noch selbst erledigen muss, dann nehme man:

      Eine der Kameras, die bei DXO in der ( Spalte „Sports“ ) unter https://www.dxomark.com/Cameras/ über 3000 (nicht Euro!) liegt.
      Eine Software wie DxO Photo Lab oder Capture one, als Bearbeitungsprogramm. Lightroom ist da weniger geeignet. Dort angekommen kann man allen Bildern in einem Schritt eine Anpassung zuweisen. Fertig.

      Ich hatte am WE ein Projekt mit 400 Bildern einer Lichter- und Lasershow und konnte die Bearbeitung sehr schnell realisieren. Bis ISO 6400 sind diese Kameras alle sehr gut nutzbar. In der Liste fehlen noch die neusten Vollformatkameras von Panasonic, weil diese noch nicht getestet worden. Die besten APS-C Kameras oder die neue M5II schaffen es nicht, in diesem extremen Bereich der Fotografie, der nur sehr selten gebraut wird. Das hat nichts mit dem Hersteller zutun.

      Einige Zuschauer mit den neusten Handys hatten mir sehr brauchbare Videos gezeigt. Die Fotos hingegen waren jedoch allesamt Schrott. Aber die Technik entwickelt sich ja bekanntlich weiter.

      • Ich hatte mal Freihand-Nachtaufnahmen der Canon Systemkamera mit DXO-Rauschminderung bearbeitet.

        Da wanderten plötzlich die roten Lichtern aus Fenstern weit hinten im Bild an ganz andere Stellen des Fotos. Auch ansonsten schien die Prime-Rauschminderung der Rauschminderung von Lightroom 6 bei der Canon nicht überlegen, sondern sogar eher schlechter. Da bin ich dann doch wieder zu Ligthroom gegangen. Ich habe beide Programme zu Hause.

        Bei den Standardeinstellungen mit DXO, also Smart Lighting eingeschaltet, fehlte den Bildern immer die Brillianz, die die Entwicklung mit Lightroom auszeichnete. Dieses Feature musste ich deshalb deaktivieren. Und mit Sony A6000 RAW ist DXO überhaupt nicht klar gekommen und das SELP1650 konnte DXO überhaupt nicht korrigieren. Beides für Lightroom kein Problem. Ich bin letztlich wieder weg von DXO mit Ausname Nikon. Mit Nikon kommt DXO sehr gut zurecht.

        Und Capture One – da hab ich mal die kostenfreie Version für Sony runter geladen. War nichts für mich.

        Ein Kamera hat so ausgestattet zu sein, dass sie ohne zusätzliche Ausgaben ordentliche Fotos liefert.

        Wenn die Hersteller so die Vorstellung haben – der Kunde könne ja noch dieses und jenes kaufen, um vielleicht mal ordentliche Fotos zu bekommen, dann ist das für mich kein Angebot. Weder bin ich gewillt, in ein Fass ohne Boden Geld zu stecken, noch ist meine Lebenszeit unbegrenzt.

        Ich bin überhaupt nicht mehr gewillt, Lebenszeit abzuzweigen um mit Bildbearbeitung das auszugleichen, was die Kameras nicht bringen.

        Es sind dann halt keine guten Kameras.

    • Hab von einigen Sony Usern vernommen, dass das JPG bei den neueren Modellen (A IV, A9), längst ausreicht und an meiner Z6 kann ich das auch bestätigen. Ausser man will ähnliches wie HDR-Mist produzieren. Korrekturen gering bis garnicht nötig. Beim Handy kann man übrigens auch Rohdaten bearbeiten. Ging schon bei meinem iPhone 7. War aber auch kaum erforderlich.

  • Wie jetzt?
    Immer noch keine neue M6?

    Ok, dann zur Smartphone-Fotografie+Film:
    Ich sag mal so:
    Stephan macht’s wie ich. Ganz entspannt, nur das er wahrscheinlich irgendwo in Thailand herum hängt, während ich meinen Job erfolgreich vor ein paar Wochen auf Sardinien mit unseren Mädels beendete. Da ging es um Strandmode 🙂

    Also für diejenigen, die noch etwas dazu lernen wollen…

    https://www.youtube.com/watch?v=i-t1W0pRwh4

  • Was ganz anderes, hat hier eigentlich einer die

    OLYMPUS M1X,

    oder ist die ein Ladenhüter? Und wie sieht es bei der

    PANASONIC S1/S1R

    aus? Hat die irgend jemand gekauft oder ausprobiert? Es wurde ja vor allem über die S1 viel geredet und jeder zweite hier tat so als wollte er sie unbedingt kaufen, aber habe bisher nicht den Eindruck, dass da jemand wirklich zugeschlagen hat? Also falls doch – wie sind Eure Erfahrungen?

