Fujifilm Kameras

Fuji X-H2: Die konkreten Megapixel-Zahlen stehen fest

Fuji wird 2022 zwei Versionen der X-H2 auf den Markt bringen. Nun stehen die konkreten (unterschiedlichen) Auflösungen fest.

Fuji X-H2: 40 und 26 Megapixel

Fujifilm wird im kommenden Jahr einen neuen Weg einschlagen und zwei verschiedene Versionen der Fuji X-H2 mit unterschiedlichen Auflösungen auf den Markt bringen. Eine der beiden Kameras wird mit 40 Megapixeln auflösen – das wussten wir bereits. Hinter der Auflösung der zweiten X-H2 stand zuletzt noch ein Fragezeichen, doch auch dieses Geheimnis wurde nun durch eine zuverlässige Quelle der Webseite Fujirumors gelüftet. Die zweite X-H2 wird nämlich mit einem 26-Megapixel-Sensor arbeiten.

Die Zahl von 26 Megapixeln ist natürlich vor allem deshalb interessant, weil auch die aktuellen Generation der Fuji Kameras mit einem 26-Megapixel-Sensor ausgestattet ist. Dementsprechend stellt sich die Frage, ob Fujifilm bei der kommenden X-H2 einfach den alten Sensor der X-T4 verbauen wird oder ob es sich hier um einen komplett neu entwickelten 26-Megapixel-Sensor handelt.

26-MP-Sensor der Fuji X-T4?

Argumente gibt es für beide Varianten, ich persönlich halte es allerdings für wahrscheinlicher, dass Fuji erneut den Sensor aus der X-T4 verbauen wird. Das hätte zum einen natürlich den Vorteil, dass Fujifilm so Kosten sparen und diese Version der X-H2 dementsprechend auch zu einem vergleichsweise niedrigen Preis anbieten könnte. Gleichzeitig könnte ein neuer Prozessor trotzdem für kleine Verbesserungen und eine insgesamt höhere Leistungsfähigkeit im Vergleich zur aktuellen Kamera-Generation sorgen.

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr gefällt mir die Idee, eine ansonsten baugleiche Kamera mit zwei unterschiedlichen Sensoren anzubieten. Viele werden mit 26 Megapixeln absolut zufrieden sein, der ein oder andere würde aber vielleicht doch eine höhere Auflösung bevorzugen. Bei der X-H2 hätte man dann die Wahl. Ich hoffe nur, dass Fujifilm ansonsten keine großen künstlichen Unterschiede zwischen den beiden Kameras schaffen wird, die die Entscheidung am Ende doch unnötig erschweren. Warten wir es ab.

Identische Kameras mit unterschiedlichen Sensoren – wie findet ihr die Idee? Würdet ihr weitere Unterschiede bevorzugen oder reicht es, wenn lediglich andere Sensoren verbaut werden?

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Mirko

Der aktuelle Sensor ist schon Top und ich persönlich benötige auch nicht mehr. Fuji der Spezialist für Filmsimulationen könnte aber einen leistungsstärkeren Prozessor gebrauchen denn wer mit “Klarheit” spielt wird mit einer Gedenkminute belohnt 🤨

maratony

Tja…eine Fuji will man mit Geduld bedienen. Daher früher vermutlich die Analogien zu Leica 😀

Mirko

arbeite eh mit MF Objektiven…von daher 😂

Alex

Denkbar wäre auch das Fuji den 26 MP Sensor nochmal verbessert (ähnlich vlt wie es Sony mit dem 24MP Sensor der A6XXX Klasse gemacht hat). Zusammen mit dem neuen Prozessor wäre das schon ein sehr leistungsfähiges Gesamtpaket. Und wer mehr braucht für den gibt es dann optional eben die 40MP.

Marco

Ein neuer Prozessor ist Pflicht meiner Meinung nach, denn 40MP möchten ja auch zügig verarbeitet werden. Oder 2 alte Prozessoren wie Emx

maratony

Auch dahin ging meine Vermutung, das die neue den Senso der Alten bekommt. So ist es möglich alle anderen Modelle ebenfalls irgendwann mit dem 40er auszustatten (XPro4 und XT5) und bei den kleinen Modellen eben bei der 26 zu bleiben XE und XT40). Mit frischen Prozesoren ist da noch einiges machbar!
Wenn es dann isrgendwann eine X100(SIX) mit 40MP gibt…meine!!!

