Die Canon EOS R6 Mark III soll die nächste Vollformat-Neuheit des Herstellers werden – und befindet sich derzeit in den Händen ausgewählter Tester.
Ende August deutete sich kurzzeitig mal an, dass die Präsentation der Canon EOS R6 Mark III unmittelbar bevorstehen könnte. Rückblickend wissen wir: diese Informationen bezogen sich auf die inzwischen vorgestellte Canon EOS C50 und wurden fälschlicherweise von einer Quelle mit der EOS R6 Mark III in Verbindung gebracht.
Neuer 32-Megapixel-Sensor fast sicher
Trotzdem scheint man sich als Interessent der kommenden Canon EOS R6 Mark III nicht mehr allzu lange gedulden müssen. Die Webseite Canonrumors vermeldet jetzt nämlich, dass die R6 Mark III die nächste Vollformat-Neuheit aus dem Hause Canon sein wird. Derzeit befinde sich die Kamera in der finalen Testphase und jemand, den der Gründer von Canonrumors persönlich kennt, habe die EOS R6 Mark III derzeit in seinem Besitz.
Genauere Informationen, Bilder oder Spezifikationen werden aktuell zwar noch nicht herausgerückt, man könne sich aber darauf einstellen, dass die Canon EOS R6 Mark III mit dem neuen 32-Megapixel-Sensor der Canon EOS C50 arbeiten wird. Es handelt sich hierbei um einen “normalen” Sensor (nicht BSI, nicht stacked), der zumindest im Falle der EOS C50 mit einem rein elektronischen Verschluss kombiniert wird.
Wann wird die Präsentation stattfinden?
Laut Canonrumors wird im Laufe des Jahres 2025 auf jeden Fall noch eine große Canon Präsentation stattfinden, man könne aktuell aber noch nicht mit 100-prozentiger Gewissheit sagen, ob im Zuge dieser Präsentation auch wirklich die EOS R6 Mark III vorgestellt wird. Rein theoretisch wäre auch die Enthüllung einer neuen APS-C-Kamera wie der EOS R7 Mark II denkbar, zu dieser gab es in den letzten Wochen ja ebenfalls Hinweise und Gerüchte.
Wir gehen derzeit eher davon aus, dass beim nächsten Canon Event die EOS R6 Mark III und nicht die EOS R7 Mark II im Fokus stehen wird. Schon alleine deshalb, weil Sony allem Anschein nach im Oktober oder November die neue A7 V vorstellen möchte. Da dürfte es in Canons Interesse sein, zeitnah das Pendant zur Sony A7 V zu enthüllen, um im Weihnachtsgeschäft ein ähnlich starkes (oder vielleicht sogar besseres?) Produkt im Handel zu haben.


32 MP ist eine sehr guter Auflösungsfortschritt, die auch gutes Croppen ermöglicht. Das würde die R5 II wohl für 95% der Nutzer uberflüssig machen.
👍 – absolut korrekt!
👎 – nicht korrekt!
Der Gewinn an Crop-Potential gegenüber einem 24 MP Sensor ist sehr überschaubar. Für 8K UHD sind 32 MP auch zu wenig. Readout des Sensors wird langsamer. Viele Vorteile sehe ich nicht.
Ich denke 24 MP sind für sehr viele Anwendungen ausreichend. Muss ich häufiger cropped, dann sollten es 45 MP+ sein.
Wenn man häufiger croppen muss, dann macht man etwas falsch als Fotograf 😅
Nanana,
das ist aber so nicht richtig. Wenn man zB Braunbären fotografiert, und die sind nicht direkt vor der Linse, dann ist man doch sehr froh, wenn man croppen kann. Denke auch Du würdest beim Bären nicht so dicht ran, damit es ein formatfüllendes Foto wird…..
Man muss nur mit dem Baeren richtig umgehen: Ne Kippe und n Bier hefen immer. (;-))
Das hätte ich mal früher wissen müssen……jetzt habe ich im Urlaub croppen müssen um die Bären richtig zu erwischen….
Wo hast du ihn fotografiert? Optik?
