Fujifilm Kameras

Fuji X-T3: Erste Infos zum Preis durchgesickert

Die Präsentation der Fuji X-T3 rückt immer näher. Nun sind erstmals konkrete Informationen zum Preis der neuen DSLM durchgesickert.

Fuji X-T3 mit zahlreichen Neuerungen

Die Fujifilm X-T3 soll mit einem neu entwickelten Sensor, einem leistungsstärkeren Prozessor, einem Touchscreen, einem neuen Batteriegriff, einer längeren Akkulaufzeit und einer deutlich höheren Serienbildgeschwindigkeit auf den Markt kommen – das wissen wir bereits dank der zahlreichen Gerüchte, die in den letzten Wochen die Runde gemacht haben. Doch wird eine solche Steigerung der Leistung dann nicht auf mit einem höheren Preis einhergehen? Schließlich war damals auch die Fuji X-T2 im Vergleich zur X-T1 teurer.

Preis soll weniger als 1.599 Dollar betragen

Diese Frage wird nun durch eine verlässliche Quelle von Fujirumors beantwortet. Diese spricht nämlich davon, dass die Fuji X-T3 in jedem Fall günstiger werden wird also die Fuji X-T2! Dabei bezieht sich die Quelle natürlich auf den Einführungspreis der X-T2, der bei 1.599 Dollar bzw. 1.699 Euro lag.

Selbstverständlich ist das eine positive Nachricht, denn wir haben es in den letzten Monaten und Jahren sehr häufig erlebt, dass das neuste Modell einer Kamerareihe zu einem höheren Preis vorgestellt wurde als die Vorgänger. Bei der Fuji X-T3 wird das allem Anschein nach nicht der Fall sein. Bleibt zu hoffen, dass Fujifilm aus technischer Sicht trotzdem ein großer oder zumindest sinnvoller Schritt nach vorne gelingen wird.

Sony übt Druck auf die Konkurrenz aus

Für den gleichbleibenden oder vielleicht sogar niedrigeren Preis der X-T3 muss man sich als Kunde vermutlich auch ein bisschen bei Sony bedanken. Denn mit der A7 III, die zum durchaus attraktiven Preis von 2.000 Dollar präsentiert wurde, hat das Unternehmen Druck auf die Konkurrenz und somit auch auf Fujifilm ausgeübt. Wenn Fujifilm den Preis der X-T3 ebenfalls im Bereich von 2.000 Dollar angesetzt hätte, dann hätte das neue DSLM-Flaggschiff sicherlich keinen leichten Stand gehabt – auch wenn man das natürlich erst so richtig beurteilen kann, wenn man alle technischen Daten kennt.

Quelle: Fujirumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

49 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

  • Herrlich, wunderbar,

    sobald man sie ordern kann bin ich dabei. Das sind ja mal positive Nachrichten. Dazu die passenden XF Festbrennweiten und der „KB Klotz“ mit den noch fetteren Objektiven geht in Rente. Kann es kaum erwarten.

  • Klar wird sie billiger, sie wird jetzt auch in China produziert. Bin mal auf die Qualität der Kamera gespannt. Ich hoffe bloß, dass die Qualität unter dem Preis nicht leidet nur am Markt noch konkurrenzfähig zu bleiben, da Sony schon sehr aggressiv mit dem Preis der A7III an den Markt gegangen ist.

    • Mit was telefoniert ihr? Wo kommen eure PC Kisten oder Laptops her? Aus CHINA !!! Die Zeiten als aus der „Volksrepublik“ Schrott kam ist längst vorbei.Gerade das was mit zukunftsorientierten Geräten zu tun hat kommt mittlerweile vielfach aus China.

      Unsere zukünftige Mobilität wird ohne China nicht funktionieren. Mag sein das sich die japanischen Kamerahersteller noch aus Image Gründen eine eigene Produktionsstätte leisten, aber der Großteil ist schon in diverse asiatische Länder ausgelagert.

      Das ist die selbe Mär wie das es rein deutsche Automobile gäbe.