Cat

Dann braucht aber die X100 ein viel besseres Objektiv…
Und wird gut 2000€ kosten.
Ich vermute auch das die H2 40 für knapp 3500€ und die H2 26 für 2500€ angeboten werden.
Der Prozessor wird über die Qualität und die Performance entscheiden.

Maratony

Ich finde das Objektiv der X100v ist bereits sehr gut, ob 40MP machbar sind und dann auch sinnvoll, weiß ich nicht. Die x100f hatte ich wegen der Linse noch verkauft, jetzt bin ich happy. Aber ich denke die würde es für 1500€ geben, dafür aber wieder bewusst langsamer als die Konkurrenz.

Ich unterbiete die Preise mal. Ich denke die XH2 40 geht für 3000€ weg und die XH2 26 für unter 2000€. Fuji ist schon immer relativ “günstig” gewesen. Das müssen sie allerdings auch.

VaMiWa

Ich möchte daran erinnern, dass es sich hier um das 10jährige X Jubiläum handelt. Da erwarte ich mir ein Rumms und nicht ein Fieps. Eine X-T4 mit neuem Mäntelchen ist mir zu wenig. Bevor Fuji wieder eine kranke SelfieCam rausbringt wär mir lieber sie üben noch weiter und merzen erst mal alle Wehwehchen aus und kümmern sich endlich um Menü, Konnektivität, Rauschverhalten bei Hitze, Fokusgeschwindigkeit und Zielverfolgung. Ich sag ja nicht, das Fuji besser als die Anderen sein muss, aber die Baustellen häufen sich und als Fotograf ist man ohnehin schon hinten angestellt.

Alex

Das Fuji den AF+Tracking verbessern muss und wird ist eigentlich klar. Beim Menü sehe ich dagegen keinen wirklichen Handlungsbedarf, insbesondere wenn man es mit dem der Sony Kameras vergleicht…
Ein (angeblich) negatives “Rauschverhalten bei Hitze” habe ich (bei wirklich intensivem Gebrauch) bisher nicht feststellen könen.

Thomas Müller

Wie bekommst Du eigentlich Deine Fuji so heiss, dass man von “Hitze” sprechen kann? Gelang mir jedenfalls bei meiner X-H1 und X-E3 bisher noch nie, obwohl ich auch ab und zu filme. Auch wenn ich ganze Fussballspiele ziemlich ausgiebig fotografiere mit kurz aufeinanderfolgenden AF-C Serien in höchster Auflösung wird meine X-H1 nicht heiss und auch nicht warm, sie bleibt beim Fotografieren einfach bei Umgebungstemperatur und Du scheinst ja nur zu fotografieren, so verstehe ich Deinen letzten Satz,

Mirko

mit einen Bunsenbrenner vielleicht 🤔?

VaMiWa

Ich schrieb “Rauschverhalten bei Hitze” – gut, könnte man mehrfach interpretieren. Die Problematik ist nicht, daß die Kamera Hitze entwickelt, sondern bei gewissen Umweltfaktoren mit stärkerem Rauschen reagiert. Ich habe hier schon mehrfach negative Erfahrung gemacht. Oft ist es die eigene Körpertemperatur welche ausreicht, oder auf Fototrips in heisseren Ländern. Und nein – ich lasse die Kamera nicht in der Sonne liegen.

joe

40MP APS-C und bei den FF redet man über Pixelwahn bei 61MP. Bei Fuji reden wir über eine Pixeldichte von schlappen 90MP.

maratony

Mittlerweile sehe ich da sowieso keine Grenzen mehr.

Alex

Die 100MP im Vollformat werden bald kommen. Komischerweise heult da keiner deswegen rum.

Rolf Carl

Naja, es wartet aber auch keiner darauf.

Cat

Doch ich!!!
Aber nur mit ausgereiften HEIF!

Rolf Carl

Na, ich denke, da musst du dich wohl noch eine Weile gedulden.

joe

Dann liess mal die Posts über den Pixelwahn, bei manchem fängt der schon bei 45MP bei Kleinbild an!

