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Fuji X-T200 & neues XC 35mm f/2 präsentiert

Fujifilm hat eine neue Kamera der unteren Mittelklasse vorgestellt, die Fuji X-T200. Zudem wurde auch ein XC 35mm f/2 für 199 Euro präsentiert.

Fuji X-T200 für 850 Euro

Zahlreiche Leaks in den letzten Tagen haben die Präsentation der neuen Fuji X-T200 schon angekündigt, heute wurde die Kamera dann wie erwartet offiziell vorgestellt.

Die Fuji X-T200 kommt im Vergleich zu ihrer Vorgängerin mit einigen Verbesserungen daher, ist allerdings auch etwas teurer geworden. Fujifilm ruft einen Preis von 850 Euro für die X-T200 und das dazugehörige XC 15-45mm Objektiv auf, damit muss man die Kamera schon eher in der unteren Mittelklasse und nicht mehr in der Einsteigerklasse einordnen.

Verbesserter Sensor & neuer Autofokus

An der Auflösung der X-T200 hat sich nichts verändert, die DSLM arbeitet nach wie vor mit einem APS-C-Sensor und 24 Megapixeln. Der Sensor wird nun allerdings mit Kupfertechnologie gefertigt, was dafür sorgt, dass er 3,5 Mal schneller ausgelesen werden kann und es weniger Bildrauschen und reduzierte Rolling-Shutter-Effekte gibt. Auch beim Autofokus legt Fujifilm eine Schippe drauf, statt 91 Messfeldern stehen nun 425 Messfelder zur Verfügung, inklusive Gesichts- und Augenerkennung. Die Serienbildgeschwindigkeit beträgt acht Bilder pro Sekunde, bei der X-T100 waren es noch sechs Bilder pro Sekunde.

Neues Display & 4K-Videos

Fujifilm konnte auf die Verpackung der X-T100 zwar „nimmt Videos in 4K auf“ drucken, doch mit maximal 15 fps waren die 4K-Videos selbstverständlich unbrauchbar. Das hat sich jetzt bei der X-T200 zum Glück geändert, hier sind nun 4K-Videos mit 30 fps und Full HD Videos mit 120 fps möglich.

Weitere Neuerungen gibt es beim Display, das ist jetzt nämlich größer (3,5 Zoll vs. 3 Zoll), arbeitet mit einer höheren Auflösung (2.780.000 Pixel vs. 1.040.000 Pixel) und kann nun auch komplett aus dem Gehäuse herausgeklappt und umgedreht an die Kamera angelegt werden. Fujifilm nimmt mit diesem erstklassigen Display also unter anderem die Kunden ins Visier, die die Bedienung von einem Smartphone gewohnt sind. Beim elektronischen Sucher hat sich derweil nichts verändert, dieser löst nach wie vor mit 2,36 Millionen Bildpunkten auf.

Das Gehäuse der X-T200 wiegt 370 Gramm und ist somit 80 Gramm leichter als das der Vorgängerin. Leider kann die Akkulaufzeit der X-T100 aufgrund des größeren Displays nicht gehalten werden, sie schrumpft von ehemals 430 Bildern auf 270 Bilder – das ist im Jahr 2020 zu wenig.

Ihr könnt die Fujifilm X-T200 inklusive Kit-Objektiv zum Preis von 850 Euro bereits bei Calumet oder bei Foto Koch vorbestellen.

Neues 35mm f/2 für 199 Euro

Des Weiteren hat Fujifilm auch ein neues Objektiv für Einsteiger präsentiert, das XC 35mm f/2. Dieses Objektiv bringt lediglich 130 Gramm auf die Waage und besteht aus neun Elementen, die in sechs Gruppen angeordnet sind. Mit dabei sind sogar zwei asphärische Linsen. Kleiner Kritikpunkt wäre das Kunststoffbajonett, dafür kostet das neue Objektiv aber auch nur 199 Euro (vorbestellbar hier bei Calumet oder Foto Koch). Damit stellt es eine günstige Alternative zum rund 400 Euro teuren XF 35mm f/2 dar.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

43 Kommentare

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  • Immer nur alter Wein aus neuen Schläuchen. Mir gefällt das Fuji Design schon lange nicht mehr.
    Ist zwar denen egal, aber ich hab mich für Canon R entschieden. Auch eine andere Preisklasse, schon klar, aber ich meine das ganze Fuji Geraffel mit Retro Charme.

