Canon Kameras

Canon: Neue Vollformat-DSLM für nur 1600$ am 14. Februar?

Spannend: Neue Gerüchte deuten an, dass Canons nächste Vollformat-DSLM nur 1.600 Dollar kosten wird! Sie soll schon Mitte Februar vorgestellt werden.

Neue Vollformat-DSLM von Canon

Vor einigen Tagen gab es bereits konkrete Gerüchte, dass Canon Mitte Februar die zweite Kamera der EOS R Serie vorstellen könnte. Es kursierte auch schon ein konkreter Name für die neue Vollformat-DSLM – Canon EOS RP nämlich. Unklar war zuletzt allerdings noch, ob es sich bei dieser neuen DSLM um eine spiegellose Vollformatkamera für Profis oder für Einsteiger handeln wird. Dass Canon an beiden Modellen arbeitet, das weiß man schon seit letztem Jahr.

EOS R für 1600$ am 14. Februar?

Nun sind neue Gerüchte aufgetaucht – und diese sprechen eindeutig davon, dass es sich bei der kommenden EOS R um eine DSLM für Einsteiger handeln wird, die angeblich zum Preis von nur 1.600 Dollar auf den Markt kommen soll. Das wäre für eine Kamera mit Vollformatsensor natürlich ein echter Knallerpreis. Auch ein konkretes Datum für die Präsentation ist schon in Umlauf, vorgestellt werden soll die Kamera nämlich anscheinend am 14. Februar 2019.

Technische Details der neuen DSLM sind noch nicht durchgesickert, es ist lediglich die Rede davon, dass die Kamera mit nur einem Kartenslot ausgestattet sein wird. Alles andere wäre aber auch sehr verwunderlich gewesen, da die teurere EOS R ja ebenfalls nur mit einem einzelnen Kartenslot arbeitet.

Kompromisse bei der Ausstattung

Man darf gespannt sein, welche Kompromisse Canon bei der Ausstattung machen wird, um die Kamera zum niedrigen Preis von nur 1.600 Dollar anbieten zu können. Mit der EOS M50 hat Canon unter Beweis gestellt, dass sie durchaus auch für wenig Geld interessante Kameras auf den Markt bringen können. Ob das bei der günstigen Vollformat-DSLM auch gelingen wird? Wir sind gespannt und halten euch auf dem Laufenden.

Ihr wollt keine News rund um die kommenden Vollformat-DSLMs von Canon verpassen? Dann folgt uns auch gerne auf Facebook oder Twitter!

Quelle: Canonwatch

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

75 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

  • Geht doch,

    dann ist der Adapter eher zu verschmerzen. Je weniger „Brimborium“ die EOS RP haben wird um so besser verkauft sie sich! Welchen Sensor sie wohl bekommen wird? Wenn sie da Daumenrad bekommt ist alles „easy“ für die Kundschaft.

    Wird sicher eine interessante Bereicherung im Vollformat Sektor.

    • …das wäre durchaus interessant, wenn sie z.Bsp. das ganze Video Gedöns weglassen würden und mal wieder eine verünftige Kamera für Fotografen rausbringen, ja, da ließe sich einiges sparen. Ordentlicher Sensor, Digic8 Prozessor, DualPixel-AF, Touchscreen und 6-9 Bilder die Sekunde, geräuschlose Aufnahmen, fertig…gekauft! 🙂

      • Sehe ich auch so. Ich möchte auch nicht für tolle Video Features draufzahlen, die ich eh nicht nutzen werde. Aber leider ist ja schon die EOS r an sich ziemlich „beschnitten“ in mancher Hinsicht, so dass ich bezweifle dass die „Einsteiger“ Variante eine wirkliche Option wird. Wobei es natürlich Klasse wäre wenn die tatsächlich bloß Video in 4k etc weglassen und sonst alles beibehalten ausser diese schwachsinnige Touchbar. Und die Rückkehr des Damenrads wäre natürlich auch Klasse. Ich möchte endlich guten Gewissens keine Sony a7 m2 gegen Canon tauschen.

      • Kriegste aber bald Zwei A 7 – 2 für eine Kleine Rrr – lieber Sinan ….
        Natürlich bei Sony kein Damenrad dazu ….
        Grins – Grins …

  • Das könnte auf jeden Fall eine Bereicherung werden, denn der Mitbewerb bietet ja nur noch ab 3000 Euro aufwärts an. Dazu noch die Gläser, macht schnell 10.000.
    Canon hat Altglas und mit 1600 Euronen darf das ein Schlager werden.

    • Der Wettbewerb bietet nur Kameras jenseits von 3.000 Euro?
      Nikon Z6? Sony A7 III? Lumix S1? Alle unter 3.000.
      Von den „alten“ A7, A7 II etc. gar nicht zu reden.

  • …kommt drauf an welche Kompromisse man in Kauf nehmen muss, also abwarten und Tee trinken.
    Was nützt mir eine preisgünstige und gute M50 (aus technischer Sicht betrachtet) wenn ich da vorne nichts „hochwertiges“ anschrauben kann 🤔

    • Doch kannst Du doch, nämlich sämtliche Canon L-Objektive passen dran. Für viele wird aber der Weg umgekehrt laufen, die haben bereits jede Menge Canon-Glasbestand und wollen eine DSLM. Für sehr überschaubare Kosten kann man mittels der M50 den Einstieg/Umstieg aus der DSLR-Welt in die DSLM-Welt vornehmen und gleichzeitig abwarten, was Canon und Drittglashersteller bis zum Jahresende noch bringen werden.

