Kameras

EISA Awards 2018-2019: Das sind die besten Kameras des Jahres

55 Fachmagazine aus 25 Ländern haben die besten Kameras der letzten 12 Monate ausgezeichnet. Zu den großen Gewinnern gehören Sony und Canon.

Die besten Kameras des Jahres gewählt

Seit mehr als 30 Jahren kürt die European Imaging & Sound Association (kurz: EISA) die besten Produkte im Bereich der Unterhaltungselektronik. Dabei wählen 55 Fachmagazine aus 25 Ländern die besten Neuheiten, die im vergangenen Jahr vorgestellt wurden – und selbstverständlich werden dabei auch verschiedenste Kameras und Objektive gekürt.

Wir wollen uns heute anschauen, welches die diesjährigen Gewinner der Kategorie „Foto“ sind:

Alle Auszeichnungen im Überblick

Kamera des Jahres: Sony A7 III

Die Preis für die Kamera des Jahres – und somit der „Hauptgewinn“ – geht an Sony und die A7 III. Die im Februar 2018 präsentierte A7 merzt viele Schwächen der Vorgänger aus, bietet ein sehr gelungenes Gesamtpaket und überzeugt mit einem vergleichsweise geringen Preis. Unserer Meinung nach kann man hier also von einem verdienten Sieger sprechen.

Sony A7 III Vollformatkamera
12 Bewertungen

Weitere Gewinner:

Kameras:

  • Beste professionelle DSLM: Sony A7r III
  • Beste DSLM: Fuji X-H1
  • Kamera-Preistipp: Canon EOS M50
  • Beste DSLR: Canon EOS 6D Mark II
  • Beste professionelle DSLR: Nikon D850
  • Beste Superzoom-Kamera: Sony RX10 IV
  • Beste Hybrid-Kamera: Panasonic GH5S

Objektive und Sonstiges:

  • Bestes Profi-Objektiv: Nikon 180-400mm f/4E TC1.4 FL ED VR
  • Bestes DSLR-Zoomobjektiv: Sigma 14-24mm f/2.8 DG HSM Art
  • Beste DSLR-Festbrennweite: Canon EF 85mm f/1.4L IS USM
  • Bestes DSLR-Telezoom: Tamron 70-210mm f/4 Di VC US
  • Bestes DSLM-Standardzoom: Tamron 28-75mm f/2.8 Di III RXD
  • Bestes DSLM-Weitwinkelzoom: Sony FE 16-35mm f/2.8 GM
  • Bestes DSLM-Telezoom: Sony FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS
  • Beste Fotoinnovation: Canon Speedlite 470EX-AI
  • Bester Foto-Service: Cewe Fotobuch Pure
  • Bestes Smartphone: Huawei P20 Pro

Wenn man sich anschaut, welcher Hersteller wie viele Preise einheimsen konnte, dann darf Sony mit insgesamt 5 Preisen als Gewinner bezeichnet werden, dicht gefolgt von Canon (4), Nikon (2), Tamron (2), Sigma (1), Panasonic (1) und Fujifilm (1).

Seid ihr mit den Auszeichnungen einverstanden? Wo hättet ihr anders gewählt?

Quelle: EISA

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

49 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

    • Ja und nein, Canon und Nikon hätten da ja auch schon früher antreten können wenn sie denn gewollt hätten. Wollten sie aber nicht, somit gehen die Ergebnisse schon in Ordnung. Kann aber gut sein, dass sich die „Preisverteilung“ im nächsten Jahr verschiebt, das stimmt 🙂

  • Da bin ich mal gespannt auf die kommenden Kommentare hier!
    Gibt es da grundsätzliche Kritik an der Einteilung DSLM/DSLR? Warum gibt es :

    Bestes DSLR-Zoomobjektiv: Sigma 14-24mm f/2.8 DG HSM Art
    Bestes DSLM-Weitwinkelzoom: Sony FE 16-35mm f/2.8 GM?

    Warum wird nicht das beste Weitwinkelzoom zwischen diesen beiden festgestellt, dann hätte man bei einer Systemwahl schon einmal ein Argument für ein System!?

    Es scheint eher darum zu gehen, Verkaufsargumente für jedes Marktsegment zu publizieren.

  • Da das gekaufte Auszeichnungen sind und nur als Marketing für Unbedarfte taugen, lohnt sich aufregen oder gar in Frage stellen gar nicht.