      • Die Chinesen selber sind, was die Produktqualität angeht, äußerst kritisch. Selbst die eine oder andere deutsche Marke (Metz) sind Tochterunternehmen chinesischer Firmen (Skyworth). Aus dem Kamerageschäft haben sich die Deutschen längst zurück gezogen, naja, Leica gibts noch. Die Japaner werden folgen, oder haben längst Fertigungen in China. Gefahr dabei ist, dass sich China so ziemlich alles lukrative übern Schnabel ziehen könnte, weiterer Abbau von Stellen und Lohnkürzungen wären die Folge, bei steigenden Lebenshaltungskosten. Wenn irgendwann China zu teuer wird dann gehen wir nach Bangla Desch oder Afrika.

    • Aggressiv am Markt?

      Sony verdient sein Geld mit Objektiven, die sind schwer u teuer, (womit ich nicht sage, das sie es nicht wert sind).
      Sony spart am Gehäuse und vor allem am Sucher.
      Nur weil immer noch viele sich zum Gedanken verleiten lassen,
      Vollformat bedeutet das beste u einzige relevante Fotoformat –
      Scheint der 2300€ Preis günstig.
      Deswegen entsteht ein gewisser Druck, dass Fuji, mFT, Canon mit kleineren Sensoren um 1500€ landen müssen.

      Entscheidend finde ich aber das Gesamtpaket!
      Fuji wird es schwerer haben ohne internen IS – da hilft auch mehr Geschwindigkeit nicht viel.
      Die X-H1 hat mich nicht überzeugt, obwohl ich wohl der angepeilte Kundenkreis bin, der größere Kameras braucht. Sie liegt schlecht in meiner Hand – da kann Fuji viel verbessern.

  • Sowas liest man gerne 🙂 Made in China muss nicht schlecht sein wenn die Vorgaben stimmen.
    Das wird ja ein spannendes Jahr.
    Nikon, Fuji, Olympus, evtl. Canon. Von Sony könnte auch was neues kommen.

  • Vermutlich werde ich gleich ganz großen Ärger haben. Ich hatte die Fuji X-T2 vor etwa einem Jahr mal ausprobieren dürfen. Zwei Dinge sind mir in Erinnerung geblieben: der AF war nicht so gut wie meine Nikon D810 (jetzt habe ich die D850 dazu, und die ist noch besser), und das hoch gelobte 2,8 Standardzoom schwächelte auf der linken Seite, als ich Fotos vom Reichstag machte. Es war links unscharf, und dies schon bei dieser geringen Megapixel-Auflösung gegenüber 36 MP bei Nikon D810. Da ist selbst mein nun nicht gerade optimales 24-70 VR besser. Ich gebe gern Fuji nochmal eine Chance. Gerade auch, weil ich diese ganze Bedienung wie bei einer alten analogen Kamera total toll finde. Immerhin habe ich auf einer Edixa Reflex einmal gelernt…

    • @Bodo,
      kann sein, dass das Objektiv tatsächlich nicht gut fein justiert war. Am besten eine weitere Kamera leihen, nochmal testen, vielleicht mit verschiedenen Objektiven. Ich selbst habe das xf 18-55, perfekt.

    • Hallo Bodo,

      ich habe mir die XT-2 mit 3 Festbrennweiten ausgeliehen, einfach fantastisch gute Bildqualität. Du scheinst einfach Pech gehabt zu haben.

      Was mich damals vom Kauf abgehalten hat war der schwache Akku und Batteriegriffe hasse ich weil sie die wunderbar kleine Kamera unhandlicher machen, der Gewichts und Größenvorteil ist dahin.

      Das scheint jetzt mit der XT-3 vorbei zu sein, ob sie jetzt mehr Serien Bildgeschwindigkeit oder 26 oder 28 Megapixel hat ist mir egal. Schon die 24 reichten aus um an einer Vollformat zu kratzen. Wenn die Bedienung so bleibt wie sie bei der XT-2 war kann ich sie genau so einfach bedienen wie meine Fuji GFX, Vollformat hat bei mir ausgedient.

