Canon Kameras

So teuer wird die Canon PowerShot G1 X Mark III

Der Preis der Canon PowerShot G1 X Mark III wurde geleakt! Wie erwartet wird die neue High-End-Kompaktkamera alles andere als günstig werden.

Präsentation der G1 X Mark III in Kürze

Die PowerShot G1 X Mark III wird voraussichtlich die letzte Kamera Neuheit sein, die Canon im Jahr 2017 vorstellen wird. Die Präsentation der neuen High-End-Kompaktkamera soll noch im Oktober stattfinden und in den letzten Tagen und Wochen sind bereits jede Menge interessante technische Daten durchgesickert.

Highlight der Canon G1 X Mark III wird höchstwahrscheinlich der mir 24,2 Megapixeln auflösende APS-C-Sensor werden. Teure Kompaktkameras kommen normalerweise „nur“ mit 1-Zoll-Sensoren daher, die G1 X Mark III wäre also eine der wenigen Kompaktkameras mit einem besonders großen Sensor – was natürlich Vorteile in Sachen Bildqualität mit sich bringt. Außerdem soll Canons neue Kompakte mit dem DIGIC 7 Prozessor, einem Touchscreen, einem wetterfesten Gehäuse und einem integrierten EVF daherkommen.

Preis der neuen Kompaktkamera

Das sind technische Daten, die sich definitiv sehen lassen können, weshalb viele auch schon vermutet haben, dass die Canon G1 X Mark III nicht ganz billig werden wird. Das scheint sich nun zu bestätigen, denn die stets exzellent informierte Webseite Nokishita berichtet, dass der Preis der neuen Kompaktkamera bei 1.299 Dollar liegen wird. Zudem soll es auch ein wasserdichtes Gehäuse mit der Bezeichnung WP-DC56 geben, welches 499 Dollar kosten soll.

Wenn die G1 X Mark III in den USA 1.299 Dollar kosten soll, dann müssen wir uns in Deutschland auf einen Preis von knapp 1.500 Euro einstellen. Das ist schon eine ordentliche Hausnummer für eine Kompaktkamera. Vor allem weil die bisherigen Gerüchte zum Objektiv nicht allzu berauschend aussehen, hier soll es sich nämlich nur um ein wenig lichtstarkes 24-70mm f/2.8-5.6 handeln. Das könnte – vor allem bei diesem Preis – für viele ein Grund sein, die Kamera nicht zu kaufen.

Würdet ihr die G1 X Mark III für knapp 1.500 Euro kaufen, wenn sich die bisherigen Gerüchte zu den technischen Daten bewahrheiten?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

23 Kommentare

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  • Wie soll eine Kompaktkamera mit APS-C Sensor denn ein lichtstarkes Zoomobjektiv haben können und dabei gleichzeitig kompakt bleiben?!
    Und nein….für +/- 1500 Euro würde ich die Kamera nicht kaufen.
    Dann lieber eine EOS M5 mit 15-45 zum wesentlich günstigeren Preis

  • Habe für meine G1X Mark I 730€ bezahlt. Jezt das doppelte dafür ausgeben? Die spinnen doch. Die meinen auch, wenn die Umsätze nicht mehr stimmen, müssen wir die Preisschraube richtig andrehen, damit das Geld wieder reinkommt. Canon, nicht mit mir.

  • Also der angegebene Preis ist definitiv zu hoch um wirklich erfolgreich zu sein und wird auch nicht lange bestand haben. Was ich allerdings interessant finde ist, dass es die Möglichkeit gibt ein professionelles wasserdichtes Gehäuse zu einem halbwegs vernünftigen Preis dazu kaufen zu können. Für DSLR’s gibt es solche erst ab 3’500.- aufwärts.
    Zur Lichtstärke des Objektivs, da muss man erst abwarten wie die Abbildungsleistung ist, lichtstark = gut, lichtschwach = schlecht stimmt so nicht. Siehe 50mm f/1.4 vs 50mm f/1.8 oder 85mm f/1.8 vs 50mm f/1.2! Und selbst gute lichtstarke Objektive haben ihre beste Abbildungsleistung in der Regel bei f/4 – f/7.1.

      • Objektive haben gar keine Regel.
        Die Abbildungsleistung wird heute mehr denn je in Richtung Offenblende angestrebt und bei 1-2 Stufen Abblenden können an den Bildrändern noch leichte Reserven zu sehen sein.
        Was allen Objektiven fehlt, die lichtschwächer als f:4.0 sind – ist das kreative Potential.
        Das bezogen auf Kleinbild – bei APS-C sollte schon mindestens f:2.8 zur Verfügung stehen (solange es kein Super-Tele ist).

