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Canon: Nächste EOS R soll mit IBIS erscheinen

Canon möchte bei zukünftigen EOS R Kameras wohl einen 5-Achsen-Bildstabilisator anbieten. Damit reagiert man unter anderem auf Sony und Nikon.

Canon EOS R erfolgreich gestartet

Die EOS R ist die erste spiegellose Vollformatkamera aus dem Hause Canon – und es ist eine Kamera, die sich zumindest in einigen Ländern wie beispielsweise Japan aktuell hervorragend zu verkaufen scheint. Das zeigen beispielsweise die neusten Verkaufszahlen von „Map Camera“, dort schaffte es die EOS R im November 2018 auf den ersten Platz, gefolgt von der Sony A7 III, der Nikon Z6 und der Fujifilm X-T3.

Kritikpunkt: Fehlender IBIS

Die EOS R ist mit Sicherheit eine gelungene Kamera, perfekt ist sie jedoch nicht. Einer der größten Kritikpunkte von Seiten der Kunden ist beispielsweise der fehlende 5-Achsen-Bildstabilisator. Ein IBIS ist inzwischen bei vielen Herstellern fast schon Standard, so verfügen beispielsweise die oben genannten Modelle Sony A7 III bzw. Nikon Z6 beiden über einen solchen im Gehäuse beheimateten Bildstabilisator.

Nächste EOS R mit 5-Achsen-Bildstabilisator

In den vergangenen Monaten und Jahren hatte Canon immer wieder betont, dass ihrer Meinung nach ein Stabilisator in den Objektiven die effektivste und beste Lösung zur Stabilisierung sei. Von dieser Meinung scheint der Marktführer nun aber abgekommen zu sein, denn eine Quelle berichtet, dass die nächste EOS R Kamera definitiv mit einem IBIS ausgestattet sein soll. Damit würde Canon gleichermaßen auf die Konkurrenz, bei der die 5-Achsen-Bildstabilisatoren teilweise sehr gut funktionieren, und die Wünsche der Kunden reagieren.

Gerüchten zufolge arbeitet Canon derzeit an zwei verschiedenen EOS R Modellen, einem teuren Profi-Modell und einer eher günstigen EOS R für Einsteiger. Man kann davon ausgehen, dass der 5-Achsen-Bildstabilisator dann zunächst einmal in der teureren EOS R Verwendung finden wird, denn alles andere würde viele Kunden verärgern.

Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

43 Kommentare

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  • Canon verärgert aber mit seiner Austattungs-Politik schon seit Jahren die Fotografen.
    Ich bin da trotz teilweise sehr guter Technik, Objektive und Service ausgestiegen. Und ich steige nicht wieder ein.
    Die müssen merken, dass sie nicht mehr die größten sind u das sie so nicht mit Kunden umspringen können.
    IBIS ist heute unverzichtbar in Kameras und so eine Bedienung wie die EOS R versucht – können die gleich wieder einstampfen.
    Und die nächste 4000€ Kamera wird wieder nur wenige Menschen interessieren.
    Der Technik-Höhepunkt in der Fotografie ist ausgereizt, in Zukunft zählen andere Dinge.
    Kameras müssen endlich persönlicher werden, sich anpassen an die Bedürfnisse und den Geschmack.

    • @cat

      Ich kann sehr gut verstehen was du damit meinst. Da ist zum Beispiel die Videogeschichte.

      Persönlich verwende ich ein extra dafür vorgesehenes System weil da muss ich nicht erst Gestelle montieren damit das Videozubehör seinen Platz findet und das gleichzeitig die Fotografie fast unmöglich macht. Bezahlen muss ich aber immer für etwas was ich nicht benötige. Davon abgesehen das nicht nötige zusätzliche Tasten verbaut sind. Von den überflüssigen Menüpunkten mal ganz abgesehen.

      Die Automobil Industrie bietet ein „Gehäuse“ an und der Kunde kann seinen Motor, seine Schaltung, seine Ausstattung dafür wählen. Warum soll das bei so einfachen Produkten wie einer Kamera nicht auch möglich sein? Wer einen komischen Vogel wie den IBIS benötigt soll ihn dazu kaufen. Nicht jeder möchte mit einer „zwangsbezahlten“ Anhängerkupplung durch die Gegend fahren.

