Fujifilm Kameras Neuheiten

Fuji X-T4 offiziell präsentiert: IBIS, neuer Akku, besserer AF & mehr

Die Fuji X-T4 ist da! Wir gehen im Artikel detailliert auf alle wichtigen Merkmale und Funktionen der neuen DSLM ein.

Endlich ist sie da, die Fuji X-T4! Nach den unzähligen Leaks und Gerüchten der letzten Wochen hat Fujifilm die Nachfolgerin der X-T3 heute offiziell vorgestellt und es haben sich diverse Informationen bestätigt, die in den letzten Tagen durchgesickert waren.

Fuji X-T4 schon jetzt im deutschen Fachhandel vorbestellen bei: Calumetphoto | Foto Koch

Sensor & IBIS

26 Megapixel auf einem X-Trans-Sensor im APS-C-Format – da hat sich im Vergleich zur X-T3 nichts geändert. Doch der Sensor der X-T4 ist nun erstmals in der X-T Reihe beweglich gelagert. Oder anders ausgedrückt: Die Kamera arbeitet mit einem 5-Achsen-Bildstabilisator (kurz: IBIS), der bis zu 6,5 Blendenstufen längere Belichtungszeiten ermöglicht – allerdings nur mit 18 der 29 erhältlichen Fujifilm-Objektive. Welche genau das sind, hat Fujifilm nicht genauer angegeben. Mit den anderen Objektiven sollen 5 Blendenstufen ausgeglichen werden können.

Verschluss & Serienbildgeschwindigkeit

Fujifilm spendiert der X-T4 einen neuen Verschluss. Dieser arbeitet nicht nur deutlich leiser als bei der X-T3, sondern ist mit maximal 15 fps auch spürbar schneller. Zudem ist er für 300.000 Auslösungen ausgelegt. Mit elektronischen Verschluss sind in der Spitze 20 fps Serienbildgeschwindigkeit möglich.

Verbesserter Autofokus

Der Hybrid-Autofokus der Fuji X-T4 arbeitet weiterhin mit 425 Messfeldern, doch unter der Haube hat Fujifilm hier trotzdem deutlich nachgebessert. Neue AF-Algorithmen sorgen nämlich für eine höhere Geschwindigkeit und eine verdoppelte Trefferquote beim Tracking-AF. Spürbar verbessert worden sein sollen außerdem auch die Gesichts- und Augenerkennung, zudem verrichtet der AF nun bis -6 EV und nicht mehr nur bis -3 EV seine Dienste.

EVF & Display

Beim elektronischen Sucher bleibt alles beim Alten: 3,69 Millionen Bildpunkte, 0,75-fache Vergrößerung. Neu ist hingegen das Touch-Display, welches 3 Zoll groß ist, mit 1,62 Millionen Bildpunkten auflöst und erstmals auch seitlich aus dem Gehäuse herausgeklappt werden kann. Das bedeutet auf der einen Seite mehr Flexibilität, auf der anderen Seite erhält man diese Flexibilität aber nur, wenn sich das Display links „neben“ der Kamera befindet.

Videos

Videos zeichnet die Fuji X-T4 in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde auf, bei Full-HD-Videos sind sogar 240 fps möglich. Videos können – genau wie Fotos auch – nun im Übrigen auf beide Speicherkarten gleichzeitig geschrieben werden. Schade ist, dass Fujifilm bei der X-T4 auf einen Kopfhörerausgang verzichtet, auch wenn Kopfhörer über den USB-C-Ausgang angeschlossen werden können.

Gehäuse & Akkulaufzeit

Am Gehäuse der X-T4 hat Fujifilm einige kleine Veränderungen vorgenommen. So wurde zum einen der Griff optimiert und vergrößert, zum anderen gibt es einen neuen AF-ON Button und der Schalter für die Belichtungsmessung muss einem Umschalter zwischen Foto- und Videofunktion weichen. Die DSLM speichert nun im Übrigen die Einstellungen und Menüs für Foto- und Videofunktion separat.

Die wichtigste Gehäuseneuerungen neben dem Display findet sich aber im Inneren der Kamera. Die Rede ist hier natürlich von dem neuen NP-W235 Akku, der für 500 Bilder im normalen Modus und 600 Bilder im Eco-Modus reichen soll – eine deutliche Steigerung im Vergleich zur X-T3.

Weitere technische Daten

Zu den weiteren technischen Daten der Fuji X-T4 gehören:

  • Eterna Bleach Bypass Filmsimulationsmodus (+ Classic Negative)
  • Verschlusszeiten: 1/8.000 Sekunde mechanisch, 1/32.000 Sekunde elektronisch
  • Zusätzlicher digitaler Bildstabilisator bei Videos (leichter Crop-Faktor)
  • Schnelles Laden via USB (USB-PD)
  • WLAN und Bluetooth

Preis und Verfügbarkeit

Die Fuji X-T4 soll ab Ende April 2020 in den Farben Schwarz und Silber zum Preis von 1.799 Euro erhältlich sein. Vorbestellt werden kann die neue Kamera bereits hier bei Calumetphoto oder hier bei Foto Koch.

Was haltet ihr von der neuen X-T4?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

160 Kommentare

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  • was soll ich noch sagen. das display ist ein spielding, das quickmenue zu verschieben halte ich für falsch und das einstellrad für messmethode wegfallen zu lassen halte ich für ebenfalls falsch. man konzentriert sich zu sehr auf filmerei und ich sehe die photographie immer weiter als nebenprodukt. dabei sollte es genau andersherum sein.

    fuji beschreitet mit der neuen philosophie zu sehr den weg der anderen und verlässt den eigenen. damit werden stammkunden verprellt und dauerwechsler angelockt. es ist nicht nur die x-t4, sondern die ganze reihe die komplett abgewandelt wurde. die x-t3 war die letzte photokamera mit vernünftigen fn-tasten. jetzt wurde daraus eine videokamera. das ärgert nicht nur mich.

    • was fujifilm ausmachte, war der spaß die kamera in den händen zu halten. damit zu spielen, nur aus spaß zu photographieren. das geht mir mit dieser kamera verloren. es ist einfach keine x-t mehr.

      • @Daniel
        Du musst sie doch nicht kaufen,wenn du die xt3 schon hast freu dich,oder kauf sie dir.
        Alle wollen filmen,Ergo wird produziert was die Masse wünscht. Es wird aber keiner gezwungen.

      • hektor, danke für deine weisheit. unglaublich. ich hätte mir sie fast gekauft. gut, daß du mir das noch vorher sagen konntest.

    • In Anbetracht dass fast nur da damit so ein großes Problem hast, scheint das für die Stammkunden gar nicht so die Rolle zu spielen. Da Fujifilm immer nah am eigenen Kunden war, liegt auch die Vermutung nahe, dass sich hier Gedanken gemacht worden.
      Grüße

      • maratony, gut, daß du für alle sprichst aber gleichzeitig sagst, daß andere das nicht so sehen wie ich. ich kann dir mit gewissheit sagen, daß ich mit meiner meiniung nicht alleine stehe.

      • Lieber Daniel,
        Ich spreche nicht für alle, aber bestimmt im Allgemeinen.
        Klar gibt es und sollte wasauchimmer Personen geben,die sich kritisch mit neuen Produkten auseinandersetzen. Aber letztlich ist deine Annahme, zumindest klingt es hier so heraus, völlig vernichtend. Ich sehe das nicht so und der allgemeine Tenor ist ebenfalls nicht so streng.
        Die XT4 hat sich im Grunde nicht stark zur XT3 verändert. Kleine Sachen sind äußernlich und größere Veränderungen sind innerlich. Beide Kameras sind im Angebot und machen das Angebot breiter als es vorher war. Ich halte die XT4 für eine sehr reife Kamera die den Abstand zu den großen VF Kameras weiterhin verkürzt. Geschmäcker sind verschieben, das kann ich allerdings gut verstehen.

      • oh, sind wir jetzt bei lieber angekommen? lieber maratony, wenn eine meinung über änderungen die äußerlich der kamera angetan wurden in deinen augen als völlig vernichtend angesehen werden, dann liegt das nicht an meiner äußerung.

      • Doch, ich sehe das wie Maratony.

        Das dreh- und schwenkbare Display ist ein Segen, nicht nur für Videographer, sondern auch für Photographer.

        IBIS ebenfalls.

      • Hallo Daniel,

        Ich hab das Gefühl, dass du hier wesentlich mehr Emotionen investierst als ich. Daher bin ich aus der Diskussionen raus, da stimmt die Ebene nicht auf der wir uns begegnen.
        Grüße Dich

      • Ich für mich, kann hier nur Maratony und Basic Instinct vollständig zustimmen. Sowohl was die Beurteilung der meisten Änderungen im Vergleich zur X-T3 als auch was die Emotionalität zur neuen Fuji-Kamera betrifft. Mir macht meine Fuji-Ausrüstung riesigen Spass und ich habe es bisher keinen Moment bereut mir diese nach und nach angeschafft zu haben. Trotzdem finde ich mich damit ab, wenn „mein“ Hersteller momentan nicht die Kamera liefert, die ich mir gewünscht habe. Fuji wird seine Gründe haben, weshalb man Kameras derart gestaltet, wie sie jeweils gestaltet sind und das werden in der Regel überlegen sein, welche Specs zur grössten anzunehmenden Käuferanzahl einer Kamera führen.

        Gerade Fuji hat ja sehr unterschiedliche Gehäuse in seinem Programm und eines davon wird schon ein akzeptabler Kompromiss sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Hersteller mir meine „perfekte Kamera“ bäckt, ist ohnehin eher gering. Ich hatte auf eine nach meinen Vorstellungen gestaltete X-Pro3 gehofft und bin von der aktuellen X-Pro3 eher enttäuscht. Ist halt so, nun hoffe ich auf eine X-E4 oder eine meinen Bedürfnissen besser entsprechende X-Pro4 in 2-3 Jahren. Bis dahin nutze ich das was ich habe, das ist ja durch die X-Pro3 keinen Deut schlechter geworden.

        Die X-T4 hat mich hingegen summa summarum positiv überrascht und bestärkt mich darin, dass ich bei Fujis X-System auch in der Zukunft richtig aufgehoben sein werde. Klasse „Allround“-Kamera mit Technik, die sich auf dem aktuellen Stand der Technik befindet. Trotzdem werde ich sie mir vermutlich nicht kaufen, jedenfalls momentan und nicht zu einem Preis in der Gegend des UVPs. Sie bietet mir für diesen Preis nicht genug, was die H1 nicht ohnehin schon kann. Lediglich der AF der T4, sollte dieser tatsächlich so gut und so viel besser sein als der der H1, hält die T4 bei mir für die Zukunft, aber dann zu einem deutlich günstigeren Preis, noch im Rennen.

      • thomas, also wenn die t4 derart im preis sinken sollte wie es die x-h1 tat, dann werden wir wissen, daß fuji bei der x-t4 etwas falsch gemacht hat. ok.

        ich weiß auch nicht in wie fern ich mich gegen die fähigkeiten und die technik der x-t4 gehäußert haben soll. das wird mir irgendwie immer in den mund gelegt, ist aber nicht die realität. die äußerlichen veränderungen, verändern den workflow gewaltig und das ist das problem was die x-t4 mit sich bringt. nicht mehr und nicht weniger. wenn euch der monitor gefällt, ok. wenn euch gefällt, daß das quickmenue verlegt wurde, auch ok. für mich ist auch ok, wenn euch gefällt, daß die belichtungssteuerung ins menue verbannt wurde. aber keiner von euch will die kamera kaufen? aha.

        ich schreibe offen heraus, daß mir nicht gefällt was fuji da liefert. nur so kann ich einfluss nehmen und werde es auf diesem weg hoffentlich. wenn ihr das display der x-t4 dem display der s1h vorzieht, das kann ich hingegen überhaupt nicht nachvollziehen. aber jedem das seine.