      • Thomas, da ich kein Canon Altkunde bin sieht die Welt für mich etwas anders aus 😉
        Da bevorzuge ich doch lieber Systeme die mir gleich „höherwertige“ Objektive ohne Adapter anbieten können und Canon ist dazu momentan nicht in der Lage.
        Es ist leider Canons Schwachstelle und auch nur weil sie geschlafen haben oder den Markt falsch eingeschätzt haben. Panasonic,Olympus, Fuji können es und Canon eben nicht und bei Sony könnte man bei Bedarf ohne Adapter auf die FF Objektiv zurückgreifen.

      • Das stimmt schon Mirko, das ist sicherlich momentan so, dass es für Nicht-Canon-Bestandskunden andere Alternativen gibt, die interessanter sind.

  • 1600$?
    Klingt nett, aber nur wenn es unbedingt VF werden muss! Gibt das Gründe die Abstriche in Kauf zu nehmen? Denn es muss ja immerhin ein deutlicher Unterschied zum EOS R her!
    Da würde ich doch eher zu einer kompromisslosen XT3 greifen. Da hab ich wenigstens ein komplettes System welches ich nutzen kann. Denn was nutzt denn bitte eine Einsteiger VF Kamera die kaum native Objektive anbietet.
    Naja, wenn es unbedingt VF sein muss…

  • Vermutlich werden sie den IBIS und den teuren, low-light-tauglichen, kupferverkabelten BSI-Sensor weglassen und die zehn Serienbilder auf deren fünfe eindampfen. Halt, Moment! Das waren ja alles Attribute der Einsteigermodelle von Nikon und Sony!

    Die EOS R ist ja ob ihrer Leistung, den eingeschränkten Funktionen und dem alten Sensor per objektivierbarem Benchmark und Definition eh schon ‚kleiner‘ als die Einsteigerkameras des Wettbewerbs, etwas das man halt auch mit Skintones, Menues, Dualpixel-AF und Weathersealing nicht mehr schön geredet bekommt.

    Also werden sie vermutlich den EOS 6D MkII Sensor verwursten und den elend weichen m4/3-Pseudo-4k Standard der EOS R auf 1080P/30fps sowie insgesamt auf zwei Serienbilder reduzieren(Die bessere schafft drei mit Fokusnachführung, imho). Das können die auch machen, weil das Canonfan-Narrativ sagt uns, dass heute jede Kamera ausreichend gute Bilder macht und schließlich nur noch der Fotograf der limitierende Faktor sei.

    Bin mal gespannt, wie sie sich gegen die Alpha 7 II schlagen wird, nicht gegen das aktuelle ‚Basic Model‘ A7 III, weil damit die Latte selbst für das ‚bessere‘ EOS R Modell noch viel zu hoch hängt. Darüber herrscht im Canon Lager eh noch ein anderes Narrativ oder Mem vor, nämlich dass eh nur Kulturlose ohne Spiegel fotografieren, weil unsere Bokeh-mians und andere Weinkenner ohne Prismensucher nicht wollen und auch nicht können, was bei so viel Profession und Expertise auch nachvollziehbar ist. Genies und Virtuosen sind eben schrullig und eigen, warum nicht auch fotografische.

    Das mit Canon ist ein bisschen wie mit Apple oder Tesla, sag ich immer ohne zu ermüden. Diese Marken haben es ob ihres Image – also auf dem Boden eines gewissen Herdentriebes im Volke – doch gar nicht mehr nötig, angemessen bepreist, resp. technologischen Standards genügend zu liefern. Investoren und Shareholder, also per Definition Finanzheuschrecken, sind eh nur an kurzfristiger Dividende interessiert und wenn die Preise zu niedrig und die Entwicklungskosten zu hoch sind, dann fliest auch nicht genug ab.

    Die Entwickler würden sicher anders wollen, liese man sie denn von der Leine. Die Strategen wissen aber, dass der Markt so satt ist wie die Einkommensschere immer weiter auseinander klafft und dass sich darüber die Verkaufszahlen von 35mm Amateur Kameras vermutlich rückläufig entwickeln dürften. Darüber wissen die Strategen, dass Canon gewisse Trends und Technologiesprünge fast uneinholbar verschlafen hat, auch wenn sie mit Fluorelementen und 35mm Sensoren früher selber maßgebliche gesetzt hatten. (Mit dem Fluor hatte man seinerzeit Minolta abgehängt gehabt, so wie Sony heute mit Sensoren abhängt). Also vermute ich stark, dass auch dieses Modell wieder ein Bauernfänger sein wird, das ohne große Risiken und Aufwände den Fanblock abmelken, bzw Leckverluste in Richtung bezahlbarerer, weil älterer Sony Modelle (A7 II und A7rII) zumindest verringern soll.

    Anders sieht es dann in der Nische des High End Profisegmentes aus, das bislang der 1D und der D4/5 gehört. Hier konnte Sony mit der A9 mangels schneller und langer Tüten, die gerade bei den Paparazzi, Sport- und Wildlifefotografen ein Muss sind, einfach noch keinen Stich machen. Hier wird es tatsächlich nochmal spannend. Zwar wirkt hier die Massenträgheit eines vorhandenen Objektivparks unter den Stammshootern ungleich heftiger, aber irgendwann mag man auch in diesem Segment den Spiegel ersetzen, auch weil der Bildaufbau und die Reaktionszeiten moderner EVF-Sensor-Prozessor-Gespanne, anders als bei der unmöglich trägen EOS R, bald keine Wünsche mehr offen lassen sollte.