      Jetzt kommt bestimmt gleich die Meldung das solche Dinge heute „Standard“ sind, NEIN meine Standards sind völlig andere. Ich möchte für mich auch kein „Zwangs-GPS“ im Fotoapparat mitbezahlen müssen. Ohne „Firlefanz“ Bilder machen reicht mir, so einfach könnte es sein!

      • Sehr schön zusammengefasst Alfred. Ich mache nur wenig Video und bin mit Full HD mehr als zufrieden. 4K und in Zukunft 8K „frisst“ nur extrem viel Rechenleistung und Speicherkapazität die man teuer mitkaufen muss. Genauso wie super schnelle Serienbildgeschwindigkeiten. GPS sowie zweiten Speicherkartenslot brauche ich persönlich gar nicht. Kamerainterner IBIS ist schön, für mich aber kein Must Have, da ich mit den bildstabilisierten Objektiven bestens zurecht komme. Daher bin ich auch nicht bereit 4.000,– EUR auszugeben nur um dass alles mit an Board zu haben, was ich gar nicht brauche nur weil es jemand anders fordert oder der Meinung ist dass es State of the Art sein muss.
        Trotzdem kann ich diese Leute verstehen, die das haben möchte weil es einfach technisch möglich ist und die Arbeit in manchen Anwendungen erleichtert bzw. es eben unterschiedliche Anforderungen gibt. Allerdings bin ich dafür dass die dann aber auch diesen Aufpreis dafür bezahlen sollen bzw. es im Umkehrschluss Kameras geben sollte wo man zwar in der BQ und Bedienung keine Abstriche hinnehmen muss, dafür aber auf diese „Sonderfeatures“ verzichten kann. Eine veränderte Verkaufspolitik wie von Dir oben erwähnt würde ich daher begrüßen. Kauf dir z.b. einen Laptop. Da gibts eine Grundausstattung und für zus. Speicher, Festplattenkapaziät, schnelleren Rechner, bessere Grafikkarte, etc. bezahlst du Aufpreis. Warum sollte so etwas bei Kamerabodys nicht gehen.

      • Ja, da wär ich auch sofort dabei, wenn ich mir meine Kamera nach meinen Bedürfnissen zusammenstellen könnte.
        Vielleicht hören die Hersteller ja mal zu und bringen irgendwann mal die Möglichkeit, die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt.

      • Hallo zusammen,

        ich kann Eure Meinung nachvollziehen. Allerdings kann ich aus beruflicher Erfahrung sagen, dass die Elektronikfertigung dann am kostengünstigsten ist, wenn sie ein Produkt in Masse ohne Umstellung auf andere Modelle oder Varianten erfolgt. Einen IBIS bezahlen zu müssen, obwohl man ihn nicht braucht ist vermutlich immer noch billiger, als 5 Varianten zu entwickeln und diese einzeln (natürlich in Fertigungslosen) zu produzieren.

        Ob man aber stattdessen lieber grundsätzlich eine Variante ohne IBIS anbietet, sei mal dahingestellt. Fakt ist, dass viele Varianten die Fertigung teuer machen. Und im Zweifelsfall wird ein Elektronikhersteller lieber eine „120%“ Variante anbieten, und Du brauchst ein Feature nicht, als eine einfach ausgestattete Variante, bei der den unterschiedlichen Kundengruppen immer etwas fehlt.

        Aber ich gebe Dir Recht: vielleicht tut es eine „Pure Edition“, die bei gleichen Bauteilen per Software nur ganz grundsätzliche Einstellungen erlaubt – für die, die nicht die Qual der Wahl haben wollen.

      • Danke für die Blumen…

        Der Mensch sucht immer den Weg des geringsten Widerstandes. Wenn er nicht so faul wäre würde er mehr körperliche Bewegung machen. Was das für sein Wohlbefinden bedeuten würde ist nur einer der vielen anderen positiven Aspekte. Trotzdem fährt er mit 350 PS die 1000 Meter zum Bäcker um seine Brötchen zu holen.

        Auf die Fotografie bezogen ist Technik/Automatisierung für Menschen die einfach nur ihre Erinnerungen „speichern“ möchten eine feine Sache. Diesen Part decken bereits die Smartphones hervorragend ab.

        Berufliche Fotografie ist eine andere Sache und eher durch spezielle Anforderungen und Vorgaben bestimmt.

        Das wunderbare Hobby Bilder/Videos machen erfordert Kreativität, schon im Vorfeld hat der Schaffende seine Bildidee bereits im Kopf . Es geht um die Umsetzung, um das was hinten auf der Speicherkarte raus kommt.