Grell

Bei Nikon gibt es das schon und sehr gut!

Mirko

meinst Du etwa die Z50 mit 40MP und 8K ?

Thomas Müller

APS-C mit 40MP bei Nikon? Welche Kamera soll das sein?

Fleischwolf

Ich denke Grell bezieht sich auf eine Kamera und 2 Sensoren, wie es bei Z6 und Z7 mehr oder weniger der Fall ist.

Mirko

das kann natürlich auch gemeint sein und es ist eine gute Sache von Nikon

Helga

Das gibt doch bei Canon und Panasonic schon länger, daher auch nichts besonderes.

Fleischwolf

Habe ich ja auch nicht gesagt, habe mich auch nur auf den Kommentar von Grell bezogen:)

BEN

Die angekündigten 8K dürften mit dem 26MPx allerdings nicht möglich sein. Man hätte da also, resultierend aus den beiden verschiedenen Auflösungen, noch mindestens einen nicht unerheblichen Unterschied.

maratony

Video kann Fuji nachweislich. Bin mir aber nicht sicher wer sich ne Fuji wegen 8K holt. Ich weiß es nicht, aber ob das ein Argument ist?

Thomas Müller

Gute Frage, maratony. Das frage ich mich auch. Ich bin zwar auch Fujianer und filme immer mal wieder, aber 8K ist für mich aktuell und in der näheren Zukunft uninteressant. Momentan reicht mir 4K vollkommen aus, bereits damit werden Filmdateien sehr schnell sehr gross und deren Qualität auf einem grossen 4K Fernseher oder einem Retina-Monitor ist für mich mehr als ausreichend. Ich fände eher Superzeitlupenaufnahmen in 4K interessant als 8K.

Ich vermute, 8K ist – bis für wenige professionelle Anwender – aktuell vor allem ein Marketingargument, man muss das ab 2022 im Angebot haben, um nicht mit seinen Produkten als rückständig zu gelten.

BEN

Video können die, keine Frage. Aber 8K aus 26MPx ist rechnerisch nicht möglich. Das geht dann eben nur mit Interpolation. Vielleicht wollen sie ja dafür KI einsetzen, was dann aber trotzdem kein echtes 8K bringt, sondern nur errechnetes. 8K wurde aber schon quasi offiziell angekündigt.
Normales 8K würde nur mit dem 40MPx gehen. Wer das braucht, ist für mich zweitrangig. Es geht mir um die Diskrepanz zwischen zwei Ankündigungen.

Stefan Komarek

(FasT) identische Kamera mit unterschiedlichen Sensoren, das gibt es bereits, z.B. Nikon Z 6 und Z 7. Auch Fujifim wird einen Namenszusatz einführen müssen, um die beiden Modelle zu unterscheiden, und wenn es X-H2-40 bzw. X-H2-26 werden wird.

BEN

Richtig. Dennoch wird eine gemeinsame H2-Bezeichnung irreführend und unlogisch sein.
Das Chaos bei den Sony A7ern finde ich ärgerlich. Und dieses Mark 1 bis Mark X bei manchem Hersteller kann auch zu Fehlkäufen führen.

gustav

“Identische Kameras mit unterschiedlichen Sensoren…” finde ich gut und sinnvoll. Auch um herauszufinden, wie viele (wie wenige) Fotografen 40 und mehr MP brauchen bzw. zu benötigen glauben.

Noch reizvoller fänd ich, Fuji wagt sich demnächst an eine Kamera für Fotoliebhaber, die kein 295K erwarten. Mit Griff, versteht sich;-)

joe

gibt es schon seit langem bei Sony, sehen alle gleich aus!