Ich hatte die Sony A1 mit dem Sony 100400mmF/4,5-5,6 und und Sony A7IV mit TAMRON 70180mmF/2.8drauf. Fotografiert in Finnland(Karelien) Direkt an der Grenze zu Rußland.
https://www.fotocommunity.de/user_photos/1811320
und einen Tag hatte ich die SONY A1 mit dem 200600mmF/5,6 bis6,3
Puhhh… es sind starke Bilder dabei! Klasse… diese Tierwelt ist in meinem gewählten 150 km Radius nicht zu erwarten. Ich werde nachher mal deine Bilder „größer“ schauen…
Und den Pfefferspray nicht vergessen, falls etwas schief geht 😢
… mehr Bier, mehr Bier … und noch ne Kippe … (;-))
Was die Braunbären betrifft, es gibt doch genügend Leute, die mit den Bären Selfies machen.
Darüber kann man sicherlich diskutieren und es hängt denke ich auch sehr stark von der Art der Fotografie ab. Fakt ist jedoch, dass die Vorteile von 32 MP gegenüber 24 MP eher begrenzt sind.
Ich habe selbst aufgrund eines guten Angebots meine Zweitkamera gewechselt, 24 MP auf 33 MP (Wechsel war aber nicht wegen der höheren Auflösung). Der Unterschied ist in der Praxis nicht sehr groß.
Selbst der Unterschied zu meiner Hauptkamera mit 50 MP ist nicht so groß wie man erwarten würde, aber schon sichtbar.
Als ehemaliger Besitzer einer EOS R (30MP) und nun R5 muss ich sagen, 30MP sind schon ein Unterschied.
Rein rechnerisch hat man damit 1.25x Crop-Reserven und danach noch 19.2 Megapixel übrig. Für Portraits oder Hochzeiten ist das schon praktisch, ein 85mm Objektiv mal digital auf 105mm zu verlängern.
Bei der R5 hat man natürlich nochmal mehr Reserven und kann 1.5x croppen und kommt bei genau 20 Megapixeln raus. Wenn man die Auflösung nicht fürs croppen nutzt, finde ich Portraits mit 45MP haben schon fast zu viel Detail, man muss ja echt nicht jedes Staubkorn auf einer Wimper erkennen.
„Als ehemaliger Besitzer einer EOS R (30MP) und nun R5 muss ich sagen, 30MP sind schon ein Unterschied.
Rein rechnerisch hat man damit 1.25x Crop-Reserven und danach noch 19.2 Megapixel übrig. Für Portraits oder Hochzeiten ist das schon praktisch, ein 85mm Objektiv mal digital auf 105mm zu verlängern.“
Und bei einer 24 MP Kamera bleiben nach 1.25x Crop noch 15.4 MP übrig. Das soll dann in der Praxis einen Unterschied machen?
„Bei der R5 hat man natürlich nochmal mehr Reserven und kann 1.5x croppen und kommt bei genau 20 Megapixeln raus. Wenn man die Auflösung nicht fürs croppen nutzt, finde ich Portraits mit 45MP haben schon fast zu viel Detail, man muss ja echt nicht jedes Staubkorn auf einer Wimper erkennen.“
Gibt genug Möglichkeiten das zu handhaben. RAW M oder RAW S, nachträglich in der Bildbearbeitung Schärfe rausnehmen etc.
Stimmt, als Fotograf macht man etwas falsch, wenn man croppen muss. Als Tierfotograf macht man hingegen alles richtig, wenn man croppt.
100% deiner Meinung. Analog via 35mm Film – niemals croppen. Digital – 95% nicht! Kann ich nur akzeptieren für Wildlife, Sport & Vogelfotografen. Jedoch, wenn es dann vom Ausschnitt, der Komposition nicht passt – hat man entweder nicht das richtige Objektiv in Sachen Brennweite, oder macht definitiv etwas falsch. Weil, das machen ja viele…Spray & Pray, einfach draufhalten…und ich croppe mir mein Bild, mache mir die Welt – wie sie mir gefällt…so richtig Pippi Langstrumpf technisch…finde ich nicht gut. HCB hatte dazu auch seinerzeit eine klare Meinung – so sehe ich es auch. 🙂
Nun ja…. Mit dem Wechsel von 70d auf 90d habe ich schon einmal einen erfassen auf 32mp gemacht: Du musstest der Kamera schon genau sagen, was du haben wolltest…. und hat dann, mit ein wenig Gewöhnung, das mit entsprechenden Mehrwert bekommen. Den Wechsel von R6 I auf R6III werde ich machen…. und rechne wieder mit einer ähnlichen Gewöhnungsphase.
Mit hätten 24mp gereicht.
Nun werde ich vorher ganz genau schauen, Rad die R6III gegenüber der II mehr bietet.
