Fujifilm Kameras

Fuji GFX 100: Offizielle Präsentation am 23. Mai 2019

Fujifilm wird in Kürze die bereits in Aussicht gestellte GFX 100 vorstellen. Diese DSLM wird mit einer Auflösung von 102 Megapixeln arbeiten.

Mit APS-C- und Mittelformatkameras zum Erfolg

Fujifilm geht ganz bewusst einen anderen Weg als Canon, Nikon, Sony und Panasonic. Der Hersteller meidet bewusst den extrem hart umkämpften Bereich der spiegellosen Vollformatkameras und versucht stattdessen mit erstklassigen APS-C-Kameras und Mittelformatkameras zu überzeugen. Vor allem im Segment der Mittelformatkameras ist die Konkurrenz auch überschaubar und Fujifilm versucht, mit immer kompakteren Kameras und niedrigeren Preisen neue Kunden zu gewinnen.

Die neuste spiegellose Mittelformatkamera soll aber weder mit kompakten Abmessungen noch mit einem niedrigen Preis überzeugen, im Gegenteil. Die Fuji GFX 100 soll vielmehr das Flaggschiff der Reihe werden und mit einer herausragenden Bildqualität und beeindruckenden Spezifikationen punkten.

GFX 100: Das finale Erscheinungsdatum

In Aussicht gestellt wurde die Fuji GFX 100 bereits auf der photokina 2018 im vergangenen September, nun scheint aber festzustehen, wann die finale Präsentation der Kamera erfolgen soll. Die Webseite Fujirumors berichtet nämlich, dass die GFX 100 am 23. Mai 2019 endgültig vorgestellt werden soll. Wir müssen uns also voraussichtlich nur noch rund drei Wochen gedulden, bis Fujifilm alle Details der neuen DSLM enthüllt. Und möglicherweise wird es am 23. Mai dann auch neue Infos zu kommenden Objektiven für die GFX Reihe geben.

Bisher weiß man über die GFX 100, dass sie mit einer Auflösung von 102 Megapixeln arbeiten wird, dass ein Phasenerkennungsautofokus und ein 5-Achsen-Bildstabilisator zum Einsatz kommen werden und dass sich Video in 4K mit 30 fps in 10 Bit aufnehmen lassen werden. Der Preis der neuen Mittelformatkamera soll bei ungefähr 10.000 Euro liegen.

Quelle: Fujirumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

77 Kommentare

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      • @maratony
        Das wäre mal was: ein Wettbewerb der kürzesten Kommentare. Deiner hat damit schon gewonnen 😊
        Manchmal muss ich auch was schreiben, damit ich Meldungen über neue Kommentare bekomme.

  • Haben wollen…

    Meine GFX50s ist schon mit erstklassiger Bildqualität gesegnet. Die GFX100 werde ich mir wohl leihen wenn sie verfügbar ist. Ich habe schon ärgste Befürchtungen was dann wohl mit meinem Kontostand passiert!!! Wahrscheinlich sind die Fuji Leute so schlau und machen gemeinsam mit meinem Grossisten für den 50ziger Rückkauf ein unverschämt gutes Angebot.

    • @ Alfred

      hallo Alfred, ja auf den ersten Blick klingt es gut
      Diese Kamera brauchen Sie aber nicht mehr. Im Rentenalter sollte alles leichter werden, da reicht Ihre Kleine mehr als aus. Wollen Sie wirklich noch mal 100×200 oder größer ausdrucken ?

      Sie sollten viel mehr Spaziergänge am Bodensee machen und die herrliche Blumenpracht fotografieren. Da ist die kleine Fuji viel besser geeignet.
      Übrigens, die fürstliche Chefin der Insel Mainau baut auch Hüte. Da würde ich meiner Frau mal einen gönnen und sie dann vor der Blumenpracht damit fotografieren.
      Das bringt viel mehr, als einer 10000 Euro Kamera hinterher zu schielen, wenn doch schon die alte mit 50 MP verstaubt.

      schönen Grußaus dem Norden

      • Servus Rinde,

        wir wohnen direkt an einem oberbayrischen See, meine wesentlich bessere Hälfte hat eher einen „Schuhtick“!! Deshalb sind für sie Reisen zu den italienischen Nachbarn das Mittel zum glücklich werden. Wenn ich mir die geforderten Designer Preise für ihr Hobby ansehe, da kann ich aber mal locker über die GFX100 nachdenken.

        Mich ärgert da eher das ich das Gerät als Ruheständler nicht mehr abschreiben kann. Warum soll ich im Alter meine Wünsche zurück schrauben? Anders herum muss ich bei meiner verbleibenden „Restlaufzeit“ denken, wann, wenn nicht sofort und jetzt!

        Mein ehemaliges Studio ist zu meinem Hobby Raum geworden, da ist die GFX100 gut zu verwenden. Meine Bildagentur für die ich immer noch ab und an den Auslöser betätige wird sich über noch mehr Auflösung freuen. Gute Dateien lassen sich immer noch Gewinn bringend verkaufen.

        Grüße in den Norden.

  • Was würde dann eine Kamera mit „richtigem Mittelformat“ 6×6 oder 6×7 kosten? Ist dieses „kleine Mittelformat“ wirklich so viel besser als das VF?

  • Hi

    Wird es der übliche 44/33-mm-sensor, der auf 102 mp aufgepumpt wird oder gibt es den großen sensor, den auch Phase one verbaut? 102 mp auf dem üblichen Sensor gibt schon ein arges Gedränge… bin mal gespannt

    • Ist der 44x33mm Sensor. Allerdings ist es eine komplette Neuentwicklung von Sony. Wenn der große Sensor drin wäre, dann würde am Preisschild wohl eher 19990€ stehen. Dann wäre sie immer noch ein Schnäppchen im Vergleich zu Phase one und Hasselblad. Weiß jemand zufällig ob das Bajonett dafür überhaupt groß genug wäre? 65mm sind’s im Durchmesser, soviel weiß ich.

  • Wir werden sehen was die GFX100 tatsächlich leisten wird. Im Gegensatz zum auf Kante genähtes Vollformat sind der 1,7 mal größere Mittelformat Sensor und die Fuji G Objektive bis 150 Megapixel gerechnet. Da scheint noch Luft nach oben zu sein.