    • Einsteiger Kameras haben etwas wichtiges, sie befriedigen das Kunden Ego! Bei Canon kommt noch ein riesiger „alter EF“ Objektiv Park dazu der den preiswerten Einstieg mit Adapter in das Vollformat ermöglicht. Gleichzeitig investiert der neue Spiegellos Kunde in ein zukünftiges System das er sich gerade noch leisten kann.

      Ob das sinnvoll ist sei dahingestellt. Wenn ich die Sau-schweren, über-motorisierten, Benzin fressenden SUV mit einer Person besetzt morgens in die City stauen sehe frage ich mich nach dem Sinn, kann aber keinen finden. So sehe ich auch die Vollformat Sucht!

      Wahrscheinlich haben die Canon Strategen genau analysiert wie das Angebot EOS-RP aussehen muss um ein Erfolg zu werden. Die Mitbewerber werden mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis geschlagen, nicht mit technischen Schmankerln, das funktionierte schon des öfteren.

      Ich bin mal gespannt.

      • Völlig richtig Alfred, sehr vielen Hobbyfotografen kommt es nicht auf die ähnlich einem Kartenquartett Vergleiche der Spezifikationen der Kameras an. Die Kamera soll schlicht und ergreifend robust, günstig und funktionssicher sein und es sollen gute Bilder hinten heraus kommen. Genau das schaffen einige der Canons trotz aller Unkenrufe. Genau deshalb ist die M50 ein Verkaufsschlager, obwohl sie in keiner Spezifikation absolute Spitze ist. Die M50 hat einen super funktionierenden AF, ist vergleichsweise sehr günstig und die JPEGs entsprechen dem Geschmack vieler. Voilà, und fertig ist ein Verkaufsschlager, obwohl das native M-Objektivangebot mau ist. Ob man dann bei den RAWs anderer Kameras aus den Schatten noch einen Funken mehr herausholen kann oder nicht, wen interessiert das, wenn man ohnehin vor allem JPEGs anfertigt und nicht stundenlang vor PS oder LR sitzen will, um die Bilder zu optimieren? Genau dieses Muster könnte für Canon auch im VF-Bereich funktionieren.

      • Thomas,
        naja die M Serie ist im Großen und Ganzen sehr „preisbewusst“ gestaltet, da fehlen der R Serie irgendwie noch die „preisbewussten“ Objektive für den „einfachen“ Hobbyisten. Interessant könnte die Kamera werden für Leute die lieber in Glas investieren und auf den technischen Schnickschnack schei…en, für Landschaft oder Portrait Fotografie benötigt man nicht den schnellsten AF oder 30 Bilder pro Sekunde. Mal schauen wo Canon den Rotstift ansetzt, wenn überhaupt an diesem Gerücht was dran ist 🤔

      • Mirko, das Muster, das Canon bei der M-Serie erfolgreich anwendet besteht darin, dass man mit einem einwandfrei funktionierenden Adapter sämtliche EF/EF-S-Objektive auch an den günstigen M-Bodys verwenden kann und damit vor allem Bestandskunden einen sehr günstigen Einstieg in den die DSLM-Welt ermöglicht. Da aber Canon auch einige günstige und trotzdem gute EF-Objektive hat, kann man auch als Neukunde einen günstigen DSLM-Einstieg vornehmen. Es gibt zwar qualitativ bessere Alternativen, aber die sind fast alle auch gleich teurer.

        Was ich meine ist, dass Canon das gleiche Muster auch im VF-Bereich anwenden könnte. Ein vergleichsweise günstiger DSLM-VF-Body zusammen mit dem guten Canon Adapter könnte Canon-DSLR-Bestandskunden dazu bewegen vergleichsweise kostengünstige und nach und nach ins DSLM-Lager zu wechseln. Man schafft sich zunächst den günstigen Body an, benutzt seine EF-Objektive weiter und schafft sich erst nach und nach R-Objektive an. Ich vermute sehr viele Kunden kämen mit dem anfänglichen Kompromiss angesichts der geringen Kosten zurecht. Bei weitem nicht alle stellen auch an eine VF keine professionellen Ansprüche und lehnen Adapter ab. Bei der Menge an an Canon-DSLR-Bestandskunden ist das jedenfalls ein riesiger Markt, den Canon hiermit ansprechen könnte.

      • Hallo an Euch Drei ….
        Sony hat die A 7 – 3 als Einsteiger VF gelistet für über 2200 Mark und der Preis geht neuerdings schon 300 Euro runter …
        Darunter gibt’s noch ne Einsteiger A 7 – 2 für 1000 Mark
        und ne Einsteiger A 7 für 700 Mark …
        Die Canon wird wohl auch kein volles Metallgehäuse sowie keinen Stabi haben – also warten wir erstmal ab wie die Ausstattung für die 1600 Euro aussehen wird ehe jetzt schon der Stab gebrochen wird …
        Ich finde so eine günstigere Vorstellung wertvoller für Canon als schon wieder Hochpreisiges …
        Nur wenn Sony die bald Ein Jahr alte A 7-3 weiter im Preis senken wird – womit ich auch rechne – dann wird die neue Canon doch recht gute „Innereien “ haben müssen um vergleichbar zu sein …
        Das sind aber noch alles ungefangene Fische – lassen wir uns überraschen …
        Und ein richtiger Canon Fan mit guten alten Linsen bleibt sowie so bei seiner Marke – warum auch nicht …
        Wichtig ist doch im Augenblick das erstmal überhaupt bei Canon etwas an Kameras für ALLE auf den Tisch kommt und ihre Kundschaft mit VF – Spiegellos anfangen können – anders war es damals mit mir und Sony auch nicht – mit der Zeit kommt das schon alles in Fahrt ….
        Und allen Pipapo braucht man auch nicht gleich – schaut euch meine alte A 7 an – auch ohne großen Schnick Schnack – das war auch meine „Adaptiermaschine“ damals …
        Und ist auch man gerade gut 4 Jahre her …
        Aber heute muss ja alles nur das Beste sein – Geld spielt keine Rolle – Verzeihung, natürlich muss das Beste auch noch billig sein – sonst taugts erst recht nichts ….…
        Wer sich hier als Sparsamer outet dem geht’s auch so wie den „Billigen“ Kameras …
        Und mit der Sensorgröße sinkt das Ansehen …
        Aber ehe ich wieder ausschweife wünsche ich Euch eine gute Nacht …
        Es grüßt Euch Gustav ….