Es wird schon mehr als nur die Auflösung sein… sonst wird dich noch die IIer interessant…. für meine Interessengebiete
Top! Wenn es dann wirklich 32MP sind, kann ich auf die R5ii verzichten , zwecks Croppen …. Cool
Jetzt noch gedulden
Das Argument der schnelleren Auslesbarkeit R5II hat für dich keinen Nutzwert? Gut… dann wirst du Geld sparen können. Mein Kamerad nutzt die R6II… und ist hoch zu frieden. Für die schnellen Piepmätze greift er jedoch zur R5 (jetzt II). Ansonsten deckt er mit dem Duo alles, alles ab.
Die R6 III wird mind. genauso schnell ausgelesen werden oder sogar noch schneller als dei R5II.
Gut. Danke. Ich gebe das gerne an meinen Kumpel weiter… technisch halte ich mich da raus. Wahrscheinlich wird er mit der höheren MP Zahl argumentieren… er hat seine „Lieben“ gerne um sich…
Ooooh, das glaube ich nicht. Die R5ii hat einen stacked Sensor, der neue 32MP Sensor ist ein ganz normaler. Er wird mit Sicherheit schnell ausgelesen, aber bestimmt nicht schneller als ein stacked Sensor sein.
Verwechsel bitte nicht Bilder pro Sekunde mit Auslesegeschwindigkeit.
So hatte ich mir das auch gedacht… aber am besten, ich halte mich daraus. Ich mag seine R6II und die neue R5II macht auf fast allen Ebenen eine wirklich gute Figur. .. wir sind oft zusammen los… wobei er gerne auf meine Teles schielt…
„Die R6 III wird mind. genauso schnell ausgelesen werden oder sogar noch schneller als dei R5II.“
Nein ganz sicher nicht.
Ich weiß nicht warum du hier ständig so viel „Müll“ von dir gibst.
Immer wieder lese ich von dir Behauptungen, die einfach faktisch inkorrekt sind.
Und dann reagierst du nicht mehr drauf und der Müll bleibt hier stehen…
Das Hauptargument für die R5 gegenüber der R6 war immer die höhere Auflösung, nicht Geschwindigkeit.
Bei 20MP vs. 45P war der Unterschied noch sehr eindeutig, dieser wurde dann aber mit den 24MP der R6II schon ganz leicht geschrumpft und jetzt mit den 32MP nochmal deutlich.
Doch hat es auch !
Weiß jemand wie die R3 bei der auslösegeschwindigkeit im Vergleich zur R5ii ist ?
Die R3 reizt mich total , da großer Body
Hoffentlich kommt da bald ein Nachfolger
Hol dir ne R6II mit Batteriegriff und du hast 90% das gleiche wie die R3 in günstiger. Ich weiß ja nicht, womit du dein Geld verdienst, aber für jemanden, der nicht gerade für National Geographic oder die European Press Agency fotografiert, ist die R3 totaler Overkill. Der einzige Vorteil der Kamera ist ihr Readout-Speed und der kommt trotzdem nicht an den Readout eines mechanischen Shutters ran, dafür brauchste eine R1.
Der Preis wird wohl auch entscheidend sein ob sie eine Alternative zur Panasonic S5 II ist. Und natuerlich ob Canon das RF-Bajonett in naher Zukunft fuer andere Objektivhersteller frei gibt. Es waere auch interessant mal ab zu fragen wieviele EOS R Besitzer mit Adapter weitest gehend EF Objektive auch von Sigma oder Tamron und von anderen Herstellern benutzen.
Ich bin z.B. einer von denen. Meine aktiven Kameras sind die R7, 5Div und 7Dii, aber ich habe kein einziges RF Objektiv, sondern nutze alle meine 15 Objektive an der R7 mit Adapter. Darunter sind 2 Tamron, (bisher) kein Sigma und keine anderen Fremdobjektive.
Ich scheue mich davor meine 7 EF L-Linsen zu verhökern, um sie mir überteuert neu zu kaufen und die dann nichtmal an den DSLRen funktionieren. 🤷♂️
Da hast du recht. Ich hab mal meine Sigma Objektive bei einer Hausmesse mit Adapter an einer R3 getestet: Keine Probleme. Meine Tamron hab ich verkauft, da ich die nicht an meiner EOS 3 verwenden konnte.
Die Alternative zur S5 II gibts ja schon, das ist die R6 Mark II. Hat deutlich besseren Autofokus und Serienbildraten wie Panasonic. Die Panasonic ist eher was für Videoshooter, wo sie mehr Features bietet.
