Fujifilm Kameras

Fuji X100V: Erscheinungsdatum und Preis durchgesickert

Die Fujifilm X100V soll die erste Fuji Kamera des Jahres 2020 werden. Auch ein Preis ist bereits durchgesickert.

Fujifilm X100V im Anmarsch

Die Kameras der Fuji X100 Reihe gehören nach wie vor zu den interessantesten Kompaktkameras auf dem Markt. Die aktuelle Fuji X100F ist inzwischen aber schon einige Zeit auf dem Markt und in der heutigen Zeit besteht natürlich immer die Gefahr, dass Hersteller bestimmte Kamerareihen streichen, um Geld zu sparen und sich auf die Modelle zu konzentrieren, die wirklich gut gut laufen.

Doch die Fuji X100 Reihe gehört allem Anschein nach nicht zu den Kamerareihen, die gestrichen werden sollen – ganz im Gegenteil. Es ist vielmehr durchgesickert, dass die Fuji X100V die erste Kamera werden soll, die Fujifilm im Jahr 2020 auf den Markt bringen wird. Konkret sprechen Quellen davon, dass die offizielle Präsentation im Februar 2020 stattfinden soll.

Preis von rund 1.500 Dollar

Genaue Infos zu den technischen Daten sind im Moment zwar noch nicht bekannt, dafür ist aber bereits ein angeblicher Preis geleakt worden: rund 1.500 Dollar. Am Ende können es natürlich auch 1.400 oder 1.600 Dollar werden, doch das ist angeblich der Bereich, in dem sich Fujifilm bei der X100V ungefähr bewegen möchte.

Was wünscht ihr euch von der Fuji X100V?

Quelle: Fujirumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

47 Kommentare

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    • Die X100V hat keine wechselbaren Objektive. Sony zeigt mit seiner RX1, dass VF-Kompaktkameras mit einem kompakten Festbrennweitenobjektiv möglich sind.

      • Ob ein oder mehrere Objektive ändert ja nichts daran, dass sie von dem durch einen größeren Sensor nötigen größeren Bildkreis und längerer Brennweite betroffen wären.
        Bei gleichem Geschick der Konstrukteure wird das Objektiv für den kleineren Sensor kleiner sein können.
        Ich gehe davon aus, dass Fuji auch fähige Fachleute hat.

      • @Tom
        …Ob ein oder mehrere Objektive ändert ja nichts daran, dass sie von dem durch einen größeren Sensor nötigen größeren Bildkreis und längerer Brennweite betroffen wären…

        Also ich bin kein „Fotoingenieur“, aber meines Wissens bleibt die Brennweite gleich, nur der Bildwinkel ändert sich (ist grösser bei VF).

      • @ joe
        Bin ebenfalls kein Fotoingenieur.
        Allerdings ist das Argument des Bildkreises, der ja vom Objektiv abgedeckt werden soll, ja richtig.
        Nutzt ja nichts, wenn das 35er zum 24er Vollformat wird, die Ecken des Sensors aber nicht von den Lichtstrahlen erreicht werden. Normalerweise ist schon deshalb ein Vollformat Objektiv einfach größer.
        Ich glaube auch nicht, daß Fuji von 35 auf 24mm wechselt. Und ich denke schon gar nicht, daß sie dafür extra auf Vollformat setzen werden. Ansonsten ruhig mal eine Leica Q anschauen. Das ist dann Vollformat mit Sucher.

      • @joe „aber meines Wissens bleibt die Brennweite gleich, nur der Bildwinkel ändert sich (ist grösser bei VF)“

        Wenn man einen VF-Sensor mit dem gleichen Bildwinkel füllen möchte wie bei APS-C, benötigt man eine längere Brennweite. Und das führt zu größeren Objektiven.
        Größer macht’s größer. 😉

      • thomas, ich würde die rx1 nicht gerade als kompakt bezeichnen. da ist die x100er reihe doch um einiges dünner und hat auch noch zwei sucher. 😉

        einen wechsel des formates in kleinbild empfinde ich auch nicht gerade als sinnvoll. edelkompakte im kleinbildformat gibt es genug und irgendwann kommt dann auch noch die zeiss zx dazu.