    Die Sony Alpha 7III
    War für mich die Enttäuschung des Jahres und ist für mich keine taugliche Kamera in dem Preisniveau – der Sucher ist einfach grottig. Im Vergleich nicht überlebensfähig, weder Bedienung, noch Sucher noch JPEG…

    FujiFilm X-H1 hat mich als X-T2 Nutzer ebenfalls nicht komplett überzeugt, sie hat mehr Vorteile für Filmbegeisterte und liefert kaum was man sich von einer schnellen Profikamera erwartet.

    Canon M50
    Als Preistipp fast ok, aber trotzdem eher peinlich für Canon.

    Canon 6DiI bekommt eine Auszeichnung? Die hat sie wohl bitter nötig.

    Nikon D850 überrascht mich positiv bis heute, schlicht die beste DSLR bis Dato!

    Sony RX10IV hat mich auch als erste Sony-Kompaktkamera wirklich positiv überrascht, so klein und so viel echte Brennweite und Möglichkeiten. Nur der Preis hält mich noch ab….

    Panasonic GH5s ja prima für manche Filmnerds. Mir ist die G9 erheblich lieber für Fotos.

    Sony 7RIII auch ok, wäre die einzige große Sony die ich vielleicht kaufen würde, wenn reizvolle Objektive da sind.

    SIGMA 2.8/14-24 mm – ein Klotz damit die CANON Fotografen auch mal in den Genuss kommen, aber letztlich nur ein schwereres, abgekupfertes Nikon-Pendant mit etwas weniger Leistung.

    Canon 1.4/85 mm kam für mich zu spät, ist sicher sehr gut, aber eben mehr als 10 Jahre zu spät um es heute noch wichtig zu nehmen.

    Tamron 2.8/28-75 mm scheint ein Einsteigerflop zu sein, Testberichte zeigen bisher kaum etwas positives dazu.

    Sony 100-400 mm gut, kompakt, prima Daten, aber nicht so perfekt im AF und am Bildrand wie Canon.

    Huawai P20Pro hätte ich erst kürzlich zum ausprobieren – komplett enttäuscht. Nur mit WW brauchbar. So viele Beschränkungen von RAW etc, das es gemessen an anderen Produkten schnell den Hass auf sich zieht. Nehme ich nach dem Wochenende nie wieder in die Hand!

    Nikon 180-400 mm – auf jeden Fall, macht schon durch die bessere Bedienung das CANON-Pendant nass. Leider kein 1.7x oder 2x Konverter drin.

    Also alles gut, fleißig kaufen!

      • Na Nina, mit so einer pampigen Antwort tust du dich aber hier jetzt auch nicht hervor als gutes Vorbild. Abgesehen davon sehe ich hier eine kritische Meinung zu den aktuellen Produkten die herauskamen. Ich sehe hier kein Grund das wiederum zu kritisieren.
        Grüße

      • @Nina
        Zufriedenheit ist der Anfang vom Tod und dann gibt es keine Weiterentwicklung mehr.
        Zufriedenheit ist vielleicht auch Selbstbetrug oder eben auch bedauernswert.

        Es kommt immer auf den Blickwinkel an.
        Ich bin nur nicht gerne grau, entweder sehr begeistert oder sehr enttäuscht. Die Langeweile überlasse ich anderen 🙂

      • Ich habe das Tamron 28-75 mm bisher nur in der Hand und kurz an der Kamera gehabt und sonst nur gelesen dazu.
        In Ermangelung einer Sony, habe ich es noch nicht selbst ausprobieren können.
        Abdichtung und Randschärfe sind anscheinend – wie so oft bei Tamron – nicht zufriedenstellend.
        Ich denke für Sony sollte man das 1.4/35 mm ART und andere Festbrennweiten oder eben das teure 4.0/24-105 mm ins Auge fassen.
        ich komme die Tage wieder mit dem ganzen Sony-Objektivpark zusammen und probiere die letzten Objektive aus.

      • Olympus haben sie vergrault, die sind nicht dabei … kauft wohl kein Mensch mehr. Leica auch nicht, die Liste ist wohl nur für Anfänger und Einsteiger gedacht.

    • Cat,

      Du hast das Huawei P20 Pro in Deiner Beurteilung ziemlich zerrissen, was mich aufgrund der vielen positiven Berichte in Fachpresse und Foren doch einigermassen überrascht. Auch mein bisheriger erster Eindruck vom P20 Pro war/ist positiv, weshalb ich dieses schon seit einiger Zeit in die engere Auswahl für den Ersatz meines derzeitigen Samsungs genommen habe. Mich würde deshalb interessieren, was genau Dich am Huawei so enttäuscht hat? Ich möchte gar nicht darüber diskutieren, sondern bin an Deiner Meinung und an konkreteren Hinweisen auf Schwachpunkte des Huawei interessiert, die man vielleicht so in den Medien nicht nachlesen kann. Positiv fand ich bisher beispielsweise, dass es einen separaten S/W-Sensor und eine vergleichsweise grosse Offenblende hat. Beim Smartphone kommt es mir nicht auf das RAW-Format an, eher schon möglichst gute und möglichst fehlerfreie Abbildungsleistung der Optik bzw der kamerainternen Korrekturen. Danke im Voraus!

