Objektive Sony

Endlich: Sony stellt neues Objektiv für A6500 & Co. vor

Endlich! Sony stellt ein neues Objektiv für spiegellose Systemkameras mit APS-C-Sensor vor. Es handelt sich um das 18-135mm f/3.5-5.6 OSS.

Zu wenige E-Mount-Objektive für APS-C-Kameras

In den letzten Monaten haben wir uns nicht selten darüber beschwert, dass Sony im Bereich der APS-C-Objektive für die spiegellosen Systemkameras A6000, A6300 und A6500 nicht aktiv genug ist. Zuletzt wurde primär auf neue FE-Objektive für die spiegellosen Vollformatkameras gesetzt und prinzipiell lassen sich diese FE-Objektive natürlich auch an einer E-Mount-Kamera mit APS-C-Sensor verwenden. Doch häufig passen die schweren und auch teuren FE-Objektive einfach nicht perfekt zu den kompakten Gehäusen der APS-C-Kameras, weshalb sich viele Kunden mehr leichte und kompakte APS-C-Objektive wünschen.

Neu: Sony 135mm f/3.5-5.6 OSS

Heute hat Sony nun endlich ein neues E-Mount-Objektiv für APS-C-Kameras vorgestellt, das 18-135mm f/3.5-5.6 OSS nämlich. Nach Angaben des Herstellers soll es sich hier um ein besonders kompaktes und leichtes Objektiv handeln, konkret bringt es ein Gewicht von 325 Gramm auf die Waage. Die Konstruktion besteht aus 16 Elementen in 12 Gruppen, mit dabei sind auch ein asphärisches Element und zwei ED-Elemente. Zudem ist das Objektiv mit einem Linearmotor für den AF-Antrieb ausgestattet, der laut Sony besonders schnell und leise seine Arbeit verrichten soll. Des Weiteren spricht Sony von einer Naheinstellgrenze von 45 Zentimetern und einer hervorragenden Schärfe, die bis an die Bildränder reichen soll.

Preis von 650 Euro, verfügbar ab Februar

Das neue 18-135mm f/3.5-5.6 OSS soll im Februar 2018 zum Preis von 650 Euro auf den Markt kommen. Gleichzeitig soll im Übrigen auch eine neue Version der Sony A6300 in der Farbe Silber erscheinen, das hat Sony ebenfalls heute angekündigt.

via: DPReview

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

19 Kommentare

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    • @Cat
      Ein schönes handliches 16 – 105 wäre mir lieber gewesen. Ich nutze die A – Variante mit Adapter 4 an der A 6500 und finde mehr Weitwinkel vielseitiger. E – Mount hat schon 3 18-200 zur Auswahl..
      Gruß..Gustav

      • sorry, ich war im IRONIE-MODUS –
        natürlich ist ein weiteres, lichtschwaches 18-135 mm ein total überflüssiges Objektiv!!!

  • Also ein 18-135 mm ist ja ein beliebtes Reisezoom also warum nicht, nur wenn das Angebot aussieht wie bei manchen Mitbewerbern,
    18-55
    18-70
    18-135
    18-200
    18-250
    18-300 mm
    … und wer weiß wie viele Objektive noch den gleichen Brennweitenbereich (Lichtschwach)überschneiden…nur dann wird es uninteressant für mich

  • Sony
    Also die Zielgruppenbeschreibung für die Entwicklung hätte ich zu gerne gesehen!
    Sigma entwickel uns bitte ein spottbilliges, sehr scharfes, kleines, leichtes Superzoom bis 135 mm Brennweite.
    Selbst wenn das dann mal mit Kameras im Set für 400€ plus in den Internetversandkillerdienst kommt –
    Da bin ich gespannt wer das kaufen soll.
    Die Billigsparmäuse, für die ein Objektiv ein Glas für 99€ ist – sind draußen.
    Die Oldies die nix mehr schleppen wollen was mehr als 200g wiegt und nicht in die Jackentasche passt (mit Kamera) – eher auch nicht.
    Die Youngster die nur Lichtstärke und Festbrennweiten kennen – auch nicht.
    Die Filmer sowieso nicht.
    Wer bleibt noch übrig?
    Weitgereiste Außerirdische?

    So ein Objektiv darf 300€ kosten und muss kleiner sein.
    Schon FujiFilm ist kläglich mit seinem schwachen, teuren, schweren 18-135 mm gescheitert.
    Für mich sind das Objektive die niemand braucht. Auf Reisen gibt es 1 Zoll Kameras und MFT.