      • Servus Alfred,
        der Preis soll fallen, ganz sicher ist man sich noch nicht ob sogar ein
        „ stacked Sensor“ eingesetzt wird ( wenn ja, um so besser) gemunkelt wird auch über eine „neue Filmsimulation“

        Fujifilm hatte ja vorgestern die Bilanzen vorgestellt, überall wurde ein Plus erzielt, der Gewinn war leicht rückläufig da Fuji viel in neue Sensoren,Prozessoren investiert hat….lassen wir uns überraschen

        @Cat,
        die XH1 verkaufte sich laut Fuji sehr gut, also muss das Problem wohl an deinen Händen liegen….glaube nicht das Fuji wegen einer Person das Gehäuse abändert 😉
        Und wer OHNE IBIS nicht fotografieren kann, sollte wirklich sein Glück bei mFT oder Sony suchen….ach ja bei Sony sind wiederum die Objektive so teuer,schwer und groß 😳 Du hast es schon nicht einfach….

      • Mirko, es doch nicht darum, ob man ohne IBIS nicht fotografieren kann, es geht darum, dass ein IBIS das Fotografenleben – und erst recht das Videografen – erleichtert und heute schlicht und einfach Standard ist.

      • Thomas,
        Standard ist es vielleicht bei mFT oder Sony ansonsten ist der Standard noch nicht zu 100% verbreitet.
        Für Videografen gibt es die XH1 mit dazu gehörigen 4K Objektiven und wenn Fuji das Gehäuse der XT Serie vergrößern müsste,wegen IBIS, so kann ich Gut & Gerne darauf verzichten und da bin ich nicht der einzige der so denkt 😉
        Ich hoffe zumindest das neue DSLR Modelle von Canon/Nikon „IBIS“ mit an Bord haben ….sonst sehe ich schwarz das sich jemand überhaupt noch eine Nikon D860 oder so zulegen wird 🤔

      • Mit „Standard“ meine ich, dass ein IBIS absoluter Stand der Technik und nichts Innovatives mehr ist. Wie die IBISe funktionieren weiss jeder Hersteller und jeder Hersteller ist mit Sicherheit in der Lage, einen zumindest einiger Massen gut funktionierenden IBIS zu bauen. Dass ein IBIS auch nicht zu markant grösseren Gehäusen führen muss, zeigen Panasonic, Sony und Olympus. Da man nur mit einem IBIS und nicht mit Stabilisierungen im Objektiv Bewegungen der 5. Achse ausgleichen kann, wird ein OIS immer schlechter (iSv weniger effektiv) sein als ein IBIS.

  • Der Preis ist heiß, man sollte aber auch die Gesamtheit mit Objektiven sehen. Wenn Vollformat und vielleicht 3 Linsen, sind ca 7000,-€ weg. Und etwas sehr schönes, die Fujis sind DSLM, das heißt geringes Auflagemaß, es ist alles was hochwertig ist, adaptierbar. So habe ich z.B. mit meiner Fuji ein 18-55 xf als immerdrauf, alles andere was selten gebraucht wird, wird als manuelles Objektiv fröhlich adaptiert. Am liebsten die guten alten manuellen Minolta. Das ist bei mir keine Spielerei, 1200,-€ für ein 100er Tele fällt mir nur einfach schwer aus der Tasche, zumal einem hochwertige manuelle Objektive aus der Analogzeit förmlich nach geworfen werden. Ich sehe ein, dass heutige Linsen wohl hochwertiger sind, nur benötige ich mein Equipment nicht beruflich.
    Beim Fotografieren mit Altglas sage ich mir einfach, gut Ding will Weile haben.

    • Ist das tatsächlich möglich, alte MC/MD Objektive, oder auch Leica M oder R Objektive, Nikon AI oder Pentax MC zu adaptieren? Da habe ich noch so einige 🙂

