Kameras Nikon

Gerüchte zu neuer Nikon DSLM mit APS-C-Sensor

Nikon könnte Gerüchten zufolge an einer neuen DSLM arbeiten, die aber nicht mit einem Vollformat-, sondern einem APS-C-Sensor ausgestattet sein soll!

Vollformat vs. APS-C

Als Nikon vor vielen Jahren mit der 1er-Serie in den Bereich der spiegellosen Systemkameras eingestiegen ist, konnten die Kameras zwar mit viel Geschwindigkeit und kompakten Abmessungen überzeugen, doch schlussendlich konnten sich die Nikon 1 Kameras mit ihren kleinen 1-Zoll-Sensoren nicht durchsetzen.

Nun bietet Nikon die Z6 und Z7 an, spiegellose Systemkameras mit großen Vollformatsensoren. Das trifft den Zahn der Zeit, doch Vollformat-DSLMs haben auch Nachteile. So sind sie beispielsweise groß (vor allem die Objektive) und auch teuer.

DSLMs mit APS-C-Sensoren sind da ein spannender Mittelweg und Modelle wie die Fuji X-T3 oder Canon EOS M50 zeigen, dass solche Kameras auch mehr als gut bei den Kunden ankommen.

Nikon DSLM mit APS-C-Sensor?

Das scheint auch Nikon registriert zu haben, weshalb das Unternehmen neusten Gerüchten zufolge an einer spiegellosen Systemkamera mit APS-C-Sensor arbeitet. Das will zumindest die Webseite Nikonrumors von zwei voneinander unabhängigen Quellen erfahren haben. Auf den Markt kommen könnte die Kamera anscheinend schon in diesem Jahr.

Die Gerüchte sind zum aktuellen Zeitpunkt noch ziemlich vage, so sind auch noch keine genauen Details zu der Kamera oder zum Bajonett bekannt. Doch ich persönlich würde davon ausgehen, dass Nikon nicht nochmal ein neues Bajonett einführen wird. Es sind nach wie vor extrem harte Zeiten für die Kamerabranche und für Nikon würde es sich schlicht und einfach nicht lohnen, schon wieder ein komplett neues System zu entwickeln. So viele Kameras kann Nikon da gar nicht verkaufen, um die ganzen Entwicklungskosten wieder reinzuholen.

Trotzdem würde eine APS-C-DSLM mit Z-Mount ohne eigene Objektive natürlich nur teilweise Sinn machen. Man darf gespannt sein, ob an den Gerüchten etwas dran ist – und falls ja, welche Art von Kamera Nikon auf den Markt bringen wird.

Wie sollte eurer Meinung nach eine APS-C-DSLM von Nikon aussehen?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

107 Kommentare

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  • Nikon dürfte mit dem extrem großen Z-Mount Probleme bekommen, wirklich kleine APS-C-Kameras zu bauen. Außerdem würden diese auch nicht viel preisgünstiger werden als KB. Bis auf den doppelt so großen KB-Sensor ist die verbaute Technik bei APS-C die gleiche.
    Hätte es bei Einführung der DSLRs schon „bezahlbare“ KB-Sensoren gegeben, wären die Crop-Kameras nie auf den Markt gekommen.
    Bei Canon sieht es auch nicht besser aus mit den vier verschiedenen Bajonetten (EF, EF-S, M und R-Mount). Ob da wohl alle überleben werden? Lediglich Sony und die L-Mount-Allianz ist für APS-C und KB gut gerüstet.

    • Grösse, Gewicht, Qualität und Preis waren die Gründe, dass ich auf Fuji gewechselt habe. Zudem ist sas System umdangreich, sowohl Gehäuse als auch Objektive sind genügend verfügbar. Die Vollformat Ära wird nicht genügend Käufer bringen.

    • Der Z-Mount ist gerade mal einen mm größer als die Canons, 3 mm größer als L und einen cm als Sony, die Kameras sollten damit immer noch relativ kompakt gebaut werden können.
      Sehe auch nicht, wo die L-Mount Allianz gut gerüstet ist. Leica Objektive sind den meisten wohl ein wenig zu teuer und von Sigma habe ich auch nur wenige APS-C Rechnungen gesehen. Und die riesigen Adaptionen möchte ich auch nicht an meine kompakte Knipse schrauben.

      • Leica hat mit dem L-Mount bereits mit der CL ein kompaktes APS System am Markt, das sehr kompakt ist. Daher macht gut gerüstet durchaus Sinn.
        Dass der L-Mount auch für professionelle Ansprüche passt, sieht man dann an der SL.

      • An der Professionalität habe ich keinerlei Zweifel, allerdings liegt das System für die meisten wegen der Kosten außer Reichweite. Nur deswegen sehe ich das „gut gerüstet“ etwas skeptisch.

      • Bei den Kosten gebe ich Ihnen Recht. Mir ging es darum, dass Leica eben mit dem L-Mount unterschiedliche Sensorgrößen nutzt.

      • @Fleischwolf:
        Das Canon R nicht viel kleiner als Nikon Z ist, stimmt. Aber Canon leistet sich ja mit EOS-M ein eigenes Bajonett für APS-C, was ich auf längere Sicht für einen großen Nachteil halte.
        Hier geht es aber um Nikon und damit um die Frage, ob Kleinbild und APS-C in einem System Sinn macht. Insofern ist da auch Fuji raus.

      • @Klaus Voigt
        Das sehe ich genauso. Ich habe mich auf beide Canon Bajonette bezogen, die beide den selben Durchmesser haben.
        So wie Canon das M pflegt, ist es für mich auch uninteressant und für Nikon (bzw. mich) nicht wünschenswert, aber es soll vermutlich auch eine Käuferschicht ansprechen, die auf ein kompaktes System baut.
        Mit APS-C Z hätte man von Anfang an viel mehr Möglichkeiten, deswegen hoffe ich auch darauf. Ein System wie von Fuji sehe ich dort nicht.

  • mit APS-C läßt sich viel Geld verdienen….
    Nikon braucht nur Mut….
    klein musse sein…
    schön musse sein….
    brilliant (Objektive) musse sein…..

    lieber wenige, aber SEHR gute Objektive müssen sie liefern,
    dann kann es ein Knaller werden.

  • Ich behaupte mal so, dass derjenige, der zuerst die gute APSC Linie Herrausbringt, einen großen Erfolg landen wird. Sony ist bereits im Spiel, haben aber Spielraum. Canon und Nikon könnten hier viel gewinnen, da müsste man sich aber wirklich auch reinhängen wollen in das Format.

  • Apropos APSC…
    ich war heute Vormittag bei einem Fotohändler in Düsseldorf um mir mal was neues anzusehen. Im Verlauf dieses Vormittags kam ein aufgeregter junger Herr herein und wollte seine Kamera zurück geben die er kürzlich gekauft hatte. Es handelte sich um eine Fuji X-T3.
    Er beklagte sich über die schlechte Bildqualität,vorallem das hohe Farbrauschen ärgerte ihn. Ich sagte ihm,dass ich gehört habe dass es dafür extra Bearbeitungssoftware gäbe,im speziellen Fall von Fuji. Er hat sich C1 für 400€ gekauft und trotzdem wäre die Bildqu.besch….Hmmm dachte ich mir,vielleicht keine Ahnung von dem Programm.
    Der nette Verkäufer sagte mir dann aber,dass er pers.bisher 14×die X-T3 verkauft hätte und 11 Stück kamen zurück,eben wegen der mangelhaften Bildqualität.
    Jetzt Frage ich mich schon,was denn da los ist,soviele können doch nicht irren? Was der Händler meinte lass ich jetzt hier mal besser weg…
    Ich wollte das nur mal erzählen weil doch immer so ein Hype um Fuji gemacht wird. Übrigens von den Nikons Z kommen auch täglich welche wieder zurück…

    • Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass heutzutage noch Kameras mit schlechter Bildqualität ausgeliefert werden, egal ob von Fuji, Nikon, Sony, Canon oder wem auch immer. Es hängt meiner Meinung nach an den übersteigerten Erwartungen und vor allem an den mangelnden Fähigkeiten des Fotografen. Ich bin zufällig bei Canon, die hatten damals mit der 5D II einen absoluten Kracher gelandet, aber ich bin mir sicher, dass ich auch mit jedem anderen System sehr gut zu recht gekommen wäre. Die Leute sollen erst mal fotografieren lernen!

      • Alberich, ja hatten die… kennst du die nicht? Drei von vierzehn kamen durch hieß das Märchen, dass sie geschrieben hat.
        Kein Händler nimmt in diesem Stil zurück, dann kann er morgen zu machen…
        von der Z kommen täglich auch welche zurück… ich lach mich weg…

    • „schlechte Bildqualität,vorallem das hohe Farbrauschen ärgerte ihn. Ich sagte ihm,dass ich gehört habe dass es dafür extra Bearbeitungssoftware gäbe,im speziellen Fall von Fuji. Er hat sich C1 für 400€ gekauft und trotzdem wäre die Bildqu.besch….Hmmm dachte ich mir,vielleicht keine Ahnung von dem Programm.“

      Schweinegeil. Made my day. Danke, Petra. Lange nicht so gelacht.

