DxO hat PhotoLab 9 vorgestellt und spendiert seiner Flaggschiff-Software eine Neuerung, die sich viele gewünscht haben: KI-gestützte Masken.
Auf der virtuellen Verpackung fast jeder aktuellen Software könnt ihr etwas von bahnbrechenden KI-Funktionen lesen. In einigen Fällen sind diese KI-Funktionen auch absolut nützlich, hier und da wird das Schlagwort “KI” aber eher als Marketing-Instrument genutzt.
Im Bereich der Bildbearbeitungsprogramme gab es in den letzten Jahren eine KI-Neuerung, die von fast allen als sehr positiv und hilfreich wahrgenommen wurde: KI-Masken. Programme wie zum Beispiel Lightroom generieren Masken mit nur wenigen Mausklicks über künstliche Intelligenz.
PhotoLab 9 jetzt auch mit KI-Masken
DxO PhotoLab 9 kann das jetzt auch. Nutzer können die KI-Masken auf drei verschiedene Arten erstellen:
- Gewünschtes Motiv, für das die Maske erstellt werden soll, anklicken. Mehrere Klicks auf unterschiedliche Bereiche vergrößern die Maske.
- Einen Rahmen um das gewünschte Motiv ziehen.
- Aus bekannten Motivtypen wie Himmel, Hintergrund, Gesicht oder Haare auswählen.
Alle Masken können angepasst, als Preset gespeichert und wiederverwendet werden. Zudem können KI-Masken auch mit anderen Maskierungswerkzeugen oder der U-Point-Technologie kombiniert werden. Die KI läuft übrigens komplett lokal auf dem Computer des Anwenders, es werden keine Daten in eine Cloud übertragen und keine Datenbanken online abgefragt.
Weitere Neuerungen
Eine weitere wichtige Neuerung ist die Möglichkeit, lokale Anpassungen für DeepPRIME und Schärfen vornehmen zu können. So lassen sich zum Beispiel ganz gezielt Bereiche mit einem hohen Rauschanteil bearbeiten.
Apropos Entrauschen: DeepPRIME XD3 für X-Trans-Sensoren von Fujifilm verlässt mit PhotoLab 9 die Beta und soll laut DxO vor allem für Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen sowie anspruchsvolle Nachbearbeitungen eine ideale Wahl sein.

Auch am Workflow hat DxO bei PhotoLab 9 geschraubt. Bestimmte Ordner können jetzt mit Lesezeichen gespeichert werden, außerdem können Stapel erstellt werden, z. B. für ähnliche Fotos. Auch eine umfassende Stapelumbenennung mehrerer Dateien ist jetzt möglich, die Einstellungen können jeweils als Preset abgespeichert und später erneut verwendet werden.
Wer mit den Bildformaten HEIC/HEIF und ProRAW arbeitet, wird sich freuen, dass diese Formate ab sofort von PhotoLab 9 unterstützt werden.
Preis & positive erste Stimmen
Das klingt, als wäre DxO ein umfangreiches Update mit einigen spannenden Neuerungen gelungen. Akki Moto hat auf Digitalkamera.de bereits einen Testbericht von PhotoLab 9 veröffentlicht und kommt zu einem positiven Fazit: “Mit DxO PhotoLab 9 stellt die französische Softwareschmiede DxO Labs das bisher größte Update ihrer Bildbearbeitungssoftware vor. Die neuen Funktionen begeistern.”
DxO erhöht den Preis für die Elite-Version von PhotoLab 9 um 10 Euro, damit werden für Neukunden jetzt 239,99 Euro fällig. Auch der Updatepreis ist gestiegen, auf 119,99 Euro. Von diesem vergünstigten Preis können Besitzer von PhotoLab 7 und 8 Gebrauch machen. Wer eine noch ältere Version besitzt, muss den vollen Preis zahlen.
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Unser Tipp: Probiert DxO PhotoLab 9 erstmal in der 30-tägigen kostenlosen Testversion aus. Dann werdet ihr auch feststellen, ob eure Hardware leistungsfähig genug für die neuen KI-Funktionen ist.


Sehr gut, ist gekauft, aber erst am Black Friday.
Du bist gar kein Schweizer, Du bist Schwabe! 😉
Schweizer rechnen besser, solltest du eigentlich wissen. 😁
Aber nicht als Schwaben… 🙂
Stimmt. Konnte ich gerade während der Urlaubssaison wieder einmal feststellen. Sagte die Dame zu ihrem Gatten an der Kasse bei Lidl anstehend: “Das isch aber bei uns in Hintertupfingen viel günschtiger als hier”.