    • Das ist kein Retro Charme sondern praxisgerecht. Um Einstellungen zu ändern oder anzupassen muß man sich nicht immer durch das Menü hangeln. Das steckt hinter der Bedienphilosophie. Als ehemaliger Nikon und aktueller Fuji Fotograf gefällt mir diese Bedienung um Längen besser und das ist auch die Meinung vieler anderer. Betrachten wir Kameras der Vergangenheit und finden Blendenring und Zeitenrad, so wie bei Fuji Kameras heute.

    • Stimmt. Trotzdem hinkt der Vergleich zwischen DSLR-Objektiven und DSLM-Objektiven ein bisschen. Im DSLM-Sektor kann sich ein 35mm f/2 vom Originalhersteller für 199 Euro UVP absolut sehen lassen.

      • @Mark
        Die Logik erschliesst sich mir nicht ganz. Aus welchem Grund sollte ein Objektiv für eine DSLM teurer sein als für eine DSLR?

      • Ich meine nur dass es DSLRs und die dazugehörigen Objektive ja schon sehr viel länger gibt. Lass die DSLMs mal so lange existieren wie DSLRs und dann bekommst du das 35mm f/2 von Fuji auch für 100 Euro.

      • Man zum Vergleich, was man bekommt, wenn man eine Sony A6x00 hat:

        Samyang 35mm f/2.8 … rund 250 EUR
        Sigma 30mm f/1.4 … rund 300 EUR
        Sony 30mm f/3.5 … rund 200 EUR
        Sony 35mm f/1.8 OSS … rund 350 EUR
        Tamron 25mm f/2.8 … rund 400 EUR

        Da liegt Fujifilm also mit 200 EUR beim 35mm f/2 goldrichtig. Das 35er f/2 mit WR liegt zwischen 350 und 400 EUR.

        Das 30er Sigma, in meinen Augen Preis-Leistungs-Sieger in dieser Klasse, mit f/1.4 gibt’s ja nicht mit Fuji-X-Bajonett.

      • @Jürgen W
        Es gibt u. a. noch ein manuelles 7artisans 35mm 1.2 für ca 160 Euro. Ich selbst habe es nicht, da ich mir das XF35 1.4 gegönnt habe, habe allerdings zwei andere 7artisans, mit denen ich ich ganz zufrieden bin. Bin allerdings auch kein Pixelpeeper.

  • Wenn ich den Video Stromverbrauch einmal außen vor lasse, das Display ausschalte dürfte der Akku lange durchhalten. Was bitte ist dabei zwei Reserve Akkus mitzunehmen. Einen hat man doch immer zusätzlich in der Fototasche, egal mit welchem System.

    Zum Objektiv XC 35mm f/2 für 200 Euro. Kunststoff Anschluss, ja und? Wie oft müsste der Wechsel durchgeführt werden um eine Abnutzung festzustellen? 1.000x? Jeden Tag einmal gewechselt reicht für zweieinhalb Jahre! Ist das realistisch? Nein!

    Das sind keine Kauf entscheidenden Kriterien. Eher so Dinge wie das fehlende Steuerkreuz oder die fehlenden FN Tasten. Kommt wahrscheinlich darauf an aus welcher Richtung die Kunden für diese Kamera kommen und wie sehr sie im Wisch Modus fest stecken.

    Für mich kommt so eine X-T200 nicht einmal als Reserve Gehäuse in Frage, weil das Ding eine antrainierte Bedienung wie mit der X-T3 oder der GFX gewohnt nicht ermöglicht, also für mich unbrauchbar.

    • Richtig!

      Ein Freund hatte eine Fuji X-T1, eine X-E1 und eine X-M1, die X-M1 sehr billig geschossen, und genau diese X-M1 hat eine ganz andere Bedienung als die X-E1 und X-T1, mit PASM etc. wie eine Sony oder Nikon.

      Das machte eigentlich keinen Sinn. Prompt hat er sie verkauft und sich einen zweiten X-T1 Body gekauft.

  • Ich finde die Kamera klasse. Allerdings liegt sie preislich eng bei X-T30 und der A-7. Wenn ich es richtig verstanden habe ist es im Grunde eine A-7 mit Sucher, vielleicht noch ein paar Extras. Ich gehe deshalb auch davon aus, dass sie einen Bayersensor und keinen X-Trans hat. Für 850,- Euro (incl. Objektiv, das ich nicht brauche, weil ich es schon habe) liegt sie mir ein bisschen zu nah an der T30. In Amerika wird sie wohl auch ohne Objektiv für 700 Dollar angeboten, was ich mir hier auch wünschen würde. In ein paar Monaten wäre dann vielleicht ein Preis von 500 Euro möglich. Wenn man bedenkt, dass Sony im APS-C Bereich auch nicht viel mehr Inhalt aber für deutlich mehr Geld liefert, finde ich die Kamera schon auch ein gutes Angebot. Sie soll übrigens auch einen elektronischen IS haben, was für Video nicht schlecht ist, allerdings auch für einen Videocrop spricht.