      (Ich habe Nik Software, die hat gar nichts gekostet, und Paint Shop Pro X8, das kostet bei nur 6,95 EUR.)

    • Selbst fotografiere ich mit einer Canon 5d m III den 85mm 1.8, den 50mm 1.4 und mit den MFT System der Panasonic G9 mit 12-60 PanaLeica 2.8-4 den Olympus 40-150 2.8 Pro und der Sigma 30mm 1.4 DC C.
      Ab ISO 800 Rauschen alle Kameras, auch eine Vollformat, dazu gibt es aber einen Klick in den Bearbeitungs-Programmen wie zb. AcdSee oder halt Lightroom die das Rauschen einfach mindern oder sogar ganz weg Retuschieren.
      Wenn aber Kunden mit einer X-T3 ankommen und die wegen den Rauschen die Kamera zurück geben wollen, dann ist es so, das die anscheinend den Grund der Fotografie nicht verstehen und der besagte Händler auch neben bei Waschmaschinen Verkauft, so das er selbst auch nichts von Versteht, oder Sie versuchen uns hier irgendwelche ausgedachten Geschichten zu verkaufen. Ist halt nur meine Meinung.

    • Also die „Z“s sind doch eigentlich ganz nette Dödels und, die Fuji’s haben noch nie wirklich was getaugt. Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Etwas für Leute die „glauben“, aber nicht „wissen“.
      Aber so ein Glauben ist ja auch was feines und hilft über die Realitäten hinweg. (Alte Bauernregel)
      🙂
      Petra zeigt die Realitäten. Find ich gut…
      Am Ende bin ich immer froh, nicht auf diesen Mi.t reingefallen zu sein. Aber jedem das seine (an Erfahrung)…

    • …ich halte es eigentlich so (jeder Fujianer wird es bestätigen) um dem bekannten Farbrauschen aus dem Wege zu gehen fotografieren wir nur in schwarz/weiß. Danach werden die Fotos ausgedruckt und liebevoll mit Filzstiften in Farbe umgewandelt, fertig 👍
      Mein Händler (Calumet) verkauft keine Fujis mehr sondern nimmt sie nur noch zurück (so 30 Stück täglich) um nicht Pleite zu gehen verkauft er diese dann weiter an Aldi (Nord) wo sie dann als Medion verkauft werden…

    • Ich Arbeite bei einem autorisierten Fuji Händler. Ich weiß nicht wie viele X-T3 ich bereits verkauft habe, zurück kam bisher nur zwei, eine von einem Kunden der in 3 Jahren von Olympus auf Canon und dann auf Fuji gewechselt hat, jetzt ist er bei Sony. Aber er wir feststellen das auch dieses System ihm nicht den gewünschten Erfolg bringt, da ist Hopfen und Malz verloren. Der andere Kunde konnte sich nicht mit dem Bedienungskonzept anfreunden.

    • Ich erzähl euch das doch nicht um euch zu ärgern,vielmehr frage ich mich warum das so ist. Der Händler hat meines Wissens auch nicht alle Kameras zurück genommen,aber das war auch damals nicht unser Thema. Der Händler meinte dass man für heutige Kameras auch Ahnung von Bildbearbeitung und der passenden Software haben muss,viele Kunden sich aber nicht darauf einlassen wollen. Sie wollen ein fertiges Bild aus der Kamera. Viele Nikon Z Kunden sind eher enttäuscht und wechseln zu Sony. Warum muss man mich dann immer gleich als Fake beschimpfen? Die Wahrheit lässt sich auch nicht ändern wenn man sie ignoriert!

      • Guckst Du Fotomagazin April 2019 Seite 62 ff. Da kannst Du ganz viel vergleichen. Heute bringt jede Kamera von Kompakt über DSLM bis DSLR tolle Bilder und Farben als JPG direkt aus der Kamera. Wer dann noch RAW bearbeiten will, der kann das gerne machen und noch mehr aus den Rohdaten herausholen.

        Da Du bereits so viele unglaublich dumme Kommentare abgegeben hast, kann auch diese Aussage nicht mehr viel retten. Entweder war Deine Aussage einmal mehr frei erfunden, oder Du bewegst Dich im Kreise deinesgleichen. Beides keine erbauliche Aussicht. Warum kommentierst Du nicht woanders? Vielleicht auf einem Gebiet wo Du mehr von verstehst.

      • @Petra, es wird aber auch nichts zu Wahrheit nur weil man es sich ganz doll wünscht… warum soll jemand eine Nikon ode auch Canon zurück geben und sich eine Sony holen? Weil du dir das wünschst…? Jeder, der sich heute für eine Nikon Z entscheidet weiß was er tut und hat sich bei den Preisen garantiert mit seinem Kauf vorher auseinander gesetzt! Eine Sony hätte er schon lange haben können, wollte dies aber nicht… schreib also weiter deine lächerlichen Kommentare wenn es dir Spaß macht, es amüsiert…
        @Ernst, 100% Zustimmung!

    • ja wie? Objektive mit F-Bajonett oder dann doch von F auf Z adaptern, sogar mit kleinen APS-C Linsen? Wird irgendwie komisch aussehen finde ich.
      In meinen Augen sollte Nikon das F-Bajonett in Zukunft für APS-C nutzen, denn das hat bis jetzt auch hervorragend funktioniert. Vorhandene Linsen könnten weiter genutzt werden und ggf. könnte man ja zwischendurch auch noch das ein- oder andere Update für VF-DSLR Linsen auf den Markt werfen. Abnehmer dafür wird es noch viele Jahre geben und Altkunden würden sich weniger über den neuen Hype ärgern, der die Weiterentwicklung von ihrem Equipment verhindert.
      Neues Bajonett für APS-C von Nikon würde für mich persönlich bedeuten: kein Nikon mehr, weder APS-C noch VF.

      • Ich bin ja ein Canonier, ein EF-Bajonett für ABS-C interessante Vorstellung. Ein EF50f1,8 würde ein ca. 80mm 1,8 mit einer sensationellen Qualität da die unscharfen Ränder wegfielen, zudem leicht und klein.

        hm, gleich mal weiter spinnen. Es könnte jemand auf die Idee kommen und einen neuen Sensor produzieren, größer als APS-C kleiner als VF crop 1,3 oder ähnlich. Alte Objektive und Bajonette nutzen und zusätzlich neue kleine leichtere Objektive anbieten.

        Ich würde so etwas kaufen.

      • Warum sollte Nikon das F-Mount künstlich am Leben erhalten? Zum einen wäre es deutlich teurer, wenn man für zwei Bajonette entwickeln müsste und zum anderen würde man den Kunden den Umstieg in das KB erschweren.
        Auf eine Trennung wie bei Canon mit M und R hätte ich keine Lust, soviel Geld und Platz habe ich dann auch wieder nicht.
        Ich bezweifel auch, dass der große Teil der Objektive alle Möglichkeiten (z.B. Videografie) der kommenden Kameras bedienen kann, daher würde ein großer Teile der Altkunden mit der Zeit sowieso erneuern müssen. Zudem würden die Kameras durch das tiefere Auflagemaß nicht mehr so kompakt gebaut werden können (3 cm Differenz).
        Für die, die ihre alten Linsen weiter gebrauchen wollen, wird es wohl auch in Zukunft noch DSLR geben, der Rest wird wohl adaptieren müssen.
        Auch wenn ich den Frust nachvollziehen kann – da man ja doch einiges in sein Equipment investiert hat – denke ich, dass der vollständige Wechsel ins Z-System der richtige Schritt wäre, um wieder für die nächsten 60 Jahre zukunftssicher zu sein.

      • @Fleischwolf, es sind doch schon zwei Bajonette vorhanden, da muss nichts mehr entwickelt werden.
        Das hat mich schon länger interessiert und deshalb habe ich mir das schnell mal am CAD nachgebastelt: das Z Bajonett hat 55mm im Duchmesser und ein DX Sensor misst 23,7×15,6mm. Also bekomme ich den APS-C Sensor locker vier Mal im Z Bajonett unter!
        Wer zum Geier konstruiert eine Kamera mit so einem bescheuerten Bajonett/Sensor – Größenverhältnis? Wie sollen denn die künftigen DX Objektive einer solchen kamera aussehen? Kegelstumpfförmig mit dem dicken Ende an der Kamera? Größenvorteil APS-C gegenüber Vollformat ist so nicht möglich.
        Aber Nikon traue ich das mittlerweile leider durchaus zu, so was auf den Markt zu werfen. Vielleicht werben sie dann mit DX Objektiven mit Lichtstärke f/0,1. Würde sich mit Sicherheit prächtig verkaufen lassen… wenigstens die ersten 1000 Stück.