    • Servus CAT,
      „Schon FujiFilm ist kläglich mit seinem schwachen, teuren, schweren 18-135 mm gescheitert.“

      …kannst Du das irgendwie belegen ? Frage nur weil einige Fujianer gerade dieses Objektiv für Reisen gekauft haben, ich sehe auch nicht das es irgendwo im Abverkauf erhältlich ist und wenn es wo erhältlich ist dann ist es auch ziemlich schnell wieder weg 😉
      Natürlich kann man auf Reisen zu einer mFT Kamera greifen aber dort kann ich nicht mehr wählen ob ich mit Velvia oder Classic Chrome ablichten soll 🙂
      Von daher finde ich schon das so ein Reisezoom seine Berechtigung hat nur leider übertreiben manche Hersteller im Preiswertbereich etwas

      • ich habe mehrere Exemplare vom 18-135 mm gewissenhaft getestet und keins konnte mit dem selbst erhoben Anspruch von Fujifilm überzeugen.
        Es ist schwer, dick und nirgendwo besonders gut oder gar hochauflösend.
        Es ist aus Sicht vieler, das schwächste Objektiv im jetzigen Fuji Portfolio und auf Reisen zudem langweilig, weil es bei 16 mm beginnen sollte.
        Die Farbabstimmungen von Fuji sind auch anders erreichbar 🙂
        Und wofür gibt es NIK-Filter?

      • Hallo CAT,
        das man bei einem „Superzoom“ immer einen Kompromiss eingeht sollte einen wohl klar sein, von daher vergleiche ich es erst garnicht mit meinen 16-55 😉 Was die Qualität angeht so kenne ich nur die Bilder vom Fujiforum und die Aufnahmen müssen sich nicht verstecken.
        Ich persönlich beabsichtige auch nicht dieses Objektiv zu erwerben aber trotzdem muss ich diese Brennweite nicht gleich schlecht reden. Mir persönlich macht es keinen Spaß zB bei -10 Grad Objektive zu wechseln oder bei Wind in „sandigen“ Gebieten…im Gegensatz zu anderen Herstellern hat Fuji genau EIN Superzoom/ Reisezoom im Angebot und dieses wurde auch gut ausgestattet „WR“ haben auch nicht alle. Deswegen findet es auch seine Käufer und liegt nicht irgendwo auf Halde, da ich bei einen holländischen Händler einkaufe kann ich sagen das es schon wieder ausverkauft ist 😉

    • @cat: also bei mir steht das 18-135mm von fuji auf der wunschliste. ich weiß auch nicht wo du deine infos hernimmst, aber nach dem was ich von dem xf18-135mm lese ist, daß es eines der besten überhaupt auf dem markt sein soll. die lichtstärke ist für aufnahmen bei tageslicht völlig ausreichend. der bildstabilisator ist ebenfalls herausragend. die auflösung des objektivs konnte ich bei keinem anderen vergleichbarem objektiv finden und bildfehler scheint es kaum zu geben. da ich im urlaub selten nachtaufnahmen mache, ist das xf18-135er ideal für den urlaub. das einzige was ich bei diesem objektiv bemängeln kann, ist der preis.

      • Lichtstärke ausreichend – ja aber nicht gut
        Bildstabilisator herausragend? – Ja aber was ist dann mit dem 4.0/12-100 mm Olympus oder dem 2.8-4.0/12-60 mm Leica – dann wären die ja schon übermegaherausragend.
        Also bitte auf dem Boden bleiben.
        Der Stabi im 18-135 mm ist ok – aber nicht umsonst arbeitet Fuji fieberhaft an neuen Kameras mit IBIS –
        Wenn es auf der Wunschliste steht, ist doch prima – aber dann bitte nicht enttäuscht sein.
        Es hängt immer von den Erwartungen ab – also besser nicht zu viel erwarten.
        Ideal für den Urlaub mit Fuji sind derzeit:
        10-24 mm (abgesehen von der mistigen Sonnenblende) – 18-55 mm – 55-200 mm – aber auch 16-50 mm und 50-230 mm garantieren tolle Aufnahmen.
        Ich würde immer ein Zoom präferieren was bei 24 mm beginnt oder eben das 10-24 mm zusätzlich mitnehmen, denn gerade auf Reisen stolpert man oft in enge Gebäude und Schluchten – wo viel Bildwinkel sehr hilfreich ist.
        Das Tele kann man zur Not heraus vergrößern, aber das Weitwinkel braucht man.
        Aber ist nur meine Erfahrung…

      • Ich habe mir nie ein mit 18 beginnendes Zoom gekauft – meine erste „Digitale“ war eine Dimage A 200 mit 18-200 ich habe mich immer geärgert, ich finde den Unterschied 24 zu 28 bei einem Reisezoom reizvoller als den Zuwachs beim Tele.

      • @cat & gustav:
        beim weitwinkel gebe ich euch recht, da wären 24mm schöner.
        was den bildstabilisator betrifft, 5 blendenstufen können sich sehen lassen. leider weiß ich auch gerade nicht wieviel die beiden genannten haben, aber mir würde es ausreichen. den preisunterschied zum olympus und zum leica darf man auch nicht gerade außer acht lassen. dabei hat das 12-100 olympus nur zusammen mit dem im gehäuse verarbeiteten bildstabilisator 6,5ev. wer weiß was passiert, wenn fuji erstmal seinen stabi im gehäuse hat. 😉

        das 10-24mm habe ich auch auf meiner wunschliste. hier habe ich aber ein paar bilder gesehen, die mich nicht überzeugten. die gesehenen bilder waren doch etwas unangenehm verzerrt am bildrand. aber der brennweitenbereich ist perfekt für besichtigungen von burgen, schlössern,… . bisher knipse ich mit dem 12mm f2 von samyang und bin begeistert von den damit gemachten bildern. vielleicht muss man das 10-24er einfach mal ausprobieren.