100carat

@maratony Du hast sicherlich Recht, dass 8K bei potentiellen Käufern von Fujifilm-Kameras als ausschlaggebendes Kaufargument kaum eine Rolle spielen dürfte. Dies könnte sich dann ändern, wenn sich die Mittelformatkameras von Fujifilm in der Studio-Fotografenszene noch stärker verbreiten und diese Agenturkunden oder Firmenkunden auch noch zusätzliches Filmmaterial, aufgenommen mit einer APS-C-Kamera anbieten wollen. Auch wenn dies perspektivisch erst in drei bis fünf Jahren richtig abschätzbar ist, scheint es nicht unklug, solchen Anwendern ein zusätzliches Argument an die Hand zu geben. Für die Mehrzahl der Nutzer von Fujifilm APS-C-Kameras sehe ich das ebenfalls als nicht relevant an. @Thomas Müller “Ich vermute, 8K ist – bis für wenige professionelle Anwender – aktuell vor allem ein Marketingargument” Dem widerspreche ich in einem wichtigen Punkt. Richtig ist, dass 8K für alle Kamerahersteller auch ein Marketingargument ist: weil die ein Unternehmen, dass 8K nicht anbietet, bei flüchtiger Betrachtung leicht den Anschein erwecken kann, technisch nicht auf der Höhe der Zeit zu sein. Das sind psychologische Effekte, die niemand unterschätzen sollte, selbst, wenn derjenige selbst kein 8K benötigt. Im professionellen Bereich, und hier kommt mein Widerspruch, ist 8K inzwischen angekommen und wird von vielen Film- und Fernsehschaffenden (einschließlich der ambitionierten Werbebranche) als zukunftsweisende Chance verstanden. Dazu muss… Weiterlesen »

Alfred Proksch

@100carat hat den sehr wichtigen Aspekt „Psychologie“ hervorgehoben. Dazu kurz meine (alten) Erfahrungen:

Wenn bei Kundenbesuchen im Studio die Fachkamera mit digitalem Rückteil aufgebaut war und der große Eizo Monitor geflimmert hat waren die Verhandlungen viel leichter.

Was da im Unterbewusstsein des Kunden passiert ist kann man so zusammenfassen: Wenn der Fotograf sich das leisten kann muss er gut sein sonst hätte er das Equipment nicht und ich möchte nur das Beste für mich.

Agenturen möchten ganz klar ihrer Kundschaft die Möglichkeit „High End“ anbieten können. Spätesten hier muss der Foto/Videograf liefern, sonst gibt es weniger Aufträge von der Agentur. Es spielt dabei keine Rolle ob 8k oder 100 Megapixel überhaupt benötigt werden, die Technik muss angeboten werden will man im Geschäft bleiben. Schöne Bilder alleine reichen nicht.

Fuji bietet schon seit einigen Jahren genau diese Bausteine für professionelle Foto/Videografen an. Hobbyisten können nun ebenfalls von diesem Portfolio profitieren.

Stefan Komarek

Du hast völlig recht, aber genau deswegen wäre ein X-H2 ein völlig ungeeignetes Werkzeug für den Profi. Sie gibt optisch nichts her. Im Gegenteil, sie sieht so aus wie eine der Kameras, die der Kunde selbst besitzt – und wird wohl auch ungefähr so viel kosten.

Wenn man einen Kunden beeindrucken wollte, müsste es eine Arri, Red oder eine Canon Cinema sein. Groß, schwer, robust bis zum Elefant-totschlagen, viele Einstellknöpfe, in allen Bereichen modular erweiterbar. Dazu Videoobjektive, die man in ein Rigg einspannen und per Zahnrad steuern kann. Anders ist es bei den Amateuren. Die schätzen Features und Daten.

Die Film- und Fernsehprofis, von denen carat100 gesprochen hat, das ist doch nur eine Handvoll. Wenn die sich mit einem Werkzeug der Preisklasse X-H2 begnügen würden, könnte kein Hersteller davon leben. Von den Amateuren gibt es dagegen viele. sie können Fujifilm und den anderen die Stückzahlen bieten, die diese Hersteller benötigen.

Die Profis sollen zu einer Canon 1Dx oder R3, Nikon Z 9 oder Sony a1 greifen. Machen sie auch meist. Das sind die Werkzeige, die – vor allem in mechanischer Hinsicht – für den täglichen und harten Einsatz bei den Profis konzipiert sind.

Alfred Proksch

Ohne RatRig V-Slider Pro, Kamera Dolly für Kamerafahrten, der passenden Beleuchtung, Aufhellern usw. geht gar nichts. Das ich nicht vergesse für außergewöhnliche Perspektiven sollt man auch noch eine professionelle Drohne parat haben. Ohne den richtig teuren „Schneideplatz“ kannst du obig erwähntes Zeug nicht richtig einsetzen.