      • Bei Leica (52mm) oder Canon (54mm) kann man sehen, was möglich ist. Was Nikon daraus macht, ist wieder etwas anderes.
        Ich habe keine Ahnung, warum sie diese Größe gewählt haben, es ist mir aber auch egal. Mir ist das Endergebnis wichtiger und nach Möglichkeit mit einem einheitlichen Bajonett für APS-C und KB, wie es auch beim F-Mount zuvor war.
        Wenn Sie sich auf APS-C festgelegt haben, ergibt das Ganze natürlich keinen Sinn, für mich allerdings schon. Da können wir auf Grund unterschiedlicher Bedürfnisse wohl nicht einig werden.

      • @ Mimas
        ….Neues Bajonett für APS-C von Nikon würde für mich persönlich bedeuten: kein Nikon mehr, weder APS-C noch VF.
        ….hallo Mimas, warum denn nicht ???
        Ich habe für KB einige Objektive gekauft und für APS-C ebenso einige,
        Einige habe ich verkauft
        Wo ist hier ein Problem ??

        Nehme ich die Kleine, stehen die bestimmten Linsen im Regal
        nehme ich die Große, habe ich ebenso einige stehen.

        Wo kann hier ein Problem sein??
        Hat man sich erst einmal bei Nikon eingefuchst, dann läuft es doch.

      • > nach Möglichkeit mit einem einheitlichen Bajonett für APS-C und KB, wie es auch beim F-Mount zuvor war..
        Richtig, denn von der Möglichkeit habe ich gerne und reichlich Gebrauch gemacht. Das dies in Zukunft auch wieder so sein wird, bezweifle ich stark. Es macht keinen Sinn unter das Z-Loch einen – im Verhältnis dazu – mini Sensor zu stecken.
        Als Hobbyist habe ich mir in den letzten Jahren einen recht üppigen Objektivpark für zwei APS-C und eine Vollformat zugelegt. War besonders bei den letzten Linsen echt nicht billig, weil jede davon um die 2K€ liegt. Wenn ich meine ganze Ausrüstung hochrechne, bin ich bei ca. 18K€, die ich ins F-Bajonett investiert habe. Noch mal so viel Geld in eine neue Z Ausrüstung zu stecken kommt nicht in Frage. Weitere, interessante Linsen für F wird’s mit nur noch Z-Mount nicht geben, weder für VF noch für DX.
        Nikon hat viele Jahrzehnte ihren Kunden Sicherheit durch Kontinuität geboten, was viele sehr zu schätzen wussten. Nun fühlt man sich als Nikon Kunde durch das Z-Bajonett verraten und abgestoßen. Würde ich hier noch mal investieren?
        > Wo kann hier ein Problem sein??
        Siehe oben.

      • Aber Mimas, hin und wieder muss einfach ein Generationenwechsel folgen, muss!

        Man möchte digitale Signale bis nach vorne durchschleifen, für starke Linearmotoren etwa, möchte den Gewindestangen/Schneckenförderantrieb für den AF irgendwann endgültig begraben können und schließlich möchte man auch als Hobbyist irgendwann auch flare- und ghostingresistentes Glas mit moderner Beschichtung verwenden, wenn wir ehrlich zu uns sind, genau wie Rechnungen mit ausreichend Asphären und auch Schmelzen höchster und niederster Brechung, um wirklich die meisten Abbildungsfehler zu erschlagen und zumindest 80LP/mm bei den Zooms rauszulutschen.

        Natürlich sind 18k viel Geld, aber so ist die Fotografie. Ich war auch erst in der 1000€ APS-C Klasse angefixt worden und irgendwann musste FF her und teure Linsen. Trotzdem geh ich gerne und dankbar mit der A6000 spazieren. Hier relativiert sich dann vieles und man stellt als Hobbyist die Frage nach dem Sinn des Wettrüstens und wo die Steigung der Preisleistungskurve wohl am ‚förderlichsten‘ für einen ist. Ob innere Zufriedenheit und Resilienz gegen Werbung und Propaganda nicht mehr zu kultivieren wären, als etwas dem Impuls zum Kauf nachzugeben.

        Zuletzt hatte ich mir das f4/24-105 G geholt und das war teuer, ist aber auch über jeden Zweifel erhaben. Mittlerweile gehe ich schon mit einem 2.8/70-200 schwanger, obwohl ich immer gesagt habe, dass das bei meinen Ansprüchen, meinem Geldbeutel und Bedürfnissen (es muss tragbar und auch fahrradverlastbar sein) eigentlich Wahnsinn ist. Ich habe aber auch 15€ Ebay Linsen aus der Zeit vor meiner Geburt und gemessen am Preis, sind die damit erzielbaren Ergebnisse und auch der Lustgewinn völlig konkurrenzlos. Da kann sich nix modernes mit messen.

        Bei den Sensoren ist es ja nix anderes. Wir haben heute Dual-Gain-Architekturen und BSI als Goldstandard, bereits in den ‚Basic Modells‘, die mit IBIS+OS aus der Hand Bilder in einer vorher nie gekannten Qualität ermöglichen. Man kann heute druckreif aus der Hand schießen, wo es früher unbedingt des Stativs bedurft hätte. Natürlich machen wir Hobbyisten keine Hochglanz-300DPI-Centerfold Bilder für das Zeitschriftenwesen oder gar Plakat Großdrucke für die Werbung, aber geil ist es halt schon, wenn man daheim am Lightroom reinzoomt und erkennt, wann hinter den Fenstern am anderen Flussufer vor sich geht.

        Niemand braucht mehr als 150 PS, niemand. Die Leute sind früher auch mit 35 PS und Wohnwagen über den Brenner oder die Hochtauern nach Italien gekommen, aber geil ist es, wenn die Kiste marschiert und man beim Überholen, nachdem man aus dem Windschatten raus ist, weder feuchte Hände kriegt, noch runterschalten müsste. Es schmerzt der Evolutionsdruck gerade auch monetär, es schmerzt das haben und mitreden wollen, es schmerzt und strengt an und wir hätten uns bei der Anschaffung einer Premiumlinse als Hobbyisten niemals fragen dürfen, ob sie sich durch den zu erwartenden Lustgewinn oder die Zahl der damit geschossenen Bilder überhaupt je rechnen würde.

        Aber wir alle haben dieses Problem und es wäre nicht fair, Nikon den schwarzen Peter zu geben. Nikon musste irgendwann den Spiegel loswerden und musste irgendwann ein zukunftsfähiges, vollelektronisches Bajonett bringen und sie haben es mit ihrer ersten Generation echt gut gemacht, wirklich nicht schlampig. Da kenne ich andere Hersteller, wo der Kunde sich mehr angeschmiert fühlen dürfte, oder Sabri…. Petra?

      • @Tobi B,
        wo Du recht hast, hast Du recht 🙂
        Wie ich weiter unten schrieb, habe ich nicht wirklich Grund gefrustet zu sein, denn meine Fototaschen sind voll mit guter Technik. Habe gerade mit der D500, dem AF-S 105mm Makro und dem R1C1 Makroblitzset ca. 100 Fotos von schlüpfenden Mauerbienen an meinem Insektenhotel gemacht. Von den Fotos habe ich 6 Stück entsorgt, die ich mir vor drei Jahren noch behalten hätte. 80 Fotos haben eine vier Sterne Bewertung bekommen und kein einziges musste ich nacharbeiten.
        Für Heute habe ich mein Erfolgserlebnis und genügend tolle Aufnahmen.
        …und Nikon bin ich wirklich dankbar dafür!

      • „auch Schmelzen höchster und niederster Brechung“

        …das würde mich jetzt echt mal interessieren.. 🙂 …so ab 1600 oder niedriger…?

      • ..und JA !
        Ich halte den Evolutionsdruck locker aus und brauche ÜBER 150 PS.
        Also um ehrlich zu sein, brauche ich mindestens 200. Niedriger ist so, als wenn ich erst ab Blende 4 fotografieren müsste. Genau: Über 2.8 geht eigentlich nix wirklich.
        Aber das lernen die notorisch-ökologisch-profilneurotisch-gutmenschlichen Linksfahrer auch noch……
        🙂

      • …spricht unser Micky der mit seiner Canon M6 unterwegs ist, gibt es da überhaupt ein Objektiv welches Lichtstark ist ? Oh ja zwei Stück und sein Smartphone für erotische Strandfotografie hat ja auch f1.8 ….

