Canons meisterwartete APS-C-Kamera ist zurück in der Gerüchteküche: Die EOS R7 Mark II soll Anfang 2027 präsentiert werden und ein “massives” Upgrade werden.
Kaum hat Canon mit der EOS R8 Mark II eine neue Vollformatkamera auf den Markt gebracht, verdichten sich die Gerüchte rund um die nächste große Neuheit des Marktführers. Laut Canonrumors soll die Canon EOS R7 Mark II im 1. Quartal 2027 erscheinen, vermutlich im Vorfeld der Fotomesse CP+, die Ende Februar stattfindet. Die Information stammt von einer Quelle, die seit mehreren Jahren zuverlässige Informationen liefert.
R7 Mark II rückt wieder in den Fokus
Wir erinnern uns zurück: Anfang des Jahres 2026 war man noch fest davon ausgegangen, dass die Canon EOS R7 Mark II in diesem Jahr das Licht der Welt erblicken würde. Im April 2026 kam dann aber die Meldung, dass die Präsentation wohl doch erst später stattfinden wird als gedacht. Daraufhin wurde es dann einige Monate ruhig um Canons neues APS-C-Flaggschiff – bis jetzt.
Ein Launch kurz vor der CP+ würde strategisch Sinn ergeben, denn die Messe wäre eine perfekte Bühne für das, was laut einer weiteren Quelle ein “massiver” Schritt nach vorne für Canons APS-C-Lineup werden soll. Auf der anderen Seite hat Canon in den letzten Jahren die CP+ aber auch schon gekonnt ignoriert und ist ohne Neuheiten nach Yokohama gereist. Warten wir also ab.
Erst gestern hatten wir darüber berichtet, dass Canon wohl noch eine weitere Präsentation im Jahr 2026 geplant hat. Dabei dürften aber zunächst neue Objektive im Mittelpunkt stehen, darunter ein Makro-Objektiv und ein f/2-Zoom.
Spekulationen über Ausstattung und Preis
Zu den konkreten Spezifikationen ist noch wenig Gesichertes bekannt. Den Gerüchten von 2025 und Anfang 2026 würden wir inzwischen nicht mehr allzu viel Bedeutung beimessen.
In der Community kursieren Wunschlisten, die von einem neuen BSI-Sensor mit bis zu 39 Megapixeln über einen DIGIC Accelerator bis hin zu 40 fps mit elektronischem Verschluss und Pre-Capture reichen. Auch ein verbesserter IBIS, CFexpress-Kartenslot, ein höher auflösender Sucher und ein größeres Gehäuse im Format der EOS R6 III werden diskutiert.
Über den Preis gibt es ebenfalls noch keine offiziellen Hinweise, aber in der Community wird damit gerechnet, dass die EOS R7 Mark II deutlich teurer wird als ihre Vorgängerin. Dieser Einschätzung würden wir uns anschließen, schließlich kostete die R7 zum Zeitpunkt ihrer Präsentation im Jahr 2022 “nur” 1.499 Euro. Ob Canon sich sogar in Richtung des Preisniveaus der EOS R6 III bewegt, bleibt abzuwarten.


Also ehrlich… ohne das neue kantige Canon-Kofferdesign fehlt mir hier was 🙂
… hasst doch deine Sony …
… 🥂 …
… mir gefällt das Colanidesign besser …
… 📷📸 …
… und hoffe das die R8 II nur ein Versuch ist …
Wenn Stefan seine Sony hasst, wäre das doch ein Grund für einen Wechsel. 🤔😉
Klingt für mich nicht nach so einem “massiven” Schritt, sondern nach kleinen Verbesserungen hier und da. Ein bisschen höhere Auflösung (32 MP vs 39 MP ist jetzt auch nicht gerade ein “Quantensprung”), ein bisschen höhere Seriengeschwindigkeit, ein bisschen besserer IBIS,…
Die meisten Wildlife Fotografen warten doch schon lange darauf, dass endlich mal Stacked-Sensoren in der APS-C Klasse ankommen, wenn es jetzt doch nur ein Non-Stacked BSI-Sensor wird, wären sicherlich einige enttäuscht (das gleiche gilt natürlich auch für kommende APS-C Modelle von Sony und Nikon).
Aber warten wir erstmal ab, was letztendlich wirklich kommt.
Ich glaub mal, weder für Canon noch für Nikon oder Sony lohnt es sich, viel in APS-C zu investieren. Fuji ist da zu stark vertreten. Für CaNiSo ist es wirtschaflicher KB-Sensoren mit hoher Auflösung zu entwickeln, so das auch bei hohen MP beschnitten werden kann. Eine R7 II wird der letzte Versuch sein, Fuji Paroli zu bieten. Ich glaub auch nicht, das Nikon einen Nachfolger der D500 bringt, und wenn, dann wird Nikon vorher schauen, wie erfolgreich eine R7 II sein wird.