      • Hallo Daniel,
        Deine Aussagen sind schon sehr deutlich in ihrer Endwirkung, können und dürfen sie auch sein. Nur sind sie meiner Meinung nach nicht gerecht Fujifilm gegenüber. Teilweise wird ja so getan als hätte fujifilm seine jahrelange Tradition aufgegeben und wäre nicht mehr Fujifilm.

        ich weiß ja nicht ob die Fotografie ein Hobby für dich ist? Ich schätze mal schon? ich will dir deswegen nicht zu Nahe treten, ich interessiere und schätze das heutzutage sehr, dass man sich so austauschen kann. Aber diese Kamera richtet sich nicht an irgendwelche Knipser. Ich hhabe Fujifilm seit der XPro1 und würde hier behaupten, dass Fujifilm hier eine Kamera hat, die im Gegensatz zu den vielen Vorgängern, wirklich auch mal oben mithalten kann. Das hat Fujifilm geschafft und das auch in Abstimmung mit der eigenen Kundschaft.
        Das Display finde ich gut, weil man es verstecken kann. Das habe ich damals an meiner Canon 60D gemocht. Aber prinzipiell könnte ich auch mit einem festen leben, es tangiert mich nicht. Müsste ich bodennahe Aufnahmen machen, dann nehme ich dafür das Handy als Bildschirm. Das Q-Menü ist zwar woanders, aber es ist immer noch an der Kamera. Es hat sich um ca. einen Zentimeter verschoben. Das emfinde ich als nicht relevant. Die Belichtungssteuerung habe ich fast immer auf Spot. Wer es ständig wechselt, der wird hier keine Freude empfinden. Dem kann ich dafür allerdings empfehlen einen fn Schalter oder ein Rad mit dieser Funktion zu belegen.
        Und zu guter letzt. Ich würde mir diese Kamera kaufen. Sehr gerne sogar. Und obwohl die XPro3 und die X100V nicht hindertprozent meinen Vorstellungen entsprechen, würde ich auch diese kaufen. Es mangelt aber am Geld, bzw. der Vernunft. Ich habe die XT3 und XH1 und benötige nicht zwingend eine neue Kamera. Wenn ich mir eine Kamera wöllte, dann endweder die XT4 oder die X100V.
        Aber bevor ich etwas kaufe, will ich erst Tests lesen und sehen. Das wäre das erste und außerdem will ich mir vorher noch 2 Objektive kaufen, auch da sind wieder 2.500€ dahin.
        Grüße

      • maratony, da du das display nicht für bodennahe aufnahmen benötigst und scheinbar auch nicht für street, weiß ich nicht warum du dich an meiner eingebung störst. ich nutze das display sehr oft ausgeklappt und kann dir sagen, daß mich das x-t4-display stört und es wesentlich interessantere lösungen gegeben hätte. selbst aus fuji-eigenen produktionen. aufgrund meiner weitreichenden erfahrung kann ich dir mitteilen, daß das verwendete diesplay bestenfalls eine notlösung, aber bei weitem nicht professionell ist.

        dazu möchte ich noch festhalten, nur weil jemand nicht angewiesen ist von der photographie zu leben, diese zu veröffentlichen oder sich damit zu brüsten, ist er bei weitem kein knipser. ich weiß garnicht warum man sich immer selbst über andere heben muss um damit den „beweis“ zu erbringen recht zu haben.

        nur weil du etwas nicht benötigst, was ich aber als nötig erachte, ist das was mir nun fehlt nicht falsch.

      • Hallo Daniel,

        Ich will unsere beziehung ungern auf Eis legen, aber ich werde es wohl leider müssen. Du bist derartige selbstbezogen und empfindlich dass es überhaupt nicht möglich ist auf der Sachebene zu verharren.
        Wenn du dich bei allen angegriffen fühlst, dann geht das aus einer deiner Unsicherheiten hervor. das hat aber nichts mit der Umwelt zu tun. In keinster Weise würde ich Hobbyfotografen unter dem Scheffel stellen. Als ich angefangen hatte digital zu fotografieren waren alle Profies ohne Niveau hier in der Region. Zumindest sehr viele. Daher hat es nicht mit der Qualität zu tun. Aber mit der Nutzungshäufigkeit. Wenn die Xt4 nix für dich ist, dann ist das Ok. Mein Tipp, nimm ein Handy, das ist das bequemste bei bodennahen Aufnahmen.
        Aber du wirst vermutlich eine andere Kamera verwenden, was auch ok ist. Um ehrlich zu sein ist es mir auch völlig egal was du machst. Nur du und auch nicht ich, sind der Nabel der Welt und Fujifilm ist eine Firma die Geld verdienen will und muss. Ich gehe davon aus, dass sie wissen was sie machen und deshalb es so entschieden haben. Wenn die Kamera nix für dich ist, dann wird Fujifilm das sicherlich überleben. Aber deine Kritik werden sie hier bestimmt nicht lesen.
        Gruß und Kuss, ich drück dich Brudi. Peace Out meine kleine Heuschrecke! Lass uns am besten Freunde bleiben!

      • maratony, ich habe auch nichts gegen funkstille. eigentlich nehme ich auch nur dinge persönlich die persönlich adressiert sind oder pauschal geäußert werden. da du mehrfach persönlich auf mich eingegangen bist, reagiere ich auch persönlich. aber ich weiß nicht wo ich etwas so persönlich genommen hätte, daß ich forsch geworden wäre. vor allem nicht bei meinem letzten eintrag. vielleicht nimmst es ja du zu persönlich. ich versuche nochmal kurz zusammenzufassen.

        1. ich mag das display nicht, da es aufgeklappt in schrägstellung den zugriff auf die ansteckmöglichkeiten verhindert, da ich es nicht mehr in der froschperspektive oder beim street vernünftig verwenden kann, da man länger benötigt und es auffälliger ist beim aufklappen und vor allem, da es viel bessere lösungen gibt wie zum beispiel bei der panasonic s1h oder bei der x-t100.

        2. ich mag nicht, daß das quickmenue verlegt wurde, da man die lage bei fast allen kameras gewohnt war was die t-reihe betrifft. jetzt ist das quickmenue bei den meisten kameras auf der daumenablage (was ich auch nicht sinnvoll finde) oder sonst irgendwo.

        3. ich mag nicht, daß die belichtungsmessung ins menue verlegt wurde, daß man auch vorher schon die kamera über den funktionshebel erreichen konnte.

        also. 1. display gibt es tausendmal bessere lösungen.
        2. vorher hatte man weitgehend das quickmenue bei allen kameras gleich, was einem beim workflow zugute kam. dies ist nun nicht mehr gegeben.
        3. durch den still – movie hebel ist eine direktwahl verloren gegangen, aber in meinen augen keine hinzugekommen.

        du willst lieber:
        1. eine eingeschränkte displayfunktion
        2. kameraübergreifend verschiedene arbeitsweisen und funktionen
        3. eine einschränkung in der direktwahl.

        das oben geschriebene ist rein sachlich geäußert ohne jede, über das photographieren hinausgehende gefühl.

      • daniel,
        ich kann in meinem Post keine Stelle finden, dass ich auf eine prozentuale Preissenkung bei der T4 warte, wie sie bei der H1 gegen Produktionsende der Fall war. Mir ist momentan der Preis der T4 zu hoch und ich habe keinen Bedarf für eine neue Kamera. Das ist etwas ganz persönliches und hat auch nichts damit zu tun, ob ich die T4 im Vergleich zu anderen Kameras als ihren „Preis wert“ einschätze oder nicht. Vermutlich ist sie dies, jedenfalls zum Strassenpreis, der sich zwischen 1´500,00 und 1´700,00 Euro in den nächsten Monaten nach Verkaufsstart einstellen könnte.

        Der Preis der H1 war zu Produktionsende deshalb gesunken, weil Fuji mit Sonderaktionen die Bestände abverkaufen und vermutlich freie Produktionskapazitäten für die T4 schaffen wollte. Da die T3 im Programm bleibt, stehen ja deren Produktionskapazitäten für die T4 höchstens teilweise zur Verfügung, was eine eher ungewöhnliche Situation bei einer Nachfolgekamera ist, vor allem bei einem der kleineren Hersteller. Durch die Preissenkung war die H1 laut Fujirumors jedenfalls für eine kurze Zeit die bestverkaufte Fuji-X-Kamera, so viel kann damit an den technischen Eigenschaften der H1 nicht falsch gewesen sein.

        daniel, Du wehrst dich in praktisch jedem Thread, an dem Du intensiver teilnimmst, dass man Dir angeblich Worte in den Mund legt oder Dich falsch versteht und zwar gegenüber unterschiedlichen Mitdiskutanten. daniel, ich glaube Dir ohne weiteres, dass Du die Dinge anders meinst, aber kannst Du Dir angesichts dieser Diskussion nicht vorstellen, dass es vielleicht doch an dem was und wie Du es schreibst liegt, dass man Dich anders versteht als was Du zum Ausdruck bringen möchtest? Das meine ich wirklich nicht despektierlich, sondern bitte Dich lediglich darum, Dir das mit etwas Abstand zur Diskussion möglichst unvoreingenommen nochmals durch den Kopf gehen zu lassen. Du hast bis jetzt die T4 nur kritisiert und zwar sehr emotional und auch heftig. Wie soll jemand der das liest dann davon ausgehen, dass für Dich die T4 eine gute Kamera sein könnte? Ich habe Dich bisher so verstanden, dass die von Dir genannten Kritikpunkte an der T4 derart relevant sind, dass sie für Dich alles andere an der T4 überstrahlen.

        Was den Workflow angeht, wie Du vermutlich weisst, habe ich die H1 und die E3 und die unterscheiden sich hinsichtlich der Bedienelemente doch deutlich voneinander. Ich habe mir die beiden aber mittels der Fn- und der Q-Taste sowie mit MyMenue so programmiert, dass die für mich wichtigen Funktionen so weit als möglich in gleicher oder sehr ähnlicher Weise schnell eingestellt werden können. Es ist immer eine kleine Umstellung wenn man von der einen auf die andere Kamera wechselt, aber mit ein klein wenig Eingewöhnungszeit ist es ohne weiteres möglich. Das Grundbedienkonzept ist aber meiner Ansicht nach bei allen aktuellen X-Kameras gleich und wiederzuerkennen, auch bei der T4.

        Auch alle anderen Hersteller nehmen bei Nachfolgekameras fast regelmässig Änderungen bei der Anzahl der Bedienelemente, deren Ausgestaltung, Funktionszuweisung und deren Anordnung vor. Man wird vermutlich kaum einen anderen Hersteller finden, der ein eigenständiges Bedienkonzept konsequenter als Fuji pflegt und diesem durchgehend treu bleibt.

        Ich ziehe auch nicht das Display der T4 dem der sh1 vor, das steht ja auch gar nicht zur Diskussion. Ich ziehe aber das Display der T4 dem Display der T3, der H1 und erst recht der E3 vor, das sind die sich momentan für Fuji bietenden Alternativen. Das gilt jedenfalls soweit ich das momentan hinsichtlich der T4 bereits beurteilen kann. An anderer Stelle hatte ich aber beispielsweise zum Wegfall des Belichtungsmethodenwahlrades Dir zugestimmt, ich finde das auch schade, kann aber damit leben. So relevant ist dies für mich dann doch nicht.

        Und ja, momentan werde ich mir die T4 sicherlich nicht kaufen. Das hat aber rein gar nichts damit zu tun, dass ich die T4 für eine schlechte Kamera halten oder sie mir nicht zusagen würde. Das hat damit zu tun, dass ich für ca 1´900,00 Euro durch die T4 meine fotografischen Möglichkeiten im Vergleich zur H1 und E3 nicht in dem Masse verbessern kann, als dass es mir diese Summe wert wäre, einzig hinsichtlich des angeblich deutlich verbesserten AFs der T4 komme ich ins Grübeln. Ich habe aber momentan schlicht und einfach auch kein Bedürfnis für eine neue Kamera. Wenn schon für mich eine neue, dann eher eine im Stil einer Rangefinder-Kamera, also eine E4 mit den technischen Eigenschaften der T4. Aber das hat Zeit und Fuji scheint es mit der E4 auch nicht eilig zu haben.

      • thomas, durch deine umschreibung sehe ich nun, daß du mich verstanden hast. ja es scheint der fall zu sein, daß man meinen gedanken aufgrund meiner schriftlichen äußerungen scheinbar nicht immer folgen kann. man denkt etwas, schreibt seins dazu auf, lässt aber vielleicht das eine oder andere gedachte weg, da es einem selbstverständlich vor kommt.

        aber wie ich sehe, hast zumindest du nun verstanden was ich sagen wollte.

        ich halte die x-t4 für eine der besten kameras auf dem markt. es sind ausschließlich die drei genannten punkte und das gewicht die mich stören. ich warte im grunde seit der x-t1 auf diese kamera, nur daß mir die geänderten oben genannten punkte aufstoßen. da ich für 2021 etwas in planung habe, wird es dann keine x-t5 mehr geben die das liefert worauf ich die ganzen jahre hoffte. vergebens.

        dazu kommt das schlecht gefühl, mit dem wegfall der fn-tasten bei den übrigen modellen. natürlich mache ich da den „mund“ auf. ich will nicht, daß es am ende der x-t5 genau so ergeht. ich hoffe, daß der eine oder andere von fuji mit liest und wenigstens die x-t40 wieder ein steuerkreuz und hoffentlich ein anderes display als das der x-t4 erhält.

        schreibe ich nichts und äußere ich mich nicht, wird sich auch nichts ändern.

        und zu dem „in den mund gelegten“, habe ich noch kein zitat mit angaben gefunden was dies wiederlegte.

    • @Peter
      was willst du filmen? Wenn Du kein Interviewer bist, dann sind 30Minuten mehr als genug. Ich würde davon laufen wenn mir jemand ein privates Video vorspielt das länger als 5Minuten dauert, da müsste es schon Hollywood reif sein, damit ich das über mich ergehen lassen würde. Meine Videos sind zwischen 20 Sekunden und maximal und in den seltensten Fällen 3Minuten lang, länger will ich damit niemanden belästigen.