      • Ich bin ganz bei Micki! Er drückt sich nur etwas verspult aus:

        Blende 4 ist für mich als Hobbyisten der Immerdrauf-Gold-Standard! Ich möchte es doch bitte auch noch tragen können, mein 24-105 und nicht von einem an beiden Enden zu kurzen 20/28-70 die Schulter abgerissen bekommen. Meist blende ich eh noch mal ab, mit so einem Reise- und Touriglas.

        Ein 2.8/70-200 (bestimmt zahl ich nicht den G-Master Preis, sondern warte auf Sigron) ersetzt für mich tatsächlich alle supi Portraitbrennweiten und man kann mit Freistellung arbeiten. Einer wie ich braucht nun mal kein hippes 85iger, 100er und 135iger, die dann eh meistens rumliegen. Bei Studio- und Peoplefotografen, die unbedingt nur die Augen freistellen wollen, aber nicht die Nasenspitze, da mag das anders sein.

        Ich sehe hier keinen Widerspruch, anders als beim Mitforisten, der seit 1,5 Jahren unter wirklich jeeeeedem Beitrag (der ideologisch auch nur in die Nähe kommt) seine Entscheidung zum MF und APS-C unter Auslassung des FF bekräftigt und bewirbt.

        Ich hoffe ich lüge mir nicht auch so kognitiv dissonant in die eigene Tasche? Was meint Micki dazu?

      • @ Mimas
        … nach Möglichkeit mit einem einheitlichen Bajonett für APS-C und KB….

        hallo Mimas, entschuldige, aber das ist etwas Quatsch, denn
        Du erreichst nie die BQ an APS-C mit einem KB Objektiv
        Vergleiche mal 14.24 an KB und an APS-C, da stellt man fest, hei, das 10-24 genügt aber völlig und ist leichter und kleiner
        Dann das 70-200 VR an beiden usw usw
        Also, für jeden Sensorgröße eigener Objektive. Dann fährt man richtig

        Klar macht es Spaß, wenn die Linsen an beide passen und man sich einbildet, hei, ich bin gut. Aber man macht sich etwas vor.
        Deshalb keine Panik, Du hast die D500, kauf dir die richtigen Linsen dafür.
        Für die D750 ebenso, und dann kann Dir die -Z- Produktion hinten herunterrutschen.

        PS: ich erlebe öfter mit anderen Artikeln, wie sich Leute, auch gute Bekannte, ganz schön vor den Marketingkarren der Industrie binden lassen.
        Einfach traurig !!

    • @Rinde,
      ich verwende an meinen APS-C Kameras fast ausschließlich NUR noch FX Objektive, eben weil das ein paar Vorteile bringt. Größe und Gewicht sind mir vollkommen egal! Das ich mit einem 14-24mm am APS-C nicht auf die 14mm komme ist mir absolut klar. Das eine 1,4er Blende am FX keine 1,4er Blende am APS-C ist weiß ich auch. Was wem reicht muss nunmal jeder für sich entscheiden.
      Vorteile FX an APS-C:
      – Cropfaktor im Tele- und besonders im Makrobereich
      (AF-S 85mm Makro DX / AF-S 105mm Makro FX – Bildqualität kein Unterschied. Das 105er macht die runderen Streukreise)
      – Keine Vignettierung mit FX Linsen
      – geringere Verzeichnung
      – der optisch beste Bereich eines Objektivs ist die Mitte, genau die nutze ich NUR mit APS-C und FX Linsen.
      – durch den Cropfaktor kommen teilweise interessante Bildausschnitte mit Standardbrennweiten bei rum (z.B. nutze ich ein 50mm f1/4 am APS-C gerne als Portraitobjektiv usw.
      Nachteile FX an APS-C:
      Groß, teuer, schwer (muss jeder für sich…)
      Also von Quatsch würde ich nicht unbedingt reden.

    • @Ernst Portmann
      na wenn das deine Meinung ist…
      trotzdem wird die Lüge nicht zur Wahrheit wenn man versucht Menschen zu denunzieren.
      Es ist mir auch egal,in diesem Forum gibt es soviele „Schlaumeier“da fällst du garnicht auf. Ich bin jetzt sowieso hier raus. Ich bitte den Betreiber dieser Seite darum,alle meine Kommentare zu löschen,da ich mich jetzt schähme hier überhaupt was geschrieben zu haben . Diese Amateur-Seite ist unter meinem Niveau. Also bitte,alles löschen!

  • Schlussendlich wird Nikon bestimmt eine Lösung analg zum Z-Mount umsetzen. Ob es nun das vorhandene F-Mount oder ein neues Bajonett ist, ist eigentlich völlig egal. Man würde nur mit neuen Objektiven oder mit DX-Objektiven+Adapter fotografieren können. Das Z-Mount selbst, würde die Kameras jedoch unnötig groß und in Kombination teuer machen.

    • Na ja groß ist relativ. ich werde bestimmt keine M von Canon kaufen, die die Dingers sind mir zu fummelig in der Bedienung. Wenn se klug sind, realisiert Nikon seine APS-C DSLMs mit Z-mount. Die sind dann zwar etwas größer als die Spielzeug DSLMS von Canon, iegen dafür dann aber besser in der Hand, und lassen sich flüssiger bedienen. Nicht jeder Mann ist Klavierspieler, Zwerg, oder hat Frauenhände.

    • Cjuser
      Ich frage mich, wenn das Auflagemaß bleibt wozu ein Adapter nötig sein soll. Den könnte man sich sparen wegen der Kosten und der unnötigen Schrauberei.
      Ein dünnes Gehäuse bauen und dann einen großen Griff daran bauen würde für mich keinen Sinn machen.
      Ich bin für eine DSML mit F-Bajonett. Das würde in etwa die in Höhe und Breite gleiche Maße wie bei Fuji ergeben und sowohl alte als auch neue Aps-C Objektive blieben weiterhin verwendbar.
      Einen neun Anschluß etwa Apsc-MIni halte ich für total überflüssig und für einen weiteren Sargnagel für die Firma Nikon.

      Peter Wagner

      • Um einen Adapter wird man nicht herumkommen, wenn man vorhandene DX-Objektive nutzen möchte, schließlich muss das so oder so flachere DSLM-Gehäuse auf eine DSLR-Tiefe ausgeglichen werden. Sollte Nikon ebenfalls das Z-Mount für DX-DSLMs nutzen, braucht Nikon nur nichtmal einen weiteren Adapter herstellen, weil der bisherige weiterverwendet werden kann.
        Ich denke nur, dass für DX-DSLMs nicht so große Objektive notwendig sind und wie eben für FX. Und kompaktere Objektive sehen auf dem Z-Mount (Gehäuse) etwas komisch aus. So kleine Gehäuse, wie bei Canons M-Serie fände ich allerdings auch eher negativ. Na mal abwarten.

  • Entweder Z Bajonett und APS-C Linsen dran oder Sony kaufen.
    Mit Sony hat man derzeit die meisten Möglichkeiten, was FF und APS-C anbelangt.
    Außerdem soll ja von Sony die „Über APS-C“ bald (Herbst?) kommen.
    Irgendwie ist doch Sony sehr gut aufgestellt, oder?

  • Jedem das seine..

    Es gibt immer Menschen die mit was auch sonst nicht zurecht kommen. Ich habe bei Saturn im Kundengespräch gehört das mit der EOS 5D Mark ll nur verwackelte Aufnahmen entstehen würden, das wäre eine „sch.. Kamera“!

    Die Antwort vom Verkäufer, der 4 Wochen früher in der Hausgeräte Abteilung gearbeitet hat war genau so toll wie die Kunden Behauptung mit den verwackelten Bildern.

    Zu Nikons Spiegellose ABSC Kamera, hoffentlich behalten sie das F-Bajonett. Die Altkunden würden es dankend mit einem Kamerakauf belohnen. Adapter mitliefern und fertig! Nikon 2 der Name und schnell angepasste kleine Objektive liefern! Fuji macht es vor, die haben alles richtig gemacht.

      • Das war nicht die Antwort auf meine Frage.

        Und Fuji kann man sicher nicht mit Nikon vergleichen, die haben das KB übersprungen. APS-C in einem 65 mm Mount würde wirklich lächerlich aussehen…

      • Ohne Spiegelkasten verkürzt sich der Abstand zwischen dem Objektiv und dem Sensor, deswegen der Adapter der das wieder ausgleicht. Bis es genügend NEU gerechnete Objektive für das kleinere, leichtere System gibt sind Adapter unumgänglich.

      • Kann sein, daß ich jetzt auf dem Schlauch stehe, aber inwiefern macht eine F-Mount Kamera für F-Mount Objektive Sinn, wenn diese nur mit einem Adapter zu bedienen ist? Würde so eine Kamera nicht mehr Sinn machen, wenn das Distanzstück direkt integriert ist? Es geht ja darum, daß die Altkunden ihr Altglas uneingeschränkt weiter verwenden können.
        Wenn eine Adapterlösung unumgänglich ist, sehe ich das Z-Bajonett deutlich im Vorteil.