      • @Thomas

        es sind mehrere Kameras in einem und alles ist schön separat. Also RAW klappt nur mit Weitwinkelobjektiv – kein Zoom – kein Tele! Es ist wunderbar gemacht wie ein Kameradisplay – aber die ganzen tollen Einstellungen gehen eben nur bei RAW.
        Wenn ich dann im JPEG Zoome – hatte IPhone 7Plus parallel – dann werden die Fotos schnell mies wo das iPhone noch brilliert.
        Nichts an dem Huawai ist wie es scheint – zumindest nicht für Foto & Video.

        Huawei P20Pro – 6.1“ SP (SmartPhone)
        180g – 15,5 x 7,4 x 7,8cm – 4000 mAh Akku – 6GB RAM, 128 GB ROM – 2,4 GHz OLED Display –
        Kamera: 1/1,7″ Sensor mit 40 MP – 20 MP – 8 MP SW – Bildstabi optisch/elektronisch, Ki-Stabi
        3x optischer Zoom: 27-81 mm (vergleichbar KB) – 5x Hybridzoom (verlustfrei) – aber nur bei 10 MP!!!

        10x Digitalzoom – 0,3 sek Ausleseverzögerung
        Lichtempfindlichkeit: ISO 100 vergleichbar – zwischen 50-100.000 pushbar
        Lichtstärke der 4 Objektive: 1.8 – 2.4 – 1.6 – 2.0
        Fingerabdruck & Gesichtserkennung & Wasserdicht kein MicroSD Slot

        Das P20Pro verfügt über 4 Bildsensoren und praktisch auch 4 Kameras mit 4 verschiedenen Auflösungen, Sensorgrößen und Objektiven! Da die Leute sich vor Hintergründen sehen und zeigen wollen, werden weiterhin starke Weitwinkelobjektive eingesetzt – LügenNase, fliehende Augen und Stirn und MiniOhren incklusive.
        Frontkamera für Selfies: 2.0/28 mm mit 24 MP Auflösung mit Display-Blitz

        Hauptkamera: Light-Fusion-Sensor 1.8/28 mm mit 40 MP – allerdings werden dabei nur Fotos mit 10 MP ohne KI-Unterstützung aufgezeichnet und jeweils 4 Pixel gebündelt, das soll dann Vorteile bei wenig Licht bringen

        Ein 1.6/28 mm Monochrom-Helligkeits-Sensor mit 20 MP, der zusätzliche Informationen für’s fertige Bild liefern soll.

        Erst der dritte 8MP-Sensor sitzt hinter einem Tele-Objektiv 2.4/81mm
        Bild und Zoom-Effekt werden immer aus drei Sensoren und Objektiven zusammen gesetzt. Von einem echten variablen Brennweitenbereich kann also keine Rede mehr sein.
        Das ist auch nur möglich, weil sich winzige Aufnahmesensoren noch preiswert mit winzigen Objektiven verschmelzen lassen. Bei größeren Sensoren wie auch nur 1“ ist diese Entwicklung erst einmal nicht bezahlbar.
        Wer sich mit Objektiven auskennt, kommt schnell auf die Idee, dass dieses ganze Konzept als Kamera wenig Sinn macht und noch schlimmer ist, dass ich als SP-Knipser wenig bis gar keinen Einfluss auf die Auswahl und Zusammensetzung des Bildes habe.
        Aus allen drei rückwärtigen Sensor-Objektiv-Einheiten wird mit Künstlicher Intelligenz ein Foto zusammen gepanscht. Mit herkömmlicher Fotografie hat das nichts mehr zu tun.
        Das liegt daran, dass ein winziges Zoomobjektiv zu aufwendig in der Fertigung ist um es in so ein Handy einzubauen. Leica verspricht sogar neben dem 3x optischen Zoom einen praktisch verlustfreien 5x Zoom – also einen vergleichbaren Bereich von 28-135 mm.
        Bis dahin sind die Fotoergebnisse bei gutem Licht auch sehr ansehnlich, die weitere Verdopplung auf vergleichsweise 280 mm oder 10x ist reizvoll, aber allenfalls für Videos und grobe Situationswiedergaben im Bild interessant.