  • Das Gehäuse erinnert mich ein wenig an die Contax S2/S2b, mal abgesehen von der Griffwulst. Mir gefällt das Design. Die Kamera ist jetzt zwar nicht aufregend innovativ und im ersten Moment scheint sie auch zu etwas zu teuer, aber den technischen Stand halte ich für grundsolide. Aus meiner Sicht eine gelungene Einsteigerkamera, halt nur etwas teuer hierfür, oder auch eine Aufsteigerkamera für Smartphone-Fotografen, wie Mark schon bemerkt hat.

  • Der Kunde bekommt hier für gutes Geld gute Ware, um das erstmal festzuhalten. Was mich an der ganzen Geschichte stört, das Zoom muss mitgekauft werden. Besser wäre dem Käufer die Wahl lassen und dann ein xf dazu.

  • Als überzeugter Fuji-Fotograf stört mich, dass Fuji inzwischen den Markt mit immer mehr Varianten und Nischenmodellen flutet. Schaut man sich die Preisgestaltung an, dann würde ich als Verbraucher viel eher eine gebrauchte X-T20, X-T2 oder X-Pro kaufen, denn die sind definitiv günstiger zu haben als eine neue X-T200. Zumal die T200 technisch keinen Mehrwert bietet. Insofern verstehe ich weder die Strategie, noch die Preisgestaltung bei diesem Modell. Was mir auffällt ist, dass der Wertverlust bei Fuji im Vergleich zu anderen Marken inzwischen enorm ist. Wer häufiger wechselt, sollte aus diesem Grund nur gebraucht kaufen. Ich stelle mir die Frage, ob Fuji als Marke gut beraten ist sich mit dieser Modellvielfalt selbst zu kannibalisieren. Ich denke, dass sie sich das hohe Preisniveau ihrer Produkte selbst kaputt machen, und es immer schwerer werden wird die Kameras zum UVP loszuwerden.

  • Im Fuji Forum gibt es ja jemanden der einen „engen Draht“ zu Fuji hat und immer mit den Vorserienmodellen unterwegs ist. Er hat heute mal Bilder reingestellt, also Respekt was man da mit Jpeg HDR rausholen kann, interessant war auch die Info das Fuji die Kamera garnicht selber fertigt

    • Ich stelle mal eine sehr steile Theorie auf, just for fun:

      Fujifilm kauft die Fotoabteilung von Olympus.

      Weil Fuji X viel Streetfotografen hat, macht Olympus die anderen (Makro, Wildlife).

      Um nicht doppelt zu liefern, wird die Olympus Pen F, eine typische Streetfotografiekamera, eingestellt.

      Und die Fujifilm X-H1 ebenfalls, um nicht der Olympus OM-D E-M1 III und ggf. Olympus E-MiX Kunden abspenstig zu machen.

      Die Fujifilm X-T200 musste etwas wertiger werden, damit unten Olympus mit der OM-D E-M10 III die Einsteiger bedienen kann.

      • Prima Idee. Dann können die ja gleich mal einen gemeinsamen Insolvenzantrag stellen 😉
        Im Ernst, weder Olympus noch Fuji haben als notorische Vollformatverweigerer mittelfristig eine Chance am Markt zu bestehen,
        spätestens wenn die Big Three die kommenden Budget Fullframe Modelle rausbringen (Nikon Z5, Canon Re, Sony A6)

      • HAHAHAHA NIMBUS selten so gelacht. der unterschied zwischen apsc und kleinbild ist mittlerweile soooo gering. am fertigen Bild sehen es 95% der Konsumenten eh nicht!

      • @Nimbus

        Fuji hat aber noch ein Standbein im Mittelformat. APS-C ist auch nicht so schlecht, dass es stark gegen Fullframe abfallen würde. Es hat ein paar Nachteile, aber auch ein paar Vorteile gegenüber Vollformat. Im Moment habe ich kein Bedürfnis von APS-C zu Vollformat zu wechseln.

  • Rechtzeitig meine Meinung an Fuji..