  • Muss sagen die Kamera gefällt mir. Was daniel anspricht fällt ja eher unter Geschmackssache ( da hat sich ja nichts dramatisch verändert oder würde weggelassen). Glaube nicht daß Fuji damit Stammkunden verprällt. Die xt3 bleibt ja im Programm und ein Wechsel lohnt sich wahrscheinlich für die wenigsten.

    • Wo kommen denn die Stammkunden her?
      Seit den paar Jahren?
      Vor der X-T2 hat doch Fuji keine ausgereifte Kamera ohne Spiegel entworfen.
      Das wichtigste bei der Bedienung sind doch der Blendenring und das Zeitenrad.
      Schon das ISO-Rad ist entbehrlich, das Korrekturrad lässt sich besser implementieren, warum soll
      Man heute noch mit Spot oder Mittenbetont arbeiten?
      Aus Gewohnheit – ok.
      Ich bin gespannt wie sie in der Hand liegt, bisher ist in der Hand die X-H1 die beste Fuji-Kamera.
      Gut das so viel geändert und angepasst wurde.
      Wenn ich hier immer wieder lese, wie dicht Fuji bei halbierter Sensorfläche am Kleinbildfirmat sein soll – kann ich mich nur wundern. Die Objektive sind oft sehr gut – aber die vier VF-Anbieter bieten eine ganz andere Liga, zum hohen Preis u mit mehr Volumen.
      Ob man das braucht, entscheidet jeder selbst, aber mehr Potential bietet immer VF.

      • Spot Messungen sind doch super wichtig wenn man die Belichtung Manuell einstellen möchte, so kann man schnell (durch Verschwenken der Kamera) dunkle und helle Bereiche ermitteln…

      • Das sehe ich wie Andi. Mit Hilfe der Spotmessung kann man auch wunderbar ein vergleichsweise kleines Motiv bei sonst grossen Helligkeitsunterschiede im Bild korrekt belichten. Ich verwende ich Spotmessung ua deshalb auch immer wieder.

  • Daniel hat es genau getroffen. Fuji war schon zu analogen Zeiten immer ein Hersteller für besondere Kameras. Heute sind es besondere Sensoren in den X- Modellen und die GFX Mittelformat Serie.

    Blicke ich eine X-T200 oder eben die X-T4 an sehe ich beliebiges Zeugs. Das haben die anderen Wühltisch Kandidaten auch, warum soll ich mir so etwas X-beliebiges kaufen?

    Genau das was den Charme einer X-T3 ausmacht fehlt. Mir hätte der IBIS gereicht, obwohl ich ihn nur selten bräuchte. Wenn schon etwas NEUES, wie wäre es denn mit einem beweglichen Sucher wie es ihn bei der GFX gibt? Dann bräuchte es kein windiges Display oder so einen Murks wie an der X-Pro3!

    • Alfred,

      Fuji muss doch mit der Zeit gehen. Denke nur an die Millionen von Youtubern (gibts schon mehr als Verkäufer auf dieser Erde), die Fuji eben auch bedienen möchte. Das ist ja die Gruppe mit den höchsten Wachstumsaussichten, da kann Fuji wirklich nicht hintenanstehen und muss geeignete Geräte liefern, und zwar mit IBIS und mit nach allen Seiten und Richtungen schwenk- und klappbaren Displays, alles andere ist unbrauchbar. Und da ist die X-t4 schon ziemlich nah dran, der X-Pro3 fehlt leider der IBIS. Also nix für Youtuber, haben sie wohl vergessen einzubauen.

      Dass da die Nostalgie-Fotografierer nicht glücklich dabei werden, ist natürlich schon klar, aber die gehören auch zu den aussterbenden Spezies.

    • joschuar, darf ich dich auf folgenden satz aufmerksam machen: „Was haltet ihr von der neuen X-T4?“. steht da etwas von „kriecht dem hersteller in den arsch“? konstruktive kritik ist das was ein hersteller in schweren zeiten benötigt.

    • Joschuar

      Die Fuji-Anhänger sind doch sonst eigentlich immer vollen Lobes über jede Neuerscheinung ihrer geliebten Kamera-Marke, deshalb ist es wirklich sehr erstaunlich, hier die kritischen Kommentare zu lesen. Sonst macht doch Fuji immer alles so toll und weiss doch genau, was die Kunden wollen.

      Käme dieselbe Kritik von mir, wären sie schon längst wie die Hyänen über mich hergefallen. Aber diesmal kommt nichts von mir; der Kenner schweigt und geniesst.

      • Hallo Rolf,
        Bin zufrieden mit der Kamera. Ist eine Erweiterung zur XT3. Halte die Kritik für überflüssig. Das Display erweitert die Möglichkeiten, ebenso der IBIS. Wer glaubt einer ständigen Romantik folgen zu müssen, der sollte a) erkennen das Fuji auch Geld machen musss und nicht Leica ist und b) in einigen Punkten sich immer noch klar von den anderen abgrenzt.
        Wenn du möchtest bin ich gerne deine Hyäne (Aber stehen die nicht eigentlich auf As?)

      • Warum überall die vernichtende Kritik? Das „analoge“ Konzept ist ja weitgehend erhalten geblieben, die X-t4 sieht sogar etwas aufgeräumter aus als die Vorgänger. Das Zeitrad ist da, der Blendenring auch. In meinen Anfangszeiten mit der analogen Minolta hat mir dieses Konzept, es ging sowieso nicht anders, gut gefallen, mit den analogen Automatikkameras kam ich mir immer ziemlich verloren vor. Und mit dem neuen Modell ist Fuji durch den IBIS zu den Mitbewerbern aufgeschlossen. Die Bild- und Gerätequalität scheinen ja auch zu stimmen. Das Display muss man ja nicht ausklappen, ich selbst benötige selten ein Display, wie zu analogen Zeiten mit Sucher. Wenn das gute Stück in den Regalen liegt, am besten mal anschauen und probieren.

      • Maratony,

        ich sags dir ehrlich; wenn ich Fujianer wäre, würde ich hier zugreifen. Du bist aber der erste, der das auch so sieht. Die Hardcore-Romantiker sind alle unzufrieden, zuviel Fortschritt wahrscheinlich. IBIS? Wozu, brauchen doch nur Youtuber. Schneller AF? Wozu, habe sowieso nur manuelle Objektive. Bewegliches Display? Wozu, hat es vor 50 Jahren auch nicht gegeben. Längere Akku-Laufzeit? Wozu, habe sowieso immer 10 Stück Reserve dabei, usw.

        Aber schon klar, würde mich auch angurken, wenn ich vor einem Jahr die X-t3 gekauft hätte und jetzt kommt sowas.

      • Rolf,
        Meine XT3 ist jetzt ca ein Jahr alt und seit heute nicht schlechter geworden.

        Prinzipiell glaube ich, wenn der AF wirklich richtig gut ist, dann hat Fujifilm hier mal ne richtig geile Kamera. Und das im Vergleich zu anderen Firmen, zum „günstigen“ Preis.
        Der AF wird entscheidend sein, die Mechanik bei Fujifilm war schon immer gut, da legt Fujifilm immer großen Wert drauf. Software hat dann eher Sony bei den Spiegellosen, zumindest wenn es um den AF geht.
        Man kann sich als Besitzer der XT3 auch freuen, denn es kann ein Update erwartet werden, welches diese Kamera kostenlos aufwerten wird. Das ist doch das gute bei Fujifilm, daher versteh ich die Kritik nicht so ganz.

        Deiner Empfehlung würde ich auch gerne folgen, aber das Geld ist zur Zeit eher knapp und dazu sagt die Vernunft auch Nein.

        Wenn diese Kamera überzeugt, dann ist es ein Spitzenprodukt. Spielzeug hätte Fuji schon immer im Segment, nur obenrum war es knapp.
        Jetzt wird die Herausforderung allerdings sein, diese Kamera mit diversen langen Gläsern auch richtig nutzbar zu machen.

      • Maratony,

        wenn ich wie du die X-t3 hätte, würde ich die X-t4 auch nicht kaufen, vor allem auch im Hinblick auf ein eventuelles Update. Aber wenn jemand die X-t2 hat oder neu einsteigen möchte, ist das ein klares Kaufargument. Die X-t4 bietet einiges mehr als das Vorgängermodell, ist auch nicht sonderlich teurer als dieses und somit doch ein echter Mehrwert. Dazu kommt noch die längere Akku-Laufzeit, man braucht also nur noch 5 Reserve-Akkus und nicht mehr 10 wie bisher (kleiner Scherz). Auch die Kritik mit den Knöpfen kann ich nicht so recht nachvollziehen. Die sind bei meinen Nikon Kameras auch nicht identisch, aber man gewöhnt sich schnell daran. Auch bei den SP ist die Bedienung ja jedes Mal anders.

        Ich würde sagen, es ist ein logische Entwicklung hin zu den Bedürfnissen der modernen Kundschaft, die halt auch noch Video machen möchte. Ist doch kaum etwas dagegen einzuwenden, dass man für den gleichen Preis mehr Möglichkeiten erhält, oder?

      • Hi Rolf Carl,
        die X-T3 macht mir immer noch viel Freude.
        Und ich hoffe, den schnelleren AF bekommt sie per Firmware Update von der X-T4, da die Hardware ja identisch geblieben ist.
        Aber ja, ich finde die X-T4 schon sehr interessant.
        Genauso wie eine D500 Nachfolgerin vielleicht einen doppelt so schnellen Autofokus haben könnte, besseres Rauschverhalten bei mehr Megapixeln und vielleicht noch einen IBIS, womit du lichtschwächere und leichtere Teles gestochen scharf in der Hand fotografieren könntest.
        Na, das wäre doch auch ein Argument für eine Upgrade?

      • Hi Ingo,

        ja klar, die X-t3 ist schon ein gute Kamera, schnellerer AF, längere Akku-Laufzeit und IBIS sind aber schon ganz starke Argumente für die X-t4. Wobei, mit dem Update für den schnelleren AF könnte ich auch mit der X-t3 sehr gut leben.

        Wie gesagt, es ist schwierig; wahrscheinlich kommt der AF der X-t4 langsam in die Gegend der D500. Und klar, der AF kann natürlich nie genug schnell sein, die ISO-Leistung der D500 ist auch schon sehr gut, könnte natürlich auch noch besser sein, wie bei VF z.B. IBIS: nun gut, bei der schnellen Fotografie bringt der nicht wirklich etwas, aber Aufnahmen in der blauen Stunde ohne Stativ, wieso nicht? Mehr MP brauche ich nicht, es käme höchstens noch so etwas wie eine D850 in Frage, aber mehr brauche ich wirklich nicht.

      • Siehst, Rolf Carl,
        so denke ich über die X-T4. Wobei die Möglichkeit besteht, das die X-T3 ja auch den schnelleren Autofokus bekommt, was schon sehr fein wäre.
        Bei Nikon vermute ich mal, daß die D500 noch ein Upgrade bekommen wird. Autofokus der D6 wäre doch was feines.
        Und dann irgendwann mal eine DSLM von Nikon. Die dürfte dann auch wirklich gut sein.

      • Also ich finde die XT4 schon sehr geil!

        Aus der Hand fotografieren auch länger als z.B. mit dem 50 f2 als 1/100 oder mit dem dem 16-55 f2.8 längere Belichtungszeiten aus der Hand zu schießen ist schon sehr verlockend; da man schonmal kleine Unschärfen drin hat!

        Auch der Autofokus ist verlockend -6EV kann man dann wahrscheinlich auch in sehr dunklen Umgebungen in der Landschaftsfotografie einsetzen und natürlich der schneller Tracking-AF!!

        Aber da meine besten Fotos in der Landschaftsfotografie und mit Stativ entstehen, werde ich auf die XT5 warten und hoffen, dass diese einen verbesserten Sensor hat!
        Für mich ist der Sensor der einzige wirkliche Kritikpunkt an der XT4, da dieser Sensor nur eine marginal bessere Auflösung hat als der Sensor der XT2 und bei hohen ISO ein schlechteres Rauschverhalten hat als der alte Sensor (so sagten es zumindestens Testportale)!

        Aber eine sehr tolle Kamera die XT4, weiter so Fuji!!!!

  • Quer gedacht…

    Es gibt anscheinend immer mehr Menschen die Video denken wenn sie eine Spiegellose Systemkamera sehen. Die kleinen Videos entstehen sowieso mit dem Smartphone.

    Canon, Panasonic und Sony bieten sehr gute echte Videosysteme an. Vorteil dabei ist das nichts mühsam, zeitintensiv „umgebaut“ werden muss und das das Handling um ein vielfaches besser funktioniert. Rein vom Kundenverhalten böte es sich an eine „Fotofunktion“ in die Videosysteme zu implementieren statt Fotogeräte mit Video zu vergewaltigen!

