Kameras

Huawei P30 Pro: Low-Light-Monster mit ISO 409.600 präsentiert

Das gestern vorgestellte Huawei P30 Pro ist das aktuell beste Smartphone für Fotografie. Es schafft ISO 409.600 und hat vier (!) Kameras zu bieten.

Seit Jahren schon bereiten die immer besser werdenden Smartphones den Kameraherstellern und vor allem den Kompaktkameras große Probleme. Gestern hat der chinesische Hersteller Huawei das neue P30 Pro vorgestellt. Dieses löst das P20 Pro ab, welches in den letzten Monaten zu den absolut besten Foto-Smartphones auf dem Markt gehörte.

Huawei P30 Pro setzt neue Maßstäbe

Das P30 Pro setzt neue Maßstäbe im Bereich der Smartphone-Fotografie, anders kann man es nicht sagen. Das Gerät hat insgesamt vier Kameras zu bieten:

  • 40 Megapixel, 27mm f/1.6 OIS (Hauptkamera)
  • 20 Megapixel, 16mm f/2.2 (Weitwinkel)
  • 8 Megapixel 125mm f/3.4 OIS (Tele)
  • 32 Megapixel Selfie-Kamera

Hinzu kommt auf der Rückseite noch ein Tiefensensor, der unter anderem dafür zuständig ist, dass die Hintergründe bei Porträts unscharf werden. Auch die immer besser werdende Software mit künstlicher Intelligenz hilft da natürlich mit.

Das Huawei P30 Pro hat also unter anderem ein 10-fach-Zoom zu bieten, da sehen aktuelle High-End-Modelle wie das iPhone XS Max und das Samsung S10+ mit ihren 2-fach-Zooms fast schon alt aus. Außerdem ist auch der Sensor des P30 Pro 125% größer als das beim XS Max und S10+ der Fall ist.

Beeindruckende Low-Light-Ergebnisse

Ein größerer Sensor bringt automatisch auch Vorteile in Sachen Low Light mit sich, was eigentlich die Achillesferse der Smartphone-Fotografie ist. Huawei gelingt mit dem P30 Pro aber auch hier ein großer Schritt nach vorne, denn mit dem Gerät sind Werte bis ISO 409.600 möglich. Zudem sollen auch bei 1 Lux, also quasi bei absoluter Dunkelheit, noch annehmbare Fotos gelingen. Wie das in der Praxis aussehen kann, demonstriert Huawei bei der offiziellen Präsentation des Hauwei P30 Pro:

DxOMark hat das P30 Pro bereits getestet und vergibt 112 Punkte. Das ist die beste Wertung, die ein Smartphone jemals erhalten hat.

Weitere technische Daten und Preis

Auch sonst hat das neue Gerät natürlich erstklassige technische Daten zu bieten, wozu beispielsweise ein 6,47 Zoll großes AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixel, ein Kirin 980 Prozessor, 8 GB RAM, ein wasserdichtes Gehäuse und ein 4.200 mAh großer Akku gehören.

Der Preis des P30 Pro beläuft sich auf 999 Euro mit 128 GB, 1.099 Euro mit 256 GB und 1.249 Euro mit 512 GB. Das ist jede Menge Geld für ein „Handy“, doch das P30 Pro ist eben nicht nur ein einfaches Handy zum Telefonieren. Denn es hat vier Kameras und ist leistungsstärker als viele Computer. Und wer das aktuell beste Smartphone für Fotografie sucht, kommt um einen Kauf den P30 Pro wohl nicht herum.

Vorbestellen könnt ihr das P30 Pro unter anderem hier bei Notebooksbilliger.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

56 Kommentare

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  • Ein Smartphone wird nie eine System-oder Spiegelreflexkamera ablösen können. Aber was Huawei da auf die Beine stellt ist wirklich beachtlich. Wenn das noch einige Jahre mit der Entwicklung so weiter geht, werden auch immer mehr ambitionierte Hobbyfotografen so ein Handy als Zweitkamera im Rucksack mitführen

    • Beim nie wäre ich mir nie so sicher.
      Ich kenne einige deren Kamera im Regal verstaubt und die nur noch mit dem Handy Fotografieren gehen.
      Für mich wäre das auch nichts. Allein die Ergonomie von diesen platten Geräten finde ich extrem unhandlich.
      Mit einer Hand das Telefon halten und mit dem Finger der anderen Hand auf dem Glas rumtippen finde ich doof und wackelig.
      Aber da bin ich heute in der Minderheit. Für immer mehr Menschen ist das Telefon die alleinige Kamera geworden…

      • Nielmals wenn bei Sensoren die Weiterentwicklung nicht stehen bleibt – aber diese Problem hat ja Sony nicht.