        Im Vergleich zu allen anderen SP-Geräten sehen die Details bei gutem Licht bei 27 mm noch sehr gut aus und die Verluste sind sichtbar geringer als bei Apple, Samsung und Co. Vignettierung, Randunschärfen, Verzeichnung und chromatische Aberration sind praktisch nicht vorhanden!
        Die Auflösung mit 27 mm Brennweite ist mehr als imposant, hier sieht man die 40 MP und die Aufbereitung mit dem Monochrome-Sensor – da muß sich mFT und APS-C mit bis zu 24 MP dahinter verstecken, so gut sind die Ergebnisse mit dem 1 1/7″ Sensor bei 40 MP.
        Leider ist das sofort passe’ sobald man nur ein wenig zoomt, dann fällt die Auflösung drastisch auf 10 MP.
        Bei 3x und erst recht bei 5x Zoom-Faktor ist die Auflösung dann so gering und miserabel, das man sich kaum traut 10×15 Bildchen zu bestellen. Also den Zoom kann man tatsächlich vergessen.
        Also auf dem Boden der Tatsachen bietet die P20Pro keineswegs mehr Tele als Apple und ist sogar der Samsung S9 deutlich unterlegen.
        Die ISO-Empfindlichkeit sollte keinesfalls über 400 ISO ausgereizt werden, sonst sind alle Bilddetails vernichtet.

        Nachtaufnahmen von unbewegten Motiven funktionieren auch besser als bei allen Mitbewerbern, selbst fast sekundenlange Aufnahmen aus der Hand können halbwegs unverwackelt gelingen und Schatten werden sehr gut aufgehellt. Nur das Bildrauschen durch die winzigen Sensoren ist nicht zu übersehen.
        Nahaufnahmen sind schwierig, hier zeigt sich die KI schwächer als bei Apple. Die Durchzeichnung bei Gegenlicht oder schattigen Bildpartien ist beim P10Pro ebenfalls erheblich besser als bei allen anderen SP.
        Bei Videos ist zu bedenken, dass bei 4K (30B/sek) keine Bildstabilisierung mehr aktiv ist und somit bewegte Filmbilder ohne Stativ, Gimbal oder totale Ruhe kaum zu gebrauchen sind. Bei FullHD Auflösung (60B/sek) ist ebenfalls keine Bildstabilisierung verfügbar.

        Akkuleistung und Prozessor sind im Vergleich überragend – die DualSIM ist nützlich

        HDR & RAW werden angeboten und dazu eine kameraähnliche Bedienung, Blende, Zoom, Weißabgleich, Belichtungskorrektur sind leicht einstellbar.

        Das alles jedoch nur im PRO-Modus – das bedeutet 1.8/27 mm 40 MP-Kamera und kein Zoom!
        Oder anders gesagt, wenn RAW – dann kein Zoom!
        Keine SD-Karte bedeutet – wer sich nicht auf eine „Klaut“ einlassen will und nicht nach allen spannenden Fotos eine Sicherung vornehmen kann – große Vorsicht bei Softwarefehlern!
        Das Übertragen der Fotos auf einen Apple-Rechner gelingt dank spezieller Software reibungslos.

        Die Qualität der Fotos, sowohl bei Tageslicht als auch bei Konzertatmosphäre sieht auf dem Display brauchbar aus, auf dem Computer jedoch nicht mehr und im Vergleich zur Canon G5X fällt es extrem ab. Mehr als 3x Zoom sind aus meiner Sicht für gut erkennbare Motive nicht nutzbar. Wer auf RAW und gezielte Einstellungen Wert legt, muß mit einem 1.8/28 mm Objektiv vorlieb nehmen.
        Warum die Einstellungen nur im Pro- sprich RAW-Modus verfügbar sind und sonst nicht ist mir ein Rätsel – denn bei einer RAW-Datei in DNG-Format kann ich ohnehin alle Parameter nachträglich einstellen und deshalb ist ja RAW auch vornehmlich ein „Knipser-Modus“ für Menschen, die die Einstellungen nicht vorher abschätzen können.
        Ich würde heute wieder das Samsung Galaxy S9 den Mitbewerbern vorziehen.
        Pferdefuß ist dann allerdings die Nutzung von Android und Google und zusätzlichem Samsung Account und auch das fehlende Sicherheitsgefühl gegenüber Apple.
        Gegen Apple spricht neben den fehlenden Speicher-Erweiterungen und Kartenschacht vor allem auch ITunes. Diese verfl…. Software ist eine Beleidigung für jeden kreativen Nutzer und nervt permanent. Apple will einem Nutzer als aus der Hand nehmen und verlangt dafür horrende Summen – eine Loose-Loose-Situation für den Nutzer.