Ich benutze sowohl adaptierte als auch Original RF Objektive. Die adaptierten Objektive funktionieren an der EOS R5 und R10 besser als an meinen früheren DSLRs. Der einzige Nachteil ist halt der Adapter und das alte Objektive ob sehr klobig sind (ich sag nur Sigma Art 85mm mit über 1kg Gewicht). Im Prinzip hat man dann mit ner Mirrorless keinen Gewichtsvorteil.
Vor Jahren musste der Hobbyist Kompromisse eingehen. Der Vollformat Boliden Preis ist heute durchaus mit dem vom Fuji Mittelformat zu vergleichen. Sport oder Tierfotografen dürfen gerne weiterhin das schnellere Vollformat nutzen, für diejenigen die gerne Bilder machen lohnt sich der Blick ins Mittelformat.
1988 bis 2019 war Canon wenn es denn Kleinbild sein musste in meiner Fototasche. Das RF Bajonett bedeutete trotz Adapter einen kompletten sehr teuren Systemwechsel. Diese Gelegenheit nutzte ich um endgültig in das Mittelformat umzusteigen.
Meiner Meinung nach würde eine ehrliche „Eigenanalyse“ entweder in das APS-C Lager oder sogar zum Mittelformat führen. Wie gesagt, ist nur meine ganz persönliche Ansicht, jedem das seine!
Meine ” Eigenanalyse” als MF (6×6, 6×7) und KB Fotodraf führte mich logischerweise zum digitalen VF. APS-C hatte mich nie interresiert. Das war schon zu analogen Zeiten ein Kompromiss. Auch das kastrierte digitale MF, verglichen mit analogem MF, nicht. Da sind die MF Sensoren für mich nach wìe vor zu klein und viel zu langsam, obwohl diese in Bezug auf Auflösung und DR etwas besser als VF Sensoren sind. Als Kompromiss bei statischen Landschaftsbilder mit hoher Auflösung verwende ich meistens meine Pentax 6×7 Objektive an der A1 via Adapter. Damit kann ich z.B., äquivalent einem 7x7cm Sensor, Bilder mit 124 Mpx fotografieren. Oder dann auch ab und zu analog mit der alten Pentax6x7. Alles Andere fotografiere ich mit der A1 und A9III.
Lieber Rene, m.M.n. geht es Fuji bei der GFX-Reihe auch gar nicht darum, ob dieser Sensor nun ein MF oder ein KB+ sein soll, sondern Fuji löst hier ein Problem, was alle VF-Hersteller bis heute nicht gebacken bekommen:
Die bringen 100MP auf diesen 1,7fachen Sensor (also genau genommen Sony) und überschreiten somit die technisch letztendlich vernünftige 60MP-Grenze der VF-Kameras, indem sie sich auf der Zusatzfläche Platz für die zusätzlichen 40MP schaffen. Somit haben die einzelnen Punkte immer noch die gleiche Größe wie bei der KB-Knipse und in etwa auch das gleiche Rauschen der Wälder wie beim VF.
Ob und wie oft man dann 100MP wirklich braucht steht dann am Ende des Tages auf einem ganz anderen Papier, allerdings geht eine GFX 100II heute auch im Bereich der “Normalo-Fotografie” schon ziemlich weit mit, auch hier werden “Grenzen des Mittelformats” dann wieder neu definiert, man hat das weit einsetzbare “Klein-Mittelformat” erfunden, hat wohl mit den von Dir beschriebenen Sensorgrößen so oder so nicht mehr viel miteinander gemeinsam.
Während ich die 5D Serie in Sachen DSLRs geliebt habe – in Sachen Design ist Canon seit 2018 via RF Bajonett einfach unter-irdisch. Dazu trägt auch bei, Canons RF Bajonett ist nicht “offen”, wie Sony E Mount. Und Canon verhindert erfolgreich 3rd party Objektiv Hersteller. Schade, aber so bekommt Sony immer mehr Zulauf, vorallem von asiatischen Marken. Yongnuo, TTArtisan, 7Artisans, Meike, Brightin Star, und wie sie alle heißen…machen 2025 in Sachen Preis/Leistung wirklich einen guten Job…für Sony kein Thema, auch sind viele inzwischen für Nikon Z erhältlich, für Leica L Mount ebenso…nur Canon RF kann man(n) total vergessen…Canon möchte eben doppelt verdienen – am Body, und an den Objektiven.