Meine Partnerin ist Schwäbin, hochintelligent, aber beim Rechnen bin ich besser.
Also hatte Joe doch recht mit der Aussage, daß die Liebe zum Geld (sparen) größer ist als…
Die haben doch die gleichen alemannischen Wurzeln und damit auch Gene. Sparsam und clever sind beide 😉.
Also wir in Baden sagen über die Schwaben: “Schwobe schaffe, Badener denke”! Aber wir lieben sie trotzdem❤️
Eben, die Schwaben schaffen. Den besten Kartoffelsalat der Welt machen übrigens nicht die Badener (?), sondern die Schwaben.
Kartoffelsalat aus Sparkartoffeln? Ein Genuß!
Wieso so abschätzig? Wenn Kartoffelsalat richtig gemacht wird, ist er eine Delikatesse. Der schwäbische Gourmetkoch Peter Schnaibel (17 Gault Millau Punkte) macht wohl den besten. Ich habe sein Rezept schon mehrere Male nachgekocht, und die Gäste waren immer total begeistert. Aber es ist wie bei allem, auf die richtigen Zutaten kommt es an, die richtige Kartoffelsorte muss es sein, sonst wird das nichts. Peter Schnaibel hat übrigens mal gesagt, dass man den nicht zu Würstchen servieren sollte, weil das fast zu schade wäre.
Mir ging es hier weniger um den Kartoffelsalat als Gericht, als um die schwäbisch-alemannische Art des Haushaltens.
Die ursprünglich arme Region hat sich noch immer nicht von ihrer Sparwut befreien können. Ich kenne die Region sehr gut, und ich weiß wovon ich rede.
Gaggenau sagt Dir vielleicht als Ort und auch als Hausgerätehersteller etwas. Die Sachen sind ja nun nicht billig, aber wenn man in dieser Preisklasse produziert, dann muß auch alles gut sein.
Diesbezüglich kann ich mich an Aussagen des technischen Kundendienstes erinnern, wo verzogene Bedienblenden doch bitte mit Unterlegscheiben auszugleichen wären, um die Blende nicht austauschen zu müssen.
Also ist Gaggenau nun Premium, oder geht es nur darum so zu tun? Wahrscheinlich letzteres, denn daran sind sie dann auch gescheitert.
Sparsamkeit muß nicht schlecht sein, aber man kann es auch übertreiben. Nichts für ungut.
Kartoffelsalat ist ja eine.meiner Lieblingsspeisen.
Also, rück bitte das Rezept raus. Ich bin neugierig.
Meine auch, vor allem im Sommer zu Grilladen. Das Rezept habe ich aus einer Sonntagszeitung, online konnte ich es nicht finden. Ausserdem ist es sehr aufwändig mit vielen Finessen, die den Unterschied ausmachen, und das würde den Rahmen hier sprengen.
Rolf, ich bin ebenfalls bekennender Kartoffelsalatliebhaber – und damit sind wir hier sicherlich nicht alleine (s. Joe). Dein zitiertes Rezept hat mich jedenfalls neugierig gemacht. Meine Bitte: Könntest Du die jpg-Datei des Rezeptes nicht einfach auf Deine Internetseite stellen und hier verlinken? Spart Dir viel Arbeit und bereitet vielen Genussmenschen Freude. 🙂
Hallo 100carat, hätte nicht gedacht, dass es so viele Kartoffel-Fans hier hat. Von joe weiss ich, dass er gut kochen kann und ein Geniesser ist.
Gute Idee, habe soeben ein Foto gemacht und lade es dann irgendwo in der Tiefe meiner Website für ein paar Tage hoch.
Das Kartoffelsalat-Rezept von Peter Schnaibel ist ab sofort auf folgendem Link abrufbar:
https://www.rolfcarlnaturfotografie.ch/v%C3%B6gel?pgid=ksegko3n1-3ba50820-5889-4369-bfd3-dfaa3d72ffc9
Zu meinem Entsetzen musste ich beim nochmaligen Lesen des Rezeptes feststellen, dass Peter Schnaibel gar kein Schwabe ist, sondern aus Südbaden stammt. Tja, dumm gelaufen. Ich hoffe, es schmeckt trotzdem. Am Sonntagabend entferne ich das Foto wieder. En Guete.
