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DPReview Awards: Das sind die besten Foto-Produkte 2019

DPReview hat die besten Foto-Produkte des Jahres 2019 gekürt. Sony, Canon, Nikon, Fuji, Panasonic und Ricoh werden jeweils in mindestens einer Kategorie ausgezeichnet.

DPReview Awards 2019

DPReview ist eines der bekanntesten und größten Fotomagazine der Welt. Jedes Jahr werden von den dort angestellten Journalisten unzählige Kameras und Objektive getestet und am Ende des Jahres wird es dann Zeit für einen großen Rückblick und die sogenannten „DPReview Awards“. Diese zeichnen die nach Meinung von DPReview besten Foto-Produkte des Jahres aus.

Die diesjährigen Gewinner im Überblick

Gestern wurden die Gewinner der DPReview Awards 2019 bekanntgegeben und wir wollen uns in aller Kürze anschauen, wer in diesem Jahr die Awards abgeräumt hat:

  • Produkt des Jahres: Sony A7r IV (2. Platz: Fujifilm GFX 100)
  • Beste High-End-Kamera: Sony A7r IV (2. Platz: Panasonic S1R)
  • Beste Mittelklassekamera: Canon EOS M6 Mark II (2. Platz: Nikon Z50)
  • Beste Einsteigerkamera: Canon EOS M200 (2. Platz: Fujifilm X-A7)
  • Beste Hybridkamera: Panasonic S1 (2. Platz: Sony RX100 VII)
  • Beste Kompaktkamera: Ricoh GR III (2. Platz: Sony RX100 VII)
  • Bestes Zoom-Objektiv: Canon RF 70-200mm f/2.8L IS USM (2. Platz: Nikon Z 24-70mm f/2.8 S)
  • Beste Festbrennweite: Nikon Z 85mm f/1.8 S (2. Platz: Sony FE 135mm f/2.8 GM)
  • Beste Smartphone Kamera: Google Pixel 4 (2. Platz: Apple iPhone 11 Pro)
  • Bestes Zubehör: GNARBOX 2.0 SSD (2. Platz: Peak Design Travel Tripod)
  • Innovations-Award: Fujifilm GFX 100 (2. Platz: Canon RF 70-200mm f/2.8)

Eines kann man in jedem Fall festhalten: 2019 war nicht das Jahr der Spiegelreflexkameras. Nicht nur, dass keine DSLR in irgendeiner Preisklasse als beste Kamera ausgezeichnet wurde – es war auch keine einzige Spiegelreflexkamera nominiert. Die 4-5 nominierten Kameras in jeder Klasse waren stets spiegellose Systemkameras.

Etwas überrascht haben mich persönlich im ersten Moment die Canon EOS M6 Mark II und die Nikon Z50 als Gewinner im Bereich beste Mittelklassekamera. Aufgrund der größeren Auswahl an Objektiven wäre für mich persönlich eine Sony A6600 oder eine Fujifilm X-T30 aktuell interessanter, aber vermutlich hat DPReview die Auswahl an Objektiven hier nicht in die Bewertung einfließen lassen – was bei solchen Awards ja irgendwie auch richtig ist. Bei der Kaufentscheidung sollte man Dinge wie Objektivauswahl und Service aber stets berücksichtigen.

Seid ihr einverstanden mit den DPReview Awards? Oder seid ihr irgendwo ganz anderer Meinung?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

21 Kommentare

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  • Also für mich ist die GFX 100 eindeutig vor der A7R4 das Produkt des Jahres. Nicht, dass die Sony schlechter wäre. Das zu beurteilen, maße ich mir nicht an. Aber die stärkeren Alleinstellungsmerkmale und die größere Innovativität sehe ich eher bei der Fuji. Dass die relativ kleine Firma sowas auf die Beine gestellt hat, ist für mich persönlich wichtiger als eine Weiterentwicklung def A7er Serie.
    Nur meine Meinung.

    • Fujifilm ist eine der ganz großen Firmen.

      Auch hat Fuji das nicht allein auf die Beine gestellt. Die Sensoren sind von Sony, die Viewfinder und Monitore meines Wissens auch.

      Trotzdem … ich hätte gern eine GFX 50R.

  • Erste Frage: Wer hat nominiert ??
    Wieviel Schmiergeld ist geflossen ??

    ZB Eine Nikon D850 stellt noch etliche dieser o.g. Kameras in den Schatten, nicht nominiert ?

    Bsp. Fußball – ein Pele war noch nach 10 Jahren über allen anderen Nominierungen etlicher Fußballstars
    ein Uwe Seeler wollten die Italiener noch nach 10 Jahren zu einer Unsumme für damalige Verhältnisse
    usw.. usw

    Ich vermute, hier sollen nur noch Spiegellose gepuscht werden; ich stecke diese Liste in die Schublade : mediale Propaganda für leicht zu verführende Fotografen

    Die besten 10…
    Die 10 schönsten F…

    So eine arrogante Aufstellung würde nur stimmen, wenn alle 8 Mrd Menschen gleich denken

    Schönen Gruß an Alle und gut Licht

    • Von den 11 Kategorien die oben aufgeführt sind könnte man die D850 genau in eine einsortieren. Und zwar in beste High-End Kamera. Da steht die A7RIV und da gibt es auch nichts groß dran auszusetzen. Wie bereits oben erwähnt, könnte es auch die Fuji GFX100S sein. Die D850 hat diese Kategorie übrigens 2017 gewonnen, also alles gut.

