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Fuji X-H2s: Erste Bilder und neue Spezifikationen

Es sind erste Bilder der kommenden Fuji X-H2s geleakt worden, zudem sind auch einige neue Spezifikationen durchgesickert.

Erste Bilder der Fuji X-H2s geleakt

Die Präsentation der Fuji X-H2s rückt in greifbare Nähe, am 31. Mai 2022 wird Fujifilm die neue Kamera voraussichtlich vorstellen. Da wird es langsam aber sicher höchste Zeit für erstes Bildmaterial, das nun auch tatsächlich den Weg ins Netz gefunden hat. Die beiden Hands-On-Bilder sind zwar nicht wirklich hochauflösend, trotzdem lassen sich bereits ein paar erste Details erkennen:

Bei Betrachtung der Bilder fällt unter anderem auf, dass Fujifilm ein seitlich neben das Gehäuse klappbares Display verbauen wird – das wurde in den letzten Tagen in der Gerüchteküche bereits gemunkelt. Joystick und D-Pad sind mit von der Partie, auf ein aktives Kühlungssystem scheint Fujifilm hingegen zu verzichten. In Bezug auf die Bedienung vermutet die Webseite Fujirumors, dass die X-H2s auf der rechten Oberseite gänzlich auf Einstellungsräder verzichten wird, stattdessen soll auf der linken Oberseite der Kamera ein PASM-Wahlrad verbaut werden. Das kennt man beispielsweise von der Fuji GFX 100S. Eindeutig zu erkennen ist das auf dem aktuellen Bildmaterial noch nicht, doch wenn Fujifilm tatsächlich vom „analogen“ Bedienkonzept, wie man es von X-H1, X-T4 und Co. kennt, abweichen würde, wären darüber mit Sicherheit nicht alle Kunden begeistert.

Neue Spezifikationen durchgesickert

Des Weiteren sind auch zwei neue Details zu den technischen Daten der Fuji X-H2s aufgetaucht, so soll die 26-Megapixel-Kamera beispielsweise mit CFexpress-Speicherkarten kompatibel sein. Das unterstreicht erneut, dass bei der neuen DSLM unter anderem hohe Geschwindigkeiten im Fokus stehen werden. Außerdem soll die X-H2s Videos in 6K aufnehmen können. Mit 8K-Videos soll dann die Fuji X-H2 mit ihren 40 Megapixeln punkten, die zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt werden soll.

Was sagt ihr zu den ersten Bildern der Fuji X-H2s?

Quelle: Fujirumors 1 | 2 | 3

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Matthias

Schade eigentlich. Damit beschreitet Fuji erneut den Weg in die Beliebigkeit. Wer auch immer diese Entscheidung getroffen hat, übersieht dabei, aus welchen Gründen Fuji in der Vergangenheit überhaupt erfolgreich war. Versucht man jetzt in den KB-Gewässern zu fischen, ohne KB anzubieten? Die Preisgestaltung dürfte sich auf gleichem Niveau bewegen allerdings mit den Nachteilen eines APSC-Sensors. Warten wir also ab, was künftig mit der Fotoabteilung geschieht…

Maratony

Das wird eine Profi Kamera. Wer analoges feeling haben möchte, findet sie bestimmt noch weiterhin bei Fujifilm.

Matthias

Das analoge feeling endet aber mit der XT3, eine sehr gute Kamera, die es immer noch für gut 1000 Euro zu kaufen gibt. Solange der Vorrat reicht. Und was bedeutet eigentlich Profi Kamera? Irgendein Magnum-Fotograf hat vor Jahren mal gesagt, dass wir der einzige Berufsstand sind, der mit Amateur-Material arbeiten muss…:-))

ccc

Amateur-Material? Das klingt ganz stark nach einem „Standard-Gejammere“, wie man es aus ganz vielen Branchen hören kann……

Matthias

…hat mit Gejammer nichts zu tun. Inhaltlich geht es darum, dass die Geräte robust gebaut werden, um lange durchzuhalten. Diejenigen, die aber alle 2 Jahre das Neueste kaufen müssen, interessiert das weniger…

Ingo

Hat ja mit der X-S10 angefangen. Daß die Leute die X-S10 wegen des Stabilisators der X-T30 vorziehen, kommt Fuji wohl nicht in den Sinn.

Matthias

…nicht zu vergessen, dass die XS10 auch sehr preisgünstig angeboten wird. Scheint aber im Moment auch nicht lieferbar zu sein…

Ingo

Ja, aber zu Beginn waren die beiden Kameras auf einem Niveau. Und was ich gelesen haben, hat sich die X-S10 wirklich sehr gut am Markt positioniert.