        Niemals deshalb weil niemand die Physik aushebeln kann, auch nicht Huawai, und physikalisch ist größer tatsächlich besser 😉

    • Nicht nur die. Dpa und Co fotografieren seit Jahren mit dem iPhone. Früher war das ein riesen Bohai. Da kam der Herr Redakteur mit seinem Fest angestellten Fotografen. Das muss vor gefühlt 100 Jahren gewesen sein. Heute reicht für Internet und Blöd-Zeitung die Qualität eines Smartphones völlig aus. Ach ja, das sind echte Profis die mit Schreiben und Fotografieren ihr Geld verdienen. Nur mal so am Rande, weil das Smartphone was für Luschen ist…

  • Wenn ich bedenke wie „groß“ mein 25/1.8 gegenüber dieser 27/1.6 Hauptkamera Linse ist …da werde ich mir mal ein Huawei gönnen…Wahnsinn

    • Mirko,

      mir wird ganz „wummerig“ wenn ich daran denke wie viel ich bis heute in die digitale Fotografie investiert habe. Jetzt das!! Da kommt ein Smartphone um die Ecke das es in sich hat. Selbst wenn es nur halb so gut ist wie die Werbung verspricht, dann reicht das schon für den Normalanwender. Was sind da die wenigen Euros wenn man sich das Ding tatsächlich kaufen muss. Viele Telefonie Anbieter werden es kräftig subventionieren um an Kunden zu kommen.

      Ansehen und ausprobieren werde ich das Huawei P30 Pro mit Sicherheit. So ein Ding habe ich zwecks Kommunikation sowieso immer dabei, warum nicht damit Bilder machen. Ob das Huawei P30 Pro als Fotogerät funktioniert wenn die Telefon Funktion ausgeschaltet ist? Mein Smartphone ist von Montag bis Freitag von 9-18 Uhr in Betrieb, danach möchte ich privat sein, und da sollte es als Notfall Fotogerät schon funktionieren wenn man sonst nichts in der Tasche hat.

    • Danke Martin von Elm,

      habe ich nicht auf dem Schirm gehabt, weil ich das Smartphone Abends immer komplett ausschalte. Peinlich, peinlich !!

  • Also als 5. Knipse (das Wort Kamera vermeide ich bewusst), könnte ich mir das Ding auch noch vorstellen. Aber dann müsste es auch noch telefonieren können und der Preis müsste auf 200 runterkommen. Dann ist es gekauft …

  • Meine Vorstellung geht seit einigen wenigen Jahren dahin, dass für Smartphones von verschiedenen Herstellern realer Konkurrenzdruck auf die Kameraindustrie kommen wird. Die Technik lässt sich entwickeln, davon bin ich überzeugt; sicherlich dauert es noch ein paar Jahre, aber die echten Neuerungen werden sicherlich nicht von den „klassischen“ Kameraherstellern kommen.
    Wie z.B. in der Autoindustrie kommen die wirklich neuen Ideen von neuen Herstellern, die etablierten „perfektionieren“ die alten Dinosaurier.
    Das wird wie (fast) immer so laufen, wie bei der Industrie generell: die herkömmlichen Hersteller werden „ihren“ Markt mit der herkömmlichen Technik (klassische Kamera) zu halten versuchen, neue Hersteller machen es wie Huawei u.a.: sie greifen den etablierten Markt „von der Seite“ an.

    • renus,
      eigentlich schrumpelt der Markt, Samsung, Apple und Co die Zahlen sind Rückläufig nur bei Huawei nicht (und bei den zweiten chinesischen Hersteller nicht) und das wird am Preis liegen und nicht am Fortschritt. Die Neuerungen am Nachfolger sind zu gering bzw. die alte Technik schon so gut das sich niemand mehr Stunden vorher in die Schlange stellt um das neue Smartphone erwerben zu können, das war einmal! 😉
      Wenn ich schon das Werbegefudel lese, Hauptkamera 27mm f1.6 😂 Komischerweise können alle hier, wenn es um mFT,APS-C vs FF geht, die äquivalente Brennweite/ Blende umrechnen nur beim Smartphone setzt dann bei einigen der Verstand
      aus. 📸

      • D A N K E !!! Ganz meine Meinung! Wer gute, hochwertige FOTOS machen möchte, Spaß an einer Bearbeitung hat, der geht mit einer Kamera los, nicht mit einem Smartphone!
        Für Social Media mag es reichen, für großformatige Ausdrucke (noch!) nicht!

  • Huawei hat damit das endgültige Ende der Digitalkamera eingeläutet, also für die Kameras mit Sensoren unter 1 Zoll. Bisher hatte man immer noch bei den Digitalen den Vorteil des Zoomobjektivs.
    Wenn in den nächsten Jahren alle Handyhersteller diesem Trend folgen, gibt es praktisch für den Otto-Normalverbraucher keinen Grund mehr ein Gerät außer dem Smartphone rumzuschleppen.
    Das ist schlecht für Kamerahersteller, aber gut für den Verbraucher. Denn somit müssen Kamerahersteller die Lücke mit günstigen DSLMs und DSLRs stopfen und hoffentlich auch mal Softwaretechnisch etwas innovativer werden.
    Ich warte immer noch darauf, dass Hautverbesserungs-/Portrait-/Studiomodi die mittlerweile in jedem Smartphone stecken, auch mal auf Kameras überspringen.

    • In den nächsten Jahren vielleicht…JETZT noch nicht!
      Habe letztens noch eine Handy-Nutzerin mit der tollen Bildquali meiner Sony RX 100 4 beeindurcken können. Jetzt will sie sich evtl eine 100 M1 kaufen (reicht ihr), weil sie solche Bilder mit einem Smartphone eben nicht machen kann. Und 1000 € für das P30Pro will sie auch nicht hinlegen. Überlegt Euch doch mal, was man sich von SOVIEL Geld sonst kaufen kann. Iwie ist vielen der Wert des Geldes, gemessen an dem, was man dafür bekommt, flöten gegangen, scheint mir… ^^

  • Ja, das geht jetzt Schlag auf Schlag…Sony steht mit dem Smartphone Xperia1 in den Starlöchern: drei Linsen, 4K Display, Augenautofokus und 10 Bilder/s. usw. usw……wird spannend!