    Jedenfalls muss ich die GFX100 selbst im Studio bei kontrollierten Bedingungen testen bevor ich mir ein Urteil erlaube und eine Entscheidung treffe. Die Praxis ist immer das wichtigste Argument, Labortests beachte ich nur wenn die Testbedingungen veröffentlicht und reproduzierbar sind. Messergebnisse sind technische Daten die ein entstandenes Bild niemals wirklich beschreiben können. Sie sind für mich höchstens ein Anhaltspunkt wo ein System seine Stärken und Schwächen hat.

  • Für einen Profi sicher eine interessante Kamera, für uns Hobbyisten wohl jenseits von Gut und Böse, da das Ding ja auch noch Objektive braucht. Wenn ich jetzt mal die Kommentare „revue passieren “ lasse, die ich hier zu hunderten über die idiotischen VF-Boliden gelesen habe und wie überflüssig 63MP sind und dass APS-C oder noch besser Mft das Mass aller Dinge sind – kompakt und dennoch mit überragender BQ, dann wundert mich doch etwas die Begeisterung die hier für diese102MP Monsterkamera lese. Aber es ist halt keine Canon, dann spielen die Argumente von gestern heute keine Rolle mehr.

    • Das liegt evtl auch daran das die Pixel bei der GFX immer noch minimal mehr Platz haben als bei 63MP im Vollformat. Stichwort Pixeldichte. Wenn man jetzt die Fuji Objektivpreise mit den neuen Canon R L Linsen vergleicht, nimmt sich das nicht viel. Die GFX 50s wird evtl nochmal etwas günstiger und die GFX 50 R gibt es ja auch noch. Da kommen sicher einige ins überlegen sofern Mittelformat zum Einsatzzweck passt. Ich habe mich für die Hassi X1D entschieden, da nochmal kompakter und Objektive mit Zentralverschluss.

    • @ joe

      hallo joe, ja ich stimme Ihnen zu.
      Wenn ich sehe, was meine KB mit 45 MP alles leistet, ist diese MF von Fuji überflüssig.
      Ja, ich möchte sagen, Fuji kommt irgendwie zu spät damit. Meine Begeisterung für noch mehr MP sind einfach nicht mehr da.
      Ich habe mir doch nur diese 45 MP gekauft, da ich ohne viel Nacharbeit einen Druck von 80/200 oder größer bestellen kann. Da ich jedoch immer mehr Platzprobleme bekomme, benötige ich irgendwie nicht mehr so viel Ausdrucke.
      Und nur auf der Festplatte speichern ??
      Hallo, geht`s noch
      Eine Festplatte ist schon am Verstauben
      Meine Frau sagt immer zu mir; man sieht gar nicht, was Du so fotografierst, zeige doch mal etwas.
      Sie meint hier Ausgedrucktes, in der Hand Haltbares, auf den Tisch Vorlegbares.
      Wie dem sei. kaufe diese Fuji, wer immer Lust darauf hat.

      Ich bin überzeugt, es werden die Berufsfotografen sein, also eine kleine Anzahl Fotografen.
      Wer meint, kaufe sie. Wer noch keine Fuji hat, auf den warten ja noch einmal 10000 Euro für Linsen.
      Ich bin jedenfalls froh, meine KB deckt mich völlig ab, da ist wohl nichts anderes mehr nötig.

    • @ Markus J.

      Also vorweg, ich gönne jedem seine Mittelformatkamera und hätte wohl auch eine wäre ich Profi, aber das Argument mit der Pixeldichte ist wohl eher als Scherz gedacht, habe es mal nachgerechnet!!! Mir ging es darum, dass Dinge die egal wie sinnvoll oder nicht – sofern sie nicht von Canon kommen – über den Grünen Klee gelobt werden und wenn es von Canon kommt ist es der falsche Weg, zu gross, zu spät, zu schlecht oder was auch immer – nur darum ging es. Ich habe überhaupt nichts gegen die neue Fuji, im Gegenteil, ausser, dass sie mir zu teuer für mein Hobby wäre!

      • Auch wenn die Pixeldichte quasi identisch ist, so hat die Fuji 40MP (25% Auflösung) mehr. Also komplett irrelevant ist es nicht. Ob man das braucht, ist eine andere Frage. Wie sich die 100MP auf den kleineren MF-Sensor auswirken wird sich zeigen. Zum Thema Canon. Da hängt in vielen Köpfen die 5DSR als Negativbeispiel. Hier wurde der Sensor auf Pixel getrimmt ohne das man die anderen Parameter (Rauschen usw.) im Griff hatte. Wenn sich dieses Spiel mit den 63MP wiederholt, dann könnte gerade die Klientel dieser Kamera zu Fuji abwandern. Dann bekommt man wahrscheinlich für das gleiche Geld eine GFX 50 R, wenn nicht sogar GFX50s. Diese hochauflösende R wird definitiv über 4000€ liegen, alles andere würde mich wundern. Gläser braucht man für das R Bajonett ohnehin neue und die nehmen sich nicht viel zu den Fuji Gläsern. Da Canon seit der 5D III (im High-End-Bereich) nicht mehr wirklich überzeugend geliefert hat, kann ich da die Zweifel durchaus nachvollziehen. Bei Fuji ist es gerade umgekehrt, hier wurde mit den beiden 50MP MF Modellen etwas geboten was für Furore gesorgt hat, daher ist die Einstellung zur GFX100 wesentlich positiver.

      • @ Markus J.