    Wenn ich als Fuji neue Kunden gewinnen möchte würde ich eine X-V Video Kamera entwickeln die die Formvorteile der reinen Video Systeme abdeckt und zusätzlich die Fotografie ermöglicht. Damit könnten beide Lager gut leben.

    • Hallo Alfred
      also ich fotografiere mehr als ich filme, und ich will Video trotzdem unbedingt dabei haben und zwar gute Qualität out of the box, weil ich bis auf Zusammenschneiden nichts mehr damit machen will. Ich als Canonianer finde die Specs der XT-4 hervorragend, wäre es nicht APS-C hätte ich wohl schon längst eine Fuji. Ich finde zwar auch, dass der Lebenszyklus bei Fuji insgesamt sehr kurz ist, aber die Xt-4 in dieser Form zu kritisieren finde ich also nicht wirklich verständlich. Die einzige Kritik die ich an ihr habe ist, dass sie keine Canon ist!

      • dann schreib doch mal canon an, ob sie deine kamera verhunzen wollen. ich sehe in dem was alfred schreibt einen sehr sinnvollen beitrag. warum keine x-v1? eine kamera die darauf aus ist das zu bieten was die leute sich in der videografie wüschen und die photokameras zum photographieren belassen.

        für mich ist nur fraglich womit man bei fuji filmen will? neben den zwei video-objektiven bleibt das 15-45mm. die anderen objektive sind aufs photographiern ausgelegt. aber das wird man sicher auch noch ändern mit powerzoom. dann braucht fuji noch einen rausklappbaren selfiestick. wenn wir das dann alles haben, setzen wir die anschlüsse der kamera nicht gerade hinter das herausgeklappte flippscreen.

        um so länger ich mir die kamera anschaue, desto bewuster wird mir was da verzapft wurde.

      • Lieber Daniel,
        Ich glaube es schreiben hier viele von Kameras. Du allerdings schreibst von Romantik. Und verbissen bist du auch! Am besten wir entspannen uns mal alle bei dem Thema 😀
        Grüße

      • lieber maratony, was hast du für ein problem? anstatt immer nur zu erzählen was ich oder andere in diesem forum falsch diskutieren, bring doch einfach mal einen brauchbaren eintrag. eine konstruktive kritik.

      • Hello Daniel,
        mach ich gerne. Ziemlich oft sogar, zumindest denk ich das. Aber ich finde mich auch selbst sehr lustig und Menschen die über ihre eigenen Witze lachen haben durchaus verzerrte Realitäten…
        Ich denke ich habe schon viel zur XT4 und Fujifilm geschrieben.
        Dennoch meine Kritik an dich. V1 ist kein guter Name für eine Kamera.
        Grüße dich Diggi!

      • maratony, so ein ärger. jetzt wollte ich fuji vorschreiben wie sie die kameras in zukunft zu nennen haben, aber dann kommst du mir dazwischen. ok, dann können wir halt keine kamera für videografen bauen. der name geht ja nicht.

      • Hallo Daniel,
        mir kommt gerade meine Oma in den Sinn:
        Heile, heile Segen,
        Morgen gibt es Regen,
        übermorgen Schnee,
        dann tuts gleich nicht mehr weh!

        *kusssmiley

    • Alfred Proksch,
      eben, ganz genau was du sagst. Nichts zeitintensiv umbauen müssen ist schon ganz wichtig. Und schon gar nicht ein „echtes“ Videosystem noch zusätzlich mitschleppen zu müssen.
      Einfach IBIS an, vorher überlegen, was aufs Video soll, fertig.
      Kein Umgewöhnen der Bedienung, einfach die Kamera in den Video-Modus stellen und gut ist.
      Hinterher dann wieder in den Foto-Modus stellen, schon wird weiterfotografiert.
      Und das mit offengesagt minimalen Kompromissen. Eben einer etwas größeren Kamera, minimal schwerer und eben ein nicht axiales Display, das man sogar ganz einklappen kann. Das war dann auch schon alles, um genau das zu erreichen, was du sagst, nämlich ohne viel Aufwand beides zu können.
      Aber nun, wenn die wirklich kleinen Änderungen eine komplett neue Kamera machen, ok, da hat jeder wirklich eine andere Meinung, wie es scheint.

      • also Ingo, ich konnte bei der XT1,2,3 ziemlich schnell und ohne Umwege von Foto auf Video umstellen. Was nun der „neue Platz“ soll, inkl dem Wegfall der Einstellung für die Belichtungsmethode, muß ICH ehrlich gesagt auch nicht verstehen.

      • Hi Mirko,
        ja, stimmt.
        Der Unterschied ist nur der. Für die X-T1, X-T2 und X-T3 braucht man noch einen Gimbal als Stabilisierung.
        Das wäre bei einer X-T4 vermutlich nicht notwendig und erleichtert so den Aufbau und auch die Anzahl der Geräte, die man mitnehmen muß.
        Das klingt jetzt so, als wäre Video für mich so wichtig. Ist es aber nicht, nur ab und zu wird mal eines gebraucht.
        Aber mich stört auch nicht die Änderung an der Kamera, die wird nur griffiger. Das Umschalten der Belichtungsmessung habe ich noch nie benötigt bei einer DSLM und verstehe da auch nicht wirklich, warum man den seltenen (für mich jedenfalls) Fall nicht auf eine Funktionstaste selber legen kann.
        Übrigens ebenso das Q-Menü, wenns den dort oben stört.
        Das alles macht die X-T4 doch nicht wirklich zu einer schlechteren Fotokamera. Das würde ich eher sagen, wenn sie ein Schulterdisplay bekäme und dafür kein Belichtungskorrekturrad und auch deutlich größer würde, so in Richtung einer X-H1. Sowas ist für mich eine verkappte CaNiSony, aber doch keine X-T4.

      • ingo, ich verstehe nicht, warum man meine meinung derart verzerren muss, zumal die gegenargumente etwas ärmlich klingen. warum kann man denn nicht die umschaltung auf videomodus nicht auf eine fn-taste legen? das könnte ich doch genau so fragen. ich habe nirgends geschrieben, daß die x-t4 eine schlechte kamera ist. ich sage nur, daß man vom weg der photographie zur videographie geht und damit die altkunden vergisst. das ist meine meinung. ich denke, daß ich diese haben darf.

      • Daniel,
        sorry, war nicht meine Absicht, deine Meinung zu verzerren.
        Ich hab dich nur so verstanden.
        Und ganz sicher will ich dir deine Meinung nicht nehmen oder gegenangehen.
        Klar kann man auch das Umschalten zwischen Video und Foto auf eine FN Taste legen. Warum nicht?
        Allerdings finde ich es ganz gelungen, einen Umschalten zu nutzen. So wird ganz klar eine Trennung von Video- und Fotomodus betont und ich habe beim Fotografieren gerade nicht die ganzen Video-Einstellungen, die mir dabei im Weg sind.
        Deine Kritik am Schwenkdisplay verstehe ich da schon eher. Ich werde mir das mal genau anschauen, aber ich hätte es auch lieber axial angeordnet.
        Aber nochmal, deine Meinung habe ich nicht absichtlich verzerrt.

      • @ Daniel
        Und im übrigen schätze ich deine Meinung schon.
        Nur bei dieser Kamera finde ich die Änderungen doch eher marginal gegenüber einer X-T3, vielleicht bin ich da einfach zu unsensibel.
        Das, was hier alles als Kritik an der X-T4 so geschrieben wird, kam mir fast alles in den Sinn, als ich die X-H1 gesehen hatte. Das ist ja nun wirklich ein anderes Konzept.

      • Daniel,
        doch, klar, hat auch funktioniert.
        Bin ja auch zufrieden, die X-T3 ist ein tolles Konzept.
        Wenn du das so meinst, daß durch den Umschalter die Videofunktion an Bedeutung und Präsenz gewonnen hat, verstehe ich dich. Ist ja auch so.
        Ich glaube, mir ist das einfach nicht so wichtig, weil ich die Belichtungsmeßmethode einfach nicht oft umschalte.
        Ich denke aber, daß Fuji durch den Wahlschalter in Zukunft sowohl die Video-Seite als auch die Foto-Seite unabhängig voneinander weiterentwickeln wird. Jedenfalls hoffe ich das.

      • ingo, das ist der erste für mich logisch nachvollziehbare grund. aber leider für mich noch immer nicht, daß dafür das bedienkonzept der kamera umgeworfen wurde. dafür gäbe es so viele möglichkeiten.

      • Hi Daniel,
        na, dann hoffe ich mal, daß die X-T5 das berücksichtigt.
        Wäre ja nicht das erste Mal, daß Fuji ein neues Konzept einführt und es dann wieder anpasst.
        Immerhin wird es ja einen Grund haben, daß die X-T3 auch noch im Programm bleibt.

      • ingo, darüber dachte ich auch schon nach. eine x-t4-reihe für videografen und eine x-t3-reihe für photographen. allerdings dachte ich auch immer, daß die x-h-reihe für videografie gedacht sei. machte bezüglich der immerwährenden nörgelei bezüglich des griffes,… ja auch wirklich sinn.

        ich weiß gerade nicht bei welcher kamera fuji einen fehler revidiert hat. ich sehe auch die fehler erst bei den letzten modellen. wegfall des steuerkreuzes bei allen modellen (außer x-t), begradigen der gehäusekanten (polieren des kameragurtes am gehäuse wie x100v), display der x-pro3 und die flipdisplays, wo es bei letzteren viel schönere lösungen gibt (s1h, x-t100),…

      • Daniel,
        naja, sind so Kleinigkeiten. Z.b. die zu leicht zu öffnende Kartenfachabdeckung der X-T1. Oder die verbesserte Verriegelung der Einstellräder.
        Ich würde mal vermuten, daß die X-Pro Reihe auch wieder eine bessere Displaymechanik bekommt.
        Was die X-H1 betrifft, da erinnere ich mich noch an Fujis Werbung dafür.
        Zentral war z.B. auch ein verstärktes Objektivbajonett für große Objektive und ein größerer Handgriff ebenfalls für große Tele-Linsen.
        Und vergiss nicht den hochsensiblen Sport-Auslöser.
        Ich habe schon gelesen daß die X-H2 vielleicht eine sehr hohe Pixelzahl bekommt.
        Irgendwie ist Fuji glaube ich selber am suchen, zu welcher Zielgruppe die X-H2 passt.

      • hallo ingo, ich las auch schon von den 42mp. mal abwarten was dieser sensor bringen wird. diese auflösung ist in einem bereich, wo ich nicht weiß was ich damit anfangen soll. riesige datenmengen, schlechtere ergebnisse bei höherem iso,…? ich würde mir eine verbesserung bei der farbtreue und eine höhere dynamik wünschen. ich weiß auch nicht, ob bei einer sportkamera eine derartige auflösung von nutzen ist. aber ich photographiere keinen sport. von daher…

      • Hi Daniel,
        die erste Digitalkamera war für mich die Canon D2000. Auflösung waren 2,1 MP. Und rate mal, damit konnte man schon ganz passable Din A4 Drucke machen.
        Ich bin mit den 26 (hat sie glaube ich) MP der X-T3 völlig happy.

    • Das Problem bei kleinen „Video“ Kameras und damit auch der Systemkameras ist die Form. Wenn man eine professionelle Videokamera betrachtet, sie wird geschultert, damit sie ruhig liegt und der Kameramann ohne Stativ die schnelle Reportage in guter Qualität abliefern kann. Leider sind solche Gerätschaften nicht gerade billig, aber so kommt man zu den besten Ergebnissen. Der Privatfilmer muss das nur wissen und akzeptieren, dass er nur mit Zusatzteilen wie Stativ, Mikrofon, aufwendigere Beleuchtung mit der Systemcam zu guten Ergebnissen kommt.

  • Top Allround-Kamera für alle Zwecke. Und trotzdem mit allen Vorteilen einer Fuji wie das Farb-Management, schnell zu erreichende Bedienelemente wie das ISO- und das Belichtungskorrekturrad.
    Dazu vermutlich ein verbessertes Handling, eine größere Batterie und IBIS für die Festbrennweiten.
    Wirklich gelungen für mich.
    Obwohl ich eigentlich gedacht hätte, eine neue Kamera würde mich erst wieder mit einem organischen Sensor interessieren.
    Aber um fair zu bleiben, andere mögen das anders sehen, insbesondere die, die eh schon die X-T3 zu groß fanden. Da hat eben jeder andere Einsatzbereiche für die Kamera.

  • ich sags mal so: Die erste Fujifilm Kamera, die ich mit Kusshand kaufe.
    Sie schlägt jetzt erstmals die Brücke zwischen Privat und Beruf.
    Letzteres war bislang Domäne der Sony Kameras Vollformatkameras.