Fuji ist zwar im APSC Markt sehr stark, aber echte Kameras für Wildlife oder Sport haben sie ja nicht grade. Es käme auch nur die H2S in Frage.
Zumindest von der Objekterkennung sind sie aber nicht auf dem Level von Canon, Sony oder Nikon. Also wäre eigentlich schon ein Markt da für eine HighEnd APSC mit Stacked Sensor.
Grade bei Nikon oder Sony mit den leichten Telebrennweiten wäre das doch echt cool.
Sie haben vor allen Dingen keinen AF für Wildlife…
Die haben schon Objekterkennung für Tiere usw. aber die ist einfach noch hinter den anderen dreien deutlich zurück.
Objektiverkennung macht noch keinen guten AF, es gehören auch noch Geschwindigkeit und Treffsicherheit dazu, und da hat es Fuji bisher noch nicht bewiesen, dass sie das auf die Reihe kriegen.
Ich sehe das genau anders herum, wenn man mehr Marktanteile will bzw die aktuellen erhalten möchte, dann sollte ernsthafter in APS-C investiert werden. Diesen Bereich Fuji zu überlassen wäre ein schwerwiegender Fehler.
Ein KB-Sensor mit 66MP muß dreimal kürzer belichtet werden als ein KB-Sensor mit 24MP. Das wird meistens vergessen. Sonst bringt der keine Vorteile.
Ich bin da auch eher bei Joe. Mit den enormen Stückzahlen der APS-C Kameras wird bestimmt mehr Geld verdient, als mit vergleichsweise wenigen hochauflösenden Vollformatkameras. Die VF-Leute wie z.B. hier im Forum sind mit Sicherheit nicht repräsentativ. Und umso mehr verwundert es ja immer, dass das Objektivportfolio (besonders bei Canon und Nikon) so stiefmütterlich behandelt wird. Zum Glück gibt es Sigma und Tamron.
Schöne Bilder. Gefallen mir. Und schön, dass Du dich nicht in der Anonymität verbirgst.
Stimmt, fotografieren kann er. Zurück zu seiner Analyse, da stimme ich nicht mit ihm überein. Grosse Schritte oder Sprünge sind bei der aktuellen BQ bei allen Kameras nahezu unmöglich und auch beim AF ist zumindest bei Sony und Canon das Ende der Fahnenstange fast erreicht einzig die Auslesegeschwindigkeit der günstigsten Kameras lässt sich noch verbessern. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, GS, stacked Sensor, Prozessor. Stacked ist nicht zwingend nötig, ein optimierter Prozessor kann einiges bewirken wie man an der R6III sieht und bei einer APS-C wird er noch schneller auslesen können.
Das stimmt. Maik macht tolle Bilder!
Schön, dass hier mal Lob und nicht nur (unsachliches) Gemecker kommt. Rene mit dem Gemecker meine ich nicht dich. 😉
Da kann ich teilweise zustimmen, aber ich kann mir hier ein Gemecker nicht verkneifen. Die Stimmungsbilder, auch von den Städten, gefallen mir. Habe mir dann aber “leider” noch die Naturbilder, insbesondere Insekten angeschaut, und da besteht noch erhebliches Steigerungspotenzial, insbesondere betreffend Bokeh und Bildgestaltung.
Ich bin ja kein Naturfotograf, obwohl ich ab und an auch Landschaften fotografiere. Persöhnlich finde ich gerade die Libellen sehr schön fotografiert. Also ich sehe da kein “erhebliches Steigerungspotenzial”.
Klar siehst du das nicht, bist ja auch kein Naturfotograf. Der Hintergrund sollte stimmig sein und nicht vom Motiv ablenken. Und die Komposition ist noch ein Thema für sich. Und gerade in diesen Bereichen sind die Bilder nicht optimal. Wer aber keinen geschulten Blick hat, wird das nicht erkennen.
Die höhere Auflösung von 32 MP auf 39 MP finde ich schon nicht zu verachten. Aber nicht im positiven Sinne. Ich hätte lieber weiterhin einen 32 MP-Sensor, aber dafür optimiert und mit weniger Rauschen.
Ein “etwas” besserer IBIS interessiert mich nicht so sehr, da ich die APS-C vorrangig mit langem Tele einsetze. Je länger die Brennweite, umso weniger effektiv wird ein IBIS.