Rolf, Danke für das Rezept, werde ich ausprobieren, allerdings ohne Gurken, rohe Gurken sind das einzige Lebensmittel, das ich sprichwörtlich nicht riechen kann, hat für mich einen unangenehmen Geruch und ist damit für mich ungenießbar.
und bei mir ist es der Kümmel 🤮
Gerne joe, die frischen Gurken sind ja genau das besondere an diesem Rezept, zusammen mit den kurz aufgekochten Zwiebeln. Ich war kürzlich eingeladen und die Gastgeberin hat unter anderem auch einen Kartoffelsalat gemacht. Naja, was soll ich sagen, das waren nur gekochte Kartoffeln mit 08/15-Sauce. Gurken waren keine drin, weil sie Essiggurken nicht mag, und Zwiebeln auch nicht, weil die ihr zu scharf sind. Als ich ihr dann von meinem Rezept erzählte, wurde sie hellhörig und will es jetzt auch mal so probieren.
Du kannst das Original-Rezept mit Gurken ja auch einfach mal für andere machen, wenn du z.B. etwas an eine Grillparty mitbringst. Du wirst sehen, die anderen Gäste werden begeistert sein. Ich mache den Kartoffelsalat jeweils mit Dill, passt besser, statt Raps- nehme ich Sonnenblumenöl (den Rapsgeschmack mag ich nicht) und statt Hühner- nehme ich Gemüsebouillon. Übrigens würde ich auch mal seinen Tipp mit den Auberginen ausprobieren, schmeckt köstlich!
Was mir noch eingefallen ist: Du könntest den Kartoffelsalat ohne Gurkenwürfel fertig zubereiten. Dann füllst du eine Portion für dich in eine kleine Schüssel ab und rührst danach die Gurken in der grossen Schüssel unter. Problem gelöst!
Frische Gurken gehören da auch nicht rein, runden mit ihrem kaum vorhandenen Geschmack wohl die Geschmacklosigkeit der Restpampe ab. Zwiebeln kochen? Kann man machen, meinereiner hält hier vom Anschwitzen erheblich mehr, entfernt auch das Knallgas und bringt dezente Röstaromen, welche natürlich nicht hervor stechen dürfen. Meinereiner macht aber keinen Kartoffelsalat, sondern nur Salat mit Kartoffeln. In meinen Durcheinandersalat kommen Kartoffeln, Tafelspitz, Majo (nicht die Chemiesch…. aus Glas oder Tube), angeschwitzte Zwiebelchen, kleine Gurkenscheiben aus dem Glas und geschnittene gekochte Eier, die zum Schluss, weil sonst beim Unterheben nur noch Bruch übrig bleibt. Da meinereiner immer Stunden für so eine Zubereitung braucht mache ich den nur für den heiligen Abend, schon den Tafelspitz machen ist eine Heidenarbeit, denn der zieht in Gemüsesuppe, erst Beinscheiben ins kalte Wasser, damit die Faser offen bleibt, wenn die Brühe ausreichend gekocht hat kommt der Tafelspitz ins kochende Wasser, damit die Fasern zu gehen und das Fleisch saftig bleibt. Wenn das Rindvieh fertig ist wird das Suppengemüse mit dem Stab püriert, dann kommt das Gemüse in die Suppe, denn dies muss ja noch leichten Biss haben. In der Zwischenzeit wird der Tafelspitz gewürfelt, damit man den mit den Kartoffelscheiben vermengen kann. Ob Kartoffelsalat für Wienerle zu… Weiterlesen »
Nee, um Software – und du schreibst jetzt schon die ganze Zeit über Hardware, aber aber…
Klar schreibt meinereiner nur über Hardware!
Meint der Herr Rolf, ich würde meine Software (Gewürze) verraten?
Die Würzmischung macht die Wurst (Du isst ja keine) und nicht dass, was da an Fleisch reinfliegt!
Herzichen Dank für das Rezept 👍 tolle Bilder auf deiner Seite 👍
Gerne, und besten Dank für das Kompliment!