      • @Tom
        Mir ging es vor allem darum, dass die X100F/V Baureihe von Fuji keine Wechselobjektivkamera ist. Es ging mir auch darum, dass man trotz VF immer noch kompakt bauen kann. Bei solchen Objektiven und Kameras spielt im in Frage kommenden Brennweitenbereich für die Frage, ob die Kamera noch kompakt ist, der Objektivdurchmesser kaum eine Rolle, denn er bleibt sicherlich immer kleiner als die Höhe des Gehäuses. Die Baulänge ist dann auch nicht nur von der Brennweite abhängig, sondern auch von der Frage, mit welcher Anzahl an Linsen man arbeitet, welche optischen Korrekturen man erzielen will etc.. Klar wird bei VF das Objektiv tendenziell etwas grösser werden, Sony zeigt aber mit der RX1(R), dass selbst bei einem VF-Sensor immer noch eine Kompaktkamera möglich ist. Hinsichtlich des Gewichts und der Masse unterscheidet sich beispielsweise die RX1R mit ihrem VF-Sensor kaum von der X100F mit ihrem APS-C Sensor und dabei haben beide eine 35mm Objektiv. In der Höhe und Länge ist die RX1R zwar einige Millimeter grösser, in der Breite ist sie aber sogar um einige Millimeter kleiner.

      • daniel, ich sehe hinsichtlich der Baugrösse und des Gewichts bei der RX1R und der X100F keine wesentlichen Unterschiede. Die X100F ist zwar dünner (geringere Tiefe), dafür ist sie aber um mehr als 10mm breiter (113mm im Vergleich zu 126mm). Da schenkt sich meiner Ansicht nach nichts.

        Bis auf den Preis und das Fehlen eines Suchers würde mir persönlich die Sony mehr zusagen, schon alleine weil ich für eine Kompakte, die ja für mich vor allem eine Reise-/Strassenfotografiekamera wäre, die 35mm vorziehen würde, als die umgerechnet etwas mehr als 50mm der Fuji. Aber das sind persönliche Präferenzen. Für die viel mehr als 2000,00 Euro/Franken werde ich mir aber sicherlich keine Kompaktkamera zulegen. Allerdings auch nicht für die ca 1500,00 Euro, welche die X100V kosten wird. Denn mit der X-E3 und einem 23mm f=2 oder einem 35mm f=2 hat man für deutlich weniger Kosten und trotzdem grössere Variabilität, eine fast exakt gleich kompakte APS-C Kamera. Gut, man hat keinen optischen Sucher wie bei der X100, aber den vermisse ich bei Vorhandensein eines EVF ohnehin kaum mehr. Aber auch das sind keine qualitativen Merkmale der Kameras sondern persönliche Präferenzen.

      • hallo thomas,
        was die größe betrifft hast du recht. da geben sich die beiden nicht viel. aber ich schaue vor allem bei kompaktkameras nach der dicke und ob diese kamera noch hosen oder jackentaschentauglich ist. ein objektiv was da zu sehr aufträgt, empfinde ich als störend. da macht rico allen was vor. die ist wirklich kompakt.

        was den preis betrifft würde ich, hätte ich so viel geld zur verfügung mir die sony zu kaufen, gleich zur leica greifen.

        was die brennweite angeht, hat die fuji ein 23mm f2.0, was auf kleinbild umgerechnet 35mm sind, also gleich gehend mit der sony. zudem hat man noch die konverter die auf 18mm f2.0 und 35mm f2.0 erweitern. deshalb fällt die x100er reihe auch noch unter die systemkameras.