    Brutal ist nur, dass anscheinend die X-T4 die A6400 in den Hintern tritt.
    Ähhh… will einer eine A6400 kaufen? Mit 8….10 APS-C Linsen quer durchs Segment?
    Ein Ronin S ist urplötzlich jetzt auch im Angebot. Wusste ich gestern noch nicht 😉

  • Aha,

    anscheinend möchten etliche einfach nur bewegte Bilder machen.

    Bei mir ist es so das ich wenn ich Videos mache auch mit den passenden Mikrophonen und gutem Ton arbeiten möchte. Wenn die Kamera nicht auf einem Stativ sitzt bewegt sie sich auf einem Handheld-Gimbal ruckelfrei. Die Zeit für eine ordentliche Bearbeitung muss auch sein sonst kann ich mir den Aufwand sparen. Für einfache Vergnügungen ist meine Frau mit ihrem Smartphone zuständig.

    Aber warum kann ich als Kunde nicht wählen? Muss ich zwangsweise für Funktionen bezahlen die ich nicht brauche? Gegen eine abgespeckte preiswertere Variante ohne Video hätte ich nichts einzuwenden.

    Natürlich kann ich sehr gut verstehen das manche ALLES in EINEM Gerät haben möchten. Am besten Vollformat und kosten darf das auch nichts. So etwas gibt es in Form einer Panasonic G9 oder einer FZ2000.

    Aber bitte nicht in einer Fuji X-T4, die soll perfekt fotografiere, das macht sie bestimmt auch, mehr will ich nicht.

    • Das wäre schön Alfred. Aber ich habe so das Gefühl, dass dein Wunsch nicht in Erfüllung geht. Und wenn würden die Hersteller das als Nischenprodukt sehen und wahrscheinlich noch einen Aufpreis nehmen.

    • ich verstehe die Aufregung nicht. Für Ton habe ich externe Geräte, die auch Musiker verwenden. Das wird so oder so immer später vertont. Jedoch brauche ich bei der A6400 zwingend einen Gimbal. Egal was ich mache. Bei der X-T4 habe ich erstmals die Wahl.

      Ansonsten ist es eine hervorragende Fotokamera. Genau hier liegen nach wie vor die größten Stärken. Die Videofunktionalität ergibt sich zwangsläufig durch dem AF / Motiverkennung. Die Kamera lässt so oder so ununterbrochen ein Video laufen, um Belichtung, Motive, Situationen, … zu erkennen. Das machte ja schon eine Nikon J1. Auch ein Smartphone gleicht ja ununterbrochen das Bild ab. Erkennt die Fuji ein Gesicht, Auge, Schnee, Text, Tiere, Wasser, …, … kann sie in Bruchteilen von Sekunden eine sehr gute Basis für die Belichtung empfehlen. Natürlich kann man dann immer noch variieren über den Fokuspunkt oder über das Belichtungsrad. Was aber kein Mensch braucht ist das Wahlrad für die Belichtungsmethode. Das braucht man seit einer Nikon 999 aus dem Jahre 1998 nicht mehr. Die hatte eine 256 Feld Matrixmessung. Den Rest macht man über die Belichtungskorrektur. Das ist seit 22 Jahren so. Also ist jetzt dort das Wahlrad „Still / Video“. Die X-T4 passt sogar passend die Menüs an. Wer kein Video möchte, der lässt das brav auf Foto.

      Aber ihr zahlt doch so oder so keinen Cent mehr für die Videofunktion. Die ist zwangsläufig durch die Motiverkennung schon mit drin.
      Ich rege mich ja auch nicht über den Verschluss mit 15 Bildern pro Sekunde auf. Diesen bräuchte ich im Leben nicht. Ja, und der kostet wirklich mal Geld. Aber he… das Teil hält 300.000 Fotos. Also alles easy.

      Und der IBIS… ja… für Video toll… aber darum geht es mir nicht. Für Fotos brauche ich den hauptsächlich. Endlich kann man mal 1/60…1/30…1/15…1/8…1/4 Sek. freihändig machen. Das kenne ich nur von der Ricoh GR3. Eine Sony A7iii bekommt nicht mehr als 1/30 sek. hin. Danach ist alles verwackelt. Bei der Fuji kann man kreativ werden und dynamische Momente mit Blende f/16…f/22 und 0,5 Sekunden Belichten. Dann habe ich alles scharf und Menschen, Autos und Tiere verwischt. Das geht eigentlich nur mit Stativ. Die X-T4 kann das jetzt auch einfach so.

      Oder Makro. Wer kennt es nicht: Eigentlich ist manueller Fokus und ein Stativ schon das Beste. Aber draußen habe ich nicht immer eines dabei und zudem ist es draußen Windig. Also was mache ich an der Sony A6400? AF-C an und Motivtracking. Perfekt. Da kann ich mich ruhig bewegen. Da kann das Motiv sich ruhig bewegen. Und was macht die X-T4? XF60mm f/2.4 wird mit 6,5 Blendenstufen IBIS unterstützt und einem aktiven Tracking. Ich freue mich schon riesig auf völlig neue kreative Fotomomente

      • dominik, ich weiß nicht was du da von dir lässt. niemand stört sich am stabi.
        mich verwundert viel mehr, daß du aufnahmen mit blende 22 machst. aber dahin geht es. 0815fotoknipser die es nicht juckt wie das bild entsteht. die belichtungsmessung wird auf automatik gestellt und der ganze andere rest auch. weiter so. das werden die besten bilder.
        solche knipser mag ich. 2000,-€ kamera und automatik an. aber bei der gestaltung mitreden wollen.

      • @daniel – 😂 – danke… der Lacher war es jetzt wert.
        Wenn ich einen vernünftigen Graufilter drauf habe, dann spare ich mir die f22. Meistens habe ich die Vario-Filter drauf von Haida und B&W. Kosten zwar auch dreistellig, aber die gehen nur bis 4k Auflösung.

        Aber keine Sorge, wir haben unsere Kameras stets im M Modus laufen. In der Videographie geht es gar nicht anders und bei der Eventfotografie entscheiden wir selbst über die Zeit. Nicht die Kamera. Aber ja, wir nutzen Tracking und Eye-Autofokus. Sehr sehr sinnvoll in der Eventfotografie. Aber dank Sony nutze ich auch AF-C und Tracking, wenn ich Tischdeko und die Ringe in der Kirche fotografiere.

        Aber da du ja der Guru bist, dann erzähle mir mal wie du mit Iso 100 und Sonnenschein eine Zeit von 0,25 bis 0,5 Sekunden realisieren möchtest ohne Blende f/16 oder f/22. Vielleicht hast du ja bessere Ideen 😉

      • Dominik,
        genau meine Meinung, abgesehen von der Blende 22.
        Die X-T4 ist doch keine schlechtere Fotokamera als die X-T3. Sie kann eben nur noch mehr.

      • @ Dominik
        Meiner Meinung abgesehen natürlich vom Kommentar über Daniel
        Er schreibt eigentlich immer ganz lesenswerte Kommentare, ist nur gerade etwas angefressen über den Formfaktor der X-T4.
        Zum Hiken kann ich das ja auch verstehen.

      • dominik, auf dem niveau schreibe ich nicht mit dir. sowas wie guru kannst du dir bei mir getrost sparen. aber wenn du fragen hast, gebe ich dir gerne ein paar tips.
        ein graufilter ist schonmal sinnvoll für längere belichtungszeiten. mit blende 16 bist du gewaltig in der beugungsunschärfe. nur mal als tip, wenn du jetzt auf aps-c wechseln willst. sicher kannst du nachher digital nachschärfen. aber das spare ich mir für gewöhnlich, wenn ich gleich die richtigen einstellungen verwende. 😉

      • Dominik,

        jetzt zweifle ich aber schon etwas an deiner Fachkompetenz. Mir persönlich reicht jeweils der Big Stopper von Lee (10 Blendenwerte) bei jeder Lichtsituation aus, um auf die von dir genannten 0.5 Sekunden zu kommen. Bei Sonnenschein, den du erwähnst, kommt sowieso noch der Polfilter drauf (ist bei mir aber Standard), der auch noch 2 Blenden Licht schluckt. Vario-ND-Filter kommen in der Regel nicht auf 10 Blendenwerte, sondern meines Wissens höchstens auf 8, vielleicht 9.

        Blende 22 habe ich noch nie gebraucht. Bei VF gehe ich nicht über 16, bei APS-C nicht über 11.

      • da habe ich jetzt aber was ausgelöst mit Blende f/22 oder f/16.

        Ich liebe es privat kreativ zu sein. Probiert mal ein Fujian 35mm f1.7 CCTV auf einer APS-C Sony oder Fuji. Füllt nicht ganz APS-C aus, aber ergibt ganz weiche und creamy Bilder. Oder ein 7artisans 35mm F1.2 mal schräg in die Sonne rein halten und wunderschöne Flares bekommen. Oder mit einer RX100 mit einem 1 Zoll Sensor mit Blende f/11 eine Gegenlichtaufnahme machen und krasse Sonnensterne bekommen. Nein, da ist bei allen Beispielen nicht viel mit Schärfe zu erewarten. Aber der Effekt rechtfertigt in dem Moment einfach alles. Habt ihr noch nie in einer alten Industriehalle durch eine zerbrochene Scheibe fotografiert? (Schade, dass ich nicht einzelne Bilder hier als Beispiel hinterlegen kann, so wie es bei FB und Co. möglich ist)
        Oft lese und höre ich immer wieder „Schärfe!!!“. Aber das ist doch nur ein Prameter von Vielen. Die f/16 oder f/22 dienen doch der Bewegungsunschärfe. Das ist doch nur ein Bild, wo ich genau diesen Effekt erhasche. Alle Bilder danach werden wieder anders gemacht. Was ich sagen wollte: Nutzt den IBIS um krasse Effekte zu generieren. Einfach an einer belebten Kreuzung eine Belichtung von 1/2 Sek. einstellen.
        Meine Frau nutzt gerne das Mitakon Speedmaster 35mm f/0.95. Ganz bewusst bei Offenblende. Nicht weil man da viel Schärfe bekommt, sondern weil das Bild danach aussieht als hätte man es mit einer 40 Jahre alten Nikon FE2 und Analogfilm gemacht.
        Schade, dass man in der Auftragsfotografie dafür nie Zeit hat.

      • Dominik,

        – du findest es also kreativ, mit einem 35 f1.7 zu fotografieren? Okay …
        – Lensflares kriegt man mit jedem Objektiv hin, mit einem schlechten schlechtere und mit einem besseren bessere.
        – Sonnensterne bekommt man mit jeder Kamera hin, das ist nicht von einer bestimmten Marke, einem bestimmten Modell oder Objektiv abhängig.
        – Es sagt ja niemand, du sollst nicht auf 22 abblenden, wenn du Beugungsunschärfe als Gestaltungsmittel nutzt. Allerdings gibt es dazu bessere Methoden (ND-Filter). Ein IBIS ersetzt höchstens das Stativ, hat aber nichts mit den 0.5 Sekunden Belichtungszeit zu tun, sondern ausschliesslich mit ISO und Blende. Um die Belichtungszeit zu verlängern, braucht es ND-Filter, was willst du da mit IBIS beeinflussen??

        Kurz gesagt: Nur wer die Aufnahmetechnik beherrscht, kann auch kreativ sein. Sonst ist es eher ein Zufallsprodukt.

      • hallo dominik, hier guru. ich erinnere mich daran: „… Bei der Fuji kann man kreativ werden und dynamische Momente mit Blende f/16…f/22 und 0,5 Sekunden Belichten. Dann habe ich alles scharf und Menschen, Autos und Tiere verwischt. …“ also du hast von schärfe geschrieben. das kommt ja nicht von irgendwo. dazu gibt es diverse fuji-objektive mit hervorragenden ois. bei dem 16-80mm f4.0 werden bis zu 6,5 blendenstufen ausgeglichen. 😉

        nichts desto trotz, niemand hat etwas gegen den neuen stabi. kein mensch hat etwas gegen die leistungen die die x-t4 erzielt. das was stört sind die änderungen die keine verbesserungen sind, sondern vielleicht sogar den workflow den man bei fuji gewohnt ist, beendet.

        mich ganz persönlich stört, daß sie wieder größer und schwerer geworden ist. ich frage mich langsam wo man da die grenze setzt. 1kg? warum dann spiegellos?

      • @Rolf – nein… das ist nicht das Gleiche. Ich sprach auch nicht von irgendeinem 35mm f/1.2 oder 35mm f/1.7. Ich habe mir schon die Mühe gemacht und die korrekten Bezeichnungen heraus gesucht. Schade, dass du das alles irgendwie relativierst. In dem Moment wo ich einen Graufilter oder ein Stativ brauche, ist die eigentliche Situation kaputt. Eigentlich pures Gift für die Kreativität. Denke mal drüber nach.