        Das macht keinen Sinn!
        Und damit wird das ganze Smartphone als Fotogerät praktisch überflüssig und hat keine nennenswerten Vorteile mehr.
        KI ist für mich ein sehr gefährliches Instrument, das missbraucht werden könnte und Gesichtserkennung macht mir ehrlich gesagt mehr Sorgen als irgendeine andere technische Errungenschaft.
        Ich will nicht erkannt werden, nicht verfolgbar, herausfilterbar, beobachtbar und gläsern sein! Was ich tue, denke und sage soll nicht für alle Menschen und noch weniger für „KI-Intelligenz“ speicherbar und durchschaubar sein!

        Also wer so dumm ist und so etwas in sein Leben lässt – dem ist nicht zu helfen!
        Genau genommen müssten wir auch wieder einen Schritt zurück gehen und keine GPS-Ortung erlauben und auf Smartphones komplett verzichten – das Ganze ist unkontrollierbar gefährlich für ein privates Leben.
        Die Sehnsucht nach Sicherheit, Weltfrieden, Glück und besten Fotoerinnerungen ist verständlich aber eben auch ein Selbstbetrug.
        HUAWAI nein danke und auch für Leica ist das bestechend peinlich – aus meiner Sicht.

      • @Cat:

        Wow, das ist ja weit weit mehr als ich mir an Informationen erhofft habe, ganz herzlichen Dank für die ausführliche und bis ins Detail gehende Darstellung einer Auffassung zum P20Pro. Sogar ein Vergleich zum S9 und zum iPhone ist enthalten!

        Das ist so viel Information, das muss ich mir vermutlich mehrmals durchlesen, bis ich alles erfasst habe. Mein erster Eindruck von Deiner Analyse scheint mir im Ergebnis zu sein, wer das P20Pro vor allem bei 27mm (Telefaktor 1) verwendet, der hat bezüglich den optischen Qualitäten, eine der besten SP-Kameras überhaupt. Absolut gesehen zwar bei weitem keinen Spitzenfotoapparat, der zudem über die mehreren Linsen das Bild „zusammenrechnet“ und nicht tatsächlich „nur“ fotografiert, aber im Vergleich zur Konkurrenz kommt hinsichtlich der Bildergebnisse momentan nur Samsung, eventuell auch Apple, noch mit. Apple scheidet für mich allerdings schon deshalb aus, weil ich zwei Sim-Karten unterbringen muss und ungern ständig mit zwei SPs durch die Gegend laufe. Von Samsung sind vom S9 und S9+ auch die Duos Versionen erhältlich, die eine zweite Sim-Karte erlauben. Momentan habe ich das S7 Duos.

        Wie gesagt, ich muss mir das alles nochmals durchlesen und dann auch versuchen mit dem neuen Wissen das P20 Pro nochmals selbst zu testen, um herauszufinden, welche der verschiedenen SPs für mich der beste Kompromisse ist und die von Dir beschriebenen Nachteile angesichts der Vorteile hinnehmbar sind. Schliesslich sind alle auf dem Markt befindlichen SPs nur Kompromisse. Auch der S/W-Sensor reizt mich, aber auch den muss ich wohl testen, ob ich mir nicht zu viel davon verspreche. Soweit ich das bisher verstanden habe, wird dieser mit seinen Bildinformationen zur Berechnung der Farbfotos mitverwendet, man kann ihn aber auch dazu einsetzen, reine S/W-Fotos zu erstellen.

        Nochmals vielen Dank! Ich hoffe, ich kann mich vielleicht irgend wann mit meinem Wissen bei Dir „revanchieren“.

        Viele Grüsse
        Thomas

    • „Da das gekaufte Auszeichnungen sind und nur als Marketing für Unbedarfte taugen, lohnt sich aufregen oder gar in Frage stellen gar nicht.“

      Zitat aus deinem Posting.

      Meine Frage, ist das Wissen oder Vermutung?
      Ansonsten wiederholt sich hier, wie jedes Jahr zu diesem Thema, das gewisse Personen gewisse Dinge von sich geben.
      Schon interessant…..

      • Cat ist der Ghostwriter von Olympus und Leica … das sind die einzigen, die in der Liste nicht vertreten sind.