  • Ich möchte Wetten, dass die M6 II wieder optional mit Aufstecksucher angeboten wird, was Sinn macht. Schliesslich bietet Canon davon zwei gute Varianten an, wobei ich die erste (DC1) Variante für besser halte, weil man sie nach oben aufrichten kann.

    Nebenbei sind die Externen auch für Kameras der Powershot-Serie geeignet (z.Bsp. G3 X usw.). Möglicherweise ist das ja Display diesmal etwas hochauflösender mit mehr Pixeldichte und Kontrast, was für die Streetfotografie eine grosse Hilfe wäre.
    Der Sensor ist übrigens schon bei der M6 I recht gut durch die Verarbeitung mit DIGIC 7 Prozessor aus der 80D.
    Einzig was gelegentlich auffällt; Die beiden neigen gerne mal zu ausgebrannten Lichter. Ist meine Erfahrung. Kann man aber gegensteuern. In der Nachbearbeitung sind ebenfalls genügend Reserven in der Dynamik vorhanden. Mehr braucht es eigentlich nicht und schnell ist sie auch.

    Eine Verbesserung des Augen-AF (braucht man ihn wirklich?) wäre neben der besseren Displayauflösung natürlich ein Gewinn. Die Full HD-Videos haben mir persönlich eigentlich immer gereicht. Vielleicht könnte man den Body noch ein wenig griffiger gestalten, aber sonst…

    • wenn dann noch der preis sich in einem angemessenen rahmen bewegt waere eine canon m6II durchaus eine interessante kamera, zumindest in meiner welt. einen aufstecksucher wuerde ich dabei persoenlich vorziehen.

  • Die Canon M6 ist, kann man den techn. Daten Glauben schenken, eine feine kleine Klassekamera.
    Sie wird wahrscheinlich um die 1100 Euro kosten.
    Ich verstehe hier nicht, warum man 146 z T blöde Kommentare verfaßt.
    Die 1100 Euro hat doch jeder im Nachtschrank liegen
    Als Canon Nutzer einfach kaufen, sich freuen und schöne Bilder machen.
    Vor allem hat man jetzt wieder etwas Neues in der Hand.
    Weshalb den soviel zT ausschweifenden Blödsinn schreiben ???

    PS: Wäre ich M5 Nutzer, sofort in die Bucht und die 6 her. Thema durch.

    • @Rinde
      Es geht hier um den Relaunch zweier Kameras, die schon länger am Markt sind und unterschiedliche Konzepte vertreten (Sucher, UI). Insofern verstehe ich nicht, warum man die M5 durch eine M6 ersetzen sollte. Ohnehin ist es absolut nicht nötig, jede Kampfwertsteigerung mitzugehen. Beide Kameras sind in der aktuellen Fassung absolut ausreichend und beinahe konkurrenzlos. Wie ich schon häufiger geschrieben habe: Es ist ein kleines, feines System, welches nur etwas billig gemacht ist. Dafür stimmt aber der Preis und die Leistung.

    • Wie kommen Sie auf einen Preis von 1.100 Euro?
      Das wäre der Weg in die überteuerte Nische.

      In Deutschland hat man die Bevölkerung systematisch verarmt. Da hat über die Hälfte der Bevölkerung (Rentner, Niedriglöhner, Arbeitslose, Angehörige, Kinder) nicht das Geld, was Sie glauben.

      • Insbesondere bei den derzeitigen Immobilien-/Mietpreisen… nein, aber könnte mir durchaus vorstellen, dass die M5 Mark II preislich ähnlich wie die erste M5 starten könnte, auch wenn ich hoffe, dass sich der Preis eher in Richtung einer M50 bei Verkaufsstart orientiert… die erste M5 war zu Beginn jedenfalls etwas überteuert (1.129 Euro für den Body), wie ich finde… mittlerweile hat sie sich bei einem guten Preis eingependelt (679 Euro Body), ist jetzt natürlich aber auch schon fast drei Jahre alt…

      • @Markus

        Es geht noch billiger, ich habe die M5 vor eineinhalb Jahren hier in der Schweiz für 749.-CHF also etwa 650.-€ bekommen, inklusive EF Adapter und Zweier Objektive (15-45mm + 22mm Pancake)! Das war kurz bevor die M50 rauskam.

      • @Joe

        OK, das ist wirklich mal ein Schnapper… sehr guter Preis für die M5… wenn ich sie mittlerweile nicht auch schon hätte, würde ich ebenso zuschlagen… 😀

      • Die M5 war als das Nobel Modell der EOS M Serie platziert worden. Da wird der Preis eher bei 1000 Euro liegen.

        Die M6 hingegen wird, wenn es denn dafür einen Nachfolger gibt, sich eher so um die 500 Euro bewegen (ohne Sucher).