      • Guten Morgen Gustav,
        zur Größe bzw. Sensorgröße zitiere ich mal den Fotografen S. Hirschner
        „Ich punkte bei meinen Kunden mit Leistung und Professionalität – das Angeben überlasse ich den Amateuren. Wenn ich partout Eindruck schinden möchte oder muss, nehme ich die Fuji GFX.“
        📸

      • Ja …. Morgen Mirko ….
        Da denke ich an das Bild einer jungen Frau – mit Zwei „Boliden“ (natürlich Kameras) – vor der Brust , die letztes Jahr die Konfirmanden vor der Kirche ablichtete – ich erstarrte regelrecht vor Ehrfurcht vor dem Anblick …
        Dieser hat sich unauslöschlich bei mir eingebrannt und wenn ich daran denke dann ärgere ich mich immer ein wenig das ich die geschenkte Dx 1 nach der Reparatur verkauft habe …
        Aber was solls – auch mit so einem „Werkzeug“ werde ich hier als Landwirt nicht für voll genommen – also lassen wir alles beim Alten …
        Evtl könnte ich ja mit dem „Holzkasten“ meines Großvaters – der eingepinselt mit Holzwurmschutz und eingeöltem Balgen in einem Karton in der Werkstatt auf meinen Tod wartet – da Ihn mein Clan schon lange mit dem Sperrmüll entsorgen wollte – hier im Forum noch etwas angeben , aber da er nie mit den heutigen ISO – Leistungen mitkommt lasse ich es lieber ….
        Sonst müsste ich evtl Dich fragen ob Du nicht eine Schummelsoftware von Fuji bereit hast die ich einsetzen könnte um das Endergebnis etwas zu frisieren …
        So – jetzt muß ich aber mit dem „privaten Müll“ aufhören, sonst habe ich gleich wieder ein Problem mit dem „Proplem“ …
        Einen wunderschönen Tag wünscht Dir Gustav …
        Der mit den kleinen Sonys …..

  • Ich warte ja schon lange auf einen würdigen 7D M2 Nachfolger, bin mal gespannt ob sie das in der DSLR Linie noch fortführen oder den als R Version nachlegen.Den Adapter würd ich akzeptieren.
    Die Framerates sollten bei Mirrorless ja ohne Probleme machbar sein, nur beim AF scheint es wohl noch zu hapern …

  • Das wird bestimmt eine 6dii als DSLM. Also eine Kamera die für den Preis okay sein wird. Würde mich dann nicht wundern wenn sie a7 iii um 200-300€ im Preis fällt.

  • Wenn’s denn so kommt, wäre das ein kluger Schachzug von Canon, um die „Lufthoheit“ über den Märkten auszubauen: Angebote für die dslr-affinen Profis mit der „R“ (mit vielleicht besserem Sucher Angriff gegen Sony), für Semi-Profis und fortgeschrittene Amateure die „neue R“ (Angriff gegen fuji mit größerem Sensor und vielleicht geringerem Rauschen) und die M für den breiten Markt der Amateure, kompakt wie Oly, aber mit größerem Sensor.
    Interessant nur, dass „Canonrumors“ die Meldunng bisher nicht aufgegriffen hat… vielleicht doch ein sehnsuchtsvoller fake…

    • „und die M für den breiten Markt der Amateure, kompakt wie Oly, aber mit größerem Sensor.“

      nur das ich bei Olympus zwischen Einsteiger bis Pro Objektiven wählen kann, da ist Canon noch gaaaanz weit entfernt von.
      Also mich, Amateur, sprechen die Objektive der M Serie überhaupt nicht an 😉

      • stimmt: die Objektive sind nichts – die haben mich bisher davon abgehalten, in das System einzusteigen. Aber es kann ja noch werden!

      • Winfried,
        schwer zu sagen wie der Weg Canons aussieht. EF bzw EF-S wird über kurz oder lang sterben.
        Falls Canon auch bei EOS R den kleineren Sensor mit einführt, warum dann noch M ? Oder Canon bietet auch bei der „M“ Semipro (inklusive Optiken)mit an 🤔

      • @Mirko: ja, die oft verschlungenen Wege der Konzernpolitik weiß man nicht, aber die richten sich am allerwenigsten nach den Wünschen von Foto- oder Technikbegeisterten in diesem und anderen Foren, sondern nach Kosten und Erlösen für Entwicklung, Produktion und Angebot der Geräte. Das mag man bedauern, darüber lamentieren und schimpfen – aber man ändert es dadurch nicht. Warum sollte Canon denn eine R-Camera mit APSC-Sensor und den entsprechenden Objektiven entwickeln? Für das Format haben sie doch die M-Serie und die kann auch durch weitere Camera-Modelle und vor allem Objektive aufgewertet werden. Die wechselseitige Adaption von R- und M-Objektiven ist wohl nicht möglich, weil die ein um 1 oder 2 mm unterschiedliches Auflagemaß haben (darauf haben die Ingenieure bei der Entwicklung der M wohl nicht geachtet…).