        @daniel – es war der Kontrast zwischen Schärfe und Unschärfe gemeint. Nicht der Absolutwert einer Schärfe. Der ist sicherlich bei f/22 mies.
        Ja, die Fujifilm-Kameras sind nicht die Kleinsten und Leichtesten. Kann man aus diversen Perspektiven sehen. Im Vergleich zu einer A7iii sind die mega groß und schwer. Im Vergleich zu meiner damaligen D300s sind die mini klein und leicht. An der A7iii fehlt der AF-S / AF-C Umschalter und auch sonst so einige Drehräder und Tasten. Und wenn du da das 70-200mm GM drauf packst, dann geht ohne Batteriegriff nichts mehr. So gesehen ist Größe immer relativ

      • Dominik,

        interessant, die verschiedenen Ansichten über die Fotografie. Bei mir ist die Kreativität mit ND-Filter und Stativ nicht kaputt, sondern sie fängt erst richtig an. Aber ich denke, dass wir einfach unterschiedliche Motive fotografieren. Bei mir sind es eher die Bach- und Wasserfallfotografie, oder auch mal Langzeitbelichtungen von dramatischen Wolken, bei dir wohl eher Streetfotografien mit Personen in der Bewegungsunschärfe, was ich übrigens auch sehr toll finde. Da ist natürlich der IBIS das Mittel der Wahl, in Kombination mit ND-Filtern bei sehr hellen Verhältnissen.

      • @Rolf – jo perfekt getroffen. Stichwort: Street, Bahnhöfe, matschige Feldwege, versteckte Bereiche, verbotene Bereiche, Industrieanlagen, Kinder, Menschen, spontane Situationen… auch oft in Kombination mit Sport und Aktivität. Daher entstehen sehr oft die besten Fotos mit dem Handy. Daher das P30 Pro und 40 MP DNG Rohdaten. Stielsicher dann aber durch die Lightroom CC Handy App. Wenn ich dran denke, dann packe ich mir beim Rennrad- oder Gravelbikefahren die Ricoh GR3 in die kleine Rückentasche. Die Rohdaten gehen gleich durch die Lightroom CC Handy App. Oft sogar noch vor Ort. Zu Hause wartet wieder Arbeit, Haushalt, Frau, Kinder,… . Ich vermisse die Zeiten in der kleinen Studentenbude wo ich mit einem Tee, Musik und alleine bis Mitternacht Fotos bearbeitet habe. Wo ich liebevoll die Belichtungsreihen einer Nikon D80 mit dem Sigma 10-20 mm aus U-Bahn-Anlagen zusammen gebaut habe. Heutzutage macht dies mein Handy in 3 Sekunden. Und dennoch war es damals schöner es selbst gemacht zu haben. Aber mit Familie und Kinder fehlt die Zeit

      • @alle sich Lustigmacher über Dominik

        Canon hat gerade eine Fotoreihe – Möwen auf der Stange – im aktuellen Canon Magazin veröffentlicht (geht mal in den Bahnhofzeitungsladen und schaut euch das an). Von Blende 2.8 bis Achtung Blende 22 mit dem 70 -200mm abgelichtet bei 135mm um die Veränderung der Tiefenschärfe zu demonstrieren. Da ist selbst bei Blende 22 keine Beugungsunschärfe zu erkennen, vielleicht erkennt man etwas wenn man auf DIN A0 vergrössert, aber in Din A4 Format erkennt man keinen Schärfeunterschied (bis auf die Veränderung der Tiefenschärfe). Also spielt Euch nicht immer so auf, wenn mal jemand was macht bzw. sagt, was nicht in euer Weltbild passt oder seid zumindest etwas freundlicher.

    • „Natürlich kann ich sehr gut verstehen das manche ALLES in EINEM Gerät haben möchten. Am besten Vollformat und kosten darf das auch nichts. So etwas gibt es in Form einer Panasonic G9 oder einer FZ2000.“

      Äääh … nein.

      Erstens sind die relativ teuer, zweitens haben die Sensoren von ein Viertel bis ein Achtel von Vollformat.

    • Alfred,

      nach den Specs wird die T4 vermutlich perfekt fotografieren und damit man bei der T4 mit Video nichts zu tun hat einfach die Finger vom neuen Umschalterhebel lassen. Schon hat man eine reine Fotokamera. Wenn man dann noch die zumindest hin und wieder gebrauchten Funktionen auf/ins Fn-Tasten/Q-Menue legt, wird man praktisch auch nie mit Videofunktionen im Menue in Kontakt kommen und trotzdem schnell Umstellungen vornehmen können. Die reinen Fotografen müssen sich meiner Ansicht nach auch nicht darum grämen, ob die Hybridnutzer mit einer DSLM auch filmen können, oder ob sie lieber eine zweite Videospezialkamera mitschleppen möchten. Den allermeisten wird wie mir klar sein, dass man mit einer zig tausend teuren Videospezialkamera und zusätzlicher Ausrüstung zum mitschleppen noch bessere oder sogar viel bessere Ergebnisse erzielen kann. Vermutlich geht es aber vielen wie mir, ich möchte neben möglichst sehr guten und den für mich klar prioritären Fotomöglichkeiten auch als sekundäre Funktion filmen können. Ich habe aber nicht den Anspruch Hollywood-Streifen zu produzieren und bin deshalb mit dem Kompromiss den DSLMs bieten hoch zufrieden.

      Soweit man das momentan überhaupt beurteilen kann, finde ich, dass die T4 eine logische und sehr gute Weiterentwicklung ist, mit der Fuji zu anderen Anbietern und deren Kameras wieder aufschliesst, auch und nicht nur hinsichtlich der angebotenen Funktionen. Hätte Fuji bei seiner Hauptlinie, nämlich der T-Linie, aktuell eine reine Fotokamera herausgebracht, wäre Fuji in den Medien ziemlich sicher in der Luft zerrissen worden und bis auf die sich vermutlich deutlich in der Minderheit befindenden reinen Fotoenthusiasten würden andere eine solche Kamera nie und nimmer kaufen. Ich bin mir da sicher, dass das grössere Verkaufspotential für Kameras existiert, die sowohl gut fotografieren als auch gut filmen können. Unter den aktuellen sehr schwierigen Marktbedingungen kann sich Fuji, als kleiner Anbieter, jedenfalls keinen Verkaufsflop leisten und die T4 hat das Potential kein Flop zu werden.

  • Im Datenblatt von Fujifilm Europa Gmbh steht bei allen! Serienaufnahmen über 8Bilder/sec immer der Vermerk „nur elektronischer Verschluss“. Wie erklärt sich die Aussage 15B/Sec mit mechanischen Verschluss?
    Im Datenblatt ist auch keine Mehrfachbelichtung und Schwenkpanorama erwähnt. Auf den Bildern sieht man auch beim Betriebsrad für die Antriebsmodi nicht mehr die Symbole für diese Betriebsarten. Hat man diese Möglichkeiten einfach gestrichen, oder sind sie nur anders aktivierbar?

  • Sicherlich ein gutes Update der X-T3. Ob man es braucht? Das muss jeder für sich entscheiden. Ich habe bei Fuji die letzten beiden Modellzyklen mitgemacht. Die X-T4 werde ich auslassen. Ein Aufpreis von 1.000€ gegenüber meiner anderthalb Jahre alten X-T3 ist es mir persönlich nicht wert. Für mich taugt der AF der X-T3 immer noch, Ersatzakkus habe ich genug im Schrank liegen und IBIS brauche ich nicht, dafür nehme ich die Z7 bei schlechtem Licht. Aber interessant ist Kamera trotzdem…

    • Fujifilm macht es mir leicht, denn sie entwickeln nach meinem Geschmack leider keinen Fotoapparat mehr, sondern mehr eine Action- und Videokamera, leicht, robust, zuverlässig, aber ohne das Charisma einer X-T2. Das ist nicht mein Ding! Das Display sieht wackelig aus, es aber umdrehen zu können um es nicht zu benutzen, wenn man Live view nicht braucht, ist praktisch und sieht schön aus.
      Die Frage, die sich mir stellt: kommt jetzt doch noch die X-H2, wenn IBIS und Video schon hier zur genüge an Bord ist?
      Weniger ist manchmal mehr. Aber diese Tugenden zählen leider in unserer schnelllebigen Zeit nicht mehr – sehr schade! Fujifilm hat ja für Puristen noch die X-100T.

      • Fujifilm macht es mir leicht, denn sie entwickeln nach meinem Geschmack leider keinen Fotoapparat mehr, sondern mehr eine Action- und Videokamera, leicht, robust, zuverlässig, aber ohne das Charisma einer X-T2. Das ist nicht mein Ding! Das Display sieht wackelig aus, es aber umdrehen zu können um es nicht zu benutzen, wenn man Live view nicht braucht, ist praktisch und sieht schön aus.
        Die Frage, die sich mir stellt: kommt jetzt doch noch die X-H2, wenn IBIS und Video schon hier zur genüge an Bord ist?
        Weniger ist manchmal mehr. Aber diese Tugenden zählen leider in unserer schnelllebigen Zeit nicht mehr – sehr schade! Fujifilm hat ja für Puristen noch die X-100T.
        Ich ergänze noch, dass mir der bessere Handgriff und die längere Akkulaufzeit gefallen, weniger die Lage der Q-Taste für das Schnellmenü und der Sucher. Der hätte in der nunmehr vierten Generation ruhig überarbeitet werden dürfen und vorbildlich wie bei der Nikon Z 6/7 etwas aus dem Gehäuse herausragen können.

    • @Robin – ich hoffe man rüstet das irgendwann mal nach. Mittlerweile kann das ein jedes Smartphone. Aber die X-T4 hat Hardware-Seitig alles an Board. Das was du da beschreibst ist eine Geschichte der Software. Man müsste da einfach nur ein Firmware-Update nachschieben. Fokus-Stacking wäre auch für mich was. Gerne auch einen Panorama-Modus mit dem elektronischen Verschluss

    • @Robin – Genau einige dieser Features hätte ich erwartet. Live Bulb für Langzeitbelichtung wäre mein größter Wunsch gewesen. Also muss ich mir jetzt doch mal die Olympus EM1 mark III anschauen.

  • Hab mal völlig unvoreingenommen Straßenpreise aktueller Vollformat Sytemkameras der Mitbewerber rausgesucht:
    Canon EOS Rp 1.299 €
    Nikon Z6 1.498 €
    Sony A7M3 1.891 €
    Canon EOS R 1.998 €
    Panasonic S1 2.299 €
    🤔

      • Stimmt leider überwiegend auch! Das XF 2/35 ist verglichen mit dem Z 1.8/50 (Crop berücksichtigt) schon ein Schnäppchen und so kompakt! Wobei die optische Leistung des Nikkors schon perfekt ist und der Preis angemessen.

      • Die guten Fuji-Objektive sind auch nicht gerade für günstige Preise bekannt. Und APS-C ist auch nicht Vollformat, da darf es durchaus einen kleinen Preisunterschied geben.

      • Klar ist das 35mm f/2 sehr kompakt, es ist ja auch kleinbildäquivalent ein 52mm f/3, sowas ist in Vollformat auch kompakt.

        Ein 35mm f/1.4 ist nicht ganz so kompakt und nicht ganz so preiswert, kommt dem 50mm f/1.8 aber nahe.

        Eigentlich wäre ein 50mm f/1.8 an Vollformat ja ein 33mm f/1.2 an Fuji.

      • Diese Blendenumrechnerei von APS-C zu VF finde ich unsinnig, denn sie stimmen nur hinsichtlich der minimal erzielbaren Schärfentiefe bei geringeren Motivabständen. Wie oft braucht man 10mm Schärfentiefe oder noch weniger? Was die „Lichtleistung“ betrifft ist ein f 1,4er Objektiv immer ein 1,4er Objektiv, egal an welchem Sensor. Allerdings besteht zumindest die Möglichkeit, dass bei gleicher maximaler Blendenöffnung Objektive für kleinere Sensoren kompakter ausfallen. Sehr häufig ist das dann in der Realität auch der Fall.

      • „Was die „Lichtleistung“ betrifft ist ein f 1,4er Objektiv immer ein 1,4er Objektiv, egal an welchem Sensor.“

        „1.4“ ist ja keine „Lichtleistung“, sondern lediglich die Relation aus Blendendurchmesser und Brennweite.

        Objektive mit denselben technischen Daten haben manchmal vollkommen unterschiedliche Transmission.

        Die Vollformatobjektive haben meist, nicht immer, besseres Glas, mehr Lichtdurchlass. Viele APS-C-Objektive sind aus relativ billigem Glas oder sogar Kunststoff, was nicht immer, aber oft nachteilig ist.

      • Man kann das was die Blende für die Aufnahme bedeutet, nennen wie man will, manche nennen es auch Lichtstärke, sie ist jedenfalls ein Mass für die auf den jeweiligen Sensor treffende Lichtmenge. Erhält man bei einer bestimmten Blende und Verschlusszeit für einen bestimmten ISO-Wert bei APS-C eine korrekte Belichtung, sollte dies auch bei VF mit diesen Werten der Fall sein.