Mace

Die neue Technik im Gehäuse der X-H1 wäre interessant geworden, so hab ich kein Interesse an der Kamera. Der Wechsel zu einem reinen Flipscreen und die Änderung der Bedienung finde ich sehr schade.

Ich hätte mir einen echten Nachfolger meiner X-H1 gewünscht, mit klassischer Fuji-Bedienung und einem AF auf hohem Niveau.

Cat

Die X-H2 war/ist ein „Flop“ – nicht der gewünschte, erwartete Erfolg.
Das lag an der X-T4, am Gehäuse, dem Sensor, an Marketing etc.
Daher ist es nur logisch, das FujiFilm jetzt die Fehler versucht zu vermeiden und sich an dem relativen Erfolg der GFX Gehäuse orientiert.
Wenn FujiFilm nicht am Prozessor spart – wird die Kamera teuer, leicht teurer als die neuen MFT Kameras, also mit 2500-3000€ kann man rechnen, wenn nicht gar die 40 MP Variante deutlich darüber liegt.
Das keiner das Prinzip der Sony A-Bajonett Kameras aufgreift, Monitorgelenk unten an der Kamera – ist sehr, sehr bedauerlich, denn Klapp und Seite haben einfach große Nachteile und auch eine Z9 hat es nicht perfekt gelöst.

Rawbert

Cat, es lag vor allem daran, dass die H1 kurz vor der xt3 rauskam, die aber mit neueren Sensor und Prozessor als die h1. Und alle wussten das, die h1 blieb liegen, obwohl erstklassiges Gehäuse, Auslöser, IBIS usw.
Ich verstehe das mit dem Monitorgelenk an der Seite ebenso wenig. Ist unten angeschlagen nicht hinderlich am Stativ? Hatte kein A-Mount.

Cat

Ja kann vermutlich, wenn man sich Winkel oder ähnliches unter die Kamera schrauben mag – aber dafür gäbe es ja Lösungen.

alex

Welche „großen Nachteile“ soll den der Schwenkmonitor haben? Mich hat der noch nie gestört beim Fotografiren, ganz im Gegenteil. Es hat schon seinen Grund warum Canon schon seit vielen Jahren verbaut und alle anderen Hersteller (bis auf Nikon) nachziehen 😉

Cat
  1. Man schaut nicht mehr in der optischen Achse
  2. Muss umständlich ausgeschwenkt werden
  3. Kann Probleme mit Anschlüssen und Gurt links machen (ich trage Kameras immer nur links befestigt)
  4. Wird allenfalls durch die eigene Hand beschattet, bzw halbwegs ablesbar
  5. nie gestört oder nie etwas anderes probiert?
Mace

Das größte Problem am Schwenkmonitor ist, er ist im Weg. An der Position, an die der Monitor geschwenkt werden muss ist meine zweite Hand und somit kein Platz für einen Monitor.
Wenn ich aus der Hocke bodennah fotografieren will (das will ich tatsächlich oft), dann brauch ich ein Display das hinter der Kamera klappbar ist. Fuji wird es kaum schaffen das 80er Makro verlustfrei auf 50 Gramm abzuspecken, somit wird das Fotografieren mit einer Hand, was ein Flipscreen nötig machen würde, nicht möglich.
Das beste und flexibelste Display hatte meiner Meinung nach die Sony Alpha 77 / 99 Reihe, die denke ich Cat auch meinte. Dort konnte man hinter der Kamera in jede Richtung klappen / schwenken und auch über die Kamera um von vorne aufs Display zu schauen.

Bei mir war einer der Hauptgründe warum ich MFT den Rücken gekehrt hab, dass jedes technisch interessante Modell mit einem reinen Flipscreen ausgestattet wurde.

Man könnte den Flipscreen auch mit einem Tilt-Gelenk kombinieren und würde so beide Lager bedienen, aber scheinbar sind die Hersteller zu geizig für eine derartige Mechanik (ja die würde ein paar wenige Euro mehr kosten).

Cat

Ja das meinte ich und habe damit die besten Erfahrungen!

Mace

Geht mir genauso, ich hatte die Alpha 77 II, bisher konnte kein Kameradisplay mit der Flexibilität mithalten.

Rawbert

Das Bedienungskonzept werde ich erst beurteilen, wenn die Kamera erschienen ist. Ich habe allerdings so eine Vorahnung…

Mace

So wie es aussieht ist es ziemlich identisch mit der GFX50S Mark II / GFX100S Bedienung und da hab ich definitiv keine Lust drauf. Ich bin zu Fuji gewechselt, gerade wegen der klassischen Bedienung (und weil es Tilt-Screens gab), dann werd ich doch jetzt nicht wieder die in meinen Augen umständlichere Bedienung wählen.
Wenn ich so eine Bedienung wollte. könnte ich dann gleich zu Sony, Canon, Nikon, etc. wechseln, die wären dann bei Themen wie dem AF überlegen.