  • Jemand wie ich, der eine D500 besitzt, dazu hervorragende Objektive wie das Sigma 18-35 1.8, dazu die superleichten und sehr guten AF-P 10-20 + 70-300, wird garantiert nicht auf eine Kompromisslösung, eventuell sogar noch mit Adapter, ausweichen, nur damit er eine DSLM besitzt mit den bekannten Schwächen.

    Damit Nikon überhaupt eine Chance mit APS-C DSLM hat, müssten sie:

    – eine Kamera bauen, die die D500 klar in den Schatten stellt, eine lange Akkulaufzeit hat und einen Sucher, der den Namen verdient.

    – dazu Objektive im Stile von Sigma 18-35 und 50 100 1.8 + eine leichte Garnitur wie die AF-P Serie in hervorragender Qualität.

    • @ Rolf Carl
      …eine leichte Garnitur wie die AF-P Serie in hervorragender Qualität….
      habe ich schon mal gesagt:
      Mit den PF Linsen, hier braucht es nur mehr Mut, die Dinger sind super leicht, wäre mal einen Versuch wert.
      Bei dem 300/4 klappt es ja auch. Überall höre ich nur, Traum-BQ und die Hälfte Gewicht.

      • Hast schon recht, Rinde. Auch PF Linsen wären die Lösung. Beim 300/f4 war ich schon mehrere Male nah dran, es zu kaufen, aber es war mir immer einen Tick zu teuer. Wenn der Preis noch 20 % runterkommt, bin ich dabei. Und gerne mehrere davon, auch ein 400/f4 PF, das bezahlbar ist.

    • Nein da schreibt jemand, dass 1 von 14 verkauften Fuji zurückgebracht wurden weil die Bildqualität ungenügend sei. Such mal nach Petra’s weiteren Posts. Alle immer völlig überrissen, teils sogar belustigend, aber meist einfach blöd und provokativ.
      Denk mal nach. Da draussen in der Welt verkaufen sich die Fuji sehr gut, weil die Bilder direkt aus der Kamera mehrheitlich sehr gut gefallen.

  • Das Dumme ist wenn der bisherige Nikon Kunde viele Objektive für das DSLR – APSC System besitzt und unbedingt einen elektronischen Sucher haben möchte. (siehe auch Canon M)

    Radikale Lösung, Systemumstieg oder eine Klasse höher ins Spiegellose Nikon Z Vollformat neu einsteigen und das APSC vergessen.

    Zum Beispiel würde ich als Nikon D500 Besitzer locker auf den elektronischen Sucher pfeifen. Erst mal abwarten bis ein neues System ausgereift zur Verfügung steht, prüfen ob der neue Sucher wirklich mehr Vorteile als Nachteile hat und erst dann meine Wahl treffen.

    Bei mir war es trotz angeblich schlechter Bildqualität der Kleinen der Schritt zum Spiegellosen Mittelformat und dem Spiegellosen APSC System aus dem gleichem Hause. Die Bedienung der beiden Systeme ist identisch weswegen der Wechsel zwischen den Geräten unproblematisch funktioniert.

    Was Nikon wohl vor hat? Ich kann mir bei bestem Willen nicht denken das Nikon das F-Bajonett aufgeben wird, das geht gar nicht, außer sie machen Harakiri!

    • Nikon hat das F Bojonett genau genommen letztes Jahr mit Vorstellung der Z Serie eingestellt. Es ist zu befürchten, dass bei DSLR nichts neues mehr kommt.
      F macht bei DSLM keinen Sinn, ausserdem möchte auch Nikon verkaufen. Ich stelle mir vor es kommt eine kleine Z mit APSC Sensor um die 1500 Piepen.
      Fuji werden sie nicht einholen können.

  • Harakiri – genau das ist meine Befürchtung. Nikon war gezwungen dem Markt eine DSLM zu präsentieren und hat mit dem Z-Mount in meinen Augen als „Altkunde“ einen schwerwiegenden Fehler gemacht.
    Neukunden braucht das nicht zu interessieren.

    • Mimas

      ich glaube Du kannst mich jetzt verstehen warum ich als ehemaliger Canon Kunde einen Systemwechsel vollzogen habe. Irgend wann reicht es eben, weil auf das R System umzusteigen gleicht ebenfalls einem Systemwechsel. Dann lieber gleich wegen der sichereren Bildqualität und der Weiterentwicklung von MF eine Klasse nach oben flüchten und für Unten mit einer Spiegellosen APSC sehr zufrieden zu sein. Vollformat brauche ich nicht mehr.

      • Alfred, an dem Punkt werde ich wohl auch irgendwann mal stehen. Wobei ich mir die Aufregung über die aktuelle Situation eigentlich sparen könnte.
        Mit einer D5300 fing es 2013 bei mir mit den etwas größeren Sensoren an, zwei Jahre später gab es dann eine D750, auch weil ich direkt in VF Objektive investiert hatte und nur wenige DX Optiken nutzte. Mittlerweile sind es noch einige Objektive mehr und auch eine D500 habe ich mir noch gegönnt. Die D5300, als älteste Systemkamera in der Sammlung mit rund 30000 Auslösungen, sieht noch aus wie neu und ich nutze alle meine Kameras regelmäßig, darunter auch noch zwei Coolpixen, die älteste von 2005. Dazu kommt ein Haufen Zubehör wie Blitzgeräte, Stative, Rucksäcke, Lichtformer und die ganzen Kleinigkeiten, die man eben braucht oder einfach nur gerne hätte.
        Für Hobby ist das schon recht enthusiastisch – habe mir das ganze Zeugs nun innerhalb von sechs Jahren zusammen gekauft, also alles noch recht aktuell und in sehr gutem Zustand. Bei den DSLR mache ich mir auch keine großen Sorgen, dass da so schnell was dran kommt und die Qualität ist für mich absolut ausreichend, so dass ich damit wahrscheinlich noch viele Jahre spaß haben werde.
        Trotzdem hätte ich mich wohl über das ein- oder andere neue Objektiv noch gefreut und ggf. mir auch in Zukunft noch so einen Megapixel- Boliden gegönnt. So wie es jetzt aussieht, lasse ich das lieber erst mal.
        Wenn nun meine ganze Technik in die Tage gekommen ist und ich dann immer noch Spaß am Fotografieren habe, wird es wohl einen Systemwechsel geben und da gehen meine Gedanken auch in Richtung MF plus zusätzlich irgendwas kleines und handliches für immer dabei. Vor allen Dingen dann nicht mehr so viel!
        Nikon wünsche ich viel Glück mit der neuen Linie und das sie diese Krise irgendwie meistern. Als Kunden haben sie mich aber vorerst verloren. Vielleicht bauen sie ja in 10 Jahren auch MF und ich stehe dann wieder vor der Tür – wer weiß.

      • @ Mimas

        ….Trotzdem hätte ich mich wohl über das ein- oder andere neue Objektiv noch gefreut ….

        hallo Mimas,
        falls Sie für KB z B das 14-24 hätten !! ein 85/1.4 oder Art !! oder das 105/1.4, oder das 105Makro !! das 300/4PF
        das 500/4 oder 600/4

        für das APS -C das 18-35 oder das 17-50 OS !!, 50-100 oder nutzen die o.g. Linsen einfach mit.

        was bitte benötigen Sie denn noch???
        Da können Sie sich einfach locker zurücklegen, Egal was die bei Z entwickeln.
        Sie haben das beste Nikon-Zeugs, damit läßt sich aber was machen…

        Lassen Sie sich nicht vor den Karren Marketing spannen, das wäre noch V I E L zu früh
        Die Z, wie Sie sagen, eben für Neueinsteiger oder als 2. Garn., aber nicht als F abzulösen.
        Da würden Sie nur unnötig Geld verbrennen.
        Keine Foto wird besser, eher schlechter.
        Deshalb, die Z muß erst eine Klasse besser als die D500 / D750 / D850 werden, D A N N ev…..

        liebe Grüße und gut Licht

      • @Rinde,
        muss immer gleich alles besser sein um es kaufen zu müssen ? Manchmal reicht es eben aus um nur „anders“ zu sein…
        Es gibt bestimmt den ein oder anderen Nikon Fotografen der sich vielleicht eine kleine feine APSC DSLM Kamera wünscht wo er nicht ein großes FX 35/1.4 wie an seiner D7500 ranschrauben muss sondern eben einfach nur den „kleinen“ Bruder.

      • @ Mirko
        …wo er nicht ein großes FX 35/1.4 wie an seiner D7500 ranschrauben muss sondern eben einfach nur den „kleinen“ Bruder….

        hallo Mirko, ja das stimmt, sind doch die 1.8er ebenfalls suuper
        Das 105er Makro hat er ja, ist traumhaft, habe ich selbst und ist eher billig gegenüber den anderen. Muß man denn sparen, tun es die 1.8er ja auch, alles im grünen Bereich.

