Fujifilm Objektive

Fujifilm stellt zwei neue Objektive vor

Fujifilm hat heute zwei neue Objektive vorgestellt, das XF 16-80mm f/4 und das extrem kompakte GF 50mm f/3.5!

Zwei neue Objektive von Fujifilm

In den letzten Wochen gab es bereits einige neue Objektive von Canon, Sigma, Sony oder Tamron zu bestaunen und nun zieht auch Fujifilm nach. Gleich zwei neue Objektive hat das Unternehmen heute vorgestellt, wobei sich ein Objektiv an Nutzer von Fujis APS-C-Kameras und das andere Objektiv an Nutzer der spiegellosen Mittelformatkameras richtet.

Fuji XF 16-80mm f/4 R OIS WR

Besitzer von Fuji X-T3 und Co. dürfen sich über das neue XF 16-80mm f/4 R OIS WR freuen (siehe Beitragsbild oben). Wir haben es hier mit einem relativ leichten und kompakten Reiseobjektiv zu tun, welches dank 16 Linsen in 12 Gruppen und zahlreichen Speziallinsen eine erstklassige Abbildungsleistung in den verschiedensten Situationen bieten soll. Das Gewicht beläuft sich auf 440 Gramm und selbstverständlich ist das Objektiv gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet, zudem ist es auch bis -10 Grad gegen Frost geschützt.

Ein Bildstabilisator, welcher sechs Blendenstufen längere Belichtungszeiten ermöglichen soll, sowie ein Autofokus mit schnellem Schrittmotor runden die wichtigsten Spezifikationen des neuen XF 16-80mm f/4 R OIS WR ab. Erhältlich sein wird es ab September 2019 und kann bereits hier bei Calumetphoto zur unverbindlichen Preisempfehlung von 850 Euro vorbestellt werden.

Fuji GF 50mm f/3.5 R LM WR

Bei der zweiten Objektiv-Neuheit handelt es sich um das GF 50mm f/3.5 R LM WR, das bisher kleinste GF-Objektiv im Fuji Portfolio. Es bringt lediglich ein Gewicht von 335 Gramm auf die Waage, ist aber natürlich trotzdem wetterfest konstruiert. Die Konstruktion besteht aus neun Linsen, die in sechs Gruppen angeordnet ist. Die Kombination aus GF 50mm f/3.5 R LM WR und Fuji GFX 50R wiegt insgesamt nur 1.100 Gramm, man ist mit der spiegellosen Mittelformatkamera also durchaus auch mobil und kann sie wunderbar unterwegs einsetzen.

Auch das GF 50mm f/3.5 R LM WR soll ab September 2019 erhältlich sein und kann bereits jetzt für 1.050 Euro bei Calumetphoto vorbestellt werden.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

37 Kommentare

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  • Dann wird das bisherige Kit-Objektiv wohl obsolet. Das neue ist fast genauso teuer (UVP), hat einen deutlich größeren Brennweitenbereich, ist nicht viel schwerer und hat einen noch besseren Stabi. Die fehlenden 2,8 am kurzen Ende sind da zu verschmerzen. Wenn es nun für 400€ Aufpreis im Kit angeboten wird, perfekt.

  • Warten wir die optischen Leistungen ab, die das 16-80 mm präsentieren kann. Die Katze im Sack will man ja auch nicht kaufen. Aber von den technischen Daten her würde mir das Teil wunderbar in den Kram passen. Bis Ende September ist es ja nicht mehr lange hin. Bis dahin wird man vielleicht auch mehr über die pro 3 wissen. Das Sparschwein sieht mich schon komisch an.

    • Hallo Robin, es ist immer eine Frage des Einsatzbereiches. Als Reportagelinse ist das Irix wohl nicht geeignet. Passt nicht in meinen Arbeitsbereich.

    • Das sehe ich nun genau umgekehrt. Fürs Filmen mit mFT mit einer Festbrennweite von 150mm habe ich keine Verwendung, weshalb ich dieses Objektiv „langweilig“ finde. Für ein Fuji-Reisezoom kann ich mich hingegen immer interessieren.