  • Auf der einen Seite ist es schon beachtlich, welche Steigerung die Smartphones in den letzte Jahren in Sachen Fototauglichkeit gemacht haben. Seit die ersten Dual Kameras eingeführt wurde ging das Schlag auf Schalg.
    Ich glaube für den Massenmarkt der Kompaktknipsen wird das auch so langsam den Todesstoß bedeuten. „Otto-Normalo“ mit 100 Bildern im Jahr kann das super auch mit dem Smartphone machen.
    Ernsthafte Hobbyisten und gar Profis werden darüber müde lächeln. Z.B. die Unschärfe und das Bokeh im Portraitmodus mag bei den Kameras auf den ersten Blick toll aussehen und viele „Otto-Normalos“ überzeugen, die das unkritisch betrachten. Aber hier z.B ist immer ein künstlicher Effekt am Werk, der per Software aus den Tiefeninformationen mit nem graduellem Weichzeichner rein gebracht wird. Quasi „errechnete“ Unschärfe. Und die macht Fehler .. sehe ich immer wieder am meinem P20 wenn ich in dem Modus herum spiele, dass auf einmal kleine Dinge weichgezeichnet werden und im Bokeh verschwimmen, die eigentlich in der Schärfeebene liegen sollten.
    Da hat dann der Tiefensensor Murks gebaut. Kann sein, dass das mit steigender Auflösung der Sensoren und besseren Prozessoren besser wird – ist für mich aber keine richtige Fotograie – eher brauchbare Spielerei.

    • Vielen Dank für deinen interessanten Erfahrungsbericht mit dem P20 Pro. Ich glaube ehrlich gesagt, dass das Potenzial der Smartphones zwar riesig ist und theoretisch in vielen Jahren auch Vollformat-Kameras Konkurrenz machen könnte: Die KI-Mechanismen des Smartphones sind bei ausreichend Rechenleistung ja nahezu beliebig steiger- und verbesserbar. Auf der anderen Seite finde ich aber wie du, dass gegenwärtig noch ein Riesenunterschied zwischen Smartphone und hochwertiger Kamera klafft. Und was ich mich vor allem frage: Für wen kommen eigentlich diese ganzen Foto-Innovationen im Smartphone? Welcher Normalo braucht denn einen 10-fachen Zoom bzw. ist bereit, dafür Geld auszugeben? Es ist ja einfach nicht so als ob alle Smartphone-Benutzer an der Fotografie interessiert wären. Guckt man sich Umfragen an, was Kunden sich von neuen Smartphones wünschen, stehen Sachen wie Akku ganz oben und „bessere Kamera“ meistens ganz unten.

  • Tja, Schade, aber ich habe die Entwicklung bei meinen Kindern miterlebt. Mit 5 noch mit einer 1Zoll Kamera fotografiert, dann mit meinen Canons und seit 2-3 Jahren fast ausschliesslich mit dem Handy und seit das i-phone XS Max im Haus ist nur noch mit dem Handy. Und das Huawei scheint ja noch besser zu sein.

    Da können die Kamera Hersteller nicht viel machen, denn der limitierende Faktoren sind die menschlichen Augen und die Geräte auf denen wir die Fotos betrachten. Was nützt 8K, 16K, oder ein riesiger Sensor, wenn das auch softwaretechnisch gelöst werden kann und wenn das Auge diese Auflösungen gar nicht mehr unterscheiden kann und die Ausdrucke eh eine viel geringere Auflösung haben. Schade, werde mir wohl ein neues Hobby suchen müssen. Ob ich jetzt noch mal in neue Kameras investiere? Fraglich!

    • Interessante Meinung/Beschreibung!
      Da ist wie mit dem Essen: Will ich Gourmet oder Fast Food? Die Masse futtert Fast Food, schlicht und einfach zum Sattwerden!
      Der eigentliche Genuss, und auf den wollen die meisten verzichten, wird aber mit frischen Gerichten zelebriert. Wenn dann noch hochwertige Zutaten verwendet werden, schmeckt der Fachmann/Gourmet sie raus.
      Ich finde diesen Vergleich sehr passend, Smartphone ist eben NICHT Fotografie, sondern Knipserei und das wird auch noch eine Zeit lang so bleiben… 😉

  • Pixel, Auflösung, Brennweite, Sensor, Chip, Programm. Die Smartphone`s sind für …naja sagen wir mal 4 Jahre gemacht. Danach in den Müll, Akku am Ende Smartphone am Ende oder Display beschädigt.
    Meine Kamera ist ca. 8 Jahre Alt und macht fantastische Bilder.
    Die einen essen Burger und die anderen essen Essen.

