Fujifilm Objektive

Diese Fuji Objektive werden 2018 erscheinen

Fujifilm aktualisiert seine Objektiv-Roadmaps und stellt neue Objektive in Aussicht, die im Jahr 2018 auf den Markt kommen sollen.

Zusätzlich zu den beiden neuen Objektiven, die Fujifilm heute offiziell vorgestellt hat, wurde im Rahmen der offiziellen Präsentation auch aktualisierte Objektiv-Roadmaps enthüllt. Diese zeigen uns einige neue Objektive, die Fujifilm für das Jahr 2018 in Aussicht stellt.

Neue Fuji XF-Objektive 2018

Für die X-Kameras kündigt Fujifilm zunächst einmal ein XF 8-16mm f/2.8 R LM WR an, welches Anfang 2018 vorgestellt werden soll. Das Objektiv wird gegen Staub und Spritzwasser geschützt sein, allerdings wird es ohne einen Bildstabilisator auf den Markt kommen.

Gegen Ende des Jahres möchte Fujifilm dann den Bereich der Teleobjektive weiter ausbauen, mit dem XF 200mm f/2 R LM OIS WR nämlich. Hier wird im Gegensatz zum kommenden Weitwinkel ein optischer Bildstabilisator mit von der Partie sein. Da das 200mm auch mit Fujis Telekonvertern kompatibel sein wird, kann man es auch in ein 280mm oder ein 400mm verwandeln, womit es zum Beispiel für Wildlife-Fotografen sehr interessant sein könnte.

Des Weiteren verrät uns die neue Objektiv-Roadmap für das X-System auch, dass die Cinema-Objektive MK 18-55mm T2.9 X Mount und MK 50-135mm T2.9 X Mount auf das Jahr 2018 verschoben wurden.

Neue Fuji GF-Objektive 2018

Auch für die spiegellose Mittelformatkamera GFX 50S hat Fujifilm zwei Neuheiten in Aussicht gestellt. So soll im Jahr 2018 nämlich ein neues GF 250mm f/4 R LM OIS WR auf den Markt kommen, auch hier möchte Fuji also den Telebereich ausbauen. Das zeigt auch der neu angekündigte GF 1.4X TC WR Telekonverter, der die Brennweite des 250mm Objektivs nochmal verlängern wird.

Mit den beiden Neuheiten wird das Angebot an Objektiven für das GF-System dann sieben Objektive und einen Telekonverter umfassen. Auch über 2018 hinaus möchte Fujifilm das Objektivportfolio weiter ausbauen.

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Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

12 Kommentare

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  • Das XF 8-16mm ist für mich ja ein weiterer Grund von Canon zu Fuji zu wechseln (X-T2(s)), das wäre ja qausi das pendant zu meinem Sigma 8-16mm. Der fehlende Antiwackel kann man bei diesem Brennweiten noch am ehesten verschmerzen (hat mein Sigma auch nicht).

    Ich freue mich immer mehr auf den geplanten Wechsel. 🙂

    Grüsse

      • 🙂 🙂 🙂

        Natürlich nicht… Ich bin bei Canon zweigleisig unterwegs (6D und 7D), also Vollformat und Crop. Und da ich mich verschlanken will, lief ich mal der X-T2 über den Weg, die mir auf Anhieb gefiel. Und irgendwie ist mir auch die Marke aus irgendeinem Grund recht sympathisch (ok, das waren mir damals auch die Analog-Filme, neben Ilford).

        Alles in allem habe ich den Wechsel mental schon vollzogen, nur noch nicht physisch. 🙂

      • Ps: der Vollständigkeit halber: es ist inzwischen vollzogen. 🙂
        Es wurde die X-T2 in der Graphite Version, zusammen mit dem Boostergriff, sowie dem schlanken MHG-XT2 Griff. Als Objektiv erstmal nur das 56/1.2. Bin noch am Überlegen, ob es tatsächlich wie ursprünglich geplant das 16-55/2.8 werden soll, oder doch das günstigere 18-55, das anscheinend auch sehr scharf sein soll, ausserdem WR. Geplant ist ziemlich sicher das 16mm/1.4, wodurch das 16-55 irgendwie „obsolet“ werden könnte, und deswegen tatsächlich das 18-55 vollkommen genügen würde.
        Und ja: sobald es da ist: das angesprochene 8-16/2.8 natürlich. 🙂

  • Ja FujiFilm macht ernst und zieht mit den beiden Objektiven dann auch endlich auf Pro-Niveau im Supertele- u SuperWW. Das würde schon auf der Photokina 16 kommuniziert.
    FujiFilm denkt anders –
    Wer beste Bildqualität sucht kauft eine X-T2 oder X-Pro2 im Halbformat mit einigen exzellenten Objektiven. Die Bildergebnisse liegen häufig auf dem Niveau von Vollformat, vor allem mit den Festbrennweiten.
    Wer noch mehr verlangt kauft die GFX50S Mittelformat und schlägt damit alle kleineren Sensoren mit Spitzen-Objektiv-Leistung.