    Fuji müsste bei der X-T200 konsequenter auf die angestrebte Zielgruppe eingehen und der Kamera eine Android Smartphone Bedienung verpassen. Also eine Auslösetaste, der Rest wird über das Display erledigt.

    Der X-Pro3 fehlt das Steuerkreuz der Pro2 und das Abklappen des Displays für Einstellungsänderungen ist lästig und zeitaufwendig. Ich habe es ausprobiert! Ich würde sagen, da verzichte ich gerne auf einige wenige Megapixel ebenso auf ein verschlimmbessertes Display, ein starres ist gut genug für mich.

    Den Weg im Mittelformat hin zu den Zoom Objektiven finde ich trotz aller Verlockungen falsch, denn das Mittelformat wird nie eine schnelle, leichte, handliche Sportkamera werden, das spricht schon die Physik dagegen.

    Der Gedanke aus einer X-T3 und einer XH eine X-T4 zu machen geht in Ordnung wenn die Bedienung so bleibt wie sie ist.

    • ….also wo die XT 100 eingeführt wurde waren die Meinungen eigentlich positiv und die meisten fanden es auch logisch und Konsequenz das neben einer Einstiger Rangefinder Style Kamera eine SLR Style Kamera folgt und die Serie nach unten abschließt und nun macht Fuji alles falsch 🤔 Der UVP ist zu hoch und dieser dürfte nach unten korrigiert werden, scheinbar steht sich auch eine Sony A 6100 in den Regalen die Füße platt während sich die A6000 noch verkauft wie warme Semmeln.
      Thema Display, Alfred Du warst doch begeistert von einer Leica die sich auf das wesentliche konzentriert und ohne Display auskommt und plötzlich ist Dir das aufklappen des Display zu umständlich obwohl Du ohne auskommen würdest ???
      Meinungen sind ja verschieden (was gut ist) und im Gegensatz zu Dir wird mir ganz übel wenn ich daran denke bei einer Zusammenführung der XT/XH Linie, eine künstlich aufgeblähte XT vielleicht noch mit Schulterdisplay und 16:9 Display (damit auch der letzte Vlogger befriedigt wird) würde ich nicht mehr kaufen und wäre wohl schneller als Gedacht bei Leica 📸

      • Servus Mirko

        Fuji hat schon immer die Fotografen unter der Kundschaft mit außergewöhnlichen Kameras beliefert. Deswegen auch die Rädchen und Einstelltasten. Im Zuge der digitalen Bildaufzeichnung ist es notwendig geworden einige Voreinstellungen mit Hilfe eines Displays zu verändern.

        Seit einiger Zeit kommen Neukunden nicht mehr von Kompaktkameras sondern aus der Smartphone Ecke. Die mögen ihr gewohntes Bedienmuster beibehalten aber auch andere Bilder als sie mit dem Smartphone möglich sind machen.

        Persönlich hoffe ich aus vielerlei Gründen das sich die zwei Bedienarten nicht zu sehr vermischen. Zustände bekam ich beim Test der X-Pro3, umständlich ohne Ende weil kein Steuerkreuz vorhanden ist und deswegen musste ich das Display für Grundeinstellungen jedes mal nach unten klappen. Dann hängt es da sinnlos am Kameraboden, will ich ungehindert durch den Sucher schauen muss ich das Ding wieder zuklappen.

        Bei mir sind die Displays im Normalzustand ausgeschaltet, der Sucher genügt. Ich möchte mit einem kurzen Blick von oben auf die Kamera auch OHNE Strom sehen können was eingestellt ist. Gerät einschalten ans Auge nehmen und loslegen, so mag ich das. Nebenbei sind länger Akkulaufzeiten die Folge.

      • Alfred,
        die User die frisch aus der Smartphone Ecke kommen greifen aber kaum gleich zur einer Pro3 😉 Wann brauche ich das Display a) bei der Inbetriebnahme b) wenn ich wirklich mal etwas tiefer ins Menü muß
        ansonsten handhabe ich es genauso wie Du und falls ich mal Bodennah oder Langzeitbelichtungen etc. mache dann kopple ich die Kamera eh mit dem IPhone/IPad und kann bequem die Einstellungen vornehmen ohne das ich da was klappen oder drehen muss.
        Wie Du schon geschrieben hast würde ich wohl auch das D Pad an der Pro vermissen wo ich schnell und ohne die Kamera absetzen zu müssen meine Einstellungen abändern kann