Rolf, vielen Dank für das Rezept. Das ist dem meiner Mutter sehr ähnlich und die hat es wiederum von ihrer Mutter übernommen, die bayrische Wurzeln hat und den Kartoffelsalat immer mit Bouillon (meistens Gemüse), Essig und Öl zubereitet. Zwiebeln und/oder Gurken können sein, müssen aber nicht. Ich tendiere eher dazu die Gurken aus dem Kartoffelsalat wegzulassen, dafür aber den Kartoffelsalat mit einem separaten Gurkensalat zu ergänzen. Da passt dann auch der Dill hervorragend hinein. Auch der Gurkensalat wird bei uns mit Essig und Öl angerichtet. Diese Kombi passt hervorragend zu jeder Art von Würstl und Grilladen. Selbst zu Fisch. Meine Jungs und selbst meine Frau mit meditarrenen Wurzeln lieben diese Kombi genau so wie ich. Ich koche übrigens auch sehr gerne und viel. Das ist auch eine Möglichkeit kreativ zu sein und ich empfinde es zudem als Entspannung. Mir kommen beim Kochen manchmal auch gute Ideen für Fälle in meinen Job, vermutlich weil ich zuerst abschalten und Sachen dann neu überdenken kann.
Gerne, Thomas. Ja, kann ich mir vorstellen, dass die Rezepte ähnlich sind. Ich denke, die Grundrezepte sind in Süddeutschland praktisch gleich, es geht dann je nach Region nur noch um Nuancen. Auf jeden Fall ist es ein sehr traditionelles Gericht, ähnlich wie die Spätzle. Und klar hat es auch seinen Reiz, wenn man den Gurkensalat separat macht. Mache ich übrigens im Sommer oft, der ist richtig erfrischend an heissen Tagen. Und passt wie du sagst auch zu grilliertem Fisch, denn manche Fischarten wie z.B. Lachs mögen Dill auch. Habe mir fast gedacht, dass du auch gerne kochst. Kaffee-Aficionados und Weinliebhaber essen in der Regel auch gerne gut, und da man nicht dauernd auswärts essen will, bildet man sich halt in der Küche weiter. Bei mir ist es jedenfalls so, obwohl der Kaffee eher die zweite Geige spielt, ich würde mich als Wine and Dine-Freak bezeichnen. Zudem empfinde ich das Kochen wie du auch entspannend. Ich mache praktisch immer alles frisch aus möglichst guten Zutaten. Interessant ist noch, dass ich bei meinen verschiedenen Partnerinnen, die ich über die Jahre hatte, immer der Chef in der Küche war. Natürlich war ich immer froh, wenn sie mir beim Rüsten geholfen haben. Aber wenn… Weiterlesen »
Hallo Rolf, herzlichen Dank für das Rezept. Ich war zwar etwas spät dran (hatte erst heute Zeit, hier kurz nach dem Rezeptlink zu schauen), konnte mir die Datei aber noch sichern. Joe ist längst nicht der einzige Feinschmecker und Koch hier. Meine Frau und ich waren draufunddran einen eigenen Gourmetkanal mit eigenen Rezepten und als Restauranttester aufzubauen. Letztlich fehlt uns dazu leider die Zeit neben dem Tagesgeschäft.
Bei dem Rezept musste ich gleich zweimal schmunzeln: bis auf den Kümmel (den ich ohnehin nicht mag) entspricht es einem Rezept meiner Großmutter mütterlicherseits. Beim Zubereiten selbst wird sie wahrscheinlich anders vorgegangen sein, das Ergebnis war aber stets sehr lecker. Da ich meine Gerichte immer von Grund auf selbst “komponiere”, schaue ich grundsätzlich in kein Rezept. Du hast aber so überzeugend von diesem Kartoffelsalat geschwärmt, dass ich ihn in jedem Fall mal nachkochen werde … nur ohne besagten Kümmel. Denn ein leckerer Kartoffelsalat geht immer …
Gerne, 100carat. Klingt interessant, dann nehme ich mal an, dass deine Frau Köchin ist. Für einen Gourmetkanal und als Restauranttester braucht es schon Fachkenntnisse und gute sensorische Fähigkeiten. Mein Spezialgebiet ist übrigens der Wein, und ich hatte tatsächlich auch mal ein Angebot als Geschäftsführer in einem Fachgeschäft, weil ich den Besitzer als Kunde mit meinen Kenntnissen und Analysen bei Blinddegustationen überzeugt hatte. Hätte ich gerne gemacht, aber in dieser Branche kommt man lohnmässig auf keinen grünen Zweig. Ehrlich gesagt erstaunt es mich nicht besonders, dass das Rezept deiner Grossmutter praktisch gleich ist. Nicht wenige Spitzenköche suchen alte, bewährte Rezepte und entwickeln sie dann weiter oder haben neue Ideen. Die Technik der heutigen Köche ist natürlich besser als früher bei den Hausfrauen, aber grundsätzlich ändert sich nicht viel, geschmacklich werden sich die Gerichte kaum unterscheiden. Der Kümmel ist vielleicht nur ein Tüpfelchen auf dem i, er hat aber neben dem dezenten Geschmack auch eine praktische Funktion, denn er fördert die Verdauung. Das ist auch der Grund, wieso wir Schweizer bei der Butterrösti immer ein paar Kümmelsamen dazugeben. Aber wenn ich etwas nicht mag, lasse ich es auch weg. Rapsöl ist mir auch zu aufdringlich, deshalb nehme ich das neutralere Sonnenblumenöl. Olivenöl… Weiterlesen »
