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Canon G1 X Mark III: Neue technische Daten aufgetaucht

Es sind neue technische Daten der Canon PowerShot G1 X Mark III aufgetaucht. So weiß man nun unter anderem, welches Objektiv zum Einsatz kommen soll.

Canon PowerShot G1 X Mark III mit APS-C-Sensor

Erst gestern hatten wir darüber berichtet, dass die kommende Canon PowerShot G1 X Mark III wohl so etwas wie eine Canon EOS M5 im kompakten Gewand werden wird. Nun sind weitere angebliche technische Daten der neue Kompaktkamera aufgetaucht, die diese Annahme bestätigen.

Zunächst einmal wird bekräftigt, dass die G1 X Mark III mit dem 24-Megapixel-APS-C-Sensor daherkommen soll, welchen man aus der Canon EOS M5 kennt. Des Weiteren soll wie vermutet auch der DIGIC 7 Prozessor zum Einsatz kommen.

Neue Infos zum Objektiv

Bisher hatte man vermutet, dass Canon auf ein 24-120mm Objektiv setzen wird, dieses Gerücht wird sich allem Anschein nach aber nicht bestätigen. Vielmehr ist inzwischen die Rede davon, dass Canon die PowerShot G1 X Mark III mit einem 24-70mm f/2.8-5.6 (äquivalent Kleinbild) ausstatten wird.

Des Weiteren soll die neue Kompaktkamera mit der Dynamic IS Bildstabilisierung, einem Touchscreen inklusive Touch-AF-Funktion sowie einem gegen Staub und Spritzwasser abgedichteten Gehäuse daherkommen. Ein robustes Gehäuse könnte in jedem Fall ein starkes Verkaufsargument sein, da man die Kamera dann auch gut für Outdoor-Fotografie benutzen könnte.

Weitere technische Daten werden vermutlich in den nächsten Tagen auftauchen, Mitte Oktober soll die G1 X Mark III dann offiziell vorgestellt werden.

Meine persönliche Einschätzung: APS-C-Sensor, DIGIC 7 Prozessor, Touchscreen, robustes Gehäuse – das liest sich soweit alles ziemlich gut. Etwas skeptisch bin ich aber ehrlich gesagt noch beim Objektiv, denn ein 24-70mm f/2.8-5.6 würde weder mit einer langen Brennweite noch mit außerordentlicher Lichtstärke überzeugen. Aber warten wir mal ab.

Was haltet ihr von diesen möglichen technischen Daten der G1 X Mark III?

Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

9 Kommentare

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  • Schade! Ein Objektiv mit 24-70mm f/2.8-5.6 könnte mich weder mit der Brennweite noch mit der Lichtstärke überzeugen. Da nutzt es einfach nichts, wenn der Rest der Kamera in Ordnung ist. Es scheint, als hätte Canon die Chance vertan, einen wirklich grossen Wurf zu landen. Naja, dann muss ich mich wohl weiter gedulden und hoffen, dass Panasonic bald mit einer wirklich inovativen und hochwertigen LX200 auf den Markt kommt.

  • Sehe ich auch so. Ich könnte mit einer etwas grösseren „Kompakt“-Kamera gut leben, aber die Optik muss einfach stimmen. Die teilweise konfuse und nicht nachvollziehbare Sortiment-Strategie der Kamerahersteller ist schon erstaunlich. Wenn sie Kameras entwickeln die kaum einem breiterem Bedürfnis entsprechen, verwundert es nicht, wenn sie dann Problem bekommen.

  • Eine lichtstarke (Zoom-)Optik bei einer Kamera mit einem grossen Sensor wird zwangsweise gross und passt nicht mehr ins Konzept einer Kompaktkamera. Deshalb ist diese Kamera fast ein wenig sinnlos. Canon würde besser mehr Energie in lichtstarke M-Objektive stecken und die kleinen Kameras nach wie vor mit 1-Zoll Sensoren bauen. Dann geht nämlich klein und lichtstark in einem.

    • Was ist eine Kompaktkamera?

      Für mich der beruflich mit Voll- Mittelformat arbeitet ist eine Olympus PEN F bereits eine kompakte Kamera. Man kann sie mit drei Festbrennweiten in einem kleinen Täschchen bequem mit sich tragen. Da hätte ein 2,8/80-200 Vollformat Objektiv keinen Platz.