        Leider glauben viele Nutzer das sie dafür unbedingt diese oder jene technischen „Spielereien“ benötigen, weil sonst wird das nichts. Wird das Ergebnis tatsächlich nichts können sich die Anwender wunderbar hinter der nicht perfekten Automatisierung „verstecken“.

        Die Werbeabteilungen der Hersteller verstehen es perfekt genau diesen Umstand für sich zu nutzen. Sie verkaufen nicht die Technik sondern sehr geschickt den Nutzen der Neuerung. Diese wunderbaren „neuen“ Bilder möchte der Anwender natürlich auch machen können.

        Hardware für technisch perfekte Bilder ist reichlich auf dem Markt vertreten. Auf den Punkt gebracht: Sehr sehr gutes ist sehr teuer, sehr gutes kostet immer noch viel Geld, gutes liegt im erschwinglichen Bereich, der Rest ist Smartphones. Was da auf den Firmenlogos der Gerätschaften steht ist egal. Es liegt immer noch am Geschick des Anwenders welcher für sehr gute Ergebnisse verantwortlich ist.

      • Eine exakt individuell auf einen Nutzer zugeschnittene Kamera wird sicherlich nicht günstiger sein als die heutige Massenware von der Stange.

    • Preis und Leistung. Darum gehts doch fernab von Berufsfotografen.
      Heute kann ich mir eine Leistung kaufen, die vor 10 Jahren noch vollkommen unerschwinglich war.

      – Im Halbdunkel brauchte es früher hochwertigste, lichtstarke Objektive, eine sehr ruhige Hand und viel Glück. Jetzt haben wir Stabi und lichtstarke Sensoren. 1/20 aus der Hand, kein Problem!
      – Sportfotografie braucht einen ausgereiften AF, den vor 10 Jahren nur die absoluten Top-Boliden hatten. Heute hab ich die Wahl zwischen verschiedenen Herstellern und Modellen. Gibts schon unter 2.000 € !
      – Serienbild (10 Bilder aufwärts) um einmalige Szenen nicht zu verpassen.
      – Bildkontrolle schon vor der Aufnahme durch EVF.
      – Silent Shutter (der Dealbreaker für Profis).

      Die Liste der nützlichen technischen Innovationen läßt sich lange fortsetzen.
      Viel Leistung zu einem annehmbaren Preis.

      • @Bernhard

        Schön das es so ist, jeder kann das Gerät finden das zu ihm und zu seinen Vorlieben passt. Noch schöner wenn man sich ergänzende Kameras leisten kann.

        Weniger schön ist der rasante Typenzyklus, der sorgt dafür das innerhalb weniger Monate das neu erworbene Teil nur noch die Hälfte wert ist. Die Garantiezeit ist gerade abgelaufen und schon kann der Anwender seine Kamera entsorgen weil bereits der zweite Nachfolger vom Nachfolger auf der Verkaufstheke steht. Gut das die Dinger nicht so teuer sind.

        Andererseits habe ich letztlich mit einem meiner „Altgeräte“ Bilder gemacht. Ich glaube nicht das jemand den Unterschied zu den Bildern der acht Jahren jüngeren Kamera sehen kann.

        Richtig ist auch das die Grenzen des Machbaren (Sensor Entwicklung/Signalverarbeitung) immer weiter werden. Uns Bildermachern kann das nur recht sein.

      • @Alfred

        Das mit dem Zyklus finde ich offen gesagt nicht als wahr!
        Denn das Vorgängermodell wird ja nicht unbrauchbar durch den Nachfolger!
        Es verschieben sich nur die Grenzen.

        Die SONY Halbwertszeit liegt bei ca. 4-5 Jahren. Das sind zwei Entwicklungsschritte.
        Bei Canon und Nikon ist es etwas länger, weil da in den letzten Jahren weniger Innovationen auf den Markt kamen. Wird sich nun mit den neuen Mounts auch ändern.

        Aber ist doch schön, wenn sich mit der besseren Technik (zu akzeptablen Preisen) neue Felder der Fotografie ergründen lassen. Ich finde das nur positiv.

        Konkret wird meine a77II im Laufe des kommenden Jahres durch die a7III ersetzt, weil ich damit in vielen Bereichen zwei Schritte machen werde. Ich freue mich z.B. auf Bilder von Feierlichkeiten bei denen ich – Dank Silent Shutter – unauffällig agieren kann und so Motive bekomme, die ich bisher nicht bekommen konnte.