    • @Emil
      Das hat nichts und zwar überhaupt nichts mit Fast Food und mangelnder Bildung oder sonst was zu tun, meine Kinder waren noch nie bei Max Donald, kennen nur frisch zubereitetes Essen, sind umweltbewusst und haben/machen eine gute Ausbildung. Aber ihr neues Handy kann einfach mehr als jede Kamera unter 3000.-€ – vor allem Filmchen/Videos in super Slow Motion oder Zeitraffer-Videos gehen so einfach und funktionieren ohne lange Bearbeitung am PC. Die Fotos sind bis DIN A4 nicht oder kaum von einer superteuren Kamera zu unterscheiden. Angeschaut werden die Dinge eh auf ca. 6″ und teilen mit Freunden kann man es sofort.
      Auch ich bin von der Entwicklung nicht begeistert, aber heute benutzt auch keiner mehr einen Röhren-Fernseher oder filmt mit Super 8. Ich bin einer der letzten der noch E-Mails schreibt, alle andern sind auf What’s App. Ich kann mich dagegen wehren, aber das erinnert eher an Don Quichote der gegen Windmühlen kämpft und letztlich scheitert. Die Kameraindustrie hat zu lange die Handy – Video und Fotografie unterschätzt und keine zielgerichtete Gegenstrategie entwickelt, jetzt ist es zu spät. Wir sind die fotografierenden Dinosaurier, die über kurz oder lang aussterben werden. Vor allem der Kurz-Videobereich ist total verloren.

      • Lese gerade erst DIESEN Beitrag. Ich bleibe aber bei meiner Ansicht: Die Qualität einer guten Systemkamera (APS-C oder FF) ist, solange ich die Bilder weiter bearbeiten möchte, das ultimative aus der Aufnahme herausholen will, qualitativ um Längen besser!
        Ich gebe Dir recht, dass Smartphones heute ausreichend sind, sollen die Fotos nur im Net veröffentlicht werden. Für alles andere aber, bewerte ich eine Kamera wesentlich höher.
        Profis und ambitionierte Fotografen mit Leidenschaft, werden mir recht geben 🙂

    • Warum ist ein Burger mit Rindfleisch und frischem Salat schlechter, als ein fetttriefendes, frittiertertes Schnitzel mit Gemüsebeilage aus der Mikrowelle?
      Richtig – man kann damit keine Klischees bedienen und wird gezwungen selber nachzudenken.

  • Autsch, eine Meldung über ein Spitzen Smart Phone (SPh) und das hier.
    Wo nur bokeh-gestählte Kerle das Recht aufs Wort haben und andere Meinungen mistverstehen. Und das jetzt, Sakrileg, Sünde, Untergang, das Ding rechnet das Bokeh einfach in den Hintergrund ein. Darf es das eigentlich? Wer Angst vor dem Fortschritt hat, macht eben besser die Augen zu.
    Der größte Nachteil von SPhs sind die fest verbauten, vielleicht noch dazu verklebten Akkus. Weiter sind moderne SPhs wenig reperaturfreundlich.
    Display im Arsch, SPh kaputt.
    Hochwertige Kompakte, mit Sucher können sie noch nicht ersetzen.
    Noch weniger können sie Superzoom-/Bridgekameras mit 24 -700 oder 16 – 1500 ersetzen. Wünschenswert wäre, wenn die Sph-Sensorentechnologie in solchen mit winzigen Sensoren ausgestatteten Kameras Einzug hielte.
    Wünschenswert wäre es, wenn in allen Sensorformaten die Entwicklung in der Geschwindigkeit voran schritte, wie bei den SPhs.
    Und was mach ich? Schnapp mir mein Uralt Smart Phone, von dem Modell ich grad ein Neues gekauft habe, weil beim Alten die Ladetechnik im wahrsten Sinn des Wortes geklemmt hatte. Das Teil bekam von mir einen Super-Akku, der es auf die Größe eines 1/8 Ziegelsteins kattapultiert, aber ich habe den ganzen, langen Tag und in der Nacht – Juice. Der Sensor war seiner Zeit auch im iPhone verbaut.
    Oder ich schnapp mir meine uralten PowerShots mit frei artikulierten Screen.
    Ersetzen eine schwere DSLR Makro Combi.
    Vielleicht schnapp ich mir auch eine meiner mFT Panapanics. Klein, leicht und Bokeh ist auch leicht zu machen.

    • Joe, Robin,

      ihr habt schon recht. Ich gehöre zu den „Dinos“ die investiert haben solange es das herkömmliche „Gelumpe“ noch gibt. Ist Nostalgie pur, weil brauchen wird man das Zeug zukünftig eher nicht mehr.

      Die Sichtweise auf Bilder/Videos und deren Verwendung haben sich verändert und ich wollte das lange Zeit einfach nicht wahr haben. So auch die Denke bei den alten Platzhirschen Canon, Nikon, Pentax und so ist es fast schon zu spät für die drei.

      Panasonic, Olympus sind mit ihrer Kamera internen Software (mögliche Funktionen) weit voraus. Fuji, Sony liegen irgendwo dazwischen, aber Canikon, Pentax sind weit abgeschlagen, egal wie tolle Bilder sie machen. Leica bedient seine eigene Klientel, Mittelformat wird wohl eine erfolgreiche Nische bleiben.

      Der Weg zu aktuellen guten Bildern ist an die Multifunktionsgeräte gekoppelt, ob mir das in den Kram passt ist egal. Diese Technologie wird sich weiterentwickeln, noch besser werden, sie ist ja schon heute nicht mehr wegzudenken.

      Bargeld wird bald nicht mehr sein, den Kaffee aus dem Automaten, oder das Brötchen vom Bäcker wird es ohne die richtige App nicht mehr geben.