      Zoom in einer Kompaktkamera bedeutet immer Einbußen bei der Bildqualität. MFT ist unwesentlich schlechter als APSC aber bereits viel besser als der ein Zoll Sensor, besonders wenn man ihn mit Pro Objektiven bedient.

      Meines Erachtens sollte Canon wenn sie schon Kompakte bauen möchten besonderen Wert auf ein ordentliches, Lichtstarkes Objektiv legen. 2,0-2,8 / 24-120mm sind ein Wort. Sie kann dann ruhig genau so viel wie ein sehr gute Smartphone kosten. Für 800 bis 1000 Euro kann man das bestimmt bauen.

      Weil ein sehr gutes Smartphone habe ich immer dabei, leider haben die aber noch kein geiles Zoom eingebaut, sonst könnte ich locker auf ein zusätzliches Gerät verzichten.

      • Für solche Zwecke hat Canon ja bereits die EOS M 5 oder 6, sogar mit APSC Sensor. Offenbar ist ihr Ziel eine Kamera in der Liga, aber mit festem Zoom zu bauen. Das kann nur auf Kosten der Lichtstärke gehen, sonst wird das Teil riesig. Sie haben recht, ein Sensor irgendwo zwischen 1 Zoll und APSC würde eine lichtsarkes Zoom in kompakter Grösse erlauben. Wobei der 1 Zöller von Sony, den sie bis jetzt verbaut haben, ja erstaunliches leistet und eben sehr kompakte Kameras erlaubt. Das Empfinden, was kompakt ist, ist natürlich sehr unterschiedlich. Für mich, der normalerweise mit einer EOS 1D und einer 5D und mehreren Profi-Objektiven unterwegs ist, ist eine M5 schon sehr kompakt. Ich würde grössere Objketive gerne in Kauf nehmen (allerdings lieber Festbrennweiten). Aber der durchschnittliche Kompaktkamerakäufer sieht das wahrscheinlich anders.

  • Aus Angst vor Smartphones flüchtet Canon in ein, vermeintlich bewährtes Konzept.
    Grösserer Sensor. Bewährtes in verschiedenen Varianten, gegen Inovation und Kreativität. Mal sehen was passiert.

  • Das wird dann nicht mehr handlich und nicht mehr lichtstark und hat dann mehr Nachteile als Vorteile.
    Das kann Canon für unseren Markt gleich wieder in die Schublade packen.
    Was Nikon vor hatte mit 1″ Sensor war viel sinnvoller, aber die haben es wegen der zerstörten Sensorfertigung bei Sony nicht zur Serienreife gebracht.
    Kompakt heißt auch weiterhin kompakter Sensor und dafür dann höhere Lichtstärke, damit man nicht so oft auf 400 ISO ausweichen muß – denn schon bei 800 ISO beginnt sichtbares Bildrauschen bei 1 Zoll Sensoren.

    24-120 mm oder 24-200 mm sind die Traumbereiche, die sicher die meisten gerne kompakt abdecken würde und eine Lichtstärke von 2.8 ist anzustreben – darum herum sollte dann ein passender Sensor und eine griffige, kleine Kamera gebaut werden. Erst eine Kamera ausdenken und dann ein Objektiv ist aus meiner Sicht der falsche Weg – die Objektivkonstruktion gibt die Abmessungen vor.
    Oder man baut wie Fuji kompakte Kameras mit Halbformat, die großzügige Bildausschnitte ermöglichen.
    Ohnehin erleben wir, dass die Zoomfunktion immer mehr auf den Sensor und weg vom Objektiv verlagert wird, die Smartphones machen es vor. Und die neuen Sensoren mit 30-50 MP bieten dafür schon sehr brauchbare Möglichkeiten.

  • Die Kamera sollte ein ordentliches 5fach-Zoom (24-100/120) haben und mit den restlichen Features zusammen hätte man ein überzeugendes Alleinstellungsmerkmal unter den hochwertigen Kompakten.
    Fast wäre das ja bereits mit der G5X gelungen, einer eigentlich beeindruckende Kamera mit stimmiger Ausstattung, leider mit schwachem Prozessor (RAW-Speicherzeiten!) und einer zwar brennweitenmäßig guten Optik, deren BQ aber nicht richtig überzeugt