  • Bei allem Guten an dieser Nachricht sollte aber nicht unerwähnt bleiben das Sony auch davon wohl Bescheid wusste und parallel zu dieser neuen Kamera den UV Preis der A 7- 3 jetzt um 200 Dollar auf jetzt 1800 Dollar ermäßigt hat …
    Und da geht nach einem Jahr noch mehr und so wird Canon es doch nicht so leicht haben preisbewusste Neueinsteiger zu überrumpeln – wenn die die „Innereien“ vergleichen …
    Es wird beim VF interessant bleiben – hoffentlich kommt sowas beim Halbvormat auch mal ….

    • Servus Gustav

      apropos „Innereien“. Wenn ich die meinigen mit geschnittenen Haaren, geduscht, das alte Spielzeug frisch gewaschen in der Sonntags Lederhose präsentiere macht das noch was her. Das Gesamtkonzept muss stimmig sein, nur genauer hinsehen darf keiner.

      Die großen Hersteller Canon, Fuji, Nikon, Panasonic, Sony werden alles machen um im Geschäft zu bleiben. Kurzfristig mit den Preisen reagieren, mittelfristig technisch aufpolierte, schon vorhandene Mittelklasse Geräte bringen und sich längerfristig mit sinkenden Verkaufszahlen beschäftigen müssen.

      Olympus, Pentax, Leica haben eher Manufaktur ähnliche Strukturen die ihnen das Überleben erleichtern. Sie haben sich bereits auf die Situation eingestellt.

      Canon hat einige Modelle im Programm die normale Kundenwünsche befriedigen, dazu gesellt sich jetzt die EOS-RP. Anscheinend funktioniert das auch ohne „Supertechnik“ weil die wenigsten Kunden in Grenzbereichen fotografieren.

      Für das Image der Firma Canon sorgen die Profi Boliden, das ist für die Verkaufszahlen bei den Hobbygeräten wichtig. Und schon funktioniert das Geschäft.

    • Guten Tag Alfred …
      Du bist ein wahrer Kenner deiner Scene ….
      Da sieht man womit Du Dein Geld verdient hast …
      So wie Du den augenblicklichen Zustand der Fotobranche siehst sehe ich es auch – nur ich kann es leider nicht so gut „Fachlich“ ausdrücken da doch sehr viel „vom Lande“ in mir steckt ….
      Da kann ich mich noch so viel anstrengen , ich werde immer ein Hobbyfotograf bleiben – gelernt ist gelernt – da geht nichts drüber und die nötige Weitsicht lernt man so wie Du zusätzlich auch noch so nebenbei …
      Wenn ich hier mal meinen fotografischen Senf zum Thema geben will schweife ich immer schnell zu meinem Metier ab von dem ich mehr verstehe …
      Einen schönen Sonntag wünscht Dir Gustav …
      Ohh …
      Schnitzel ist fertig – jetzt aber ran ….

  • Für alle, die nicht fixiert sind auf die Marke oder die Sensorgröße:
    Panasonic G9
    Preiswert.
    Kann alles, was eine Canon R können sollte, seit Jahren.
    Schnell, photooptimiert und mit erstaunlichen Videofähigkeiten.
    IBIS gibt’s sowieso.
    Für EF Objektive findet sich sicher ein Adapter, der AF und IS überträgt.

    • Dies könnte ein guter Schachzug von Canon sein – bezogen auf die eigene Klientel. In Zeiten eines schrumpfenden Fotomarktes heisst es nicht nur technisch innovativ zu sein.

      Mal sehen, ob aus diesem Gerücht etwas greifbares wird. Für mich wäre es durchaus interessant. Ich würde diesen Body zusammen mit dem RF 1.8/35mm kaufen. Dazu meine jetzigen Linsen 1.4/50mm, 4.0/17-40mm EF 4.0/70-200mm mittels Adapter weiternutzen. An APS-C waren diese bisher etwas „oversized“.

      Denkbare Alternative wäre auf der APS-C-Schiene ein neuer, besserer EOS-M-Body plus dem 1.4/32mm. Hier ebenfalls die Weiternutzung der oben genannten Linsen.

      Es bleibt jedenfalls interessant, spannend – und teuer 😉

      • …laut GFK sank der Absatz von Digitalkameras im ersten Halbjahr um 8% im Vergleich zum Vorjahr ABER Premiummodelle erzielten ein Umsatzplus von 90% und machten 45% des Gesamtumsatzes aus.
        Desweiteren,

        „Die zunehmende Nachfrage nach High-End-Kameras kann den Abwärtstrend in der Fotoindustrie aktuell bremsen. Dies gelingt jedoch nur mit Produkten, die das passende Ausstattungspaket mitbringen. Ein großer Sensor allein reicht nicht mehr aus, um Markterfolg zu garantieren.“

        „Der Trend zu High-End-Fotoausrüstungen zeigt sich auch bei Objektiven. Weltweit wurden im ersten Halbjahr 2018 Objektive im Wert von mehr als einer Milliarde Euro verkauft. Besonders beliebt sind aktuell Objektive für spiegellose Systemkameras, deren Umsatz um rund 25 Prozent zulegte.“

        (Quelle:GFK)

      • Du hast die Branche im Blick Mirko.

        Die Konzerne sehen es global, da passt die Gewinnspanne wieder. Ob wir in der EU mit unseren Wünschen an die Fotoindustrie etwas bewegen wage ich zu bezweifeln.