      • Hallo Alfred!
        Wenn, dann gehöre ich erst recht zu den Ultra Dinos (auch vom real existierenden Alter) und ich mache es wie sie, immer, je nach Laune die Teile mitnehmen – mFT-DSLM von Panasonic GH Reihe, PowerShots von Canon mit etlichen Jahren auf dem Buckel oder mein Smart Phone. Das hab ich sowieso immer dabei. Es ist Modell Nr.3, aktuell sind wir bei Modell Nr.10. Mit einem Modell, wie dem meinen, twittert übrigens so ein seltsamer Amerikaner den ganzen Tag.
        Ich bin übrigens noch so nostalgisch, meine Nikon FM3a heraus zu holen und der feinen Mechanik zu lauschen. Einen Film kaufe ich, aber trotzdem keinen mehr für meine analogen Schätzchen.

  • Boooooah,
    bin ich froh das ich mir KEINE 7Riii gekauft habe!
    Und KEINEN (alten) iMac! Und den 2019er’iMac brauch ich mir jetzt auch NICHT mehr kaufen.
    Ich will stattdessen jetzt sofort so ein P30 Pro, weil wer sich mal die Consumer-Info-Seite zum P30 Pro angeschaut hat, der weiß jetzt, dass es KEINEN Vollformatsensor (zumindest bis in die Regionen bis 40MP) mehr benötigt um Profi-Porträits zu schiessen.
    Und erst die ganzen Objektive die man sich NICHT mehr kaufen muss…. 10-fach Zoom und 16mm Weitwinkel sei dank!
    Dank des neuen P30 Pro spar ich mir jetzt tausende von Euros, davon kann ich glatt verreisen und nächstes Jahr gibt es dann eben gleich das neue P40 Pro, welches gaaaaaanz sicher nochmal ein Meilenstein sein wird, wie auch das P50 Pro 2021, P60 Pro 2022,…..
    Außer mir fällt das P30 Pro in die Pegnitz, weil der Kettensteg so schwankt wenn die Touristenmassen drüber marschieren und mich einer anrempelt… dann muss natürlich gleich das Geld für die Urlaubsreise ins nächste P30 Pro investiert werden, is ja logisch, oder?

  • Ja, es ist schon beeindruckend, was Huawei da gebracht hat
    ABER
    Wenn man sich mal bei Dxomark die gecroppten Fotos anschaut, dann wird das keinen Hobbyfotografen, der auf Qualität Wert legt, zufriedenstellen!

    Meiner Meinung nach liefert eine MFT Kamera mit dem schlechtesten Objektiv schärfere Fotos!

    Klar viele schauen sich ihre Fotos nicht in der 100 % Ansicht an, oder drucken diese; auf einem Full HD Monitor sieht man es halt kaum!

    Ich kaufe mir lieber preiswertere Smartphones und fotografiere mit meiner Fujifilm XT2, die liefert sehr scharfe Fotos im Vergleich zum Smartphone!

    Allen einen schönen Tag noch!

  • Ich frage mich, wer zum Teufel braucht ein Handy mit vier Kameras und ISO 409.600!? WTF?
    Wer wirklich in der Fotografie interessiert ist, kauft sich doch eine richtige DSLR oder DSLM mit handlichem Body, genug Einstellrädern/-Knöpfen und wechselbaren Objektiven.

    Ich hätte keine Lust bei einer Winterfotografietour auf einem Touchscreen rum zu tippen und alle Einstellungen auf einem Touchscreen ohne wirkliches Feedback vorzunehmen.

    Am Ende bleibt das Smartphone ein Lifestyleprodukt, welches ein Fotograf für Social Media und der mobilen Auftragsabwicklung benutzten und nicht für ein unprofessionell erscheinendes Fotoshooting.

    • Da hast du schon recht. Aber das Gerät ist ja eher für Selfieknipser gedacht, und die kaufen sowieso jedes Jahr wieder ein neues. Und natürlich für Sparfüchse, die sich eine richtige Kamera sowieso nicht leisten können. Also wenn schon verschulden, dann wenigstens für ein Smartfon.

    • Genau das Gleiche frage ich mich auch, Beni. Für wen kommen eigentlich diese ganzen Foto-Innovationen im Smartphone? Welcher Normalo braucht denn einen 10-fachen Zoom bzw. ist bereit, dafür Geld auszugeben? Es ist ja einfach nicht so als ob alle Smartphone-Benutzer an der Fotografie interessiert wären. Guckt man sich Umfragen an, was Kunden sich von neuen Smartphones wünschen, stehen Sachen wie Akku ganz oben und „bessere Kamera“ meistens ganz unten.

      • Matthias, nicht alle Smartphone haben solche hochwertigen Kameras eingebaut wie das P30. Vielleicht kommen das iPhone XS oder Galaxy S10 und 1,2 andere dem noch Nahe…dann geht es sicherlich mit der Bildqualität ab in den Keller. Es wird eventuell ein ambitionierter Hobbyfotograf zu solch einem Smartphone greifen, vielleicht innerhalb eines Vertrages, wegen des Preises…aber die fallen ja auch schnell…denn man hat ja nicht immer seine Ausrüstung mit dabei. Natürlich ist die Qualität der guten DSLM oder DSLR noch besser. Ich staune aber auch immer wieder was da aus so einer kleinen Linse(n) + Sensor rausgeholt wird, wenn ich meine dicken Objektive, voll mit hochwertigen Glas sehe. Wo das noch hinführt und wie die Smartphoneindustrie weiter die Physik austrixt, da bin ich gespannt.