Rolf, du weisst, beim Essen/Kochen habe ich sehr hohe Ansprüche, aber Kartoffelsalat ist eines der wenigen Gerichte, die ich nicht so gut hinbekomme, wie ich es gerne hätte und bin derzeit gerade dabei mein eigenes Rezept zu finden, von dem ich sagen kann, so muss er schmecken. Habe einfach noch nicht die richtigen Kartoffeln gefunden. Wenn Du es sagst, glaube ich, dass Peter Schnaibel bereits das beste oder eines der besten Rezepte gefunden hat, aber in einer Sache irrt er sich gewaltig, zu Kartoffelsalat gehören Wiener Würstchen oder eventuell auch gute (und ich meine wirklich gute) Bratwürste. Bei Würstchen ist es wie bei Kartoffelsalat, es gibt – wenn man den richtigen Metzger kennt – hervorragende Würstchen, die besser sind als manches Filetsteak. Würste sind – obwohl sie letztlich Resteverwertung sind – nur dann minderwertig, wenn sie nicht gut gemacht sind oder so schmecken wie “mein” aktueller Kartoffelsalat 😂
Joe, dann probier mal das Rezept von Peter Schnaibel, du wirst begeistert sein. Er erklärt im Artikel auch ausführlich, worauf man achten muss. Wenn du willst, kann ich den Artikel scannen und dir per E-Mail senden. Er erschien übrigens in der SonntagsZeitung mit dem Titel: “Für die Wienerli viel zu schade.” Aber gute Würste würde er dazu wohl auch servieren.
Wieso machst Du die Würste denn nicht selber?
Hat meine Partnerin auch immer gesagt, sie ist Schwäbin.
…deswegen die fabelhaften Zahlen von Mercedes und Porsche 😎
Die Unternehmensleitungen von Mercedes und Porsche haben doch mit Schwaben rein gar nichts mehr zu tun. Das sind entwurzelte Unternehmen mit entsprechenden Folgen 😎
und die Urenkel der Alemannen haben dabei zugeschaut, nicht besonders clever 😉
Was hätten Sie denn sonst tun sollen, wenn die Eigentümer die Firmen entwurzeln? Mit Linsen und Spätzle auf die Eigentümer werfen 😀?
…und mit Kartoffelsalat 💪
Das ist richtig. Trotzdem verbleibt oft die Mentalität einer Region in den Unternehmen zurück, die längst global aufgestellt sind. Oder wie mir mal jemand bei Bosch zu verstehen gegeben hatte: “Vom Spare kannscht Du net raich wärde, nur vom Koschte vermeide”.
Das stimmt auch wieder. Im Fall von Mercedes ist das aber längst nicht mehr der Fall. Bei Mercedes wurde entschieden nur noch das Luxussegment zu bedienen. Die A-Klasse wird gestrichen, genau die Autos, die sparsame Schwaben sich gerade noch zugestehen. Das ist nun entgegen der schwäbischen Mentalität.
Thomas, wenn eine Firma nicht mehr von den Nachkommen, die nicht zwingend dafür geeignet sind, sondern von kompetenten Managern geführt wird, ist das meist ein Vorteil für das Fortbestehen und den Erfolg einer Firma (siehe Roche), auch die Firma Porsche/Piech – die übrigens nicht deutsch, sondern österreichisch sind – haben die Kontrolle abgegeben – besitzen aber noch einen strategisch wichtigen Anteil um den Vorstand mitzubestimmen – waren bis jetzt, trotz einiger Rückschläge in der Vergangenheit, auch ohne Management Funktionen in der Firma, sehr erfolgreich. Dass es momentan – bis auf BMW – in der Deutschen Automobil Industrie nicht mehr so gut läuft, liegt an äusseren, liegt nicht an Management Fehlern, sondern vorwiegend am chinesischen Markt und der Bevorzugung heimischer marken durch die Politik und der Dummheit der EU, allen voran die von der Leyen. Weiter möchte ich nicht ins Detail gehen, sonst kriegt dieser Post “Leonhardsche” Ausmasse und ist auch nicht wirklich Thema hier.