Ich muss gestehen mich frustriert das was ich von der X-H2 bisher gesehen hab etwas, da ich mir eine Kamera wie die H1 mit einem besseren AF gewünscht hab. Bleib ich erstmal bei H1 und T3 (ein Hybrid aus beiden wäre toll) und schau wie sich die Sache weiterentwickelt.

Rawbert

Ist auch nicht mein Ding. Aber vielleicht verwirklicht Fuji auch mal sein Patent mit den Virtual Command Dials. Damit könnte ich mich anfreunden.

Ingo

Und ich hatte mich eigentlich auf die Kamera gefreut. Wenn das allerdings so ein Bedienkonzept wird und der Preis so hoch sein sollte, dann wird es Zeit, sich das Vollformat anzuschauen. Bei Sony gäbe es dann ja auch die Möglichkeit, ein Tamron 35-150 zu nutzen. Mit einem Weitwinkel kombiniert und vielleicht mal mit einem langen Tele ist das für mich die optimale Kombination. Kann ja schon mal anfangen, mir das in Ruhe zu überlegen. Die Einstellräder finde ich absolut wichtig. Ebenso einen sehr schnellen Autofokus, den die Kamera ja vermutlich bieten wird.

Thomas Müller

Das Fuji-typische Bedienkonzept war für mich einer der wesentlichen Gründe, weshalb ich ins X-System eingestiegen bin. Dieses Bedienkonzept hat man bis zur X-H1 und X-T4 beibehalten, weshalb ich mir auch ua die X-H1 zugelegt hatte. Wegen der Abkehr von diesem Bedienkonzept habe ich mir auch die X-S10 dann NICHT zugelegt, obwohl sie kompakt ist und einen IBIS hat. Sollten die X-H2(s) ebenfalls das bisherige Fuji-Bedienkonzept nicht mehr aufweisen, fände ich das ziemlich enttäuschend. Ich möchte zwar jetzt noch nicht ausschliessen, dass eine der beiden neuen Kameras für mich in Frage kommt, denn es kommt ja ua auch noch auf die Qualität des Sensors oder des AFs an. Aber die Vorfreude auf die neuen H(s) ist bei mir jedenfalls schon einmal gesunken.

alex

Über eine X-H2(s) muss ich mir zum Glück gar keine Gedanken mehr machen, weil ich so eine Kamera ohne für mich akzeptables 150-600mm sowieso nicht kaufen werde.

Maratony

Das geht mir leider ähnlich. Es gibt allerdings auch keine wirklich Alternative zu Fujifilm. Jetzt ist die Frage, welcher Kompromiss der Beste ist.

Azzaro

So langsam verfliegt meine lange Vorfreude auf die X-H2, das Schwenkdisplay war schon einer der Hauptgründe weswegen ich mir die X-T4 nicht gekauft habe. Sollte Fuji hier nicht beim Prozessor und dem AF einen kleinen Quantensprung gemacht haben hat sie sich für mich erledigt, dann bleibe ich bei meiner X-H1 und hol mir noch ne X-T3 dazu.
Aber wer weiß…lassen wir uns überraschen 🙂

Alfred Proksch

Als ich noch mit der X-T3 und der X-S10 Bilder gemacht habe waren die Ergebnisse mit Capture-One sehr sehr gut zu gebrauchen. Allerdings musste ich mit zwei unterschiedlichen Bedienungsarten hantieren. Besser oder schlechter ist nicht das Argument, was mich gestört hat, der Arbeitsablauf ist nicht mehr so flüssig.

So wirklich angenehm klein und handlich sieht die X-H2s nicht aus. Wenn ich nachdenke was Kosten, Größe, schlaue integrierte Software angeht dann fallen mir eigentlich sofort Panasonic MFT Kameras und Objektive als alternative Produkte ein. Video kann Panasonic z.B. perfekt.

Frage: Wer hat 8K Video zu hause? Für wen sollen denn die zwei neuen Fujis sein? Für Fotografen die ab und an Filmen oder eher umgekehrt?

Roman.Tisch

Bei 8K geht es nicht darum 8K Material zu schauen, sondern 8K bietet, wie auch beim Fotografieren mehr MP, mehr Möglichkeiten in der Nachbearbeitung. Das wurde aber, glaube ich, auch hier auf der Seite schon öfters in Kommentaren genannt. Der eine braucht es, der andere nicht. Aber da du dir die Leica M11 gekauft hast, brauchtest du anscheinend auch mehr MP, während es andere eben nicht brauchen.