        also ob die Eos 5DSR etwas taugt oder nicht weiss ich nicht, da ich nie mit ihr fotografiert habe, aber ich kenne den Unterschied zwischen der 5DIII und der 5D4 und der ist gewaltig, allein schon die Bedienung über den Touchscreen und der Dualpixel AF sind unerreicht. Gute Bilder konnte man schon mit der 5DII machen, allerdings hatte der AF bei kritischen Lichtsituationen in der Dämmerung/Abends manchmal Fokusprobleme. Wer keine Videos macht oder nie mit dem Touchscreen arbeitet, dem genügt die 5D3, wobei bei höheren ISO die 5DIV trotz höherer Auflösung sichtbar weniger rauscht. Übrigens der Preisunterschied zwischen einer GFX und einer 5DSR ist enorm, heutige Preise 4500.- gegen 2500.-! Und zu den Objektiven ist zu sagen, der EF Adapter für die R funktioniert absolut perfekt, wer anderes behauptet hat es noch nie ausprobiert, es gibt allerdings für die R Objektive Zusatzfunktionen (4 Kontakte mehr), die für EF nicht vorgesehen waren und die es im Übrigen weder bei Sony, Nikon noch bei Fuji gibt. Ich bin mit der Canon 5D II ins digitale Zeitalter gestartet (abgesehen von ein paar Lumixen) und über die 5DIII seit 2016 bei der 5DIV, die eine sehr gute Kamera ist, gelandet, allerdings ist für mich in einigen Funktionen (u.a. Sucher) die Nikon 850D der 5D IV überlegen. Bei den DSLM’s kenne ich mich zu wenig aus (ausser Canon M5 und Testaufnahmen an der Photokina mit der Z6/Z7/7III) und besteht bei mir noch kein gesteigertes Interesse, da – meiner Meinung nach – die elektronischen Sucher für meine Bedürfnisse einfach noch zu schlecht sind.
        Trotz alledem bin ich nicht mit Canon verheiratet und bin der Meinung, dass alle aktuellen Hersteller hervorragende Kameras machen, allerdings sehe ich nicht wie manch einer hier genügend Gründe für einen Systemwechsel.

      • Es geht wahrscheinlich nicht um den Vergleich zum Vorgänger, sondern eher zur Konkurrenz, und da musste die IV, im Gegensatz zu I, II und III deutlich mehr Kritik einstecken.

        Die 5DSR hat auch eine Zielgruppe, und die heißt nicht available Light! Im Studio oder Architektur oder in der Landschaft interessiert das keinen. Daher kann man das Rauschen nicht wirklich in die Kritik mit einbeziehen.

        Und Mittelformat ist übrigens auch ein wenig mehr als nur MP. Da kommt noch das Farbmanagement und der Dynamikumfang hinzu, der in seiner Breite ein Sondernis für da MF war. Abgesehen mal von der reinen Bildqualität.

      • Es ging beim Preisvergleich nie um die 5DSR sondern um die zukünftige EOS R mit den vermutlich 63MP. Und die wird sicher über 4000€ liegen. Bei den Objektiven schlagen alle Hersteller die gleiche Preisrichtung ein, nämlich nach oben. Das Adaptieren kann noch so gut funktionieren, es ist eine Übergangslösung. Am Ende ist es ein Systemwechsel. Die 5D IV hat mich nie gereizt, sie war für das Gebotene einfach schlicht zu teuer. Wenn sie wie die 5D III mit UVP 3300€ gestartet wäre, dann hätte es in Relation zum Vorgänger gepasst, ebenso wie zur Konkurrenz. Dann wäre ich vllt. schwach geworden. Die R wurde leider auch kastriert, da hätte man wesentlich mehr draus machen können. Nikon hat hier im Vergleich den besseren Wurf gelandet. Da ich die letzten Jahre schon eine Sony A7 II parallel zu Canon genutzt habe, bin ich jetzt voll zu Sony mit der A9 gewechselt. Ich vermisse meine 5D nicht.

      • @maratony

        Und genau die Zielgruppe der 5DSR wird von Fuji abgeholt. Egal mit welchem der 3 MF-Modelle. Jede kann die 5DSR ersetzen.
        Klar ist MF mehr als nur Pixel. Ich liebe die X1D für Landschaft.

      • @ Markus J.

        ich habe meine 5D Mark IV am 16.10.2016 inklusive 3 Jahren Premium-Garantie in der Schweiz für 3’350.-CHF gekauft, das sind weniger als 3’000.-€ und meine 5 DIII bereits beim ersten Gerücht im Juni 2016 für 2450.- verkauft und bin mehr als froh diesen Schritt getan zu haben! Aber was man nicht kennt vermisst man nicht.

      • @maratony
        Ich kann dir nur beipflichten. Für Landschaften, Natur und so Dinge, die nicht davonrennen oder sich schnell bewegen, ist das MF einfach nur klasse. Das Farbmanagement meines Digibacks für die alten Hasselblad-Maschinen und der Dynamikumfang sind einfach unerreicht. Ich kann es täglich mit der D 850 vergleichen, die ja auch fast 50 MP auf dem kleineren Sensor vereint. Das sind schon Unterschiede. Da wird auch die neue Fuji ihre Stärken haben, im Studio und auf dem Stativ. Obwohl sie ohne Spiegel auch für „action“ geeignet erscheint, ohne den lästigen und sehr vibrationsstarken Spiegelschlag großer SLRs. Man wird sehen, ausleihen werde ich sie sicher mal für ein Wochenende 🙂

      • @ Marcus
        …Und genau die Zielgruppe der 5DSR wird von Fuji abgeholt…..

        hallo Marcus ? Schwachsinn ??
        Fuji holt doch nicht die Canon Fotografen ab,
        Sonny hat vorgelegt, schon vergessen ?
        Nikon hat mindestens gleichgestellt mit der D850, schon vergessen ?
        Canon sucht nun schnellstens den Anschluß auf der Überholspur, hoffentlich schaffen sie es.

        Fuji hat doch ganz andere Konkurrenz, bitte schön
        Außerdem muß Fuji hoffen, das sich diese 100MP MF Kamera oft genug verkauft,
        UND
        hoffen, dass sich die kleinen Schwestern GFX ebenso oft genug verkaufen.
        Ich Kunde kaufe mir halt nur 1x eine große Fuji, dieser Umsatz an Kameras muß Fuji reichen.
        Außerdem soll es ja noch im MF Lager Konkurrenz zu Fuji geben.

        Also, bitte nehmen Sie meine Kritik nicht zu persönlich, aber das eine Firma die Kunden einer einzigen anderen Firma und dann nur einer einzigen Sparte abholen will…..

        Fuji macht gute Kameras wie andere auch.
        Und MF kauft nicht jeder Hobbyist, und die sind die Masse !!!
        Hier konzentriert sich Fuji eben fast nur auf die Berufsfotografen, wobei
        Alfred schon bemerkt, diese LEIHEN sich auch mal eine MF für einen Auftrag.

