Die Fujifilm X-H3 könnte die X-H- und X-HS-Reihe vereinen, außerdem hat der Hersteller die Fujikina in Kopenhagen angekündigt.
Bei Fujifilm zeichnen sich langsam einige interessante Neuheiten ab. Nachdem wir erst kürzlich darüber berichtet haben, dass sich X-Pro4-Fans wohl bis 2027 gedulden müssen, gibt es nun auch zur Fujifilm X-H3 erste Gerüchte. Laut einer anonymen Quelle bei Fujirumors soll das neue (Video-)Flaggschiff ebenfalls 2027 erscheinen und einige grundlegende Veränderungen mitbringen.
Die spannendste Neuerung wäre die Zusammenlegung der bisherigen X-H- und X-HS-Linien in ein einziges Modell. Statt wie bisher eine Variante mit herkömmlichem und eine mit Stacked-Sensor anzubieten, soll die X-H3 auf einen teilweise gestapelten Sensor setzen. Dazu kommen den Gerüchten zufolge ein leistungsfähigerer Prozessor, zahlreiche Video-Innovationen und ein neues Zubehörteil speziell für Videografen. Über die Megapixel-Anzahl ist noch nichts bekannt.
Wie Fujirumors selbst betont, stammt die Info von einer unbestätigten, anonymen Quelle und sollte entsprechend mit Vorsicht genossen werden.
Fujikina in Kopenhagen am 9. und 10. Mai
Parallel dazu hat Fujifilm die Fujikina in Kopenhagen für den 9. und 10. Mai 2026 angekündigt. Auf dem Event erwarten die Besucher Workshops, Fotowalks (unter anderem mit den bekannten Fujifilm-Persönlichkeiten Jonas Rask und Ritchie von Fuji-X-Weekly) und die Möglichkeit, Fujifilm-Equipment vor Ort auszuprobieren.
Nun wird natürlich spekuliert, ob Fujifilm pünktlich zur Fujikina eine neue Kamera oder ein neues Objektiv vorstellen könnte. Denn der Mai gehört historisch gesehen zu den beliebtesten Monaten für Kamera-Ankündigungen bei Fujifilm. Fujirumors schränkt allerdings ein, dass Fujikina-Events in der Vergangenheit auch oft ohne begleitende Produktvorstellungen stattgefunden haben. Und selbst wenn etwas kommen sollte, stehe fest, dass es sich weder um die X-Pro4 noch um die X-T6 handeln würde. Was also könnte Fujifilm im Ärmel haben? Ein neues Objektiv? Ein GFX-Modell? Das bleibt vorerst offen.
Ab Herbst 2026 wird es richtig spannend
Wer auf neue Fujifilm-Kameras wartet, sollte sich den Herbst 2026 im Kalender markieren. Dann soll laut bisherigen Gerüchten nämlich die X-T6 vorgestellt und die neue Hardware-Generation eingeführt werden. Im Laufe des Jahres 2027 könnten dann mit der X-Pro4 und der X-H3 gleich zwei weitere große Launches folgen. Für Fujifilm-Fans beginnt also bald eine interessante Phase, in der das X-System auf breiter Front erneuert werden könnte.


Mit J & R würde ich gerne durch Kopenhagen schlendern 📷
Så gør det! 😉
jag har ingen tid, tyvärr 😒
Da ja schon die H2 und die H2S relativ starke Videokameras sind mit 8K bzw. 4K 120fps, 10 Bit-Codecs und einigen anderen Schmankerln, rechne ich bei der Zusammenführung beider Reihen mit der Kombination der bisher auf zwei Kameras verteilten Features in einer Kamera. Das wäre aber nur ein minimaler Fortschritt, da es das ja eben alles schon bei Fuji gibt. Deshalb rechne ich zusätzlich noch ziemlich fest mit internem RAW-Video und einer Aufzeichnung der Dateien auf eine externe SSD.
Mal sehen, was Fuji darüber hinaus noch raushaut. Die H3 wird dann wohl meine nächste Fuji.
Was Fuji zusammenlegen wird oder auch nicht ist bei diesem breiten APS-C Angebot sicher interessant. Welche Produktreihen ausgebaut oder eingedampft werden damit die Übersicht besser wird, wer kann das schon genau vorhersagen? Neue Objektive sind immer erstrebenswert, man muss sich gegen die neuen Mitbewerber durchsetzen können.
Geschüttelte, gerührte oder gestapelte Sensoren hinter dem optischen Glas? Meines Erachtens kommt es immer noch auf den „Barmixer“ an wie das ganze am Ende schmeckt.
Tja, ein sehr großer Schritt zurück wäre das. Von einem guten stacked Sensor zurück auf so ein Zwischending mit Rolling-Shutter-Effekt freiwillig zu wechseln? Klar, viele Megapixel überdecken das doch, oder etwa nicht? Fände ich jedenfalls nicht besonders gut. Finanziell ist das natürlich nachvollziehbar für Fuji. Na, vielleicht noch eine zweite XH2s. Wenn nur der Autofokus und die besser und die TTL Belichtungsmessung nicht so nervös wäre.
Ist nicht persönlich gemeint!
Rolling-Shutter-Effekt – nervöser Autofokus? Ehrlich – bei den zwei Aufnahmen von Hubschraubern und kleinen Sportflugzeugen im Jahr ist mir der Rolling-Shutter-Effekt scheißegal. Die GFX und deren „langsamer AF“ reichen locker. Nervös werde ich höchstens wenn meine bessere Hälfte auf den Laborgeräte Seiten stöbert weil sie modernere Gerätschaften sucht, aus Erfahrung denke ich sofort an den Kontostand.
Klar – wer Sportbilder machen muss der sieht genauer hin. Wobei jeder von uns kennt wenn er Flugobjekte, Rennfahrzeuge, Motorräder mit dem Auge sieht den Effekt das er kein Rotorblatt, keine Speiche, keine Alufelgen klar und deutlich unterscheiden kann. Warum und wozu soll das eine Kamera können?
Ich vermute, dass der Sensor Richtung 40MPx gehen wird, wenn die H3 eine Verschmelzung von H2 und H2S werden soll. Da wäre stacked wahrscheinlich zu aufwendig und zu teuer. Wenn die 3er aber viele gute Filmfeatures bekommen soll, sollte der Sensor wenigstens teilweise stacked sein. Machen andere ja auch mit Erfolg. Dazu ein Prozessor der nächsten Generation, dann kann das schon ziemlich gut und noch relativ erschwinglich werden.