      • @Finn
        es gibt für Fuji Adapter für die meisten Objektive, oftmals kosten sie nur zwischen 20-30€. Ich selber habe 2 von K&F Concept für T2 und Minolta. Am Besten gehen manuelle Linsen mit Blendenring und manuellem Focus. Da die alten Optiken ein längeres Auflagemaß als Fuji haben, ist der Adapter Maßausgleich und Ankopplung der Anschlüsse in einem. Die Adapter haben keine optischen Elemente wie Linsen. Man muß sich bei der Bildgestaltung mit Altglas nur Zeit nehmen, weil man abgesehen von Zeitautomatik im manuellen Modus fotografiert. Bei Verwendung von Objektiven ohne Blendenring muß der Adapter einen Blendenring haben, wird aber die Qualität verschlechtern. An der Kamera (Fuji) im Menü den Punkt „Auslösen ohne Objektiv“ wählen und es kann losgehen. Etwas noch, was kaum beachtet wird: Man kann auch alte Blitze verwenden, sollten aber keine hohe Zündspannung haben. Mein Metz CT32 hat 22 V Zündspannung, Fuji gibt als Höchstgrenze 300V an. Aber je geringer desto besser für die Kamera. Am Blitz die Blende und Empfindlichkeit vorwählen. Da ich fast nie Blitz verwende, reicht mir das für die seltenen Blitzaufnahmen vollkommen aus.
        Zu den Adaptern: Fuji hat für M-Optiken einen Adapter im Programm. Es wäre schade, wenn diese hervorragenden Linsen nicht eingesetzt würden.
        Warum mache ich das so? Wenn ich mich mit 5 Fuji Optiken eindecke, bin ich ca 4000€ los, da kann ich mich einfach nicht vom Geld trennen. Das am häufigsten eingesetzte ist mein XF18-55, 2,8-4, alles andere verwende ich nur selten. Oh, da fällt mir noch was ein. Im manuellen Focus kann man im Menü das Hervorheben des scharfen Bereichs vorwählen.

      • hallo finn,
        ich photographiere seit ich die fuji habe auch mit alten manuellen objektiven per adapter und genieße es. das wünsche ich dir auch. 😉

    • …nachdem ich mir mal das alte 100/2.8 Meyer Görlitz „ran schrauben“ konnte, war ich sowas von fasziniert das ich mir das Pentacon 135/ f2.8 bestellt habe (hoffe es kommt heute an)

      • Sollte Sony ein oberhalb der A6500 postioniertes ( Nachfolger ) APS-C Modell auf den Markt bringen. So könnte diese Sony schon arg unter Druck kommen. Das Angebot an APS-Objektiven ist bei FUji besser, und wenn die Sony nicht wesentlich besser, dafür aber teurer ist als die Fuji. Dann dürfte es für die sony nicht leicht werden, Käufer zu finden.

      • Martin,
        das glaube ich 👍 Nachdem ich mit der Meyer Optik ein wenig fotografieren konnte ( Wahnsinns Bokeh) hatte ich mich ein wenig mit den „Nachfolgern“ beschäftigt. Zumindest bei der 135 Brennweite wurde nie die Konstruktion geändert. Nun habe ich mir die Version mit 15 Lamellen gegönnt ( für 86€, Händlerbewertung A+) und werde mir vielleicht noch eine der letzten Serien holen ( 6 Lamellen aber vergütete Gläser) und die Gläser tauschen…ach freue ich mich schon

      • hallo mirko,
        die 135er f2.8 der 80er jahre waren einfach tolle optiken. ich habe eins von chinon und würde es nie wieder hergeben. auch dir viel spaß mit dem altglas. 😉

      • Hallo Mirko,
        nein, habe ich noch nicht. Aber der Adapter hat eine Linse wegen dem Formatfaktor und dadurch könnte sich die BQ verschlechtern. Was nützt das gute Objektiv, wenn vielleicht die Korrekturlinse alles zunichte macht. Gerade die M42 Optiken waren sehr gut. Früher bei Nikon habe ich wegen dem Auflagemaß einen Adapter mit Korrekturlinse verwendet, unbrauchbar.

      • Danke Thomas,
        verstehe ich Dich richtig, Du kannst keine Verschlechterung der BQ feststellen?
        Ist auf jeden Fall interessant wenn man Altglas an kleineren Sensorformaten verwendet….

      • hallo mirko,
        solltest du bei fuji mit einem speedbooster/focal reducer erfahrungen sammeln, würde ich mich über deinen kurzen bericht hier sehr freuen.

      • Daniel,
        sollte ich zum „Altglas Sammler“ werden dann würde ich mir wohl diesen Adapter zulegen. Also es wird noch ein wenig dauern 😊 Aber eine interessante Sache da ich 50mm an APS nie mochte….