      • horrorscenario vermischung der x-t mit der x-h, vlogger display, schuzlterdisplay, 16:9,… wenn die x-t4 so aussehen sollte, werde ich mein geld sehr warscheinlich in ein oder zwei andere systeme investieren. das wär für mich nicht mehr die fuji für die ich mich entschieden habe. allein das laufende weg lassen von fn-tasten finde ich sehr nachteilhaft.

        hier sollte nicht falsch zu verstehen sein, eine yahica t4, eine fuji dl500 oder eine olympus mju1 oder 2 würde ich in digitaler form in bekannter ausstattung sofort zulegen, sofern der preis stimmt. vollautomatik mit superschnellen autofokus und evtl zuschaltbarem mechanischen konverter. evtl freier iso- und film-auswahl. das teilfür 300,- bis 400,-€ und ich bin dabei. vor allem bei der fuji. 😉

        aber wenn ich mich für eine digitale systemkamera in messsucher- oder spiegelreflexoptik entscheide, will ich das teil einstellen können. ich will iso, belichtungszeit, und blende … sofort einstellen können. das einzige für mich logische in der photographie. worauf ich verzichten kann ist die belichtungskorrektur. das kann ich auch über blende und belichtungszeit. wenn ich nun noch direkten zugriff auf fokus und belichtung… habe, ist das für mich eine tolle kamera. jetzt kommt bei fuji dann auch noch das kompakte ins spiel. die x-t1 war und ist für mich was größe und bedienung betrifft die perfekte kamera. werden x-h mit der x-t vermischt, verliert die x-t zu viel.

      • Daniel,
        da bin ich ganz bei Dir, ich habe nichts dagegen wenn Fuji eine Sportkamera bringt wo sie alles rein stopfen können wozu sie in der Lage sind, ich habe auch nichts dagegen wenn sie IBIS in die XT Serie hinein bekommen ( inkl XT xx Serie) ohne diese künstlich aufblähen zu müssen aber diese zu mixen mit einer Serie ( die zum UVP nur ein Schatten dasein führte) halte ich persönlich auch für einen Fehler. Meine Konsequenz daraus a) nochmal eine XT3 im Abverkauf b) Pro3 c) Leica….obwohl ich mit Fuji immer sehr zufrieden war bin ich nicht mit denen verheiratet

      • mirko, ich werde es davon abhängig machen wie sehr die veränderungen sein werden. dabei wird es drei möglichkeiten geben.
        1. die x-t4 haut mich von den socken, dann wird sie die meine sein.
        2. es wird nur wenig „unschöner“ und es gibt noch hoffnung auf verbesserung, dann wird es die x-t3.
        3. die x-t4 wird katastrophal, dann wird gewechselt.

        leider befürchte ich nach den änderungen der letzten kameras, daß es 2. oder 3. werden könnte. vor allem nach der erscheinung des neuen displays der x-t200, dem wegfallen mehr und mehr fn-knöpfe bei x-t20, x-t30 und x-pro3 und dem was bisher über die neue kamera geschrieben wurde (gewicht und größe).

        touchdisplay ist ersatz für funktionen bei einer x-e3, das ist für mich ok. bei der x-pro und der x-t30 war es ein fehler. ich will die kamera auch umstellen können während ich durch den sucher schau. fn auf display links wischen ist dann äußerst bescheiden.

    • @Alfred Proksch
      bei der Idee der X-T200 gebe ich dir vollkommen recht. Andererseits gab es das schon einmal von Samsung im Jahre 2012. Das waren die Galaxy Kameras. Die Idee würde selbst mich heutzutage begeistern. Am liebsten Spritzwasserdicht und im Westentaschenformat. Dann packe ich da Lightroom, Instagram und andere soziale Apps drauf. Vielleicht auch eine Panorama App.

      Bezüglich X-Pro3: Schließe nicht von dich auf andere.

      Bezüglich Mittelformat: Rein physikalisch und technisch kann man nahezu alles. Das wird nur eine Frage des Geldes sein. Da kannst du auch Zoom-Objektive mit durchgehend f/2.8 bauen und Autofokusmotoren (Sony verwendet schon zwei Stück im 70-200er), die locker 50 bis 100 Neupositionierungen pro Sekunde durchführen. Gerne auch mit Bildstabi. Das ist nicht die Frage. Die Frage ist eher wer möchte das schleppen und wer möchte das Bezahlen. Das was Canon, Sony und Nikon für ihre top-aktuellen RF, Z und GM Objektive haben möchten ist ja schon derbe. Panasonic packt noch mal just for fun einen Tausender oben drauf. Was müsste Fujifilm jetzt für das Mittelformat-Teil veranschlagen? Und wie groß ist der Absatzmarkt. Für weltweit 1000 Kunden wird man das nicht bauen. Unter 100.000 Exemplare lohnt das sich eh kaum.

