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Dieser Kamera-Akku hat einen eingebauten Apple AirTag

Falcams Akku vereint Apples “Wo ist?”-Tracking, USB-C-Laden und mehr Kapazität als das Original.

Einen AirTag per Schnellwechselplatte oder Kameragurt an der Kamera zu befestigen, war bisher die gängigste Methode, um teure Fotoausrüstung im Fall der Fälle orten zu können. Das Problem dabei: Ein Dieb erkennt den Tracker meist schnell und kann ihn mit einem Handgriff entfernen. Der chinesische Hersteller Ulanzi hat über seine Marke Falcam jetzt eine Lösung entwickelt, die deutlich schwerer zu entdecken ist.

Die Ortung wandert ins Akkufach

Der Falcam TagBatt sieht aus wie ein gewöhnlicher NP-FZ100-Nachbauakku, hat aber Apples “Wo ist?”-Technologie im Inneren integriert. Einmal über die “Wo ist?”-App auf dem iPhone eingerichtet, lassen sich Akku und Kamera weltweit über das riesige Netzwerk aus Apple-Geräten aufspüren.

Falcam hat außerdem einen kleinen Lautsprecher integriert. Wer seinen Akku irgendwo in der Fototasche verlegt hat, kann über die App einen Signalton auslösen und dem Piepsen folgen. Sobald der Akku per iPhone konfiguriert ist, kann man auch automatisch benachrichtigt werden, falls man ihn irgendwo zurücklässt. Die Ortung erfolgt per Bluetooth, eine Präzisionsortung über Ultra-Wideband wie beim AirTag selbst ist nicht an Bord.

Mehr Kapazität als das Original

Mit 2.600 mAh und 17,43 Wh steckt im TagBatt mehr Energie als in Sonys eigenem NP-FZ100 mit 2.280 mAh und 16,4 Wh. Falcam hat den Akku nach dem CIPA-Standard an einer Sony A7 V getestet und gibt bis zu 733 Fotos sowie gut vier Stunden Videoaufnahme an. Der “Wo ist?”-Chip soll dabei so wenig Strom verbrauchen, dass die Laufzeit praktisch nicht beeinflusst wird. Das Tracking bleibt aktiv, solange der Akku noch Restladung hat.

Statt den Akku zum Laden aus der Kamera nehmen und ins externe Sony-Ladegerät stecken zu müssen, kann man den TagBatt außerdem über den integrierten USB-C-Port mit Strom versorgen. Eine LED signalisiert über verschiedene Blinkmuster, wie viel Energie noch übrig ist. Und ein moderner Dekodierchip sorgt laut Falcam dafür, dass Sony-Kameras keine Warnung wegen eines Drittanbieter-Akkus einblenden. Das Gewicht des Akkus beläuft sich auf 80 Gramm.

Welche Kameras sind kompatibel?

Die NP-FZ100-Version passt in sämtliche Sony-Kameras, die diesen Akkutyp nutzen. Das umfasst unter anderem die Alpha 1 und 1 II, die gesamte A7 III/IV/V-Reihe, die A7R III bis V, die A7S III, die A9 bis 9 III, die A7C und 7C II sowie die Alpha 6700, die ZV-E1 und die Cinema-Line-Modelle FX2, FX3 und FX30.

Neben der Sony-Variante gibt es den TagBatt auch als LP-E6-Version für zahlreiche Canon-Kameras wie die EOS R5, R5 II, R6, R7 und C50. Falcam hat außerdem angekündigt, das Konzept auf Nikons EN-EL15 und Fujifilms NP-W235 ausweiten zu wollen.

Preis und Verfügbarkeit

In den USA ist der TagBatt bereits bei Händlern wie B&H für knapp 70 US-Dollar gelistet. Im europäischen Ulanzi-Shop lag der Preis kurzzeitig bei 61,95 Euro für einen einzelnen Akku, inzwischen ist er aber nicht mehr gelistet. Ob und wann der Akku hierzulande wieder regulär verfügbar ist, ist uns nicht bekannt.

Behaltet im Hinterkopf: Das gesamte Tracking-Konzept setzt ein Apple-Gerät voraus. Wer ein Android-Smartphone nutzt, kann mit dem integrierten “Wo ist?”-Chip nichts anfangen. Für alle im Apple-Ökosystem ist der TagBatt aber definitiv einen Blick wert, wenn man häufig auf Reisen ist und seine Kamera im Zweifelsfall orten können möchte.

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17 Kommentare
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Raleph

„Fachkräfte für spontane und vertragsfreie Eigentumsübertragung“ wissen es jetzt dann also auch. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Besser wäre die notwendige Eingabe eines PIN-Codes für die Kamera, die für Lagerung oder Transport auf Reisen aktiviert würde und für die Photographie-Zeiten ausgeschaltet werden könnte. Ggfs. sogar mit automatischer Reaktivierung nach Ablauf eines definierten Zeitraumes. Damit wäre die Kamera für Diebe und Hehler wertlos.

chris xx

Auch eine PIN kann geknackt werden. Da hilft nur eins: keine teuren Cameras mehr kaufen!

Uneternal

Tja, bei Canon haben wir diese PIN-Eingabe. Am besten ist aber beides, denn was nützt mir, dass der Dieb die Kamera nicht benutzen kann, wenn sie trotzdem weg ist. Die Batterien sind eine gute Idee und nicht jeder Dieb ist so gut informiert wie Fotografen.

Markus S.