      • @Rinde,
        schon mal die letzten Zahlen von Canon angeschaut? Soviel zum Thema Masse 😉 Und ja 70% der Käufer einer GFX Kamera sind ehemalige FF DSLR Nutzer oder glaubst Du nur Canon kann den Markt analysieren und die anderen Hersteller produzieren einfach auf blauen Dunst los 🤔

      • @Rinde

        Natürlich hat Fuji hier mehr als nur eine Alternative zur 5DSR geschaffen. Die 5DSR ist für Landschaft, Porträt, und Architektur sehr gut geeignet. Lowlight ist genauso eine Schwäche wie die Geschwindigkeit. Die Fuji’s können das genauso gut, nur eben mit großen Vorteilen bei der Bildqualität und auch im Lowlight-Bereich besser einsetzbar. Die 5DSR ist ein Nischenprodukt, genau wie die Fuji’s letzten Endes auch.
        Frag mal Alfred was bei ihm im Schrank verstaubt.
        Wenn man eine Mittelformat-DSLM haben will, gibts nur eine Alternative und das ist die Hasselblad X1D. Alternative mit Spiegel wäre noch die Pentax 645Z. Der 50MP Sensor wird auch noch bei Phase One und Hasselblad in den großen modularen Gehäusen verbaut, dann ist man preislich wieder locker eine Liga darüber. Ich will eigentlich nur sagen, dass Canon mit ihrer nächsten hochauflösenden VF-Kamera eine Konkurrenz zu Sony A7RIII und Nikon D850/Z7 schaffen muss, sonst geht die Abwanderung genau in diese Lager und eben auch zu Fuji weiter. Ich nehm das nicht persönlich, ist ja nett anregend zu diskutieren. Was aber gar nicht geht ist Markus mit c 😉

      • @Rinde

        Natürlich holt Fuji hier den 5DSR-User ab (wir reden hier nicht von der 5D IV – die ist ein Allrounder). Frag mal Alfred was bei ihm Schrank verstaubt. Beide decken die gleichen fotografischen Felder ab. Nur das Fuji hier den wesentlich besseren Output liefert und auch noch bei Low-Light zu gebrauchen ist.
        Alternativen zu Fuji mit Mittelformat? Wenn es eine DSLM sein soll, dann gibts nur eine, die Hasselblad X1D. Alternative mit Spiegel wäre die Pentax 645Z. Den Sensor gibts auch noch bei Hasselblad und Phase One in den großen Gehäusen, dann muss man allerdings schon wieder rund 15.000€ auf den Tisch legen. Diese Kameras haben alle den gleichen (Sony-) Sensor verbaut.
        Die kommende R mit den (wahrscheinlich) 63MP muss eine Alternative zu Sony A7RIII und Nikon D850/Z7 werden. Wenn Canon hier wieder künstlich kastriert wird das Abwandern in die anderen 3 Lager weitergehen. Ich finde es ja gut wenn man sich hier angeregt austauschen kann. Was allerdings gar nicht geht, ist Markus mit C 😉

        @joe

        Das sind natürlich ganz andere Preise, von denen ich mir in D allerdings nichts kaufen kann. Zu dem von Dir genannten Preis hätte ich vermutlich auch gewechselt.

  • Hallo joe,

    die „Monsterkamera“ ist nicht größer als bisherige DSLR Boliden und mit denen konnte ich recht gut leben. Manche schrauben an ihre APS-C Kisten chinesische Batteriegriffe damit sie etwas her machen. Ich sage nur Standard Golf mit Breitreifen und Sport Abgasanlage.

    Davon ab finde ich zum Beispiel das MFT System von Panasonic echt innovativ und durchaus bezahlbar. Wer nicht so „flüssig“ ist bekommt da alles was er möchte zum fairen Preis.

    Apropos Objektiv Preise für R oder Z Bajonett im Vergleich zum Fuji Mittelformat, da ist nicht viel um. Gut es gibt für das Mittelformat keine „langen Tüten“ aber für solche Anwendungen wurde die GFX100 auch nicht gebaut. Es fährt auch keiner mit der S-Klasse bei der Rally WM mit, weil es das falsche Fahrzeug für diesen Zweck ist.

    Ob es eine Fachkamera, ein digitales Rückteil oder eine GFX100 ist, Geld kosten gute Werkzeuge in jedem Beruf. Selbst der hier oft zitierte „Sport Fotograf“ muss für seine Vollformat Ausrüstung richtig Kohle hinlegen, ist halt so!

    Seltsame Argumente kommen immer wieder mal von weniger involvierten Hobbyisten, obwohl aus deren Sichtweise manchmal viel Wahres in den Argumenten steckt.

    Mich freut das in diesem Forum jeder seine Meinung frei äußern kann, ein Dankeschön dem Betreiber Mark Göpferich.

    • @Alfred
      Also ich wollte nicht despektierlich über die GFX reden, die ist sicherlich super, es ging nur darum, dass bei gleichen/ähnlichen Eigenschaften Canon von nicht wenigen Foristen negativ dargestellt wird und bei einer anderen Marke zeigt man sich begeistert. 100MP sind sehr eindrucksvoll und für meine Landschaftsaufnahmen sicherlich noch ein kleines Plus, aber mir ist das einfach zu teuer, dafür gehe ich lieber mit der Familie in Urlaub und mache 30MP-Bilder. Wenn ich die Kamera wechsle muss sie erheblich besser sein als das was ich jetzt habe und das was im Moment im KB angeboten wird ist nicht entscheidend besser – wenn überhaupt – als das was ich momentan habe.

    • @OlyNik

      Das mit den Kosten betrifft jeden der sich für das neue Spiegellose Vollformat (egal welcher Hersteller) entscheidet im gleichen Maße, will er nicht mit Adaptern murksen. Ab 40 Megapixel aufwärts braucht es sowieso die neuen Objektive. Dann ist mir ehrlich gesagt das „kleine“ Mittelformat lieber weil dort noch Reserven sind.

      So oder so wird es teuer werden, die Fragen sind eher die angestrebten Anwendungsbereiche die abgedeckt werden sollen oder müssen. Größe ist kein Hindernis manchmal ist es sogar praktisch wenn man gut greifen kann, beziehungsweise das System damit optimal in der Hand liegt.