        Der weltweite Trend nach Spiegellos wird bedient, wir dürfen kaufen was da kommt. Canon versucht mit der preiswerteren EOS RP den Kunden in das Vollformat zu holen. Neueinsteiger haben das Kit Objektiv und kaufen das längere R Zoom dazu, der Bestandskunde hat den Adapter und kann endlich durch einen elektronischen Sucher sehen.

        Die Rechnung geht auf!

      • Mirko, das ist ja kaum verwunderlich, nachdem die Hersteller praktisch unisono in letzter Zeit nur den Premiumbereich erneuern und den Anfänger-/Hobbyfotobereich vernachlässigen. bzw gar nicht mit neuen Modellen bedienen. Der Kaufanreiz im unteren Preissegment ist zumindest für jene Fotografen gegen Null, die eine Ausrüstung aus den letzten Jahren bereits besitzen.

      • Thomas,
        Canon hatte doch Anfang 2018 gleich 3 Einsteiger DSLR Modelle vorgestellt, nur leider kauft diese fast keiner mehr.
        Und Du hast Recht, die Semipro APS-C Fotografen gucken momentan bei Canon in die Röhre, egal ob DSLR oder eben DSLM.
        Welche Möglichkeiten haben diejenigen, upgraden auf EOS R, warten auf eine EOS R mit APS-C Sensor oder eben abwandern.

      • Mirko,

        Canon hat ja dafür immerhin zumindest die M50 und zwar im APS-C-Bereich und die scheint sich wie geschnitten Brot zu verkaufen. Das ist aber auch meiner Ansicht nach zu wenig, insofern hast Du was Canon betrifft recht.

        Aber was haben Sony und Nikon im Einsteiger-DSLM-Bereich 2018 eingeführt? Nikon scheint Probleme zu haben, sich gleichzeitig auf mehrere unterschiedliche Kameras konzentrieren zu können. Die haben momentan rein gar nichts Aktuelles im DSLM-APS-Bereich. Gut, das dürfte der Grösse und den finanziellen Verhältnissen bei Nikon geschuldet sein. Aber Sony, die scheinen sich momentan voll und ganz auf den Premiumbereich zu konzentrieren. Auch die halbgare A6400 spricht dafür, die kaum etwas Neues gebracht hat. Auch Olympus, Panasonic und Fuji haben nur halbherzige Neuerungen im Einsteiger-/Hobbybereich gebracht und konzentrierten sich 2018 voll und ganz auf den Premiumbereich. Für mich war das Jahr 2018 das Jahr des Premiumbereichs und genau das spiegelt sich anscheinend auch in den Verkaufszahlen wieder.

    • Mal schauen welche Strategie Canon 2019 fährt,
      -Priorität EOS R System
      -Ausbau FF Kameras (DSLM)
      -erweitern von Objektiven mit hoher Rentabilität

      DSLR wird wohl auf der Strecke bleiben und von APS-C ist auch nichts zu lesen. der Wettbewerb um FF DSLM hat begonnen, 1500$ sind schon eine Kampfansage (wenn es stimmen sollte) Sony wird darauf reagieren nur wie wird Nikon darauf reagieren 🤔 Für mich der Finanzschwächere Kamerahersteller der FF DSLM Anbieter und auch noch der einzige Hersteller ohne DSLM mit kleineren Sensor (Brot&Buttergeschäft) Wird spannend werden…

  • Wahrscheinlich hat Canon noch eine ganze Menge von den ungeliebten Sensoren der EOS 6D MK II rumliegen und die müssen jetzt verwurstet werden. Da kann man den Einsteigern, die glauben das man nur mit VF richtige Bilder machen kann, mal wieder tüchtig in die Tasche langen. Ich bin da eher wie viele andere hier der Meinung, dass man mit hundert Euro weniger besser zu der ehrlichen und bestens ausgestatteten Fuji X-T3 greift.

    • Sehr schön, da ist noch überhaupt nicht bekannt, ob überhaupt eine neue VF-DSLM von Canon auf den Markt kommt, geschweige denn, welche Spezifikationen sie haben wird, aber bestimmte Leute sind schon der Meinung, dass man zur „ehrlichen“ X-T3 greifen sollte. Es fällt schwer, so manchen Beitrag ernst nehmen zu können. Mit Diskussion hat das eigentlich nichts mehr zu tun, eher mit massiven Vorurteilen.

      • wahre Worte, Thomas
        von Sachlichkeit ist man weit entfernt
        das ist hier mehr ein konspirativer Treffpunkt für Canon-Hater 😉

      • Bei der „ehrlichen“ XT3 werden bei Tests die ISO Werte immer bei Tageslicht hoch geschraubt und siehe da,was für ein tolles Ergebnis,kaum Rauschen bis ISO 6400. Macht das selbe mal in einem dunklen Raum…vernichtend!

      • Man darf nicht die ISO-Werte von Fuji so einfach mit denen anderer Hersteller vergleichen. In verschiedenen englischsprachigen Foren wird hierzu von „Fuji Cheat“ (Fuji Betrug) gesprochen: ISO ist weniger stark als ASA in der analogen Fotografie normiert; ausgehend von der Grundenmpfindlichkeit eines Chips (zwischen 180 und 240 ISO) rechnet Fuji die Werte anders hoch als etwa Canon. Es heißt, Fujis 6400 ISO entsprechen etwa 2500 bis 3200 bei Canon, so kann Fuji mit scheinbar besseren Rauschwerten angeben. In einem Fuji-Forum hat jemand einen shitstorm geerntet, als er über einen Test-Vergleich zwischen einer Fuji Kamera und einem Handbelichtungsmesser entsprechendes berichtete.