Stefan Komarek

»Allerdings musste ich mit zwei unterschiedlichen Bedienungsarten hantieren.«

Das stört mich auch. Deswegen staune ich immer wieder Bauklötze, wenn Fotografen erklären, mit zwei verschiedenen Marken zu arbeiten. Die Abweichung im Ablauf, vor allem im Menu, sind da noch viel größer.

Fujifilm ist in einer Zwickmühle. Das „analoge“ oder herkömmliche Konzept, Zeitenrad oben auf der Kamera, gefällt sicher einigen. Aber wie vielen? Kann man mit diesem Konzept wachsen und Marktanteile gewinnen?

Also bietet Fujifilm beides an. Aber gut ist diese Lösung auch nicht – wurde hier bereits gesagt.

»Video kann Panasonic z.B. perfekt.«

Panasonic gehört zu den Firmen, die schon lange im Video-Geschäft aktiv sind. Da liegt langjähriges Know-How im Haus. Andere, Fujifilm, Nikon oder OM, müssen erst noch beweisen, dass sie auf Augenhöhe mitspielen oder mitfilmen können.

6k Video gibt es bei Panasonic nur für die FF-Kameras. 6k oder 8k bei MFT wurde wohl versucht (auch von Sanyo), aber bis jetzt ist noch kein Produkt herausgekommen.

6k und 8k sind nicht als Wiedergabeformate gedacht, sie sind Aufnahmeformate. Im Postprocessing wird daraus ein 4k Video.

Cat

Das ist gar nicht schwer, mit 2-3-4 Marken – die Menüs mache ich einmal umfassend passend – danach brauche ich da nur noch selten hin. Alles wichtige ist auf Extraseiten und oder in User-Programme eingeteilt und go.
Im Gegenteil, es fordert den Kopf u8nd die Wachsamkeit. Sicher ärgert immer einiges, weshalnb die Menüs von Sony und auf der anderen Seite am logischsten und einfachsten sind und die von Olympus und vor allem Nikon eher grausam – für mich!
Und Fuji gab bisher wenig Rätsel auf, das Meiste sehe ich auf der Kamera und der Rest ist programmiert.

Roman.Tisch

Wie der Großteil der Leute hier sich jetzt scho vorab ausheult 😂

Wer das alte Konzept möchte, kann zu etlichen Fuji Kameras greifen (XE4, XT3, XT4, Xpro3…). Und wer das nicht mag, kann zu einer XS10 greifen. Fuji hat hier alles richtig gemacht, denn sie müssen Geld verdienen. Die XS10 kam sehr gut an und wurde sehr oft gekauft, somit hat man auch die, die mit dem Fuji Bedienkonzept nichts anfangen konnten, ins Boot geholt.

Und wer eine absolute Rennmaschine braucht und mehr MP, hat jetzt die Wahl eine XH2 zu kaufen. Ich weiß nicht wo jetzt wieder das Problem ist, warum sich die ersten Leute schon wieder online ausheulen bevor eine Kamera überhaupt vorgestellt wurde.

VaMiWa

Fuji ist wie eine Bratwurst. Anfangs will man nur probieren, dann geht’s ab und das Ende liegt im Magen und verursacht Bauchweh. Das ist zusammengefasst die X-Reihe.

Ingo

Es geht hier primär um den Autofokus, einigen sicher auch um die ISO. Beides könnte auch in einer X-T5 kommen. Nur wenn man dann wieder auf das Konzept verzichten muß, weshalb man eigentlich zu Fuji gewechselt ist, gerät man doch zwangsläufig in eine Zwickmühle.

Maratony

Wo ist das Problem eine XT5 in 1,5 Jahren mit den Specs der XH2 rauszuhauen oder vielleicht auch weniger warten und dafür die Specs der XH2s.
Das wird schon kommen, nur der Zeitplan ist die Frage

Thomas Müller

Das hat aber Ingo doch genau so geschrieben. wenn Fuji mit der neuen Technik der H2s in der X-T5 kommt und bei der X-T5 am alten Bedienkonzept festhält, ist doch alles in Ordnung. Mir selbst ist es gleich, ob das noch 1 – 1,5 Jahre dauert, mit meiner X-E3, X-H1 und Nikon Z6II komme ich bestens zurecht, mir fehlt eigentlich bis auf das ein oder andere Objektiv absolut nichts. Der limitierende Faktor bin ich und nicht meine Fotoausrüstung.

ccc

Richtig. Völlig unsägliches Geheule hier auf Verdacht. Dies nicht und jenes, usw.
Ich glaub, das wird eine richtig geile Kamera!!