Für Hobbyisten hat Fuji das X-System am Start. Für Fotografen das GF-System und noch überlässt Fuji den professionellen Videopart den spezialisierten Anbietern. Die X-H2 wird eine erstklassige Kamera für anspruchsvolle Videos sein. So etwas zwischen über „Normal“ aber doch noch nicht so richtig High End!

Das es eine 26 Megapixel Variante gibt finde ich sehr klug, denn ab 18 Megapixel reicht es für fast alles was der Hobbyist braucht.

Mirko

mal blöd nachgefragt, welche mechanische Hinsicht meinst Du ?

Stefan Komarek

Dieses “robust bis zum Elefant-totschlagen”. Die Gehäuse der Hi-End-Modelle sind stabiler als preisgünstigere Kameras. Das Gehäuse der 1Dx z.B. besteht aus einer Magnesiumlegierung. Die Kamera kann mehr Schläge und Stöße vertragen als ein preisgünstigeres Modell.

100carat

Du liegst gleich in mehrfacher Hinsicht falsch mit Deinen Annahmen. Die Verkaufszahlen einer 1 DX (Du könntest ebenso die entsprechenden Pendants von Nikon und Sony nehmen) rangieren auch unter professionellen Anwendern weit hinter denen einer Canon EOS R5. Das ist keine neue Entwicklung, sondern seit Jahrzehnten so. Man denke u. a. an den Erfolg der Canon 5D-Reihe. Robustheit ist ein wichtiges Kriterium für professionelle Anwender, aber nicht das einzige.

Wo Du völlig daneben liegst: dass es sich bei den von mir angesprochenen Film- und Fernsehprofis nur um eine Handvoll handeln würde. Die deutsche Film- und Fernsehwirtschaft umfasst etwa 15.000 Unternehmen mit zweistelligem Milliardenumsatz. Unter diesen Unternehmen sind eine Vielzahl kleinerer und mittlerer Unternehmen. Jetzt rechne das einmal weltweit hoch. Ich hatte erst heute Nachmittag ein zweieinhalb stündiges Online-Meeting mit verschiedenen großen Medienanbietern, wo wir zukünftige mediale Innovationstrends diskutiert und im Nachgang auch ein wenig über Equipment und die wachsende Bedeutung von 8K gesprochen haben. In diesen Gesprächen bestätigte sich eindrucksvoll, was ich hier dargestellt habe.

Stefan Komarek

15 Tausend, das ist eine Handvoll, gemessen am Gesamtmarkt für Foto- und Videokameras. Lt. Statista wurden 2020 in Deutschland 1,57 Mio. Digitalkameras (alles außer Smartphone) verkauft.

Setze da deine 15.000 dagegen. Ziehe davon diejenigen ab, die spezielle Video- oder Fernsehkameras kaufen. Was bleibt dann an Neukäufen von Digitalkameras mit integrierten Videofunktionen – davon reden wir, denn wir reden von der X-H2 – für diese Profis pro Jahr übrig?

Es geht hier nicht darum, ob 8k für Profis sinnvoll ist. Dass die Profis 8 k wollen/brauchen, ist unbestritten.

Es geht hier darum, welche Art von Kameras die von dir genannten “verschiedenen großen Medienanbieter” verwenden? Verwenden sie APS-C Kameras? Wäre eine Fujifilm (oder Sony, Canon, Nikon oder wer noch alles APS-C Format anbietet) die geeignet Kamera für diese Zielgruppe?

100carat

Nicht so schnell, Stefan. Bei der von Statista veröffentlichten Zahl handelt es sich, wie von Dir richtig zitiert, um die Gesamtzahl aller Digitalkameras. Dies schließt Action-Kameras, Sofortbildkameras und DSLRs mit ein. Bei den kompakten spiegellosen Systemkameras kommst Du auf gerade noch 273.000 im Jahr 2020 in Deutschland verkaufte Exemplare (dies schließt alle als Kit verkauften Kameras dieser Kategorie mit ein). Bildest Du dann den Durchschnittspreis pro verkauftem Exemplar wirst Du schnell feststellen, dass es sich nur bei einem überschaubaren Prozentsatz dieser 273.000 Exemplare um die Kategorie “Profikamera” handelt. Vo diesen wiederum geht aber ein erheblicher Teil an professionelle Anwender.