  • Mal sehen wieviele Kommentare hier auftauchen; im Vergleich mit der erheblichen Zahl bei der A7RIV werden es wenige bleiben, schätze ich. Ist das ein Symptom für die zu erwartenden Verkäufe?

    • Nö ist kein Symptom für Verkäufe, vielleicht veröffentlicht ja Marc noch den Artikel über Canon‘s Prognose -40% über alle Bereiche.
      Ansonsten freue ich mich für Alfred und Co. über die neue Festbrennweite und ich werde mein 16-55 trotzdem nicht auswechseln obwohl sich der OIS sehr interessant anhört

      • Hallo Mirko, es juckt mir doch in den Fingern. Wenn sich die guten Werte bestätigen, werde ich das 16-80mm kaufen. Es kann dann das 55-200mm ablösen. Ist ein bischen in die Jahre gekommen. Hat zwar auch OIS, aber nicht über 6 Blendenstufen. Das 16-55 habe ich sowieso als Immerdrauf.

      • Hallo Jürgen,
        willst Du dann dein 16-55 auch noch veräußern? Bin ehrlich gesagt daran mein 50-140 zu verkaufen und mir das 55-200 zu holen. Ich nutze es eigentlich nur für den Hund (es ist ein 1a Objektiv) aber ich nehme es fast garnicht mehr mit auf Wanderungen da stecke ich meistens wiederum eine alte 135iger Festbrennweite ein, die hat wiederum keinen AF ( Hund ist ja immer mit) also momentan totaler Zwiespalt bei mir 😂

      • Ich stand vor dem gleichen Problem, das 50-140mm oder das 55-200mm?? Habe mir dann Rezensionen und Beispielvergleichsbilder dazu angeschaut und das Ergebnis war, dass das 50-140mm bezüglich der Abbildungsleistung wohl das geringfügig bessere Objektiv ist, man die Unterschiede aber nur findet, wenn man sehr intensiv in den Bildern danach sucht. Für mich kam dann hinzu, dass mir die 60mm längere Brennweite sehr wichtig sind, weshalb ich mir das 55-200mm angeschafft habe, was ich bis heute überhaupt nicht bereut habe. Ob ich aber das 50-140mm tauschen würde, wenn ich es bereits besässe, keine Ahnung, wohl aber eher nicht, oder was sind für Dich die Gründe, dass Du das in Erwägung ziehst?

        Das neue 16-80mm 4,0 finde ich auch interessant. Vor allem die 2mm mehr Weitwinkel im Vergleich zum 18-55mm 2,8-4,0 finde ich reizvoll. Zwar hat es auch nach oben einen größeren Brennweitenbereich, dafür ist es aber auch vermutlich deutlich größer. Momentan versuche ich mich über das Viltrox 85mm 1,8 AF schlau zu machen, das nur ca 350 EUR/CHF kosten soll. Sollte es tatsächlich die Qualität haben, über die berichtet wird, könnte das für mich die ideale Ergänzung zum 23mm 1,4, 18-55mm 2,8-4,0, 55mm-200mm und 56mm 1,2 sein. Für alle interessanten und von mir vielbenutzten Brennweiten wäre dann eine sehr lichtstarke Festbrennweite vorhanden. Beim 16-80mm stört mich die doch eher geringe Offenblende von 4,0, der Stabilisator ist bei den für mich üblichen Motiven in diesem Brennweitenbereich zwischen 50-80mm eher selten ein nutzbarer Ausgleich, zumindest beim Fotografieren. Da würde mir die Offenblende von 1,8 deutlich mehr Nutzen bringen.

      • Hallo Mirko,
        das ist wohl die Frage, die sich viele stellen werden. Das 16-55 verkaufen und dafür ein 16-80 kaufen?
        Wenn der OIS auch nur annähernd die Leistung des 100-400 bringt, können einige die Blende locker wieder reinholen.
        Bildqualität wird sicher schon stimmen. Und dem 16-55 fehlt schon eindeutig ein OIS. Stativ passt nunmal nicht immer.
        Bin mal gespannt, wann die ersten posten, die sich das 16-80 gekauft haben.