      Bezüglich Fuji und so bleiben: Fuji muss endlich mal die Menüs aufräumen. Die sind deutlich unterhalb von Sony. Und darüber kotzt schon die halbe Welt. In Vergleich zu Fuji sind die aber klasse. Jujis gesamtes „Q“ Menü ist Schrott und richtet sich an JPG Fotografen. Warum kann ich das nicht komplett neu programmieren?

      • dominik, meine erfahrungen bezüglich sony zu fuji und dem menue sieht anders aus.
        und das q-menue bei fuji kannst du umbauen.

    • zB vlogger …ich glaube sie hat sogar Mikrofon und Kopfhörer Anschluss und elektronische Stabilisierung bei Video, hat nicht jede Kamera in dieser Preisklasse

  • Fuji erreicht damit bestimmt sehr viele, vor allem auch solche die Xtrans und Bedienung bisher eher von Kauf abhielten als anlocken. Daneben hat schon ihr Vorgänger gezeigt, wie man für wenig Geld und ohne extra Aufwand beste Bilder möglich macht. Daneben belohnt ein angenehmes Design, sieht man vom klotzigen Höcker ab, den man besser hätte angleichen können. Aber in ihrer Preisklasse wäre es Luxusjammen, da sollte man auch hinnehmen das sie natürlich dem Nutzungsverhalten der Gen.Smartphone zugunsten größerer Umsätze folgt, wo Wischerei und Wackelschwenk gewollt sind, neben üblichem Video-Schnickschnack. Auch wenn verschmierte Touchscreens und gleichzeitig scharfe Bilddarstellung sich beißen, oder Tasten in der nicht immer sonnig milden Freiheit effektiver sind, aber in Kälte und vor die Stadt geht diese Zielgruppe ohnehin selten.
    Da heißt es wenig nachzudenken, es hinnehmen oder sie einfach lassen, hat doch selbst Nikon mit der Z50 diesen Weg eingeschlagen, auch wenn er Anspruchsvollere vom Kauf abhält, dafür eben mehr aus der Allgemeinheit anlockt.
    Immerhin erhält man so Zugang zu vielen Objektiven ohne sich etwa extra antun zu müssen was die einen für ähnlich effektiv- wie andere ohne Mehrwert sehen, oder Test nie wirklich finden konnten. Erfahrungsgemäß fällt ihr Preis schnell, was sie eigentlich zu interessantesten Variante macht, sieht man sie als praktischen Begleiter, nicht als etwas, dass ganz andere Kaliber ersetzen soll.
    Die hier angeführten 270 Bilder scheinen nebenbei nicht richtig, weil es andernorts überall 370! in Datenblättern heisst, was doch eher geht.
    Fehler nur, diese nicht mehr ganz in Schwarz anzubieten, was gerade bei solchen Gehäusen Gold wert war. Ansonsten sehr klug von Fuji, nicht nur auf ihre Eigenheiten zu setzen, weil genau die sonst auch den Käuferkreis eingrenzen.

    • Ich zitiere mal Rico P. aus dem Fuji Forum bzw. das ist der Herr der die Begleitbücher zu Fuji X schreibt, leider sind seine Workshops immer gleich ausverkauft 🙄
      Er hat sich ja schon ein wenig mit der XT200 beschäftigen können und wie immer das letzte aus der Kamera rausgeholt…

      „ Zu den Erbaulichkeiten der X-A7 und X-T200 gehört eine eingebaute HDR-Funktion, die man mit der DR-Funktion und „flachen“ JPEG-Einstellungen kombinieren kann, um ohne weitere Bearbeitung direkt aus der Kamera SOOC JPEGs zu erzeigen, die nicht drei, nicht fünf, sondern satte 6-7 EV mehr Dynamikumfang liefern als ein mit Werkseinstellungen aufgenommenes JPEG desselben Motivs. Und das alles ohne RAW. Nur mit JPEGs. Direkt aus der Kamera.“

      Das neue XC 35/2.0 hat er auch im Einsatz, kurz gesagt wer auf WR und Blendenring verzichten kann, darf sich über ein vernünftiges Objektiv freuen und dabei ein paar Taler sparen