Zur Formatfrage: Das Super35-Format ist bei Filmemachern sehr beliebt. Ich selbst besitze solche Camcorder. Ob eine Fujifilm von dieser Zielgruppe eingesetzt würde? Sie wird es dort, wo neben den technischen Daten noch ganz andere Dinge den Kauf beeinflussen, zunächst schwer haben. Ich sehe die X-H2 als interessante Option für all diejenigen, die bereits im Fujifilm investiert sind und nach einer Hybrid-Kamera suchen, die ihnen eine Ausweitung ihres Geschäftsmodells ermöglicht. Stichwort: crossmediale Inhalte. Daneben könnte das eine hoch interessante Kamera für ambitionierte Amateure werden.

BEN

Ich sehe auch 8K als unvermeidbar. Jede Firma muss in den nächsten beiden Jahren 8K Geräte anbieten. Canon, Nikon und Sony haben sie schon. Wenn Fuji mit einer 2500 Euro teuren APS-C mit großer Tendenz zur Video auf 8K verzichten sollte, wäre das wohl eine starke Enttäuschung. Im Moment gibt es für 8K zwar noch wenig Anwendungsmöglichkeiten, was bis vor ein paar Jahren aber auch bei 4K so war. 8K erlaubt, wie zuvor 4K, Cropmöglichkeiten ins jeweils niedriger auflösende Format. 8K unterstützt also erstmal 4K-Produktionen mit zusätzlichen Funktionen. Es gibt heute auch schon Kameras, die 12K aufnehmen, preislich nicht mal so weit weg von den Toppprodukten im DSL-Bereich. Das ist der Lauf der Dinge. Ich war ja maßlos enttäuscht, dass Fuji es nicht fertig gebracht hat, seiner neuen GFX 50S2 4K mitzugeben. Eine ganz schwache Leistung und Fuji sollte aufpassen, die H2 nicht auch noch zu verk… en. Der angekündigte 26MPx der einen H2 wird definitiv kein echtes 8K bringen. 4K oder sogar 6K in 60P sind dann natürlich Pflicht, sonst wird die Kamera nicht so oft gekauft. Von der 40MPx erwarte ich unbedingt 8K. Ich vermute, Fuji hat ein wenig Angst davor, mit der 40MPx 8K und dem dafür… Weiterlesen »

Robin

Wechselbare Sensormodule, das wär doch Mal was.
32 MP würden auch reichen. Der Sensor ist doch so klein und wächst nicht mehr.

Joschuar

Jetzt kommst Du wieder mit den Wechselbaren Sensoren ….
Ist doch nun ein abgetragener und abgelegter alter Filzhut …
Zu teuer, zu unpraktisch, zu anfällig und zu großes Kamera Gehäuse …
UND der REST ?? Nicht kompatibel !!!

TomBom

ich möchte AF von Sony….

Michael Remensperger

Die Frage nach der Sensorauflösung ist für mich zweitrangig. Interessant wäre meiner Meinung nach eine Orientierung der H2 an dem Konzept der Nikon Z9, also z. B. mit elektronischem Shutter, Schutzverschluss, richtigem Wetterschutz, Formfaktor mit integriertem Batteriegriff, Knöpfen die sich auch mit Handschuhen bedienen lassen und bitte kein Klappdisplay.

VaMiWa

Um Gottes Willen bitte kein Schwenkdisplay!!!

Mirko

das will ich auch hoffen

Ralle Art

Fuji? gibt es die noch? Mein Fotohändler hier in Frankfurt sagte mir neulich, der Run ist vorbei. Die Instax verkauft sich aber weiterhin sehr gut.

Vielleicht hat auch Pentax alles richtig gemacht, oder bald kommen vielleicht wieder rein mechanische Kameras ohne Elektronik.

Leute laßt euch Boostern !!!

Markus B.