Ich habe eigentlich mit Mirko nur herumgeflaxt und alles nicht so ernst gemeint. Wenn Du aber meinst, in der deutschen Automobilindustrie seien keine Managementfehler gemacht worden, die zum jetzigen Zustand geführt haben, dann bin ich da ganz anderer Meinung. So wurde bei fast allen die E-Mobilität gnadenlos verpennt. Bei VW kam dann noch der Abgasskandal dazu, der das Unternehmen viele Milliarden Euro gekostet hat und noch kosten wird.
Hätte mich auch sehr gewundert, wenn nicht wieder jemand auf die Idee gekommen wäre, dass an allem die unfähigen Politiker schuld sind. Manager machen ja grundsätzlich keine Fehler, deshalb bekommen sie ja auch fette Boni, selbst wenn sie rausgeworfen werden.
Ok, dann nenn mir mal einen fähigen Politiker aus der Ampel Regierung oder einen in Europa, der wirklich erfasst hat, was gerade falsch läuft. Politiker sind für die Rahmenbedingungen verantwortlich und weshalb ist Deutschland in der Krise? Jährliche Abwanderung von Talenten und Akademikern zwischen 180’000 und 210’000, Zuwanderung in die Sozialsysteme jährlich zwischen 300’000 und knapp einer Million. 1,2 Mio Bürgergeld Empfänger, die noch nie gearbeitet haben. Geld für Schulen ist nicht da, aber für Rüstung in Unmengen…und jetzt nenn mal ein paar Politiker, die verstanden haben, dass da was falsch läuft und es auch umsetzen.
Stimme Dir mal zu, versuche aber, dabei keine Leonhardschen Ausmaße zu erreichen!
Geld für Rüstung? Ja, aber: Leider hat von den Politikern keiner verstanden, dass eine Wehrpflicht nur zur Anwerbung von Kanonenfutter dient, bei dem Stand der Rüstungstechnik kann nur eine Berufsarmee was bringen, der Rest ist Kanonenfutter. Und bevor man Geld ausgeben sollte sollte erst mal was zum Kaufen da sein, macht Sinn, versteht von denen aber auch keiner oder will es nicht verstehen. Sollen wohl wieder nur irgendwelche Lobbyisten bedacht werden, Verteidigungsfähigkeit geht anders!
Mirko, so fabelhaft sind die Zahlen bei beiden nun aber nicht. Woher sollte das auch kommen? Man hat schon auf die Umsatzzahlen reagiert, in dem man die Belegschaft verschlankt hatte. Und es werden weitere Verschlankungen kommen, bei beiden, obwohl das nur die zweitbeste Lösung darstellt. Problem dürfte sein, daß der Durchschnittsverdiener nur noch von einem Mercedes oder Porsche träumen kann, den er sich niemals wird leisten können. Und die, die sich ihn leisten können warten ab, bis das Unternehmen die Preise senkt, um dann zuzuschlagen. Das ist tödlich für die Wirtschaft. In Deutschland ist ja soeben wieder der Streit darüber entbrannt, wie man die Wirtschaft wieder in Fahrt bringt. Das kann nur gelingen, in dem man seitens der Politik die wohlhabenden Leute davon überzeugt, mehr Geld in den Wirtschaftskreislauf zurück zu führen. Aber nicht als Anlage an der Börse, sondern durch Konsum. Rolf schreibt ja sehr bezeichnend, warum etwas austauschen, wenn es noch funktioniert? Das ist nicht falsch, aber dann würgt er mit seiner Kaufzurückhaltung eben jene Wirtschaft ab, von der er erwartet, daß sie ihm an der Börse satte Zuwächse generiert. Irgendwo muß das Geld halt herkommen. Aktuell eher durch Umstrukturierungen und Verschlankung der Personaldecke. Die Globalisierung der Märkte… Weiterlesen »
war doch von mir ironisch gemeint