        Aber damit entfernen wir uns immer mehr vom Thema EOS R ;-))

  • „Map Camera“ ist ein Onlinehändler in Japan.

    Wir der Autor in früheren Artikeln selbst betont hat, ist die Aussagekraft deren Top10 sehr begrenzt und allenfalls als Fingerzeig für den Japanischen Markt zu verstehen.

    Aktuell liegt die EOS R übrigens auf Platz 2.
    Die Ankündigung der nächsten R mit IBIS dürfte die Nachfrage nach der ersten R dann auch weiter dämpfen.

    Wenn man schon Wert auf einen Fingerzeig legt, dann sollte man sich die aktuelle Bestenliste bei „Map Camera“ näher betrachten.
    Von vier Objektiven im Spitzenfeld sind drei für Sony und eines für Nikon Z.
    Drei der ersten sechs Kameras sind aus der a7 Serie.

    Wiegesagt, nicht überbewerten!

  • Dann haben die Sonianer ja bald garnix mehr, womit sie prahlen können. Dazu noch die ganzen Optiken von denen ne Sony träumen kann, weil sie per Adapter nur mit 3fps schießen und im Dunkeln pumpen.
    Und die EOS R wird man bis dorthin mit Sicherheit für nen 1000er kriegen.

    • Anna, verwechselst Du gerade die Marken?

      SONY hat das große Angebot an erklassigen, nativen Objektiven für E-Mount.
      Canon hat viele alte Objektive die mit einem Adapter an der R mehr oder weniger gut funktionieren.

      SONY hat den großeren Dynamikumfang und mehr Reserven im Low-Light.
      Bei der Canon R wurde schon mehrfach über das Pumpen berichtet.

      Die SONY a7II gibts gerade für ca 1000€.
      Die Canon EOS R kostet im Moment ca 2500€. Für einen Tausender wirds die so schnell nicht geben.

      Marken verwechselt, gell!?

      • Ach ja Bernhard?
        Zeig mir bitte Sony’s natives 28-70 f2 oder das 50 oder 85mm f1.2 AF?

        2. ich rede von adaptiertem Glas, auf das man zurückgreifen muss, da Sony Glas ja entweder schlecht oder teuer ist. Glas macht bei einem Foto immer 80% aus, Kamerabody 20%. Die geilste Kamera macht dir kein gutes Bild, wenn du ein Kitobjektiv davor hast. Dagegen kannst du selbst mit einer Einsteiger-Kamera u sehr gutem Objektiv dennoch geniale Fotos hinkriegen.

        3. Ja die alte A7II ist jetzt günstig. Warte mal 3 Monate bis Canon die nächste R ankündigt. Dann fällt die jetzige auch ganz schnell in bezahlbares Terrain. Selbiges gilt für die Objektive.

      • Anna,
        Du musst dringend in Therapie.
        Du hast ganz akut Canoneritis und Troll.

        Symptome:
        Egal was man Dir zeigt, schreibt oder sagt.
        Bei Dir zählt nur Canon und das musst Du Tourette-artig von Dir geben.

        Geh doch zu einem guten Therapeuten (Fachhändler).
        Aber lass uns bitte in Ruhe mit dem Unsinn.

      • Oh du Ärmster. Sind dir jetzt etwa die Argumente ausgegangen, nun greifen wir in die Beleidingungs-Schublade?
        Erbärmlich, welche Grenzen die Sony-Versessenen übertreten, um ihr Märkchen zu verteidigen.

      • Hallo Anna E.

        Selbst habe ich die letzten 15 Jahre mit diversen Canon Boliden mein Brot verdient. Die Dinger waren zuverlässig, intuitiv bedienbar und für mich wichtig mein Grossist hat in seinem Leihservice für diese Marke seltenst benötigte Objektive im Angebot.

        Warum ich zu Fuji Mittelformat gewechselt habe und ab Weihnachten statt dem Vollformat die XT-3 verwenden werde ist schnell erklärt.