      • @ Cat – natürlich haben Objektive keine Regel – aber physikalische Gesetzmässigkeiten, denn sonst gäbe es die Eierlegendewollmilchsau schon lange. Das kreative Potential kann man übrigens auch durch andere Dinge (Abstand, Belichtung, ISO, Objekt, etc.) ausschöpfen. Und wenn ich das richtig gelesen habe fängt die Lichtstärke bei f/2.8 an – also alles Gut! Im Übrigen, wenn die Kamera alles könnte was die User so wollen, dann bräuchte es keine Hightech Kameras mehr. Und dieser Freistellungswahn,- den man – wenn man es beherrscht – auch locker mit Adobe hinbekommt ist doch unter f/2 absolut unbrauchbar, ausser man fotografiert ein Blatt Papier. Alles unter f/2 ist doch nur teuer und (kaum) nicht zu gebrauchen und eigentlich nur Statussymbol. Bevor hier auf mich eingeschlagen wird – ich besitze 4 Objektive mit f/1.2 bis f/1.8 – ich weiss schon wovon ich rede.

  • Wenn sich das Objektiv bestätigt, dann nicht für den Preis, da wäre ich raus… die Kamera dürfte die 1.000 Euro Grenze nicht überschreiten… und ich denke schon, dass es möglich ist, eine relativ kompakte APS-C Kamera mit einem lichtstarken Zoom-Objektiv (bis 120mm KB) zu bauen… der 1,5 Zoll Sensor vom Vorgänger ist ja jetzt auch nicht soooo viel kleiner als der APS-C Sensor…

    • @Markus: wenn man mal das Olympus 12-40mm für einen MFT Sensor oder das Fuji 16-55 für apsc anguckt, dann wird glaube ich relativ deutlich, dass ein lichtstarkes Objektiv mit durchgehender 2,8er Blende oder besser zur jetzigen Zeit noch nicht möglich ist, wenn man Wert auf Optische Qualität legt. vielleicht ändert sich das mal mit einer bahnbrechenden technischen Neuheit, aber das wird sicher noch einige Jahre dauern.

      • Hey Max, meinst du jetzt bezogen auf die Kompaktheit oder den Preis bzw. beides? Beim Preis denke ich natürlich auch, dass es dann entsprechend teurer wird und man auf keinen Fall mit 1.000 Euro für die Kamera hinkommt, aber 1.500 Euro für das oben im Bericht angedeutete Objektiv?

        Kompakt ist das ganze mit den genannten Beispielen natürlich auch nur noch bedingt, aber das ist ja relativ… Die Fuji X-T2 mit dem 16-55er 2,8er finde ich persönlich immer noch „kompakt“, weiß allerdings auch nicht, was technisch noch alles möglich ist…

    • Mir ging es nur um die Kompaktheit des Objektivs. Momentan passt die G1X ja noch super in die Jackentasche, mit einem lichtstarken 2,8er Objektiv für den APSC Sensor wäre dies nicht mehr möglich und sie würde den Namen Kompaktkamera nicht mehr wirklich verdienen, was ja der einzige Vorteil von Kameras mit festverbautem Objektiv ist. Bei der Sensorgröße muss man sich momentan leider noch zwischen lichtschwachem oder verhältnismäßig großem Objektiv entscheiden. (à la Canon 17-55 oder Fuji 16-55)

  • Wenn das Gesamtpaket den jetzigen Gerüchten entspricht dann werd ich die Kamera sicher nicht kaufen. Der Brennweitenbereich ist für meinen Geschmack zu klein und der Preis zu hoch, da nehm ich dann doch lieber eine Systemkamera mit.

  • Na dann Canon… wer sich eine kompakte Kamera holen will, der sollte sich dann die Sony Alpha 6300 oder die 6500 und je nach Gutdünken einem 4/10-18 oder 4/24-70 holen. Ist zwar etwas teurer, aber lohnt sich mehr als die Canon…

    Canon lernt es einfach nicht….

    • @ Auinger – ich habe dafür ein separates Sparkonto um diesen Diskussionen zu entgehen – wenn meine Frau genau wüsste was die Fotografie so alles kostet, dann hätte ich das gleiche Problem wie Sie.

  • Wie kompakt soll denn bitte eine APS-C Kamera mit solch einem Zoom-Objektiv sein?!? Ganz ehrlich, da kann ich mir vermutlich auch gleich eine Cam mit Wechselobjektiv kaufen.
    Aber mal sehen. Vielleicht hat Canon ja ne Idee, wie man dieses „Problem“ löst und die Kamera ist am Ende doch verdammt kompakt.

  • Zu diesem Preis und einem solchen Objektiv, sicher nicht! Ich verstehe die Strategie von Canon nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich so etwas gut verkaufen lässt.
    Da hoffe ich eben weiter auf die LX 200.