        18-55 und 50-230 habe ich auch schon und mir fehlt hier nichts. das 18-135 ist einfach eine nette ergänzung für städtetrips. wie ich schonmal bei photografix erwähnte, hätte ich auch nichts gegen ein xc16-135mm oder ein xc16-300mm. es geht ja einfach nur darum einen trip mit freunden zu machen und nicht laufend die linse zu tauschen.

      • @ daniel
        Ich habe mich oben vertippt – es muss heissen 28-200 mm bei der Dimage. Wenn ich mit meinem Sony E 10-18 knipse habe ich immer die Wasserwaage mit eingeblendet…. eine gute Hilfe beim Weitwinkel. Fuji hat doch schon ein gutes 16-50…. einfach warten – vielleicht kommt mal ein 16er Mehrfachzoom, Du bist doch ganz gut ausgerüstet und dann kommen bei Fuji ja auch noch die stabilisierten Kameras – dann wirds doch erst richtig interessant!!
        Gruß…. Gustav

  • Ich glaube diese Brennweite richtet sich an Leute, die nur ein Objektiv haben wollen und sehr klein+leicht reisen wollen.

    Ich würde immer 2 Objektive für diesen Brennweitenbereich kaufen, da diese auf jeden Fall schärfer sind oder sogar lichtstärker!

  • Na ja, das ist nichts umwerfendes !!- wie die meisten schon schreiben: diese Brennweite gibt’s zu in rauchen Mengen und mit der Lichtstärke haut das keinen vom Hocker.
    Irgendwie ist das schon verwunderlich, dass es da kein „Hammerobjektiv“ gibt. Solche Linsen wie 18-300 oder gar 18-400 sind doch nicht wirklich was für Fotografen, obwohl sie sehr praktisch sind, gebe ich ja zu. Immer wieder das Gleiche: gutes ist teuer und schwer, weniger gutes ist günstiger und praktisch.
    Habe mir neulich ein 18-140 gekauft- wie gesagt: praktisch und leicht …. aber ich darf es nicht mit einem 24-70 oder sonstigem Brocken für Vollformat verglichen. Es stehen natürlich auch 250,-€ zu 2000,-€ .
    Es gibt keine Eierlegendewollmilchsau. Gab es nie und wird es auch nie geben- egal von welchem Hersteller.

    • @ Rudolf
      Auch ich hätte mir eine andere Brennweite gewünscht. Es sind so wenig gute APSC – LInsen vorhanden aber Sony sollte es mal probieren auch wenn sie dann vielleicht unhandlicher werden. Ich habe mir nach Jahren langen Wartens auf ein lichtstarkes Zoom jetzt das 4er 16-70 gekauft… wenn auch teuer – aber ich nutze es auch noch an der 4 Jahre alten A7 – was durchaus gut geht – was mich ein bisschen tröstet.
      Gruß.. Gustav

  • Ich habe das 18-135 IS STM (umgerechnet ca. 28-216) von Canon und ich habs quasi immer drauf. Zerrissen in allen Foren und Labortests kann ich überhaupt nichts negatives über diese Objektiv sagen. Meine Landschaftsfotos mache ich alle in RAW und bearbeite Sie nach. Geht mittlerweile sehr schnell und ist keine Hexerei wenn man mal die passenden Presets angelegt hat. Die „Fehler“ werden schon beim importieren korrigiert und die Schärfe, etc. bekommt man locker hin. Am Anfang habe ich bei meinen Bergtouren immer Festbrennweiten, und Telezoom mitgenommen. Irgendwann wurde mir das Wechseln zu nervig. Höchstens mal das Tele am Gipfel. Im Winter bei Schneeschuh oder Skitouren wechsle ich sowieso nicht. Unnötig, viel zu umständlich und man muss immer acht geben damit ja nichts nass wird. Mehr Lichtstärke brauche ich Outdoor auch nicht. Indoor packe ich den Blitz drauf. Ordentliches Bokeh bekommt man mit mehr Brennweite auch sehr schön hin, obwohl ich da natürlich auch die Festbrennweite oft einsetze. Aber Kinder, Haustiere, etc. laufen und kraxeln halt nunmal herum und da ziehe ich mittlerweile das Zoom der Festbrennweite vor. Profis und Leute die mit der Fotografie Geld verdienen müssen, sehen das natürlich anders, da muss das JPEG hervorragend sein. Also ich sehe das nicht so negativ. Besser dieses als gar keins. Der Preis wird noch etwas nachgeben und ist somit auch in Ordnung.
    Sollte es optisch gar so gut ausfallen wie das Zuiko 12-100 (umgerechnet 24-200) dann wäre das ohnehin ein sehr guter Kompromiss.