        Nur um mal schnell 10.000 Euro zu verbrennen, um dann zu -Z- zu wechseln ???
        Das ist Z vorn und hinten nicht wert, weil man dann enttäuscht wird.
        Es kann ja nicht sein und es ist auch nie so gedacht, das man dann mit Adapter herumläuft.
        Das ist nur eine politische Zwischenlösung, ja um nicht jemanden zu verprellen.

        Aber eine Spiegellose, leichte, schöne, brilliannte kaufe ich mir doch erst, wenn:
        wenn sie wirklich die jetzige Qualität hinter sich läßt, nicht um Komma noch etwas, sonder um Stufen !!
        und leichte Linsen hervorbringt.
        Aber so sehe ich Nikon eben, sie bringen Neues hervor wie andere auch. Man muß ja immer gleich alles kaufen.

      • @Rinde,
        jetzt verstehst Du mich falsch, ich rede nicht vom ersetzen sondern vom ergänzen 😉
        Ich hatte am Donnerstag das Vergnügen mit der Fuji GFR zu fotografieren, super Kamera aber hätte ich keine Lust damit eben mal so durch die Stadt zu laufen….

      • Mimas,

        ich sehe, wir haben etwa den gleichen Werdegang durchgemacht. Ich habe 2013 digital mit der D7000 begonnen und habe jetzt die D500 und die D750. Diese beiden Kameras ergänzen sich geradezu ideal. Die D7000 habe ich gerade diese Woche verkauft, ebenso das Sigma 10-20/f4-5.6.

        Ich sehe es wie du. Auch ich werde mit meinem Equipement noch einige Jahre weiter fotografieren, denn diese beiden Kameras sind immer noch auf Toplevel. Und Ersatzteile gibt es bei Nikon mindestens 10 Jahre, bei hervorragendem Service, der vieles auch auf Kulanz macht.

        Zu den Objektiven: Rinde hat es richtig gesagt, es ist alles da, was das Herz begehrt. Für Topqualität die beiden Sigmas Art 18-35/1.8 und 50-100/1.8. Das 18-35 habe ich, und ich sage dir, das ist wahrscheinlich das beste, was du bekommen kannst. Ich habe es schon auf meiner D7000 benützt. Granatenscharf mit feinsten Details (natürlich RAW), Ausdrucke in 100 x 150 cm; gestochen scharf, auch mit der Lupe von 10 cm Distanz aus betrachtet! (Die RAW-Dateien sind bei diesem Objektiv doppelt so gross wie bei Kitobjektiven).

        Bei den Makros benütze ich meine 4 Sigmas 50/70/105 und 150/2.8 VF. Diese sind nicht schwerer als APS-C Makros von Fuji z.B. Und der Vorteil, du kannst sie auch an der D750 benützen.

        Ich habe ja lange überlegt, ob ich noch zusätzlich in ein kleines DSLM System einsteigen soll, wegen dem Gewicht. Dann habe ich aber vor meinem letzten Herbsturlaub im Vinschgau in der Zeitschrift Fototest nochmals gelesen, dass die neuen, superleichten und günstigen AF-P Objektive von Nikon absolut top sein sollen. Also habe ich in letzter Minute den Versuch gewagt und das AF-P DX 70-300 bestellt. Ja, und was soll ich sagen … ich war perplex. Die Abbildungsleistung absolut top, der Autofokus grandios, auch bei bewegten Motiven, besser auch als der des vielgelobten neuen Tamrons 100-400, das ich auch besitze. Letzte Woche habe ich mir gleich noch das AF-P 10-20 bestellt und schon ausprobiert, ich bin begeistert! Wenn Artur Landt von Fototest von einem Objektiv schwärmt, ist es also mehr als nur heisse Luft! Die beiden Standardobjektive kommen allerdings bei ihm nicht so gut weg, die werde ich nicht kaufen. Und zudem lässt sich die Brennweite zwischen 20 und 70 mm gut überbrücken mit einer Festbrennweite, z.B. einem 35er oder einem 50er, je nach Belieben.

        Auch ich werde in den nächsten Jahren nicht in ein neues System investieren, aber genau beobachten, was läuft.

      • @Rolf Carl,
        ja, Gedanken machen dass wir bald nicht mehr mithalten können müssen wir uns wohl so schnell nicht. Zumindest was die Bildqualität betrifft, lassen alle meine DSLR keine Wünsche offen. Die D500 besitze ich erst wenige Wochen und ich bin ziemlich beeindruckt von dem Brocken. Die ist mit der D750 – soweit ich das bis jetzt beurteilen kann – so gut wie auf Augenhöhe im unteren ISO Bereich. In mancher Hinsicht ist sie sogar ein Stück weit besser.
        Bei der Bildqualität gab es in den letzten Jahren keine signifikante Verbesserung mehr, was will man da auch noch groß verbessern? Der Dynamikumfang konnte noch etwas gesteigert werden und die high ISO Leistung wurde verbessert, das war es aber auch schon. Auch die neuesten DSLM liefern keine bessere Qualität, solange sich nicht grundsätzlich was an den Sensoren ändert. Aber das ist ja in der Planung, so wie es aussieht.
        Genau das ist es aber auch, was mich an der ganzen Sache so nervt – davon werden nur noch die DSLM mit den neuen Bajonetten profitieren, während wir auf unserem Entwicklungsstand sitzen bleiben, oder eben neu investieren müssen. Selbst die aktuellen Techniken (IBIS, Fokus peaking, Eye AF – sogar im Sucher, Focus stacking undundund) könnten ohne Probleme auch in DSLR genutzt werden. Nur wird das kein Hersteller mehr umsetzten, weil das neue (Z)eugs gekauft werden soll.
        Objektive fürs F-Bajonett gibt es reichlich und momentan habe ich da zum Glück keinen Bedarf mehr. Ob der Service in den nächsten Jahren auch für DSLR noch so gegeben ist, da bin ich mir nicht so sicher. Das ist schließlich auch ein guter Hebel, um einen zum Wechsel zu zwingen (oder als Kunden zu verlieren, je nach dem..).

      • Mimas,

        ich gratuliere dir zu deiner neuen D500! Dein Eindruck täuscht nicht, meiner Erfahrung nach hält die D500 bis ISO 400 locker mit, dann spielt aber der grössere Sensor der D750 seine Stärken aus. Aber der Unterschied ist minim. Wenn du die D750 nicht als Vergleich hättest, würdest du sagen, das Rauschverhalten der D500 ist genial.

        Deshalb sage ich es auch immer wieder und wiederhole es gerne nochmals; die beiden Kameras ergänzen sich ideal, die D500 ist super für Telefotografie und Makro, wegen dem engeren Bildausschnitt, und die D750 ist perfekt für Landschaftsaufnahmen, die man ja am Besten morgens und abends macht, und allegemein bei schwierigen Lichtverhältnissen. Ebenso nehme ich die VF auch lieber bei der Tierfotografie und wenig Licht, da ist sie bei höheren ISO-Zahlen schnell mal dem APS-C Sensor überlegen, und auch der AF der D750 ist ziemlich gut bei sich bewegenden Motiven und steht dem der D500 nicht weit nach.

        Allerdings nervt mich auch einiges an Nikon und den anderen Kameraherstellern. Aber dass sie den Service für die DSLR zurückfahren, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Denn diese Kundengruppe soll ja die DSLM’s kaufen, und da diese sowieso alles neu kaufen müssen, wäre es ein Eigentor, diese potenziellen Kunden zu vergraulen. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Nikonservice gemacht. Da ich gut selber hingehen kann, habe ich ein gutes Verhältnis zu den Servicemitarbeitern und sie machen auch ausserhalb der Garantiezeit vieles auf Kulanz (z.B. Objektive nachjustieren).

  • Nikon wird es genau so machen wie Canon: Das „klassische“ Bajonett für DSLRs im FF und APS. Zwei DSLM-Systeme, FF für die Profis und solche, die sich dafür halten und ein kleines, feines APS-System (wie EOS M) für den „Rest“, der sich über geringe Größe und Gewicht freut. Canon hat hier den Weg gewiesen. Hieran wird sich Nikon orientieren. APS-C für „Profis“ wird man Fuji überlassen. Und Sony findet bei diesen Überlegungen sowieso nicht statt. Das ist meine feste Überzeugung – und genauso wird es kommen – trust me!

    • klar Sony findet bei Canon/Nikon Überlegungen nicht statt – weil die technisch Jahre voraus sind – wenn Can/Nik das Niveau überhaupt je erreichen.
      Das gleiche spiegelt sich inzwischen bei den Objektiven: 1.4/24 mm – 1.8/135 mm sind vor Zeiss Otus und Sigma Art – wenn man sie richtig nutzen kann.