VaMiWa

Die meisten hier hatten in der Vergangenheit immer wieder zurecht ihre Kritik geäußert, also werden die meisten Befürchtungen auch hier wieder zutreffen. Unsäglich finde ich eher Deinen Kommentar der Persönlich ist und nicht auf das Produkt zielt.

Thomas Müller

VaMiWa, damit muss man hier leben, einige können es einfach nicht ertragen, wenn man bei einem neuen Produkt einer bestimmten Marke nicht gleich wie ein Fanboy mit ausgeschaltetem Denkapparat in Jubelarien ausbricht. Einfach ignorieren, man muss darauf ja nicht eingehen.

Roman.Tisch

Da wird sie wieder ausgepackt: Die Fanboy Keule. Hat länger gedauert, als ich vermutet hatte.

Also ist man laut dir ein Fanboy, wenn man bei neuen Produkten, die noch nicht einmal genauer vorgestellt wurden, nicht nörgelt bis zum Umfallen? 🤔

Interessante Denkweise.

Thomas Müller

Nein, laut mir ist man dies nicht. Lies halt nochmals meinen Post, vielleicht weist Du dann was ich tatsächlich schrieb.

Roman.Tisch

„…einige können es einfach nicht ertragen, wenn man bei einem neuen Produkt einer bestimmten Marke nicht gleich wie ein Fanboy mit ausgeschaltetem Denkapparat in Jubelarien ausbricht. “

🤷‍♂️

Thomas Müller

So, und nun solltest Du noch einmal genau durchlesen, was Du geschrieben hast, dann fällt bei Dir vielleicht der Groschen?

Roman.Tisch

Ich kann dich noch 100x zitieren, das ändert aber an deiner Aussage nichts 🤷‍♂️
Du sagst damit nur, dass jeder, der sich nicht beschwert und sich stattdessen freut eben ein fanboy wäre.

Falls nicht, hast du etwas anderes gedacht, als du geschrieben hast, aber was du dir denkst, kann sonst keiner wissen 🤷‍♂️

Rawbert

Ich als Unparteiischer habe diesen Vorwurf so nicht herauslesen können. Ich lese es genau andersherum: einige können es nicht ertragen, wenn man sich NICHT freut.

Thomas Müller

Danke Rawbert, genau so ist es von mir gemeint und geschrieben.

Thomas Müller

Meine Aussage ist klar und entspricht nicht dem was Du mir unterschiebst. Das Problem ist, dass Du anscheinend nicht verstehst, was Du geschrieben hast, nämlich ua:
„….die noch nicht einmal genauer vorgestellt wurden, nicht nörgelt bis zum Umfallen?“

Hier nörgelt niemand bis zum Umfallen, hier wird zu den aufgrund der Fotos vermuteten Eigenschaften der X-H2s Stellung genommen. Ausserdem habe ich weiter oben genau das geschrieben, was Du kritisierst, dass man nämlich für eine umfassende Meinungsbildung abwarten sollte, bis alle Eigenschaften, vor allem des Sensors und des AFs, der Kamera bekannt sind. Also, das Problem ist, dass Du sowohl das missverstehst was ich schrieb und was Du darauf antwortest.

Ingo

Eben. Und kommentieren und seine Wünsche äussern ist noch lange kein Nörgeln.

Rolf Carl

Deutsches Sprach, schweres Sprach …

ccc

Die meisten hier hatten in der Vergangenheit immer wieder zurecht ihre Kritik geäußert, also werden die meisten Befürchtungen auch hier wieder zutreffen.

Ahja, sehr „logisch“…. Alles klar.
Ich bin übrigens kein Fanboy – und habe keine Fuji.

Mace

Bei den anderen Reihen bietet leider keine einen vollwertigen Handgriff, weshalb ich auf die H2 gehofft hatte. Die Anschraubgriffe verbessern zwar die eigentlichen Griffe, von einer H1 sind die dennoch meilenweit entfernt.

VaMiWa

Ich mochte das vermaledeite Schwenkdisplay bei Fuji noch nie, auch die ständig wechselnde Bedienung und Weglassen von ganzen Knöpfen, Rädern und Joystick ist unbefriedigend. Ich habe mir mit der X-H2 nun Fuji abgewöhnt. Denn ich bin Streetfotograf und will die ganze Zeit nur eine X-PRO2 mit Klappdisplay. Aber nein, was seither nach der X-T3 kam ist Pillepapp. 10 Jahre Fuji und noch immer keine funktionierende Konnektivität, 10 Jahre Fuji und die Spiegellose ist größer als je zuvor. Als Autobauer wär Fuji schon längst vom Fenster weg.