        hinzu kommt, daß schon die x100f ein besseres bild machen soll als die sony rx 1rii. da würde ich nicht lang überlegen.

        bezug nehmend auf die x-e3 sehe ich das sehr ähnlich wie du. aber irgendwie macht die x100t ein bild was ich bisher mit keiner anderen kamera vergleichen konnte. ich kann es nicht beschreiben, aber die farbgenauigkeit, die anmutung,… der bilder begeistern mich immer wieder. leider konnte ich noch nicht mit der x-e3 direkt vergleichen. erhält die x-e4 ein klappdisplay, kommt diese wieder in meine engere auswahl. großer vorteil in meinen augen, das xf27mmf2.8. 🙂

  • das objektiv sollte überarbeitet werden. von mir aus auch gerne 27mm. mich würde auch nicht stören, wenn die telekonverter etwas mehr bringen würden. ich denke da an 16mm weitwinkel und +-50mm tele. ich habe jetzt noch nicht die x100f, daher weiß ich nicht ob das bei dieser bereits überarbeitet wurde. aber bis bei der x100t der sucher nach anschalten betriebsbereit ist, da vergeht viel zu viel zeit. ansonsten macht mir die kamera in letzter zeit mehr und mehr spaß. ein klappdisplay und zumindest spritzwasserschutz sind allerdings schon überällig.

    • ach und bitte fuji, mach doch ein filtergewinde an das objektiv, ohne adapter nutzen zu müssen. ich nutze gerne uv und polfilter. mit adapter trägt das viel zu sehr auf und kompakt geht dann verloren.

  • Mir gefällt ja eigentlich Fuji, aber für wen ist diese Kamera gemacht? Für den Preis bekommt man eine Canon RP VF mit zwei Objektiven oder eine APS-C Nikon Z50 mit Objektiv oder für etwas mehr als den halben Preis eine M6, die Liste könnte man endlos weiterführen. Läge der Preis bei etwa 800.- wäre sie eine echte Alternative für Menschen die Objektive nicht wechseln wollen.

    • Hi joe,
      na, ich kenne zumindest einen „echten“ Leica Fotografen, sprich der auch mit der M gearbeitet hat, der die Fuji X100t immer dabei hat. Schon die Größe und gerade das Gewicht ist doch schon deutlich anders als bei einer Leica M.
      Da gibts schon eine sehr treue Fan-Gemeinde, es gibt ja auch keine wirkliche Konkurrenz (entweder keinen oder nur digitalen Sucher auf der einen, nur größeres Vollformat mit deutlich höherem Preis auf der anderen Seite).

      • Hi Ingo,

        doch, es gibt eine wirkliche Konkurrenz und zwar sogar aus dem eigenen Stall. Mit der X-E3 mit einem 35mm f=2 oder 23mm f=2 hat man eine fast exakt gleich kompakte APS-C mit Sucher und mit Display. Im Vergleich zum vorgesehenen Preis der X100V ist diese Kombi sogar deutlich günstiger. Was meinst Du eigentlich mit „nur“ digitalem Sucher?? Für mich ist der digitale Sucher ein Feature und kein Bug 😉 . Bei zur Objektivachse versetzten optischen Suchern gilt das dann sogar eher umgekehrt, der ist für mich dann eher ein Bug und kein Feature mehr, ich würde deshalb Dein „nur“ durch „sogar“ ersetzen 😉

      • @Ingo @ Thomas Müller

        Die von Thomas vorgeschlagene X-E3 mit dem 23mm /2.0 kostet bei Digitec umgerechnet gerade mal 990€, mit beiden Objektiven also inklusive 35mm /2.0 nur 1320.-€ und sogar wenn man das 35mm /2.0 durch das 1.4er ersetzt liegt man mit 1435.-€ immer noch unter der UVP der X100V. Also mir würde die Entscheidung leicht fallen.