      • …ich hatte mal eine Reportage gelesen über einen deutschen Architekturfotografen (Namen leider vergessen) Projekt „BMW Vierzylinder“ Vorbereitung 1 Jahr …für das Eine Foto ! Projekt „Singapur Airport“ , da wurde der Airport mal komplett gesperrt für diese Eine Luftaufnahme! Genau solche Fotografen werden sich solche Kameras anschaffen, ihre Fotos bekommt man auch nicht für 6,50 € zu kaufen….naja dann gibt es noch Zahnärzte, Anwälte und so 😂

      • Der Schweizer Bergsteiger und Profifotograf Robert Bösch hat für Mammut, einen Outdoorhersteller, schon einige Werbebilder gemacht. Was die meisten wahrscheinlich schon gesehen haben, ist das Bild einer Dolomitenspitze, die von mehreren Dutzend Bergsteigern mit Lichtern beleutet wurde. Dann das Bild des beleuchteten Matterhorns, die Aufnahmen benötigten eine monatelange Vorbereitungszeit und sind enorm aufwändig produziert. Robert Bösch ist übrigens Referenzfotograf von Nikon.

      • Rolf, ob er nun „Referenz Fotograf“ für Nikon, Canon, Hasselblad oder Fuji ist, ist doch scheißegal….. diese Leute verdienen Geld mit der Fotografie und verkaufen ihre Bilder nicht für 5,50 Euro und denen ist es scheißegal was da vorne drauf steht, die Kamera muss das bringen was erfordert wird, trete ja auch nicht mit einen 10.000 € teuren Schlauchboot zum Kanu Wettkampf an….

      • Mirko,

        was ich damit sagen wollte; VF genügt für aussergewöhnliche Aufnahmen auch vollkommen, da braucht es auch keine -MF-Kamera. Und übrigens gäbe es auch noch Grossformat, wenn schon denn schon.

        Und es kommt sehr wohl darauf an, was vorne drauf steht, denn für solche Spezialaufgaben sind nur sehr wenige Kameras geeignet.

        Die Fuji MF (und auch andere MF) ist eigentlich nur für Landschafts- und Studiofotografie zu gebrauchen. Für alle anderen Anwendungen ist sie zu langsam, zu schwerfällig und schlussendlich auch zu teuer. 10’000 für einen Body?? Gehts noch???

    • …hab mir jetzt die EOS RP gegenüber der R angeschaut. Ist tatsächlich noch kleiner, das Teil: Wie geil ist das denn?

      Wer braucht denn so einen Klumpen wie die Fuji. Nach dem Prinzip: Warum einfach, wenns auch schwer geht? 🙂
      Reines Nischenprodukt..

      Da sag ich doch nur : „Walar Morghulis“ (um mein Valyrisch etwas zu bemühen…) 🙂

    • … mit Mirko 🙂

      Walar dohaeris !
      Allerdings unterwirft man sich in diesem Fall eher FUJI mit schwerem Stativ, schwererer Optiken – also alles, was einem die Fotografie eher zur Plage werden lässt. Von dem Loch im Portmonee ganz zu schweigen im Verhältnis zum Ertrag. Das ist eher was für die Championsleaque der Fotografen, die noch wenigstens zwei Leicas im Schrank haben. Wenn du z.Bsp. Objekte (Menschen) fotografierst, brauchst du schon Blende 32 um nicht nur hinter und vor den Augen alles verschwinden zu lassen.
      Und in den Wald für Tiere geht auch nicht. Bis du das schwere Gelumpe aufgebaut und justiert hast, ist alles verschwunden….ist doch war… 🙂

      • PS:
        Im Verhältnis betrachtet, sehe ich inzwischen das neue R Bajonett bei Canon durchaus als sinnvoll an. Ist es doch schon ähnlich gross wie beim Mittelformat. Da kommt zukünftig sicher noch mehr an Überraschungen. Canon hat da Kleinbildmässig schon mitgedacht und wird noch mit optischen Highlightes aufwarten, die das Mittelformat obsolet machen könnten, während Nikon und Sony an ihren „Flaschenhals“ gefesselt sind.

      • Micky,
        nicht jeder bietet seine Bilder bei „Stock Agenturen“ für einen Euro zum Verkauf an 😉 ( wenn ich das richtig in Erinnerung habe) und willst Du jetzt wirklich deine leichten (aber lichtschwachen) M Objektive gegen „große und schwere“ Trümmerteile der R Serie eintauschen nur weil das Häufchen Elend „RP“ eben klein ist 🤔

      • ???
        Verlinke doch mal, wo etwas in der Art von mir behauptet wurde.

        Na gut, ich habe etwas Zeit 🙂
        Also: Das eine ist das eine, und ja, das andere ist… Ich habe schon immer mehrere Systeme genutzt. Ich habe auch noch MFT. Auch dort liebe ich ein paar Optiken an meiner unverwüstlichen OMD E-M5 (MkI). Vom Nikon VF habe ich mich getrennt, weil ich erstens nur wenige AF-S-Optiken hatte und zweitens mir meine D750 mit ein paar davon geklaut wurde. Wenn du aufpassen würdest, hättest du es gelesen. Da hatte ich nur noch die 610.

        Die immer wieder auftretenden Sensorflecken an der 610 haben mir schliesslich den Verkauf leicht gemacht.

        Canon Optiken habe ich seit meiner 350 und 30D gesammelt.
        Die M6 nutze ich für Street und (inzwischen) mehr. Das M System ist einfach genial klein und schnuckelig mit umwerfender Performance. Agiert gut mit meinem iPhone. Ich mag das. Auch die unproblematische Konnektivität mit anderen EF Optiken. Damit kann man zum Teil höchst unauffällig arbeiten.

        Aber das Kleinbild hat mich immer wieder angefixt. Immer wenn ich Bilder davon auf Photoshop bearbeite. daher möchte ich es nochmal mit Canon und nun mit einer R versuchen, capice?

      • Micky,
        ehrlich gesagt keine Lust um dieses Thema (hier im Forum) zu suchen, sogar Dr, Dipl. Ing. Sabrina hatte Dir beigestanden das man so und auf dieser Weise Geld verdient.
        Na wenn Dich das Kleinbild anfixt warum nicht, hatte ja auch schon geschrieben warum keine preiswerte RP für meine „Altglas Projekte“

      • Das R Bajonett ist genauso groß wie das EF-Bajonett, 54mm im Durchmesser. Nikon Z hat 55mm und Fuji GFX 65mm.