      • Ingo,
        da wird bestimmt der Ein oder Andere „austauschen“, ich persönlich spiele nicht mit dem Gedanken. Es ist eigentlich mein „Immerdrauf“ bei Städtetrips und der Brennweitenbereich für mich perfekt. Ich würde mich über ein 10/ 2.0 freuen 📷

    • Glaube ich nicht, in den meisten Fällen wird zu neuen Kameras, erst recht im oberen Preissegment, sehr viel und zu neuen Objektiven eher wenig geschrieben, vor allem, wenn es keine aussergewöhnlichen Objektive und dann auch noch von einem eher kleineren Hersteller sind. Dann kommt noch hinzu, dass Sony sehr ambivalent gesehen wird, viele sind Feuer und Flamme für Sony-Kameras, andere stehen diesen eher skeptisch gegenüber. Auch das fördert die rege Diskussion.

  • Fuji…

    Wie alle wissen habe ich meine Canon Vollformat an einen in Schieflage (finanziell) geratenen Freund verschenkt damit dieser weiterhin seiner Foto Leidenschaft nachgehen kann.

    Meine Überlegungen zum Systemwechsel hat Canon selbst mit seinem eigenen Systemwechsel zum RF in Gang gebracht. Da ich sehr viele EF Objektive besessen habe, und weil ich flott Objektive wechseln möchte (ich hätte ja auch sofort verfügbare RF- Optiken angeschafft), hätten ich für jedes EF Objektiv einen eigenen Adapter anschaffen müssen, weil mich sonst die Adapterei und die Suche nach den zwei unterschiedlich großen, schwarzen Objektiv Deckeln in der dunklen Fototasche in den Wahnsinn getrieben hätte! Die Praxis ist doch immer wieder ernüchternd.

    Dann habe ich einmal kurz nachgerechnet was mich das kosten würde, wie lange ich auf die neuen RF Linsen die ich brauche wohl warten müsste und wie viel Unterschied zu einer Fuji GFX50s Mittelformat und deren Objektive tatsächlich ist. Da ist nicht viel um wenn man sich die RF Preise ansieht.

    Alle Vollformat Boliden mit mehr als 40 Megapixel sind technisch/optisch auf „Kante“ genäht und es bedarf teurer Objektive um das Leistungspotential der Sensoren auszuschöpfen. Daran ist die Pixeldichte maßgeblich beteiligt, beim größeren Format ist einfach physikalisch mehr Platz für größere Pixel. Außerdem sind sie mit den guten Objektiven fast genau so groß und schwer wie das kleine Mittelformat. Also war das schon mal klar.

    Nach einiger Zeit der Schlepperei musste ich feststellen das ein kleines, leichtes aber sehr gutes System nicht schlecht wäre um es immer dabei zu haben. Da hat doch Fuji tatsächlich eine X-T3 auf den Markt gebracht, dazu die kleinen, erstklassigen Festbrennweiten und eine BQ die einer Vollformat sehr, sehr nahe kommt. Auch klar die muss es sein. Ich hatte mir wegen der Abmessungen auch MFT Systeme angesehen. Was mich schlussendlich zur Fuji X-T3 gebracht hat?

    Zwei Punkte sind es. Erstens ist die Bedienung der beiden Kameras fast gleich und zweitens die RAW Verarbeitung mit dem Abo freien CaptureOne wo Fuji bei der Entwicklung beteiligt war.

    Ja und jetzt sind die so gemein gewesen und haben die GFX100 auf den Markt gebracht.

    Sie ist die erste Mittelformat mit Sensor basierten IBIS und der wird auch noch rückseitig angesteuert. Damit und durch einen höheren ISO Bereich wird eine Mittelformat plötzlich „Hand tauglich“. Dazu noch mit 14bit oder 16bit Farbtiefe und einem ausgezeichneten Dynamik Verhalten. Sowohl der elektronische Sucher, als auch das Display sind beweglich ausgeführt. Sie hat ein Schulter Display und zusätzlich ein drittes unterhalb dem normalen rückseitigen Display. Soweit einige für mich wichtige Ausstattungsmerkmale.