Roman.Tisch

Jeder hat eben andere Vorlieben. Ich mag das Display meiner Xpro3 wie es ist und habe mich auch bewusst deswegen für die xpro3 entschieden. Ich mag aber ebenso das Display einer XT4, denn damit kann ich in allen möglichen Winkeln fotografieren. Bei vielen Kameras liegt man im Dreck, wenn man in Bodennähe hochkant fotografieren möchte, aber bei einem dreh- und schwenkbaren Display ist das alles kein Problem.

alex

Genau, ich habe noch nie verstanden warum so viele wegen dem Schwenkdisplay rumheulen. Für mich hat dieses deutlich mehr Vor- als Nachteile.

J.Friedrich

So ging es mir vor ein paar Jahren mal mit Canon … Durchhalten ist aber manchmal der bessere Weg als alles zu verkloppen und 😉 später zu bereuen. … Sag ich aus (Leidens-)Erfahrung Praktika3J Canon17J Contax5J Leica2J Canon11J Pana2J Canon4J…;-)

Maratony

Und du verdienst mit Street Fotografie dein Geld? Kann man davon Leben?
Fujifilm orientiert sich bestimmt genau an dieser Gruppe. Schade dass sie dich nicht ansprechen.
Vielleicht wollen sie ja auch andere Personen ansprechen. Profis, die durch den harten Alltag müssenund damit meine ich nicht Studio oder Hochzeitsfofografen.

Ich versteh es auch nicht. Kauf dir halt eine Xpro3 oder XE4. Da hast du dein Street. Mit den 23,35 und 50mm f2, sowie dem 16 und dem 27mm f2.8 und dem 18mm f2 hast du dafür die perfekten Objektive. Eine X100v mit 2 Konverter wäre auch hier eine Möglichkeit.
Aber wer halt mehr Power und workfloh braucht, der greift eben zu XH2/s und den neuen 16/18/23/35mm f1.4 und den 50mm f1.
Wenn die Zoomlinsen 18-120mm da sind, ist man auch noch besser aufgestellt.
Zur XH2 passt meiner Meinung nach nur nicht das 150-600mm mit f8 am langen Ende. Aber vielleicht kompensiert es die Kamera ja auch spielend.

Welcher Hersteller bietet denn derart viel Flexibilität an?
Ich kann doch einen Hersteller keinen Vorwurf machen dass er Geld verdienen möchte /muss. Auch Leica geht es nicht anders, die leben auch nicht nur von der M.

VaMiWa

Was bitte soll ich mit dem Klodeckeldisplay der X-PRO3? Und beide haben kein D-Pad. Da kann man ja nicht wirklich von einem Mehrwert sprechen. Ein echtes Nachfolgemodell einer Reihe sollte wenigstens das Bedienkonzept beibehalten. Das ist weder bei der Pro noch jetzt bei der H gelungen.

Mirko

welche Funktionen hast Du denn auf dem D-Pad deiner Xpro2 gelegt welche Du bei einer pro3 vermissen würdest ?

Thomas Müller

Hallo Mirko, ich freue mich sehr, hier Dich wieder lesen zu können!

Mirko

Servus Thomas,
hatte beruflich sowie privat einiges „abzuarbeiten“, die „Sommerlounge“ ist nun fertig und auch der Urlaub ist schon in greifbarer Nähe. Ansonsten sind „Teleobjektive“ nicht mein Thema, Klappscreen vs. Flipscreen wurde nun auch schon über die Jahre „durch diskutiert“ mit der Erkenntnis das es Befürworter und Gegner des jeweiligen Display gibt. Ansonsten freue ich mich natürlich auf die Vorstellung der XH2 da sie mir persönlich zeigen werden welche Neuerungen dann XT5/Pro4 erhalten werden

Rawbert

Sehe ich auch so, nur dass mich das Tele doch interessiert.

Thomas Müller

Servus Mirko, „Sommerlounge“ tönt gut, da hast Du Dir zur Erholung im Sommer sicherlich was Feines zurecht gebaut.
Die unterschiedlichen Displays wurden hier in den letzten Jahren tatsächlich schon sehr ausführlich und teilweise sehr emotional durchdiskutiert. Ich komme mit allen Sorten an Displays zurecht, Hauptsache sie sind nicht starr, lösen gut auf und sind auch in der Sonne noch ablesbar. Jeder der im wesentlichen zwei üblichen Anlenkungstypen haben ihre Vor- und Nachteile. Für mich sind andere Kameraeigenschaften wichtiger als die Art der Anlenkung der Displays. Ich sehe das ähnlich wie Du, sollte die X-H2 nicht weitestgehend meinen Vorstellungen entsprechen, warte ich eben auf die X-T5. Auch eine X-Pro4 mit Sensor, AF und „altem“ Fuji-Bedienungskonzept fände ich sehr interessant. Die X-Pro-Serie gefällt mir einfach und hätte die Pro4 nicht dieses unkonventionell angelenkte Display, hätte ich mir vielleicht die X-Pro3 schon zugelegt. Ich weiss, gerade dieses Display war für Dich eines der Kaufargumente und es ist auch gut so, dass jeder seine eigenen Präferenzen und Vorstellungen hat.