      • @joe
        es kommt sogar noch besser. Soeben ist bei Digitec der Preis für das Gehäuse der X-E3 auf sagenhafte 499,00 CHF gesenkt worden. Die X-E3 ist dort momentan in Aktion, allerdings auf 30 Stück beschränkt. Zusammen mit dem 35mm f=2 für 373,00 CHF sind das umgerechnet ca 760,00 Euro!!! Ich sehe dabei keinerlei Nachteil zur X100F oder zur kommenden X100V, sogar eher Vorteile. Gut, die X100V wird vermutlich nicht wie die X-E3 den Sensor der X-T2 sondern den neueren Sensor der X-T3 haben, mit minimal höherer Auflösung und einem vermutlich etwas besseren AF. Bei einer Reisekamera wird aber genau das kaum eine Rolle spielen.

      • @ Thomas @ joe
        Ja, da habt ihr mich an den Hammelbeinen. Die X-E3 macht auch Spaß und, deshalb ist sie ja auch die Zweitkamera, findet noch in der kleinsten Ecke der Fototasche einen Platz.
        Ich hab die Entscheidung schon damals getroffen, das war noch die X100. War mir dann zu unflexibel, deshalb war es dann eine X-E1.
        Die X-E2 war schon deutlich besser und die X-E3 ist ja nun nochmal kleiner.
        Aber trotzdem ist es einfach eine andere Art der Fotografie. Schon alleine deshalb, weil ich ja sonst immer im Hinterkopf habe, daß ich das Objektiv wechseln kann.
        Aber mal kurz gefragt, ich hatte nämlich das 2/23er kurz an der Kamera. Das muß dezentriert gewesen sein, oder ist es im Nahbereich tatsächlich so weich in der Zeichnung?
        Bei gleicher Blende und Brennweite hat das 16-55 das 23er so an die Wand „gespielt“.
        Hab meinem Händler dann gesagt, das 23er sei dezentriert.

      • Hi Thomas,
        mit nur digitalem Sucher meinte ich eigentlich das Display, speziell bei der Sony RX1.
        Die hatte ich mal kurz in der Hand. Ich kann mir nicht vorstellen, daß sich damit jemand ergonomisch wohl fühlt.
        Selbst mit dem Aufstecksucher, den ich dann ja doch nicht mitnehmen würde, macht die X100f sicher viel mehr Spaß.

      • hallo ingo, thomas und joe,
        man darf auch nicht vergessen was die x100f/t kann, was die x-e3 nicht kann. und das ist garnicht so wenig. es ist nur die frage ob man es braucht. so zum beispiel der zentralverschluss der roling shutter verhindert und eine kürzere blitzsynchronzeit ermöglicht. viel mehr sofortwahltasten, bessere macro-eigenschaften als das xf 23mm f2.0, … und was die wahl der objektive betrifft, wie oben bereits erwähnt die konverter die auf 18mm f2.0 und auf 35mm f2.0 erweitern. die neuen konverter werden bei der x100f auch gleich erkannt.

        ich fürchte die x100er reihe darf man nicht unterschätzen. die können schon was. 😉

    • @ Charlie,
      völlig richtig. Das ist natürlich kein Knipskasten, klar. Damit ist eine völlig andere, vermutlich auch ältere Fotografen-Generation angesprochen.
      Die X100f ist so ziemlich das Gegenteil von einem Handy, obwohl man mit beidem Fotos machen kann.

    • charlie, es tut mir leid, aber was du schreibst sagt nur aus, daß du die kamera noch nie in der hand hattest, oder nicht in der lage bist diese in vollem umfang nutzen zu können. es gibt kein smartphone das dieser kamera das wasser reichen kann. sogar kleinbildkameras haben probleme damit sich gegen diese kamera durchzusetzen.
      aber was solls. es gibt auch menschen die kennen nicht den unterschied zwischen einer banane und einem auto.

  • Mit der Fujifilm X100*** habe ich noch nie fotografiert. Sie ist mir nicht flexibel genug weil sie keine Wechsel-objektive hat und Preislich zu nahe an den X-pro Modellen platziert ist.