    Der Autofokus arbeitet für das Mittelformat recht flott und bietet eine zuverlässige Augenverfolgung.

    Für mich ist das auf dem Schulterdisplay einblendbare Histogramm eine wirklich geniale Sache weil man mit der +/- Taste das Histogramm verschieben kann. Mindestens drei Blendenstufen können so ohne Qualitätsverlust für die Aufnahme korrigiert werden.
    Es gibt fast nichts was der Fotograf nicht selbst beeinflussen könnte, dazu noch vorgegebene Sets für die Anmutung von Bildern, einfach klasse.

    Was mich aber vom Hocker gehauen hat ist die außergewöhnliche Bildqualität. Das die 100 Megapixel reichlich sind kann sich jeder denken. Man muss die damit gemachten Dateien sehen damit man es glaubt. Ein angenehmer Nebeneffekt ist das damit fast jeder Ausschnitt machbar ist, es ist immer genügend „Holz“ vorhanden. Einen Nachteil hat die Auflösung, jeder Zigarettenstummel und jedes Kaugummi Papierchen ist im Vordergrund zu sehen, also vorher genau hinsehen.

    Vor Energiemangel braucht keiner Angst zu haben denn im fest verbauten, praktischen Hochformat Griff haben gleich zwei Akkus ihren Platz gefunden.

    Das neue GF 50mm f/3.5 R LM WR ist mir zu nahe an meinem GF45mm F2.8 R WR. Was soll der Größenunterschied bei einer GFX100 ausmachen? Für eine GFX50r ist das aber ideal und auch der Preis geht in Ordnung.

    Für meine immer dabei X-T3 ist das neue XF 16-80mm f/4 R OIS WR eine Überlegung wert wenn es die Leistung bringt. Muss aber nicht sein weil ich Festbrennweiten liebe.

    • Der Alfred – so perfekt kann man eine hohe Emotionalität zum Thema mit einer extrem sachlichen Herleitung verbinden, und kein anderes System wird dabei schlecht geredet, niemand muss sich schlecht fühlen.
      Du wolltest nicht noch eine zweite Karriere bei den Marketinggurus starten? 👍
      Also weiter viel Spaß im Mittelformat.

      • Servus Mathias,

        bringt ja nichts wenn ich vom Leder ziehe. Für mich und die Art wie ich fotografiere hat sich heraus gestellt das Vollformat überflüssig geworden ist. Andere werden VF dringend benötigen.

        Für ein unbeschwertes „Unterwegs“ bieten sich 1 Zoll, MFT, DSLM-APS-C an. Die sind so gut geworden das die Ergebnisse für fast alles ausreichend sind.

        So sehe ich das mittlerweile, ach ja, das Smartphone gibt es auch noch.

      • Das beste und leichteste System ist eindeutig das iPhone. Und wer nach Jahren der Fotografie immer noch das völlig überbewertete Histogramm bemühen muss, geht nie mit seiner Kamera aus dem Studio hinaus in die Welt.
        Das Schulterdisply hingegen war für mich eines der Argumente, gegen eine Canon Rf und für meine Nikon Z6, die für mich(!) die beste Alternative zwischen den kompakten Welten im Vollformat darstellt . Wenn ich das mal so sagen darf. Für den „Rest“ – sprich „noch unauffälligeres Fotografieren kommt meine M6 ins Spiel, die ich ( übrigens mit am flexiblen Blitzkabel adaptierten Aufhellblitz) im Restlicht (nicht in „Dunkelheit“ 😉)zuletzt sehr erfolgreich bei einer Hochzeit einsetzen konnte.
        (Verstehe mich aber nicht als Hochzeitsfotograf, was ich hier ausdrücklich betonen möchte) 😎

      • Hi Micky,

        jedem das seine, ach ja, Bewertungen sind immer eine persönliche Sache. Wenn ich weiß wann und wo in den Bergen das richtige Licht fällt, schleppe ich das Mittelformat und ein Stativ mit hinauf. Ohne ordentliches Histogramm keine gut bearbeitbaren RAW Dateien.