    • @Rinde: Es werden nur Neuheiten berücksichtigt, die im letzten Jahr vorgestellt wurden.

      „Ich vermute, hier sollen nur noch Spiegellose gepuscht werden“ – Welche im letzten Jahr vorgestellte DSLR war denn deiner Meinung nach besser als eine der ausgezeichneten Spiegellosen?

  • Mein Produkt des Jahres war oder ist die von mir ersehnte spiegellose APS-C NIKON Z50. Konnte sie heute mit meinen DX-Objektiven testen. Ich glaube wir werden Freunde.

  • Ich sag doch bei den Angelsachsen (GB, USA) geht nichts ohne Listen! Und keiner hinterfragt die Kriterien. Na dann los, jetzt wisst ihr was ihr kaufen sollt! Es gibt halt nur zwei Sorten Mensch, Schafe, die brauchen Listen und Leithammel die haben ein Hirn zum Denken!

  • in vielen Fällen gibt es keine Vergleichbarkeit der Produkte und damit ist auch eine Reihenfolge oder Einordnung schwierig oder gar nicht möglich. Kameras werden immer mehr zu Spezialisten. Das bedeutet als Beispiel, daß die Sony Apha Serie nicht vergleichbar im Sinne einer Rangfolge ist. Die 7s ist von ihrem Habitat im High-ISO Bereich und Film zu Hause. Die „einfache“ 7 die eigentliche Allround-Kamera. Die R übernimmt den Auflösungsvorsprung, die 9 ist auf Schnelligkeit getrimmt. Das kann man nicht mit Punkten gegenrechnen, weil die Gewichtung der Punkte allein vom individuellen Einsatz abhängig ist.
    Ganz nebenbei habe ich die Fuji GFX 100m unter Alltagsbedingungen (nicht auf Exaktheit oder gar wissenschaftlichen Anspruch) ausprobiert – ich vermeide bewußt den Ausdruck getestet. Sie hat aus meiner Sicht kaum sichtbare Vorteile gegenüber der Sony R IV gezeigt. Das hat mich wirklich überrascht. Der Aha-Effekt hat sich eingestellt, als ich die Raws nicht mit Photoshop, sondern mit Capture One entwickelt habe. Aber das galt für beide Kameras.

    • Das wird der Herr Prokosch aber nicht so gerne hören!

      Seit einer gefühlten Unendlichkeit copy-pasted er hier bis zur Erträglichkeitsgrenze immer gleich lautende Einheitstexte rein, die davon künden, wie überlegen seine Fuji-Kaufentscheidung und sein Crop- Mittelformatsplit seien, als ob er entweder kein Leben hätte oder von Fuji bezahlt würde. Ich hab auch gesagt, dass er so unter Garantie in 80% der Gelegenheiten immer die falsche Kamera am Mann habe, er entweder mal zu schwer schleppe oder mal zu wenig Auflösung zu beanstanden und darüber nur emotionalen Ärger habe und dass ein baulich kompaktes und stabilisiertes 35mm Muster, welches auf jeder Party (also auch Sport und Low-Light) spielen kann, deswegen sehr viel charmanter und führiger sei und dem allerletzten, klobigen Mittelformatschrei qualitativ eh nur einen halben Lichtwert hinterher schießt, wenn überhaupt bei den landschaftlich eingesetzten, niedrigen und unempfindlichen ISO-Spannung überhaupt feststellbar.

      Er und seine Kommentare waren irgendwann so redundant wie die vom Wadenbeißer Joe, der mal ein Hochschullehrer (Das Fach Wirtschaft verhöhnt den Hochschul- und Studienbegriff regelrecht), mal ein Busfahrer/Hochzeitsfotograf/Schiffschaukelbremser und mal ein Pharma Big Wig war und der hinter wirklich jedem berechtigt canonkritischen Kommentar her getrollt hat, gerade wie ein Popel am Finger, den man nur hin- und her schnalzen, aber einfach nicht los werden oder zur kritischen Selbstreflexion zwingen kann. Wie tötet man, was gar kein Leben hat, das fragt sich nicht nur Mark? 😉 Das Internet ist der grausame Zeuge einer emotional und sozial verwahrlosenden Kultur und ich habe wenigstens hin und wieder, etwa bei schlechtem Wetter meinen sadistisch-zynischen Spaß mit seinen Untoten und Forenblöden, bis es mir regelmäßig selber zu blöde wird.