      • Ja Mirko, Du verstehst mich richtig. Ich kann durch die Linse bzw Linsengruppe im Viltrox „Speedbooster“ keine Verschlechterung der BQ feststellen, jedenfalls nicht bei Betrachtung auf Monitoren bis zu 27„ und auf Ausdrucken bis ca A3. Natürlich habe ich das nicht unter Laborbedingungen getestet bzw testen können und kann nicht garantieren, dass nicht doch irgend ein Unterschied feststellbar ist. Sogar im Gegenteil, ich habe den Eindruck, die Bildwirkung bei gleicher eingestellter Blende ändert sich zum Positiven hin, d.h. ich habe den Eindruck die Bilder sind zumindest geringfüg anders ausgeleuchtet. Eine Erklärung dafür könnte sein, dass man mit den Speedboostern ja rechnerisch ca eine Blendenstufe gewinnt, da sie ja durch die zusätzliche Linsengruppe Licht zusätzlich bündeln und dadurch mehr Licht auf den Sensor trifft, als ohne Speedbooster.

      • Danke Thomas,
        naja Laborwerte interessieren mich nicht wirklich da kann ich mit Meinungen von „Anwendern“ mehr anfangen 👍

    • Sehe ich sehr aehnlich…allerdings, was dann einfach sehr stört, ist der x1.5 Cropfaktor. (real ca. x1.52 bis x1.53 bei Sony/Fujifilm/Canon/Nikon APS-C). Ein 28mm wird fast eine Normalbrennweite, bedingt dadurch, und ein 35mm 2.8 wird etwas mehr als ein Standart „NiftyFifty“. Eine Fullframe X-H2 wäre schon schön, käme aber mit Sicherheit in die Gleiche Preisregion, wie die A7 III, bzw. noch gefühlte 300-500 EUR mehr bei Fujifilm.

      Nunja, ich bin mit meiner X-E1 & dem XF 18-55 zufrieden, beides ist noch „Made in Japan“ hier, und ordentlich zentriert. Es ist nur ein Hobby, und ich habe schon 2 KB-Systeme, via Canon & Sony.

      • hallo marc,
        da würde ich die sony a7iii nicht zu sehr in den himmel heben. d.h. ich glaube kaum, daß fuji mit kleinbildformat teurer wäre als sony mit kleinbildformat. bedenkt man, daß bei einem vergleich bei dkamera.de zwischen der sony a7iii mit der fuji x-h1 die fuji gewonnen hat und eine preisspanne von derzeit 650,-€ dazwischen liegt, sieht die fuji garnicht mehr so teuer aus. im gegenteil. aps-c schlägt kleinbild.

      • Ich benutze M42- und MD/MC-Linsen auch mal mit dem Zhongyi-Lens-Turbo an der Fuji.
        Die Ergebnisse sind hervorragend. Der Metabones Speedbooster soll ja noch besser sein, allerdings
        ist der auch deutlich teurer…..

    • Weil es ein Automat ist wo ich nicht was er macht. Stabilisierung hilft nur bei der Unterdrückung von Eigenbewegungen. Und bei rein statischen Motiven. Freihand bei stehenden bewegten Motiven (Menschen) und 35mm brauche ich eine 500/s.(Portraits) Da spielt die Eigenbewegung keine Rolle mehr. Deswegen aus. Ich nehme auch lieber das Stativ.

      • Hendrik,

        das macht durchaus Sinn. Denn auch bei sich bewegenden Motiven kann es von Vorteil sein, den Bildstabilisator abzustellen, wenn die Belichtungszeit ausreichend ist (bei Vögeln im Flug z.B. 1/2000 sec). Denn der Bildstabilisator verzögert auch den AF-C, was zu mehr Ausschuss führen kann. Daher: VR, OS usw. nur einschalten, wenn man es auch wirklich braucht. Und beim Gebrauch des Stativs sowieso ausschalten.