        Bei der immer dabei Kamera ist mir das Histogramm nicht so wichtig, schließlich hat jeder Fotograf genug Erfahrung mit seinem System gemacht um die Belichtung passend zu setzen. Scheint bei Dir kein Problem zu sein, wenn ich so mitlese. Keiner hat etwas gegen Deine Nikon Z6 gesagt, käme mir nie in den Sinn.

        Einige Deiner Beweggründe (ohne technische Einzelheiten) die zur Z6 geführt haben wären trotzdem Interessant.

    • Hi Alfred,
      ganz kurz ohne Technik; Da ich schon mit meinen damaligen D750 und D610nern ansprechende Erfahrungen mit FX machte und mich nur das Spiegelgeklapper fürchterlich nervte (immer auffällig) bin ich schon früh auf Canon Apsc – Spiegellos ausgewichen. Ehrlich gesagt habe ich schon nichtmehr damit gerechnet, dass Nikon so ein fantastisches Gerät raushaut. Schon analog habe ich mit Nikon gearbeitet, deshalb eine gewisse Beziehung aufgebaut.
      Ja, dann ist es die Kompaktheit, das Bajonett, welches eine viel bessere Belichtung des Sensors ermöglicht und die vielen Modernisierungen (keine technischen Einzelheiten), die Nikon auf das Niveau der Neuzeit hebt. Ich jedenfalls bin sehr zufrieden. Und am Ende finde ich für diese Innovationen den Preis auch sehr fair. Mehr als 24 MP habe ich für die Ausdrucke sowieso nie gebraucht. Mehr MP fördern nur Aberrationen und weitere Objektivfehler zu Tage, wessen sich die meisten Pixelpieper gar nicht bewusst sind. Deshalb haben Canon und Nikon auch ihr neues Objektivsystem entwickelt. Der richtige Weg, wie mir scheint.
      Gruß
      (Aber mit Stativ und Mittelformat auf den Berg? Respekt!)

      • Servus Micky,

        ja jetzt verstehe ich Dich besser, ist auch nichts dagegen zu sagen. Der Argumentation kann ich folgen, verstehe auch den Dir wichtigen Hintergrund.

        Zwar habe ich leicht reden mit meinen 100 Megapixeln, da die meisten meiner Bilder jedoch mit der X-T3 (26 MP) entstehen kann ich bestätigen das Pixelpieper auf der falschen Spur sind.

        Der Spiegelschlag, auch gedämpft, kann nervig sein, besonders bei diversen Veranstaltungen. Deswegen und wegen der handlicheren Geräte habe ich mich auf Spiegellose Systeme umgestellt.

        Für die Natur habe ich mir den Jack Wolfskin Acs Photo Pack Pro zugelegt. Da liegt nur ein Netz am Körper an und die Luft kann dazwischen zirkulieren. Das Stativ, die Kamera samt den Objektiven gehen locker rein, es ist sogar noch Platz für andere Dinge.

        Ich bin nicht mehr der Jüngste, schon lange nicht mehr der Schnellste, dafür sehr stetig und ausdauernd. Ob ich eine Stunde länger brauche ist mir egal ich gehe einfach früher los. Oft ist es sogar noch dunkel und die LED Lampe kommt zum Einsatz. Wegen der schnell wechselnden Wetterlage im Gebirge musste ich auch schon mal öfter abbrechen, Pech gehabt!

        Habe bis eben auf Wind gewartet um noch eine Runde mit dem Katamaran zu fahren, leider auch nichts.

