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Capture One 20: Neue Version für Nikon Fotografen & großes Update

Ein großes Update bringt einige neue Funktionen für Capture One 20. Zudem gibt es jetzt eine günstigere Version für Nikon Nutzer.

Capture One 20 für Nikon Fotografen

In den letzten Jahren dürfte so mancher Nikon Fotograf, der am Erwerb der Bildbearbeitungssoftware Capture One interessiert war, neidisch zu den Kollegen aus den Lagern von Sony und Fujifilm hinübergeschielt haben. Der Grund liegt auf der Hand: Während die normale Version von Capture One mit einmalig 349 Euro zu Buche schlägt, muss man als Besitzer einer Fuji oder Sony Kamera lediglich 149 Euro bezahlen – und erhält trotzdem den vollen Funktionsumfang.

Die neidvollen Blicke der Nikon Fotografen gehören ab heute allerdings der Vergangenheit an, denn es gibt ab sofort auch eine Capture One 20 Version speziell für Nikon Fotografen. Diese kostet einmalig 149 Euro oder 11 Euro pro Monat, wenn man sich für die Abo-Version entscheidet. Der Funktionsumfang ist auch hier identisch mit der „normalen“ Capture One Version.

» Link zur Capture One 20 Version für Nikon Fotografen

Update mit einigen Verbesserungen

Des Weiteren haben die Entwickler auch ein allgemeines Update für Capture One 20 veröffentlicht. Dieses Update liefert unter anderem neue Reparatur- und Klonwerkzeuge sowie ein neues Vorher-Nachher-Tool. Zudem gibt es einen verbesserten Lightroom-Importer und es werden zahlreiche neue Kameras und Objektive unterstützt:

  • Canon 250D
  • Canon PowerShot G5X Mark II
  • Canon PowerShot G7X Mark III
  • Nikon P950
  • Leica M10 Monochrom
  • Olympus OM-D E-M1 Mark III
  • Zeiss ZX1
  • Phase One iXH 150
  • Phase One XT -Rodenstock HR Digaron-W 50mm f/4
  • Tamron 28-75mm F2.8 Di III RXD
  • Fujifilm Fujinon XF16-55mmF2.8 R LM WR
  • Ricoh GR III (GR Lens 18.3mm f2.8)
  • Canon PowerShot G5 X Mark II
  • Sony FE 20mm F1.8 G

Für alle Besitzer von Capture One 20 ist das Update selbstverständlich kostenlos.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

9 Kommentare

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  • Ich habe mir das Programm für meine Canon angeschaut.

    Ich bearbeite alles in Affinity, das Programm hat mich vor ca. 5 Jahren ca. ( weis ich nicht mehr ) 70,00 € gekostet, seitdem läuft es ohne weitere Kosten, mehrere updates gab es auch.

    Capture One geht flot und ist für die Bearbeitung gut.
    349,00 € ist mir zu viel, die ständige Werbung auf Englisch nervt, ich soll es endlich nehmen für -20%, ist aber immernoch 279,20 €.
    Naja für 149,00 € würde ich es nehmen.
    Ich sehe nicht ein weshalb ich als Canonier mehr zahlen soll.

    Ich habe noch Luminar, benutze ich aber eigentlich nie, geht einfach zu langsam, da bräuchte ich einen neuen PC mit mehr Arbeitsspeicher.

    • Klingt nach einem prinzipiell vernünftigen Weg. Man rechne sich kurz aus, was Du ausgeben würdest, wenn du fünf Jahre lang ein Adobe-Abomodell bezahlen würdest…
      Ich bin derzeit noch bei Adobe Lightroom 6. Reicht für mich derzeit. Die eingestellten Objektiv-Updates kann ich leicht verkraften. Sollte ich meine Kamera upgraden, werde ich vielleicht auf einen der genannten Adobe-Mitbewerber wechseln. Ein Adobe-Abo ist mir im Vergleich zu teuer. Bin der Meinung, dass ein gut entwickeltes Programm nicht jährlich – oder häufiger – ein Versionsupgrade braucht.