    • Servus Maratony,
      also wenn ich mir die Tiefenmaße anschaue XH1 / XT2 (86 vs 49 mm) dann kann ich weiterhin ganz gut ohne IBIS leben. Natürlich weiß ich nicht wieviel der IBIS wirklich an Platz benötigt aber ich vermute mal das es dann mit der Kompaktheit vorbei ist. Gerade wenn es um Kompaktheit geht wird hier gerne auf Olympus verwiesen nur hat die XT2 die gleichen Ausmaße wie eine M1 MKII ist nur nicht so dick 😉 und eine XT20 ist sogar handlicher im Vergleich zur Oly M5 oder M10.
      Es wird mit Sicherheit auch eine XH2 folgen, vielleicht ist diese dann dein nächstes Arbeitstier 📸

      • Naja, ich betreibe die Fotografie ja „nur“ nebenberuflich. Daher brauche ich kein brutales Arbeitstier, sondern kann mit einer Kamera fotografieren, die meine Romantik zur Fotografie auch ausdrückt. Ich mag Charakter. Die XT- und XPro- Modelle haben Charakter, die XH hat allerdings (meiner Meinung nach) keinen erkennbaren. Die XH1 ist sicherlich eine gute Kamera, aber sie gefällt mir nicht.

        Mit IBIS kenne ich mich nicht aus, das muss ich gestehen, sondern nur mit Stabis im Objektiv. Das hätte ich jetzt 1zu1 übernommen, wenn dem nicht so ist, dann ok. Aber ich fotografiere gerne wenn es dunkel ist, ich habe auch keine Sorge vor großer ISO, aber wenn man da paar Blenden spart durch den IBIS, dann ist das ne gute Sache.
        Der IBIS wäre ein Kaufargument gewesen für mich. Der AF und die Serienbildgeschwindigkeit sind es nicht unbedingt. Schade für mich.

  • Jula
    was mach ich mir Gedanken um eine XT3. Ich habe einige Jahre mit der XT1 und diverser lichtstarker Festbrennweiten gearbeitet. Bin dann auf die XT2 mit Batteriegriff umgestiegen. Habe die XT1 noch in Betrieb. Bin vollauf zufrieden. Zwischenzeitlich sind noch zwei Zoomlinsen hinzugekommen. Den Batteriegriff sehe ich positiv, da die Kamera damit wunderbar zu händeln ist. Hinzukommt die geringe Ladezeit von zwei Akkus und diverser Verbesserungen. Was brauche ich Touchsreen. Ständig die Kamera von der Nase zu nehmen und auf dem Monitor rumzutippen ist nicht mein Ding. Wenn jemand neu in das XSystem einsteigt, mag er mit der XT3 zufrieden sein.

  • Mal eine kleine Geschichte zu den „perfekten Smartphone Aufnahmen“ die ich heute LEIDER life erleben musste.
    Eigentlich wollten wir mit unseren Hund zum „Baden“ , also rauf auf die A 95 Richtung Garmisch ….irgendwann nervte mich ein TESLA und ich zog bei der nächsten Gelegenheit rechts rüber bei ca. 180 KM/H ….der Tesla zog vorbei und verlor unmittelbar die Kontrolle und krachte in die Mittelleitplanke. Gott sei Dank stieg die Fahrerin unverletzt aus. WIR Ersthelfer kümmerten uns um die Frau, räumten den Standstreifen von Trümmerteilen ( das Vorderrad landete vor meinem Wagen) und lotzten erst einmal den Verkehr vorbei…bis die Rettungskräfte vor Ort waren. Dann stieg doch plötzlich eine Frau aus und fotografierte alles, Sie musste alle Bilder wieder löschen und ich hoffe das diese Person eine Anzeige erhält, wie krank sind wir eigentlich geworden???

    • hallo mirko,
      der unfall klingt krass und vor allem, daß da noch jemand unverletzt ausstieg. aber die situation des photographierens ist leider heute absolute normalität. es gibt sogar viel krassere momente.
      so arbeitete ich ein paar jahre in ingelheim am rhein. auf meiner arbeitsstrecke geschah dort ein unfall wo ein älterer mann mit fahrrad von einem auto erfasst wurde. ein vater mit seinem ich glaube 3jährigem kind auf dem arm beugte sich über den sterbenden und schaute zu. wohl gemerkt mit kind im arm. andere verkehrsteilnehmer ruften aus dem auto sowas wie es sei doch eh zu spät. warum man ihm noch helfe. grausame wahrheit, aber die menschen stumpfen ab, bis sie selbst halbiert auf dem teer landen.