      Ansonsten darf sich DPreview natürlich schon seit Jahren anhören, dass sie von ‚Sonny’/’So-Ni’e gekauft wären, dass sie die Mutter aller Hersteller schneiden würden, aber die Wahrheit ist eine andere. DPreview ist eine der wenigen, technisch zumindest halbwegs versierten, aufgeschlossenen und interessierten Plattformen, etwas das man von Tony&Barbie, den zwei narzisstisch gestörten deutschsprachigen Men’s Health Bizepsen da draußen und dem so hässlichen Traumflieger, dass es ihm schon als Körperbehinderung anerkannt werden müsste, wirklich nicht behaupten kann. Die Wahrheit ist, dass die Fanboys bestimmter Marken Projektion gar nicht von Wahrnehmung unterscheiden können und das in den letzten Jahren nichts in der ganzen Internetwelt so lästig wie Canon-, Apple- oder Tesla-Fanboys war, die Integrität, Würde und Identität mit Identifikation und Markenkult substituieren.

      Es ist eine Art passiver Narzissmus, also eine Repräsentanz des Fans und nicht des Stars. So wie der beziehungslose Star sein Puplikum nur zur Bewunderung seiner eigenen Größe gelten lassen kann, so braucht der Fan eben einen gemeinsamen Star, um die in neoliberalen Internetzeiten gar nicht mehr vorhandene oder lebbare Beziehung oder lebendigen und frischen Idealismus mit der gemeinsamen Huldigung eines Stars oder eben einer Marke (Greta, Elon Musk, Steve Jobs und eben Canon) zu substituieren. Die emotional passivierte Amöbe heftet heute ihr Bewusstsein im Verstärkerfeld der Konzernmedien eben an kapitalistische, spekulativ überbewertete Marken und nicht mehr an weltanschauliche, religiöse oder politische Strömungen, die den Status Quo zu kippen im Stande wären. Damit hat der Neoliberalismus sein Ziel erreicht, eine Gesellschaft von endgültigen Kids, würde nicht nur Michel Houellebecq sondern auch Rainer Mausfeld mit einiger Bitterkeit festgestellt haben.

      Seit dem Zeitpunkt, ab dem Canon ob fortschrittlicher Profiteles und der ersten 35mm Sensoren die Lufthoheit über den Kameramarkt inne hatte, musste sich der Rest der Fotografenwelt das Getrolle der Canon Fanboys mit ihren Hotpixel-Skintone-Sensoren (Ja, ein Canon Sensor hat nicht nur ein einfaches dreifarbiges Bayer-Pattern, sondern augenscheinlich noch Farbfilter für die Farbe Beige/Skin) erdulden. Der Zug ist lange abgefahren, ganz lange schon abgefahren. Es gibt nur noch ganz wenige Ausnahmelinsen, die den Primat der Marke Canon noch stützen und seit der 5 Douche Mk II, resp. seit der Einführung iso-invarianter, hotpixelfreier Wettbewerbssensoren ist der Zug für diese Marke abgefahren, den man auch nicht mit Skintones, Menues, Weathersealing oder Profiservice in den Bahnhof zurückrufen kann.

      Und ja, die D850 war eine super Kamera, überhaupt keine Frage! Sie war der letzte Tusch des Spiegelzeitalters! Aber wer würde heute noch mit einer langsamen, teuren, erschütternden, blackoutenden und lauten Front-/Backfokus Spiegelklatsche mit eingeschränktem Fokusbereich fotografieren wollen, wo sich der IBIS als auch der so viel praktischere EVF längst durchgesetzt haben? Selbst die neue 1 Douche kann nur mit ihrer direkten Konkurrentin mithalten, wenn man den Spiegel wegklappt und in den Liveview geht, was für ein Offenbarungseid für eine überholte Technologie. Was hat ein Spiegelbackstein noch auf einer 2019er Bestenliste zu suchen? Wir wollen den Joes nicht in Abrede stellen, dass sie mit ihren langsamen und überteuerten Hotpixelmonstern auch fotografieren können, ich schieße auch mit eigentlich schon historischen Kameras, aber warum sollte man heute für weniger Leistung und Innvation auch noch einen signifikanten Mehrpreis in Kauf nehmen? Und fangt jetzt nicht wieder mit Menues, Skintones oder Weathersealing an! Haptik kann man gelten lassen, manche tragen eben gerne unnötig schwer und sperrig, das gilt nicht nur für Bling-Bling Rapper Halsketten, Fatbikes und SUVs, sondern natürlich auch für Kameras. Die Spiegelklatsche mit angeschraubtem Hochkantgriff als Phallussymbol eines narzisstisch und selbstwertgestörten Kulturkreises. Endzeit im Kapitalismus, Endzeit im Abendland, Endzeit im Spiegelzeitalter.

      Früher war alles besser, ich weiß!

      • @Niko Berndt – bitte einen Termin beim Augenarzt machen
        @Tobi B – dieser Nonsens ist mit seiner Absurdität definitiv auf Platz 1 in der Bestenliste