      • Das ewige Thema ISO!

        Kurz und knapp: Gutes Licht gute Bilder, kaum Licht, kein Kontrast, keine Farben, viel rauschen. In der Steinzeit wurde ISO als ASA bezeichnet das Rauschen als Filmkorn.

        Jeder Sensor hat eine Grundempfindlichkeit. Das Bildsignal wird einfach mit einem Algorithmus verstärkt (hochgerechnet), somit auch alle Sensor Fehler verstärkt.

        Deswegen werden Lichtstarke Objektive angeboten, so das das Rauschen auf einen „späteren“ Zeitpunkt verschoben wird. Selbst wenn die Bilddatei bei schwachem Licht nicht rauscht sind trotzdem Kontrast und Farbigkeit dahin.

        Dann liest der Foren Besucher von „scheiß Kameras“ und das A oder B besser wäre.
        Ich würde eher den Benutzer als nicht informiert sehen. Hart ausgedrückt der Fotograf ist Scheiße wenn ihm das passiert! Physik lässt sich nicht überlisten.

        Ich mache 98% meiner Bilder im Normalbereich und für die restlichen 2% verwende ich ein Stativ/Licht und moderate ISO Werte.

        Das hat zwar nur indirekt mit der eventuellen neuen EOS RP zu tun. Mal sehen welchen ISO Bereich der verwendete Sensor vernünftig abdeckt.

  • Interessant finde ich ja folgende Aussage bzw. Erkenntnis von Canon,

    „Herr Mitarai bestätigt, daß besonders spiegellose Systemkameras deutlich zugelegt haben, dies jedoch auf Kosten herkömmlicher Spiegelreflexe“
    (Quelle:cameracreativ.de)

    Bekanntlich schrumpft der Kameramarkt ja nicht erst seit letzter Woche, es ist auch nicht erst seit letzter Woche bekannt das im „schrumpfenden“ Markt der Anteil DSLR sich immer verkleinert und der von DSLM stetig wächst.
    Da nun Hersteller wie Panasonic,Olympus,Fuji,Sony keine DSLR Kameras im Programm hatten konnten sie somit nichts verlieren sondern nur dazu gewinnen. Eine späte Erkenntnis seitens Canons….

  • @Winfried
    Aha das wusste ich nicht,wieder was dazu gelernt. Mir ist ja auch mittlerweile klar,dass mit bestimmter Software das Proplem anscheinend gut einzugrenzen ist
    Man muss halt bei Fuji etwas mehr bedenken wenn man sich eine zulegt. Schöne und logische Kameras bauen sie ja,mich hat halt die Bildqualität immer etwas erschreckt. Aber lassen wir das Thema,sonst bekomme ich wieder Ärger mit meinem Freund Mirko. Wer weiss,vielleicht besorge ich mir nochmal eine Fuji,lasse mich aber zuvor von Mirko unterrichten damit ich alles richtig mache. 🙂

  • Wenn man die vielen Beiträge innerhalb kürzester Zeit sieht,
    merkt man schon, dass Canon polarisiert. Irgendetwas scheinen sie also immer richtig zu machen 🙂

    Der Preis? Nikon lag mit deren D600/610 damals auf gleichem Level. Ist also nicht sehr ungewöhnlich und zu Jubelarien hinzureissen. Ich bin auch der gleichen Meinung wie der Autor Mark, Canon hat bewiesen, dass es auch Preis/Leistungsgerecht geht.

    Ich schliesse mich auch der Meinung an, dass man auf Video bei einer kommenden „R“ gerne verzichten könnte,- wo fast jedes Smartphone schneller bzw. unkomplizierter aufgestellt ist. Und dann, sollte die Fotokiste sogar noch günstiger sein.
    Wohl wird sich die „R“dann preislich aber zu sehr an die EOS-D Teile annähern.
    Und „ohne Video“ wird wohl auch nicht passieren weil Canon schon so lange dabei ist. Ist auch nur Software auf kleinem Raum und das haben schon vor mehr als zehn Jahren die IXUS-Teile perfekt gemeistert.

    Ich bin der Meinung, Canon braucht keine Nische sondern den Massenmarkt im wesentlichen – und ein paar sehr gute Profigeräte wie gehabt. Da wird nach wie vor die Zuverlässigkeit und Produktionserfahrung ausschlaggebend sein.

    Canon? Find ich gut 🙂

    • …ich ergänze nochmal schnell die dazugehörigen „elektronischen Schaltkreise“ in Bezug zur „Software“ bei Video und die „vernünftigen Preise“ im Verhältnis zur „Zuverlässigkeit und Produktionserfahrung“. Damit werden sie immer Konkurrenzfähig bleiben. Zumal die Preise sich innerhalb eines Jahres erfahrungsgemäss immer auf ein vernünftiges Mass reduzieren.
      Davon konnte sogar SONY lernen. Wobei die ja mit ihren anderen Sparten (z.Bsp Filme) dick im Geschäft sind und sich um Finanzen Null Sorgen machen müssen.

  • noch ein lebenspraktischer Hinweis für alle, die ein wenig aufs Geld achten müssen oder wollen (gilt für alle Anschaffungen von Geräten aus Japan): vielleicht abwarten, wie sich das neue Freihandelsabkommen EU-Japan auswirkt, ob in Japan produzierte Geräte durch wegfallenden Zoll hier billiger werden (weiß aber nicht, ob auf Cameras bisher überhaupt Zoll erhoben wurde, auf Mobiltelefone jedenfalls nicht).