Zusätzlich kann er ja einfach die Speicherkarten entnehmen und die Bilder klauen.
Für den Profi ist das doch der Punkt, die Daten auf der Karte müssten verschlüsselt abgelegt werden wenn es echt sicher sein soll.

Bzgl. des Pins bei Canon, da hörte ich bisher nur, das den jeder abschaltet weil es super nervig ist den jedes Mal eingeben zu müssen. Da scheint die Implementierung noch Potential zu haben.

Uneternal

Wenn man es im Urlaub abstellt ist man halt selbst schuld. Am besten wäre aber natürlich ein Fingerabdrucksensor wie beim Handy und dazu eingebaute GPS-Ortung. Da würden die Diebstähle ganz schnell zurückgehn.

Markus S.

Ein Dieb weiß ja gar nicht das eine Kamera so geschützt sein könnte. Der klaut das einfach und weg ist es. Wenn ers dann nicht zum Laufen bekommt wirft er das halt weg.
Bringt also effektiv gar nix, egal ob das Feature an ist oder aus ist.

Das die Bilder dann weg sind oder in falschen Händen landen ist da gravierender finde ich.
Bei einem bezahlten Shooting sowiso aber auch privat könnten da “heikle” Bilder drauf sein die dann vom Dieb lesbar wären.

joe

So weit ist es schon, jetzt kommen die guten Ideen von den Chinesen!

Peter Steiner

Rassismus?

joe

Bravo 👏👏👏Du hast gewonnen: Dümmster Kommentar heute auf Photografix Magazin!!! Wie blöd muss man sein um auf so eine Idee und Unterstellung zu kommen? Normalerweise bin ich milder gestimmt, aber dieses Thema ist zu ernst und die Antwort ist so dumm, da musste ich gezwungenermassen etwas härter reagieren, sonst wird am Ende noch die Welt von den Dummen regiert, wobei, soweit entfernt sind wir davon nicht mehr.

chris xx

Wir sind nicht weit davon entfernt; wir werden von den Dummen regiert!

Rolf Carl

Alles geklaut, joe, alles geklaut, auch die Ideen.

joe

Rolf, warum haben uns die Chinesen nicht schon längst überholt? Sie haben doch wegen unserer Faulheit und Dummheit bereits das Ganze “know how”. Weil das ” know why “, also, das setzen von Trends, also wozu braucht man es, wieso braucht man es und zwar jetzt und in dieser Form noch vom Westen bestimmt wird. Aber langsam eignen sie sich auch das an. Wenn es soweit ist, dass sie auch noch uns sagen wo die Trends hingehen, gehen bei uns die Lichter aus. Leider haben das noch nicht alle begriffen

Rolf Carl

Leider hast du recht, joe. Dr. Doom, Marc Faber, hat schon vor 20 Jahren gesagt, dass er seine Kinder in den Chinesisch-Unterricht schickt. Der Schweizer Börsenguru lebte lange in Hongkong, aktuell in Thailand.

Ingo

Die erste funktionierende Blitz-Fernsteuerung, die ich nutze, kam von den Chinesen. Ebenso der erste mit bekannte Blitz, der mit einem Magneten am Blitzschuh befestigt ist und den man im laufenden Betrieb einfach in die Hand nehmen kann und ihn per TTL oder auch manuell einfach weiter verwenden. Die Chinesen sind schon innovativ, und das respektiere ich auch. Das ist mehr als nur kopieren. Wenn man hier manchmal nur das Gefühl hat, es gibt überwiegend Vorschriften und überhöhte Preise zu kaufen, dann sind chinesische Produkte schon teilweise interessant. Was allerdings wirklich eingedämmt gehört sind Markplätze wie Temu und so.

Alfred Proksch

Hallo WACH – Tracking-Konzept !!!

Leute – die machen das NICHT für uns Foto/Videografen damit wir unsere Geräte wiederfinden sondern dafür das sie unsere Bewegungsmuster auswerten können. Wann wir wo waren, ob wir dort vielleicht digital bezahlt haben, ob wir mit dem Flugzeug (Fluglisten), dem KFZ (CPS Daten Abgleich) gereist sind und dergleichen mehr. Im günstigsten Fall werden wir mit personalisierter Werbung zugeknallt, beim Supergau wird uns z.B. die Einreise verweigert.

Wer öfter im Jahr z,B. in die Schweiz oder nach Liechtenstein reist sollte das mit einem Oldtimer und ohne Handy machen. Funkzellenabfragen sind sehr beliebt bei den Finanzbehörden.

joe

Ja und was ist mit Apples original AirTag mit dem man sein Handy wieder finden kann?
Und ja, ich habe mein Geld in der Schweiz, aber das interessiert nur die Schweizer Finanzbehörde.
Ja und wenn man seine Steuern ordnungsgemäss bezahlt, darf man auch als Deutscher in der Schweiz oder Liechtenstein sein Geld bunkern, man muss dann halt am Zoll melden, wenn man mehr als 10’000.-€/CHF bei sich hat. Im Übrigen geht das heute schon viel einfacher und die Leute merken es gar nicht. Wie viele bezahlen mit einer App oder Kreditkarte, da kann man alle Geldbewegungen nachverfolgen und exakten Ort und Zeit feststellen, dazu braucht es keine Batterie. Was wirklich wichtig ist, ist zu verhindern, dass nur noch bargeldlos bezahlt werden kann, denn dann sind wir dem Staat total ausgeliefert!

Uneternal

Keine Angst, das macht schon dein Handy, das du freiwillig überall mit hinschleppst, dafür brauchste kein Airtag.

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