    Wie sollte es weiter gehen?
    Mit erscheinen des Super-Tele-Objektivs 2018 muss auch eine noch schnellere Kamera in X-T Bauweise mit 5 Achsen Bildstabilisator verfügbar sein, die Paroli bietet mit mehr Gewicht, mehr Grip, mehr Akkustrom bei 15-20 Bilder pro Sekunde und der bewährten Bedienung.
    Das 80 Macro ist sauteuer, aber endlich mal ein Macro für Konverter.

  • Ich bin sehr gespannt auf das 200mm f/2, besonders im Zusammenspiel mit dem 2x Converter. Mit der Linse ist Fuji der erste DSLM Hersteller, der offenblendige Teleobjektive anbietet und somit auch die Möglichkeit des Wechsels für ambitionierte bzw. professionelle Wildlife-Fotografen bietet, besonders wenn sich das Autofokus-Tracking durch das Firmware-Update nochmal verbessert! (gewohnte optische Leistung vorrausgesetzt :P)
    Gespannt bin ich auch, wie der Preis ausfällt. Für das Pendant im FF Bereich muss man ja schon ziemlich viel Geld hinlegen… Unter 2500,- wäre top!

    • also der Preis für das Fuji 2.0/200 mm dürfte sich jenseits 7000€ abspielen –
      da sollte man sich keine falschen Hoffnungen machen.
      Wenn Fujifilm es für notwendig erachtet sind vielleicht am Anfang 5999€ denkbar.
      Auch das 2.8/8-16 mm ist durch die extreme Lichtstärke vermutlich deutlich jenseits 2000€ angesiedelt.
      Schenken tun uns die Firmen alle nichts und die ganzen Händler dazwischen und der gierige Staat und Zoll wollen auch ernährt werden 😛

  • Eine langfristig angelegte Strategie, erzeugen von eigenen Sensoren, erzeugen von herausragenden Objektiven im eigenen Hause zahlen sich aus. Dazu jetzt noch ein eigenes RAW Programm das den Prozessor der Kamera für jeden Rechner zur Verfügung stellt, das ist von keinem anderen Hersteller zu toppen.

    Perfekt umgesetzte Marketingstrategie. Danke Fuji!

    Da kann man über einen Wechsel nachdenken!!

  • ich bin noch nicht lange, aber dafür um so verrückter, mit fuji am photographieren. die festbrennweiten, die ich nutze, machen wirklich ein riesen spaß, egal auf welcher der kameras. auch das xf18-55 ist ein tolles objektiv für unterwegs. aber nach wie vor vermisse ich ein wenig mehr in der xc-klasse. vielleicht ein weitwinkelzoom, ein telezoom mit bis jenseits der 230mm und ein reisezoom für städtetrips mit 16 bis 135mm. als hobbyphotograph braucht man nicht alle objektive in xf-qualität. hin und wieder kann es auch mal etwas einfacher sein.
    ich bin überzeugt, daß dies noch einige dazu bewegen würde zu fuji zu wechseln.

    grüße und dankeschön an fuji.

  • Ich bin nach meiner X100S auch auf den Geschmack gekommen und habe für die damalige XT1 beim Händler über 1500,- auf den Tisch gelegt. Konnte sie gar nicht so schnell zurückbringen wie ich wollte weil Wochenende dazwischen kam. Immer wenn ich sie mal etwas fester anfasste, ging an der Seite der Kartenslot auf. Da hab ich auch gesagt „danke FUJI“. Wer so schlechte Qualität an seine Kundschaft bringt, führt auch schlimmeres im Schilde. Nur meine X100S nutze ich gelegentlich noch für spezielle Aufgaben.

    • sie sind der erste mensch der mir in meinem leben über den weg läuft, dem noch nie ein fehler unterlaufen ist. ich gratuliere ihnen, daß sie der perfekte mensch sind. ich bin überzeugt auch ihre haare liegen zugegeelt wie eine eins genau sortiert. toilettenpapier reißt ihnen niemals neben der sollstelle, da eine scheere dabei liegt um den schnitt zu perfektionieren.

      leid tut mir nur ihr metzger, der jede scheibe fleischwurst, die nicht perfekt im 1,2mm schnitt gefertigt wurde, gleich wieder auf der theke liegen hat.

      sie sind bestimmt stolz auf sich. ich gratuliere.