  • naja, wie man sieht, sieht man nichts. was ist jetzt besser? die beste dslm oder die beste profi-dslm? für meine begriffe bezieht die beste dslm alles ein während die profi-dslm nur die profi-dslm einbezieht. kürzlich las ich erst einen vergleich in welchem die fuji gegen die sony gewonnen hatte. dann liest man wieder hier im forum, daß die sony nicht gerade von dauerhafter anmut wären. *schulterzucken*. wie wäre es, daß beide kameras super sind und die objektive sind auch alle super. natürlich gewinnt nikon in einer gesamtübersicht, also alle kameras einbezogen in allen denkbaren kategorien. ach was weiß ich. die kamera kann so gut sein wie sie will. wenn jemand damit nur ziegel photographiert, dann sind da auch nur ziegel drauf. ;-P

    • Daniel,
      schau Dir mal einige Aufnahmen von Peter Lindbergh an, da sitzt der Focus auch nicht immer da wo er sitzen sollte aber Er macht ansehnliche Bilder, egal es ist eben Lindbergh.
      Hier geht es darum, mein AF arbeitet schneller, die Cam knattert nur 10 Bilder die Sekunde durch, auf meinen 4K Monitor sehe ich bei 100% leichte Unschärfen, das Objektiv ist sch…e, die Kamera liegt doof in der Hand, das Menü ist unübersichtlich usw.
      Wir sind halt Profis und ein Lindbergh nur ein Ahnungsloser 😂😂😂

      • Mario, wir sind hier nicht bei Facebook 😂
        Genieße aber mein „Neues“ altes Pentacon 135mm welches gestern angekommen ist ( scheiß Feiertag in Bayern) aber der AF funktioniert leider nicht 😂

      • passt hier zwar nicht auf die seite, aber das pentacon 135mm ist echt nicht schlecht. ich habe auch noch ein paar carl zeiss glaester fuer contax/yashica, unter anderm ein 135mm. bei bildern fuers web sieht man oft nicht das die dinger mit unter ueber 30 jahre alt sind.

      • Mario,
        ein bissl OT duldet der Mark, wie gesagt war so angetan vom Meyer Görlitz 100/2.8 eines „Fuji Freundes“ das ich mir auch gleich mal „Altglas“ bestellen musste. Genauso hat „Lensbaby“ eine neue Linse rausgebracht welche ich auch sehr interessant finde….

      • Mirko,

        von mir nur einen halben „gefällt mir Button“. Ein Modefotograf braucht keinen schnellen AF, 10 Bilder pro Sekunde auch nicht, Schärfe hingegen schon, aber die Kamera liegt eben nicht doof in der Hand, weil sie auf dem Stativ steht, und die Einstellung des Menüs ist sowieso immer dieselbe.

        Also: ziemlich einfach so zu fotografieren, oder nicht? Wir Profis stellen da schon etwas höhere Anforderungen an eine Kamera und die Objektive …

      • Rolf,
        ich meine damit nicht nur seine „Auftragswerke“ die man kennt sondern auch private Werke, genauso Leibovitz.
        Und um so schlimmer ist es doch das der Focus daneben lag obwohl die Kamera auf dem Stativ stand 😉 und trotzdem sind seine Bilder sehenswert
        Ein jeder Anfänger macht Fehler und in einer „guten“ Community wurde darauf hingewiesen, heute liest man „toll“ „schön“ „rauscht aber“ „links oben unscharf“ usw. irgendwie zählt nicht mehr Das Bild sondern der technische Firlefanz…

      • Na, Mirko, war eigentlich als Scherz gemeint … aber gegen einen Künstler bist du machtlos, der sagt einfach, der Fokus war absichtlich daneben wegen dem und dem und dass die Amateure auf der Strasse keine Ahnung von Fotografie und Kunst haben. Eine Kunst ist es ja schon, bei den heutigen Kameras die Schärfe total zu vermasseln, da muss man sich wirklich saublöd anstellen. Das geht dann eben auch unter Kunst.

        Picasso hat ja gegen Ende seiner Karriere auch nur noch ein paar Striche auf die Leinwand geschmiert und dafür Unsummen abkassiert. Die Blöden sind ja eigentlich nur die, die solchen Müll auch noch kaufen. Er hätte ja auch einfach nur Autogramme verkaufen können, wäre auf dasselbe herausgekommen.

      • ….ja das ist wirklich Kunst heutzutage die Schärfe zu vermasseln aber ich verkaufe so etwas auch unter „gewollt“ 😂😂😂

      • mirko, der mann ist nicht schlecht. mir gefällt, daß er hin und wieder noch auf analog zurückgreift. bei einigen bildern schafft er es eine schöne harmonie einzufangen. und du hast recht. wenn ein bild besonders schön ist, ist der treffende fokus nicht so wichtig. unter umständen wird dadurch vielleicht sogar das bild interessanter. ich hatte auch vor ein paar monaten ein bild bei dem es mich zwar ärgerte, daß der fokus nicht saß, aber das bild war es einfach wert nicht gelöscht zu werden. die eingefangene situation und das farbspiel in verbindung mit den proportionen war einfach der richtige moment.