Ob 30 oder 40 B/sek wäre mir auch egal. Und viel mehr würde ich eigentlich auch nicht haben wollen, dann kommt man ja mit dem Löschen nicht mehr hinterher. 😉
Eine verbesserte Bedienung (am besten mit Schulterdisplay), ein schneller stacked Sensor (um RS zu minimieren), ein ausreichend großer Buffer, ein verbesserter Sucher, ein verbessertes Pre-Capture wären mir wichtig. Ein AF auf aktuellstem Stand (mit oder ohne Augen-Steuerung) und ein CFexpress Kartenslot (+SD) ist natürlich selbstverständlich.
Ein GPS-Modul fände ich noch klasse. Das liebe ich an der 7Dii und an der 5Div, aber ich glaube nicht, dass es das in einer DSLM geben wird, da es zu viel Batterie kostet. Und Workarounds mit Kopplung übers Handy usw. sind Krücken und lehne ich ab.
So ähnlich worde ich mir das bei einer Z500 auch vorstellen, aber man weiss ja noch gar rein nichts darüber, was da von Canon kommen soll.
Würde statt Ibis auch eine Eule gehen?
Es würde sogar ein Radio mit Wackelkontakt reichen.
Nur wenn du die nach Athen trägst und offline bleibst.
Besonders Canon tat sich schon oft mit der step by step (inkrementellen) Modellpolitik hervor, um dann von Habenmüssen- Innovationssprüngen reden zu können. Der Karren muss ja am Laufen bleiben.
Da konnte man ruhig mehrere Generationen eines Modells ins Land ziehen lassen, bis man sich für eine tatsächliche “Neu”anschaffung entscheiden wollte.
Die derzeitige Ruhe im Kamerageschäft beruht in erster Linie darauf, dass die Kameraindustrie ein Entwicklungsplateau erreicht hat, wo es an Ideen / Sensoren / Technologien, vielleicht auch Mut fehlt, einen Sprung zu wagen. Ob man auf AI / KI als Impulsgeber wartet?
Oder wartet man darauf, bis sich die weltpolitischen und die resultierende wirtschaflich Situation neu eingependelt hat?
Servus PaBo
Mit deinen Vermutungen könntest du richtig liegen. Der Entwicklungsstand befindet sich auf hohem Niveau. Der marktführende Sensorlieferant Sony sieht zur Zeit keine Veranlassung für wirklich neue Produkte. Canon fertigt selbst, wobei sie so wie Sony Gewinn-trächtige Industriesensoren liefern. Canon hat also selbst recht brauchbare Technik für fotografische Produkte auf Lager. Ohne Grund (neuen Sensortechnologie aus dem Hause Sony) lehnt sich Canon bestimmt nicht dem Fenster solange sich die Gerätschaften ohne Probleme gut verkaufen. Und ehrlich – so viel preiswerter kann APS-C in der Produktion nicht wirklich sein das es sich lohnt intensiv einzusteigen.
Da scheint mir viel wahres dran zu sein. Alle Informationen die man von den Produzenten bekommt, die allerdings mit Vorsicht zu genießen sind, gehen in die Richtung, dass die APS-C Sensoren mittlerweile fast so teuer sind, wie die KB-Sensoren. Gleichzeitig ist es für die Hersteller kaum möglich, APS-C Kameras für die entsprechenden Preise zu verkaufen, eine Ausnahme ist hier teilweise Fufifilm, aber auch da steigen die Preise rasant, die X100 VI kostet ja mittlerweile 2.000 Euro. Darum könnte es gut sein, dass APS-C Sensoren auf längere Sicht ganz verschwinden werden. Nicht zu vergessen, die Entwicklung der Sensoren ist mittlerweile extrem teuer, angeblich liegen die mittlerweile bei rund 1 Milliarde Dollar, da lohnt sich eine Entwicklung eines Senors nur für eine Kamera schon lange nicht mehr. Anders ausgedrückt: Die Sensoren für die Fotokameras sind nur noch “Abfallprodukte”, konzipiert sind sie meistens längst für das Bewegtbild, da da die Anwendungen liegen, mit den die Hersteller das Geld verdienen.
Eine Milliarde Dollar? Vielleicht für eine Praktica.
Sonst ist mir das die eine oder andere Zehnerpotenz zu hoch gegriffen. Oder Du vertust dich in der Währung.
Sorry, du hast vollkommen recht, habe englische Quellen der Kamerahersteller gelesen, die sich auf Yen beziehen und dann noch der Unterschied bei den Zahlen, Billionen und Milliarden in der Umrechnung im englischen und dann ist Deutsch nicht meine Muttersprache, dann wird es schwierig. Die Milliarde war der FE Aufwand von Sony im Bereich Bildsensoren im Jahr, das umfasst natürlich deutlich mehr als die Entwicklung von einem Sensor, ich kann das leider oben nicht mehr korrigieren
Stimmt, da waren wohl Rupien gemeint.