        Canon hat mich sauber verarscht. Ich habe mir damals die neue EOS 5Ds R gekauft und wenig später hat Canon die Liste mit den dafür tauglichen Objektiven veröffentlicht. Viele meiner 12 Linsen waren nicht verwendbar. Was blieb mir anderes übrig als passendes nachzukaufen. Die möchten jetzt eine EOS 70+ bringen. Welche Objektive muss man da wohl NEU kaufen? Dazu jetzt das R-Bajonett mit der Adapter Kacke, dann doch lieber gleich die Flucht nach vorne in das Mittelformat. Die Fuji Objektive sind bis 150 Megapixel gerechnet, das langt für die nächste und übernächste Sensorgeneration.

        Sony Fetischisten wurden in den späten 70er Jahren mit den guten Sony Stereo Anlagen angefixt und sind seit dem abhängig. Da kannst du nichts machen.

      • @ alfred proksch
        ich will mich ja nicht staendig wiederholen, aber unwahres soll man auch nicht einfach so stehen lassen. die liste mit den nicht fuer die canon 5ds/5dsr geeigneten objektiven wurde ZEITGLEICH mit der kamera veroeffentlicht. aufgrund dieser liste hatte ich mein 24-105 L objektiv noch VOR erscheinen der kamera verkauft.
        davon abgesehen kann ich nachvollziehen mit fjiu kameras zu photographieren, die bauen schon tolle kameras. erst recht seit dem das „mittelformat“ nochmal handlicher geworden ist.

      • Alfred Proksch 15. Dezember 2018 um 11:31 Uhr
        „Sony Fetischisten wurden in den späten 70er Jahren mit den guten Sony Stereo Anlagen angefixt und sind seit dem abhängig. Da kannst du nichts machen“

        Leute, lasst doch mal diesen Walkman-Stereo-TV-Bullshit.

        Sony hat 2006 die Kameraabteilung von Minolta übernommen. Die A100 war praktisch eine Minolta Dynax 5D Mark II, die A700 eine Minolta Dynax 7D Mark II, die A900 eine Minolta Dynax 9D usw.

        Was hat das denn mit Stereoanlagen zu tun? Man sagt ja auch nicht zu jemand, der sich eine Canon 5D Mark IV kauft: „Er ist eben verliebt in Canon wegen der Selphy-Drucker und weil in seiner Firma ein Canon-Kopierer steht“.

      • Anna E. 14. Dezember 2018 um 16:17 Uhr
        „die alte A7II ist jetzt günstig. Warte mal 3 Monate bis Canon die nächste R ankündigt. Dann fällt die jetzige auch ganz schnell in bezahlbares Terrain.“

        In den USA bekommt man die A7 II (teilweise sogar mit 32GB oder 64GB Speicherkarte) schon unter 900 USD. Wenn die EOS R preislich in die Gegend kommt, kaufe ich zwei, versprochen.

      • JW: Das mag wohl sein, dazu muss man allerdings beachten, dass die Sony schon 4 Jahre auf dem Buckel hat und die alte A7II nur den IBIS als wirklichen (in der Realität wichtigen) Vorteil gegenüber einer R hat.
        Auf der A7II funktionieren adaptierte Canon Optiken auch nochmal schlechter als auf der III. Und mit Sony Optiken hat man die gesparten 1000€ schnell nochmal verpulvert, da fast alle Sony Optiken das doppelte ihrer Canon Counterparts kosten.

      • … ein Transen-Troll mit Trump Allüren. Einfach dem Gegenüber das vorwerfen, was man selber verbockt hat und glauben, dass damit das eigene Versagen übersehen wird.

        Sorry „Anna“, aber so funktioniert es nicht.

        Die EOS R ist nun mal nur Mittelmaß.
        Da helfen keine Vorwürfe anderen Marken gegenüber.

      • Nur das unterm „Gewand“ keine Wasserwaage steckt und „Gebeugt“ fehlt auch ….
        Dafür ist die Ausdrucksweise „Robuster“ …
        Ich habe auch erwartet das Sony nach den Vorstellungen der „Marktführer“ den Preis der A 7-3 etwas senken würde – als kleines Weihnachtsgeschenk – aber dem ist nach einem Dreiviertel Jahr noch nicht so …
        Durchaus ein Zeichen dafür das Sony seine VF – Vormachtstellung noch lange nicht in Gefahr sieht ….