    • Ach Winfried ….
      wenn ich mir die düstere Stirn „unseres“ Finanzministers so ansehe – haben wir mal nicht mehr viel Geld in der Tasche wenn es mal soweit ist das die billigen Kameras von Japan hier ankommen …
      Es wird bald wohl so sein für die schlechten Zeiten zu sparen als das Geld in neue Kameras zu versenken ….
      Mich schauderts schon wenn ich daran denke das mit „Tauschen“ mal wieder bezahlt wird …
      Eine VF – DSLM für 1 Morgen Ackerland …
      Eine fette Gans für ein Standard – Zoom ….
      Mit Zukunfts – Überlegungen grüßt Dich Gustav …

      • Upps …
        ich meine natürlich den deutschen Finanzminister – ehe hier Zweifel an „meinem“ Finanzminister auftauchen – weil ich ja bei meinem „privaten Müll“ manchmal „uns“ sage ….

    • ……. und angeblich leider nur 5 fps, schnell ist jedenfalls anders. Da ich ohnehin nur selten eine höhere Bildrate benötige und diese meine mFT liefert, könnte ich das verschmerzen. Sollte sich der Preis bestätigen, fände ich deshalb diese neue Canon VF-DSLM für mich sehr interessant, vorausgesetzt, der Sensor (angeblich der gleiche wie in der EOS R) liefert eine gute BQ auch bei Schwachlicht und der Dual Pixel AF (der laut canonrumors 0,05 sec schnell) sind gewohnt zuverlässig und schnell. Ein Adapter stört mich nicht, wenn ich zumindest vorerst meine EF-Objektive weiter verwenden und den Umstieg von VF-DSLR auf VF-DSLM nach und nach vornehmen könnte. Sollte Canon tatsächlich mit dieser angeblich hohen „Schlagzahl“ R-Objektive auf den Markt bringen, stünden ja sehr bald native Objektive für die neue Canon zur Verfügung, hoffentlich nicht nur extrem hochpreisige Objektive. Aber vorerst warte ich sowieso erst einmal ab, ob sich bei Canon im APS-DSLM-Bereich etwas ergibt. Es riecht ja förmlich danach, denn es ist kaum zu glauben, dass 80D und 7D ohne DSLM-Nachfolger bleiben werden…..

      • Habe ich etwas Gegenteiliges behauptet? Falls ja, dann war das nicht meine Absicht. Ich habe schlicht und einfach keine Ahnung, ob Canon die M-Serie mit höherwertigen Kameras fortführt oder ob Canon die Zukunft für höherwertige APS-Kameras eher beim RF-Bajonett sieht? Ich sehe auch keine Anzeichen, dass sich Canon für die eine oder die andere Lösung entscheiden wird.

      • Nein, Mirko, ich traue es mich angesichts der kameratechnischen Aufrüstung hier kaum auszusprechen, ich habe die erste 6D ……. Ich kann aber versichern, auch wenn man mir dies nicht glauben mag, man kann mit dieser tatsächlich Fotos anfertigen, sogar solche, bei denen die Lichter und Schatten nicht absaufen !!!!!

  • nochmal P.S.: der Preis ist natürlich noch ohne Steuern (und ggf. Zoll). 1300 USD = 1140 € plus 19 % MWSt = 1400 €. Nach vier Monaten geht das dann auf 1200 runter.

  • Man muß es immer wieder betonen: Sony hat gegenüber den Konkurrenten einen jahrelangen Vorsprung und dominiert den Chip-Markt. Canon weicht auf den Amateurmarkt aus, wo es mit weniger anspruchsvollen Geräten über die Preisgestaltung wettbewerbsfähig ist. Bei professionellen Ansprüchen wird der Marktführer noch lange auf der Durststrecke sein. Mit dem ersten schnellen R-Entwurf ist es nicht einmal gelungen, in etwa die hervorragende Bedienstruktur der EOS-Legende auf das neue System zu übertragen. Dabei besteht überhaupt kein Zwang zur Miniaturisierung – wie Panasonic gerade vorführt. Da die technischen Features der R zwangsläufig enttäuschen mußten, sehe ich im Profi-Segment auf längere Perspektive keine Kaufargumente für Canon. Obwohl auch die SONY-Modelle angreifbar sind. Ein reduziertes Bending gibt es nur bei der A9. Kein Modell ist wetterfest und das Rändelrädchen am Gehäuserand kann auch in der 3 (!) Generation nicht gesichert werden. Eine intuitive Menüführung wird es nicht mehr geben und von der Variationsvielfalt der verschiebbaren AF-Felder einer Canon Mark IV kann man nur träumen. Ich weiß, man hat eine größere aktivierbare Fläche……. Warten wir mal ab, wie sich Panasonic entwickelt. Im übrigen traut sich kein Hersteller an einen Global Shutter. Warum nicht?

    • Stimmt, Sony dominiert den Chip-Markt. Doch leider können sie keine Kameras bauen, die die Garantiezeit überleben. Und nach 3 Jahren gibt es vermutlich gar keine Ersatzteile mehr, vom lausigen Service will ich ja gar nicht reden. Sony ist höchstens für Indoorfotografie geeignet oder für Schönwetteramateure.

      Profis fotografieren nach wie vor mit Canon oder Nikon, alle anderen sind Nischenplayer …

      • Ja, glaube und sehe ich täglich. Wer Outdoor fotografiert und Profi ist und/oder auf robuste und zuverlässige Kameras wert legt, fotografiert mit Nikon oder Canon, mit Sony nur sehr wenige und mit den anderen gar nicht. Bei Wildlife und Sport ist es noch krasser.