Mirko

Thomas, eigentlich nichts besonderes aber was letztendlich nur Nerven gekostet hat. Wir hatten schon immer ein Pavillon auf der Dachterrasse welches uns im Sommer vor Wind und Nässe schützen sollte. Da man aber die Heringe (für die Seitenwände) nicht ohne weiteres in Steinkacheln einhauen kann, bekam man eher feuchte Füße als einen nassen Kopf, also musste ein Podest her. Scheinbar ist es heute aber zu schwer 3 Meter lange annoncierte Holzdielen auszuliefern (da sind teilweise 6cm zu kurze Dielen scheinbar Kulanz )Dann bestellt man „Messingschrauben“ und bekommt verzinkte geliefert und die Distanzhalter werden vergessen……schön das die Werbung sagt “ ah Kröger Tisch für sechs Personen zum abholen“ oder was uns die Werbung da sagen will. Naja die Newspaper verkündeten auch das Voigtländer erst im Juni mit der Auslieferung des 23/1.2 beginnt, naja meins kam am 30.04.22 an…..vielleicht ist das der neue Industriestandard 4.0 😎

Maratony

Wer sagt das denn?
Du hast ab der XPro3 hast du ein anpassbares Q-Menü mit transparenten Hintergrund. Da kannst du so viel individualisieren und alle haben dazu belegbare F-Tasten…Ich weiß nicht was dein Problem ist. Gerade wenn du ein klassisches Bedienkonzept möchtest mit analogen Feeling, treibt die XPro3 das auf die Spitze. Ich mag auch nicht alle Kameras bei Fujifilm, gleichzeitig muss ich aber auch die Vielfalt und die Zwangaläufigkeit zur Anpassung akzeptieren. Da bin ich bei den Objektiven wesentlich kritischer.

Rawbert

Die xe4 hatte ich mir gern gekauft, aber um von af-s auf af-c oder m umzustellen ins Menü zu müssen, ist mir unverständlich. Auch das vordere Einstellrad wegzuoptimieren verstehe ich nicht. Der Trend ist schon zu sehen.

Roman.Tisch

Wie ich schon geschrieben habe: Deine Meinug steht für dich und nicht für alle da draußen. Ich mag genau dieses Display und habe nie ein D-Pad vermisst.

Kannst ja mit der Xpro2 fotografieren oder dir einfach eine Kamera suchen, die eher zu dir passt. Wobei so langsam glaube ich, dass es die nicht gibt 😂

Matthias

…habe zwar keine PRO3 aber das Display stört mich überhaupt nicht. Dann sollte man sich auch fragen, für welche Anwendungen Fuji diese Kamera gebaut hat. Der AF zum Beispiel hat eine Empfindlichkeit bis Lichtwert -6 und das Display bzw. der Sucher können fast den kompletten sRGB-Farbraum wiedergeben. Solche Fähigkeiten finde ich wichtig. Und wo kein IBIS verbaut ist, kann auch kein IBIS den Geist aufgeben…

Mirko

… hatte ehrlich gesagt auch erst die Befürchtung das ich das „D-Pad“ vermissen würde aber das vermisse ich am wenigsten 🙂 Dann doch lieber eine Sperre für das Rad der Belichtungskorrektur auf „C“, ist mir leider schon passiert, gerade beim optischen Sucher, das ich es nicht gleich mitbekommen habe das die Korrektur auf +3 stand 🙂
Zum Thema gleichbleibendes Bedienkonzept, zwar finde ich das Voigtländer 23/1.2 für Nikon „mega sexy“ begrüße aber die Entscheidung von VL das die Linie für Fuji ihr eigenes Design hat

Roman.Tisch

Man hat eh genug Knöpfe und mir wäre da ein D-Pad nur im Weg. Bei dem Rad für die belichtungskorrektur gebe ich dir recht, dass kan sich zu leicht verstellen.

Alfred Proksch

Wenn ich Video mache dann mit einem dafür gebauten Videogerät aus dem Hause Panasonic wo ich nicht erst größere „Umbauten“ vornehmen muss. Ich möchte mit etwas mehr Aufwand (Schnitt mit allem was dazu gehört) eine spannende Geschichte erzählen die den Betrachter mitnimmt. Für privat ist meine holde Gattin mit ihrem Smartphone zuständig, da mische ich mich nicht ein.