Stimmt, es ist aber nicht nur Canon, sondern das Entwicklungsplateau scheint generell erreicht zu sein. Momentan hat man das Gefühl, statt Innovation wird auf wiederaufgewärmte Semmeln gesetzt. Weder bei Sony noch bei Nikon oder anderen Herstellern sieht man so Innovationen, wie es sie noch vor 10 Jahren gab. Bissl mehr Megapixel auf den Sensor gequetscht, bissl besseres Tracking das man genausogut per Firmware nachliefern könnte, und fertig ist die neue Kamera.
Ich meinte Canon nur im 1. Absatz, In den bewusst abgesetzten weiteren bezog ich mich auf die Branche insgesamt.
Dass das Entwicklungsplateu erreicht ist, dem kann ich überhaupt nicht zustimmen. Wir werden in 2-3 Jahren einen massiven Leistungssprung in der Sensortechnology erleben. Da werden die stacked Layers für die Verarbeitung der Bilddaten dank der Zusammenarbeit mit TSMC und der neuen Fabrik im einstelligen Nanobereich sein.
René, aber im Ernst, was willst du für Fotografen, nicht andere Anwender, noch besser machen? Vielleicht “Bereichsbelichtung” wo du auf einem Bild unterschiedliche Belichtungszonen haben kannst, aber das geht ja auch in der Nachbearbeitung.
Also sicher einen 50 Mpx GS Sensor mit der notwendigen Rechenleistung direkt auf einem stacked Layer des Sensors.
Was waren denn die letzten größeren Innovationssprünge und wann?
Und bis die von Ihnen genannten Neuerungen sich in den unterschiedlichen Anwendungsbereichen auch preislich am Markt durchsetzen können, kann es auch noch länger dauern.
Darum spreche ich von einem Plateau, weil man nur im Featurebereich Modifikationen vornimmt, aber nichts Substanzielles ändert. Bezeichnungen ändern, ein paar Knöpfe verschieben, den EVF von x auf y steigern, etc. Als Rechtfertigung für eine Preisanpassung und um die Marke im Gedächtnis zu behalten.
Vielleicht kommt noch eine Marke auf die Idee ein beachtenswertes Modell in vollwertiger Ausstattung nur für Fotografen zu platzieren: Mit digitalen ND- FILTERN, IR-Umschaltung, von Monochrom auf Chrom umschalten auf dem Sensor und zusätzlich in RAW?
Die Kameralage ist wohl nicht so berauschend.
https://www.photoscala.de/2026/09/14/imaging-business-news-kw-38-26-kameramarkt-schwaechelt-passbild-falle-und-abschied-vom-deutschen-fotomuseum/
Da fragen sich vermutlich die Hersteller; “lohnt das noch?”.Die R7 II muss dann schon mit entsprechenden features kommen.
Sonst wird es Blei im Regal.
Da die meisten hier versorgt sind, wird man mal abwarten, was so geboten wird. Die R8II habe ich mal nach hinten geschoben. Vielleicht kommt so eine erschwingliche R9 mit hoher Pixelzahl (um die 50 MP) nur zum Photografieren. Denke mal, keine 2 Jahre, dann kommen die Chinesen mit Boliden.
Der Umstieg von DSLR auf DSLM war halt ein temporärer Effekt, der jetzt vorbei ist. Wer eine DSLM haben will, hat jetzt eine. Der Markt ist erstmal gesättigt und wird sich auf Normalmaß einpendeln, wenn die ersten wieder ein Nachfolgemodell brauchen.
Ich habe z. Bsp. die R8 in 2024 gekauft und werde mir vor 2028 bestimmt keine neue Kamera kaufen.
Auch die Chinesen werden sich überlegen, ob sie neu in einen gesättigten Markt einsteigen. Die Japaner produzieren ja schon in Low-Cost Ländern und da gehört China langsam nicht mehr dazu. So groß wird deren Preisvorteil nicht sein.
Ist fast nichts dabei, was meine Fuji X-H2s nicht schon könnte. Die Auflösung vielleicht, aber das ist auch kein Problem.
Canon Gerüchte (C) kennen wir ja schon! Vor Mai 2027 wird bestimmt nichts
Das wird vermutlich ein noch langweiligeres Update als die R8II schon war. Das einzige gute daran ist, dass man die vorigen Kameras günstig schießen kann.
Eigentlich weiss man noch gar nichts über diese Kamera, nur dass sie eventuell nächstes Jahr kommt. Für mich ist das nicht mal ein Gerücht, das ist rein gar nichts.
Das ist nur der Teaser von Canonrumors, dass demnächst belastbare Gerüchte zur Ausstattung kommen werden. Wenn in Q1/27 vorgestellt werden soll, muss die Kamera jetzt alle wichtigen Features implementiert haben und es geht in die Testphase.