Du liegst meiner Ansicht nach mit allem was Du schreibst richtig. Eines der grossen Probleme von Mercedes dürfte aber vor allem das Firmenwagen- und Flottengeschäft sein. Wenn ich mich umhöre, dann geht es vielen Unternehmen in vielen Branchen in Deutschland momentan nicht gerade gut. Alle sind auf Sparkurs und die einfachste Art ist dann unter anderem den Mitarbeitern Firmenwagen entweder gar nicht zuzugestehen oder aber nur noch kleinere Modelle zuzulassen. Selbst in der boomenden Software-Industrie kenne ich Fälle, bei denen Mitarbeiter vom Mittelklasse Mercedes auf die untere Mittelklasse, wie VW Golf oder Ford Focus oder auch japanische oder koreanische untere Mittelklasse, umsteigen mussten. Das sind dann sofort richtig hohe Stückzahlen, die Unternehmen wie Mercedes, Audi oder auch BMW flöten gehen.Der durchschnittliche Verdiener kann sich in Deutschland schon lange nicht mehr privat eine E-Klasse leisten, im Gegensatz vor einigen Jahrzehnten früher. Mit der aktuellen Strategie und in wirtschaftlich schlechten Zeiten vieler deutschen und europäischen Unternehmen und damit auch deren Mitarbeiter wie Mercedes meiner Ansicht nach noch sein blaues Wunder erleben. Ein Volumenhersteller wie Mercedes wird auf Dauer nicht vom Luxussegment alleine leben können, aber genau das soll ja die aktuelle Strategie sein. Erst recht nicht, wenn wie aktuell, immer mehr chinesische… Weiterlesen »
Zu dem Thema hatte meinereiner letzte Woche ein interessantes Gespräch mit einem alten Kumpel, Spitzname “der Nebenerwerbsbaulöwe”. Den Spitznamen hat der hier, weil er begeisterter Handwerksmeister ist, bei dem ganzen Gelumpe, welches er sonst noch besitzt aber für das Baugeschäft eigentlich gar keine Zeit hat.
Wir haben damals zusammen die Pappe gemacht und sein erstes Auto war ein nagelneuer Benz, als er neulich auf einen Kaffee kam hatte er eine neue Reisschüssel, Nr. 1 in seinem Leben.
Auf nicht ernst gemeinte Nachfrage, ob ihm das Geriebene ausgegangen sei kam die Antwort: “Die Zeiten sind sehr schlecht, da kann ich es mir nicht mehr leisten, zur Auftragseinholung bei potentiellen Kunden, die alle rechnen müssen mit einem Auto jenseits der 100 Kilo Grenze vorzufahren, dann kann ich auch gleich wieder weg fahren, wir sind alle schlechte Menschen und haben noch schlechtere Gedanken, wenn wir überlegen, wer wohl den Schlappen bezahlen muss.
Da er sehr viel Aufträge ohne Kostenvoranschlag bekommt (würde den Aufwand nicht rechtfertigen) sind viele der Kunden noch vorsichtiger, was in dem seinem Fall aber Unsinn ist, aber es ist eben so.
Am Black Friday wird es aber auch nicht günstiger für Dich werden.
Warum nicht? Die letzten Jahre gab es immer Black-Friday Angebote bei DXO, auch für die Upgrades. Ich warte auch so lange.
Klar, Black Friday ist immer günstiger.
Wie lange ist der Code gültig ?
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Also wenn Rolf jetzt nicht zugreift…😁
Steht wahrscheinlich morgen schon im Baseler Landboten: “Zugriff erfolgte in dieser Nacht” als fette Überschrift. 😉
Schweizer lieben ihr Geld, es könnte durchaus sein, dass die Liebe doch größer ist…
🤣
Klar liebe ich mein Geld, ich sehe nicht ein, wieso ich dauernd neue Ware kaufen soll, wenn es die alte noch tut. Hat auch etwas mit Nachhaltigkeit zu tun.
Es würde übrigens Basler Landbote heissen, und nicht Baseler, gibts aber nicht, der Landbote ist eine Tageszeitung in Winterthur und Umgebung, der sechstgrössten Stadt in der Schweiz.
joe, Rolf ist kein Neukunde bei DxO Photolab und nur für diese gilt der Promo Code. Rolf hatte mir vor einigen Jahren DxO empfohlen und zwar zu recht. Er nutzt DxO schon viele Jahre. Der Upgrade-Preis von 119 Euro ist kein vergünstigter Preis, anlässlich BlackFriday wird er sicherlich günstiger werden. Also ich kann warten, DxO Photolab 8 funktioniert ja weiterhin unverändert 😉.