  • Phase One ist für mich seit Jahren das Werkzeug schlechthin. Schon wegen der digitalen Rückteile die ich immer wieder verwendet habe, jetzt weil Phase One mit meinen Fuji Dateien besonders gut harmoniert.

    Mit RAW Konvertern (ich habe mehrere davon auf meinem Rechner) ist es wie mit einer Kamera, ist man eingeschossen und kennt die Eigenheiten geht es bequemer und leichter.

    Ich verwende aus Prinzip nur „Kauf“ Versionen! Jetzt wo das Geld bei den Fotografen knapper wird werden die Nachteile von Abo Modellen sichtbar werden, nur es spricht keiner darüber.

    Der Sohn meines Freundes Herbert arbeitet für einen Finanzdienstleister (Leasing) und bringt jeden Tag eine Sorgenfalte mehr nach Hause.

    Der Preis für einen Konverter spielt, bedenke ich was meine Ausrüstung gekostet hat, eher eine untergeordnete Rolle. Denn das richtige RAW Programm bringt erst das Leistungsvermögen der Kamera, Objektiv Kombination zur Geltung. Alles andere ist wie Sportwagen fahren mit Schubkarren Rädern!

  • Ich arbeite seit gut 1 Jahr damit. Nikon Z Objektive waren bis anhin praktisch keine hinterlegt. Da muss ich alles händisch korrigieren. Das geht aber gar nicht bei dem Preis der pro Version. Ich hoffe
    sehr, dass sich das jetzt bessert.
    Die aktuelle pro Version ist für meine Olympus gut zu gebrauchen. Meine Objektive sind alle implementiert.

  • Was mir bei der Testversion aufgefallen ist:
    Die bearbeiteten Bilder sehen auf einmal so aus wie ich es von anderen CaptureOne Benutzern kenne.
    ??
    Das Programm scheint den Bildern seinen Look aufzustempeln? oder?
    Die Farben, die Schärfung u.s.w.
    Ist das so, täusche ich mich?
    Hat hier jemand einen Vergleich.
    Zumindest habe ich dies ehr als – empfunden.

    • @Emil

      Du siehst das richtig. Jeder meiner Konverter hat seine „Eigenheiten“!

      Oft entscheide ich mich für den kostenlosen aber unbequemen RAW Therapee Version 5.8 der Einarbeitungszeit erfordert aber eine sehr feine Bearbeitung zulässt. Da habe ich den Eindruck das es die neutralste Software ist. Wie gesagt mein persönliches Gefühl, beweisen kann ich das nicht.

      Die Gefahr in der Sache RAW Bearbeitung ist für mich das ich mich viel zu lange damit beschäftige aus jeder „Ecke“ das Optimum generieren zu wollen. Erstaunlich was da geht wenn ich mir die Mühe mache, aber muss das immer und bei jedem Bild sein?

  • Also ich habe mir das Update der pro Version runtergeladen. Aktuell ist nur 1 Nikon Z Objektiv implementiert, nämlich das Z 24 – 70 f/4! Ich gehe davon aus, dass das bei der Nikon Version dasselbe ist. Auf meine Beschwerde bei der Firma meinte man lapidar: Wir geben keine Auskunft wann wir Objektive in die Software integrieren. Nikon hat mittlerweile 13 Z Objektive und Capture One hat 1 Objektive implementiert! So gesehen muss man vom Kauf abraten.

    • @Gopfred
      Sozusagen muss man vom Kauf als Nikon Z User abraten muss es richtig heißen.
      Canon und Sony wird hervorragend unterstützt. Vermutlich auch Nikon ohne Z 😉

      • Und Nikon mit Z wird auch super unterstützt. Wozu brache ich in einem RAW-Converter spezielle Objektiveinstellungen. Bei den Exifs sind doch die Objektivkorrekturdaten genauso wie bei den nativen Fujinons eingetragen. Capture One liest die doch automatisch aus; genauso wie bei den Fuji-Raws.

        Freundliche Grüße,
        Klaus