Die Sache ist doch: Die Kameras von Fuji sind im APS-C Bereich top. Ich hatte selbst von der X-T1 bis zur X-T4 und X-Pro3 mehrere Fuji-Kameras. Aber am Ende läuft sich die Marketingstratgie von Fuji gerade tot. Es wird im 2-Jahres-Rythmus die gleiche, leicht face-geliftete Technik in das gleiche Gehäuse transplantiert. Ein bisschen Kosmetik, die Typenbezeichnung hochgezählt und fertig ist die neue Kamera. Meiner meiner nach kann diese Strategie nicht mehr aufgehen, weil eine Kamera nicht nach 2 Jahren kaputt geht und mittlerweile ein technisches Niveau erreicht ist, wo ich nicht im 2-Jaresrythmus meine Kamera wechseln muss. Hinzu kommt, dass der Gebrauchtmakrt inzwischen gut gefüllt ist und auch auf die Neupreise drückt. Dadurch ist einfach eine gewisse Marktsättigung entstanden…

Markus B.

Warum sollte man sich eigentlich eine X-H2 mit dem “alten” 26Mpx Sensor kaufen? Der Sensor ist sicherlich gut. Aber er ist bald 4 Jahre alt (denn er stammt ja noch aus der X-T3). Was soll eine X-H2 mit diesem Sensor mehr bieten als eine X-T4? Noch grösseres und schweres Gehäuse? Weiterentwickelten IBIS? Was sollen denn bitte die “Musst-have” Features bei einer solchen Kamera sein? Diese Marketing-Strategie erschliesst sich mir nicht. Die heutige X-T4 ist schon dick und schwer und unterscheidet sich vom Gehäuse bis auf das Display und den dickeren Griff kaum noch von der X-H1. Und wenn ich dick und schwer will, dann packe ich einen Batteriegriff an die X-T4. Also ich kann mir nicht vorstellen, das Fuji hier mit dem gleichen Sensor angreift. Das ergibt für mich keinen Sinn…

Mirko

bisher wissen wir doch nur das scheinbar die Megapixelanzahl gleich bleibt mehr nicht.
Natürlich bin ich gespannt was Fuji mit der XT5 anstellen wird, gehe aber mal davon aus das die XT3 meine letzte Kamera aus der XT Serie sein wird

Alfred Proksch

Mirko lege Dich nicht fest wer weiß denn was da wirklich kommen wird? Vielleicht genau das was Dir in der Sammlung noch abgeht! Ich spreche aus Erfahrung.

Da sitzt rechts das Engerl und links das Teuferl auf Deiner Schulter, jedes von den Beiden sagt etwas anderes und hat Argumente für seine Meinung. Meistens war die Vernunft der Verlierer aber ich glücklich.

Mirko

da hast Du natürlich recht Alfred nur die XT4 sagt mir garnicht mehr zu und deswegen bin ich gespannt welchen Weg Fuji gehen wird. Das es Fuji nicht allen recht machen kann ist mir auch bewusst, so hoffe ICH das Fuji das Display der Pro beibehält andere wiederum wünschen sich sogar ein Schwenkdisplay 🤮

Alfred Proksch

Mirko,

welchen Weg Fuji mit den X-T/Pro Modellen gehen wird ist tatsächlich ein sehr wichtiger Aspekt für den Erfolg vom System. Ob eine X-T5 geplant ist? Oder wird sie von der Bedienung eher an eine X-S10 anschließen?

Wird auf jeden Fall spannend werden.

wolfi18

Servus Fotofreunde.
Soviel Technikgeschwafel ? 24 MP, 26 MP, 60 MP ……? Seit gut 50 Jahren Fotoerfahrung geht es
ums Bild ! Gutes Bild, schlechtes Bild sonst um gar nichts ! Die berühmtesten Fotos der Menschheit wurden oft mit einfachsten Kameras aufgenommen. Was zählt ist der Augenblick, das Motiv und das Auge
der den Auslöser drückt.
Viel Spaß beim Lichtmalen

Ruessel

Ich würde mir eine Entscheidungsmöglichkeit bezüglich des Displays wünschen. Ich bin kein Freund der Klappdisplays, wie sie etwa in der x-t4 verbaut sind. Eine der beiden x-h2 mit dem Display der x-t3 wäre für mich eine wünschenswerte Wahlmöglichkeit.

BernhardL

Hallo,

mir wäre auch wichtig, dass die Möglichkeit eines Tilt-Suchers bestünde.

Viele Grüße,
Bernhard