  • Schade, dass du hier nichts über den Sensor schreiben tust…
    Dieser ist eine Neuentwicklung ohne die Farbe ,,grün,,. Stattdessen ,,gelb,,. Dadurch werden diese Werte erreicht.
    Laut Petapixel gibt es keine Kamera die sowas hat.

    ,,Huawei says its 1/1.7-inch SuperSensing RYYB sensor that uses yellow instead of green can collect 40% more light than traditional RGB sensors.

    At 1 lux, while the iPhone XS MAX and Samsung Galaxy S10+ both capture black frames and when the human eye can’t see anything, the P30 Pro can capture bright, vivid colors.,,

    Ich habe gestern davon Nachtfotos gesehen, wo der Tester schrieb (und dies war auch sichtbar) die Fotos einen Rotstich haben. Müssten also nachträglich mit einem Fotoprogramm korrigiert werden.

    Für 1000 Euro! und bereits AI Techniken sollte erwartet werden, dass die Bilder automatisch korrigiert werden.

    Weiter schrieb der Tester, dass das Smartphone in der Lage ist bei Dunkelheit abstrahlungsphotonen zu messen und dadurch so detaillierte Bilder in der Dunkelheit machen kann. Farben werden durch die Messung reproduziert.

    • @ Cheryll

      Das mit dem Rotstich habe ich auch gelesen:
      Ich vermute pures Farbrauschen aufgrund sehr hoher ISO, aber es ist ein Fotowunder!

      Ich lach mich weg😂!

    • Na und? Den Knipsern, die mit sowas Selfies machen, sind doch Farbstiche sowieso egal, die sehen das gar nicht. Einfach Bilder weitersenden und nach 1 Sekunde sind sie wieder gelöscht. Mission erfüllt …

      • Stimmt 😉

        Ich habe jedoch drüber nachgedacht dies Smartphone zu kaufen. Es müsste gehen die Farbe zu korrigieren.

        Ich denke nicht, dass es sich um ein ,,Rauschen,, handelt. Denn die ( zu kleinen) Bilder sahen bis auf die Farbe gut aus.
        Ich vermute es passiert aus der Farbreproduktion. Ich meine Heise schrieb, dass eine Kamera eine ,,Nachtsicht,, Funktion hat.Ohne nähere Details.
        Ich kenne ein starken Rotstich nur aus der Infrarot Fotografie.
        Es könnte sein, dass in dem Nachtsicht-Modus (P30pro) mit Infrarot Fotografiert wird und die Bilder intern mit ,,richtigen,, Farben versehen werden.
        Mir ist bekannt, dass es bereits dazu vor mehreren Jahren eine Prototyp Kamera gegeben hat, die so was konnte.
        Es konnten Farbaufnahmen in kompletter Dunkelheit gemacht werden. Allein dadurch, dass die Reflektion ,,gemessen,, und die Farben reproduziert wurden.
        Die Fotos daraus waren allerdings in den richtigen Farben.

      • Na, ich sags dir ehrlich; ich bleib bei meiner Kamera, da weiss ich ziemlich genau, was raus kommt. Und das Smartfon ist zum Telefonieren dabei.

      • Interessante Idee, Cheryll. Ich frage mich aber, wie will man mit Infrarotfotografie auf die wirklichen Farben, erst recht auf genau Farbtöne der „sichtbaren Frequenzbereiche“, schliessen? Der für die Aufnahme verwendete Infrarotbereich ist ja gerade ein für das menschliche Auge nicht sichtbarer Spektralbereich der Freqzenzen und das Licht mit den „sichtbaren“ Freqzenzen ist gar nicht Teil der Infrarotaufnahme?

  • Gibt es denn auch ein Bild mit ISO 102.400 das man in voller Auflösung beurteilen kann?

    Ich glaube allen ist klar was man bei einem stark rauschenden Bild rausholen kann wenn man 40mp auf FullHD verkleinert 😉

    • @ René Unger

      Huawei wird uns garantiert kein Foto mit ISO 102400 in 100 % Ansicht zeigen, das würde garantiert dem Marketing schaden; mir reichen schon die Fotos von Dxomark bei Tageslicht um zu sagen, dass es mich null beeindruckt von der Qualitätsseite betrachtet!

      Ian Norman hatte damals seine Sony a7s in der stockfinsteren Nacht getestet: heraus kam: bis ISO 51200 brauchbar; er nutzt bei den meisten Bildern aber max. 12800 und stackt teils sogar noch; das ist dann Qualität und nicht diese möchtegern DSLR namens Huawei P30 Pro!!!

      Einen schönen Abend noch!

  • Langsam mache ich mir Sorgen, ob ich mit oder ohne Spiegel in absehbarer Zukunft mit Fotos noch Geld verdienen kann. Sobald die Smartphones nicht mehr nur gute Videos abbilden können sondern wirklich brauchbare und verkaufbare Fotos liefern, werde ich nicht mehr gebraucht.
    Bei jeder Hochzeit oder in jedem Konzert halten die Verwandten oder Gäste ihre Handys in die Höhe. Die meisten Fotos werden das Handy nie verlassen und erscheinen bisher unbrauchbar, wenn diese ausgedruckt oder auf einem Fernseher größer gezeigt werden. Die Fotos meine ich.

    In Zukunft wird sich keiner der heute 20 jährigen mehr mit Blende, Belichtungszeit oder Bildkomposition auskennen müssen. Das tut sich mit dem Einzug der digitalen Helferleins, wie Automaik für alles mögliche keiner mehr an. Als die ersten Japaner mit ihren I-Pad´s vor den historischen Gebäuden standen und diese damit fotografierten,+ habe ich noch gelächelt.