      • ach ja, und es gibt sehr viel sehr gutes altglas. aber mein 135mm f2.8 gehört zu meinen lieblingen. nächste woche erhalte ich hoffentlich endlich mein 200mm f3.5. dann fehlen mir nur noch zwei. 😉

      • @Rolf Carl

        „Ein Modefotograf braucht keinen schnellen AF, 10 Bilder pro Sekunde auch nicht, Schärfe hingegen schon, aber die Kamera liegt eben nicht doof in der Hand, weil sie auf dem Stativ steht, und die Einstellung des Menüs ist sowieso immer dieselbe.“

        Hast du eigentlich von irgendwas Ahnung?

        Ein Modefotograf der mit einer Profi-Kamera die keinen schnellen AF hat? ^^ ähm wie bitte. Was ist das für eine „Profi Kamera“.
        Ich kann mir nichts unprofessionellers Vorstellen als ein Modefotograf mit lamer Kamera 😂.

        Aha, ein Modefotograf arbeitet nur mit Stativ? Im Studio ja okay, aber Outdoor?

        Und da muss ich dich auch entäuschen: Viele Mode auch Portrait bzw. Ganzkörperfotografen fotografieren auch mit Serie. Konnte Mal ein Fotoshooting für C&A in der Münchner Innenstadt beobachten. Er fotografierte mit Serie aus der Hand. Unser Dorfeigener Fotograf macht das auch, wenn er nicht mit Blitz arbeitet. Eine Freundin modelt fur ein Bikini Firma und selbst da wurde Teils mit Serie und aus der Hand fotografiert. Ich kann mich nicht Mal erinnern, das die Fotografen bei Germanys Next Top Model vom Stativ fotografiert haben. Aber vermehrt mit Blitz.
        Ich mach es selbst gerne beim Ganzkörpershooting, wenn die Person nicht komplett Star da steht.

        Ein Schneller AF und 10 Bilder Pro Sekunde sind auch für Modefotografen absolut brauchbar.

        Keine Ahnung warum manche Menschen immer was gegen bessere Technik haben. Scheint eine Krankheit zu sein. „Niemand braucht 10 Bilder Pro Sekunde bla bla bla. “ Wie oft man das hier lesen kann. Ich benutze es gerne und bringt auch was. Fokus sitzt immer.

      • @Rolf Carl

        „…Picasso hat ja gegen Ende seiner Karriere auch nur noch ein paar Striche auf die Leinwand geschmiert und dafür Unsummen abkassiert…“
        Rolf, also ich kenne da noch bessere Sprüche: „Mein Kind kann das auch“ oder „ist das Kunst oder kann das weg“. Da meine Frau Kunsthistorikerin ist habe ich da einen etwas tieferen Einblick in diese Dinge, aber machen wir es kurz. Die Bilder müssen nicht zu deinen Vorhängen passen um gut zu sein, sondern sind im historischen Zusammenhang zu sehen. Wie Du weisst hat gerade die Fotografie (damals noch Photographie) die Malerei in eine tiefe Krise gestürzt und man musste sich erst wieder neu erfinden, deshalb gab es Impressionisten, Pointilisten, Expressionisten, Kubisten, Abstrakte….. vor der Fotografie war die bildende Kunst eher realitätsnah, das wurde obsolet durch die neuen Kameras.
        Im Übrigen hat Picasso niemanden gezwungen hunderttausende oder gar Millionen für seine Bilder auszugeben. Wenn Du an ein von Dir gemaltes Bild das Preisschild 1’000’000.-CHF hängst, wird es schwerlich zu diesem Preis verkauft werden. Das geht alles über Angebot und nachfrage und regelt der Markt.
        Bei Lindbergh ist das das Gleiche, man weiss, dass er weiss wie man fotografiert und deshalb geht man davon aus, dass die Bilder die laut Lehrbuch scheinbar nicht gelungen sind, Absicht sind und somit für Kenner zur Kunst wird.

      • @ Andreas,

        „Keine Ahnung warum manche Menschen immer was gegen bessere Technik haben. Scheint eine Krankheit zu sein. „Niemand braucht 10 Bilder Pro Sekunde bla bla bla. “ Wie oft man das hier lesen kann. Ich benutze es gerne und bringt auch was. Fokus sitzt immer.“

        Nur wenn man etwas nicht benötigt heißt es noch lange nicht das man was gegen „neuere“ bzw „bessere“ Technik hat 😉
        Wenn ich zB eine Gebäude ablichte bräuchte ich nicht einmal den AF nutze aber diesen, nur 20 Bilder/ sec brauche ich dafür wirklich nicht.