    Das sie gekauft wird ist anzunehmen sonst würde kein Nachfolgemodell produziert.

    Wenn ich „Retro“ in Perfektion haben möchte bekomme ich das bei Leica gleich in mehreren Varianten angeboten und zwar mit M Objektiven. Leica hat bewusst mit der M-Serie auf entschleunigte Fotografie gesetzt.

    Wenn die XF10 einen optischen Sucher bieten würde dann hätte ich das Teil im Handschuhfach immer dabei. APSC und der Preis ist ok.

    Eine X-100 ist mir für diesen Zweck zu teuer.

    • hallo alfred, bei der xf10 hat mir aber auch noch das filtergewinde gefehlt. die kamera mit einem blitzschuh für den sucher und einem filtergewinde. passten dann noch die konverter der x100 und x70…

      • Hallo Daniel,

        Immer fehlt etwas für mich wichtiges bei den Kompaktkameras!

        Ich glaube da haben die Hersteller nicht begriffen das wenn es unkompliziert und schnell gehen muss das Smartphone die Wahl der Kundschaft ist, denn das ist immer dabei!

        Wenn ich mich als Fotograf für eine Kompakte entscheide dann lege ich Wert auf Bildqualität, sonst kann ich gleich mein hervorragendes Huawei SP verwenden.

        Meine Wünsche an eine Kompakte sind einfach. Mindestens APS-C, Lichtstarke Festbrennweite so um die 28-35mm (Kleinbild), einfacher Sucher, Blende am Objektiv einstellbar, Filtergewinde, Blitzschuh, +/- Korrekturrädchen, manuelle Einstellung muss möglich sein. Fertig ist meine kleine leichte kompakte Kamera! Das kann doch nicht so schwer sein.

        Die X-100F von Fuji hat genau das was ich von einer solchen Kamera erwarte, ich finde nur mit 1.400 Euronen ist sie zu teuer, sonst hätte ich sie schon lange in der Jackentasche.

      • alfred, da bin ich ganz bei dir. leider fehlt der x100f aber auch das filtergewinde. man benötigt dafür einen adapter. das macht dann nochmal rund 10mm.
        wie du schon oben festgestellt hast, hat fuji da bei der xf10 verpennt. das filtergewinde und der blitzschuh wäre hier auch bei dem preis noch drin gewesen. einen optischen aufstecksucher hat fuji ja schon für die brennweite.
        ich hoffe weiterhin auf die x70-nachfolge mit filtergewinde ohne adapter.

    • Hallo Alfred,
      ich glaube, du hättest mit einer X100f mehr Spaß als du dir das momentan so vorstellst, alleine wegen des Gewichts und der Konzentration auf eine Brennweite.
      Ich finde es interessant, daß du die Leica M als entschleunigte Fotografie siehst.
      1954 war das eine richtig schnelle Kamera mit Wechselbajonett anstatt Schraubgewinde und Entfernungsmesser im Sucher integriert.
      Mit der M5 und später der M6 gab´s dann ja sogar die Belichtungsmessung integriert, ab M7 die Zeitautomatik.
      Ich behaupte mal, ein geübter Leica M Fotograf ist bei ungünstigen Verhältnissen (z.B. Fotos durch Gitterstäbe im Zoo oder in sehr dunklen Umgebungen, wo ein DSLR Sucher einfach zu dunkel ist) schneller unterwegs als mit einer AF-Kamera. Vielleicht abgesehen mal von den schnellsten Kameras der neuesten Generation.
      Das Ding ist teilweise wirklich flink einzusetzen.
      Entschleunigt passt für mich eher auf Mittelformat oder sogar Plattenkameras.

      • Hallo Ingo

        Das die X100f eine gute Kamera ist kann sein, habe ich nicht ausprobiert.