      Wenn Nikon sein Z-Bajonett nicht für Halbformat kompatibel hält – ist ihnen nicht mehr zu helfen. Canon’s Fehler mit EOS EFs und EFm werden sie bestimmt nicht wiederholen – die Zeiten wo man den Markt und die Käufer unterdrücken kann sind vorbei – Canon ist für den ambitionierten Foto-Massenmarkt auch irgendwann vorbei.

  • Lieber Mark, um mal Deine Eingangsfrage zu beantworten. Ich kann mir so eine Kamera gut vorstellen. Unter dem Motto: professionell, klein und Spaß dabei. Für Urlaube, Kurzurlaube, Städtetrips, kurze Badeurlaube, Bergwanderungen und -besteigungen. Und Familienausflüge. Also für die Situationen, wenn ich wenig Platz zum einpacken habe, leicht unterwegs sein will und doch ein professionelles Equipment möchte.

    D. h. die Kamera sollte möglichst klein sein. Und trotzdem verhältnismäßig zu zu greifen. Wie z. B. die 6000-Serie von Sony. Natürlich möglichst abgedichtet. Mit einem Verwacklungsschutz am Sensor. Das macht die Objektive wieder kleiner und für Nachtaufnahmen in Städten ohne Stativ. Hohe Bildrate für Sport und die Kinder. 20 MP können genügen. Und eine Blitzfunktion mit High Speed Sync. Bei Nikon halt FP genannt.

    In der Packung sollte für das ganz kleine Gepäck gleich ein kleiner Blitz enthalten sein. Für Notfälle. Der muß natürlich entfesselt können. Er kann klein sein, weil er nicht so viele Aufnahmen machen muss.

    Ich stelle mir vor, daß es zu Kamera auch ein Tauchgehäuse gibt Für`s Schnorcheln bis 5 Meter und windige Sandstrände. Dann spar ich mir den Platz für die Gopro und habe wieder welchen für ein Objektiv.

    Ich wünsche mir noch eine fette Verbindung zum Handy um die Bilder auch gleich zu verschicken. Und die Möglichkeit, die Kamera an USB-Schnittstellen sofort aufzuladen. Zum Beispiel im Auto, notfalls am am Zigarettenanzünder.

    Und die Objektive!!! Oh wow. Ein Weitwinkel für Landschaften, Architektur und Städte. Dazu ein 28er, ein 35er und ein 50er. Sollte erst mal genügen. So in der Art wie das 56er von Sigma oder Fuji.

    Ein paar Knöpfe mehr um nichts ins Menü zu müssen. Und einen nach vorne schwenkbaren Monitor für die Selfies.

    Das wäre meine Wunschliste.

    Grüße, Dein Alberich

    • Hallo Alberich,
      eine solche Kamera würde 3000€ kosten, unverkäuflich. Das wäre der Preis für ein Profigerät, die meisten Hobbyfotografen würden das glatt im Regal lassen. In der Regel ist bei APS-C spätestens bei 1000€ Schluß,
      abgesehen von wenigen professionellen Halbformat. Auch die fallen im Preis. Objektive wird es wohl auch geben und die würden in den unteren Preisregionen sein. Der einzige, der wirklich APS-C zum professionellen System ausgebaut hat, ist Fuji. Die haben sich richtig ins Zeug gelegt. Topleistung im Halbformat, allerdings in guten Zeiten entwickelt. Heute würden sie das gleiche im VF machen, wenn sie noch mal von vorne anfangen.

      • Einführungspreis 2.399€ aktuell bei Calumet 1.828€ (bei typischen Grauimport Händlern noch weniger) wo ist da bitte der Preis praktisch gleich geblieben 🤔

      • In der Schweiz ist der aktuelle Preis immer noch gleich hoch wie mein Kaufpreis vor 2.5 Jahren. Der Einführungspreis ist nicht relevant, da dieser bei allen Kameras in den ersten Monaten massiv sinkt.

  • PS: da habe ich doch glatt was vergessen. Bitte mit möglichst einem Nachfolgestandard von JPEG. Den dann auch Bildschirme, Tablets, Handys etc. können. Und bitte einige Motivprogramme wie Vintage, Classic, diverse Black & White, Filmsimulationen und „Under Water“. Das war`s jetzt wirklich.

      • Nein, warum? Es geht um Wünsch-Dir-Was. Besserals das übliche Bashing. 1.100 Euronen für die Kamera inklusive Blitz und Tauchgehäuse. Ok, die Objekte machen es teurer. Was wünschen Sie sich?

    • Kaffee kochen und Kuchen backen können muß die Wunderkamera nicht? Natürlich müssen auch 2 Kartenplätze da sein, der 2te Platz für die Bilder, die die Ehefrau nicht sehen darf.

      • Sie könnte ähnlich derSony A6400 sein. Nur mit Verwacklungsschutz. Der Preis der 6400 liegt aktuell um die 1.050 Euro.
        Ich bin Produktmanager und kann mir sowas vorstellen.

  • Viele wollen es nicht wahr haben, die alten Anschlüsse sind für Nikon und Canon mit der Vorstellung der neuen Generation uninteressant. Sagen sie zwar nicht deutlich, ist aber so. Die Altkunden stehen so im Regen, das wird in Kauf genommen. Irgendwann „wächst darüber Gras“, eine neue Generation von Fotografen hat dann auch nur neue Systeme, die Zeit ist schnellebig. Richtig finde ich das auch nicht, es ist aber wie überall in der Wirtschaft.
    Vor noch 50 Jahren wurde viel repariert, damit auch ein Wert erhalten, damit Geldverlust minimiert. Heute gibt es fast nur noch zentrale Servicestellen, eine Reparatur lohnt sich nach Ablauf der Garantie meistens nicht, der Service ist meistens für den Profi interessant, Kameraverleih, damit der nächste Termin abgewickelt werden kann.
    Wie könnte das alles in 5 Jahren aussehen? F und EF sind dann wohl ganz aufgegeben, die privaten Leute haben noch ihre DSLR, schliesslich hält sowas bei schonender Benutzung ewig. Kleinteile wie Akkus wird es weiter geben. Das VF ist dann das meistverkaufte Format, APS-C etwas weniger, MFT????? Keine Kamera wird noch einen Spiegel haben auch wenn dadurch ein großer Vorteil der SLR verschenkt wird, der Sucherblick durch ein rein optisches System. Dafür wird sich der EVF stark verbessert haben. Die Nachfolger der heutigen Fotografen werden die Spiegelreflex dann nur noch aus dem Museum kennen, oder Dachbodenfund. Die Anzahl der Fotogeschäfte wird weiter zurückgehen, vieles wird online abgewickelt oder es gibt große Geschäfte mit einigen Filialen, wie schon heute. Große Lagerhaltung an Neuware wird es da auch nicht geben, ein paar Vorführgeräte und bei Kaufabschluß Zusendung in den nächsten Tagen.
    Ob das alles so kommt, wer weiß. Die Zeichen stehen jetzt schon dahin. Während wir im Forum noch über DSLR oder DSLM, VF oder APS-C oder MFT oder F oder EF diskutieren, bei den Firmen steht alles schon fest. Wohin die Reise geht, erfahren wir als Kunden nur schluckweise. Man will niemanden vergraulen oder verärgern und alles neue als DIE Revolution anpreisen.

  • Nikon hat doch genug Optiken für den APSC- Bereich.
    Da würden sich sicherlich viele freuen, die an einer neuen DSLM wieder einsetzen zu können.
    Ich denke, das wäre ein kluger Schachzug, nachdem man die Erfolgsgeschichte bei Canon beobachtet hat. Warum sollte man also nicht wie einem ähnlich kompakten z.Bsp. 5000er Body eine Spiegellose konstruieren können. Sony macht’s doch vor.
    Wie sie dann am Ende aussieht… Vielleicht sogar ähnlich wie eine Sony 6000er Serie ?…egal.
    Ob sie dann wirklich erfolgreich wäre, sollte man den Marketingexperten überlassen.
    Nikon wird sowieso irgendwann ins Sony-Imperium übergehen.

  • Hat Nikon die Kapazität für eine APS-C DSLM?
    Mit F oder Z Bajonett wenig sinnvoll und ein neues APS-C Bajonett erst recht sinnlos.
    Warum keine Z3 FF ohne Sucher mit IBIS, 4KVideo, Android-Betriebssystem, SIM-Karte, blitzschnellen Upload der Bilder ins Netz und einen Klappmonitor nach vorn. Das Beste zum Scluß, mit Kit-Objektiv für 699.- €

  • Wenn meine vorhandenen NIKKOR APS-C Objektive dann dran passen, hat Nikon alles richtig gemacht. Warum sollte Nikon kein F-Bajonett für eine Z3-APS-C Kamera einbauen? Schließlich sind diese Objektive unter dem Volk.
    Also eine Z3 mit F-Bajonett. Würde ja auch zur Modellstruktur von Nikon passen. Die Spiegelreflexe werden nach und nach ausgemustert. Mich würde das begeistern.