  • Die GFX100 ist eine feine Kamera (auch ohne genaue Kenntnis der Gimmiks). Nur kommt es auf das, Was will man mit ihr, an.
    Große Sensorformate und viele Pixel generieren keine guten oder bessern Bilder.
    Schon eher IBIS, Focusstacking, etc.
    VF, MF, Großformat und viele Megapixel sind schon eher was für, Reserven im „danach“. Ausnahme wenig Megapixel und Großes Format für Low Light, geht aber auch bei winzigen Sensoren.

  • Kommentar in Richtung Fujifilm:

    Gähn…

    Rechenzentrum-Lochstreifen-Syndrom

    oder nach Otto Waalkes:
    „der neue Adelskatalog im handlichen Schrankformat“

    • …na auch wieder aufgewacht…. Kommentar in Richtung Sabrina…gääääähn……der alte Lochstreifen, wie immer, was macht deine M3 ? Noch alles gut ?

      • M3 ist noch im Einsatz.
        Für Architektur eine feine Sache.
        Wasserwaaage (wichtig bei Landschaft und bei Ultraweitwinkel), zuverlässiger Autofokus, sehr gute EF-M-Objektive, auf kleinem Stativ stabil -> HDR und Szenenbereinigung mit Lightroom Kaufversion.

        evtl wird mal die M50 angeschafft. Vielleicht aber auch erst deren Nachfolgemodell.

        Mal abwarten was mit dem neuen organischen Sensor wird.

        ———

        Mal im Ernst:
        Die Fuji würde ich mir wohl nicht mal anschaffen, wenn ich das Geld hätte.
        – Riesengewicht
        – geringe Schärfentiefe
        – und drei Jahre später schon veraltet
        – auf dem Gebrauchtmarkt faktisch unverkäuflich
        – geringe Objektiv-Auswahl

        Das ist eher eine Kamera, die sich Profis für bestimmte Aufträge mal mieten werden.

        Die geringe Schärfentiefe kann man bekanntlich mit Fokusstacking ausgleichen – jedenfalls bei unbeweglichen Motiven

        aber
        die geringe Auflösung kleinerer Kameras kann man mit Panorama-Aufnahmen ausgleichen – jedenfalls bei unbeweglichen Motiven
        und hat dann dieselbe Auflösung für einen Bruchteil des Geldes.

        Wer das Geld hat, kann sich diese Fuji natürlich gern anschaffen.
        Das erhöht den Spielraum des Unternehmens für Parteispenden.

      • Sabrina,
        die Fuji würde ich mir auch nicht anschaffen, da
        A) nur Hobby und kein Profi
        B) kein Zahnarzt und somit kein Dukaten Scheißer

        aber dennoch respektiere ich zukünftige Käufer dieser Kamera….im übrigen ist der Anteil von Canon M User in der 7A Gruppe (7Artisans) ziemlich hoch, mag A) vielleicht daran liegen das die Auswahl an lichtstarken M Objektiven doch ziemlich beschränkt ist und B) das scheinbar ein großer Teil der M Anwender deiner Auffassung nicht zustimmt 😉

      • @Mirko
        Wieso soll die Zahl der M Nutzer hoch sein, weil lichtstarke Objektive fehlen?

        Das ist übrigens ein Vorteil der M50, dass nach den Canon Angaben deren Autofokus bis minus 2 LW arbeitet.
        Da ist das mit der Lichtstärke nicht so kritisch, mal abgesehen davon, dass Canon einen Adapter bietet, der es ermöglicht, auch EF-Optiken, die es lichtstark gibt, dran zu hängen.

      • Das mit den lichtschwachen Optiken sind doch nur die Floskeln ahnungsloser Amateure.
        Anschliessen kann man sämtliche EF-,EF-s, EF-L, und eben die M Gläser. Ich habe z.Bsp. das M 32mm (50mm) f1.4. Wo bittesehr ist das lichtschwach? Klar sind Zoomoptiken unter 500,-Euronen lichtschwach. Das hat aber gerade bei M nichts mit der Abbildungsqualität zu tun und der Stabi ist auch ok. Top Stabis findest du dann wieder bei EF-L Optiken.

        Wirklich nur Ahnungslose mit ihrem“ Immerdrauf“ Tick quatschen so. Da fragt man sich manchmal, warum die überhaupt ’ne Kamera für Wechselobjektive kaufen. Ne Bridge täte es da schon lange. Is aber wahrscheinlich nicht Lichtstark genug – herrje

      • Micky,
        nicht jeder der sich eine „M“ anschafft hat zu hauf „lichstarke L Objektive“ im Schrank zu liegen bzw kauft sich welche dank Adapter dazu. War ein Grund für mich einen großen Bogen um dieses System zu machen 😉 Bin ja schließlich lang genug mit einer „DX“ Kamera und „FX“ Objektiven rum gelaufen 📸

    • @Sabrina
      …jetzt möchte ich Dir auch mal eine kleine Freude machen:
      vor einigen Jahren (5DII-Zeit) brauchte einer meiner Kunden eine Ansicht seiner Produktionshalle für seinen Messestand. Habe dann 2 Aufnahmen mit dem 45mm Shift-und Tilt-Objektiv gemacht, beide zusammengerechnet und auf 4m x 9m vergrößert. Hatte mit dem Messebauer noch nie zusammengearbeitet und bin dann etwas nervös nach Hannover gefahren. Und WOW! Sah richtig gut aus, auch wenn man direkt davor stand. Und das mit diesem total rückständigen Canon-Sensor :-))
      Beispiel 2:
      jetzt in der Neuzeit hatte ich eine der ersten verfügbaren Fuji MF-Kameras mit dem 63mm geliehen. Habe dann ein Foto von einem großen Gebäude mit viel Aluminium, Edelstahl, Schiefer, Glasflächen usw. gemacht (gleichzeitig auch mit der XT2 + 35mm 1:1,4). RAW-Bearbeitung nur sehr sparsam und dann beide Dateien auf 60 x 90 cm vergrößern lassen. 2 Tage später war Fuji-Demo bei einem der Fotohändler. Da habe ich dann beide Prints ausgerollt und die anwesenden Fuji-Leute sollten sagen, welches Foto mit der neuen MF gemacht worden war. Hat dann fast 20 Minuten gedauert: der eine sagte dieses, der andere sagte jenes. Andere Anwesende (auch Fotografen) konnten sich ebenfalls nicht so ganz entscheiden. Allerdings waren die Lichtverhältnisse beim Fotografieren auch ideal. Trotzdem bleibt die Frage, wozu ich 100MP brauche. Denn die Fuji-MF ist keine point and shoot Kamera. Bei allen Motiven mit etwas Aktion lieber die 1/2000 als die 1/1000. Und wann wird in der Werbung mal größer als A-3 gedruckt?
      Aber geil ist das trotzdem! Oder?