        Mag sein, dass manche Hersteller für APS-C Objektive weniger wertige Werkstoffe verwenden, das kann ich nicht beurteilen bzw das ist mir so nicht bekannt. Bei Fuji ist das jedenfalls nicht der Fall, jedenfalls nicht bei Objektiven aus der XF-Serie, die haben – zumindest bei den mir bekannten Objektiven – einen Metalltubus und Glaslinsen.

    • nimbus, die können alle nicht das gleiche wie die x-t4. einfach nur preise aufzeigen kann jeder. vielleicht möchtest du noch die kameras aufzählen die jenseits der 4000,-€ kosten?
      welche der kameras hat einen stabi von 6,5 blendenstufen?
      welche der kameras hat full hd mit 240fps?

      • Hallo Rolf Carl, natürlich muss man, wenn man Preise der VF-Kameras als Vergleich heranzieht, auch deren Objektive berücksichtigen, auch wenn die naturgemäß teuer sind! Es bleibt dennoch bisher nur ein Wunsch, dass VF-Objektive endlich mal kompakter und preiswerter werden! Da gibt’s noch einiges zu tun bei Nikon und Co.!
        Fujifilm hat es geschafft, einige Festbrennweiten sehr günstig anzubieten ohne an der Qualität zu sparen! Das ist sehr beachtlich und klug. Will man mehr, muss man mehr investieren. Aber man hat mit dem 23mm und 35mm eine gute preiswerte Basis. So lockt man anspruchsvolle Kunden.

      • Turi,

        klar soll man die Objektive auch berücksichtigen. Hast du z.B. gewusst, dass das einzige Fuji-Makro schwerer und teurer ist als ein 15 mm längeres VF-Makro? Spannend, oder?

        Und überhaupt, wieso sollen VF-Objektive kompakt und preiswert sein? Da könnte doch Fuji mal mit gutem Beispiel vorangehen und mal Gewicht und Preis der MF-Objektiv senken, oder?

        Wenn man kompakt, leicht und gut will, nimmt man Fuji, Pana oder Oly, wenn man besser will nimmt man VF (Canon, Nikon usw.), wenn man noch besser will nimmt man MF, wenn man das Maximum will, nimmt man GF.

        Wenn ich persönlich leicht möchte, nehme ich APS-C mit, wenn ich aber Topqualität will, nehme ich VF, dafür trage ich sehr gerne ein paar Gramm mehr herum.

      • Basic Instinct,

        das 60er Makro ist für mich kein echtes Makro, da nur Massstab 1:2.

        Das Sigma 105er VF Makro hat auch OS, ist trotzdem leichter als das 85er von Fuji und kostet nur die Hälfte.

        Rechne!

      • Ist doch prima Rolf, wenn ich ein solches günstigeres und leichteres und trotzdem optisch gutes Makro benötige würde ich das Sigma mit Canon-Anschluss kaufen und mit meinem gut funktionierenden Fringer-Adapter an eine der Fujis adaptieren. Ist ja VF und lässt sich damit mittels Adapter an Fuji APS-C verwenden.

      • Hallo Rolf,

        es ist ein 80mm Makro übrigens. Aber ja, du hast recht. Es ist groß und schwer. Ebenso das 90er f2. Das sind Riesenbrocken.
        Aber ich hatte, und ich kenne fast alle Objektive von Fujifilm aus der Praxis, noch nie so scharfe Linsen wie diese beiden. Wer hier auf den Faktor Größe und Gewicht aus ist, der hat verloren. Wer richtig gute Linsen sucht, der bekommt sie hier. Es zeigt wahrscheinlich, dass Physik nicht zu überwinden ist und man für gewisse optische Leistungen auch kompromisse machen muss, wenn man denn so will.
        Aber da die Bodies auch immer größer werden passt es wieder 😀

        Ja, aber ich kann verstehen wenn dies einer bemängelt, es nimmt den Sinn von Halbformat und Spiegellos ein wenig. Aber Fujifilm hat ja die Alternativen im Angebot, daher finde ich sie dahingehend gut aufgestellt.

      • Hi Maratony,
        mir fehlt noch die Erfahrung mit dem 1,2/56er und dem 16-80 (ebenso das 14er, das 60er, das 80er, das 2,8/16er und das 200er).
        Insofern kenne ich praxisnah auch nicht alle Linsen von Fuji.
        Sag mal, hast du denn das 1,2/56er länger benutzt? Im Internet stehen ja mal wieder gemischte Erfahrungsberichte.
        Kannst du mir etwas darüber sagen? Das 2,0/50er war leider nicht so das, was ich suchen würde.

      • Hallo Ingo,
        also ich muss zuerst sagen, normalerweise kaufe ich meine Fotosachen bei Calumet oder bei mir um die Ecke bei Foto-Wolf. Entwickeln und vergrößern mache ich ebenso beim Fachhändler.
        Aber…eines Tages war ich zufällig bei Saturn im Geschäft und entdeckte das 56er. Es kostete 899€. Nix besonderes eigentlich. Aber irgendein Praktikant hat die APD ins Regal gestellt. Das kostete damals eigentlich zwischen 1250 und 1300€. Ich hatte Glück. Das wollte ich auch mal so erzählen, kommt zu selten vor 😀

        Ich kenne nur die APD Version, mit der anderen habe ich nicht gearbeitet, sie sollen aber identisch sein. Wenn du im Studio bist oder unbewegte Portraits machst, dann ist die Linse richtig geil. In Kombination mit einer XT oder XH ist auch eine richtig gute Balance vorhanden. Leider ist dieses Objektiv nicht wirklich schnell. Bei sich bewegenden Motiven muss man meist abblenden.
        Zusammenfassend: optisch top! mechanisch top! Workflow mäßig.
        Das 200er und das 16-80 hatte ich auch noch nicht getestet.
        Grüße

      • Hi Maratony,
        dank dir. Die APD-Version ist mir dann doch zu teuer.
        Für mich ist es allerdings notwendig, daß es schnell und sicher funktioniert auch bei sehr hektischen Situationen.
        Schön, daß du die APD-Version hast, die soll optisch ja interessanter sein.
        Bisher ist für mich das 90er oder das 16-55 am langen Ende mein Portrait-Setup, wobei ich und witzigerweise auch fast immer die fotografierten Personen auch das Zoom (bei 55mm) sehr gelungen für Portraits finden, die Unschärfe-Zeichnung des Hintergrundes kommt da schon sehr gut an.
        Manchmal wollen sie sich dann auch gegenseitig damit mal fotografieren und haben ihren Spaß damit.
        Deshalb hatte ich gedacht, ich mache das noch besser mit der Blende 1,2.
        Das 90er ist natürlich auch sehr fein, man braucht allerdings doch schon etwas Platz dafür. Und dabei ist durch die größere Distanz einfach auch nicht die Verbindung zum Motiv so direkt da.

      • Maratony,
        und, achso, ich bin nur selten im Studio. Da blende ich eigentlich auch immer eher auf 5,6 oder 8 ab, ist bei dem Hintergrund nicht so entscheidend.

    • Nimbus, und wie sahen bei Markteinführung bzw sehen aktuell für diese Kameras die UVPs der Hersteller aus? Eben, deutlich höher. Genau so wird es auch mit der T4 verlaufen, deren Marktpreis wird sich sehr schnell nach Markteinführung an den Marktpreisen der Wettbewerbsprodukte orientieren. Nur diejenigen, die sofort nach Markteinführung so schnell als möglich die neue T4 haben möchten, werden den UVP zahlen müssen.

  • Warum soll ein VF-Objektiv kompakt und preiswert sein?

    Weil ein Vorteil einer spiegellosen Kamera deren geringere Größe gegenüber einer DSLR ist! Darum sollte es das Ziel sein, die Objektive auch zu verkleinern. Ich glaube, dass Nikon das plant, weil es viele Fotografen kritisieren. Es ist klar, dass das zu Lasten der Lichtstärke geht. Aber ich bin sicher, die VF-Hersteller haben verstanden und werden liefern.
    Sonst verlieren sie gewonnene Marktanteile vielleicht wieder an APS-C.

    • Klingt wirklich logisch, aber eine Frage hätte ich noch:

      Wieso sind eigentlich die Fuji MF-Objektive solche Trümmer bei solch abartigen Preisen???

      Wenn ich dich richtig verstanden habe, sollten doch DSLM-Objektive leichter und günstiger sein. Ich hoffe, die MF-Hersteller haben das verstanden und werden liefern …

      • Servus Rolf Carl,

        das Thema Physik hatten wir schon mal. Wie schön klein Vollformat Objektive sein können wenn sie keinen Autofokus haben sieht man an den Leica M Konstruktionen.

        Mittelformat? Kann gar nicht klein und leicht! Wegen den Stückzahlen nie preiswert. Da hat sich seit analogen Zeiten nichts geändert.

        Deswegen benutze ich zwei Systeme, eines weil gute Leistung relativ klein und tragbar ist, das andere verwende ich wegen der absoluten Bildqualität. Gewicht, Größe sind mir in dem Moment egal. Preise werden von jedem anders beurteilt.

        Zwei Liter Wein gibt es im Supermarkt für 2 Euro, bei meinem Weinhändler kostet sieben Zehntel schon mal um 30 Euro. Das Ergebnis, zu viel von den beiden führt zum Kontrollverlust. Beim Wein vom Spezialisten hatte ich einen schönen Abend. Wichtiger, ich habe am nächsten Morgen kein Kopfweh!

        Wenn ich die Bilddateien vom Mittelformat ansehe juckt mich ehrlich gesagt der Preis für die Gerätschaften recht wenig, denn die Investition hat sich in jedem Fall gelohnt.

      • Hallo Alfred,

        stimmt, das mit der Physik hatten wir schon, aber der Turi hat das leider verpasst. Und ja, VF-Objektive ohne AF können leicht sein. Aber … ich kaufe keine Kamera mit einem guten AF und schraube dann ein Objektiv ohne AF dran, das habe ich auch bei analog nie gemacht und werde es auch weiterhin nicht tun. Ausnahme: Weitwinkel von Zeiss (15er f2.8 z.B.).

        Vollformat? Kann gar nicht klein und leicht sein. Mittelformat? Kann gar nicht klein und leicht sein.

        Genau deshalb nutze auch ich 2 Systeme, APS-C und VF. APS-C = klein und leicht. VF = gross und absolute Bildqualität. Beides hat seinen Platz.

        Beim Wein ist es wie du sagst ähnlich; aber … einen Wein für 2 Euro trinke ich nicht, dann lieber ein gutes Mineralwasser, z.B. ein Bad Dürrheimer. Unter 90 von 100 Punkten von internationalen Degustatoren läuft bei mir gar nichts. Es gibt jede Menge sehr guter Weine in dieser Kategorie, z.B. von Südfrankreich oder auch von den weniger bekannten Regionen in Spanien, und dies zu Preisen um die 10 Euro. Aber wie du sagst, die grossen Weine beginnen so um die 25 bis 30 Euro, und das muss auch ab und zu sein.

        Wenn ich meine Bilddateien meiner VF-Kamera anschaue, juckt mich der Preis auch nicht, ich bekomme ja etwas fürs Geld. Leute wie Turi verpassen halt jede Menge, wenn sie immer nur leicht und günstig wollen. Ist wie beim Wein; wenn man die Liste der „10 Weine, die man einmal im Leben kosten sollte“ nicht durchprobiert, hat man einiges verpasst. Hat doch Goethe schon gesagt: „Das Leben ist zu kurz, um schlechte Weine zu trinken.“

      • Eines der Zitate wenn ich mich recht erinnere: Ein Mädchen und ein Gläschen Wein, die lindern alle Not, und wer nicht küsst und wer nicht trinkt, der ist schon lange tot!“

        Der gute Johann Wolfgang war ja schon als Kind mit Vater in dessen Weinberg, das prägt!

        Genau so ist das mit besonderen Fotogeräten und mit spezialisierten Objektiven. Man sollte sie wenigstens probiert haben, vielleicht versteht derjenige dann warum es Fotografen gibt die unbedingt damit arbeiten möchten.