        In meiner Lehrzeit haben wir Reportagen mit Leica und Mamyia Press 6x7cm gemacht. Nix Automatik, nix Autofokus, ohne Blitzcomputer. Alles mit höchster Konzentration und Mischbild Entfernungsmesser. Und wir waren trotzdem schnell. Bei der Press musste für jedes Bild der Zentralverschluss gespannt werden. Unvorstellbar in digitalen Zeiten, wo mal eben für EIN optimales Bild 20x ausgelöst wird. Von wegen Antizipation und Reaktion im passenden Moment.

        Selbst das digitale Mittelformat ist „schnell“ und einfach in der Handhabung geworden. Sogar sehr gute Videos kann ich damit machen wenn ich das möchte, will ich aber nicht!

        Das Spielen mit der GFX100 an der Fachkamera ist ein Genuss, wenn ich an den Plan Film und die dazu nötigen verschossenen Polaroids denke, das war teuer. So schön einfach und preiswert ist die Fotografie heute geworden.

        Ich weine den „alten besseren Zeiten“ keine Träne nach. Einzig vielleicht den besseren Honoraren die für die Arbeit bezahlt wurden.

  • heute habe ich meinen entwickelten ilford sfx 200 abgeholt. es war sehr ernüchternd. die bilder sind viel zu dunkel geworden und das berühmte weiß im laub ist fast schwarz. nur fünf bilder sind im laub etwas heller. ich fürchte die haben den film im labor zu früh gestoppt. rotfilter war von anfang an drauf. oder könnte es noch einen anderen grund geben?

      • den film ließ ich entwickeln bei einem sehr jungen photographen der sich jüngst auf analoge photographie spezialisiert hat. er hat sich die chemikalien extra gekauft um meinen film zu entwickeln. er legt sich echt ins zeug und infrarot ist ja noch kein standard.

        ich fürchte jetzt aber auch den fehler gefunden zu haben. der filter war scheinbar nicht der richtige. es ist aber auch nicht gerade einfach informationen darüber zu finden. der fehler war, daß ich einen rotfilter anstelle eines infrarotfilters eingesetzt habe. das war dann ein anfängerfehler.

        auf eine gewisse weise ist es schon interessant, daß bei den meisten bildern die häuser und wolken weiß sind, während der rest fast schon schwarz ist. 😀

      • Guten Morgen,
        aber ein echter IR Film ist es doch auch nicht, macht Ilford keine Angaben?
        Hast Du eigentlich schon mal den Ilford XP2 verwendet, ist ja auch kein echter sw Film aber hört sich interessant an.
        In meiner einen Kamera befindet sich gerade der HP5 Plus welchen ich mit ISO 3200 durchknatter, na da bin ich mal gespannt drauf 😂 (laut Ilford machbar)

      • hallo mirko,
        nein das scheint kein echter infrarotfilm zu sein. aber mir ging es dabei auch eher um den effekt. doch, ilford macht angaben dazu. aber leider habe ich mir das nicht genau genug angeschaut. ich lese nicht gerne auf englisch.

        nein, den xp2 habe ich noch nicht ausprobiert. schwarz-weiß photographiere ich meist neben einer pocketkamera mit einer alten halbformat und zwei noch älteren mittelformat. diese gehen nicht bis iso400.

        ausnahmen zur verwendung an kleinbildspiegelreflex waren bisher nur der sfx200 und der ilford delta 3200. der sfx200 wegen der filter und den delta 3200 habe ich mir gerade erst zum ersten mal zugelegt. für diesen besitze ich nur eine kamera mit welcher ich den film nutzen kann. auf den bin ich schon gespannt. der film wird bald getestet.

        ich habe den hp5 ebenfalls noch nicht getestet. aber ich glaube man darf auch nicht vergessen dem labor bescheid zu sagen, daß der film bei iso3200 verwendet wurde. sonst stoppen die den film am ende zu früh.