      • @Matthias

        endlich mal einer der zeigt, dass es heutzutage keine schlechten Kameras mehr gibt, sondern je nach Verwendungszweck mehr oder weniger geeignete.
        Dass man bei guten Lichtverhältnissen bei 60 x 90cm keinen Unterschied erkennt ob mit XT2 oder GFX fotografiert wird verwundert mich nicht, denn heute sieht man bis Din A4/A3 bei sehr guten Handys auch nicht mehr den Unterschied zu APS-C oder sogar VF! Allerdings hängt das dann auch immer noch von der Druckqualität ab. Man sieht übrigens auch aus 3m Entfernung bei einer Grösse von 55″ nicht mehr ob es ein 4K oder FHD TV ist. Das Problem sind nicht die Kameras, oder TVs sondern unser Auge!
        Ich bin zwar bei Canon zu Hause, aber ich würde mit Nikon, Fuji oder Pentax auch keine schlechteren Bilder machen.
        Hätte ich Geld ohne Ende würde ich mir eine GFX oder eine Red oder was auch immer kaufen, da ich aber nicht alleine lebe, sondern „nebenher“ noch eine Familie habe, bleibt es bei für mich bei bezahlbarer Ausrüstung im gehobenen Bereich.

      • @daniel

        Danke für den link – also genaues weiss man nicht, aber hochinteressant und deckt sich mit meinen Beobachtungen. Natürlich erkennt man bei einer hohen Pixelzahl mehr Details, wenn man nur nah genug ran geht oder gross genug ausdruckt, aber letztlich reicht was wir jetzt haben, dennoch auch ich bin unter bestimmten Bedingungen mehr Pixeln nicht abgeneigt.

      • @joe,
        ich weiß leider nicht wer es erfunden hat, pentax oder olympus, aber aus dem grund, daß man hin und wieder höher auflösende bilder möchte, finde ich die pixel-shift idee als zukunftsweisend. die neue olympus om-d e-m1x soll die technik nun aus der hand beherrschen. noch ein paar jahre entwicklung und man kann auch schon momentaufnahmen damit erstellen. den sensor auf 12mp reduziert und es wird auch tauglicher für höhere iso-werte…

        aber es gibt sehr viele ansätze für die weiterentwicklung. es ist eigentlich eine spannende zeit.

  • Jede Meinung ist erst mal eine Aussage, oft mit persönlichen Erfahrungen verbunden, aber auch wenn sie nicht unbedingt den Tatsachen entspricht sollt man sie so akzeptieren wie sie geschrieben wurde.

    Provokationen und das Niedermachen von Kameras kann ich noch nachvollziehen nur persönliche Angriffe haben im Forum nichts verloren.

    Jeder der sein Vermögen ehrlich erworben hat weil er den richtigen Beruf gewählt hat und strebsam war kann sich einen kleinen Luxus gönnen. Wenn das zufällig eine Fuji GFX100 ist , warum nicht?

    Egal welches Logo vorne drauf ist, Bilder machen sie alle! Über das wie und mit welchem System lässt sich trefflich diskutieren.

    • Guten Morgen Alfred!
      Also kleinen Luxus gönnen?
      Mir muss eine Kamera gefallen. Es gibt welche, die tolle Features haben, die ich aber nicht mal mit der Kneifzange anfassen würde. Wir sind ja nun beide im Profilager, auch wenn Du jetzt in Rente gegangen bist, bleibst Du ja Fotograf (Photograph?). Und ich habe immer schon gesagt: Fotografieren kann man nicht lernen. Wenn ich im Job z.B. eine Firmenreportage als Auftrag bekomme, mache ich vorab einen Begehungstermin. Da sehe ich dann, wie die Produktion läuft und mache mir schon mal Gedanken, wie es beim Fototermin ablaufen kann. Ich nehme keine Kamera mit und beobachte nur die Abläufe. Ich rede mit dem Kranfahrer, dem Staplerfahrer und mache mich bekannt. Ölgekühltes Fräsen? Weitwinkel nah ran. Schweissen mit Absaugung? Wie darstellen? Fenster mit Patina von 10 Jahren? Schönes weiches Licht.
      Beim Fototermin dann Mitarbeiter einbinden, hier und da Sachen wegräumen, mit anpacken und dann ist da ja noch die Kamera. Ach ja und die muss dann funktionieren. Und das ist uns in Fleisch und Blut übergegangen.
      Bisschen Staub, bisschen Öl usw muss unser Werkzeug abkönnen. Und da ist es komplett egal, mit welchem System wir arbeiten. Wir müssen uns nur darauf verlassen können…
      Habe übrigens mit Fuji seit 3 Jahren viele solcher Jobs gehabt und es gab nie einen Ausfall:-))

    • Richtig Alfred, das Meiste sehe ich auch so. Jeder kann sich für ein bestimmtes Kamerasystem entscheiden und soll damit auch seinen Spass haben. Genau deswegen mag ich es auch nicht, wenn man bestimmte Kameras niedermacht, denn keine der aktuellen Kamerasystem sind derart schlecht, dass dies gerechtfertigt wäre. Ausserdem mag ich keinem seinen Spass verderben, warum auch? Was soll das bringen? Zumal die Allermeisten auch nachvollziehbare Gründe haben, weshalb sie sich für ein bestimmtes System entschieden haben. Meistens liegt ja das Problem beim Kritiker und nicht beim Käufer, denn der Kritiker schliesst von seinen eigenen Anforderungen an Kameras oftmals auf alle anderen und kann deshalb die Entscheidungsgründe anderer nicht nachvollziehen.

      Lange Rede kurzer Sinn, wer Spass an einer Fuji MF hat soll ihn haben und zwar völlig gleich, ob das für den jeweiligen Fotografen ein Overkill ist, weil auch mit günstigeren Systemen seine fotografischen Aufgaben erfüllt werden könnten. Bei Hobbyisten kommt halt manchmal auch der Spass an der Technik dazu, und zwar gleich ob man sie wirklich benötigt oder nicht. Das geht mir jedenfalls häufig so. Profis hingegen entscheiden nicht nach Kritierien wie „Spass“, sondern ausschliesslich nach technischen und finanziellen Kriterien und sind deshalb bei dieser Diskussion ohnehin aussen vor. Auch wenn für mich ein System in Preisklassen wie die Fujis MFs oder die aktuellen Top-DSLMs nicht in Frage kommt, kann ich aber nachvollziehen, dass man sich soetwas gönnt und sich selbst belohnt, wenn man es sich leisten kann und auch bereit ist, solche Summen für das Hobby auszugeben.