Manche wollen Aktion in jeder Hinsicht, da kann es nicht schnell genug sein. Dafür haben Canon, Nikon, Sony Vollformat Spezialisten im Programm. Canon Sony Panasonic liefern zusätzlich professionelles Video Equipment.

Ist schon in Ordnung wenn Fuji dem Kunden anständige Video Parameter spendiert. Nur sollte Fuji dabei bedenken das sie Video affine Kunden nicht erreichen (die verwenden andere Hersteller) aber sehr wohl treue Bildermacher abschrecken könnten. Deswegen hat der Konzern X-T4, Xpro Modelle am Start. Die X-S10 sehe ich mit ihrem Bediensystem als Umsteiger Kamera für Kunden die keine „Rädchen“ gewohnt sind.

Ob die beiden neuen Fujis genügend Kunden finden werden? Vielleicht das 40 Megapixel Modell wenn es die Disziplin Foto gut beherrscht.

Mirko

???? hast Du dir mal die Preise angeschaut allein für die zwei X Mount „Cinema Objektive“von Fuji oder weißt Du überhaupt was ein Fujinon für Profis im Filmbereich kostet ??? Nur weil man ein AF Fotoobjektiv vor einer guten KB Kamera hängen hat ist man nicht gleich ein „Profi Filmproduzent“

Markus B.

Also nach einem wirklichen Game-Changer sieht die X-H2s nicht gerade aus. Das Gehäuse der X-H1 hat mir zwar schon immer gut gefallen, weil es sehr gut in der Hand liegt. Es bietet aber keinen wirklichen Grössen- oder Gewichtsvorteil gegenüber den bekannten VF-Kamera von Canon, Nikon und Sony. Wenn man sich jetzt noch mit einigen Ausstattungs- und Bedienungsmerkmalen an den Wettbwerbern orientiert, so wird am Ende eine sicher sehr gute, aber auch sehr teure und irgendwie doch beliebige APS-C Kamera rauskommen…

Maratony

Naja, wenn (unter Umständen ist da zu viel Hoffnung in mir) die XH2/s eine ähnliche Performance wir R3, A1 und Z9 liefern in Geschwindigkeit, Auslesubg, Verarbeitung und Treffsicherheit und sich die Bildqualität sogar noch verbessert im Gegensatz zum Vormodell, dann wäre sie mit 2500 bis 3000 eher ein Schnäppchen…

joe

Also wenn sie das schaffen und bei dem von Dir genannten Preis bleiben, wird man in Zukunft bei Sport und Wild life ausschliesslich Fuji sehen. Allerdings fürchte ich, dass es wunschdenken bleibt.

Maratony

Die XT4 ist ne super Kamera, muss technisch übertroffen werden, daran kommt Fuji nicht vorbei. Möglich scheint es, aber du hast recht, da ist auch einiges an Wunschdenken dabei. Die ganz großen Ansprüche haben sie nie erfüllt.

Naja, selbst wenn, dann fehlen die Objektive. Bis jetzt ist alles noch fast ausschließlich auf People und Reportage ausgerichtet.
Da fehlt noch ein 400mm und 600mm zum überzeugenden Preis. Und ob das 150-600mm mit f8 am Ende ne gute Entscheidung ist, kann auch bezweifelt werden.

Wir werden sehen.

moss

Wer sich eine Kamera hauptsächlich kauft, weil Sie ein schönes Design hat, wird die H2 wohl eher meiden, braucht aber für seine Fotografie vermutlich auch kein High-Tec Gerät und ist mit der X-T3/4 gut bedient.

Wer eher ein Werkzeug sucht, legt Wert auf Funktion und Handling, da wird die X-H2 wohl passen.

Fuji hat mit dem Retro-Design bisher viele Erstgenannte bedient, die sind jetzt ggf. enttäuscht, aber eine X-E5 kommt ja vielleicht auch noch.

Roman.Tisch

So sieht es aus. Aber dennoch beschweren sich Leute wieder. Als Hersteller hat man es echt nicht einfach, denn von irgendeiner Seite kommt immer eine Welle der Empörung, anstatt das die Leute einfach mal das nutzen, was es schon gibt oder was sie bereits haben. Es zwingt sie ja keiner eine neue Kamera zu kaufen und wenn sie schon eine haben, haben sie die ja auch gewählt, weil sie zufrieden damit waren. Aber kaum erscheint etwas neues, ist man mit der Sache, mit der man bisher zufrieden war, ja auf einmal unzufrieden. Blöderweise sind sie mit der Sache, die erst erscheint, aber auch nicht zufrieden. Muss ein trauriges Leben sein, wenn man nie zufrieden ist.