        Micky fällt Dir eine Wasser resistente wirklich gute und halbwegs preiswerte Kamera zum Wassersport ein? Gruß Alfred

      • Servus Alfred,
        Auch wenn es manchmal hier nicht so scheint, habe ich großen Respekt vor Leuten wie dir. Fotografie mit vollem Engagement. So soll es sein und so ist es richtig.
        Bei diesen Allwettertauglichen Kompaktformaten kann ich hingegen nur auf die Nikon Coolpix W 300 verweisen, – wobei die Meinungen wie bei Olympus usw. hier auseinander driften. Letztendlich geht es ja auch neben der Stosssicherheit am Felsen um die Bedienbarkeit unter widrigen Bedingungen (Handschuhe zB.)Da muss wohl jeder so ein Teil selber in die Hand nehmen und nach seinen Kriterien beurteilen. Die Bildqualität bei Unterwasseraufnahmen und auch sonst, soll allerdings durchaus ansprechend sein, wobei ich persönlich damit keine Erfahrung habe (iPhone geht 2 Meter unter Wasser usw. und ist daher bei jedem Wetter einsetzbar – wenn man die Linse sauber hält 😉). Wenn man aber ernsthaft z. Bsp. mit einer Kamera tauchen will, kommt man nicht an einem Spezialgehäuse vorbei, und die Dinger sind wirklich teuer. Für „nebenbei“ tut es daher auch manchmal eine Action-Cam.
        Beste Grüße

      • @Alfred.
        Hier preiswerte Alternativen. Die Ricoh gefällt mir dabei gut, allen von den Daten mit einem rückseitig belichteten Sensor.
        Hab sie allerdings noch nicht in der Hand gehabt.

      • Danke Mirko, danke Mathias.

        Scheint wohl nichts anderes zu geben. Also Auftriebkörper montieren und einfach knippsen!

      • hallo alfred,
        im bezug outdoorkameras habe ich mir damals die nikon aw110 gekauft. seither hat sich in diesem bereich nicht viel weiterentwickelt. der sensor der kameras ist halt sehr klein und höher als iso400 ist schon sehr verrauscht. die anderen reißen da auch nicht viel mehr raus. für tageslichtaufnahmen bei sonnenschein ist sie zwar brauchbar, aber wer aps-c und besser gewöhnt ist, macht damit nur noch kleine abzüge.
        ein besser ansatz war da warscheinlich die nikon 1aw1. mit dem größeren sensor konnte man sicher mehr reißen was die bildqualität betrifft.
        hätte ich also nicht bereits eine unterwasserkamera, würde ich versuchen eine der nikon 1aw1 zu finden.

      • Gefunden, vielleicht eine Lumix DC-FT7 mit 1 Zoll Sensor und Sucher, zur Zeit für gerade mal 299,- zu haben. Gelben Auftriebskörper zur Auffindung montieren falls sie mal vom Katamaran fällt wenn die Umstände widrig werden. Diverse „hübsche, sehr wichtige“ Dinge meiner Holden sind auf diese Weise schon für immer im See verschwunden.

      • hallo alfred,
        die panasonic hat keinen 1 zoll sensor. sie hat einen 1/2,3 zoll sensor. die einzige mir bekannte kamera aus dem segment die nicht all zu groß ist und nicht verdammt teuer, ist die oben genannte nikon 1aw1. die anderen haben alle kleinere sensoren im bereicht von 1/2,3 zoll und kleiner.

  • Hallo Mirko,
    verkaufen will ich das 55-200 nicht. Es kommt dann gewissermassen auf`s Altenteil, kann dann aber jederzeit wieder
    reaktiviert werden. Harren wir der Dinge die da kommen (16-80).

  • Ich frag mich doch, mit welch einer Grundeinstellung manche in den Dialog gehen. Ich fange an zu stänkern „Alles Schrott“ bevor ein anderer stänkern kann und gewissermassen den Rahm abschöpft. Man kann solche Zeitgenossen eigentlich nur kommentarlos ins Leere laufen lassen.

    • Typisch einer deutschen Antwort; Den anderen nicht zu gönnen, „den Rahm abzuschöpfen“ und den Text außerhalb der Kenntnis des Zusammenhanges mit respektlosen eigenen Duktus zu verurteilen.
      So ähnlich handelt übrigens nicht nur die Scharia-Polizei
      Wie sagt man so schön: Einfach mal locker bleiben !