    • Hallo Thomas Müller u. Matthias,

      ihr habt den Nagel auf den Kopf getroffen. Erstens Bilder muss man sehen und zweitens das Werkzeug muss zuverlässig funktionieren. Manchmal ist psychologisches Fingerspitzengefühl gefordert um die beteiligten Menschen mit einzubinden. Nur dann sind Aufträge wirklich gut abgewickelt worden.

      Schon immer wurde zu viel Gewicht dem verwendeten Equipment beigemessen. Es ist das „Paket“ Fotograf, Gerätschaft, Bildbearbeitung die das Produkt Bild erzeugen.

      Großen Respekt habe ich vor ehrlichen Hobby Fotografen die mit minimaler Ausrüstung hervorragende Ergebnisse erzielen.

      Diese heile Welt ist für das Rundherum des Bildermarktes schon lange Schnee von gestern. Alle kreativen Menschen werden von den Dummdreisten beklaut und diese regen sich jetzt über die neue Urheberregelung auf.

      Was ich von allen Mitspielern erwarte ist Fairness im Umgang untereinander. Das war jetzt meine „Sonntagsrede“ die nichts mit der Fuji GFX100 zu tun hatte.

      • Hallo Thomas und Alfred!
        Der Profi (also ich jetzt) entscheidet nicht nur nach Kriterien wie Technik und Kosten. Die Kamera muss mir gefallen, ich muss damit gerne arbeiten. Das ist dann bei mir auch entscheidend für die Ergebnisse. Diese good enough Mentalität und maximalen Gewinn rausholen ist so gar nicht mein Ding. Und ich hasse das, Zeit gegen Geld zu tauschen. Fotos müssen auch für den Auftraggeber einen gewissen Wert haben. Dadurch kommt dann eine Zusammenarbeit zustande. Und ganz wichtig: was wenig oder nix kostet, ist auch nix wert…
        Von der ersten GFX war ich schon ziemlich angefixt, musste mir allerdings eingestehen, dass sie nur für wenige Anwendungen zum Einsatz kommen konnte. Und bei der heutigen Auftragssituation ( die Dummdreisten klauen ja gerne, was sie sich im Supermarkt nicht trauen, aber nur weil man da ja erwischt und öffentlich abgeführt werden kann) muss man sich schon überlegen, ob man das Geld dafür ausgibt.
        Und da sehe ich momentan die d850 als universellste Kamera, wenn auch mit Spiegel (wie schrecklich)…
        Das war jetzt meine Donnerstagsrede :-))

  • was ich ja immer wieder witzig finde ist, daß die kb-photographen die aps-c-kameras mit dem gleichen argument rauskicken wie die kleine mittelformat. der umrechnungsfaktor ist dabei fast der gleiche. irgendwie passt das nicht. was scheinber bei so gut wie niemandem ankommt ist, daß der verwendungszweck entscheidend sein sollte für die wahl der kamera. nicht zwingend das format des sensors. die diskusion ist eine unendliche geschichte.

    ich bin mir sicher, daß diese kamera ihren verwendungszweck haben wird.

    auch wenn es nicht ganz zum thema passt, ich würde mir wünschen, daß nicht mehr mp auf den sensor gebracht würden, sondern daß der automatische weißabgleich sauberer arbeitet und die farben noch treffender passten und das auch bei iso-werten bis 12800. immer diese jagt nach mehr dessen was die wenigsten brauchen.

    vor jahren packten die fensterhersteller auf der jagt nach kunden immer mehr kammern in die kunststoffenster, da die kunden glaubten; mehr kammern = höherer wärmeschutz. pustekuchen.

    • …das haben die Kunden aber nur geglaubt, weil man ihnen das erzählt hat. Entscheidend für die Dämmung war allerdings immer der Anschluss ans Mauerwerk. Hat das jetzt was mit 100MP und Fuji zu tun? Irgendwie?
      Das mit der automatischen Whitebalance auch bei hohen ISO-Werten und weniger MP auf grossen Sensoren kann ich nur unterstützen…

      • hallo matthias, ich bezog mich in diesem fall ausschließlich auf den uf wert. nicht auf das glas und auch nicht auf den wandanschluss. 😉 ich sah das eher als im übertragenen sinn.

        100 mp werden sicher in dem einen oder anderen fall gebraucht. aber das auge schafft keine 100 mp. für mich als privater nutzer brauche ich daher keine 100mp. ich brauche auch keine 40 mp. ich würde für mich 24 mp als obergrenze setzen und hier hat man jede menge fleisch zum croppen. was darüber hinaus geht ist vielleicht nice to have. wie gesagt mir wäre es lieber wenn man aus anderen ecken des sensors seine stärken hervorbringen würde. ich photographiere noch recht viel analog. zu hell, zu dunke, der fokus daneben, verpixelt,… aber ich habe noch nie erlebt, daß da der weißabgleich daneben lag. 😉

  • Schone Nische, die Sony bereitwillig Fuji überläßt.

    Wieviel Sony steckt da eigentlich drin?
    Evtl. steckt da so viel Sony drin, dass es betriebswirtschaftlich besser ist nur Bauteile zu liefern.

    • @Bernhard
      Ja, Teileverkauf und Lizenzen gehören bei Konzernen immer zum Geschäft. Deswegen ist es wichtig, nicht nur für Sony, technische Vorteile zu haben. Das führt beim Lizenzgeber zu einem wichtigen weiteren Vorteil: kooperatives Verhalten.

    • Der Sensor auf jeden Fall und evtl. auch der Sucher. Bin gerade am Überlegen ob es überhaupt noch einen Hersteller für CMOS Mittelformatsensoren gibt außer Sony. Einen müsste es noch geben, Leica verbaut in der S-Serie meines Wissens keine Sony-Sensoren. Sie verwenden ja auch das Bildformat 3:2 anstatt der 4:3 wie der Rest.