    Wenn die Chinesischen Handyentwickler so weiter entwickeln, erleben die japanischen Kamerhersteller die Photokina im Jahr 2030 nur noch als Zaungäste und bestaunen die Smartphones mit neusten Kameras incl. auf der Smartphonkina. Meine Übertreibung liegt nur noch an der Jahreszahl, nicht in der Sache.

    Leute, wir sterben mit unserem Wissen um die Fotografie aus. Ich meine euch hier im Forum.

    • Eigentlich schade, dass die Fotografie sterben soll.

      Aber ich denke auch, dass wir schon bei den Olympiaden in ca. 10 Jahren miterleben werden, dass die Profifotografen an den Sportstätten nur noch mit Smartfones ausgerüstet sind. Schnelle Übertragungsrate an die Bildredaktionen garantiert! Der einzige Vorteil, den der Profi gegenüber den Zuschauern noch hat, ist, dass er näher ran und durch sein vieles Training auch besser zielen kann. Die absoluten Topshots werden natürlich beim Skisport z.B. trotz der grossen Gefahr dicht an die Torstange gehen und auf die Rennfahrer warten. Ein weiterer Vorteil: auch der Himalaya in 4000 km Entfernung im Hintergrund ist noch grottenscharf abgebildet!!

      Ja, da kommt mir wirklich das grosse Fürchten, wenn ich daran denke, dass die Smartfones uns bald vollständig in Besitz nehmen werden … aller Hobbies beraubt.

    • Hallo Ronikon,

      völliges Entsetzen habe ich bei meinen Enkeln ausgelöst als ich ihnen erzählt habe das in meiner Jugendzeit das Telefon noch im Flur an der Wand festgeschraubt war, das es kein Amazon gab, googeln ein Fremdwort und nicht vorstellbar war.

      Frage meiner Enkelin wie Oma und ich uns kennen gelernt hätten, ohne Smartphone sei das doch unmöglich! Mein Enkelsohn hat beim Blick durch eine 6×6 Rollei gefragt wo der Schalter für die Bilddrehung ist weil doch alles verkehrt herum sei.

      Wenn ich jetzt zum Beispiel an eine Panasonic mit 8k Fotofunktion denke oder an die Entwicklung das man aus Videosystemen zukünftig jedes X-beliebige Einzelbild als Foto verkaufen kann werde ich traurig. Das bedeutet das es zukünftig keine Sportfotografen braucht. Tierfotografie wird aus dem Video generiert.

      Ich schätze das wir uns in sehr kurzer Zeit in diesem Forum nur noch um hochwertige, fotografische Nischenprodukte und um geile Smartphones streiten müssen.

  • Nachdem ich nun alle Kommentare gelesen habe, fasse ich meine Erkenntnisse kurz zusammen:

    – Die Hobbyknipser und Selfiefreunde werden jetzt erst recht aufs Smartfon setzen.

    – Die Fotografen werden weiterhin mit richtigen Kameras fotografieren wie bisher (habe noch von keinem Profi gelesen, dass er aufs Smartfon umsteigen will, ausser der Ex-Profi Alfred ist glaube ich etwas schwach geworden).

    • Hallo Rolf Carl

      Ich habe ein Huawei der „alten 10ner“ Serie immer dabei. Das Ding ist für mich ein Polaroid Ersatz womit ich interessante Örtlichkeiten speichere um später mal darauf zurückgreifen zu können. Gut finde ich an dem Ding den SW Sensor. Zum spielen wunderbar geeignet.

      Ansonsten liebe ich meine beiden Fujis und das damit verbundene unvermeidliche Objektiv Zeugs über alles. Sich über die BQ Gedanken zu machen möchte schon sein!

      • Hallo Alfred,

        das mache ich genau wie du. Wenn ich an einem Ort bin, den ich zu einem besseren Zeitpunkt für Fotos aufsuchen möchte, mache ich ein paar Probeaufnahmen. Allerdings mit der Kamera, denn dann habe ich gleich die Aufnahmedaten und die optimalen Brennweiten und kann das entsprechende Material mitnehmen. Mit dem Smartfon noch Aufnahmen zu machen, wenn ich die Kamera sowieso dabei habe, finde ich unsinnig.

        War natürlich nur ein Scherz, um dich aus der Reserve zu locken. Ich habe keinen Moment daran gezweifelt, dass du die Fujis nicht gegen ein Smartfon austauschen würdest …

      • Hallo Alfred,
        auch ich benutze ein Smartphone der alten 10er Reihe.
        Bei „normalen“ Lichtverhältnissen macht dieses Handy erstaunlich gute Fotos.
        Auch, wie du bereits erwähnt hast, ist der S/W Modus wirklich nicht zu verachten.
        Für den Schnappschuss, eine schnelle Landschaftsaufnahme oder einem kurzen Video stehen diese Geräte einer Kompaktkamera in nichts nach.