Genau so ist es, Thomas. Ich bekomme regelmässig Angebote von DxO, aber das letzte Mal war es die Standard-Version, ich möchte aber wieder die Elite-Ausgabe. Ich denke, spätestens am Black Friday klappt es. Es war auch letztes Jahr schon günstiger.
Thomas, das Ganze war bzw. ist rein satirisch gemeint, im Übrigen bin auch ich schon ewige Zeiten bei DXO, nutze aber nahezu ausschliesslich Nik und PureRAW. Rolf darf mit seinem Geld machen was er will und ich finde es super, dass er mit seiner “alten Kiste” so gute Fotos macht, aber ab und zu darf man das doch satirisch nutzen – Spass muss sein, das Leben ist Ernst genug!😉
Danke, joe, aber du weisst ja sicher, dass man auf alten Pfannen kochen lernt. Bei Messern kann es gar sehr gefährlich werden, denn wenn ein Anfänger noch alle Finger braucht. sollte er besser nicht mit einem Santoku Messer rumhantieren.
Habe deinen Kommentar übrigens auch als Satire verstanden.
Nützt mir nichts, bin kein Neukunde, aber meine Version ist leider schon älter, deshalb habe ich auch keinen Update-Preis.
Der sollte grundsätzlich bis zum Jahresende gültig sein.
Vollkommen ohne bösen Hintergedanken und Ironie formuliert: faszinierend, was sich hier aus dem Thema Bildbearbeitung alles entwickelt… es geht um Schweizer, Schwaben, Liebe, Geiz und Intelligenz und Wurzeln, um Kartoffelgerichte und Köche… usw. Wenn jemand dunkle Gedanken hat… hier findet er Ablenkung und Gesundung ohne Citalopram… Empfehlung des Forums: hoch!
Hervorragende Zusammenfassung :))
Komische Empfehlungen gibt unser Herr Doktor!
Viele Beiträge hier (besonders die von meinereiner) dürften eher bei einigen zu Panikattacken führen als gegen selbige zu wirken.
Kann ja verstehen, dass auch DXO beim Thema KI-Unterstützung schnell liefern will. Aber ich habe erst vor 8 Monaten das Update auf V8 gekauft und jetzt schon wieder Geld anlegen? Da muss mich das Ergebnis sehr überzeugen.
Dirk- der Markt ist sehr schnelllebig… das wird immer so weiter gehen. Heute neu, morgen Mittelmaß… etwas übertrieben dargestellt. Kaufen oder auch nicht… aber keinesfalls grämen.
Ich nutze DXO auch seit einigen Jahren und überspringe immer eine Version. Von PhotoLab 5 auf 7 und nun auf die 9.
Ca. 120 Euro alle 2 Jahre, sprich ca. 5 Euro im Monat finde ich ok. Das ist allemal günstiger als Lightroom (dessen altes 6.13 ich auch nutze).
DeepPRIME XD3 für X-Trans-Sensoren von Fujifilm ist bereits im Update auf v.8.8.0 hinzugefügt worden.
Habe es mir gestern zum Test runtergeladen und ich muss sagen, als DXO-Fan ich bin total enttäuscht, habe zwei schlecht belichtete Bilder – jeweils teilweise über-, teils unterbelichtet – bearbeitet. Mein RAW Konverter von PS Elements 2023 erzeugt erheblich bessere Ergebnisse und das auch noch schneller und einfacher als PL 9. Zwar kann ich nur immer das gesamte Bild bearbeiten, aber das ist gar kein Problem, weil zum Beispiel bei Lichter oder Tiefen tatsächlich nur dort entsprechend abgedunkelt bzw. aufgehellt wird wo es notwendig ist. Also Pure RAW (4 ist besser als 5, 4 behält mehr Details, 5 ist schneller) ist Topp, Nik ist Topp, aber PL9 – für mich – ist ein Flop! Keine Empfehlung von mir. Geeignet ist es möglicherweise für Leute, die sehr viele Bilder auf die gleiche Art gleichzeitig optimieren bzw. bearbeiten möchten. Das geht wirklich fix. Ich mache das lieber individuell und deshalb von mir Daumen nach unten.
Also, mein Urteil war ein bisschen zu hart, muss mich leicht korrigieren, die Ergebnisse sind schon ok, aber es ist tatsächlich umständlicher diese zu erreichen und deshalb ist es für mich wohl besser bei PS Elements zu bleiben, aber wer von PS weg will, für den ist es eine gute Alternative.