      • Ja die Information gebe ich natürlich bei der Entwicklung mit an 😉, wenn mein HP5 verbraucht ist werde ich mir mal den XP2 holen, Vorteil ganz klar unkomplizierte C41 Entwicklung und somit kann dieser in jeder Drogerie eingetütet werden. Ansonsten habe ich gestern meine ersten Abzüge vom s/w Film „Earl Grey“ abgeholt und was soll ich sagen „zurück in die 60iger“ echt Klasse, werde wohl Stammkunde bei Lomography werden, diese Filme bieten mir den Ausgleich zur der ansonsten sterilen digitalen Fotografie …wundert mich nicht das diese Community immer größer wird 📸

        Ansonsten habe ich für meine Fujica‘s das alte Fujinon 16/2.8 noch erworben und bin mal gespannt auf den nächsten Ausflug in die Natur/Berge (hat gleich 4 eingebaute Filter mit an Bord) natürlich schlägt es sich auch hervorragend an der XT

      • ich bin schon auf deinen bericht gespannt bezüglich der beiden filme. der nachteil bei drogerie-entwicklungen ist oftmals, daß die filme industriell entwickelt werden. darunter leidet natürlich dann oft die bildqualität. gerade bei der analogen photographie achte ich ganz vesonders auf die bilder die ich mache. da wünsche ich mir dann auch entsprechende bilder im anschluss.

        natürlich photographiere ich nicht dutzende filme pro woche bei analogen bildern. nur wenige habe ich, meist aufgrund eines dreierpacks, mehrfach verwendet. manche filme sind über ein jahr in einer kamera. was ich damit sagen will, es würde mir schwer fallen mich auf einen hersteller zu beschränken. bei pocketfilmen komme ich leider nicht um lomography herum. aber inzwischen lege ich auch gerne mal ein paar euro mehr auf die theke für die bessere filmqualität.

        mehr analoge photographen sieht man vor allem dann, wenn man sich damit beschäftigt. in urlauben begegne ich immer wieder menschen mit denen man ins gespräch kommt.

        das fujinon 16/2.8 ist ein fischauge, oder?

        mein xf 10-24mm ist auch eingetroffen. bisher leider nur die bildqualität und stabi testen können. was das betrifft kann ich nicht meckern. 🙂

      • Daniel,
        viel Spaß mit dem 10-24 es wird Dir mit Sicherheit große Freude bereiten. Ja das 16/2.8 ist ein Fischauge wo man natürlich an der XT nicht mehr viel von merkt und sich somit sehr gut auch an der Digitalen verwenden lässt.
        Ja mit den Leuten kennenlernen sagst Du was, habe neulich bei mir im Viertel das alte Kraftwerk fotografiert (analog mit der Fujica) da wurde ich von einen Herrn angesprochen der Digital mit Nikon fotografiert und analog mit Canon (AE) da er auch in unmittelbarer Nähe wohnt wollen wir mal gemeinsam losziehen 📷

  • Unbedingt ein anschtändiger manueller Zoom. Bisher bin ich sehr unzufrieden mit der X100…
    Sie will etwas sein, was sie nicht ist und das ist eine gute Kamera um manuell zu fokussieren. Aber dieser fummelige kleine elektronische nicht manuele Drehring an dem etwas zu klein geratenen Objeltiv ist einfach nichts Wert… Und der Autofokus ist enorm langsam verglichen zu anderne Kameras… Ich hoffe wirklich, dass EVF besser wird und das Obkjektiv besser wird und ein schön smoother nicht digitaler Drehring für exaktes schnelles manuelles scharfstellen.

  • Schon seit der Ur-X100 mochte ich das Design. Aber ich fand und finde die X100-Serie zu teuer. Die Batterien sollen sehr schwach sein. Die Einfangsdynamik sehr mau. Die Ecken weich. Also habe ich sie mir nie gekauft. Mal sehen, ob die „V“ diese Schwächen abstellt.