  • Es scheint gerade so als wäre es für manche hier eine Sünde Fotos mit dem Smartphone zu machen. Meine besten Fotos drucke ich auf mindestens A3 aus und rahme sie ein. Und mittlerweile sind es fast ausschließlich Aufnahmen vom Smartphone. Für meine graue Balkonwand habe ich auf 2×1 Meter PVC Plane ein Foto von meinem Samsung Galaxy S7 drucken lassen. Das Foto hatte ich versehentlich nicht in voller Auflösung gemacht und zur besseren Komposition zugeschnitten. Das Ergebnis beeindruckt mich trotzdem immer wieder. Es geht um den Moment, Bildkomposition, Licht etc. Was nützt mir die beste und teuerste Kamera, die ich bei einer Fahrradtour oder einem spontanen Spaziergang nicht dabei habe. Und wenn ich sie dabei hätte, welchen Mehrwert hätte ich dann? Wir müssen uns unbedingt die Frage stellen, was wir mit den Bildern machen! Es ist doch wunderbar, dass die Smartphone Kameras immer besser werden. Meine Ausrüstung lasse ich immer öfter zu Hause, da ich die Dringlichkeit nicht mehr sehe für mich als „Hobbyfotografen“!!! Wenn ich mit der Fotografie mein Geld verdienen würde, sähe das alles natürlich anders aus. Vor ca. 6 Jahren gäbe es solch eine Diskussion denke ich nicht. Aber diese Diskussionen werden in Zukunft immer häufiger. Ich finde es beeindruckend wie sich die Fotografie weiterentwickelt. Die Ur-Leica wurde damals auch erst belächelt.

  • Vielleicht geht es bei der ganzen Diskussion gar nicht um das Smartphone an sich, sondern darum, dass auf einmal Ausrüstungen für tausende von Euros eigentlich nichts mehr wert sein werden und das macht einem ärgerlich und will es (noch) nicht wahrhaben. So wie das ganze fotografische Können nutzlos wird, man muss nicht mehr denken, nicht mehr aufpassen, habe ich alles richtig eingestellt, einfach draufhalten und der Rest passiert.

    Ich hatte auch einmal eine wunderschöne Beaulieu Filmkamera mit tollen Schneider Objektiven, die Videokameras haben sie inter kürzester Zeit zu einem Dinosaurier werden lassen. Fand das damals schade, aber ich hab’s überlebt.

    • joe,

      Du sprichst das „Undenkbare“ aus. Als ich mein mittlerweile altes Huawei aus der 10ner Serie ausprobiert habe war ich aber mal wirklich überrascht wie gut die Bilder damit sind.

      Was mag erst das P30 Pro können? Soll ich meine diversen Foto Ausrüstungen in die Ebay Bucht schmeißen?

      Richtig ist das der Wert von DSLR und bald auch die er ersten DSLM im freien Fall nach unten saust. Das ist für uns fotografisch geschulte Anwender die Gelegenheit schnell noch mal einige Schnäppchen zu tätigen.

      Gut finde ich das die Smartphone Hersteller die klassische Fotoindustrie derart unter Druck setzen. Jetzt rührt sich endlich etwas, wir bekommen bessere Sensoren, eine bessere Kamera interne Software mit sinnvollen Zusatznutzen und vielleicht eine wirklich einfache Anbindung zum Smartphone das wir sowieso immer dabei haben.

      Ob das den Trend zur vereinfachten (KI) Fotografie aufhalten wird glaube ich zwar nicht, aber das ernsthafte Hobby Bilder machen ist sehr schön wenn man selbst in den Entstehungsprozess eingreifen kann. Wer da zukünftig übrig bleibt, wer neu hinzu kommen wird?

  • Ich will eine MFT-Kamera (Olympus oder Panasonic) mit diesem RYB-Sensor!
    Das wäre zwar ein großes Problem für APSC und VF (ohne Schadenfreude) aber folgerichtig …

  • Leute, was wäre, wenn HUAWEI sich überlegen würde den Sensor im P30pro auf Vollformat zu vergrößern?
    Wie viel besser wäre dieser gegenüber den existierenden Kamerasensoren?
    Wenn wir uns überlegen, dass er jetzt schon bei low light ähnlich gut sein soll wie eine Sony alpha 7s, wie gut wäre sie wenn die Pixel die gleiche Größe hätten? Die Umrechnung fällt mir hier relativ schwer, weil HUAWEI gleichzeitig mehrere Sensoren verwendet. Aber ich schätze mind. 4x besser als jetzt wäre die Leistung schon.
    Würde HUAWEI sich für MFT entscheiden, könnten sie mit dem Sensor Vollformat Niveau erreichen bei, sagen wir 2x höherer Auflösung als jetzt.
    Wenn es die Kleinbildgröße hätte, dann würde man zumindest bei gleichbleibender Pixelgröße ca. 9x höhere Auflösung erreichen. Also ca. 9x40MP.

    Aber so einfach ist diese Rechnung doch noch. Da HUAWEI vermehrt auf die Sensorkombination von mehreren Sensoren und die KI dahinter setzt.

    Der Einfachheit halber könnte man aber das winzige Kameramodul hoch skalieren. Dabei würde man auf eine Kompaktkameregröße Sicherlich MFT locker schlagen. Inkl. Zoomfähigkeiten.

    Die Kamerahersteller sollten dafür beten, dass HUAWEI diese Möglichkeiten einfach ignoriert.

  • Ich habe beides (A7 + P30pro) und treibt einen in die Selbsthilfegruppe. Die Pics aus dem Phone sind unbearbeitet schon der Hammer. Da kommst Du aus der Kamera nur mit Nachbearbeitung hin. Noch können wir mit Licht und Objektiven die Software in den Sack stecken. Aber nicht mehr lange…