      • Andreas,

        ich denke schon, dass ich von irgendwas eine Ahnung habe. Z.B. bin ich Tennisexperte, denn ich habe in den letzten 2 Wochen sowohl Roger Federer als auch Novak Djokovic am Fernseher spielen sehen. Das sind richtige Kaliber gegenüber deinen Beobachtungen von Dorf-, Billiglabel- (C&A) und Bikinifotografen. Also wer hier wirklich eine Ahnung hat, sei dahingestellt …

        Meine Vorstellung eines guten Modefotografen ist eben eine andere; hochklassige Bilder in höchster Auflösung, die als Titelbilder in grossen Magazinen wie „Vogue“ erscheinen. Ich habe noch nie gehört, dass Modefotografen eine Nikon D5 oder Sony A9 kaufen, um eine möglichst hohe Seriengeschwindigkeit zu generieren. Aber vielleicht täusche ich mich ja auch. Früher warfen sich die Models in Pose und der Fotograf drückte ein paar Mal ab. Ich kann mir aber auch durchaus vorstellen, dass die Models heutzutage wie aufgescheuchte Hühner vor der Kamera herumtanzen, da wird es natürlich schwierig für den Fotografen, das Motiv überhaupt ins Bild zu kriegen. Ich denke aber, dass da 10 pics/sec auch relativ knapp sind, 30 wären besser. Zu deiner Verteidigung kann ich sagen, dass ich mir tatsächlich auch schon überlegt habe, mir für die Landschaftsfotografie eine D5 anzuschaffen. Mir ist doch kürzlich grad eine Wolke vor dem Weisshorn im Val d’Anniviers durchgebrannt; mit 10 pics/sec. hätte ich das Ding auf die Reihe gekriegt … da habe ich echt ein Kunstwerk verpasst.

        Aber zum Glück bin ich ja nur Tier- und insbesondere Vogelfotograf, da reichen 10 Bilder pro Sekunde alleweil …

      • Sorry Joe,

        aber ich finde deine Sprüche nicht besser, sondern nur anders …

        Ich denke auch, dass ich einen ebenso tiefen Einblick in die Dinge habe wie du, denn: der Enkel von der Schwester der Frau meines letzten Chefs hatte sogar einen Picasso der ersten Stunde. Seine Aussage: für den Müll danach würde er keinen Rappen (entspricht etwa einem Cent) mehr ausgeben.

        Nur weil du wiederholst, dass niemand gezwungen wird, für diesen Müll Geld auszugeben, wird es auch nicht wahrer …

        Deine Aussage zu Lindbergh ist quasi auch eine Kopie meines Textes.

      • ich kenne jemanden der einen kannte, der hatte eine oma. ihre schwester kannte einen der hatte keinen picasso. ich würde mir auch keinen kaufen. aber auch nicht einen der ersten. dann lieber den einen oder anderen mehr oder weniger bekannten maler aus dem 17. oder 18. Jahrhundert. die konnten sogar richtig malen. ;-P

      • @ Rolf Carl
        Also der Onkel eines Freundes dessen Grossvater hatte eine Putzfrau und die hatte einen Bekannten und der hatte in einem Museum einen Picasso ….
        Rolf, ob irgendjemand, den du über sieben Ecken kennst einen Picasso besitzt und der keinen Rappen (ich bin Schweizer wie Du und weiss was das ist) ausgeben würde zeigt, dass er keine Ahnung hat, aber davon eine ganze Menge. Ich sehe ein, dass es sinnlos ist darüber zu diskutieren und ist auch nicht Thema hier. Und abschreiben brauch ich übrigens auch nicht, habe ich schon in der Schule nicht gemacht!

    • Daniel,

      nicht unbedingt … manchmal schaut zwischen den Ziegelsteinen auch ein Eidechse hervor. Eine Profi DSLM sieht das, eine DSLM wahrscheinlich nicht.

  • Vielen Dank für diese Informationen und für diese Übersicht! Ich kenne die meisten Gewinner wie viele andere vermutlich nur vom Hörensagen und außerdem denke ich bei den Preisen immer, dass man sich schon denken wird, warum dieses und jenes Produkt gewinnt. Mit dem 14-24 mm 2.8 Art von Sigma mache ich aber selbst gute Erfahrungen. Das Gewicht ist denk ich auch eine Geschmackssache, mit einem Stativ passt es für mich, und außerdem denke ich immer, dass das Gewicht auch für das Innenleben und somit für die Bildqualität spricht.