      • ….ach Gustav, hatte letztens ein abendliches „Straßenfoto“ gemacht mit dem Samyang 8mm bei f 16 ….nun frage ich mich die ganze Zeit, kommen die krummen Straßenlaternen am Bildrand von der „Beugung“ oder war die Wasserwaage nicht geeicht???
        Ich hoffe das wir bald wieder fachliche Aufklärung erhalten werden 😂

      • Ja Mirko ….
        Mit der Wasserwaage ist es schon eine Sache …..
        da ich ja auch gern Handwerke dachte ich neulich mal im Baumarkt „Ah .. was für ein schöner gelber Wasserwaagen – Satz“ … Klein-Mittel-Groß …
        Natürlich gekauft …
        Der Satz stach natürlich unserem Tischler – als der mal wieder Forellen von uns holte – in die Augen …
        Flugs holte er „Seine“ aus dem Auto und ich stand da und hörte mir seinen Vortrag von den „billigen Wasserwaagen“ an – und Tatsächlich – jede meiner gekauften Wasserwaagen zeigte anders an als die Seine …
        In Zukunft werde ich „Seine“ als „Reverenz – Waage“ in den Markt mitnehmen ….
        Also nach dieser Pleite werden die Wasserwaagen der „billigen“ Kameras von mir auch nicht mehr ernst genommen …

  • IBIS ist einfach ein „must have“, damit kann ich fast alles dranhängen und es ist stabilisiert.

    Natürlich hatte Nikon recht, als sie seinerzeit stabilisierte Objektive als die präzisere Lösung betrachteten.

    Trotzdem jetzt haben sie auch IBIS.

    Und Canon ist halt noch in der Lernphase, seit Jahren.

  • Canon wird mit anzunehmender Sicherheit einen absolut haltbaren und funktionsfähigen IBIS präsentieren. Die machten schon immer Nägel mit Köpfen und haben nicht den Kunden als Testdummy benutzt.

    Von mir aus dürfen sie ruhig ein bisschen länger Herumprobieren. Schliesslich sollte das ganze vielleicht auch mit den vorhandenen Stabilisierungen in den Optiken funktionieren.
    Wo auch immer die 5 Achsen Stabilisierung bei Canon ihren Einzug findet, sie wäre für mich kein unbedingtes „Muss“.

      • an film zu kommen ist garnicht so schwer.
        ich brauche auch keinen ibis. für die wenigen fälle in denen ich einen stabi brauche, habe ich einen im kit-objektiv.

      • Daniel …
        Ich bekomme sogar noch für meine Minolta Vectis S1 die Nexia 200 Asa APS – Filme – nicht mehr überall – aber ein paar Fotohändler freuen sich auch über Analoge Kunden und belichten noch gern aus ….
        Gruß von Gustav ….

      • gustav, daß es noch aps filme gibt, hätte ich nicht gedacht. pocket-filme erhält man nur noch abgelaufen oder „neuauflagen“ von unbekannten herstellern und auch diese sind nur schwer zu erhalten. schade, da ich meine ritsch-ratsch gerne nochmal in aktion bringen würde. 😉

  • Von Nikon auf Panapanic. Der Grund war kein Klick-Klack/Spiegelkasten mehr. Der zweite Grund war der Digitale-Sucher – so viele Möglichkeiten.
    Der dritte Grund war Zauberei, aus 300 schwupp mach 600.
    Ein Hauptgrund Bildqualität ok, bei wesentlich reduziertem Gewicht.
    Deswegen ist VF auch kein Argument mehr, die Objektive bleiben groß und schwer.

  • Was kein Hersteller schafft…

    1.) FF mit max 24MP
    2.) Kein AA Filter
    3.) 2 Kartenslots
    4.) Objektive mit guter Qualität & F2

    Fujifilm heult ja rum, Nöööö wir machen kein FF. Ok Pech, aber 26MP auf dem blöden Sensor gefallen mir nicht.

    • @ Björn Wunderlich

      Ja, Fujifilm im Vollformat, ein Traum der wohl nicht in Erfüllung geht!!! Ich bräuchte nicht überlegen, welche Kamera es wird, wenn ich vielleicht in 2-3 Jahren ins Vollformat einsteige!
      Aber bitte dann Objektive ohne Koma!!!

      Vielleicht werden deine Wünsche ja erhört: Panasonic S1; Panasonic hat zumindest im MFT-Bereich keine AA Filter!

      Hatte bisher nur Kameras ohne AA-Filter, ist schon eine tolle Schärfe; erst Panasonic GX80 und aktuelle Fujifilm XT2; mit der XT2 macht fotografieren sehr viel Spaß!