    • Weil das Gehäuse dann genauso tief sein müsste wie bei einer DSLR. Würde bedeuten man müsste den Adapter quasi ins Gehäuse integrieren, was auf Kosten der Kompaktheit gehen würde. Entweder Z Bajonett oder ein neues für APS-C spiegellos. F- Bajonett macht am wenigsten Sinn.

      • ein 3cm langes Rohr mit beidseitigem F-Bajonett und alle DX und FX Objektive können weiter genutzt werden. Neue DX Objektive werden dann eben mit dem kürzeren Auflagemaß gerechnet.
        Den Vorteil, dass man FX auch an DX nutzen kann, hat sich Nikon mit dem Z-Bajonett in meinen Augen verspielt – das macht alleine wegen dem großen Durchmesser für APS-C keinen Sinn.

      • Markus J.
        Ein dünnes Gehäuse macht keinen Sinn. Siehe zum Beispiel Hitzeprobleme verschiedener Kameras.
        Mimas hat für mich die einzig sinnvolle Lösung vorgeschlagen. einfach Adapter integrieren b.z.w Gehäuse dick bauen, damit der Abstand gleich bleibt und ohne Adaptergefummel Aps-C Objektive weiter nutzten . Eines neue Z-Klein Anschluß ist meines Erachtens so unnötig wie ein Kropf.
        Manche scheinen ja unnötig viel Geld auf der Bank zu haben, um die dieses oder letztes Jahr gekauften Aps-c Objektive einfach vergessen zu können, d.h. in die Tonne werfen zu können. Das ist Resourcenverschwendung vom Feinsten.
        Davon sollten wir langsam wegkommen. Möglichst lang verwendbar und reparierbar sollten alle Geräte wieder werden.

        Gruß

        Peter Wagner

      • äh Peter, eigentlich habe ich von einem Adapter gesprochen, der nur (vorrübergehend) das veränderte Auflagemaß ausgleicht, bis es die passenden Objektive gibt. Fest verbaut halte ich für keine gute Idee, denn das kürzere Auflagemaß von DSLM hat auch einige Vorteile und macht schon Sinn (größere Randschärfe und so…).
        Das Resourcen aber nicht unnötig verschwendet werden müssen, da bin ich absolut bei Dir.

      • Ein FTF Adapter hätte die selben Nachteile wie ein FTZ. Also wirklich das Gehäuse anpassen und die Vorteile des Auflagemaßes verspielen oder auf Z setzen.
        Auch mit Z könnten die Kameras kompakt ausfallen und müssten nicht mal einen cm höher als Sony’s 6000er Reihe ausfallen. Das auch die Objektive kompakt ausfallen können, hat Leica schon vorgemacht. Das riesige Loch sollte man in der Regel auch nicht sehen (außer beim Objektivwechsel oder Sensor reinigen).
        Ich denke auch, daß Nikon nicht die Kapazitäten hat, in relativ kurzer Zeit ein Objektiv- und Kamera Sortiment wie Fuji aufzubauen. Das wäre aber nötig, um genügend Käufer zu erreichen. Für Neueinsteiger (die normalerweise kein Interesse an Adaptern haben) wäre das System mittelfristig also uninteressant.
        Canon’s M Bajonett gibt es seit 6 Jahren, bis jetzt haben die 8 Kameras und 8 Objektive (Fuji 10 Kameras und 25 Objektive) und so würde es (meiner Meinung nach) mit einem DSLM-F genauso laufen.

      • Peter Wagner
        Der einzige Hersteller der spiegellos mit voller Kompatibilität zum DSLR-System auf den Markt gebracht hat, war Pentax und das ist gefloppt. Wenn dann hätte es Nikon schon bei der Vollformat-DSLM so machen müssen, worauf ja viele gehofft haben. Jetzt gibt es aber sehr kompakte Z-Bodies, da wird Nikon wohl kaum eine spiegellose APS-C auf den Markt bringen wo das Gehäuse mehr Volumen hat als das eigene spiegellose Vollformat.

      • @Markus J
        DieNikon Z mag ja dünn sein, ist aber nicht kompakt, das meint hoch und breit und und hat einen riesen Griff dran. Für mich sieht das unproportioniert aus.
        Der Griff entspricht sicher etwa dem einer Nikon 7200 ( ca 7cm in der Tiefe habe ich gerade nachgemessen).
        7cm tief, warum sollte es da bei der Gehäusedicke auf 2-3cm ankommen? Diese ist bei FF Nikon DSRLKameras größer und damit lassen sich doch sehr gute Bilder machen.
        Ein Kompromiss wäre eine Z- mini Nikon mit Aps-chip oder 1-Zoll Chip mit Adapter.

        Wenn das als Kompromiss an Altkunden nicht stattfindet geht Nikon meines Erachtens mittelfristig dem Ende entgegen. Ich sehe nicht viele Neukunden und die Altkunden werden verprellt. Eine der Stärken von Nikon war zuverlässig bei dem Anschluß zu bleiben.
        Für völlig verfehlt halte ich gleichzeitig mit einem neuen Z Anschluß neue Speicherkarten einzuführen.
        Eine SD Karte kann ich auf der ganzen Welt selbst in einer Stadt in Ghana kaufen. Wenigstens 2 Kartenslots hätten Nikon aus dem Schlamassel gerettet.
        So haben sie gute Technik gebaut aber wenige kaufen sie, so was heisst auf neudeutsch dealbreaker. Mich ärgert das wahrscheinlich, da ich hoffe mal eines der zahlreichen Objektive meiner Frau verwenden zu können. Die arbeitet mit der Nikon 7200 eine gute Kamera und gute Bildqualität, allerdings finde ich den Liveview furchtbar.
        Mit einigen Objektiven kommen da leicht 5-7Kg als Reisegepäck zusammen. Wer will das ständig schleppen?

        Ich war Nikonnutzer kam auf Canon wegen kompakter Powershotmodelle, zu Fuji und Panasonic. Letztere Firma bietet vom Preisleistungsverhältnis am meisten.
        Kameras in allen Preislagen mit sehr guter Technik zum Beispiel abgedichtete Objektive da kann frau und man bei Nikon und Canon nur von träumen. Die Gehäuse von kompakt bis sehr groß.
        Ich denke die Zeiten sind andere geworden und die Kunden nicht dümmer, jeder kann alle Informationen und Tests bekommen, um zu sehen was Kamera und Objektive leisten.

        Nun habe ich mal nachgewogen meine komplette Ausrüstung von Panasonic GMC 70 12-60mm, 4-5,6, 45-200mm,4,5-5,6 und 15mm, 1,7 mit Ladegerät, Zusatzakku und Tasche wiegt 2,1Kg. Damit kann man zwar nicht angeben, aber das halte ich für tragbar.

        Herzlichen Gruß

        Peter

  • Bei APS-C legen Sie sich sofort mit 4/3 Systeme wie Olympus und Panasonic an (und werden es sehr schwer haben).

    Olympus hat ein fertiges System mit allen Kameraklassen und perfekte Objektive auch in mind. 2 Klassen. Und das alles gibt es schon lange.

    Da ist kein Geld mehr zu holen, sorry Nikon zu langsam.

    • Ich zitiere mal kurz aus der Chip Foto – Video (04.2019): Tonnenweise Ausstattung und Features, leistungsstarker Bildstabilisator, liegt satt in der Hand… die Kehrseite der Medaille: bei der reinen Auflösung hält sie sich noch gut, bei den Details sieht es aber düster aus, bei ISO 64 sind es nur knapp 1500 Linienpaare, eine sehr schwache Leistung, hinzu kommt, dass bereits ab ISO 800 Rauschen deutlich zu erkennen ist, JPEGs sehen bereits ab mittleren ISO Werten verwaschen, verrauscht und dank eines aggressiven Weichzeichners unscharf aus…
      soviel dazu, dass ein größerer Sensor keine Vorteile hat… es geht hier um das Olympus Flagschiff Olympus OM-D E-M1X
      Sorry Olympus, zu klein…

  • Es gehört wohl einiger Mut dazu, sich heute noch neu auf das APS-C-Parkett zu wagen, nachdem FUJI allen zeigt, wo der (APS-C-)Hammer hängt. Canon M kann da nicht mithalten; die Fuji-Leute haben sich kompromisslos auf APS-C (u. Mittelformat) konzentriert und ganze Arbeit geleistet. Auch und gerade bei den Optiken.
    Christoph

  • Ich warte immer noch auf einen Nachfolger der Nikon Coolpix A. Schön klein und handlich mit grossem Sensor. Immer dabei mit Aufstecksucher.