      • „ Genau so ist das mit besonderen Fotogeräten und mit spezialisierten Objektiven“

        Alfred genauso sieht es aus, man kann viel über professionelle „Videographie“ reden aber vermutlich wird keiner hier mit spezialisierten Cine Objektiven filmen.
        Mann kauft sich hochwertige „Foto Optiken“ stellt die Kamera auf Movie und das war’s, ich habe hier noch nicht gehört „oh Klasse meine Fuji MK Objektive profitieren nun vom IBIS der XT4/ XH1“
        Also würde mich die Videographie interessieren würde ich auch in Cine Objektive investieren aber da Cine Objektive meist rein manuell arbeiten und somit man sich auf sein eigenes Geschick verlassen muss und nicht auf den AF der Kamera wählt man halt den einfachen/ bequemen Weg .
        Voigtländer hat wohl ein neues Nokton Objektiv für mFT vorgestellt wo ich zumindest die Blende mit „Click“ für die Fotografie und „Clicklos“ für die Videographie einstellen kann 📷🎬

      • Mirko,
        das ist aber auch etwas unfair.
        Wenn du mit den Cine-Objektiven arbeiten willst, beginnt dein Setup vermutlich mit einem großen Cage. Dann ein externer Monitor, ein Focus-Puller oder sogar einen extra Arbeitsplatz dafür, ein Stativ gegen das die Kamera wie ein Schnäppchen wirkt und nicht zuletzt auch die Objektive selber.
        Von daher gesehen wirst du schon recht haben, daß hier niemand Cine-Objektive nutzt.
        Wenn ich bei Innenveranstaltungen mal ein Video drehe, ganz ehrlich, dann ist eine X-T3 oder sogar auch eine X-E3 mit den richtigen Linsen und einem Gimbal schon völlig was anderes als ein Handy.

      • Ingo,
        wieso unfair ? Gerade HIER auf der Seite wird doch nur so mit 4K,8K usw um sich geworfen, wer Jpeg benutz wird hier schnell zum ahnungslosen Knipser degradiert….von daher gehe ich davon aus das hier viele Profis unterwegs sein müssen 😉 (dich meine ich damit nicht)
        Jetzt frage ich mal diejenigen die bisher mit ihrer XT3/ XH1 gefilmt haben, war es Euch zu kompliziert bzw. zu Umständlich das linke Einstellrad nach links zu drehen (bis Anschlag) um die Kamera auf Video zu stellen ? Das Fuji jetzt die Menüs getrennt hat ( Foto/ Video) finde ich ja Klasse aber das man dafür die Einstellungen für die Belichtungsmethode opfern musste verstehe ich nicht ganz und der Profi der sein ganzes Videozubehör an die Kamera anbringt wird vermutlich auch nicht im 2 Minuten Takt zwischen Still/ Movie hin & her switchen

      • @ Mirko
        Cine Objektive kenne ich auch nur theoretisch. Wenn mal gefilmt wird,
        dann für Online, keine Kinofilme. 8K ist natürlich fürs Kino interessant, nur dachte ich, daß sie dafür Arri oder wenigstens Red mit einem PL Mount verwenden?
        Ich finde, Fuji hätte etwas Geld in die Hand nehmen sollen und in das Gehäuse einen extra Schieber zum Umschalten einbauen können.
        Dann hätte doch keine ein Problem damit gehabt.
        Allgemein finde ich das prominente Umschalten zwischen Video und Foto als Statement eher gut, zeigt daß doch eigentlich, daß das eine dem anderen nicht im Weg stehen soll an der X-T4.
        Nur nicht auf Kosten der Fotofunktion, da habt ihr ja recht.

    • Ich habe eher das Gefühl, dass Du hier nur Werbung für deinen Kanal machen möchtest. Hat schon ein PH mit seinen GH5 auf die selbe Art versucht:)
      Natürlich wird sich Fuji auch bei der Konkurrenz umsehen, sehe aber nicht, wo sie diese (insbesondere Leica) kopiert hätte. Man hat einfach nur das technisch machbare eingebaut und ist auch nach wie vor als Fuji zu erkennen. Wenn sie irgendwo abgeschaut haben, dann wohl eher bei Panasonics MFT.
      Im gesamten Angebot würde ich nur die X-Pro Serie bei Leica sehen.

  • Da ich bereits eine X-T3 besitze und so einige Dinge vermisst habe, habe ich die X-T4 mir sehnlichst gewünscht. Gerade im Bereich Video ist sie der Konkurrenz weit voraus und das zu einem sehr attraktiven Preis. Für mich persönlich eine perfekte Ergänzung um mit zwei Kameras gleichzeitig zu Filmen ohne das Objektiv wechseln zu müssen. Die T3 auf dem Gimbal und die T4 freihand …. meine X-T4 ist bereits vorbestellt 🙂

    • Also wenn ich einen Abnehmer für mein Sony a7lll +Geraffel finde,bestell ich mir sie auch. Eigentlich wollte ich kleiner,aber Fuji gefiel mir schon immer.

    • Hi Mirko,
      stimmt, das hab ich mir noch gar nicht überlegt.
      Am Display halten geht nicht. Von unten ist unbequem. Vielleicht einen Griff am Blitzschuh anbringen?
      Sag mal, wenn du eine Lösung gefunden hast.

    • Ich frag mich gerade, wo bei solchen Aufnahmen bisher deine linke Hand war und nun wegen des Displays nicht mehr hinkommt? Ich bin mir sicher Mirko, wir finden eine Lösung für deine linke Hand 😉

      • Mirko, mir ist das ausgeklappte Display selbst bei bodennahen Aufnahmen nicht im Weg und ich halte die Kamera trotzdem mit der rechten Hand und unterstütze sie mit der linken Hand entweder am Objektiv oder an der Gehäuseunterseite. Das mache ich seit der 60D schon so, meiner ersten DSLM, die ein Klapp-/Schwenkdisplay hatte. Auch mit der G81 ist dies beim Fotografieren und beim Filmen genau so möglich. Das ausgeklappte und schräg gestellte Display lässt das zu. Versuche es doch mal in einem Fotoladen bei einer solchen Kamera, ich bin mir sicher Du wirst überrascht sein, dass das kein wirkliches Problem ist.

      • Moin Thomas,
        ich lasse mich mal überraschen, im März ist bei Calumet „Frühlingsfest“ mal sehen ob sie dann schon vielleicht eine XT4 zum Testen da haben.
        Muss eh meinen Gutschein für etwas „schönes“ einlösen mal schauen was es so gibt, vielleicht einen zusätzlichen Akku Typ W 126s 😂

    • Ihr bringt mich alle noch ganz durcheinander.
      Also, Daniel, das geht sicher gut mit den beiden Kameras.
      Für mich ist aber die X-T3 das Hauptgerät und die X-E3 wird noch wegen ihrer Größe mit in die Fototasche geworfen. Sollten mal zwei Kameras gleichzeitig zum Einsatz kommen. Ein zweites System kommt nich in Frage und die X-T100 extra dafür, da tut es die X-E3 dann auch. Ging ja auch mit der Nikon D3s ohne Klappdisplay. Aber ja, die Panasonic hat mit das beste Klappdisplay, wie mir scheint.
      @ Mirko
      Na, ob das für Fotos so optimal ist? Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie das in meine Fototasche passt. Da muß ich wohl die alten Lowe Pro Trekker 300 AW wieder aktivieren.
      Na, jedenfalls habe ich bisher das Gehäuse einfach auf den Boden gestellt und es dann etwas angewinkelt. Sollte eigentlich auch weiterhin klappen. Wenn die Mechanik der X-T4 nicht zu dicht an den Boden kommt, dann bräuchte ich tatsächlich ein Mini-Stativ dafür.
      Aber dank euch für die Tips.

      • Ingo,
        ich kann Dich beruhigen….so ein Zubehörset für professionelles Filmen ist für die XT4 schon vorgestellt wurden und wird somit auch zeitnah erhältlich sein. Wer nun professionell mit DSLM filmt dem wird solch ein Zubehör x mal wichtiger sein wie so ein Selfiescreen, naja und für Video hat zumindest Fuji zwei hervorragende Cine Zoomobjektive (laut Kundenmeinungen) für X Mount im Programm, hat jemand der anwesenden Filmer diese sich schon geholt (gibt es ja auch für Sony) oder wird die „Filmerei“ doch nur so „Hobbymäßig“ nebenbei geführt wo es eben keinen Sinn macht „tiefer“ in die Tasche greifen zu müssen für diverses Zubehör.

      • Hi Mirko,
        nicht, daß du mich da nicht verstehst.
        Es geht mir nicht ums Filmen. Mir geht darum, Fotos aus der Froschperspektive machen zu können. Z.b. ein Fahrzeug, das auf dich zufährt, ohne gleich ein Drittel des Bildes nur die Straße zu zeigen.
        Oder auch bei Radfahrern, die im Pulk dicht in der Kurve vorbeifahren, da ist eine Untersicht häufig schon ganz dynamisch.
        Und da hast du recht, anfassen kann man die Kamera da nämlich nicht wenn das Display im Weg ist.

  • Werter Rolf Carl,
    Sie können davon ausgehen, dass ich um die konstruktiven Besonderheiten lichtstarker VF-AF-Objektive weiß. Da ich sowohl das Z 1.8 / 50, als auch das XF 2 / 35 aus der Praxis kenne, ist mir nicht entgangen, dass trotz annähernd gleicher Blendendurchmesser-Brennweiten-Relation sich beide Objektive deutlich unterscheiden! Das heißt aber nicht grundsätzlich, dass es in Zukunft im spiegellosen VF keine kompakteren Linsen geben wird!
    Lichtenauer Mineralquelle schmeckt übrigens auch sehr gut, falls Sie mal in Thüringen zu Besuch sind.

    • Haha, Turi,

      der ist gut, kannst mich ruhig Rolf nennen. Was ich wert bin, weiss ich auch, kannst du ruhig weglassen.

      Na, wenn es in Zukunft leichtere und kompaktere Objektive im spiegellosen VF geben sollte, bin ich natürlich der letzte, der etwas dagegen hat, ist ja klar.

      Wenn ich das nächste Mal in Richtung Thüringen unterwegs bin, werde ich mir mit Vergnügen mal das Lichtenauer Mineralwasser anschauen. Vielleicht gibt es das ja auch bei meinem Lieblingsladen in DE, nämlich Edeka. ich schau dann mal und bin gespannt darauf. Prost!

  • Oh Gott, die Fuji Jünger haben echte Probleme. Jetzt kommt endlich mal ein echter Kracher und was machen die Fuji-Gläubigen? Über 50% der der Kommentare drehen sich darum warum es eine „Sch..ss“-Kamera ist und die anderen 50% versuchen das zu widerlegen. Leute – die Kamera ist Klasse (das sagt ein Canonianer!). Sollte sie euch nicht gefallen, dann habt ihr eine Super Alternative: NICHT KAUFEN!

    • Ja echt verrückt! Früher haben wir uns im Blut der erschlagenen Kritiker gegenseitig gebadet und heute müssen wir zurüückgehalten werden in unseren kritischen Äußerungen…ich verstehe es allerdings auch nicht so Recht!

      • Oh Gott Daniel, ich schreibe jetzt nicht was ich denke, sonst wird mein Post gelöscht!

        Übrigens, nur Dumme halten sich für besonders schlau!

  • Nur mal so ein kleines Gedankenspiel. Die X-T3 und die X-T4 haben was den AF angeht die gleiche Hardware. Fuji entwickelt die X-T4 und die Firmware dazu. Nahezu zeitgleich wird zur X-T4 ein Firmware Update für die X-T3 herausgebracht. Sollte Fujifilm tatsächlich für die identische Hardware zwei Teams an der selben Sache arbeiten lassen? Oder haben wir X-T3 Besitzer vielleicht schon, in Teilen, die Firmware der X-T4??

  • Hallo Joe,
    die Frage lautete doch „Was haltet ihr von der Kamera?“ Nichts anderes wurde hier besprochen. Ich würde Sie mir übrigens kaufen, aber ich brauche derzeit keine weitere.

    • @Turi
      Ist ja eigentlich nicht meine Baustelle, da ich derzeit mit Canon verheiratet bin. Was will man denn noch alles von einer Kamera für 1700.-€ -? Wenn Canon FHD 240B/s bringt lege ich mich noch in der selben Nacht vor den Fotoladen. Mir gingen vor allem einige blödsinnige Kommentare von D… auf den Zeiger. Das was der will, will doch sonst keiner. Als Fujianer ist man doch im Moment im 7.Foto-Himmel bei der Auswahl. Jetzt noch ein bisschen an den Objektiven arbeiten und es gibt kaum eine bessere Wahl.

      • ok joe, du scheinst es gerne zu provozieren. falls du mal genau hingeschaut hast, und dich vielleicht auch mal über die grenzen hinweg bewegst (aus deiner mini welt heraus), wirst du feststellen, daß das thema nicht nur mich bewegt. es kotzt mich langsam an, daß auch du zum wiederholten male meinst mich auf dümmste art und weise anmachen zu müssen. dein hohles geschwätz nur zur provokation ist einfach nur erbärmlich. wenn eine kamera schlechter gemacht wird als sie sein müsste, ich um meine meinung gefragt werde und diese kundtuhe, dann musst du damit klar kommen. ob es dir gefällt oder nicht.

        du aber versuchst nur noch zu hacken ohne überhaupt argumente aufbringen zu können. das ist wirklich erbärmlich. es scheint wohl ein problem für dich zu sein, daß du mir bei der einen oder anderen diskussion unterlegen warst. versuche es vielleicht auf eine andere art und weise. vielleicht ein wenig erwachsener.